Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Weihnachtsgruß Ein ereignisreiches Jahr 2009 liegt hinter uns. Zu den Höhepunkten im Bistum Würzburg zählten die Bischofsweihe von Ulrich Boom und die große Assisi-Wallfahrt der Familien mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, aber auch die Premiere der Wallfahrt der Kindergartenkinder und das übergroße Interesse der Ehejubilare bei der Kiliani-Festwoche. Diskussionen und Auseinandersetzungen um aktuelle Einwicklungen fehlten nicht: Piusbruderschaft, Zölibat, Kirchenabriss, Finanzkrise, Pfarreiengemeinschaften und vieles mehr. Einblicke in das Jahr 2009 im Bistum Würzburg gibt unser Jahresrückblick in der letzten POW-Ausgabe dieses Jahres. Mit dem Bild einer Krippendarstellung aus Russland, die in der aktuellen Ausstellung „Krippen weltweit“ im Museum am Dom in Würzburg gezeigt wird, grüßen wir Sie zum Weihnachtsfest 2009. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr, für Kritik, Anregung und Lob. Möge uns die weihnachtliche Botschaft von der Menschwerdung des Gottessohns erneut bewegen. Gottes Segen möge Ihre und unsere Wege im Jahr 2010 begleiten. Bernhard Schweßinger Markus Hauck Christiane Skupp Sabrina Faulhaber Klaus Schlaug I N H A L T Bild des Jahres 2009 4 Jahresrückblick Das Jahr 2009 im Bistum Würzburg 5-30 Die gute Nachricht Würzburg: „Heißer Draht“ soll wieder glühen 31 (Bischof Hofmann bietet erneut Telefonaktion vor Weihnachten an) Im Gespräch Würzburg: „Freude ja, Weihnachtskitsch nein“ 32-33 (Professor Dr. Stuflesser zur Liturgie der Christmette in der Heiligen Nacht) Berichte Würzburg: Weihnachten im Kiliansdom 34 (Bischof feiert Christmette, Hochamt und Pontifikalvesper am ersten Weihnachtsfeiertag) Würzburg: Das ärmste Land Amerikas im Blick 35 (Bischof Hofmann ruft die Gläubigen im Bistum zur Spende für Adveniat auf) Würzburg: Motivation durch „segensreiche Arbeit“ 36 (Weihnachtsbriefe an Missionare aus dem Bistum Würzburg) Würzburg/Greßthal: Könige aus Greßthal bei Merkel in Berlin 37 (Sternsinger aus dem Landkreis Schweinfurt vertreten Bistum im Kanzleramt) Würzburg: Anzüge und Schuhe für Bedürftige 38 (Bischof Hofmann gibt gebrauchte Kleidung im Caritasladen ab) Würzburg: Klima- und Umweltleitlinien fürs Bistum 39 (Bischof Hofmann: „Wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung“) Würzburg: Auszeichnung für ein Gesamtkunstwerk 40-41 (Stadt Würzburg verleiht Kulturpreis 2009 an Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen) Würzburg: Krokodile und Räuber beim Jesuskind 41 (Ausstellung im Museum am Dom zeigt 158 verschiedene Krippen aus aller Welt) Würzburg/Bad Kissingen: Nikolaus-Projekt zugunsten der Stiftung „Miteinander für das Leben“ 42 (Spende im Bischöflichen Ordinariat Würzburg übergeben) München/Würzburg: Staat verdient pro Kind 80.000 Euro 43 (Festakt zum Doppeljubiläum bayerischer Familienverbände in München) Würzburg: Ein Licht der Hoffnung aus Betlehem 44 (Ökumenische Aussendefeier für das Friedenslicht schlägt kritische Töne an) Aktuelles Lexikon Weihnachten 45 Johanniswein 45 Buch-Tipp Würzburg: Beeindruckender Rundgang 46 (Domkapitular Lenssen gibt neuen Bildband „Das Neumünster zu Würzburg“ heraus) Kurzmeldungen Würzburg: Pfarreiengemeinschaft „Würzburg-Innenstadt“ errichtet 47 Würzburg/Gerbrunn: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Alfons und Sankt Nikolaus“ errichtet 47 Würzburg/Gerbrunn: Pfarreiengemeinschaft „Maria Regina im Spessart“ errichtet 47 Würzburg: Programm 2010 des Exerzitienhauses Himmelspforten erhältlich 47 Würzburg: Jahresprogramm 2010 der Ritaschwestern erschienen 48 Würzburg: Bischof Hofmann bei „Heilig Abend mit Carolin Reiber“ 48 Würzburg: Tannenbaum sorgt auf dem Domplatz für weihnachtlichen Glanz 48 Würzburg: Theologie im Fernkurs gründet Verein der Freunde und Förderer 49 Würzburg: Klaus Veeh vom Missionsreferat seit 25 Jahren im Dienst der Diözese 49 Würzburg: Dommusikverein spendet E-Piano für die Stimmbildung 49 Würzburg: „Sunrise“ spielt für Bahnhofsmission Würzburg 50 Schonungen: 500 Euro für die Fahrradstation der Jugend-Umweltstation 50 Würzburg: Museum am Dom erhält Zeichnung von Wolfgang Mattheuer 51 Schmerlenbach: Meditation als Weg zum Heil-Werden 51 Würzburg/Aschaffenburg: Mitarbeitervertretung solidarisch mit Erwerbslosen und ihren Kindern 51 Personalmeldungen Hausen: Augustinerpater Edmund Popp feiert seinen 75. Geburtstag 52 Mespelbrunn/Weibersbrunn: Diakon Heinz Heinrich wird 70 Jahre alt 52 Würzburg/Trier/Bergtheim: Professor em. Steinruck zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt 52 Würzburg/Erlenbach am Main: Krzysztof Winiarz Priester der Diözese Würzburg 53 Würzburg: Früherer Würzburger Domorganist Paul Damjakob wird 70 Jahre alt 53 Würzburg/Karlstadt: Dr. Falk auch Pfarradministrator von Laudenbach, Stadelhofen und Mühlbach 54 Würzburg/Frickenhausen am Main: Fidelis Kwazu mitarbeitender Priester in Frickenhausen/Main 54 Würzburg/Lohr am Main: Okpanachi mitarbeitender Priester in Lohr und Hafenlohr 54 Mönchberg: Pfarrer i. R. Franz Reichelt im Alter von 83 Jahren gestorben 54 Veranstaltungen Würzburg: Zwei Führungen am vierten Adventssonntag 55 Würzburg: Kinderführung im Museum am Dom 55 Würzburg: Katholische Landjugendbewegung entwickelt Informations-CD-ROM 55 Würzburg: Sonderführungen im Dom und in der Marienkapelle 55 Würzburg: „Candle Lighting“ für früh verstorbene Kinder 56 Würzburg/Dipbach: Diözesanausschuss der Katholischen Landjugendbewegung 56 Würzburg/Dipbach: Gruppenleiter-Schulung der Katholischen Landjugendbewegung 56 Grafenrheinfeld: Festliche Silvestergala für Trompete und Orgel 56 Zur Information Bischofstermine im Januar 57-58 Geburtstage im Januar 59 Der nächste POW erscheint zum 13. Januar 2010. Aktuelle Meldungen erhalten Sie per E-Mail. Im Internet finden Sie die Berichte der Ereignisse in der Weihnachtszeit unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Bild des Jahres 10. Juli 2009: Straßenbahnen müssen halten, Passanten lächeln und winken verzückt, die Polizei regelt mit Streifenwagen den Verkehr, die Domglocken schallen kräftig durch die Innenstadt: Von der Alten Mainbrücke bis zum Würzburger Dom zieht sich eine gewaltige Schlange von 1000 Kindergartenkindern. Im Rahmen der Kiliani-Wallfahrtswoche erlebt der „Tag der katholischen Kindertageseinrichtungen“ eine beeindruckende Premiere. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann begrüßt die Kinder am Hauptportal der Kathedrale und feiert mit den Kleinen einen Gottesdienst im Dom. Anschließend segnet er gemeinsam mit Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und zahlreichen Priestern und Diakonen die jungen Pilger einzeln. Bei der Stärkung im Domkreuzgang mit Würstchen und Getränken verzieht sich auch der leichte Nieselregen, so dass zum Abschluss schließlich alles Sonnenschein ist. Das Jahr 2009 im Bistum Würzburg Januar 1. Januar: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann stellt das Bistum Würzburg für das Jahr 2009 unter das Jahresmotto: „Damit ihr ein Segen seid!“ Erstmals wendet er sich mit einer Videobotschaft zum Neuen Jahr via Internet an die Gläubigen im Bistum. Darin gibt er einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2009 und betont: „Wir Christen haben eine weite Perspektive, die über die Kurzatmigkeit der Zeit hinausreicht.“ 2. Januar: Weihrauchduft, Segenswünsche und die Botschaft der diesjährigen Sternsingeraktion bringen rund 40 Sternsinger in die Regierung von Unterfranken. Der Empfang durch Regierungsvizepräsident Dr. Andreas Metschke bildet den Auftakt für die Sternsingeraktion 2009 im Bistum Würzburg. 5. Januar: Regina Sebastian (15), Charlotte Gunreben (12), Jonas Zimmermann (10) und Nils Eichinger (9) sowie Begleiter Andreas Wirth aus der Pfarrei Sankt Rochus in Dittelbrunn im Landkreis Schweinfurt vertreten das Bistum Würzburg beim Empfang für die Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt in Berlin. 6. Januar: Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Kinder suchen Frieden“. Beispielland der diesjährigen Aktion ist Kolumbien. Insgesamt sammeln die rund 8500 Sternsinger in 691 Gemeinden im Bistum Würzburg 1.229.391,72 Euro. Im Jahr 2008 kamen 1.269.918,47 Euro zusammen. 7. Januar: 66.209,75 Euro hat die Diözese Würzburg im Jahr 2008 als Peterspfennig an den Heiligen Stuhl in Rom überwiesen. Im Jahr 2007 hatte die Diözese Würzburg insgesamt 71.057,63 Euro überwiesen, 2006 waren es 67.837,24 Euro. 9. Januar: Über 80 Gäste begrüßt Diözesan-Caritasdirektor Martin Pfriem zum Neujahrsempfang im Würzburger Caritashaus. Das neue Jahresthema der Caritas lautet „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft“. Die Kampagne wirbt für soziale Manieren gegenüber Menschen am Rande der Gesellschaft. Für jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken zum Wohle der Caritas zeichnet Domkapitular Dietrich Seidel, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, Franziskanerpater Damian Mai und Hans Kufner, langjähriger Mitarbeiter des Echter-Verlags, mit dem Goldenen Caritaskreuz aus. 12./13. Januar: Neue Gesamtsprecher wählt die Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten bei ihrer Vollversammlung im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg. Alexandra Eck (32) und Burkard Vogt (45) stehen nach vier Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Die rund 100 versammelten Mitarbeiter in der Seelsorge wählen Simone Büttner (32) und Hubert Hemmerich (46) zu deren Nachfolgern. 14. Januar: In Würzburg wird die Stelle Junge Eltern und Beruf (JEB) eingerichtet. Finanziert durch die Würzburger Agentur für Arbeit sowie die Diözese Würzburg, soll jungen Eltern eine Perspektive für die Verknüpfung von Elternschaft und Ausbildung aufgezeigt werden. Die Agentur für Arbeit, die Don Bosco-Berufsschule sowie der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) haben das JEB-Modellprojekt entwickelt. 14. Januar: Tief beeindruckt zeigt sich Bischof Hofmann beim Besuch des Würzburger Zentrums für Augustinus-Forschung (ZAF). Der wissenschaftliche Leiter des ZAF, Augustinerpater Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer, führt den Bischof erstmals durch die Räumlichkeiten und berichtet ihm über die vielfältigen Tätigkeiten der Einrichtung. So besuchen täglich rund 2000 Nutzer das ZAF-Online-Angebot. 16. Januar: Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist führt Pastoralreferent Johannes Reuter offiziell in die neue Aufgabe als Diözesanreferent der Pastoralreferenten ein. Reuter tritt die Nachfolge von Pastoralreferentin Christine Schrappe an, die als Fortbildungsreferentin ins Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung gewechselt ist. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen“, sagt Geist zu Reuter bei der Vollversammlung der Berufsgemeinschaft der Pastoralreferentinnen und -referenten im Sankt Burkardushaus. 18. Januar: Nach Afrika bricht Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, auf. Begleitet von Diözesanreferent Klaus Veeh vom Referat Mission-Entwicklung-Frieden besucht er bis 10. Februar Missionare der Diözese Würzburg in Südafrika, Tansania und Kenia. 20. Januar: Die Diözese Würzburg stellt 25.000 Euro aus dem Katastrophenfonds als Soforthilfe für Not leidende Menschen im Gaza-Streifen bereit. Die Mittel werden an Caritas international weitergegeben. 23. Januar: Die Gemeinschaft Sant’Egidio lädt zum Ökumenischen Gebet in die Franziskanerkirche ein. An der Veranstaltung, die im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen stattfindet, nehmen Bischof Hofmann, Landesbischof Frank Otfried July von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie Bischof Anba Damian von der Koptisch-Orthodoxen Kirche Deutschland teil. 25. Januar: Bei einem festlichen Pontifikalamt im überfüllten Würzburger Kiliansdom weiht Bischof Hofmann den am Nikolaustag 2008 ernannten Weihbischof Ulrich Boom zum Bischof. Ihm zur Seite stehen als Konkonsekratoren Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Weihbischof em. Helmut Bauer. Weitere 14 Bischöfe und Weihbischöfe legen Boom ebenfalls die Hände auf und sprechen das Weihegebet mit. „Fasse Mut und habe Vertrauen, dass Gott, der Dich beruft, immer mit Dir auf dem Weg ist“, legt Bischof Hofmann dem Weihbischof nahe, der in den Tagen zuvor von seiner bisherigen Wirkungsstätte Miltenberg nach Würzburg gepilgert war. Boom appelliert an die Gläubigen, einander Gnade, Liebe und Gemeinschaft zu geben. Rund 2500 Menschen feiern die Weiheliturgie am Fest der Bekehrung des heiligen Apostels Paulus mit. 28. Januar: Zum letzten Mal nimmt Weihbischof em. Bauer an einer Sitzung des Allgemeinen Geistlichen Rats (AGR) der Diözese Würzburg teil. Bischof Hofmann dankt Weihbischof Bauer bei der Sitzung im Bischöflichen Ordinariat für dessen über 25-jährigen Dienst als Mitglied des Beratergremiums des Bischofs. Gleichzeitig begrüßt er Weihbischof Boom als neues Mitglied im AGR. 28. Januar: In neuem Glanz erstrahlt das Internetangebot der Arbeitsgemeinschaft Christliche Onlineberatung (ACO). Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand gibt den Startschuss für die neu gestalteten Internetseiten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene finden unter www.christliche-onlineberatung.de kostenlose Beratung und Hilfe durch Ehe-, Familien- und Lebensberater, Internetseelsorger und geschulte ehrenamtliche Berater. 29. Januar: Zum Weltfriedenstag feiert Bischof Hofmann mit rund 550 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigten aus den Bundeswehr-Seelsorgebereichen Amberg, Hammelburg, Roth, Veitshöchheim und Walldürn einen Gottesdienst im Kiliansdom. Der Weltfriedenstag steht unter dem Leitwort „Die Armut bekämpfen, den Frieden aufbauen“. Die Bundeswehr leiste mit ihrem Dienst „einen bewundernswerten Einsatz für eine Werteordnung, die die Menschen in Gerechtigkeit und Frieden leben lassen will“, sagt der Bischof. 30./31. Januar: „Der Irak ist eine Falle, in der alle Protagonisten gefangen sind.“ Mit diesen Worten weist der römisch-katholische Erzbischof von Bagdad, Dr. Dr. Jean Benjamin Sleiman, bei einem Kurzbesuch in Würzburg auf die nach wie vor sehr schwierige Situation im Irak hin. Er warnt vor einem schnellen Abzug der US-Truppen, da dieser ein Machtvakuum hinterlassen würde. In der Universität Würzburg fragt Erzbischof Sleiman nach der Zukunft der Christen im Irak und stellt sein Buch „Der Aufschrei des Erzbischofs von Bagdad – Christliche Kirchen im Irak“ vor, das in deutscher Übersetzung im Würzburger Echter-Verlag erschienen ist. Februar 1. Februar: Weihbischof Boom ist neuer Dompropst am Würzburger Kiliansdom. Am 6. Februar wird er offiziell in sein neues Amt eingeführt. Er ist damit erster Dignitär und Vorsitzender des Domkapitels zu Würzburg. Als Dompropst folgt Boom Weihbischof em. Bauer nach, der seit 1. November 1988 diese ranghöchste Würde im Domkapitel innehatte. Diesen entpflichtet Bischof Hofmann mit Wirkung vom 31. Januar 2009 altersbedingt von seinen diözesanen Aufgaben und nimmt den Rücktritt als Dompropst an. 1. Februar: Die Arbeitsbereiche Liturgie und Kirchenmusik werden Bischof Hofmann direkt unterstellt. Dieser übernimmt die Aufgabe von Weihbischof em. Bauer, der als Bischofsvikar seit 1989 für Liturgie und Kirchenmusik zuständig war. Dienstrechtlich und organisatorisch sind Liturgie und Kirchenmusik dann in der Hauptabteilung Außerschulische Bildung im Bischöflichen Ordinariat Würzburg angesiedelt und deren Leiter Domkapitular Dr. Helmut Gabel zugeordnet. 1. Februar: Ein gemeinsames Konzert im Kiliansdom geben der frühere Domorganist Paul Damjakob und sein Nachfolger Professor Stefan Schmidt aus Anlass des 40. Weihetags der Würzburger Domorgel. Die am 2. Februar 1969 eingeweihte Orgel der Firma Klais umfasst 86 Register, verteilt auf Pedal und fünf Werke, darunter eines mit waagerecht in den Raum strahlenden, sogenannten „Spanischen Trompeten“. 2. Februar: Entschieden wendet sich Bischof Hofmann gegen die Aussagen von Bischof Richard Williamson, eines Angehörigen der Priesterbruderschaft Pius X., mit denen dieser den Holocaust leugnet. „Jegliches Verschweigen oder gar Leugnen ist töricht, unverantwortlich und nicht hinzunehmen“, betont Bischof Hofmann. Eine uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils fordert der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg im Zusammenhang mit der Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der traditionalistischen Bruderschaft Pius X. durch Papst Benedikt XVI. Die Maßnahme des Papstes habe zu vielfachen Protesten weltweit geführt, heißt es in dem von Diözesanratsvorsitzendem Karl-Peter Büttner unterzeichneten Aufruf. Mit Sorge verfolgt die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Würzburg die Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen aus der traditionalistischen Priesterbruderschaft. „Die Fakultät hält die theologischen Signale für fatal, die dieser Vorgang auslöst“, heißt es in einer von Dekan Professor Dr. Hans-Georg Ziebertz unterzeichneten Erklärung. 2. Februar: Mit Dankesworten und vielen guten Wünschen wird Bischof Hofmann bei der Feier seines 40. Priesterjubiläums bedacht. Bambergs Erzbischof Dr. Ludwig Schick überbringt die Grüße der Kirchenprovinz, Dompropst Weihbischof Boom den Dank des Domkapitels und der Diözese, Diözesanratsvorsitzender Büttner die Glückwünsche der Katholiken im Bistum Würzburg. Rund 1000 Gläubige feiern den Festgottesdienst im Würzburger Kiliansdom mit und singen beim anschließenden Empfang im Sankt Burkardushaus: „Viel Glück und viel Segen.“ Bischof Hofmann dankt mit den Worten: „Welch ein Glück, dass ich nach Würzburg kommen durfte.“ Josef Kardinal Frings weihte Friedhelm Hofmann am 3. Februar 1969 im Kölner Dom zum Priester. 2. Februar: Der Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds gedenkt der vor 100 Jahren gestorbenen Emy von Gordon. Die in der katholischen Frauenbewegung der Jahrhundertwende engagierte Christin, Journalistin und Politikerin gründete im Jahr 1904 den Katholischen Frauenbund im Bistum Würzburg. Der Verband ist heute mit 15.000 Mitgliedern in rund 200 Zweigvereinen der mitgliederstärkste Frauenverband in Unterfranken und zählt mit insgesamt 220.000 Mitgliedern zu den größten Frauenverbänden in Deutschland. 3. Februar: Der Familienbund der Katholiken im Bistum Würzburg trauert um seine langjährige Geschäftsführerin Franziska Kimpfler, die im Alter von 87 Jahren gestorben ist. Mit großem Engagement organisierte Kimpfler den Verband in den Gründerjahren und machte ihn zu einem viel beachteten Sprachrohr für die Familien in der Diözese Würzburg. 4. Februar: Der Caritasverband für die Diözese Würzburg begrüßt die Schließung der im November 2007 beschlossenen Sankt Josefs-Stift Service GmbH in Eisingen zum 30. Juni 2009. „Wir sehen es als einen Schritt in die richtige Richtung an“, sagt Caritasdirektor Pfriem. „Die unterschiedliche Bezahlung und Vertragsgestaltung der Beschäftigten im Sankt Josefs-Stift konnten wir im Interesse der Glaubwürdigkeit unseres Verbandes nicht hinnehmen.“ 5. Februar: Bischof Hofmann weiht den neuen Caritasladen in der Koellikerstraße in Würzburg ein. Nach vielen Unsicherheiten im vergangenen Jahr war es dem Würzburger Caritasverband gelungen, dort neue Räumlichkeiten für seine Kleiderausgabe für bedürftige Menschen zu finden. Statt einer herkömmlichen Kleiderkammer präsentiert sich den Besuchern jetzt ein Caritasladen in freundlicher Atmosphäre. 6. Februar: Acht Frauen und drei Männern verleiht Schulreferent Domkapitular Monsignore Günter Putz im Namen von Bischof Hofmann in der Kapelle des Würzburger Sankt Burkardushauses die Missio Canonica für Gymnasien. 6. Februar: Pfarrer i. R. Dr. phil. Hans Haun, ehemaliger Kaplan des im Konzentrationslager Dachau 1942 gestorbenen Märtyrerpriesters Georg Häfner und über 25 Jahre Pfarrer in Rannungen, stirbt im Alter von 95 Jahren in Würzburg. 8. Februar: 57.915,59 Euro erbringt die Kollekte im Bistum Würzburg für den Wiederaufbau der Propsteikirche Leipzig. Die Sammlung wird in den Gottesdiensten am 8. Februar durchgeführt. 11. Februar: Fast 30.000 Kinder und Jugendliche erreicht die kirchliche Jugendarbeit (kja) im Bistum Würzburg allein über Angebote für Ministranten (16.000) und Mitglieder von Jugendverbänden (13.000). Das betonen Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher, Martina Höß, Pädagogische Leiterin der kja, und Matthias Zöller, Geistlicher Leiter des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg, beim Vorstellen des Jahresberichts 2007/2008 der kja im Kilianeum-Haus der Jugend. 12. Februar: Die Diözese Würzburg kann auch in Zeiten der Finanzkrise einen ausgeglichenen Haushaltsplan in Höhe von 152.060.900 Euro ohne Kreditaufnahme und Rücklagenentnahme für 2009 vorlegen. Das besondere Augenmerk gilt dabei den Familien und den Pfarreiengemeinschaften. „Neben der Seelsorge zählt der sozial-karitative Bereich zu den großen Schwerpunkten im Haushalt. Angesichts der Auswirkungen der Finanzkrise wird es künftig noch bedeutsamer sein, die Mittel sozial gerecht zu verteilen“, sagt Bischof Hofmann bei der Vorstellung des Haushaltsplans in Würzburg. Der Haushaltsplan steht nach Angaben von Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer in der Kontinuität der Vorjahre und spiegelt „Verlässlichkeit in schwieriger Zeit“ wider. Über 90 Prozent, über 138 Millionen Euro, werden von den Kirchensteuerzahlern finanziert. Anlass zur Sorge gibt nach den Worten von Generalvikar Hillenbrand der zu erwartende Rückgang an Kirchensteuereinnahmen in den kommenden Jahren. Im pastoralen Bereich gebe es die Überlegung, bis 2015 jährlich zwei Stellen für Pastoralreferenten statt einer zu besetzen. 13. Februar: Bischof Hofmann nimmt in einem Brief an alle Seelsorger in der Diözese Würzburg erneut Stellung zu den aktuellen Diskussionen um die Priesterbruderschaft Pius X. Für die Situation im Bistum Würzburg betont der Bischof: „Es hat sich im Blick auf die Niederlassungen der Pius-Bruderschaft in Kleinwallstadt und ihre Kapelle in Würzburg zurzeit nichts geändert.“ Die Piusbruderschaft besitze weiterhin keine kanonische Anerkennung innerhalb der Kirche. Wohl sei die Exkommunikation der vier von Erzbischof Lefébvre zu Bischöfen geweihten Mitglieder der Pius-Bruderschaft aufgehoben, diese dürften aber derzeit keinerlei Amt in der Kirche ausüben. 13. Februar: Pfarrer i. R. Lothar Brunnquell, langjähriger Pfarrer von Gelchsheim, begeht in Würzburg seinen 60. Weihetag. 20. Februar: Bischof Hofmann entbindet Stefan Menz (36), Studienrat z.A. an der Staatlichen Gewerblichen Berufsschule in Aschaffenburg, mit sofortiger Wirkung von seinen priesterlichen Aufgaben. Der Bischof trifft diese Entscheidung, nachdem ihm Menz in einem Gespräch mitgeteilt hatte, dass er heiraten und eine Familie gründen wolle. 23. Februar: Im Alter von 88 Jahren stirbt Kapuzinerpater Florian Anton Mayerle in München. Er wirkte mehrere Jahre in den Klöstern in Aschaffenburg, Lohr und Würzburg. 25. Februar: Mit einer Wort-Gottes-Feier und einer Lesung des Schriftstellers Reiner Kunze stimmen sich rund 300 Künstler und Kunstschaffende aus Unterfranken beim traditionellen Aschermittwoch der Künstler in Würzburg auf die Fastenzeit ein. Bischof Hofmann bezeichnet die vorösterliche Bußzeit als Zeit der Gnade, der Reinigung und der Sensibilisierung für das Geschenk der vollen Gemeinschaft mit Gott in der Ewigkeit. Beim Gottesdienst in der Sepultur des Kiliansdoms legt er zusammen mit Weihbischof Boom, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen den Künstlern das Aschenkreuz auf. 25. Februar: „Besser, anders, weniger“: Unter diesem Motto rufen Kirchliche Jugendarbeit (kja) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Würzburg Jugendliche, junge Erwachsene sowie alle interessierten Menschen zum CO2-Fasten auf. 25. Februar: Das Silberne Priesterjubiläum begehen zehn Priester der Diözese Würzburg, die Bischof Scheele 1984 im Kiliansdom weihte: Manfred Badum (Mespelbrunn), Helmut Baierl (Würzburg), Weihbischof Ulrich Boom (Würzburg), Stephan Hartmann (Würzburg), Thomas Keßler (Bad Kissingen), Albin Krämer (Köln), Stefan-Michael Muth (Sommerkahl), Bernhard Öchsner (Schweinfurt), Gerhard Reitz (Würzburg) und Ludwig Troll (Höchberg). 26. Februar: Die Hungertuchwallfahrt des katholischen Hilfswerks Misereor macht in Würzburg Station. Bischof Hofmann erteilt den Pilgern in Stift Haug den Segen. Ziel der Wallfahrt ist Stuttgart, wo am ersten Fastensonntag die Misereor-Fastenaktion in der Domkirche Sankt Eberhard feierlich eröffnet wird. 26. Februar: Das Schöne und Besondere hinter dem scheinbar Wertlosen entdecken: Dieser Aufgabe hat sich die Künstlerin Ute Rakob verschrieben, deren Werke das Würzburger Museum am Dom bis zum 19. April in einer Sonderausstellung zeigt. „Rakob versteht es, im Alten und dem Anschein nach Gebrechlichen das Transzendente zu erfassen und aufzuzeigen“, sagt Kunstreferent Domkapitular Lenssen bei einem Presserundgang mit der Künstlerin durch die Ausstellung. 28. Februar: Bischof Hofmann und Weihbischof Boom visitieren bis 28. März das Dekanat Schweinfurt-Nord. Sie besuchen an zwölf Tagen die 27 Pfarreien und zehn Kuratien des rund 37.000 Katholiken zählenden Dekanats im Landkreis Schweinfurt. 28. Februar: Die Fastenzeit wird in Arnstein im Landkreis Main-Spessart zur Bibelzeit: An den Wochenenden zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag wird im Pfarrheim Sankt Kilian nahe der Wallfahrtskirche Maria Sondheim in einer ökumenischen Aktion die gesamte Bibel laut vorgelesen. März 1. März: Bischof Hofmann fordert die Katholiken im Bistum Würzburg auf, zum Segen für andere Menschen zu werden. „Wenn wir aus der Verbundenheit mit Christus durch unser Leben ein Glaubenszeugnis ablegen, werden wir zum Segen für andere“, betont er in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit, das am ersten Fastensonntag in den Gottesdiensten verlesen wurde. Das Schreiben greift das diözesane Jahresmotto auf: „Damit ihr ein Segen seid!“ 1. März: 14 Frauen und sieben Männern aus 16 Pfarreien der Diözese Würzburg erteilt Bischof Hofmann im Kiliansdom die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Der Bischof salbt den Taufbewerbern die Hände mit Katechumenenöl und überreicht ihnen danach jeweils eine Plakette mit dem Konterfei der drei Bistumspatrone Kilian, Kolonat und Totnan. Nach mindestens einem Jahr Vorbereitung werden die Jugendlichen und Erwachsenen in der Osterzeit in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Die diesjährigen Bewerber kommen aus den Pfarreien oder Pfarreiengemeinschaften Aschaffenburg-Sankt Gertrud, Bad Kissingen, Gerbrunn, Dingolshausen, Ebern, Hammelburg, Kitzingen, Mellrichstadt, Retzbach, Schwarzach, Schweinfurt-Sankt Kilian, Sulzbach, Würzburg-Dom, Würzburg-Katholische Hochschulgemeinde sowie Würzburg-Stift Haug. 4. März: Unter dem Motto „Paulus damals und heute“ stehen die Fastenpredigten im Würzburger Kiliansdom. 5. März: Weihbischof Boom wird für die laufende Amtsperiode bis zur Herbstvollversammlung 2011 Mitglied der Pastoralkommission und der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Das teilt die Deutsche Bischofskonferenz zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung in Hamburg mit. 5. März: Pfarrer i. R. Otto Hecht (95), ältester Priester der Diözese Würzburg, begeht in Bad Kissingen sein 70. Priesterjubiläum. Fast 50 Jahre wirkte er in Oberwestern. 6. März: Zum 60. Mal findet deutschlandweit der Weltgebetstag der Frauen statt. Weltweit feiern Frauen in insgesamt 170 Ländern immer am ersten Freitag im März ökumenische Gottesdienste, die dieses Jahr unter dem Motto „Viele sind wir, doch eins in Christus“ stehen. Im Blickpunkt des Weltgebetstags steht Papua-Neuguinea, das im vergangenen Jahr von einer Flutwelle heimgesucht wurde. 7. März: Mit den finanziellen Nöten von Familien und konkreten Schritten zur Hilfe setzen sich 40 Delegierte von Familienbund der Katholiken (FDK) und Katholischer Elternschaft (KED) aus dem Bistum Würzburg bei der Sitzung des Diözesanfamilienrats auseinander. Michaela Wettering aus Niederwerrn und Andrea Werner aus Untereisenheim leiten die KED in der Diözese Würzburg für die nächsten beiden Jahre. Einstimmig werden die beiden in ihre Ämter gewählt. 9. März: Im Bistum Würzburg gehen einige tausend Ehrenamtliche von Haus zu Haus, um für die Arbeit der Caritas und die Sozialarbeit ihrer Pfarrei zu sammeln. 30 Prozent der Sammlungsgelder bleiben vor Ort in den jeweiligen Pfarreien. Die Frühjahrssammlung nimmt Menschen am Rande in den Blick. Im Jahr 2008 erbrachten die beiden Caritassammlungen im Bistum Würzburg 1.182.404 Euro. Gegenüber 2007 bedeutet dieses Ergebnis einen Rückgang von fast 100.000 Euro und damit um 7,6 Prozent. 9. März: Mit lautem Topfklappern protestieren rund 80 Frauen und eine Handvoll Männer in der Würzburger Innenstadt gegen die Armut, deren Opfer weltweit nach wie vor hauptsächlich Frauen sind. Die so genannte „Topfdemo“ zum Internationalen Frauentag steht unter dem Motto „Brot und Rosen – Gerechtigkeit für Frauen“. Der Protestzug führt zur Pfarrkirche Sankt Gertraud in der Pleich. 10. März: Nikolaus Peter Hasch, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mainfranken Würzburg, ist neuer Vorsitzender des Dommusikvereins Würzburg. Der 56-Jährige folgt in diesem Amt Professor Dr. Michael Wollenschläger nach, der am 30. Dezember 2008 nach schwerer Krankheit verstarb. Der bisherige Schatzmeister Johannes Windmeißer gibt nach 33 Jahren sein Amt ab, Schriftführer Theodor Stangl nach 27 Jahren. 12. März: Weihbischof Boom besucht zum Josefstag die Don-Bosco-Berufsschule der Caritas in Würzburg. Dort trifft er sich mit Schülerinnen und Schülern im Berufsvorbereitungsjahr Dienstleistung/Catering und diskutiert mit Vertretern von Schule und Politik. 13./14. März: Die Vorgänge und öffentlichen Reaktionen um die Rücknahme der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft beschäftigen die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg. „Sie haben große Irritationen hervorgerufen, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei uns Bischöfen“, sagt Bischof Hofmann. Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner lobt den Brief, in dem Papst Benedikt XVI. vor wenigen Tagen öffentlich Stellung bezog als „ein Geschenk zu unserer Frühjahrskonferenz“. Im Studienteil setzen sich die Delegierten mit Klimawandel und christlicher Schöpfungsspiritualität auseinander. Erstmals nimmt Weihbischof Boom an der Konferenz teil. 14. März: Die besten Fußballer aus den Reihen der Ministrantinnen und Ministranten der Diözese Würzburg kommen aus Alzenau (Dekanat Alzenau) beziehungsweise Schönderling (Dekanat Hammelburg). Die beiden Teams setzen sich bei der diözesanen Meisterschaft in Bad Brückenau durch, an der insgesamt 30 Mannschaften teilnehmen. Alzenau und Schönderling sind somit für den Bayerncup der Minis am 28. März im Bistum Regensburg qualifiziert. 14. März: 150 Frauen aus dem Bistum nehmen im Würzburger Kolping-Center Mainfranken am neunten Frauentag des Kolpingwerks teil. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Dich schickt der Himmel!“ 15. März: Vier Priester der Diözese Würzburg begehen das Goldene Priesterjubiläum: Pfarrer Konrad Martin, Pfarrer i. R. Oskar Pflüger, Pfarrer i. R. Wolfgang Seubert und Professor em. Dr. Josef Steinruck. 15. März: Bischof Hofmann entbindet Oliver Wirthmann (36), Pfarrer von Kitzingen-Sankt Johannes mit Buchbrunn und Repperndorf sowie von Sulzfeld am Main, Biebelried, Mainstockheim und Albertshofen, mit sofortiger Wirkung von seinen priesterlichen Aufgaben. Der Bischof trifft diese Entscheidung, nachdem ihm Wirthmann in einem Gespräch mitgeteilt hatte, dass er heiraten wolle. Personalreferent Domkapitular Geist teilt dies im Gottesdienst in Kitzingen-Sankt Johannes mit. 15. März: Im Alter von 78 Jahren stirbt Pater Dr. Erich Mohr von den Missionaren von der Heiligen Familie im Krankenhaus in Kirchen. Mohr war lange Jahre Pfarrverweser von Rödelmaier. 18. März: Zu einem familienpolitischen Abendgebet lädt erstmals der Familienbund der Katholiken (FDK) in die Würzburger Marienkapelle ein. In Gebeten, Liedern und Texten werden Bedürfnisse und Anliegen von Familien vor Gott gebracht. „Wo ist der Platz der Familie in den veränderten Lebensverhältnissen am Beginn des 21. Jahrhunderts in unserer Gesellschaft?“, fragt Generalvikar Hillenbrand. 19. März: Anlagen für Hörgeräte-Träger mit entsprechender Kennzeichnung, regelmäßige Krankenkommunion oder generationsübergreifende Begegnungen: Jede Menge praktische Ratschläge, wie die Kirche auf die speziellen Bedürfnisse von Senioren eingehen kann, listet eine Handreichung auf, die Repräsentanten des Katholischen Senioren-Forums der Diözese Würzburg im Kilianshaus an Domkapitular Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, übergeben. „Die Impulse stammen von der Arbeitsgruppe Altenpolitik (AGAP). Sie verstehen sich als Antwort auf den demografischen Wandel“, erklärt Diözesan-Altenseelsorger Augustinerpater Adalbert Müller. 21./22. März: Unter dem Titel „Gemeinsamkeiten auf dem Weg in die Zukunft“ beschäftigt sich die Ackermann-Gemeinde bei ihrer Diözesantagung mit der deutsch-tschechischen Nachbarschaft in Europa. Das Programm ist von 20 Jahre Mauerfall, fünf Jahren Mitgliedschaft der Tschechischen Republik in der Europäischen Union und der aktuellen EU-Ratspräsidentschaft der Tschechischen Republik beeinflusst. „Der Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten in Prag ist längst überfällig. Seehofer hat die Pläne in seinem Schreibtisch liegen. Er muss die Schublade nur öffnen“, betont der frühere Chef der Staatskanzlei, CSU-Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner, bei der Diözesantagung. 23. März: Die Seligsprechung des Märtyrerpriesters Georg Häfner ist in greifbare Nähe gerückt. Das betont Domkapitular Putz, diözesaner Postulator im Seligsprechungsprozess für den 1942 im Konzentrationslager Dachau verstorbenen Pfarrer, in einem Interview. Die römische Theologenkommission habe vor wenigen Wochen die so genannte Positio, eine geordnete und nach dem Kirchenrecht korrekte Dokumentation über Häfner, eingesehen und ihr Votum für die Seligsprechung abgegeben. „Dieses Votum ist nach Information des römischen Postulators Dr. Andrea Ambrosi positiv ausgefallen“, sagt Putz. 23. März: Das Kinder- und Jugenddorf Sankt Anton der Caritas in Riedenberg wird für 5,2 Millionen Euro bis Juni 2010 grundlegend saniert. Beim Spatenstich zum Auftakt der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen begrüßt Bauherr Caritasdirektor Pfriem viel politische Prominenz. Die geplante Modernisierung bezeichnet er gerade angesichts der Wirtschaftskrise als notwendiges Signal. 24. März: Bischof Hofmann suspendiert Wolfdieter Weiß, bisher Pfarrer im Ruhestand, mit sofortiger Wirkung vom priesterlichen Dienst. Damit ist es Weiß untersagt, irgendwelche Amtshandlungen vorzunehmen, die mit der Priesterweihe verbunden sind. Außerdem werden seine Ruhestandsbezüge um 20 Prozent gekürzt. Das teilt Generalvikar Hillenbrand in Würzburg mit. Weiß war im Juli 2000 wegen sexuellen Missbrauchs in sieben Fällen an drei Minderjährigen vom Landgericht Coburg rechtskräftig verurteilt worden. 2009 hatte er zwei Männer zu Familien der damaligen Opfer geschickt, um sie zur Rücknahme der im Coburger Verfahren gemachten Aussagen zu bewegen. Die betroffenen Familien fühlten sich durch dieses Agieren so massiv unter Druck gesetzt, dass die Verletzungen der Vergangenheit wieder aufgebrochen und neue Traumatisierungen entstanden sind. Generalvikar Hillenbrand hatte sich bereits in einem Brief an die betroffenen Familien auch im Namen von Bischof Hofmann und der ganzen Bistumsleitung entschuldigt. 25. März: „Die Ministrantenpastoral ist und bleibt eine der wichtigsten und effektivsten Säulen der kirchlichen Jugendarbeit. Mädchen und Jungen fühlen sich in der Ministrantenarbeit wertgeschätzt.“ So kommentiert Bischof Hofmann die sehr positiven Ergebnisse der Ministrantenzählung des Jahres 2008. Bistumsweit sind demnach 17.555 Kinder und Jugendliche als Ministranten aktiv. 9142 Mädchen haben mit mehr als 52 Prozent knapp die Nase vor den 8413 Jungen. Ministrantenreferent Dirk Rudolph nennt die Zahlen sehr erfreulich, insbesondere da sich gegenüber dem Ergebnis von 2004 ein Plus von 1235 Personen, also mehr als sieben Prozent, verzeichnen lässt. 25. März: Die Kirchenmusik in der Diözese Würzburg trauert um den im Alter von 76 Jahren verstorbenen Professor Dr. Louis Helmut Debes. 55 Jahre lang wirkte Debes als Chorleiter und Organist in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Würzburg. Er war Mitglied der diözesanen Kommission für Kirchenmusik im Bistum Würzburg. Seine Verdienste wurden mit dem päpstlichen Silvesterorden und dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt. 26. März: 41 Sozialstationen und 45 Häuser der stationären Altenhilfe in Unterfranken schließen sich zur neuen Arbeitsgemeinschaft der Altenhilfe, Hospizarbeit und Pflege im Caritasverband für die Diözese Würzburg zusammen. Die Einrichtungen der neuen „DiAG Altenhilfe Würzburg“ betreuen und versorgen täglich zirka 6700 Menschen. Zu ihrem Vorsitzenden wählen sie bei einer gemeinsamen Sitzung im Sankt Markushof in Gadheim Gerhard Schuhmacher, Vorsitzender der Sozialstation Erlenbach am Main. 26./27. März: Fachleute für Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS) aus ganz Bayern kommen im Kloster Oberzell zu einer Fachtagung zusammen. Sie beschäftigen sich mit dem Thema Tod und Trauer sowie Methoden, die Betroffenen das Verarbeiten des damit verbundenen Schmerzes erleichtert. Zum Leiter der KiS auf Bayernebene beauftragt Schulreferent Domkapitular Putz den Pastoralreferenten Reinhold Grimm aus Marktheidenfeld. 27./29. März: Peter Hasenstab aus Mainaschaff ist neuer männlicher Vorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg im Bistum Würzburg. Die Delegierten wählen den 21-jährigen Studenten während der Diözesanversammlung in Rieneck auf den zuletzt vakanten Vorstandsposten. 28. März: Sehr lebendige Gemeinden haben Bischof Hofmann und Weihbischof Boom bei ihrer Visitation des Dekanats Schweinfurt-Nord erlebt. Es sei eine große Bereitschaft für die Errichtung der Pfarreiengemeinschaften zu spüren gewesen. „Natürlich wurden auch die Sorgen vor allem der kleinen Pfarrgemeinden an mich herangetragen, diese könnten in einer großen Pfarreiengemeinschaft ihre Eigenständigkeit verlieren“, sagt Bischof Hofmann zum Abschluss der Visitation. Weihbischof Boom berichtet von ähnlichen Erfahrungen: „In den kleinen Gemeinden ist eine große Lebendigkeit zu spüren. Man hilft sich gegenseitig. Es gibt aber auch viele Fragen, wie es weitergehen soll.“ 28. März: Gertrud Schneider, langjährige Gemeindereferentin in Würzburg-Sankt Adalbero, stirbt im Alter von 87 Jahren. 28. März: Wer kommt zu Kolping-Veranstaltungen? Was erwarten die unterschiedlichen Menschen von dem Verband? Und wie sollen die Kolpingsfamilien mit diesem neuen Blickwinkel umgehen? Diese Fragen behandeln 160 Delegierte bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerk-Diözesanverbands Würzburg. Im Kolping-Center Mainfranken erläutert Domvikar Christoph Warmuth, wie die Sinus-Milieu-Studie als Sehhilfe genutzt werden kann, um die eigene Arbeit besser in den Blick zu nehmen. 29. März: Um eine großzügige Spende bittet Bischof Hofmann die Gläubigen bei der Misereor-Fastenaktion. „Setzen Sie sich mit den Armen und Notleidenden dieser Welt für die Bewahrung der Schöpfung ein – in den Ländern des Südens und bei uns.“ Die Kollekte findet in allen katholischen Gottesdiensten zwei Wochen vor dem Osterfest statt. 2008 kamen im Bistum Würzburg rund 770.000 Euro bei der Kollekte zusammen. Weitere 666.000 Euro spendeten Gläubige aus der Diözese Würzburg direkt an das Hilfswerk. 30. März: Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Schule, Politik und Kirche verabschieden im Berufsbildungswerk der Caritas-Don Bosco GmbH Norbert Klemm (65). 28 Jahre hatte Klemm dort gearbeitet, in den vergangenen elf Jahren als Gesamtleiter. Sein Nachfolger im Amt ist der bisherige Internatsleiter des Berufsbildungswerks (BBW), Andreas Halbig (40). 30. März: Pfarrer i. R. Oswald Müller, langjähriger Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Kilian und Stadtdekan von Schweinfurt, stirbt im Alter von 82 Jahren in Gerolzhofen. April 3. April: Das Recollectio-Haus der Abtei Münsterschwarzach erwartet den 1000. Gast. In den 18 Jahren seines Bestehens wurden inzwischen fast 60 Kurse für Priester, Ordensleute und hauptamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten, die sich eine Auszeit gönnen wollen oder sich in einer Krise befinden. Seit kurzem wird das Haus neben den (Erz-)Diözesen Augsburg, Freiburg, Limburg, Mainz, München-Freising, Rottenburg-Stuttgart und Würzburg auch von der Erzdiözese Paderborn finanziell mitgetragen und gefördert. 5. April: Mit der feierlichen Prozession am Palmsonntag eröffnet Bischof Hofmann in Würzburg die Karwoche. Die Heilige Woche von Palmsonntag bis Ostern bildet den Höhepunkt im Kirchenjahr. In den über 600 Pfarreien und Kuratien des Bistums Würzburg gedenken die Gläubigen mit Prozessionen des Einzugs Jesu in Jerusalem. Das Hosanna des Palmsonntags habe eine eigenartige Ambivalenz, betont der Bischof. Auf die Lobrufe beim Einzug Jesu in Jerusalem folge die Karwoche mit Leiden und Sterben. 5. April: Mehr als 600 junge Menschen nehmen unter dem Motto „Leben plus“ am Nachmittag des Palmsonntags am diözesanen Weltjugendtag im Würzburger Kiliansdom teil. Zeitgleich überreichen australische Jugendliche in Rom das Weltjugendtagskreuz an Vertreter der Jugend Spaniens. Die Katechese von Bischof Hofmann steht unter der Überschrift: „Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt.“ 6. April: Bischof Hofmann weiht die heiligen Öle für alle Pfarreien, Kuratien und Filialen im Bistum Würzburg im Dom zu Würzburg: das Katechumenenöl für die Salbung vor der Taufe, das Chrisamöl für Taufe, Firmung, Bischofs- und Priesterweihe sowie für die Weihe von Kirchen und Altären, das Krankenöl für die Krankensalbung. Die nur einmal im Jahr stattfindende Chrisammesse findet im Rahmen des Oasentags für Priester, Diakone und Priesteramtskandidaten statt. Rund 300 Seelsorger bekunden vor dem Bischof erneut ihre Bereitschaft zum priesterlichen und diakonischen Dienst. Beim Oasentag warnt der Erzbischof von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, davor, sich in der Kirche nostalgisch nach früheren Zeiten zurückzusehnen. „Wir dürfen nicht in der Vergangenheit stehen bleiben, sondern müssen uns auf die Realität von heute einlassen und heute den Weg als Kirche gehen“, sagt er in der Würzburger Seminarkirche Sankt Michael. 9. April: Bei der Abendmahlsmesse am Gründonnerstagabend wäscht Bischof Hofmann in Erinnerung an das biblische Geschehen beim letzten Abendmahl Jesu zwölf Männern der Würzburger Dompfarrei und des Diözesanrats die Füße. „Wann immer wir die Eucharistie im Auftrag Christi feiern, wird Christus in den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig“, betont Bischof Hofmann. 10. April: Ohne die Realität der Auferstehung ist die Katastrophe des Karfreitags nicht auszuhalten. Das sagt Bischof Hofmann bei der Feier des Leidens und Sterbens Jesu am Karfreitag im Kiliansdom. „Ohne die Erfahrung, dass Christus mit uns gelitten hat und für uns gestorben ist, wird der eigene Zugang zum Leid-Verständnis äußerst erschwert.“ 11. April: Eine Herausgabe des neuen Gebet- und Gesangbuchs ist auf keinen Fall vor Ende 2012 denkbar. Das sagt Bischof Hofmann, Vorsitzender der Unterkommission „Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch“ der Deutschen Bischofskonferenz, in einem Interview in der Osterausgabe des Rheinischen Merkurs. Als Grund für den Termin nennt der Bischof den nach wie vor bestehenden Wunsch, das neue „Gotteslob“ mit den Texten des neuen Messbuchs und der aktuellen Bibelübersetzung auszustatten. 12. April: Bischof Hofmann betont zum Osterfest, dass mit Jesu Auferstehung der Tod seinen äußersten Schrecken verliere. „Denn der Tod ist fortan nicht mehr das Ende des menschlichen Lebens. Er wird zum Tor, durch das wir in ein anderes, neues, unvorstellbares Leben eintreten.“ Für das Leben auf Erden habe das Konsequenzen. Zwar bleibe das Leben ein Weg durch die Dunkelheit, aber Christen dürften ihn im Licht des Glaubens gehen, sagt Bischof Hofmann beim Pontifikalamt am Ostersonntag im Kiliansdom. 14. April: Augustinerpater Rigobert Marx, Seelsorger für Althausen und Brünn sowie Burghausen und Reichenbach, stirbt im Alter von 70 Jahren in der Herzklinik in Bad Neustadt. 16. April: 40 junge Frauen und Männer nehmen im Ausbildungshotel Markushof in Gadheim am Tag aller Auszubildenden der Diözese Würzburg und der Caritas-Verwaltung teil. Die Palette der Ausbildungsberufe in kirchlichen Einrichtungen reicht von der Bürokauffrau über die Hauswirtschafterin bis hin zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration. 24./26. April: Gleich zwei Jubiläen werden in Astheim gefeiert: Die Gründung des Kartäuserklosters jährt sich zum 600. Mal, und das diözesane Museum Kartause Astheim kann auf eine mittlerweile zehnjährige Geschichte zurückblicken. Zum Jubiläum finden zahlreiche Sonderveranstaltungen statt. 19 Plastiken von Jürgen Hochmuth und 15 Grafiken von Hermann Oberhofer zeigt das Museum bis 28. Juni unter dem Titel „SeelenOrte und Nothelferserie“. Hochmuths Werke greifen das Thema „Verschlossenheit“ auf, Oberhofer zeigt erstmals seine vollständige Serie der vierzehn Nothelfer. 25. April: Unter dem Thema „Gemeinsam mit Grenzen leben“ steht die ökumenische „Woche für das Leben“ bis 2. Mai. Mit dem Motto wird das Dreijahresthema „Gesund oder krank – von Gott geliebt“ weitergeführt, das 2008 bei der bundesweiten Eröffnung in Würzburg vorgestellt wurde. In diesem Jahr geht es der katholischen und der evangelischen Kirche darum, das Zusammenleben von Gesunden, Kranken und Menschen mit Behinderung zu thematisieren und dabei vor allem die Pfarr- und Kirchengemeinden, aber auch das soziale Umfeld wie Schule oder Arbeitsplatz in den Blick zu nehmen. In der Diözese Würzburg wird die „Woche für das Leben“ in diesem Jahr dezentral in Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften begangen. 25. April: Über 190 Lehrkräfte und Mitarbeiter aus allen Schularten in Unterfranken kommen im Kilianeum-Haus der Jugend zum 7. Schulpastoral-Tag der Diözese Würzburg zusammen. Der Tag steht unter dem Motto „Klangwelten“ und wird gemeinsam vom Referat Schulpastoral der Diözese Würzburg, dem Schülerforum der Kirchlichen Jugendarbeit sowie der Regierung von Unterfranken organisiert. 27. April: Im 25. Jubiläumsjahr ist die Hilfe durch den 1984 gegründeten Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg weiterhin sehr gefragt. 13 Ausbildungs- und 46 Arbeitsplätze in Unterfranken bezuschusst der Hilfsfonds in den kommenden Monaten. Bei der jüngsten Sitzung des Vergabeausschusses genehmigen die Mitglieder insgesamt 284.800 Euro. 28. April: „Eltern sind nicht austauschbar für ihre Kinder. Niemand kann so viel für sein Kind tun wie die eigene Mutter oder der eigene Vater.“ Das betont die Bayerische Familienministerin Christine Haderthauer beim Besuch des Familienbunds der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Familienbunds. 28. April: Mit den Glück- und Segenswünschen der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Vertreter der Politik wird „Heilands ökumenischer Kirchenladen“ am Aschaffenburger Rossmarkt eröffnet. Er gehört damit bundesweit zu den wenigen Angeboten dieser Art, die ökumenisch betrieben werden. Einmalig in Bayern ist, dass man hier in einer ökumenischen Einrichtung den Wiedereintritt in die jeweilige Kirche in die Wege leiten kann. 28. April: Benediktinerpater Romanus Kölbl, zuletzt Hausgeistlicher im Mädchenheim Sankt Ludwig bei Wipfeld und viele Jahre Missionar in Tansania, stirbt im Alter von 81 Jahren. 29. April: Bischof Hofmann heißt den neuen evangelischen Regionalbischof Oberkirchenrat Christian Schmidt im Würzburger Bischofshaus herzlich willkommen. Die beiden Bischöfe treffen sich, um gleich zu Beginn der Amtszeit von Regionalbischof Schmidt die guten ökumenischen Beziehungen zu betonen. Bereits bei der Einführung Schmidts am 26. April unterstreicht Bischof Hofmann, die beiden Kirchen könnten die Rückbesinnung der Gesellschaft auf ihr christliches Fundament in vielen Bereichen gemeinsam voranbringen, um der Zukunft Europas ein neues Gesicht zu geben. 29. April: Als einen „Vorboten auf das renovierte Neumünster“ bezeichnet Domkapitular Lenssen die Ausstellung „Räume der Transzendenz“ mit Werken des Künstlers Ben Willikens bei der Eröffnung der Ausstellung im Museum am Dom. Willikens zeichnet auch für einen Altar in der erneuerten Neumünsterkirche verantwortlich, der mit der Altarweihe am 24. Juni der Öffentlichkeit übergeben wird. Das Museum am Dom zeigt bis 12. Juli über 20 Gemälde Willikens‘. 29. April: Die Wallfahrtsportale www.wallfahrtsservice.de und www.wallfahrt.bistum-wuerzburg.de blicken auf einen erfolgreichen Start zurück. Im ersten Jahr riefen die insgesamt 81.000 Besucher rund 466.000 Seiten auf den beiden Portalen auf. Neben umfangreichen Informationen zu den Wallfahrtsorten im Bistum Würzburg gibt es eine Vielzahl nützlicher Tipps für die Wallfahrtspraxis. 29. April: Diözesan-Altenseelsorger Augustinerpater Adalbert Müller stirbt im Alter von 67 Jahren bei einem Verkehrsunfall in Würzburg. 30. April: Eine neue Reihe unter dem Titel „Kunst-Räume“ startet im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg. Ziel der Reihe ist es, Kunst und Architektur im Raum der Kirche miteinander ins Gespräch zu bringen. Mai 1. Mai: Bischof Hofmann ernennt Johannes Fleck (38), Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei Sankt Bruno in Würzburg, als Diözesanreferent für die Ständigen Diakone der Diözese Würzburg und als Vertreter des Personalreferenten für das pastorale Personal. Fleck folgt Diakon Helmut Neuhaus (Alzenau) nach, der von 1999 bis Mai 2009 Diözesanreferent für die Ständigen Diakone der Diözese Würzburg und Vertreter des Personalreferenten für das pastorale Personal war. 4. Mai: Anlässlich des 100. Todestags des ehemaligen Würzburger Bischofs und späteren Erzbischofs von München und Freising, Franz Joseph von Stein, eröffnet Generalvikar Hillenbrand die Ausstellung „Zwischen Kirche und Staat“ über den früheren Bischof im Foyer des Generalvikariats. Am Tag zuvor würdigt Bischof em. Scheele seinen Amtsvorgänger bei einem Gottesdienst in Steins Geburtsort Amorbach als „Brückenbauer“ zwischen Kirche und Staat. 7./8. Mai: Die armen Länder leiden bereits unter den spürbaren Folgen der Weltwirtschaftskrise. Das betont der Generalsekretär der Föderation Asiatischer Bischofskonferenzen, Erzbischof Orlando Quevedo von den Philippinen, bei einer ökumenischen Tagung im Bildungshaus Schmerlenbach. Bei dem Treffen stehen die Menschenrechte im Mittelpunkt. Veranstalter sind neben dem diözesanen Bildungshaus das katholische Hilfswerk Missio, das evangelische Zentrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission sowie die Internationale katholische Friedensbewegung Pax Christi. 8./9. Mai: Würzburg steht ganz im Zeichen der Bayerischen Landesausstellung 2009 „Wirtschaftswunder und Wiederaufbau“ – und die Katholische Akademie Domschule ist mittendrin. Gemeinsam mit der Katholischen Akademie in Bayern veranstaltet sie am Eröffnungswochenende die Tagung „Jahre des Umbruchs“. Thema sind die Neuanfänge in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg. 9. Mai: Bischof Hofmann weiht Franziskanerbruder Engelbert Petsch in der Klosterkirche Kreuzberg zum Priester. 9. Mai: Offene Kirchenportale bis spät in die Nacht, Musik, Gebete sowie eine Bischofskatechese mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch – all das erwartet Besucher während der erstmals in Würzburg stattfindenden Aktion „Nightfever“ in der Karmelitenkirche. Die Idee zur Aktion entstand nach dem Weltjugendtag 2005 in Köln und wurde erstmals in Bonn in die Tat umgesetzt. Mit „Nightfever“ sollen der Geist und die Freude des Weltjugendtags weitergetragen werden. 12. Mai: Domkapitular Lenssen, Kunstreferent der Diözese Würzburg, stellt die neu organisierte Dauerausstellung des Würzburger Museums am Dom der Öffentlichkeit vor. „Dank großzügiger Stiftungen und zahlreicher Neuerwerbungen gibt es viel Neues zu präsentieren.“ 12. Mai: Ein neues Jugendhilfenetzwerk Würzburg wird im Würzburger Caritas-Don-Bosco-Berufsbildungswerk gegründet. Es soll Mädchen und jungen Frauen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe leben, Hilfestellung bei der Berufsausbildung geben. Sie sollen damit gleiche Chancen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bekommen wie männliche Jugendliche. Drei stationäre Einrichtungen der katholischen Jugendhilfe bündeln hierzu ihre Kompetenzen und Ressourcen: Die Caritas-Don-Bosco GmbH mit dem Berufsbildungswerk Würzburg (BBW), das Antonia-Werr-Zentrum der Oberzeller Franziskanerinnen und das Würzburger Haus Sankt Lioba des Caritas-Fachverbandes In Via, katholische Mädchensozialarbeit. 12. Mai: Das Schulreferat der Diözese Würzburg verstärkt seine Begleitung der 170 Religionslehrer im Kirchendienst, die an unterfränkischen Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen unterrichten. Mit Beginn des Schuljahrs 2009/2010 sind Pastoralreferent Jürgen Engel (44) und Religionslehrerin i. K. Helga Kiesel (49) in der Unterrichtsorganisation und der Begleitung der kirchlichen Religionslehrerinnen und lehrer tätig. Schulreferent Domkapitular Putz stellt die Neuerung im Bischöflichen Ordinariat vor. 14. Mai: Mit einem Festgottesdienst und einem Festakt feiert die fränkische Wohnungsgenossenschaft Sankt Bruno-Werk in Würzburg ihr 60-jähriges Bestehen. Vertreter von Kirche, Staat und Wohnungswirtschaft würdigen im Pfarrzentrum Heiligkreuz die Erfolgsgeschichte der Genossenschaft. „60 Jahre Sankt Bruno-Werk stehen für 60 Jahre Kontinuität, Verlässlichkeit und erfolgreiche Tätigkeit als fränkische Wohnungsgenossenschaft“, sagt Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. 15. Mai: Die neuen Räume der Würzburger Dommusik über der Sepultur des Doms segnet Bischof Hofmann. Die Räume umfassen neben zwei großen Sälen auch Zimmer für die Stimmbildung, die musikalische Früherziehung sowie Aufenthalts- und Archivräume. Der große Probensaal mit Orgel wird während der Feier auf den Namen „Helmut-Bauer-Saal“ benannt, um die Verdienste des Weihbischofs „für die Dommusik und darüber hinaus“ zu würdigen, wie Domdekan Prälat Kurt Witzel erläutert. 15. Mai: Bereits seit Anfang des Jahres ist die Maria-Ward-Stiftung verantwortlich für rund 120 Kinder im Kindergarten und 580 Mädchen in der Maria-Ward-Realschule in Würzburg. Unter dem Motto „Freude – Hoffnung“ wird die Übergabe der Trägerschaft nun offiziell begangen. Schwester Angela Fries, Provinzoberin der Mitteleuropäischen Provinz, überträgt beim Festakt die Verantwortung für Schule und Kindergarten der Stiftung. 15. Mai: Für eine Globalisierung der Solidarität spricht sich der Bischof der flächenmäßig größten brasilianischen Diözese Xingu, Erwin Kräutler, in Würzburg aus. „Es kann nicht sein, dass uns das nichts angeht, wenn Menschen im Elend stecken und in ihrer Menschenwürde angegriffen werden. Wir sind mitverantwortlich für alle Menschen auf der Welt – besonders als Kirche“, sagt der Bischof aus dem Amazonasgebiet bei einer Pressekonferenz in Würzburg. 16. Mai: Bischof Erwin Kräutler aus dem Amazonasbistum Xingu ist Gast bei der Premiere des Tags der Weltkirche in Würzburg. Der weltweit bekannte Kräutler stammt aus Österreich und arbeitet seit 1965 als Missionar in Brasilien. 1980 wurde er zum Bischof der flächenmäßig größten Diözese Brasiliens ernannt. Der Tag der Weltkirche steht unter dem Motto „Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit“. „Diese Veranstaltung ist wichtig, um kleine Schritte für eine Globalisierung der Solidarität zu setzen“, erklärt Domkapitular Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge. 16. Mai: Rund 500 Teilnehmer aus 21 Knaben-, Mädchen- und Jugendchören kommen zum 5. Kinderchortag des Diözesanverbands der internationalen Chorvereinigung „Pueri Cantores“ nach Miltenberg, um zu proben, zu singen, Gemeinschaft zu erleben und mit den beiden Weihbischöfen Bauer und Boom Gottesdienste zu feiern. 16. Mai: Bei einem Gottesdienst mit Bischofsvikar Karel Havelka aus dem tschechischen Leitmeritz in der Marienkapelle und einer Lichtfeier auf der Alten Mainbrücke gedenken Katholiken aus Deutschland und Tschechien des heiligen Johannes von Nepomuk. Konzelebranten sind die Generalvikare Hillenbrand, Johann Limbacher (Eichstätt) sowie Georg Kestel (Bamberg). 17. Mai: Domkapitular Geist, Personalreferent der Diözese, wird 70 Jahre alt. Gemäß den Statuten des Würzburger Domkapitels bietet er altersbedingt Bischof Hofmann seinen Rücktritt an. Generalvikar Hillenbrand widmet sein neues Buch „Geistliche Menschen – menschliche Geistliche“ dem Personalreferenten zum 70. Geburtstag. 20. Mai: Pfarrer i. R. Alois Schlör stirbt im Alter von 81 Jahren. Über 40 Jahre wirkte er als Pfarrer in Langenleiten in der Rhön. 21. Mai: Bischof em. Scheele feiert den Gottesdienst anlässlich des dritten Stadtkatholikentags in Schweinfurt. 22. Mai: Zur Wallfahrtskirche Maria Limbach im Landkreis Haßberge wallen Priester, Diakone und Seminaristen der Diözese Würzburg. Bischof Hofmann betont, dass aktuelle Belastungen und Attacken zum Leben der Kirche gehörten. „Zurzeit erleben wir eine permanente Unruhe, die sich auch in immer neuen medialen Attacken zeigt, die wir vor Ort auszuhalten haben“, sagt er in Maria Limbach. Mit Blick auf den heiligen Paulus werde überdeutlich, dass die aktuelle Situation keine Novität im Leben der Kirche sei, sondern gleichsam zum Alltag gehöre. 23. Mai. Ein Fest aus Anlass des 100. Jubiläums des Missionshauses Sankt Josef findet in Neustadt am Main statt. Bischof Hofmann feiert in der inzwischen als Pfarrkirche dienenden früheren Abteikirche die Eucharistie. 25. Mai: Das Annastift in Würzburg wird generalsaniert. Kran und Bagger rücken an, um das Gebäude zu entkernen. Bis Mai 2010 wird das Haupthaus erneuert und ein ergänzender Neubau in der Gartenanlage errichtet. Elf neue Wohnungen entstehen. Die Baukosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, wovon die Diözese Würzburg 1,2 Millionen Euro trägt. Bauherr ist die Caritas Einrichtungen gGmbH, hinter der die Diözese Würzburg und der Diözesancaritasverband stehen. 26. Mai: Über die Bedeutung der christlichen Werte für Staat und Gesellschaft spricht Bischof Hofmann bei den „Oerlenbacher Gesprächen“. Die Veranstaltung im Pfarrsaal in Oerlenbach steht im Zeichen des 60. Geburtstags des Grundgesetzes und des zehnjährigen Bestehens der „Oerlenbacher Gespräche“. 27. Mai: Diakon Gerhard Swoboda aus Bischbrunn stirbt nach schwerer Krankheit im Alter von 51 Jahren in Würzburg. 28. Mai: Ein positives Fazit zieht der Vorstand der Mitarbeitervertretung (MAV) im Bischöflichen Ordinariat Würzburg am Ende seiner Amtsperiode. Der Übergang von der Ära Rita Metzger, die dem Vorstand 38 Jahre angehörte und zwei Jahrzehnte das Amt der MAV-Vorsitzenden innehatte, sei gut gestaltet worden, sagt Dorothea Weitz. Sie steht seit 2008 an der Spitze der MAV, die knapp 2000 kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Würzburg vertritt. 28. Mai: Passend zum Pfingstfest stellt Bischof Scheele sein neuestes Buch „Friede und Freude im Heiligen Geist“ vor. Das Werk bringt 16 „Meditationen über den, der ganz Gabe und Liebe ist“. 28. Mai: Gegen Teams aus Südafrika darf in der nächsten Runde des Fußballturniers „Club der guten Hoffnung“ am 10. und 11. Juli die Mannschaft des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach antreten. Die Elf vertritt dann die Farben der Diözese Würzburg, weil sie sich auf heimischer Anlage gegen die Staatliche Realschule für Knaben Aschaffenburg, die Wolfskeel-Realschule Würzburg sowie die Staatliche Realschule Haßfurt durchsetzt. 29. Mai: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg unterstützen die Forderungen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst nach einer Verbesserung der Rahmenbedingungen und einer angemessenen Entlohnung für deren Tätigkeit. So könne die wichtige Aufgabe der Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen gesellschaftlich endlich angemessen anerkannt werden, heißt es in einer Stellungnahme. Die diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretung (MAV) im Bistum Würzburg (DiAG A) solidarisiert sich ebenfalls mit den Streikenden im Sozial- und Erziehungsdienst. 30. Mai: Fünf Diakone weiht Bischof Hofmann zu Priestern. An dem Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom nehmen rund 1300 Mitfeiernde aus dem Bistum teil. Die Weihe empfangen Andreas Freund (Erlenbach am Main), Tobias Fuchs (Gützingen), Christoph Schnellbacher (Aschaffenburg-Sankt Kilian), Kai Söder (Sandberg) und Michael Weck (Mainberg). Mit der Priesterweihe werden keine Supermänner oder Superstars kreiert, sondern Menschen von Gott in den Dienst genommen“, erklärt der Bischof. 31. Mai: Als schöpferische Macht allen Lebens Gottes bezeichnet Bischof Hofmann am Pfingstfest den Heiligen Geist. Dieser „belebt alles, hält alles zusammen und lenkt alles auf das endzeitliche Heil hin“, sagt der Bischof beim Pontifikalgottesdienst zum Hochfest des Heiligen Geistes im Würzburger Kiliansdom. 214.315,73 Euro spenden die Katholiken im Bistum Würzburg bei der Pfingst-Kollekte 2009 für das Hilfswerk „Renovabis“. Die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken unterstützt die Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Juni 1. Juni: Mit einem Festgottesdienst im Kloster Neustift bei Brixen in Südtirol eröffnet Bischof Hofmann die große Familienwallfahrt der Diözese Würzburg nach Assisi. „Die Kirche ist jung, wenn ich auf diese Pilgerfahrt der Generationen sehe“, ruft er in der barocken Stiftskirche den rund 470 Pilgern zu, von denen über 220 Kinder und Jugendliche sind. Bis 6. Juni besuchen die Familien die Stadt des heiligen Franziskus in Italien, um dort auf dessen Spuren zu wandeln. 3. Juni: Apostolischer Protonotar Paul Bocklet, von 1977 bis 2000 Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Bonn, stirbt im Alter von 80 Jahren im Seniorenheim des Würzburger Juliusspitals. 4. Juni: Die Untätigkeit der Politik gegen den Hunger in der Welt kritisiert die Katholische Landvolkbewegung im Bistum Würzburg. „Es ist ein Skandal, dass immer noch unvorstellbar viele Menschen auf dieser Erde verhungern und unter erbärmlichen Verhältnissen leben müssen“, sagt Barbara Düchs, Vorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Würzburg. 5. Juni: Als rundum gelungen bezeichnet Bischof Hofmann die große Familienwallfahrt der Diözese Würzburg nach Assisi. „Ich bin sehr, sehr froh, dass wir diese Pilgerfahrt der Generationen unternommen haben“, sagt er nach der Abschlussfeier in La Verna in der Toskana – auf dem Berg, wo der heilige Franziskus die Wundmale empfing. Diözesanfamilienseelsorger Domvikar Stephan Hartmann und Michael Kroschewski, Vorsitzender des Familienbunds der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg, heben die tiefe Spiritualität und die Begeisterung für den heiligen Franziskus bei der Wallfahrt hervor. 5. Juni: Im Alter von 94 Jahren stirbt Pfarrer i. R. Heinrich Scherger in Erlenbach am Main. Über 20 Jahre war er Pfarrer von Aschaffenburg-Sankt Laurentius. 9. Juni: Eine große Trauergemeinde nimmt bei einem feierlichen Pontifikalrequiem Abschied von Apostolischem Protonotar Paul Bocklet. Das Requiem in Bocklets Heimatgemeinde Salz im Landkreis Rhön-Grabfeld zelebriert Bischof Hofmann zusammen mit Bischof em. Scheele, Bischof em. Schlembach, Mitgliedern des Domkapitels, dem Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer, sowie weiteren Priestern. Der Beisetzung auf dem Friedhof von Salz steht Generalvikar Hillenbrand vor. 11. Juni: Heftige Regenschauer und starke Windböen führen zur Absage der Fronleichnamsprozessionen in Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt sowie in vielen weiteren Gemeinden im Bistum Würzburg. Anstatt der geplanten Prozession durch die Würzburger Innenstadt feiert Bischof Hofmann gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Bischof em. Scheele, Weihbischof Boom und Weihbischof em. Bauer das Fronleichnamsfest im Kiliansdom. Im Anschluss an das Pontifikalamt zieht der Bischof mit der Monstranz durch die Kathedrale und spendet den Gläubigen den Segen. 13. Juni: Bischof Hofmann weiht die beiden Benediktinerbrüder Jesaja Langenbacher und Zacharias Heyes in der Abteikirche Münsterschwarzach zu Priestern. Durch die Weihe werde auch die gute Verbindung zwischen Diözese und Abtei sichtbar, die sich täglich zudem auf vielen Feldern zeige, sagt Benediktinerabt Michael Reepen. 13. Juni: Das Würzburger Franziskanerkloster ist um eine Reliquie reicher: Bei einem festlichen Gottesdienst wird in die Antonius-Statue im Kreuzgang der Franziskaner-Minoriten in Würzburg eine Reliquie des Heiligen eingefügt. Aus der Paduaner Provinz reisen dazu eigens zwei Brüder an, die sich in Padua um das Erbe des heiligen Antonius kümmern. 13. Juni: Diakon i. R. Elmar Breunig (Seubrigshausen) stirbt im Alter von 82 Jahren. 15. Juni: Mariannhillerpater Dietmar Seubert, von 1971 bis 1979 Provinzial der Deutschen Provinz der Missionare von Mariannhill und anschließend Generalvikar des Ordens, stirbt im Alter von 87 Jahren in Lohr am Main. 17. Juni: Die Mitarbeitervertretung (MAV) im Bischöflichen Ordinariat Würzburg konstituiert sich bei ihrer Sitzung im Sankt Burkardushaus neu. Den Vorstand bilden in der neuen Amtsperiode Dorothea Weitz als Vorsitzende, Sabine Schiedermair und Burkhard Pechtl als stellvertretende Vorsitzende und Dr. Martin Schwab als Schriftführer. 18. Juni: Das 6. Deutsche Chorfestival der Pueri Cantores findet vom 13. bis 17. Juli 2011 in Würzburg statt. Das geben Bischof Hofmann und Matthias Balzer, Präsident des Deutschen Chorverbands Pueri Cantores, in Würzburg bekannt. Anschließend schicken rund 70 Kinder vor dem Kiliansdom weiße Luftballons in den Himmel, um so das Treffen anzukündigen. Zwischen 3500 und 5000 Kinder und Jugendliche werden bei dem Festival erwartet, das unter dem Motto „Singen von Gottes Wegen“ steht. 19. Juni: Bischof Hofmann feiert zusammen mit Mitgliedern des Domkapitels das Pontifikalrequiem für den verstorbenen Ehrendomherrn Prälat Paul Bocklet im Kiliansdom. Bocklet habe weit über die Grenzen Frankens hinaus den christlichen Glauben bezeugt und gelebt, sagt der Bischof im Dom. 20. Juni: Bei ihrer Diözesanversammlung in Münnerstadt wählen die Delegierten des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zwei neue Vorsitzende: Das Amt des hauptamtlichen Diözesanvorsitzenden hat ab sofort der keinem Verband angehörende Manuel Koch (21, Würzburg) inne. Er setzt sich mit großer Mehrheit gegen Felix Schultheis von der Gemeinschaft christlichen Lebens durch. Als ehrenamtlicher Diözesanvorsitzender wird Simon Müller-Pein von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig wird Kristina Bopp als hauptamtliche Diözesanvorsitzende im Amt bestätigt. 21. Juni: Das Goldene Jubiläum seiner Priesterweihe begeht Pfarrer i. R. Heinrich Mitka, langjähriger Pfarrer von Arnshausen und der Bad Kissinger Filiale Reiterswiesen. 24. Juni: Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten während der zurückliegenden zwei Jahre wird die Würzburger Neumünsterkirche am Hochfest des heiligen Johannes wieder geöffnet. Bischof Hofmann weiht den neuen Altar der Grabeskirche der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan bei einem Pontifikalamt. „Das Bistum hat sein Herzstück wieder“, sagt er. Ein umfangreiches Programm mit Musik, Führungen und Gottesdiensten in den folgenden Tagen lädt die Gläubigen zum Besuch der in neuem Glanz erstrahlten Kirche ein. Der Innenraum des Gotteshauses wurde von 2007 bis 2009 mit einem Kostenaufwand von rund vier Millionen Euro umfassend renoviert und neukonzipiert. Unter Leitung von Bau- und Kunstreferent Domkapitular Lenssen verfolgte die Renovierung das Ziel, den Eindruck des barocken Innenraums mit Hilfe zeitgenössischer Kunst wiederherzustellen. 25. Juni: Gegen die schleichende Ausweitung der Arbeitszeit auf den Sonntag protestieren Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Familienbund der Katholiken (FDK) sowie Christliche Arbeitnehmerjugend (CAJ) in der Diözese Würzburg in einer gemeinsamen Erklärung. 27. Juni: Der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, weiht Professor Dr. Martin Stuflesser aus der Würzburger Dompfarrei im Mainzer Dom zum Priester. Seine Primiz feiert Stuflesser am 28. Juni in der wiedereröffneten Neumünsterkirche in Würzburg. 29. Juni: Das ganz seltene 71. Priesterjubiläum begeht Pfarrer i. R. Monsignore Josef Ryba (95). Er ist damit der Priester mit den meisten Dienstjahren im Bistum Würzburg. Seit 1990 verbringt er seinen Ruhestand in Ettleben (Landkreis Schweinfurt). 29. Juni: Zehn Priester der Diözese Würzburg begehen den 40. Jahrestag ihrer Priesterweihe: Heribert Arnold (Giebelstadt), Professor Dr. Reinhold Bärenz (Rom), Rudolf Benz (Würzburg), Anton Heußlein (Escherndorf), Heinrich Knauer (Sennfeld), Josef Kohl (Bad Mergentheim), Karl-Josef Kraus (Großheubach), Rudolf Kunkel (Zellingen), Rudolf Scherbaum (Rieneck) und Rainer Vierheilig (Bodenmais). Bischof Dr. Josef Stangl weihte die Männer am 29. Juni 1969 im Dom zu Würzburg zu Priestern. Kapuzinerpater Matthias Doll (Schmerlenbach/Hösbach-Bahnhof) und Salesianerpater Manfred Hofmann (Würzburg) begehen ebenfalls ihr 40. Priesterjubiläum. Juli 1. Juli: 30 Jahre steht der 64-jährige Dr. Adolf Bauer im Amt des Bischöflichen Finanzdirektors. Voller Dankbarkeit, aber auch mit Stolz auf das Erreichte blickt der Finanzchef des Bistums Würzburg auf eine rekordverdächtige Amtszeit zurück. 2. Juli: Im Alter von 65 Jahren stirbt Pfarrer i. R. Rudolf Benz, langjähriger Pfarrer von Karlstadt-Heilige Familie, in Würzburg. 4. Juli: Mit einer Jugendwallfahrt und einer Reliquienprozession mit den Häuptern der Frankenapostel beginnt die Kiliani-Wallfahrtswoche. Sie steht unter dem Motto „Damit ihr ein Segen seid“. Von der Pfarrkirche Sankt Burkard begleiten mehrere Hundert Jugendliche und Erwachsene die Häupter der Frankenapostel zusammen mit Bischof Hofmann, Weihbischof Boom, Weihbischof em. Bauer, dem Domkapitel sowie Mitgliedern des Diözesanrats über die Alte Mainbrücke in den Kiliansdom. Beim Pontifikalgottesdienst zum Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan am Tag darauf betont Bischof Hofmann, dass Gottes Handeln an den Menschen vorausgehen muss, damit diese zum Segen für andere werden. 7. Juli: Papst Benedikt XVI. hat den im Konzentrationslager Dachau gestorbenen Würzburger Diözesanpriester Georg Häfner (1900-1942) offiziell als Märtyrer anerkannt. Das gibt Bischof Hofmann bei der Vesper für Priester, Diakone und pastorale Berufe in der Kilianiwoche im Dom bekannt. Gleichzeitig sprach der Papst dem ebenfalls in Dachau gestorbenen Mariannhiller Missionar Engelmar Unzeitig (1911-1945) den heroischen Tugendgrad zu. Die entsprechenden Dekrete der Heiligsprechungskongregation hatte Benedikt XVI. am 3. Juli genehmigt. „So dürfen wir voller Dankbarkeit einer Seligsprechungsfeier entgegengehen, denn beide haben auf ihre je eigene Weise ein Glaubenszeugnis hinterlassen, das uns die Augen für das Wichtige und Entscheidende in unseren Tagen öffnen kann“, sagt der Bischof vor rund 600 Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Kiliansdom. 8. Juli: Pallottinerpater Remigius Unmüßig, fast 60 Jahre lang von 1949 bis 2006 Pfarrer von Ziegenrück im ehemaligen thüringischen Teil des Bistums Würzburg, stirbt im Alter von 96 Jahren. 9. Juli: Die Diözese Würzburg stellt 10.000 Euro als Soforthilfe für Opfer des Hochwassers in Polen bereit. Die Mittel werden aus dem Katastrophenfonds genommen und an Caritas Polen weitergegeben. 10. Juli: Im Beisein von Domkapitular Putz, Schulreferent der Diözese Würzburg, verleiht Weihbischof Boom im Kiliansdom 45 Frauen und 14 Männern die kirchliche Lehrbefugnis „missio canonica“. 10./11. Juli: Tapfer schlagen sich die Vertreter aus dem Bistum Würzburg beim „Bafana Cup“ der ökumenischen Aktion „Club der guten Hoffnung“ in München. Das Team des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach (Landkreis Kitzingen) kommt beim Fußballturnier von vier südafrikanischen Jugendmannschaften und den acht besten Schulmannschaften aus Bayern auf Platz zwei. 12. Juli: Die Kleinsten aus dem Kindergarten sind ebenso die große Bereicherung der Kiliani-Wallfahrtswoche gewesen wie der Massenansturm der Ehejubilare und das gemeinsame Gedenken von Franken und Thüringern zum 20. Jubiläum des Mauerfalls. Mit einem internationalen Familienfest geht die große Festwoche der Diözese Würzburg in Würzburg zu Ende. „Werdet zum Segen für andere Menschen“, gibt Bischof Hofmann beim Familiengottesdienst im Kiliansdom mit auf den Weg. Rund 17.000 Menschen kamen zwischen 4. und 12. Juli zu Gottesdiensten in den Kiliansdom. Die Wallfahrtswoche stand ganz im Zeichen des Mottos „Damit ihr ein Segen seid“. 17 Pontifikalgottesdienste fanden statt, denen sich meist Gespräche und Begegnungen mit den Wallfahrern und den einzelnen Interessensgruppen anschlossen. Die Führungen im erneuerten Neumünster boten ein interessantes Zusatzprogramm für viele Pilger. 14. Juli: Papst Benedikt XVI. hat einem Mitglied der Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie alle Rechte und Pflichten entzogen, die mit dem Klerikerstand verbunden sind, teilt die Ordensgemeinschaft mit. Damit ist der 71-Jährige kein Priester mehr, bleibt jedoch weiter Mitglied der Ordensgemeinschaft. Der Ordensmann hatte in der Zeit von 1972 bis 1976 mehrere minderjährige Schutzbefohlene im ehemaligen Internat der Missionare von der Heiligen Familie in Lebenhan im Landkreis Rhön-Grabfeld sexuell missbraucht. 15. Juli: 23.000 Euro hat die Aktion Restcent des Diözesan-Caritasverbands Würzburg im Jahr 2008 gesammelt. Rund 1600 Mitarbeiter aus Einrichtungen der Caritas treten dafür monatlich die Centbeträge oder einen Euro ihres Lohns ab. Seit 2008 beteiligen sich nach einem Aufruf von Generalvikar Hillenbrand auch weitere 1100 Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats und kirchlicher Stellen aus der Diözese Würzburg an der Aktion. Der jährliche Ertrag schnellte dadurch von 16.000 auf 23.000 Euro. Mit dem Geld werden seit Beginn der Aktion Auslandsprojekte oder die Migrantenarbeit unterstützt. 15. Juli: Beim „Höllischen Grillen“ kommen mehr als doppelt so viele Parteivertreter wie angekündigt ins Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg, darunter auch Bundestagsvizepräsidentin Susanne Kastner (SPD). Sie verzehren nicht nur Würstchen und Steaks, sondern stellen sich den politischen Forderungen der Jugendlichen. Veranstalter des Abends sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Bezirksjugendring Unterfranken. 17. Juli: Die zunehmenden Belastungen der öffentlichen Hand und der Sozialversicherungssysteme, der Rückgang vieler Beiträge und das sinkende Kirchensteueraufkommen werden an der Caritas nicht ohne Folgen vorbeigehen. Das erklärt Caritasdirektor Pfriem bei der Vorstellung des Jahresberichts 2008 auf der Vertreterversammlung des Diözesan-Caritasverbandes im Würzburger Caritashaus. 18. Juli: Dr. Jürgen Thomassen, Direktor der Katholischen Akademie Domschule, wird im Sankt Burkardushaus von zahlreichen Vertretern von Kirchen, Politik, Verbänden und Organisationen feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Thomassen stand der Domschule knapp zehn Jahre vor. Er war nicht nur als Akademiedirektor aktiv, lange Jahre bekleidete er auch das Amt des Stellvertretenden Leiters der Hauptabteilung Außerschulische Bildung im Bischöflichen Ordinariat. Außerdem war er Ökumenereferent der Diözese und später Mitglied der Ökumenekommission der Diözese, Leiter des Studiengangs „Theologie im Fernkurs“ und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK). 23. Juli: Weihbischof Boom würdigt die Arbeit der ökumenischen Christophorus-Gesellschaft. Bei einer Feier am Vorabend des Christophorustags sagt er in der Bahnhofsmission Würzburg, Kirche sei nie für sich selbst da, sondern immer für andere Menschen. „Im Dienst am Menschen sind wir als Kirche Gott und den Menschen am nächsten.“ 24. Juli: Zum dritten Mal findet die Ausstellung „Bad Kissinger Kunst-Stationen“ statt. Sie ist eine Kooperation zwischen dem Kulturreferat der Stadt Bad Kissingen, der Pfarrei Herz Jesu Bad Kissingen und dem Kunstreferat der Diözese Würzburg. Die aktuelle Schau steht unter dem Motto: „Ursprung Holz – Vom Handwerk zur Kunst“. 26. Juli: Das Goldene Jubiläum seiner Priesterweihe begeht Pfarrer i. R. Ekkehard Edel in Alzenau. Der Ruhestandsgeistliche der Diözese Mainz war von 1995 bis 2007 geistlicher Begleiter der Charismatischen Erneuerung im Bistum Würzburg. Das 40. Weihejubiläum begeht Claretinerpater Dr. Georg Vanchipurackal (Würzburg). 24. Juli: In Sailauf beginnt der Abriss der Auferstehungskirche. Im Vorfeld gibt es heftige öffentliche Auseinandersetzungen um Abriss und Erhalt des Gotteshauses. 27. Juli: Pfarrer i. R. Otto Hecht, ältester Priester der Diözese Würzburg und über 50 Jahre lang Seelsorger in Oberwestern, stirbt im Alter von 95 Jahren. Zuletzt wohnte er in Bad Kissingen. 27. Juli: Schwester M. Diethelma Conze von den Oberzeller Franziskanerinnen stirbt nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren in Würzburg. Von 1991 bis 2006 wirkte sie im Bereich Geistliches Leben der Diözese Würzburg und leistete Aufbauarbeit in der 1991 errichteten Diözesanstelle „Berufe der Kirche“. 27. Juli: Augustinerpater Dr. Gerhard Ring stirbt im Alter von 73 Jahren in Würzburg. Als Seelsorger wirkte er über viele Jahre in der Würzburger Augustinerkirche, in der Bürgerspitalkirche, in der Hueberspflege und bei den Karmelitinnen im Kloster Himmelspforten. 28. Juli: Mit einem Festakt wird der erste Bauabschnitt der umfangreichen Generalsanierung der Caritas-Don-Bosco-Berufsschule am Würzburger Schottenanger abgeschlossen. 5,8 Millionen Euro, also mehr als die Hälfte der für alle vier Bauabschnitte veranschlagten elf Millionen Euro, wurden für die komplexen Umbauten zum barrierefreien Schulhaus bislang investiert. 30. Juli: Im Würzburger Museum am Dom gibt die Stiftung Kunstsammlung der Diözese Würzburg Jehuda Bacon zu Ehren einen Empfang. Am 28. Juli wurde der Künstler 80 Jahre alt. Dem Museum am Dom ist er in besonderer Weise verbunden: Rund 4000 Werke aus allen seinen Schaffensphasen hat Bacon der Einrichtung gestiftet. August 1. August: 104 ausländische Seelsorger aus 15 verschiedenen Ländern vertreten in den Ferienwochen Priester der Diözese Würzburg. Die Priester kommen aus Ländern Europas, Asiens, Afrikas und Südamerikas. 5. August: Die Beratung der Diözese Würzburg für Ehe-, Familien- und Lebensfragen (EFL), die in den Regionen Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg tätig ist, hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2008 veröffentlicht. Wie bereits im Vorjahr ist die Zahl der beratenen Personen gestiegen, und zwar von 4715 auf 4866 Personen. Davon waren 1757 Männer (36 Prozent) und 3109 Frauen (64 Prozent). „In allen Regionen ist eine sehr hohe Nachfrage zu verzeichnen, die wir möglichst zeitnah zu befriedigen versuchen“, heißt es im Jahresbericht. 15. August: Vor allem an den zahlreichen Marienwallfahrtsorten im Bistum, aber auch in den Pfarreien wird das Hochfest Mariä Himmelfahrt besonders festlich gefeiert. Bischof Hofmann feiert den Festgottesdienst am Maria Ehrenberg, Weihbischof em. Bauer in Fridritt. In der Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“ in Retzbach beginnen die großen Wallfahrtstage. 18. August: Im Alter von 87 Jahren stirbt Pfarrer i. R. Felix Funk in Althausen (Landkreis Rhön-Grabfeld). Funk war über 20 Jahre Pfarrer von Eltmann. 18. August: Eine positive Bilanz des ersten Propädeutikums im Priesterseminar Bamberg ziehen die 19 Teilnehmer aus den Bistümern Bamberg, Berlin, Dresden-Meißen, Eichstätt, Erfurt, Görlitz, Speyer und Würzburg. Der ein Jahr dauernde Kurs vor dem Theologiestudium ist für Priesteramtskandidaten verpflichtend und wurde in den genannten Diözesen 2008 eingeführt. 20. August: Das 40. Jubiläum seiner Priesterweihe begeht Zisterzienserpater Vinzenz Tran van Bang, Seelsorgsbeauftragter für die katholischen Vietnamesen in den Bistümern Würzburg, Bamberg, Eichstätt und Regensburg. September 1. September: Dr. Rainer Dvorak (46), stellvertretender Leiter der Katholischen Akademie Domschule Würzburg, wird neuer Direktor der Katholischen Akademie Domschule. Dvorak folgt in der Aufgabe dem bisherigen Akademiedirektor Dr. Jürgen Thomassen nach, der in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eintritt. Für die Leitung der Würzburger Domschule hatten sich 18 Frauen und Männer beworben, die meisten von außerhalb der Diözese Würzburg. 2. September: 119.517 Euro haben die Katholiken im Bistum Würzburg im vergangenen Jahr für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken gespendet. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Diasporahilfswerkes für das Jahr 2008 hervor, der in Paderborn vorgestellt wird. 4. September: Bischof Hofmann beauftragt Barbara Stockmann (30) und Ulrich Emge (34) zum Dienst als Pastoralreferenten. Bei einem feierlichen Gottesdienst im Würzburger Neumünster überreicht er den beiden Diplomtheologen Urkunde und Bibel und segnet sie. Stockmann und Emge bleiben als Pastoralreferenten an ihren bisherigen Dienststellen, den Pfarreiengemeinschaften „Maria – Patronin von Franken“ (Dekanat Lohr am Main) beziehungsweise Bessenbach (Dekanat Aschaffenburg-Ost). Stockmann stammt aus Zellingen, Emge aus Alzenau. 5. September: Mit dem Einzelsegen sendet Bischof Hofmann im Kilianeum-Haus der Jugend zwölf junge Frauen und Männer zum Einsatz im Rahmen des Freiwilligendienstes „weltwärts“ nach Tansania und Indien aus. In der zweiten Septemberhälfte beginnen die sechs Frauen und sechs Männer ihren knapp einjährigen Einsatz in Afrika und Asien. 8. September: Über 2000 Frauen des Diözesanverbands Würzburg des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) füllen bei ihrer Diözesanwallfahrt nach Fulda den Dom bis zum letzten Platz. Über 50 Fahnen der Zweigvereine führen das Bekenntnis der Frauen zu ihrem Verband vor Augen. 11./13. September: Unter dem Motto „Freude am Glauben“ veranstaltet das Forum Deutscher Katholiken seinen 9. Jahreskongress mit dem Untertitel „Mit einer starken Kirche die Gesellschaft erneuern“. Der Kongress findet in der Stadthalle am Schloss in Aschaffenburg statt. 13. September: Entlastungen der Priester in den Pfarreiengemeinschaften und eine verstärkte Mitsorge der Laien fordert Bischof Hofmann in seinem Hirtenwort anlässlich des Jahrtags seiner Bischofseinführung in Würzburg und seiner Bischofsweihe. „Entlastungen und Umstrukturierungen sind kein Selbstzweck, sondern dienen dazu, dass die ureigenen priesterlichen Aufgaben trotz größerer Seelsorgeeinheiten wahrgenommen werden können“, betont er in seinem Hirtenbrief zum Thema „Der Priester in der Pfarreiengemeinschaft“, der in den Gottesdiensten im Bistum Würzburg verlesen wird. 14./22. September: Antrittsbesuch bei Papst Benedikt XVI.: Erstmals trifft Weihbischof Boom in seinem neuen Amt mit Papst Benedikt XVI. zusammen. Bei einer Konferenz und einem Treffen von 108 neuernannten Bischöfen und Weihbischöfen aus Europa, Nord- und Südamerika, Nordafrika und den orientalischen Kirchen in Rom kommt es in Castel Gandolfo auch zur persönlichen Begegnung. 15. September: Bischof Hofmann ernennt Domkapitular Dietrich Seidel, Leiter der Hauptabteilung soziale und caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat Würzburg und Vorsitzender des Caritasverbands für die Diözese Würzburg, zum 1. März 2010 zum Leiter der Hauptabteilung Personalwesen im Bischöflichen Ordinariat Würzburg. Seidel übernimmt das Amt des Personalchefs von Domkapitular Geist, dessen altersbedingten Rücktritt als Personalchef und als Domkapitular der Bischof zum 1. März 2010 annimmt. Außerdem übernimmt Seidel das Ordensreferat, das bisher von Domdekan Witzel betreut wurde. Altersbedingt entpflichtet Bischof Hofmann Prälat Witzel zum 1. November 2009 als Domdekan und zum 1. Januar 2010 als Ordensreferenten. Neuer Leiter der Hauptabteilung soziale und caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat und gleichzeitig Vorsitzender des Diözesancaritasverbands wird zum 1. Januar 2010 Clemens Bieber, seit 1992 Pfarrer von Kleinostheim. Bieber wird gleichzeitig Ordinariatsrat. 15. September: Das Silberne Jubiläum seiner Priesterweihe begeht Professor Dr. Otmar Meuffels, Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. 19. September: Gemeinsam pilgern rund 1000 evangelische und katholische Christen bei herrlichem Spätsommerwetter zum Kreuzberg in der Rhön. Zusammen mit Regionalbischof Christian Schmidt vom evangelischen Kirchenkreis Ansbach-Würzburg und Würzburgs Bischof Hofmann ziehen sie zur Kreuzigungsgruppe am Gipfel des Heiligen Bergs der Franken. Anschließend feiern sie einen ökumenischen Gottesdienst am Freialtar vor der Klosterkirche. „Das Kreuz eint uns Christen“, unterstreichen beide Bischöfe. Die ökumenische Wallfahrt steht unter dem Motto: „Christen gemeinsam unter dem Kreuz – Im Kreuz ist Hoffnung.“ 20. September: Menschen am Rande der Gesellschaft stehen im Mittelpunkt des Gottesdienstes, den Bischof Hofmann und Caritasvorsitzender Domkapitular Seidel zusammen mit Sammlerinnen und Sammlern der Caritas im Würzburger Dom feiern. Die heilige Messe bildet den Auftakt zur Caritassammlung, die am 28. September beginnt. 23. September: In München stirbt der in Würzburg geborene Künstler Hubert Elsässer im Alter von 75 Jahren. Zu den Werken Elsässers zählen viele Skulpturen im öffentlichen Raum, Brunnen sowie Altargestaltungen. Für das Bistum Würzburg schuf er unter anderem in den Jahren 1987/88 die Stele mit dem Wiederkommenden Christus und dem Himmlischen Jerusalem im Chor des Kiliansdoms. 24. September: Mit wesentlichen Ereignissen und Entwicklungen im Bistum Würzburg in der Nachkriegszeit befasst sich das Buch „Aufbrüche und Kontroversen – Das Bistum Würzburg 1945-1963“. „Die Veröffentlichung fügt sich ein in das größere Bemühen, die neueste Diözesangeschichte zu erschließen“, sagt Generalvikar Hillenbrand bei der Vorstellung des Werks im Diözesanarchiv Würzburg. Herausgeber der 139-seitigen Schrift sind Professor Dr. Johannes Merz, Leiter des Archivs und der Bibliothek des Bistums Würzburg, und Professor Dr. Wolfgang Weiß vom Lehrstuhl für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der Neuesten Zeit an der Universität Würzburg. 25. September: Weihbischof Boom, seit März 2009 Mitglied der Pastoralkommission und der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, ist jetzt auch Mitglied der Kommission für Schule und Erziehung. Das teilt die Deutsche Bischofskonferenz zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung in Fulda mit. 25. September: Werke von Peter Vogt sind bis 29. November in einer Sonderausstellung mit dem Titel „Pietà“ im Museum am Dom zu sehen. 25. September: Fünf Frauen und einen Mann sendet Weihbischof Boom im Würzburger Kiliansdom als Gemeindereferenten aus. Die Aussendungsfeier steht unter dem Leitspruch „Frucht bringen aus Gottes Kraft“. Sie bildet den Höhepunkt des 60. Jubiläums der Berufsgruppe der Gemeindereferenten in der Diözese Würzburg, das zuvor mit einem Studientag zum Thema „Lust auf Seelsorge“ begangen wird. Beauftragt als Gemeindereferenten werden Susanne Birkholz-Niedermeier für die künftige Pfarreiengemeinschaft Sankt Peter und Paul/Sankt Maximilian Kolbe Schweinfurt, Markus Fastenmeier für die Pfarreiengemeinschaft Sankt Kilian Haßfurt, Eva Günther für die Pfarreiengemeinschaft Baunach, Lauter, Reckendorf, Gerach, Mürsbach und Gereuth, Barbara Hümpfer für die Pfarreiengemeinschaft Aidhausen-Riedbach, Michaela Klüpfel für die Pfarreiengemeinschaft Sankt Bruno-Sankt Burkard Würzburg und Gertrud Pfister für die künftige Pfarreiengemeinschaft Sankt Christophorus im Mainbogen im Landkreis Schweinfurt. 25. September: Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Kilian im Würzburger Juliusspital überreicht Domkapitular Gabel, Leiter der Hauptabteilung Außerschulische Bildung im Bischöflichen Ordinariat, den diesjährigen Absolventen der kirchenmusikalischen D- und C-Kurse ihre Zeugnisse. Die 13 Frauen und zehn Männer stammen aus allen Regionen der Diözese und wurden in den Regionalzentren für Kirchenmusik Aschaffenburg, Bad Kissingen, Schweinfurt und Würzburg unter Leitung der Regionalkantoren ausgebildet. 26. September: Fünf Priesterseminaristen und einem Ordensmann spendet Bischof Hofmann im Kiliansdom in Würzburg die Diakonenweihe. Geweiht werden Norbert Becker aus der Pfarreiengemeinschaft Christus Salvator Elsenfeld, Matthias Eller aus der Pfarreiengemeinschaft Theres, Florian Lehnert aus Aurach-Sankt Peter und Paul, Norbert Wahler aus Ramsthal-Sankt Vitus, Klaus Weber aus Bischofsheim-Sankt Georg/Rhön und Redemptoristenbruder Paulus Sati, Amsterdam-Sankt Thomas (Niederlande). 26. September: Ausgewählte Angebote aus ihrem umfassenden Beratungsspektrum präsentiert die Diözese Würzburg auf der Mainfranken-Messe. Die Palette reicht von der Jugendsozialarbeit über die Schwangerschaftsberatung bis hin zur Pflege-Hotline. Unter dem Motto „Damit ihr ein Segen seid“ ist das Bistum vom 26. September bis zum 4. Oktober in der Halle 1 mit einem multimedialen Informationsstand, der Kinderbetreuung durch Mitarbeiterinnen der Caritas und dem Würzburger Partnerkaffee vertreten. An den Sonntagen finden Gottesdienste mit Weihbischof Boom und Generalvikar Hillenbrand statt. 26. September: Das 160-jährige Bestehen der Ursprungskongregation der Würzburger Erlöserschwestern feiern die Ordensfrauen mit Bischof Hofmann im Mutterhaus in der Ebracher Gasse in Würzburg. „Unser Bistum darf davon profitieren, dass Sie sich in besonderer Weise für kranke, alte und verarmte Menschen einsetzen. Ihre Sorge gilt obdachlosen Frauen mit Kindern, Bedürftigen und Notleidenden“, schreibt Bischof Hofmann im Vorwort des Buches zu „Geschichte und Gegenwart“ der Kongregation. 29. September: Domkapitular Putz ist ab 1. November 2009 neuer Domdekan an der Kathedralkirche zu Würzburg. Die Mitglieder des Domkapitels wählen den 59-jährigen Schulreferenten der Diözese zum Nachfolger des bisherigen Domdekans Prälat Witzel, der Ende Oktober altersbedingt seine Aufgaben als Domkapitular und Domdekan abgibt. Bischof Hofmann bestätigt die Wahl. 29. September: Über die Einrichtung von Ombudsstellen in der Jugendhilfe diskutiert die Arbeitsgemeinschaft katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe und Jugendsozialarbeit in der Diözese Würzburg (AGkE) bei ihrer Jahrestagung in Gadheim. Die Zeit sei reif für solche Schlichtungsstellen, wie sie sich im Versicherungsgewerbe, im Verbraucherschutz oder im Hartz-IV-Bereich schon lange etabliert hätten, sagt Wolfgang Diedering, langjähriger Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Würzburg und nach acht Jahren Amtszeit scheidender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. 30. September: Das neue „Pastorale Grundseminar“ hat mit der ersten zweitägigen Kurseinheit im Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg begonnen. An der vom Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung (TPF) konzipierten und durchgeführten Fortbildung nehmen 20 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer aus Pfarrgemeinderäten und Pfarreiengemeinschaften teil. Oktober 2. Oktober: Die Diözese Würzburg stellt 10.000 Euro als Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Indonesien bereit. Die Mittel werden aus dem Katastrophenfonds genommen und an Caritas international weitergegeben. 2. Oktober: Das Museum am Dom zeigt in der Ausstellung „Jahrhundertschritt. Zeichnungen aus der Sammlung Mathar“ grafische Arbeiten des ostdeutschen Künstlers Wolfgang Mattheuer. 2. Oktober: Mit einem Jubiläumsgottedienst mit Weihbischof Boom feiert die Gemeinschaft der Ritaschwestern das 50. Jubiläum ihrer Erhebung zur Bischöflichen Kongregation, mit der die Ordensgemeinschaft kirchenrechtlich selbständig wurde. Der damalige Diözesanbischof Dr. Josef Stangl setzte die Approbation am Schutzengelfest, dem 2. Oktober 1959, in Kraft. 2. Oktober: Fünf unterfränkische Firmgruppen bekommen beim Vinzenztag des Diözesan-Caritasverbands in der Don Bosco-Berufsschule in Würzburg den Vinzenzpreis verliehen. Die mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preise erhalten sie für ihr soziales Engagement für Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Urkunden übergeben vor über 160 Gästen Domkapitular Seidel und Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die beiden Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes. 2. Oktober: Mehrere tausend Besucher kommen zur ökumenischen Nacht der offenen Kirchen in den unterfränkischen Städten Würzburg und Schweinfurt. In Schweinfurt feiert das Angebot Premiere und steht unter dem Motto „Aufgemacht – Aufgewacht“, in Würzburg gilt bei der mittlerweile dritten Nacht der offenen Kirchen: „Treffen Sie Gott und die Welt.“ Bis Mitternacht laden die christlichen Kirchen zu Musik, Meditation, Tanz, Theater, Film, Diskussion, Begegnung und Gebet in die Gotteshäuser ein. 3. Oktober: Die katholische Friedensbewegung Pax Christi in der Diözese Würzburg protestiert beim Friedensmarsch am Tag der Deutschen Einheit gegen die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Würzburger Dürrbachau, die ein Verstoß gegen die Würde des Menschen sei. 4. Oktober: Mit dem Appell, die seit zehn Jahren bestehende Bischöfliche Stiftung „Miteinander für das Leben“ zu unterstützen, geht der Auftritt der Diözese Würzburg auf der Mainfranken-Messe zu Ende. Gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise nehme die Not von Schwangeren und Müttern mit kleinen Kindern zu, betonen die Kuratoriumsmitglieder der Solidaritätsaktion für Mütter und Familien, Generalvikar Hillenbrand, Anna-Elisabeth Thieser vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Elisabeth Patrzek vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB). Um die Botschaft der Stiftung hinauszutragen, lassen sie Luftballons und Karten mit Informationen zu „Miteinander für das Leben“ in den Himmel steigen. 5. Oktober: „Patentierung von Lebewesen – Auswirkungen auf Landwirtschaft und Ernährung weltweit“ heißt die Informationsveranstaltung in der Landvolkshochschule Klaus von Flüe in Münsterschwarzach. Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) der Diözese Würzburg lädt gemeinsam mit dem Referat Mission-Entwicklung-Frieden, dem Sachausschuss I des Diözesanrats, dem Umweltreferat der Diözese Würzburg, dem Weltladen Würzburg, dem Bayerischen Bauernverband und der Katholischen Landjugendbewegung zu dieser regionalen Debatte ein. 7. Oktober: Anlässlich des 20. Jubiläums der Partnerschaft zwischen den Diözesen Würzburg und Mbinga/Tansania und des Weltmissionsmonats Oktober besucht Bischof Dr. Emmanuel Mapunda aus Mbinga auf Einladung des Bistums und der Abtei Münsterschwarzach die Diözese Würzburg. Zusammen mit einer elfköpfigen Musik- und Tanzgruppe aus dem Würzburger Partnerbistum sowie der Priorin des Vinzentinerinnenklosters Mbinga, Schwester Stellamaris Mgaya, und Pfarrer Hyasinth Kawonga, Leiter des Katechistenzentrums Kigonsera, ist er außerdem auf Einladung des Hilfswerkes Missio München in ganz Bayern unterwegs. Den Abschluss des Weltmissionsmonats und der Missio-Aktion feiert er am Weltmissionssonntag, 25. Oktober, in Starnberg mit. 7. Oktober: Bischof Hofmann ernennt Dr. Jürgen Vorndran (42), Pfarrer der Dompfarrei Sankt Kilian sowie der Pfarreien Neumünster, Sankt Peter und Paul und der Hofpfarrei in Würzburg, nach Anhörung des Domkapitels mit Wirkung vom 1. November 2009 zum Domkapitular an der Kathedralkirche zu Würzburg. Das gibt der Bischof bei der Herbstkonferenz der Dekane in Würzburg bekannt. 9. Oktober: Für den Dialog der Kirche mit Gesellschaft und Kultur spricht sich Bischof Hofmann aus. Es sei wichtig für eine Diözese, dass sie sich nicht auf binnenkirchliche Fragen fixiere, sondern sich mit den geistigen Strömungen der Zeit auseinandersetze, sagt er bei der Amtseinführung des neuen Direktors der Katholischen Akademie Domschule, Dr. Rainer Dvorak, in Würzburg. Dass in einer säkularisierten Gesellschaft eine profilierte Erwachsenenbildung aus dem Glauben heraus in Zukunft unverzichtbar sei, betont Festredner Dr. Bertram Blum aus Eichstätt, Vorsitzender der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, vor über 100 Gästen im Sankt Burkardushaus.  9./10. Oktober: Mit dem Thema Franken und die Weltmission im 19. und 20. Jahrhundert setzt sich die Jahresversammlung des Würzburger Diözesangeschichtsvereins in der Neubaukirche sowie der Studientag im Diözesanarchiv Würzburg auseinander. Im Festvortrag blickt Volkskundler Professor em. Dr. Wolfgang Brückner (Würzburg) auf „Die Aufnahme des Missionsgedankens im fränkischen Volk“. Aus der Hand von Professor Dr. Dr. Dieter Feineis, stellvertretender Vorsitzender des Diözesangeschichtsvereins, nimmt Bischof Hofmann den 71. Band der Würzburger Diözesangeschichtsblätter entgegen. Zuvor trifft sich der Klerusverein der Diözese Würzburg zur Jahreshauptversammlung im Priesterseminar Würzburg. 9./11. Oktober: Julia Brod aus Marktheidenfeld und Isabel Kaupert aus Sommerach sind die beiden neuen Diözesanleiterinnen der 2500 Mitglieder starken Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Würzburg. Zusammen mit Lukas Götz aus Margetshöchheim bilden sie das dreiköpfige Leitungsteam der KjG. Damit stellt die Diözesankonferenz die Weichen für die Verbandsarbeit des kommenden Jahres, das ganz im Zeichen des 40. Jubiläums der KjG steht. 9./11. Oktober: Einen neuen Vorstand wählt die Herbst-Diözesanversammlung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) auf dem Volkersberg: Philipp Stark (Gramschatz), Theresa Kömm (Eßleben), Stephan Barthelme (Stammheim), Evelyn Zehnder (Gaukönigshofen) und Wolfgang Scharl (Diözesanlandjugendseelsorger) bilden die Leitungsspitze des Verbands. 10. Oktober: Diakon Christian Kern (28) wird in der Jesuitenkirche Sant’Ignazio in Rom gemeinsam mit vier weiteren Studenten des Pontificium Collegium Hungaricum und Germanicum durch Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zum Priester geweiht. Kern stammt aus der Pfarrei Aschaffenburg-Herz Jesu. 10. Oktober: Gerade in einer Zeit, wo der Kirche finanzielle Mittel für hauptamtliche Seelsorger nicht mehr in dem Maße zur Verfügung stehen wie noch vor zehn Jahren und der Priestermangel sich deutlich auswirkt, müssen die ehrenamtlichen Dienste in der Gemeinde als eine tragende Säule christlichen Lebens wahrgenommen und gestärkt werden. Dieses Fazit ziehen die mehr als 200 Gottesdienstbeauftragten aus der Diözese Würzburg, die sich in Würzburg zu ihrem jährlichen Informations- und Fortbildungstag treffen. 10./11. Oktober: Neue Gesichter verzeichnet die Diözesanleitung der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) der Diözese Würzburg. Bei der Delegiertenversammlung in Frammersbach (Landkreis Main-Spessart) wird Nadja Ruhmann (Niedernberg) zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Gemeinsam mit Eva Volk (ebenfalls ehrenamtliche Vorsitzende) und Johanna Och (Kuratin) bildet sie den Vorstand. 11. Oktober: Bischof Hofmann segnet eine neue Bronze-Statue der heiligen Edith Stein in der Klosterkirche der Karmeliten in Würzburg. Genau vor zehn Jahren hatte Papst Johannes Paul II. die Heilige zur Conpatronin Europas ernannt. Die Weihe der Plastik des Wesselinger Künstlers Paul Nagel bildet Höhepunkt und Abschluss der Triduumsfeier, mit der das Würzburger Karmelitenkloster seine Ordensheilige ehrt. 15. Oktober: Bischof Hofmann entbindet Michael Sell (37), Pfarrer der künftigen Pfarreiengemeinschaft Hammelburg, mit sofortiger Wirkung von seinen priesterlichen Aufgaben. Der Bischof trifft diese Entscheidung, nachdem ihm Sell in einem Gespräch mitgeteilt hatte, dass er den Zölibat nicht mehr leben könne und sich für ein Leben in Ehe und Familie entschieden habe. Personalreferent Domkapitular Geist teilte dies in der Pfarrkirche in Hammelburg mit. 16. Oktober: Mit einem Gottesdienst mit Bischof Hofmann in der Pfarrkirche Heiligkreuz und einer aufwändigen Leistungsschau im Vogel-Convention-Center (VCC) feiert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Bistum Würzburg sein 100. Jubiläum. 17. Oktober: Sechs Männer weiht Bischof Hofmann im Würzburger Kiliansdom zu Ständigen Diakonen: Stephan Bauer (Mömbris), Maximilian Graf von Galen (Soden), Karl-Heinz Klameth (Mespelbrunn), Michael Kluge (Schöllkrippen), Uwe Rebitzer (Stammheim) und Joachim Stapf (Wonfurt). 18. Oktober: Live aus der Pfarrkirche Sankt Johannes in Stift Haug überträgt das ZDF den Sonntags-Gottesdienst. Dekan Monsignore Erhard Kroth zelebriert die heilige Messe und predigt. Der Gottesdienst greift das Thema auf: „Gekommen, um zu dienen“. Fast 800.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehen den ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntagmorgen. 20. Oktober: Trotz der Weltwirtschaftskrise rechnet der Verein Würzburger Partnerkaffee mit seinem fair gehandelten Röstkaffee aus Tansania im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus von rund zehn Prozent. Das gibt Vorsitzender Karlheinz Hein-Rothenbücher anlässlich des Besuchs von Bischof Dr. Emmanuel Mapunda und einigen Kaffeebauern und -bäuerinnen aus der tansanischen Partnerdiözese Mbinga bekannt. „Ich bin für diese besondere Unterstützung der Kleinbauern in unserer Region sehr dankbar“, sagt Bischof Mapunda im Würzburger Weltladen. 21. Oktober: „Ein Wort des Dankes, des Trostes und der Ermutigung“ angesichts der Diskussion um den Zölibat richtet Bischof Hofmann per Brief an alle rund 650 im Bistum Würzburg tätigen Priester. „In den vergangenen Wochen und Monaten ist vieles an Verunsicherung spürbar geworden. Es ist mir wichtig, Ihnen in dieser Situation zu schreiben“, heißt es in dem Dokument. 21. Oktober: Acht Männer begehen das Silberne Jubiläum als Ständiger Diakon. Von Bischof Scheele wurden 1984 im Kiliansdom geweiht: Kurt Barsch (Lohr am Main), Reinhard Döll (Retzbach), Konrad Hutzler (Trappstadt), Alfons Nothhelfer (Bad Neustadt), Otmar Götz (Rimpar), Stefan Müller (Großostheim), Josef Niederhammer (Würzburg) sowie Bernd Weber (Hohenroth). 22. Oktober: Unter der Überschrift „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ bündeln das Kunstreferat der Diözese Würzburg und die Katholische Akademie Domschule im kommenden Jahr mehr als 80 ganz unterschiedliche Veranstaltungen in der Stadt Würzburg. Bau- und Kunstreferent Domkapitular Lenssen, Dietmar Kretz von der Domschule und Akademiedirektor Dr. Rainer Dvorak stellen das Programm im Museum am Dom vor. Das Programm beginnt offiziell am 17. Februar mit dem Aschermittwoch der Künstler und findet seinen Abschluss mit dem Abendlob am Christkönigsonntag, 21. November. 23. Oktober: Sein 50-jähriges Bestehen feiert das Katechetische Institut der Diözese Würzburg. Bischof Hofmann zelebriert das Pontifikalamt in der Seminarkirche Sankt Michael in Würzburg. Beim Festakt im Kilianeum würdigen zahlreiche Ehrengäste die Arbeit des Katechetischen Instituts, das seit fünf Jahrzehnten an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis des Religionsunterrichts wirkt. Seit Jahrzehnten ist die von Bischof Dr. Josef Stangl ins Leben gerufene Bildungsstätte „ein kompetenter Dienstleister für alle, die Religion unterrichten“, sagt Privatdozent Dr. Stefan Heil, Leiter der Einrichtung. 23./24. Oktober: Mit dem Thema Ökumene beschäftigt sich die Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg in Würzburg. Bischof Hofmann nennt den Ökumenischen Kirchentag 2010 ein Hoffnungszeichen und eine Chance zugleich, um junge Menschen anzusprechen und zu ermutigen. Der evangelische Kirchenrat Winfried Schlüter und Generalvikar Hillenbrand zeigen in einem Podiumsgespräch, wie wichtig gute menschliche Beziehungen für die Ökumene sind. Sehr positiv aufgenommen wird die neue diözesane Handreichung für die Ökumene in den Gemeinden. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Karl-Peter Büttner, richtet angesichts der aktuellen Debatte die dringende Bitte an die Bischöfe, das Thema „Zölibatsverpflichtung für alle Priester“ in Rom neu auf die Agenda zu bringen. In den Ortskirchen und auch in aller Offenheit auf der Ebene der Weltkirche müsse ernsthaft über die unumgängliche Verknüpfung von Zölibat und Zulassung zum Priestertum nachgedacht werden, sagt er zum Auftakt der Herbstvollversammlung. Bischof Hofmann unterstreicht, dass eine Angelegenheit, die die weltweite Kirche betreffe, wie der Zölibat nicht in einem Bistum und auch nicht in einer Pfarreiengemeinschaft im Alleingang gelöst werden könne. 25. Oktober: Vor 30 Jahren wurde Dr. Paul-Werner Scheele als 87. Bischof von Würzburg in sein Amt eingeführt. Fünf Jahre sind vergangen, seit Bischof Hofmann von Köln nach Würzburg zog, um als 88. Bischof von Würzburg das Kiliansbistum zu leiten. Bei einem Festgottesdienst zum Jahrestag der Domweihe stehen die beiden Jubiläen im Mittelpunkt. Außerdem wird bei der Feier im Kiliansdom Prälat Kurt Witzel als Domdekan verabschiedet und im Rahmen des Weltmissionssonntags an das 20. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Würzburg und Mbinga/Tansania erinnert. Pünktlich zum 30. Jubiläum seiner Amtseinführung ist das neue Buch „Glaube – Mystik – Musik: Theologie im Dialog“ von Bischof Scheele im Echter-Verlag erschienen. 27. Oktober: Ihre Sorgen um die Zukunft der Seelsorge vor Ort tauschen die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpfleger der Pfarreiengemeinschaft „Sieben Sterne im Hammelburger Land“ mit Bischof Hofmann und Personalreferent Domkapitular Geist bei einem Treffen im Pfarrzentrum in Hammelburg aus. Knapp zwei Wochen nach der Entpflichtung des Hammelburger Pfarrers Michael Sell bringen die Vertreter der Gemeinden den Wunsch vieler Gläubigen vor, in der römisch-katholischen Kirche sowohl den Dienst von zölibatären als auch von verheirateten Priestern zu ermöglichen. Bischof Hofmann verspricht, die Not, Enttäuschung und Wut der Gemeinden nach dem Ausscheiden ihres Pfarrers in der Deutschen Bischofskonferenz zur Sprache zu bringen. 29. Oktober: Seine Aktivitäten im Bereich der Integration stellt der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg im Matthias-Ehrenfried-Haus in Würzburg vor. Der Diözesanrat hat eigens zu dem Thema die Broschüre „Aktiv für Integration – Wir machen mit!“ herausgegeben. 30. Oktober: Erstmals kommen evangelische und katholische Bischöfe aus den Partnerdiözesen Würzburg und Mbinga/Tansania und den evangelischen Partnerdekanaten Würzburg und Ruvuma/Tansania in Würzburg zusammen. An dem gemeinsamen Gespräch nehmen die katholischen Bischöfe Hofmann und Dr. Emmanuel Mapunda aus Mbinga, der evangelische Regionalbischof für Ansbach-Würzburg, Christian Schmidt, und der evangelische Bischof der Süddiözese in Njombe/Tansania, Cleopa Lukilo, mit seinem Stellvertreter Isaya Mengele sowie weitere Verantwortliche beider Kirchen teil. November 2./3. November: Um die Werbetrommel für die Aktion Dreikönigssingen 2010 zu rühren, tourt ein Kleinbus aus dem Senegal durch ganz Deutschland und macht auch Halt in der Diözese Würzburg. Der ehemalige Taxi-Bus steuert Euerfeld im Landkreis Kitzingen, Hofheim im Landkreis Haßberge und Helmstadt im Landkreis Würzburg an. Der Senegal ist das Beispielland des bundesweit 52. Dreikönigssingens. 3. November: Der 1924 in Niedernberg im Landkreis Miltenberg geborene Pater Isidor Fecher stirbt in Wien. Von 1973 bis 1985 wirkte er als 7. Provinzial der Österreichisch-Süddeutschen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales. 4. November: Als „inakzeptabel und keineswegs mit der gebotenen Toleranz in einer pluralistischen Gesellschaft begründbar“ bezeichnet der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg, Karl-Peter Büttner, das aktuelle Kruzifix-Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs. „Das Straßburger Kruzifix-Urteil ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die eintreten für ein freies, demokratisches und kulturell vielfältiges Europa mit seinen in Jahrhunderten gewachsenen Werten, die sich auf der Grundlage der christlich-abendländischen Kultur entwickelt haben“, betont Büttner in einer Erklärung. 3./4. November: Die Forderung nach der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und einem gerechten Rentenmodell für Frauen bekräftigt der Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) auf seiner Delegiertenversammlung in Würzburg. Außerdem mahnt er eine Entgeltgleichheit von Männern und Frauen an. Auf der im Vorfeld stattfindenden Herbsttagung feiert der rund 14.700 Mitglieder starke Diözesanverband sein 105-jähriges Bestehen. 4. November: Bei Kanalarbeiten am Paradeplatz in Würzburg werden frühmittelalterliche Mauerreste des vermutlich ersten Würzburger Gotteshauses rechts des Mains entdeckt. Experten gehen davon aus, dass es sich bei dem Fund um die Grundmauern der ehemaligen Kirche Mariä Verkündigung handeln könnte. Das Gotteshaus – später unter dem Namen Allerheiligenkirche bekannt – wurde bereits vor dem Bau des Doms im 8. Jahrhundert errichtet und gilt als eine der ältesten Kirchen Würzburgs. 6. November: Bischof Hofmann und Weihbischof Boom visitieren das Dekanat Lohr am Main. Sie besuchen an 15 Tagen in der Zeit vom 6. bis 27. November die 27 Pfarreien und elf Kuratien des rund 44.000 Katholiken zählenden Dekanats, die künftig in Pfarreiengemeinschaften zusammenarbeiten. Den Abschluss bildet eine Pontifikalvesper sowie eine Konferenz mit allen hauptamtlichen pastoralen Kräften des Dekanats im Wallfahrtsort Mariabuchen. 7. November: Zum deutschlandweiten Treffen der Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen lädt die Initiative „Miteinander für Europa“ unter dem Titel „Miteinander auf dem Weg“ in den Würzburger Dom ein. Koordiniert wird die Begegnung von zehn evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinschaften. 1500 Personen nehmen an dem Begegnungstag teil. 7. November: Wie Ehrenamtsarbeit in Gemeinden gelingen kann, diskutieren im Sankt Burkardushaus haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Pfarrgemeinden und Caritas in der Diözese Würzburg. Zu der Fachtagung „Gemeinsam sind wir stark – Diakonie im Lebensraum der Menschen“ hat der Fachdienst Gemeindecaritas, der Fachbereich Ständige Diakone in der Diözese Würzburg und das Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung eingeladen. Hauptreferent ist der ehemalige Professor für Pastoraltheologie und Religionspädagogik der Universität Münster, Dr. Udo Schmälzle. 8. November: Die beiden großen christlichen Kirchen in Südthüringen und Unterfranken erinnern in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld mit einem ökumenischen Friedensgebet am ehemaligen Grenzübergang auf der Henneberger Schanz bei Mellrichstadt an die Öffnung der innerdeutschen Grenze und den Fall des Eisernen Vorhangs. 9. November: 20 Ausbildungsstellen in Unterfranken bezuschusst der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg in den kommenden Monaten ebenso wie 47 Arbeitsplätze. Bei der jüngsten Sitzung des Vergabeausschusses genehmigen die Mitglieder insgesamt 322.400 Euro. 9. November: Weihbischof Boom erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Aus den Händen des unterfränkischen Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer nimmt er die Verdienstmedaille des Verdienstordens im Alten Rathaus der Stadt Miltenberg entgegen. 10. November: Domdekan Putz, Schulreferent der Diözese Würzburg, und Domkapitular Vorndran, Pfarrer der Dompfarrei Sankt Kilian sowie der Pfarreien Neumünster, Sankt Peter und Paul und der Hofpfarrei in Würzburg, werden im Bischofshaus und im Dom in ihre neuen Aufgaben eingeführt. 12. November: Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz gibt Empfehlungen zum Schutz vor einer Ansteckung mit der sogenannten „Schweinegrippe“ heraus. Generalvikar Hillenbrand legt allen Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen im Bistum Würzburg ihre Beachtung dringend nahe. 13. November: Bei einem feierlichen Gottesdienst überreichen Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher und Matthias Zöller, Geistlicher Leiter des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg, sieben jungen Erwachsenen im Kilianeum in Würzburg die Zertifikate über den erfolgreichen Abschluss des Ausbildungskurses Geistliche Leitung in der Jugendarbeit. 13./14. November: Die Zukunft der ländlichen Räume steht im Mittelpunkt der jährlichen Herbstvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, die in Würzburg stattfindet. Im Mittelpunkt der Beratungen im Exerzitienhaus Himmelspforten stehen die demografische Entwicklung, der Klimawandel und der wirtschaftliche Strukturwandel auf dem bayerischen Lande. Im Anschluss an die zweitägige Konferenz wird eine Erklärung zur „Zukunft der ländlichen Räume“ verabschiedet. 14. November: Neun Frauen und drei Männer haben die Weiterbildung in Schulpastoral abgeschlossen. Bei einem Gottesdienst mit Schulreferent Domdekan Putz im Kilianeum-Haus der Jugend nehmen sie ihre Zertifikate entgegen. Die Ausbildung dauerte anderthalb Jahre und wurde in Kooperation mit „Theologie im Fernkurs“ durchgeführt. 14. November: Rund 1500 Personen nehmen an der „Nacht der Lichter“ im Kiliansdom teil. Im stimmungsvoll mit Kerzenlicht erhellten Gotteshaus singen die Jugendlichen mehr als zwei Stunden lang Lieder aus Taizé, lauschen Bibel- und Gebetstexten auf Deutsch, Französisch, Englisch und singen gemeinsam das Vaterunser. 14. November: Den Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder wählt der Diözesanfamilienrat der Diözese Würzburg bei seinem Treffen im Jugendhaus „Windrad“ in Würzburg als „Persönlichkeit des öffentlichen Lebens“ in seine Mitte. 15. November: „Der Einzelne zählt – egal wo“, mit diesem Motto überschreibt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken die diesjährige Diaspora-Aktion. Am Diaspora-Sonntag wird bei den Gottesdiensten in der Diözese Würzburg für das Hilfswerk gesammelt. Die Kollekte kommt Katholiken zugute, die in Nord- und Ostdeutschland sowie in Nordeuropa und dem Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. 16./17. November: Die diesjährige Jugendseelsorgetagung der kirchlichen Jugendarbeit (kja) der Diözese Würzburg auf dem Volkersberg setzt sich mit dem Thema „Leben – Sucht – Genuss“ auseinander. Rund 130 kja-Verantwortliche, Seelsorger und Religionspädagogen diskutieren mit Fachleuten über Möglichkeiten der Prävention und Krisenbewältigung. 17. November: Alte Menschen müssen ihre Kompetenzen, Fähigkeiten und Talente in das Leben von Kirche und Gesellschaft einbringen können. Das sagt die Vorsitzende des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg, Marlene Herfs, bei der Diözesanversammlung in Würzburg. Kirche müsse in den größer gewordenen Seelsorgeeinheiten gerade die Bedürfnisse der alten Menschen in den Blick nehmen und alternden Menschen in der Kirche Heimat bieten. Bischof Hofmann dankt bei dem Treffen besonders den rund 3000 Ehrenamtlichen im Bistum, die sich vor Ort in der Seniorenarbeit engagierten. Gleichzeitig gibt er die Ernennung von Dekan Franz Schmitt (Untersteinbach) zum neuen Diözesan-Altenseelsorger bekannt. 17. November: Bischof Hofmann ist der neue Träger des Weibersbrunner Schlappmaulordens. Eine Abordnung der Karnevalsgesellschaft „Die Krocke“ aus dem Spessartort Weibersbrunn überreicht ihm die Auszeichnung zum achten Träger des Ordens im Würzburger Bischofshaus. 18. November: Die drei katholischen Kindergärten „Sankt Peter und Paul“ aus Hammelburg, „Am See“ aus Bad Kissingen-Garitz und „Gut Heuchelhof“ aus Würzburg gehören zu den bayernweit 26 Kindertagesstätten (Kitas), die vom Staatsinstitut für Frühpädagogik im März in ein Konsultationsprogramm zur Umsetzung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BayBEP) aufgenommen wurden. Insgesamt hatten sich 118 Kindertagesstätten aus ganz Bayern um die Aufnahme in das Programm beworben. 20. November: Bei der Jahreshauptversammlung des Bonifatiuswerks in der Diözese Würzburg werden Vorsitzender Pfarrer Stefan Redelberger (Schweinfurt) und sein Stellvertreter Günter Werner (Bad Neustadt) im Amt bestätigt. Prälat Walter Hohmann (Würzburg) wird nach über 20 Jahren als Schriftführer, Robert Wolf (Gerbrunn) nach gleicher Amtsdauer als Kassier aus dem Vorstand verabschiedet. Neue Schriftführerin ist Irmgard Steinert (Würzburg), neuer Kassier Gottfried Christ (Bad Neustadt). 22. November: Pfarrer Friedrich Groß stirbt überraschend im Alter von 62 Jahren nach der Feier seines 30. Priesterjubiläums in Rengersbrunn. Dort wirkte er seit Mai 2004 als Rektor der Filial- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt. 22. November: Mit rund 700 Gläubigen – darunter zahlreiche im zurückliegenden Jahr gefirmte Jugendliche und Erwachsene sowie deren Firmbegleiter, Eltern, Geschwister und Paten – feiert Bischof Hofmann am Christkönigssonntag im Kiliansdom Eucharistie. Der Tag der Gefirmten steht unter dem Motto: „Du bist super!“ 23./24. November: Bischof Hofmann wird bei der Sitzung des Ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz als Nationaldelegierter für den Eucharistischen Weltkongress benannt. Der 50. Eucharistische Weltkongress steht unter dem Leitwort „Die Eucharistie: Gemeinschaft mit Christus und untereinander“ und findet vom 10. bis 17. Juni 2012 in Dublin/Irland statt. Außerdem wird Weihbischof Boom zum Vorsitzenden der Regionalen Schulbuchkommission Süd der Deutschen Bischofskonferenz mit Sitz in Regensburg berufen. 24. November: Das Jugendhaus Franziskus in Frammersbach schließt zum 30. Juni 2010 seine Türen. Das gibt die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Main-Spessart bekannt. 25. November: Ein gemischtes Fazit zieht Matthias Reichert, Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg, nach insgesamt 16 Werkstattabenden zur Pfarrgemeinderatswahl 2010 im Bistum Würzburg. Obwohl er von Alzenau bis Eltmann teils hochmotivierte Ehrenamtsträger erlebt habe, „gestaltet sich die Suche nach neuen Kandidaten eher schwierig“. Bei den Werkstattabenden zur Vorbereitung auf die Wahl am 7. März 2010 informierten der Diözesanrat, das Referat Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und das Team Pfarrgemeinderatsfortbildung über die Wahlordnung, gaben Tipps zur Wahlwerbung und Kandidatengewinnung sowie Anregungen zur Bilanz und Zielsetzung des Pfarrgemeinderats. 26. November: Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, wird 70 Jahre alt. Gemäß den Statuten des Würzburger Domkapitels bietet er altersbedingt Bischof Hofmann seinen Rücktritt an. 26. November: Für die Verbesserung der Studienbedingungen an den Würzburger Hochschulen setzen sich Katholische Hochschulgemeinde (KHG) und Evangelische Studentengemeinde (ESG) ein. „Wir unterstützen ausdrücklich die Forderung nach mehr Chancengerechtigkeit“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. 26. November: Mit dem Umweltpreis 2009 der Bayerischen Landesstiftung wird die Jugend-Umweltstation der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) in Schonungen für das Projekt „Klimobil“ ausgezeichnet. Bei einem Festakt im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei überreicht Staatsminister Markus Söder in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer den mit 10.000 Euro dotierten Preis an Peter Gehring, Vorsitzender des Trägervereins, und Joachim Schneider, Leiter der Umweltstation. 26. November: Christliche Kultur ist nicht nur Beiwerk oder Randerscheinung des Glaubens, sondern Glaubenszeugnis und Ausdruck der Vitalität des Glaubens. Das sagt Bischof Hofmann bei einer Feier im Vatikan aus Anlass des 20. Jubiläums der Päpstlichen Kommission für die Kulturgüter der Kirche: „Was wäre Europa ohne seine Kathedralen, Universitäten und Klöster? Wie arm wäre die Welt ohne christliche Literatur, bildende Kunst, Architektur und Musik, die aus dem Glauben erwachsen ist?“ 27. November: „Das Grundeinkommen auf dem Prüfstand der Katholischen Soziallehre“ steht im Mittelpunkt des Schlossgesprächs, zu dem der Familienbund der Katholiken (FDK) in der Diözese Würzburg auf die Hallburg bei Volkach einlädt. 29. November: Bischof em. Scheele ist Gast bei der Eröffnung des Weihnachtspostamts in Himmelstadt. Dabei setzt er zusammen mit der Europaabgeordneten Dr. Anja Weisgerber und Präsident a. D. Werner Scheller von der Deutschen Post AG den traditionellen Ersttagsstempel, der um die Weltkugel kreisende Briefe mit Ziel „Himmelstadt“ zeigt. 30. November: Unter dem Motto „Fürchte dich nicht, Maria“ lädt Bischof Hofmann alle Gläubigen des Bistums Würzburg zur Feier des Hausgottesdienstes im Advent ein. 30. November: Für jeweils 25 Jahre im Dienst der Diözese Würzburg werden die Pastoralreferenten Burkhard Fecher (Gemünden), Ulrich Geißler (Marktheidenfeld) und Vera Markert (Schonungen) sowie der Pastorale Mitarbeiter Udo Hartmann (Mömbris) im Exerzitienhaus Himmelspforten geehrt. Nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier mit Generalvikar Hillenbrand und Personalreferent Domkapitular Geist danken der Diözesanreferent der Pastoralreferenten, Johannes Reuter, und Johannes Fleck, Diözesanreferent für den Fachbereich Ständige Diakone und stellvertretender Leiter des Referats Pastorales Personal, den Jubilaren für die geleistete Arbeit. Dezember 1. Dezember: Erfreut reagieren Vertreter der Diözese Würzburg auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Sonntagsschutz. „Natürlich ist die religiöse Betätigung eine Entscheidung des Einzelnen“, sagt Generalvikar Hillenbrand. Jedoch müssten dafür auch passende Rahmenbedingungen geschaffen werden: „Der Sonntagsschutz gehört elementar dazu.“ 2. Dezember: Die aus Italien kommende Ordensgemeinschaft Fraternitá Francescana di Betania übernimmt die Italienische Katholische Mission in der Diözese Würzburg. Die insgesamt fünf franziskanischen Ordensbrüder und -schwestern werden nach dem für April 2010 geplanten Wegzug der Kapuziner aus Aschaffenburg in das dortige Kloster einziehen, das die Diözese Würzburg erworben hat. Ein genauer Zeitpunkt für den Umzug ist noch offen. „Zunächst muss das Kloster in Aschaffenburg saniert werden, weil wir eine langfristige Lösung anstreben“, sagt Generalvikar Hillenbrand. Die jahrhundertelange franziskanische Präsenz am Untermain werde durch die italienische Ordensgemeinschaft fortgesetzt. 4. Dezember: Sechs Priester der Diözese Würzburg begehen das 60. Jubiläum ihrer Priesterweihe. Bischof Dr. Julius Döpfner weihte Pfarrer i. R. Monsignore Adolf Hartmann (Würzburg), Domkapitular em. Prälat Wilhelm Heinz (Würzburg), Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann (Tiefenthal), Ordinariatsrat em. Prälat Berthold Lutz (Würzburg), Pfarrer i. R. Karl Reichert (Aschaffenburg) sowie Studiendirektor a. D. Monsignore Albert Schlereth (Bürgstadt) in Würzburg zu Priestern. 4. Dezember: Die Koordinierungsstelle „Schulverweigerung – die zweite Chance“ der Caritas-Don-Bosco-Berufsschule Würzburg bemüht sich um die Reintegration von insgesamt 20 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren, die sich von der Schule losgesagt haben. Das gibt Schulleiter Dr. Harald Ebert bei der Eröffnung der Koordinierungsstelle für die Stadt Würzburg sowie die Landkreise Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg bekannt. 8. Dezember: Anlässlich des aktuellen Priesterjahrs gibt Bischof Hofmann das Buch „Von nun an sollst du Menschenfischer sein“ im Würzburger Echter-Verlag heraus. Der 152seitige Band enthält Predigten des Bischofs über das Priestertum und ist Papst Benedikt XVI. „mit Dank für das Geschenk des Jahres der Priester“ gewidmet. Bei einer Feierstunde in der Buchhandlung am Dom in Würzburg stellt Bischof Hofmann das neue Werk vor. 9. Dezember: „Krippen weltweit“ zeigt eine Sonderausstellung bis 31. Januar im Museum am Dom in Würzburg. Die insgesamt 158 Exemplare in verschiedenen Größen, Farben und Materialien stammen überwiegend aus einer fränkischen Privatsammlung. 10. Dezember: Mit dem Kulturpreis 2009 zeichnet die Stadt Würzburg Domkapitular Lenssen, Bau- und Kunstreferent der Diözese Würzburg, aus. Oberbürgermeister Georg Rosenthal würdigt den Preisträger als Persönlichkeit, „die in Würzburg und der Region Mainfranken innovative Maßstäbe nicht nur für die Diözese, sondern für alle an christlicher Kunst und Kultur interessierten Bürger setzt“. 11. Dezember: Einen virtuellen Rundgang durch das renovierte und neu konzipierte Neumünster in Würzburg bietet der Bildband „Das Neumünster zu Würzburg – Der heyl. Fränkischen Patronen und Aposteln Ruhestatt“. Herausgeber des Werks über die Grabeskirche der Frankenapostel ist Kunstreferent Domkapitular Lenssen, Autoren sind neben Lenssen Bischof em. Scheele und Jürgen Emmert. 170 beeindruckende Fotos von Ulrich Kneise zeigen eine Auswahl der Kunstwerke. Der Band, der im Museum am Dom vorgestellt wird, ergänzt den zur Wiedereröffnung des Neumünsters im Sommer 2009 erschienenen Aufsatzband zur Baugeschichte, Restaurierung und Konzeption des Neumünsters. 13. Dezember: Um eine großzügige Spende bittet Bischof Hofmann die Gläubigen im Bistum Würzburg am Weihnachtsfest. Die Kollekte ist für das Bischöfliche Hilfswerk Adveniat vorgesehen. Die Adveniat-Weihnachtskollekte und Einzelspenden erbrachten im Jahr 2008 im Bistum Würzburg 1.480.858,07 Euro. 13. Dezember: Unter dem Motto „Mauern brechen – Frieden finden – Hoffnung geben“ steht die unterfränkische Aussendefeier des Friedenslichts aus Betlehem in der Würzburger Marienkapelle. Veranstalter sind die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und die Evangelische Jugend Würzburg. 15. Dezember: Die „Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz in der Diözese Würzburg“ übergeben Domkapitular Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg, und Peter Gehring von der Umweltstation KjG-Haus Schonungen an Bischof Hofmann. Der Bischof wertet die Leitlinien als wichtigen Beitrag des Bistums zur Bewahrung der Schöpfung. 15. Dezember: Pfarrer i. R. Franz Reichelt, von 1977 bis 1991 Pfarrer in Krombach und zuvor Pfarrer in Trennfeld, stirbt im Alter von 83 Jahren in Amorbach. 16. Dezember: Weihnachtsgrüße in 40 Länder schickt Bischof Hofmann an die insgesamt 158 Missionare, Missionsschwestern und Entwicklungshelfer aus der Diözese Würzburg. „Zum bevorstehenden Fest des Herrn möchte ich Ihnen eine segensreiche Zeit wünschen. Ihre Gebete und Ihre Arbeit an den vielen Orten in aller Welt motivieren auch mich täglich neu“, teilt der Bischof den Missionaren in seinem Schreiben mit. Gemeinsam mit dem Bischof sendet auch die Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden den Missionsleuten in aller Welt ihren Dank für die geleistete Arbeit. Die weiteren Ereignisse des Monats Dezember werden im Internet ergänzt. Zusammenstellung: Bernhard Schweßinger (POW) (1347 Zeilen/5109/1513) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Die gute Nachricht „Heißer Draht“ soll wieder glühen Bischof Hofmann bietet am Dienstag, 22. Dezember, von 15 bis 18 Uhr erneut Telefonaktion vor Weihnachten an – Am 23. Dezember Besuch in der Justizvollzugsanstalt Würzburg Würzburg (POW) Die Telefonaktion ist mittlerweile zur festen Einrichtung im Würzburger Bischofshaus kurz vor Weihnachten geworden: Erneut bietet Bischof Dr. Friedhelm Hofmann den „Heißen Draht zum Bischof“ an. Am Dienstagnachmittag, 22. Dezember, zwischen 15 und 18 Uhr ist der Bischof am Telefon persönlich für die Menschen im Bistum unter der Nummer 0931/38612345 erreichbar. Er erhofft sich durch die Telefonaktion „Heißer Draht zum Bischof“, direkt und unmittelbar an den Freuden und Leiden der Anrufer teilzuhaben. In den vergangenen Jahren standen im Würzburger Bischofshaus bei der Aktion „Heißer Draht zum Bischof“ die Telefonleitungen nicht still. Ohne Unterbrechung gab der Bischof jeweils bei rund 40 Gesprächen innerhalb von drei Stunden Menschen am Telefon Rat und Hilfe. Für Bischof Hofmann bedeuteten die Gespräche „drei Stunden Seelsorge pur“. „Es wäre noch mehr Zeit nötig gewesen“, sagte er nach dem Gesprächsmarathon im Jahr 2008. Einen Tag vor Heiligabend, am Mittwoch, 23. Dezember, besucht Bischof Hofmann ab 14 Uhr die Justizvollzugsanstalt (JVA) Würzburg und feiert mit den Gefangenen einen weihnachtlichen Gottesdienst. Pfadfinder tragen das Friedenslicht aus Betlehem in die JVA. (14 Zeilen/5109/1495; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Im Gespräch „Freude ja, Weihnachtskitsch nein“ Würzburger Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Martin Stuflesser zur Liturgie der Christmette in der Heiligen Nacht Würzburg (POW) Sie ist der wohl bestbesuchte Gottesdienst im Jahr: die Christmette. Warum sie in der Nacht gefeiert wird, was sonst noch besonders an ihr ist und was die Christmette für ihn persönlich bedeutet, erklärt der Würzburger Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Martin Stuflesser im folgenden Interview. POW: Welche Bedeutung hat aus liturgischer Sicht die Christmette? Professor Dr. Martin Stuflesser: An Weihnachten steht die Geburt unseres Herrn Jesus Christus im Mittelpunkt der Feier. Hierbei geht es aber nicht nur um die Feier eines kleinen, frierenden Kindes in der Krippe, sondern um die Feier der Menschwerdung des Gottessohnes. In der liturgischen Feier wird darüber hinaus auch das österliche Geschehen mit in den Blick genommen, wenn wir das Geheimnis unseres Glaubens feiern und bekennen: „Deinen Tod o Herr verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ – Weihnachten ist also nicht nur ein stimmungsvolles Fest im Kreis der Familie, sondern vor allem ein Fest der Erlösung und des Heiles, das uns durch Jesus Christus geschenkt worden ist. POW: Warum sollte die Christmette in der Nacht gefeiert werden? Stuflesser: Die Feier der Christmette in der Nacht geht auf eine alte Tradition zurück, die auf einer Besonderheit in der römischen Papstliturgie beruht. Ungefähr seit dem 6. Jahrhundert sind für das Weihnachtsfest drei Messen üblich: die Christmette in der Nacht, die Hirtenmesse in der Morgendämmerung und die ursprüngliche Festmesse am Morgen des 25. Dezember. Im aktuellen Messbuch gibt es sogar vier Formulare für Weihnachten: am Heiligen Abend, in der Heiligen Nacht, am Morgen und am Tag. Alle genannten Gottesdienste gehören im Prinzip zum 25. Dezember, da nach alter Tradition der liturgische Tag nicht mit Mitternacht, sondern am Vorabend beginnt. Dieses Prinzip kennen wir auch bei den sonntäglichen Vorabendmessen. Eine Christmette bei Tageslicht, das heißt am Nachmittag des 24. Dezembers ist also undenkbar. Sie kann in der Dunkelheit des Abends oder der Nacht gefeiert werden. POW: Woher stammt die Tradition, zu Beginn das Martyrologium zu verlesen? Und woher stammt der Text? Stuflesser: Als Martyrologium wird zunächst das kalendarisch geordnete Heiligenverzeichnis der Kirche bezeichnet. Das Martyrologium Romanum wurde 1584 erstmals herausgegeben. Vorläufer dieses Buches gehen mindestes bis ins 5. Jahrhundert zurück. Diese Heiligenlisten und Verzeichnisse der Heiligen wurden auch gottesdienstlich verwendet. So wurden hieraus in der Prim des Stundengebetes die Fest- und Gedenktage angekündigt. Auf solche Festankündigungen geht auch das Martyrologium an Weihnachten zurück. Dort wird die Geburt unseres Herrn Jesus Christus angekündigt und in den großen Zusammenhang der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen gestellt. POW: Erfahrungsgemäß ist die Christmette der bestbesuchte Gottesdienst des Jahres. Was sollte liturgisch daher besonders beachtet werden? Stuflesser: Erfreulicherweise gehen an Weihnachten, ganz besonders an Heiligabend, viele Menschen in unsere Gottesdienste. Das ist zunächst positiv herauszustellen, denn alle diese Menschen machen sich ja in ihrem Singen, ihrem Beten, ihrem liturgischen Mitfeiern den Ruf des Weihnachtsliedes zu eigen: „Christ der Retter ist da!“ Weil aber diese Gottesdienste von vielen mitgefeiert werden, die sonst nur wenig mit dem liturgischen Leben unserer Gemeinden in Berührung kommen, entsteht eine besondere Situation. Jeder soll sich zunächst willkommen fühlen, denn für sie alle gilt mit den Worten des Propheten Jesaja: „Alle (!) Enden der Erde schauen Gottes Heil!“ Bereits in der Vorbereitung der Gottesdienste ist aber auf die besondere pastorale Situation dieses Gottesdienstes Rücksicht zu nehmen. Auf eine sinnenfällige Feier sollte ganz besonders Wert gelegt werden, so dass diese ihre eigene Kraft tatsächlich entfalten können. Dementsprechend ist es meines Erachtens wichtig, dass nicht versucht wird, die Feiern zusammenzuschrumpfen und sekundäre Elemente hinzuzufügen. Die Symbolsprache dieser Tage soll ernst genommen werden und die Freude unseres Glaubens wirklich aufscheinen lassen. Und zwar so, dass sich die ganze Gemeinde in diese Feier durch Gesang, Gebet, Predigt und die gesamte Atmosphäre miteinbezogen erlebt. POW: Welche Bedeutung hat die Christmette für Sie ganz persönlich? Stuflesser: Ich freue mich in jedem Jahr ganz besonders auf die Feier der Christmette. Die Feier der Liturgie ist ja immer in der Spannung, dass die Liturgie, weil sie die Feier der versammelten Gemeinde ist, etwas Objektives, Nüchternes haben muss. Dennoch soll auch ich als Individuum darin meinen Glauben feiern können. Nun tun wir Deutschen uns vielleicht etwas schwerer als etwa Menschen im Süden Europas, hierbei diesen Glauben auch wirklich freudig zu feiern und Emotionen zuzulassen. Gerade in der Christmette gelingt dies aber meistens auf erstaunliche Weise: Die liturgischen Texte in Kombination mit unseren schönen, alten Weihnachtsliedern schaffen eine gute, ausgeglichene Balance zwischen der überbordenden Freude über die Geburt des Gottessohnes, die eben trotzdem nicht in gefühlsduseligen Weihnachtskitsch abdriftet. Wenn dann in der Heiligen Nacht die Gemeinde sich bei Kerzenschein versammelt, wenn sie die Ankündigung der Geburt des Erlösers aller Menschen im Martyrologium hört, wenn sie einstimmen darf in das Gloria der Engel, wenn sie konfrontiert wird mit den großen Prophezeiungen des Propheten Jesaja, wenn ihr verkündet wird: „Heute ist euch der Heiland geboren, Christus, der Herr!“, wenn sie sich schließlich in dankendem Gedächtnis um den Tisch des Herrn versammelt, um die Eucharistie zu feiern, dann können wir mit frohem Herzen singen: „Nun freut euch, ihr Christen!“, denn wir haben allen Grund dazu. Interview: Markus Hauck (POW) Zur Person: Professor Dr. Martin Stuflesser (39) ist Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. Er wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren, studierte Katholische Theologie in Mainz und Münster und wurde 1998 zum Doktor der Theologie promoviert; 2004 folgte die Habilitation. Von 2004 bis 2007 hatte Stuflesser Lehraufträge und Gastprofessuren in Halle, Boston/USA und Bochum inne, bevor er im Oktober 2007 als Ordinarius auf den Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft in Würzburg berufen wurde. Seit 1. September 2008 ist er auch Mitglied der Diözesan-Kommission für Liturgie und Kirchenmusik. Durch den Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, wurde er am 27. Juni 2009 in Mainz zum Priester geweiht. Stuflesser hat einen Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Dürrbachtal.   (76 Zeilen/5109/1496; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Berichte Weihnachten im Kiliansdom Bischof Dr. Friedhelm Hofmann feiert Christmette, Hochamt und Pontifikalvesper am ersten Weihnachtsfeiertag – Jahresabschluss am Silvestertag mit Rückblick auf 2009 Würzburg (POW) Voller Erwartung sehen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof Ulrich Boom und die Mitglieder des Domkapitels dem Christfest entgegen. „Lassen wir uns vom Geheimnis der Menschwerdung Gottes im Innersten berühren und zum Glaubenszeugnis motivieren.“ Mit diesen Worten lädt Bischof Hofmann zur Feier der Weihnacht in den Würzburger Kiliansdom ein. Die Dommusik unter Leitung von Domkapellmeister Professor Martin Berger bietet an den weihnachtlichen Gottesdiensten und beim großen Weihnachtskonzert eine Fülle weihnachtlicher Weisen. Domorganist Professor Stephan Schmidt begleitet die Weihnachtstage im Würzburger Kiliansdom an der Domorgel. Eine weihnachtliche Messe stimmt am Heiligabend, 24. Dezember, um 17 Uhr auf die Feiertage ein. Die Mädchenkantorei gestaltet sie mit weihnachtlichen Motetten musikalisch mit. Ab 22 Uhr spielt Domorganist Schmidt weihnachtliche Orgelmusik. Bischof Hofmann zelebriert um 22.30 Uhr mit Weihbischof Boom und Mitgliedern des Domkapitels die Christmette. Die Domsingknaben umrahmen die Feier mit weihnachtlichen Chorsätzen von Bardos, Wood, Willcocks und Glanzberg. Am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, beginnt das Pontifikalamt zum Hochfest der Geburt Christi mit Bischof Hofmann um 10 Uhr. Joseph Haydns Messe B-Dur („Theresienmesse“) wird von Domchor, Jugendkantorei, Solisten sowie dem Orchester Camerata Würzburg unter der Leitung von Domkapellmeister Berger dargebracht. Die Pontifikalvesper um 15 Uhr feiert ebenfalls Bischof Hofmann. Dazu erklingen ein gregorianischer Choral von der Kantorenschola und Orgelimprovisationen von Stephan Schmidt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, singt zum Festgottesdienst um 10 Uhr der Kammerchor Giovanni Pierluigi da Palestrinas „Missa Hodie Christus natus est“ sowie Gregor Aichingers „Hodie Christus natus est“. Um 16 Uhr lädt die Würzburger Dommusik zum Weihnachtskonzert ein. Aufgeführt werden Johann Sebastian Bachs „Magnificat“ Es-Dur (BWV 243 a) in der Version von 1723 sowie die Orchestersuite Nr. 3 (BWV 1068) und „Unser Mund sei voll Lachens“ (BWV 110). Die Domsingknaben musizieren gemeinsam mit dem Würzburger Barockorchester und bekannten Solisten. Die Leitung liegt in den Händen von Domkapellmeister Berger. Karten für das Weihnachtskonzert gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Würzburg im Haus zum Falken am Markt sowie an der Konzertkasse. Das Ende des Jahres begeht Bischof Hofmann am Silvestertag, 31. Dezember, um 17.30 Uhr mit einem Pontifikalamt zum Jahresabschluss im Kiliansdom. Dabei wird er in seiner Jahresabschlusspredigt eine Bilanz des Jahres 2009 ziehen und auf wichtige kirchliche Ereignisse eingehen. mh (POW) (29 Zeilen/5109/1514; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Das ärmste Land Amerikas im Blick Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ruft die Gläubigen im Bistum Würzburg zur Spende für Adveniat am Weihnachtsfest auf – Haiti im Mittelpunkt Würzburg (POW) Um das Gebet für die Menschen in Lateinamerika und eine großherzige Gabe bittet Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Gläubigen im Bistum Würzburg am Weihnachtsfest. Die Kollekte an Heiligabend sowie am ersten Weihnachtstag ist in allen katholischen Gottesdiensten der Diözese für das Bischöfliche Hilfswerk Adveniat vorgesehen. Die Aktion steht heuer unter dem Leitwort aus dem Lukasevangelium: „Er hat mich gesandt, den Armen eine gute Nachricht zu bringen.“ Im Mittelpunkt der Adveniat-Aktion 2009 stehen die Menschen in Haiti, dem ärmsten Land des amerikanischen Kontinents. „Wenn wir von den Armen sprechen, denken wir an die, die Hunger und Durst oder kein Dach über dem Kopf haben. Arm sind aber auch jene, denen es verwehrt ist, sich zu bilden, zu arbeiten und ihre von Gott geschenkten Talente zu entfalten“, betont der Bischof in seinem Aufruf. Sie würden nicht selten unterdrückt und ausgebeutet. Solches Elend bedrohe die Würde des Menschen. Die Kirche in Lateinamerika helfe den Armen durch ihren täglichen Dienst der Verkündigung und der Caritas sowie mit ihrem Bemühen um Gerechtigkeit. Dabei werde sie vom Hilfswerk Adveniat in vielen Projekten erfolgreich unterstützt. Die Bischöfliche Aktion Adveniat ist das Lateinamerika-Hilfswerk der Katholiken in Deutschland und wurde 1961 gegründet. Es fördert jährlich mehr als 4000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 40 Millionen Euro. Damit ist Adveniat das größte Lateinamerika-Hilfswerk Europas. Die Adveniat-Weihnachtskollekte und Einzelspenden erbrachten im Jahr 2008 im Bistum Würzburg 1.480.858,07 Euro. Weitere Informationen bei: Bischöfliche Aktion Adveniat, Gildehofstraße 2, 45127 Essen, Internet www.adveniat.de. Spenden für das Hilfswerk Adveniat können eingezahlt werden bei: Bischöfliche Aktion Adveniat, Spendenkonto 345, Bank im Bistum Essen, Bankleitzahl 36060295, sowie in den Pfarrämtern. (20 Zeilen/5109/1540; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Motivation durch „segensreiche Arbeit“ Bischof Hofmann und Diözesanstelle für Mission-Entwicklung-Frieden schicken Weihnachtsbriefe an Missionare aus dem Bistum Würzburg Würzburg (POW) Weihnachtsgrüße in 40 Länder hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann an die insgesamt 158 Missionare, Missionsschwestern und Entwicklungshelfer aus der Diözese Würzburg geschickt. „Zum bevorstehenden Fest des Herrn möchte ich Ihnen eine segensreiche Zeit wünschen. Ihre Gebete und Ihre Arbeit an den vielen Orten in aller Welt motivieren auch mich täglich neu“, teilt der Bischof den Missionaren in seinem Schreiben mit. Gemeinsam mit dem Bischof sendet auch die Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden den Missionsleuten in aller Welt ihren Dank für die geleistete Arbeit. In seinem Weihnachtsgruß blickt Bischof Hofmann auch persönlich auf das zu Ende gehende Jahr zurück. Neben der Weihe von Weihbischof Ulrich Boom sei für ihn die Familienwallfahrt nach Assisi Anfang Juni ein besonderes „pastorales Highlight“ gewesen. „Es gelang nicht nur, ältere Erwachsene zu begeistern, sondern quasi in einer ‚Pilgerfahrt der Generationen‘ sogar 220 Kinder und Jugendliche mit auf den Weg zu nehmen“, hebt der Bischof hervor. Zudem erinnert er in dem Schreiben an die ökumenische Wallfahrt auf den Kreuzberg mit dem evangelischen Regionalbischof Christian Schmidt und den Besuch von Bischof Dr. Emmanuel Mapunda anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft zwischen den Bistümern Würzburg und Mbinga/Tansania. „In Gottesdiensten, Schulen und Informationsveranstaltungen in allen Regionen der Diözese verkündete die Gruppe um Bischof Emmanuel die frohmachende Botschaft unseres Glaubens mit ansteckender Herzlichkeit!“, unterstreicht der Bischof. Das kommende Jahr werde geprägt von dem Leitgedanken „Komm, Herr Jesus – Maranatha“, blickt Bischof Hofmann voraus. Bistumsweit greife die umfassende Veranstaltungsreihe „Endspiel“ das Thema der Apokalypse auf. Zum Schluss seiner Weihnachtsbotschaft betont der Bischof, dass seine Türe für Missionare, die auf Heimatbesuch in der Diözese Würzburg sind, und deren Anliegen immer offenstehe. Auch die Diözesanstelle „Mission-Entwicklung-Frieden“ mit Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Diözesanreferentin Christiane Hetterich und Diözesanreferent Klaus Veeh übermittelt den Missionaren in einem Weihnachtsbrief die „besten Wünsche“. Darin berichtet die Diözesanstelle auch von ihren Aktivitäten des vergangenen Jahres. Die Sternsingeraktion, die Misereor-Fastenaktion, der „Tag der Weltkirche“, der „Monat der Weltmission“ und die Adveniat-Aktion wären in Zusammenarbeit mit den christliche Hilfswerken und durch die Hilfe vieler engagierter Gläubiger in den Pfarreiengemeinschaften möglich gemacht worden, heißt es in dem Schreiben. Herderich, Veeh und Hetterich fügen zudem an, dass sie bei ihren Besuchen in Südafrika, Tansania, Kenia, Korea und auf den Philippinen die „segensreiche Arbeit“ der Missionare vor Ort hätten miterleben dürfen. ksc (POW) (29 Zeilen/5109/1536; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Könige aus Greßthal bei Merkel in Berlin Sternsinger aus dem Landkreis Schweinfurt vertreten das Bistum Würzburg am 4. Januar im Kanzleramt Würzburg/Greßthal (POW) Vier Sternsinger aus der Pfarreiengemeinschaft „Maria Hilf – Wasserlosen“ im Landkreis Schweinfurt vertreten am Montag, 4. Januar, ab 11 Uhr das Bistum Würzburg beim Empfang der Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die zwei Mädchen und zwei Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren aus der Pfarrei Greßthal-Sankt Bartholomäus hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 52. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ermittlung der diözesanen Vertreter per Losentscheid hatten sie zudem das nötige Glück. „Wir haben uns sehr über die Nachricht gefreut, dass wir als kleine Gemeinde auch einmal gewinnen“, sagte Monika Schmitt (47), die schon seit mehreren Jahren die Sternsinger mitbetreut. „Es ist für uns eine große Ehre, das Bistum vertreten zu dürfen. Die Vorbereitungen sind schon im vollen Gange.“ Seit 1984 bringen die Heiligen Drei Könige jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Kanzlerin Merkel empfängt die Kinder bereits zum fünften Mal in ihrer Amtszeit. Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen repräsentieren in Berlin die 500.000 Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest am 6. Januar an der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Traditionell ist auch eine Gruppe aus dem Bistum Lüttich (Belgien) mit dabei. „Kinder finden neue Wege“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion, das Beispielland ist der Senegal. Träger des Dreikönigssingens sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die 52. Aktion wird am 29. Dezember im Erzbistum Hamburg bundesweit eröffnet. Pünktlich zum Dreikönigsfest am 6. Januar sind die Sternsinger, vertreten durch rund 45 Sternsinger aus der Pfarrgemeinde Salvator in Berlin-Lichtenrade bei Bundespräsident Horst Köhler zu Gast. Im Bistum Würzburg sind alle Sternsinger zur Feier des diözesanen Aussendungsgottesdienst mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Würzburger Kiliansdom am Montag, 4. Januar, um 17 Uhr eingeladen. Zuvor werden die Kinder in ihren Königsgewändern um 16 Uhr vom Unteren Markt aus durch die Innenstadt in den Dom einziehen. Eine Anmeldung hierfür ist bis zum Montag, 21. Dezember, erforderlich. Nähere Informationen bei: Kirchliche Jugendarbeit, Referat für Ministrantenarbeit und liturgische Bildung, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663131, Fax 0931/38663139, E-Mail ministranten@bistum-wuerzburg.de. Die Sternsinger-Aktion begann 1959 und hat sich seither zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Über 651 Millionen Euro wurden seither gesammelt, rund 53.700 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 51. Aktion zum Jahresbeginn 2009 sammelten die Mädchen und Jungen aus bundesweit 11.886 Pfarrgemeinden 39,7 Millionen Euro. Insgesamt 1.229.391,72 Euro brachten die rund 8500 Sternsinger in 691 Gemeinden im Bistum Würzburg an den Tagen um Dreikönig 2009 zusammen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und Nothilfe. (36 Zeilen/5109/1497; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Interview- und Fototermin mit der Sternsingergruppe aus Greßthal am Dienstag, 22. Dezember, um 16 Uhr, im Pfarrheim Greßthal, neben der Pfarrkirche. Anzüge und Schuhe für Bedürftige Bischof Dr. Friedhelm Hofmann gibt gebrauchte Kleidung aus seinem Privatbestand im Caritasladen ab – Not der Menschen nimmt in Würzburg zu – Paten gesucht Würzburg (POW) Gebrauchte Jacketts, Anzughosen und Schuhe aus seinem Privatbestand hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Mittwochnachmittag, 9. Dezember, im Caritasladen in Würzburg abgegeben. Die Kleiderspende des Bischofs wird kostenfrei an Bedürftige aus Stadt und Landkreis Würzburg weitergegeben. Bischof Hofmann hatte bei der Einweihung des Caritasladens im Februar 2009 versprochen, seinen Kleiderschrank zu durchforsten und gebrauchte Kleidungsstücke abzugeben. Rechtzeitig zur gesonderten Öffnungszeit für Kleiderspender am Mittwochnachmittag traf der Bischof im Caritasladen in der Koellikerstraße in der Würzburger Innenstadt ein – mit einem großen Karton voller Waren sowie zwei Paar schwarzer Schuhe im Gepäck. Rita Markvart und Sadaoutchi Faourouz nahmen Jacketts und Hosen entgegen und ordneten die dunklen Kleidungsstücke des Bischofs in das Ladensortiment ein. An den eigenen Öffnungszeiten für Klienten werden die Hosen und Jacketts des Bischofs in den kommenden Tagen vor Weihnachten voraussichtlich schon neue Besitzer finden. „Wir haben einen sehr guten Umsatz. Die Waren bleiben meist nur kurze Zeit im Laden und finden schnell einen Bedürftigen, der auf die gebrauchte Kleidung angewiesen ist. Die Not der Menschen nimmt zu“, sagte der Geschäftsführer des Caritasverbands für Stadt und Landkreis Würzburg, Matthias Fenger. Zirka 60 Bedürftige kämen pro Woche. Dem stünden 70 Spender gegenüber. Nach Angaben Fengers konnten im ersten Jahr des Bestehens des Caritasladens in der Koellikerstraße, der Nachfolgerin des Caritas-Kleiderlagers, 2000 bedürftige Menschen mit gebrauchten Kleidungsstücken ausgestattet werden. Zugenommen habe vor allem die Zahl der Frauen und der Kinder, die Kleidung suchten. Derzeit seien 41 Prozent der Bedürftigen Männer, 38 Prozent Frauen und 21 Prozent Kinder. Betreut werden sie im Laden von insgesamt 30 Ehrenamtlichen, die in diesem Jahr 2900 Arbeitsstunden einbrachten. 20 karitative Einrichtungen und Fachdienste kooperieren mittlerweile mit dem Caritasladen, weisen Bedürftige auf das Angebot der kostenfreien Kleidung hin und verteilen Ausgabekarten für Kleidungsstücke. 15.000 Euro muss der Laden pro Jahr für Personal- und Sachmittelkosten aufbringen. In den Jahren 2009 und 2010 übernimmt diese Summe noch die Caritasstiftung. Um künftig finanziell auf eigenen Füßen zu stehen, startet Fenger in diesen Tagen das Patenprojekt Caritasladen. Wer zum Erhalt des Ladens beitragen möchte, kann Pate werden und durch eine regelmäßige Spende den Fortbestand des Ladens langfristig sichern helfen. Weiterhin will der Kreiscaritasverband im kommenden Jahr durch den Verkauf von Eine-Welt-Produkten im Caritasladen eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Ein kleines Bistro im Eingangsbereich des Ladens ist ein zusätzliches Angebot, um mit einer Tasse Kaffee oder Tee die Arbeit der Einrichtung zu unterstützen. Der Caritasladen in der Koellikerstraße 5 hat dienstags von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr für Klienten geöffnet. Die Annahme von Kleiderspenden erfolgt mittwochs von 15 bis 17 Uhr. Weitere ehrenamtliche Helfer und gut erhaltene Kleiderspenden – vor allem Herrenbekleidung – sind jederzeit willkommen. Nähere Informationen bei: Caritasverband für Stadt und Landkreis Würzburg, Telefon 0931/7961323.   bs (POW) (36 Zeilen/5109/1499; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Klima- und Umweltleitlinien fürs Bistum Bischof Dr. Friedhelm Hofmann: „Wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung“ – Kein theoretisches Konstrukt Würzburg (POW) Was in Kopenhagen derzeit noch geplant und diskutiert wird, ist im Bistum Würzburg bereits umgesetzt: Die „Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz in der Diözese Würzburg“ haben am Dienstag, 15. Dezember, Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg, und Peter Gehring von der Umweltstation KjG-Haus Schonungen an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann übergeben. Der Bischof wertete die Leitlinien als wichtigen Beitrag des Bistums zur Bewahrung der Schöpfung. „Sie dienen als Orientierungs- und Entscheidungshilfe.“ Erarbeitet wurden die Leitlinien von der diözesanen Arbeitsgruppe Klimaschutz unter Vorsitz von Domkapitular Herderich. Die Leitlinien untergliedern sich in die fünf Bereiche Bildung, Bau und Energie, Mobilität und Verkehr, Liegenschaften sowie Finanzen und Einkauf. Im Bereich Bildung steht unter anderem geschrieben: „Das Bistum Würzburg mit seinen vielfältigen Bildungseinrichtungen bietet Lernorte, an denen Werte und Einstellungen vermittelt werden, die Grundlage und Motivation für klimaschonendes Verhalten sind.“ Dass der Text nicht ein theoretisches Konstrukt ist, kann Gumpert belegen. So gewann erst vor wenigen Tagen das „Klimobil“ der Umweltstation KjG-Haus Schonungen den Umweltpreis der Bayerischen Landesstiftung. Die katholische Volksschule Vinzentinum beteiligte sich am Projekt „Umweltschule in Europa“. Im Bereich Bau und Energie werden das Einsparen von Energie und der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energien als vordringliche Aufgabe genannt. „Wo ganzjährig hinreichend Wärmebedarf besteht, zum Beispiel in Bildungshäusern oder Heimen, ist der Einbau einer effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage anzustreben“, heißt es in dem Text. Ein Vorzeigeprojekt in diesem Anliegen ist laut Gumpert das Vinzentinum, auf dessen neuer Turnhalle eine leistungsstarke Photovoltaikanlage installiert wird. Das Kilianeum-Haus der Jugend und das Gebäude des Diözesan-Caritasverbands haben sich nach den strengen Richtlinien des Umweltmanagements-Systems EMAS (Eco Management and Audit Scheme) zertifizieren lassen und unter anderem ihren Verbrauch an Heizenergie und Strom deutlich gesenkt. Im Punkt Mobilität und Verkehr regeln die Leitlinien, dass gerade bei überdiözesanen Dienstreisen öffentliche Verkehrsmittel den Vorrang haben. Mitarbeiter sind angehalten, sich bei Dienstfahren auf Autobahnen auf die empfohlene Richtgeschwindigkeit zu beschränken. „Für die diözesanen Liegenschaften ist inzwischen schriftlich festgehalten, dass die Pächter keinen Klärschlamm und keine gentechnisch veränderten Organismen ausbringen dürfen“, betont Gumpert. Die Leitlinien legen fest, dass Kirchenwald im Bestand zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften ist. Weiter besagen die Leitlinien, dass das Bistum bei seinen Kapitalanlagen seiner Verantwortung für den Schutz der Schöpfung durch eine ethisch verantwortbare und nachhaltige Anlagepolitik Rechnung trägt. „Beim Wareneinkauf finden die Kriterien ‚nachhaltig‘, ‚regional erzeugt‘, ‚sozialverträglich produziert‘, ‚ökologisch hochwertig‘ und ‚fair gehandelt‘ Berücksichtigung.“ Um die angeregten Maßnahmen auch stichhaltig überprüfen zu können, sollen kirchliche Stiftungen und Einrichtungen im Bistum Würzburg für ihre Gebäude die klimarelevanten Daten erfassen und im Blick auf Einsparungen auswerten. „Herausragende Beiträge zum Klimaschutz werden einer großen Öffentlichkeit vorgestellt und bekannt gemacht“, heißt es in den Leitlinien. Der vollständige Text der Leitlinien findet sich im Internet unter www.bistum-wuerzburg.de. mh (POW) (40 Zeilen/5109/1533, E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Auszeichnung für ein Gesamtkunstwerk Stadt Würzburg verleiht Kulturpreis 2009 an Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen – Den existentiellen Fragen verpflichtet Würzburg (POW) Mit dem Kulturpreis 2009 hat die Stadt Würzburg am Donnerstagabend, 10. Dezember, Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bau- und Kunstreferent der Diözese Würzburg, ausgezeichnet. Oberbürgermeister Georg Rosenthal würdigte den Preisträger als Persönlichkeit, „die in Würzburg und der Region Mainfranken innovative Maßstäbe nicht nur für die Diözese, sondern für alle an christlicher Kunst und Kultur interessierten Bürger setzt“. An der Feier im Ratssaal des Würzburger Rathauses mit über 100 geladenen Gästen aus Kultur und Gesellschaft nahmen neben zahlreichen Mitgliedern des Stadtrats auch Vertreter des Bezirks, der Universität und der Fachhochschule Würzburg sowie des bayerischen Landtags teil, außerdem die Bischöfe Dr. Paul-Werner Scheele, Ulrich Boom und Helmut Bauer, Mitglieder des Domkapitels sowie Dekan Dr. Günter Breitenbach als Vertreter der evangelischen Kirche. Muchtar Al Ghusain, Kulturreferent der Stadt Würzburg, würdigte zum Auftakt der Veranstaltung „das Gesamtkunstwerk Lenssen“. In herausragender Weise habe dieser die kulturelle Entwicklung in Würzburg und darüber hinaus mitgestaltet. Es tue gut, dass Lenssen zum Beispiel im Museum am Dom eine liberale Haltung zu zeitgenössischer Kunst vertrete. „Auf diese Weise hat er das öffentliche Bild der katholischen Kirche sichtbar gewandelt“, attestierte Al Ghusain. Der Domkapitular habe sich bei seinem Schaffen stets dafür eingesetzt, dass existentielle Fragen der Menschheit angesprochen werden. „Er hat sich auch immer dafür stark gemacht, dass der öffentliche Raum nicht zum allein ökonomischen Raum verkommt.“ Diese Position habe Lenssen sicher viel Kraft gekostet, weil er für seinen heute gefeierten Einsatz mitunter extrem angefeindet worden sei. Als einen Brückenbauer zwischen Kunst und Kirche würdigte Professor em. Dr Horst Schwebel, emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie und Direktor des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der evangelischen Fakultät der Universität Marburg, Lenssen in seiner Laudatio. Die Schere zwischen zeitgenössischer Kunst und Kunst im kirchlichen Raum, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts auftat, habe der Kunstreferent der Diözese Würzburg wieder zusammen gebracht. „Das ist sein Lebenswerk“, betonte Schwebel. Die Liebe zur Kunst sei Lenssen in die Wiege gelegt worden: Für seinen Vater, der in der Textilindustrie arbeitete, habe er schon in jungen Jahren den einen oder anderen Stoff entwerfen dürfen. Aufgrund seiner Liebe zur Kunst habe er auch während des Theologiestudiums heimlich Kunstgeschichte studiert. 1989 wurde Lenssen zum Bau- und Kunstreferenten der Diözese ernannt. „Als ich ihn ein Jahr später erstmals besuchte, war ich beim Anblick seines Arbeitszimmers überwältigt“, sagte Schwebel. Großformatige Ölgemälde, Skizzen und das Modell eines Altarentwurfs hätten ihm schon damals klar gemacht: Hier sitzt kein Verwalter, sondern jemand, der gestalten möchte. Lenssen habe in seinem Wirken die gute Tradition zeitgenössischer Kunst fortgeführt, die nach dem Krieg schon durch Döpfner, Schädel senior oder auch Meistermann vorangetrieben wurde. Ihm sei zu verdanken, dass es heute im Bistum einen Kranz von Museen gebe, und seit 2003 das Museum am Dom. „Es wendet sich an Suchende und Zweifelnde, die hoffen, dass ihnen dort die wesentlichen Dinge begegnen.“ Im Museum am Dom sind unter anderem auch Werke von Künstlern aus der ehemaligen DDR vertreten. Einer von ihnen, Wolfgang Mattheuer, habe Lenssen bei einem Besuch in Würzburg attestiert: „Hier ist ein Museum, das uns ernst nimmt und uns nicht einordnet.“ Typisch für Lenssen ist es nach Schwebels Worten, dass er das Gespräch zwischen verschiedenen künstlerischen Epochen ermöglicht. Das Würzburger Neumünster, in dem seit der Renovierung auch zeitgenössische Kunst zu finden ist, sei ein Beispiel für diesen Ansatz. Außerdem verstehe es der Domkapitular, Freundschaften zu pflegen und Mitarbeiter zu motivieren. So entstehe ein „fruchtbarer Acker, in dem Qualität und Talente entspringen können“. Lenssen dankte mit einer offenen Rede für seine Ehrung. „Zuweilen konnte sich der Eindruck aufdrängen, ich sei in dieser Stadt eine persona non grata, heute aber stehe ich dank Ihrer Großzügigkeit sowie Ihrer inneren Freiheit vor Ihnen als eine persona grata, das heißt als ein Mensch, der von tiefer Dankbarkeit und Freude erfüllt ist“, sagte Lenssen. Er sei zutiefst überrascht gewesen, als er vor Monaten in einem Brief von der Auszeichnung erfuhr. „Meine Verwunderung wurde noch dadurch gesteigert, dass ein ausschlaggebender Grund für diese Ehrung das Museum am Dom war, wissen wir doch alle um die öffentlichen Auseinandersetzungen vor dessen Eröffnung.“ Lenssen dankte allen, die ihn auf seinem Weg stärkten und begleiteten, insbesondere seinen Eltern. Sein persönliches Leitbild sei, Traditionspflege nicht als ein Festmachen an der Vergangenheit zu verstehen, sondern das Handlungsprinzip der Vorfahren aufzugreifen, „das heißt, das Erscheinungsbild unserer Stadt von der jeweils gegenwärtigen Sprache der Kunst und Architektur prägen zu lassen“, ganz nach dem Vorbild Balthasar Neumanns. (56 Zeilen/5109/1508; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Krokodile und Räuber beim Jesuskind Ausstellung im Museum am Dom in Würzburg zeigt 158 verschiedene Krippen aus aller Welt Würzburg (POW) Ein Krippe gefertigt aus den Resten einer afrikanischen Getränkedose, kenianische Weihnachtsfiguren aus Bananenblättern, Krokodile, die sich um das Jesuskind scharen, und daneben die geschnitzte Idylle einer winterlichen Krippenlandschaft – all das zeigt die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ bis 31. Januar im Museum am Dom in Würzburg. Die insgesamt 158 Exemplare in verschiedenen Größen, Farben und Materialien stammen überwiegend aus einer fränkischen Privatsammlung. „Weltweit haben die Menschen das Geschehen von Betlehem in ihren eigenen Kulturraum übersetzt“, sagte der Bau- und Kunstreferent der Diözese Würzburg, Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, bei einer Presseführung zur Eröffnung der Ausstellung am 9. Dezember. Es sei bemerkenswert, mit welcher Fantasie die Weihnachtsbotschaft in den einzelnen Regionen unterschiedlich ausgestaltet werde. So findet man beispielsweise in Krippen aus dem südamerikanischen Amazonas-Gebiet statt Ochs und Esel Krokodile und andere wilde Tiere an der Seite des Jesuskinds. Die Heimeligkeit der alpinen Weihnachtslandschaft mutiert in der portugiesischen Interpretation zum farbenfrohen Fest. Und den typisch sorgenvollen Blicken der fränkischen Hirtenfiguren stehen die fröhlichen Gesichter der tönernen tansanischen Königsdarstellungen gegenüber. Auch der Stall von Betlehem, der hierzulande zu jedem Exemplar dazugehört, wird in den Krippen aus wärmeren Ländern häufig weggelassen. Die europäische Krippenkultur reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert, berichtete Lenssen. Vor allem seit dem 18. Jahrhundert habe die plastische Ausgestaltung der Geburt Jesu auch Einzug in die Wohnungen der Menschen genommen. Christliche Missionare hätten dann im 19. Jahrhundert das Krippen-Brauchtum in alle Welt getragen. Gerade in ärmeren Regionen stelle die Manufaktur von Krippen für viele Menschen einen erträglichen Nebenerwerb dar, betonte der Kunstreferent. In Deutschland sind der Alpenraum, das fränkische Rhöngebiet und das Erzgebirge Hochburgen der Krippenherstellung. In Italien werden sie hauptsächlich im Süden des Landes in Neapel, Kalabrien sowie Apulien fabriziert. Volkstümliche Schnitzereien sind Ausdruck polnischer Krippenkunst. Die Tonfiguren der französischen Provence zeichnen sich häufig durch ihre Salzglasur aus. In einer Krippe aus dieser Region findet sich neben Pfarrer, Bürgermeister, Koch und Bäcker auch der Räuberhauptmann bei der Geburt des Gottessohns ein. Die Sonderausstellung ist dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An den Sonntagen findet jeweils um 15 Uhr eine rund einstündige Führung statt. Am 24., 25. und 31. Dezember und am 1. Januar ist die Ausstellung geschlossen. Weitere Informationen und Anmeldung von Gruppenführungen bei: Museum am Dom, Kiliansplatz 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665600, Fax 0931/38665609, E-Mail museen@bistum-wuerzburg.de, Internet www.museum-am-dom.de. (32 Zeilen/5109/1498; E-Mail voraus) ksc (POW) Hinweis für Redaktionen: Bildergalerie abrufbar im Internet Nikolaus-Projekt zugunsten der Stiftung „Miteinander für das Leben“ Kontaktpunkt und Pro Bad Kissingen kombinieren Bewusstseinsbildung und gute Tat – Spende im Bischöflichen Ordinariat Würzburg übergeben Würzburg/Bad Kisssingen (POW) Eine Spende in Höhe von 800 Euro für die Stiftung „Miteinander für das Leben“ hat am Montagabend, 14. Dezember, eine Delegation aus Bad Kissingen im Bischöflichen Ordinariat Würzburg an Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand übergeben. Das Geld ist der Erlös eines Nikolaus-Projekts, das von Claudia Nieland, ehrenamtliche Mitarbeiterin im kirchlichen „Kontaktpunkt“ in der Bad Kissinger Ludwigstraße, organisiert wurde. Unter dem Motto „Nikolaus statt Santa Claus“ konnten Familien für den Nikolaustag einen „echten“ Nikolaus mit Stab und Mitra statt mit roter Zipfelmütze buchen. Die Gewänder wurden außerdem für Adventsfeiern vermietet. Ehrenamtliche nähten zehn Nikolaus-Ausstattungen, die Bad Kissinger Werbegemeinschaft „Pro Bad Kissingen“ investierte rund 500 Euro in das Material. Außerdem wurden fair gehandelte Schokoladennikoläuse verkauft. Die Fachkliniken Heiligenfeld waren mit 600 Stück der größte Abnehmer. „Wir haben einen Bewusstseinsprozess angestoßen. Das sehe ich als eine sehr niederschwellige, aber nachhaltig wirksame Form von missionarischer Pastoral“, sagte Bernd Keller, Leiter des Kontaktpunkts, bei der Spendenübergabe. Wie Nieland wertete er die Spende zugunsten von „Miteinander für das Leben“ als Fortsetzung des Gedankens der selbstlosen Nächstenliebe, für die der heilige Nikolaus stehe. Die Stiftung „Miteinander für das Leben“ hilft Frauen und Familien in schwierigen Situationen einer Schwangerschaft. Sie unterstützt sie in der Annahme des Kindes und im Leben mit den Kindern. Seit der Gründung 1999 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele wurden rund 650 Anträge von Schwangeren und Familien bewilligt und 340.000 Euro an Soforthilfe in Notsituationen ausgezahlt. Generalvikar Hillenbrand, Elisabeth Patrzek und Anna Elisabeth Thieser nehmen seither das Kuratorium der Stiftung wahr und entscheiden über Anträge und konkrete Hilfsmaßnahmen.   Weitere Informationen beim Stiftungskuratorium „Miteinander für das Leben“, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/386221, Fax 0931/386334. Spenden sind unter dem Stichwort „Miteinander für das Leben“ zu überweisen auf die Konten 3000885 bei der Liga-Bank Würzburg, BLZ 75090300, oder 41410184 bei der Sparkasse Mainfranken, BLZ 79050000.   (24 Zeilen/5109/1539; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Staat verdient pro Kind 80.000 Euro Festakt zum Doppeljubiläum bayerischer Familienverbände in München – Familienbund der Katholiken in der Diözese Würzburg durch Delegation vertreten München/Würzburg (POW) Im kommenden Jahr wird der Freistaat Bayern seine Ausgaben für familienbezogene Programme und Fördermaßnahmen auf 1,73 Milliarden Euro steigern. Das hat Ministerpräsident Horst Seehofer bei einem Festakt anlässlich des Doppeljubiläums – 40 Jahre Landesbeirat für Familienfragen und 50 Jahre Arbeitsgemeinschaft Deutscher Familienorganisationen in Bayern – in der Galerie der Bayerischen Staatsbibliothek bekräftigt. „Bayern ist damit eines der wenigen Länder in Deutschland, das auch im nächsten Jahr ein eigenes Landeserziehungsgeld als Anschlussleistung zum Bundeselterngeld gewährt“, sagte Seehofer. Michael Kroschewski, Würzburger Diözesanvorsitzender des Familienbunds der Katholiken (FDK), wies den Ministerpräsidenten am Rande der Veranstaltung auf die Sorgen vieler Familien im Bereich der Bildung hin. „Hören auf Familien, reden mit Familien ist eine Zierde demokratisch geführter Familienpolitik“, betonte Professor Dr. Johannes Schroeter, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Familienorganisationen in Bayern. „Familien sind Leistungsträger“, belegte er anhand von Zahlen der Robert-Bosch-Stiftung, die das gegenseitige Geben und Nehmen von Familie einerseits und Staat und Gesellschaft andererseits bilanzieren. „Staat und Gesellschaft verdienen an jedem Kind durchschnittlich rund 80.000 Euro. Unter dem Strich fördert also nicht der Staat die Familien, sondern die Familien den Staat“, erklärte Schroeter. Er kritisierte in diesem Zusammenhang die Studiengebühren, die im Vertrauen auf die Leistungsfähigkeit der Familie zur „Kofinanzierung“ einer wettbewerbsfähigen Universitätsbildung herangezogen würden. Über 100.000 Euro an Unterhaltsleistungen investierten Eltern in ein Kind bis zu dessen Selbständigkeit. „Den Nutzen der nachwachsenden Generation haben dann alle. Denn von ihr hängt früher oder später jeder von uns ab, ganz gleich, ob er auf die gesetzliche Alterssicherung oder die so genannte Eigenvorsorge gesetzt hat“, sagte Schroeter. Die Wichtigkeit der Familie in Sachen Bildung hob die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer heraus. „Bildung beginnt nicht erst in der Schule – Wir können noch so viel Lehrer einstellen, Bildung kann nicht gegen das Elternhaus gelingen, sondern nur im Miteinander“, unterstrich die CSU-Politikerin. Familie sei der primäre Ort, an dem Bildungs- und Lebenschancen von Kindern entstünden. Die Eltern seien die besten Experten für ihr Kind. „Wo sie es nicht sind, müssen wir ihnen gezielt helfen, anstatt sie als Störfaktoren wegzudrängen. Bildung ohne Familie zu denken, oder immer wenn es Probleme gibt, dem Staat die Elternrolle zuzuweisen, ist kein Ausweg, sondern eine Sackgasse“, hob Haderthauer hervor. „Vorsichtig positiv“ bewertete FDK-Diözesanvorsitzender Kroschewski die Festreden. Er freue sich über die wertschätzenden Worte für die Familien: „Hoffentlich werden sie weiter getragen und gehört, und hoffentlich lassen sich Eltern nicht entmutigen“. Denn nach wie vor gäbe es viele ungelöste Probleme im Bereich der Familienpolitik. „Wir werden der Bitte von Herrn Seehofer nachkommen und weiterhin mutig und unbequem für die Sache der Familie streiten“, betonte Kroschewski. (34 Zeilen/5109/1507; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Ein Licht der Hoffnung aus Betlehem Ökumenische Aussendefeier für das Friedenslicht schlägt kritische Töne an – 420 Euro für weibliche Opfer von Genitalverstümmelung gesammelt Würzburg (POW) Mit Laternen und Kerzen in verschiedenen Formen und Farben haben am dritten Adventssonntag rund 350 Menschen in der vollbesetzten Würzburger Marienkapelle das Friedenslicht aus Betlehem in Empfang genommen. Die Veranstalter der zentralen Aussendefeier für Unterfranken, die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und die Evangelische Jugend Würzburg, zeigten sich von der Resonanz „überwältigt“. Sie riefen die Teilnehmer dazu auf, die Friedensbotschaft in ihr persönliches Umfeld weiter zu tragen. Die Kollekte für den Verein „Netzwerk Rafael“, der sich in Tansania für weibliche Opfer der Genitalverstümmelung einsetzt, brachte 420 Euro ein. Das Motto des ökumenischen Gottesdienstes „Mauern brechen – Frieden finden – Hoffnung geben“ nahmen die Organisatoren zum Anlass, auch kritische Töne anzuschlagen. Julia Breunig von der PSG wies darauf hin, dass immer mehr Menschen in Deutschland von ihrem Lohn nicht leben könnten. „Uns droht eine dauerhafte Spaltung der Gesellschaft in die sogenannten Leistungsträger und die angeblich Überflüssigen“, mahnte sie an. Johanna Och, Diözesankuratin der PSG, betonte, dass jedem Menschen die Gelegenheit gegeben werden müsse, sich in der Gemeinschaft zu verwirklichen. „Vor Gott sind alle Menschen gleich. Niemand darf ausgeschlossen werden“, rief sie den Besuchern in der Marienkapelle zu. Zum Nachdenken über die „kapitalistische Ausrichtung unserer Gesellschaft“ regte der evangelische Jugendseelsorger Christian Herpich an. Viele Menschen ließen sich auf der stetigen Suche nach dem „neuesten Handy oder Auto“ von Neid und Habgier gegenüber ihrem Umfeld leiten. Angesichts dieser negativen gesellschaftlichen Tendenzen plädierten die Veranstalter für die „Weitergabe von Hoffnung“. Dabei griffen sie auf „das Glücksprinzip“ aus dem gleichnamigen Kinofilm zurück: Darin initiiert ein kleiner Junge in den USA eine nationale Bewegung der Hoffnung, indem er drei Menschen aus seinem Umfeld etwas Gutes tut und diese gleichzeitig dazu anhält, wiederum jeweils drei ihrer Freunde einen Gefallen zu erfüllen. „Wenn jeder Besucher diesem Prinzip folgt, dann ist unsere Welt bis zur Aussendefeier im nächsten Jahr ein Stückchen besser geworden“, erklärten die Veranstalter. Zum Abschluss des ökumenischen Gottesdienstes bildeten alle Teilnehmer in der Marienkapelle einen großen Kreis um die Kirchenbänke herum, und das Friedenslicht wurde von Kerze zu Kerze weitergegeben. Die musikalische Umrahmung durch den Hopferstädter Damenchor „Concento“ erntete großen Applaus. Im Anschluss fanden und finden im ganzen Bistum Würzburg regionale Feiern mit dem Friedenslicht statt. Das Friedenslicht wird alljährlich von einem Kind in der Geburtskirche in Betlehem entzündet und nach Wien gebracht. Von dort tragen es Pfadfinder in viele Länder Europas – in Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen, in Altersheime, zu Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen. ksc (POW) (32 Zeilen/5109/1516; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Aktuelles Lexikon Weihnachten (POW) Christbaum, Krippe und Geschenke gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich dazu: Von allen kirchlichen Festen ist es ohne Zweifel das beliebteste und auch bei Nichtchristen bekannteste: Weihnachten. Alle Jahre wieder am 25. Dezember feiert die Kirche das Hochfest der Geburt Jesu. Neben Ostern und Pfingsten gehört Weihnachten zu den Hauptfesten der Christenheit. Das Wort selbst heißt so viel wie heilige, geweihte Nacht. Im Evangelium nach Lukas wird als Ort der Geburt Jesu Betlehem genannt, genauer gesagt die Felder vor der Stadt Davids. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt befindet sich heute die Geburtskirche. Warum Weihnachten an diesem speziellen Termin begangen wird, ist unter Wissenschaftlern strittig. Als wahrscheinlich gilt die These, dass das Fest der Geburt des Herrn bewusst auf den Tag der Wintersonnenwende gelegt wurde, der bis dahin unter Heiden dem „unbesiegbaren Sonnengott“ gewidmet war. Somit wurde der Temin umgedeutet auf Jesus als das „Licht der Welt“. Die im Termin grundgelegte Lichtsymbolik hat als äußeres Zeichen einen Niederschlag im Christbaum gefunden, der seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar ist. Bis ins 20. Jahrhundert hinein fast nur in katholischen Gegenden verbreitet war die Weihnachtskrippe, eine szenische Darstellung der Geburt Jesu mittels Figuren. Der heilige Franziskus gilt als Begründer dieses Brauchs. Im 13. Jahrhundert stellte er die Geburt Jesu mit lebenden Personen und Tieren nach. In der Zeit der Gegenreformation hatten vor allem Jesuiten, Karmeliten und Kapuziner diese Darstellung in den Kirchen populär gemacht. Während der Aufklärung wanderte der Brauch aufgrund von Verboten in die Privathäuser ab. Das Ritual des Schenkens und Beschenkt-Werdens hängt eng zusammen mit dem Jahrhunderte alten Jahreswechseltermin, der kurz darauf folgt. Sonderzahlungen und Geschenke für Beamte und Angestellte waren üblich. In evangelischen Gebieten wurde diese Tradition aufgegriffen, indem der Nikolaustermin als Geschenktag für die Kinder auf Weihnachten verschoben wurde, während er diese Bedeutung bei den Katholiken noch länger behielt. Bringer der Gaben an Weihnachten war der „heilige Christ“, im Volksmund: das Christkind. Die Vermischung von Christkind, Bischof Nikolaus und seinem Begleiter Knecht Ruprecht ließ den Weihnachtsmann entstehen, wohl das Gegenwartssymbol für die von Kommerz geprägte Weihnachtszeit schlechthin. Noch ganz ohne wirtschaftliche Hintergedanken wurde das Fest nachweislich bereits im Jahr 336 in Rom begangen. Die Tradition, zum Fest der Geburt Jesu insgesamt drei Messen zu feiern, geht zurück bis in die Zeit Papst Gregors des Großen, der Ende des 6. Jahrhunderts Papst war. Zu Zeiten seines Vorgängers Leo des Großen (Mitte 5. Jahrhundert) wurde nur eine Messe am Weihnachtstag in Sankt Peter gefeiert. Die zweite Messe, die eingeführt wurde, die Nachtmesse oder Christmette, wurde in der Basilika Santa Maria Maggiore zelebriert. Die jüngste der drei Messen ist die Messe am frühen Morgen, die so genannte Hirtenmesse. Mit dem Weihnachtsfest beginnt die Weihnachtszeit, die bis zum Fest der Taufe des Herrn am Sonntag nach Dreikönig dauert. (33 Zeilen/5109/1500; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Johanniswein (POW) Am Fest des heiligen Apostels Johannes, dem 27. Dezember, wird bis heute in vielen Winzergemeinden Unterfrankens der Brauch der Segnung des Johannisweins gepflegt. Im Gottesdienst wird dabei Wein im Namen des Evangelisten gesegnet. Der Priester spricht dabei das Segensgebet: „Segne diesen Wein, den wir zu Ehren des heiligen Apostels Johannes trinken. Lass uns erfahren, dass du der Gott bist, der die Herzen der Menschen froh macht und Gemeinschaft stiftet.“ Die Gläubigen trinken den Rebensaft anschließend oder nehmen ihn mit nach Hause. Der Brauch der Weinsegnung stammt wie viele christliche Bräuche noch aus der antiken Welt. Im Mittelalter erhielt sich der Ritus als Heiligenminne – dem Trinken im Gedächtnis an eine heilige Persönlichkeit. Der Johanniswein hat sich wohl gerade in Verbindung mit einer Legende des Apostels bis in die heutige Zeit erhalten. Johannes soll einen Giftbecher getrunken und ohne Schaden überlebt haben, indem er den Kelch zuvor gesegnet hatte. Die durch das Gift getöteten Schwerverbrecher erweckte er wieder zum Leben. Weiter erinnert der Johanniswein an das Gebot argloser Liebe, das dieser Apostel gepredigt hat. Gerade im fränkischen Weinland halten viele Gemeinden den Brauch in Ehren. (13 Zeilen/5109/1504) Buch-Tipp Beeindruckender Rundgang Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen gibt neuen Bildband „Das Neumünster zu Würzburg: Der heyl. Fränkischen Patronen und Aposteln Ruhestatt“ heraus – Bischof Scheele stellt theologisches Konzept vor – Fotos von Ulrich Kneise Würzburg (POW) Einen virtuellen Rundgang durch das renovierte und neu konzipierte Neumünster in Würzburg bietet der Bildband „Das Neumünster zu Würzburg – Der heyl. Fränkischen Patronen und Aposteln Ruhestatt“. Herausgeber des im Regensburger Verlag Schnell und Steiner erschienenen Werks über die Grabeskirche der Frankenapostel ist Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Autoren sind neben Lenssen Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Jürgen Emmert vom Kunstreferat der Diözese. 170 beeindruckende Fotos von Ulrich Kneise zeigen eine Auswahl der Kunstwerke und lassen in manche Details blicken, die der Besucher im Neumünster kaum wahrnehmen kann. Der Band ergänzt den zur Wiedereröffnung des Neumünsters im Sommer 2009 erschienenen Aufsatzband zur Baugeschichte, Restaurierung und Konzeption des Neumünsters. Für Lenssen handelt es sich bei der Ausgestaltung der Neumünsterkirche nicht um Dekoration. Vielmehr sei die Raumgestaltung von der Liturgie und dem Verkündigungsauftrag der Kirche geleitet. „In dieser Kirche schlägt das Herz Frankens und des Bistums“, sagte er bei der Buchvorstellung am 11. Dezember im Museum am Dom. Die Geschichte der Diözese sei in dem Gotteshaus abzulesen. Durch die umgesetzte Konzeption sowie durch das Einbringen zeitgenössischer Kunstwerke weise sich dieser Kirchenraum mit seinem künstlerischen Erbe aus vergangenen Jahrhunderten als ein Ort aus, der sichtbar unter Beweis stelle, dass der Glaube, den Kilian und seine Gefährten verkündeten und für den sie ihr Martyrium erlitten, weiterhin lebendig sei, schreibt Lenssen in seinem Aufsatz. Die Ausgestaltung der Neumünsterkirche könne als Programm verstanden werden, das es zu entdecken gelte, um die eigene Glaubenssituation ebenso zu aktualisieren wie auch in deren Wurzeln festzumachen. Während Lenssen die Neukonzeption des Kirchenraums erläutert, geht Bischof Scheele in seinem Beitrag auf die theologischen Aussagen des Gotteshauses ein. Ihm liege daran, auf die Botschaft zu hören, die die Künstler einem zu sagen hätten. Diese Botschaft sei im Neumünster sehr vielstimmig und überzeugend, sagte Bischof Scheele bei der Buchvorstellung. Sein Aufsatz in dem Bildband steht unter dem Titel „Gott und dem Lamm – eine Wolke von Zeugen und ihr Zeugnis“. Dabei lässt sich Bischof Scheele von den Worten leiten, die über dem Apsisbogen der Neumünsterkirche zu lesen sind: „Deo et Agno“ („Gott und dem Lamm“). Von der Westkrypta, der Kiliansgruft, mit dem Schrein der Frankenapostel führt Bischof Scheele den Leser hoch zu Seitenschiffen, zu Rotunde mit Kuppel und schließlich über das Langhaus zum Hochaltar. „Alles, was in den Kunstwerken auf die himmlische Liturgie hinweist, ist auch Abbild und Vorbild dessen, was im Gotteshaus gefeiert wird, und damit ein Appell und ein Impuls, immer mehr auf Gott und das Lamm hin zu leben und zu wirken“, schreibt Bischof Scheele. Nach einer Chronologie mit den wichtigsten Daten zur Geschichte des Neumünsters, die Jürgen Emmert erstellt hat, folgt der umfangreiche Bildteil des Bands. Der Eisenacher Fotograf Ulrich Kneise lässt den Blick auf Fotografien von Fassade, Außenbau, Kapellen, Rotunde, Kiliansgruft, Langhaus, Chor, Seitenschiffe, Ostkrypta und Kunstwerke aus dem Neumünster zum faszinierenden Erlebnis werden. Ob Detailaufnahmen oder Gesamtschau – Kneise schafft beeindruckende Bilder von der Grabeskirche der Frankenapostel, die den Leser emotional berühren. „Man wird hier als Autor geschätzt und nicht nur als Handwerker“, beschreibt Kneise die außergewöhnliche Zusammenarbeit in Würzburg. Den Band vorangestellt ist ein Vorwort von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. „Der Bildband möchte die wiedergewonnene Schönheit der Kirche und ihrer Ausstattung in Form eines virtuellen Rundgangs in den Mittelpunkt stellen“, schreibt der Bischof. Die Leser lädt er ein, sich von der Schönheit der Kirche, aber auch von deren besonderem „Genius Loci“ ansprechen zu lassen. Jürgen Lenssen (Hg.): Das Neumünster zu Würzburg – „Der heyl. Fränkischen Patronen und Aposteln Ruhestatt“. Mit Beiträgen von Jürgen Emmert, Jürgen Lenssen und Paul-Werner Scheele, Fotografien von Ulrich Kneise. 188 Seiten mit rund 170 Abbildungen. 29,90 Euro. Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2184-7. (45 Zeilen/5109/1518; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Würzburg-Innenstadt“ errichtet Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 10. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Würzburg-Innenstadt“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Dom-Sankt Kilian, Neumünster-Sankt Johannes Evangelist, Sankt Gertraud, Sankt Peter und Paul mit Hofpfarrei sowie die Pfarrei Stift Haug-Sankt Johannes der Täufer und Sankt Johannes Evangelist. (4 Zeilen/5109/1528) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Alfons und Sankt Nikolaus“ errichtet Würzburg/Gerbrunn (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 20. Dezember 2009 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Alfons und Sankt Nikolaus“ im Dekanat Würzburg-Stadt errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Würzburg-Sankt Alfons Maria von Liguori und Gerbrunn-Sankt Nikolaus. (4 Zeilen/5109/1526) Pfarreiengemeinschaft „Maria Regina im Spessart“ errichtet Würzburg/Gerbrunn (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 27. Dezember 2009 die Pfarreiengemeinschaft „Maria Regina im Spessart“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Heimbuchenthal, Hessenthal-Mespelbrunn und Wintersbach mit Filiale Krausenbach. (3 Zeilen/5109/1527) Programm 2010 des Exerzitienhauses Himmelspforten erhältlich Würzburg (POW) Das Jahresprogramm 2010 des Exerzitienhauses Himmelspforten mit dem Titel „Hören, Begegnen, Glauben“ ist erschienen. Das Exerzitienhaus lädt darin zu vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungen ein. Im Januar findet beispielsweise ein Wochenende der Männerseelsorge zur nonverbalen Kommunikation und Körpersprache statt. Ganzjährig, mit Beginn im Februar, wird eine Singwerkstatt mit dem „Trio A Due“ angeboten. Das Programm umfasst dabei Werke von ABBA bis Bach. Im März hält unter anderem der Erfurter Bischof Dr. Joachim Wanke Exerzitientage für Priester mit Impulsen aus dem Matthäus-Evangelium ab. Ende März und Anfang April gestaltet Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist Osterexerzitien für Menschen in Sozialberufen, Lehrer und weitere Interessierte. Im Mai lädt das Exerzitienhaus zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro zu einer achttägigen Pilgerreise in das Heilige Land ein. Besinnungstage für Abiturienten unter dem Motto „Aufbrechen“ stehen beispielsweise im Juni auf dem Programm. Darüber hinaus bietet das Exerzitienhaus auch in der zweiten Jahreshälfte 2010 zahlreiche Angebote für Gebet, Meditation, Einkehr und Musik sowie Vorträge an. Das Programmheft und weitere Informationen sind erhältlich beim Exerzitienhaus Himmelspforten, Mainaustraße 42, 97082 Würzburg, Telefon 0931/38668000, Fax 0931/38668009, E-Mail info@himmelspforten.net, Internet www.himmelspforten.net. (15 Zeilen/5109/1511) Jahresprogramm 2010 der Ritaschwestern erschienen Würzburg (POW) Im kommenden Jahr sind wieder vielfältige Begegnungen mit den Ritaschwestern möglich. Das nun erschienene Jahresprogramm 2010 bietet Besinnungstage, Abendmeditationen, künstlerische Aquarell-Mal-Tage sowie Veranstaltungen für die persönliche Wegbegleitung. Auch an die Familien wurde besonders gedacht: So stehen beispielsweise mehrere Kinder-Kochkurse auf dem Programm. Die Broschüre mit allen Veranstaltungen ist erhältlich bei der Kongregation der Ritaschwestern, Friedrich-Spee-Straße 32, 97072 Würzburg, Telefon 0931/88040, Fax 0931/8804180, EMail kontakt@ritaschwestern.de, Internet www.ritaschwestern.de. (7 Zeilen/5109/1512) Bischof Hofmann bei „Heilig Abend mit Carolin Reiber“ Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ist am 24. Dezember Gast in der Sendung „Heilig Abend mit Carolin Reiber“ des Bayerischen Fernsehens. Carolin Reiber begrüßt den Bischof kurz vor 17.30 Uhr in ihrer festlich geschmückten Bergstube und spricht mit ihm über Kindheitserinnerungen an Weihnachten, Krippe und Kreuz, Darstellungen der Geburt Christi in der Kunst und Weihnachten als Familienfest. Zum Abschluss richtet Bischof Hofmann seine Weihnachtsbotschaft an die Fernsehzuschauer. Die gesamte Sendung dauert von 15 bis 18 Uhr. Aufgezeichnet wurde das Gespräch mit Bischof Hofmann vorab im Studio des Bayerischen Fernsehens in München-Unterföhring. (7 Zeilen/5109/1505; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Tannenbaum sorgt auf dem Domplatz für weihnachtlichen Glanz Würzburg (POW) Ein prachtvoller Tannenbaum aus Würzburg-Heidingsfeld verleiht dem Domplatz in Würzburg zu Weihnachten festlichen Glanz. Bürgermeister und Bischöflicher Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer, Weihbischof em. Helmut Bauer und Weihbischof Ulrich Boom begrüßten den Christbaum zu den besinnlichen Klängen der Helmstädter Musikkapelle unter der Leitung von Johannes Bauer. „Das Würzburger Exemplar braucht sich vor dem Baum auf dem Petersplatz nicht zu verstecken“, sagte Weihbischof Bauer. Er unterstrich die Bedeutung des Baumes für die christliche Heilsgeschichte und betonte, dass die Spitze des Christbaumes vor dem Dom geradewegs in den Himmel, auf Gott verweise. Gemeinsam mit Weihbischof Boom sprach er das Vaterunser. Bürgermeister Bauer dankte den Privatleuten und Banken, die mit ihren Spenden das Aufstellen und Schmücken des Tannenbaumes ermöglicht hätten. In seiner Funktion als Bischöflicher Finanzdirektor kündigte er auch eine Spende in Höhe von 1000 Euro für die Station „Tanzbär“ der Kinderklinik am Mönchberg an, damit auch die dort lebenden schwerstbehinderten Kinder und jungen Erwachsenen „an Weihnachten teilhaben“. (12 Zeilen/5109/1538; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Theologie im Fernkurs gründet Verein der Freunde und Förderer Würzburg (POW) Mit der Verabschiedung der Satzung ist am Montag, 14. Dezember, im Sankt Burkardus-Haus der Freundeskreis „Verein der Freunde und Förderer von ‚Theologie im Fernkurs‘ bei der Katholischen Akademie Domschule“ gegründet worden. An der Gründungsversammlung nahmen 15 Personen teil, unter anderem Dozenten, ehemalige und aktive Mitarbeiter sowie Absolventen von Theologie im Fernkurs. Erster Vorsitzender ist der Leiter von Theologie im Fernkurs, Dr. Thomas Franz, der wie der Akademiedirektor Dr. Rainer Dvorak und Edith Weschler, Geschäftsführerin der Katholischen Akademie Domschule, satzungsgemäß geborenes Mitglied ist. Die Gründungsversammlung wählte Diakon Johannes Fleck, stellvertretender Personalreferent für das pastorale Personal sowie Absolvent von Theologie im Fernkurs, zum zweiten Vorsitzenden. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Gemeindereferentin Michaela Klüpfel, ehemalige Fernkursteilnehmerin, und Professor Dr. Stephan Ernst, Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Universität Würzburg sowie Lehrbriefautor, Referent und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Theologie im Fernkurs. „Vorderstes Ziel unseres Freundeskreises, der die Gemeinnützigkeit beantragen wird und mittelfristig ein eingetragener Verein werden soll, ist es, die Verbindung zwischen Theologie im Fernkurs und den aktiven und ehemaligen Kursteilnehmern strukturell zu vernetzen und auszubauen“, erklärte Franz. (15 Zeilen/5109/1534; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Klaus Veeh vom Missionsreferat seit 25 Jahren im Dienst der Diözese Würzburg (POW) Für 25 Jahre im Dienst der Diözese Würzburg hat am Montag, 14. Dezember, Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, im Kilianshaus Klaus Veeh (53) geehrt. Nach zwei Jahren als Referent für religiöse Bildung und Ministrantenarbeit wechselte Veeh 1986 als Bildungsreferent in das Referat Mission-Entwicklung-Frieden. Seither kümmere er sich mit großem Engagement um Missionare aus dem Bistum sowie Ehrenamtliche in den Pfarreien, attestierte Herderich: „Er kann Menschen jedes Alters und jeder Schicht für entwicklungspolitische Fragen gewinnen und begeistern, und auch die Partnerschaft mit der Diözese Mbinga in Tansania steht dank seiner kommunikativen Fähigkeiten auf breitem Fuß“, sagte der Domkapitular. Außerdem sei Veeh als Geschäftsführer des Würzburger Partnerkaffees für viele Kunden Ansprechpartner. Dass der Würzburger Partnerkaffee heute weit über die Grenzen Würzburgs hinaus bekannt ist, sei Veehs Verdienst. „Dabei hat er aber nicht allein das Ziel vor Augen, einen Kaffeegenuss der Spitzenqualität zu ermöglichen. Es geht ihm schon immer darum, durch faire Preise für die Waren der Kaffeebauern in Tansania diesen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen", betonte Christiane Hetterich von der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden. Missionsreisen führten Veeh unter anderem nach Südafrika, Tansania und Kenia. Veeh stammt aus Hasloch bei Wertheim. Nach dem Studium der Fächer Sport und Katholische Theologie für das Lehramt an Gymnasien in Würzburg und Bayreuth absolvierte er am Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg sein Referendariat, ehe er 1984 in den Dienst der Diözese Würzburg wechselte. (17 Zeilen/5109/1517; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Dommusikverein spendet E-Piano für die Stimmbildung Würzburg (POW) Ein E-Piano im Wert von 4500 Euro haben Vorsitzender Nikolaus Peter Hasch und seine Stellvertreterin Dagmar Junkers-Stoll vom Würzburger Dommusikverein am Freitag, 11. Dezember, der Würzburger Dommusik übergeben. „Das Instrument leistet uns wertvolle Unterstützung bei der Arbeit der Stimmbildnerinnen“, sagte Domkapellmeister Professor Martin Berger, der im Namen der Sängerinnen und Sänger dankte und die Spende entgegennahm. Aufgrund der im Vergleich zu einem konventionellen Klavier geringeren Bauhöhe ermögliche es den wichtigen ungehinderten Sichtkontakt zwischen Stimmbildner und Schüler. Die Klangfülle des neuen Instruments demonstrierte Berger umgehend mit einem spontanen Konzert. (8 Zeilen/5109/1509; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Sunrise“ spielt für Bahnhofsmission Würzburg Würzburg (POW) Mehrere hundert Besucher hat die Gruppe „Sunrise“ in den Würzburger Hauptbahnhof gelockt. Einige blieben nur wenige Minuten, andere für eine ganze Stunde. Schon zum siebten Mal hatte die Bahnhofsmission der ökumenischen Christophorus-Gesellschaft in diesen ungewöhnlichen Konzertsaal eingeladen. Für die Besucher hielt sie an ihrem Informationsstand Gebäck und heiße Getränke bereit. Bahnhofsmanager Hans-Jürgen Vogt freute sich über die Veranstaltung, die die wichtige Arbeit der vielen Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt stelle. „Der Bahnhof ist eine Drehscheibe des Lebens“, sagte Marion Schäfer, Würzburgs dritte Bürgermeisterin und Schirmherrin der Veranstaltung. „Die Bahnhofsmission ist ein ganz besonderer Dienst, 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche.“ Dass sich hier so viele Menschen engagieren, sei keine Selbstverständlichkeit. „B-M-W“, ergänzte Helmut Fries, Vorsitzender des Fördervereins der Bahnhofsmission, „steht für Selbstbewusstsein, einen Gedanken, eine Philosophie – das ist die Bahnhofs-Mission-Würzburg.“ Mehr als 30.000 Mal suchten im vergangenen Jahr Menschen Hilfe bei der Bahnhofsmission. Oft sind es Personen mit sozialen Schwierigkeiten wie Wohnungslosigkeit, Haftentlassung, Überschuldung und Suchtproblemen. 40 Mitarbeiter arbeiten dort, die meisten von ihnen ehrenamtlich. (14 Zeilen/5109/1543; E-Mail voraus) jw (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet 500 Euro für die Fahrradstation der Jugend-Umweltstation Schonungen (POW) Die VR-Bank Schweinfurt eG hat der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) eine Spende in Höhe von 500 Euro übergeben. Mit diesem Betrag unterstützt die Bank die Einrichtung einer Fahrradstation an der Jugend-Umweltstation „KjG-Haus“ in Schonungen. Eine direkt am Maintal-Radweg gelegene Halle hat der Trägerverein des Hauses angemietet und baut sie in Eigenleistung aus. Hier sind 46 Fahrräder untergebracht. Damit stehen sowohl den Gruppen im Haus als auch externen Gruppen Fahrräder in allen Größen zur Verfügung, mit denen sie zu Touren nach Schweinfurt, Volkach oder ins „Schweinfurter Oberland“ starten können. „Die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit ist für uns als Bank vor Ort ein besonderes Anliegen“, sagte Direktor Bruno Döpfert von der VR-Bank bei der Spendenübergabe an Peter Gehring, Vorsitzender der Umweltstation KjG-Haus Schonungen. Für das KjG-Haus als staatlich anerkannte Umweltstation sei das neue Angebot nicht nur eine Erweiterung des Aktionsradius‘, sondern auch ein weiterer Ansatz für die Bildungsarbeit, erklärte Gehring: Die Kinder und Jugendlichen nutzten bei ihren Aktivitäten ein emissionsfreies Verkehrsmittel, sie lernten die Möglichkeiten und Reichweiten kennen und erleben ihre Umwelt unmittelbar. Ein weiteres Lernfeld biete die Wartung und Pflege der geliehenen Räder, in die sie einbezogen würden: Bei der Rückgabe werden die Grundfunktionen wie Beleuchtung, Bremsen, Reifendruck eigenständig überprüft, und aufgefundene Mängel mit fachlicher Unterstützung behoben. So werde eine umweltfreundliche und gesunde Mobilität nicht nur am KjG-Haus praktiziert, sondern in den Alltag der Kinder und Jugendlichen übertragen. (17 Zeilen/5109/1519; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Museum am Dom erhält Zeichnung von Wolfgang Mattheuer Würzburg (POW) Kunstsammler Peter Mathar aus Düren hat dem Würzburger Museum am Dom zum Abschluss der Sonderausstellung „Wolfgang Mattheuer – Jahrhundertschritt. Zeichnungen aus der Sammlung Mathar“ die Mattheuer-Zeichnung „Der Gekreuzigte“ gestiftet. Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Kunstreferent der Diözese Würzburg und Leiter des Museums, dankte Mathar für die Stiftung und wies darauf hin, dass die Zeichnung gut in den Kontext der Dauerausstellung im Museum am Dom passe. Die in dem Kunstwerk dargestellte Kreuzigung erinnere ihn an den Ausspruch „Nehmt den Menschen vom Kreuz!“ und zeige ein Aufbegehren gegen das Kreuz, sagte Lenssen. Zudem würden die vielen Hände und Füße des Gekreuzigten der Zeichnung eine besondere Dynamik verleihen. Der 2004 verstorbene ostdeutsche Künstler Wolfgang Mattheuer fertigte die Zeichnung 1967 mit Tusche, Ölpastell, Deckfarbe und Bleistift auf Papier an. „Mattheuer hat immer mit den Missständen in unserer Welt gerungen“, betonte Kurator Michael Koller. Deshalb könne man das Aufbegehren des Gekreuzigten in der Zeichnung auf den Kampf gegen alltägliche Ungerechtigkeiten übertragen. Sammler Peter Mathar begründete seine Stiftung mit dem Anliegen, die Werke seines Freundes Mattheuer nicht an der heimischen Wand aufzuhängen, sondern einer kritischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Museum am Dom eigne sich hierfür, weil es ein unbequemes Haus sei und keine „Kuschelkunst“ zeige. „Die Arbeiten, die hier ausgestellt sind, werfen Fragen danach auf, was das menschliche Leben ausmacht“, unterstrich Mathar. (16 Zeilen/5109/1510; E-Mail voraus) ksc (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Meditation als Weg zum Heil-Werden Schmerlenbach (POW) „Wie gut, dass es solche Erfahrungsräume in der Kirche gibt.“ Dieses Fazit haben die elf Teilnehmer des dreitägigen Kurses „Therapeutische Meditation“ im Tagungszentrum Schmerlenbach gezogen. Die Pastoraltheologin Professor Dr. Brigitte Fuchs (Harburg/Schwaben) hatte sie durch Impulse und Übungen angeleitet, zur Ruhe zu kommen und ein vertieftes Gespür für den eigenen inneren Reichtum zu entwickeln. Fuchs erschloss den Teilnehmern Meditation als Weg, sich achtsam auch auf eigenes und fremdes Leid einzulassen, auf die verwandelnde Kraft der Liebe und Empathie zu vertrauen, Wandlung und Heil-Werden zu erfahren. Zum Abschluss feierte die Gruppe mit Pfarrer i. R. Helmfried Heininger in der Hauskapelle Eucharistie. Nach zwei Grundkursen hatte das Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung der Diözese Würzburg erstmals einen derartigen Aufbaukurs angeboten. Ein weiterer Aufbaukurs „Therapeutische Meditation“ findet vom 10. bis 13. Juni 2010 ebenfalls in Schmerlenbach statt. Nähere Informationen beim Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung, E-Mail tpf@bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/5109/1532; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Mitarbeitervertretung solidarisch mit Erwerbslosen und ihren Kindern Würzburg/Aschaffenburg (POW) Eine Spende in Höhe von 240 Euro hat Beate Reisert von der Mitarbeitervertretung (MAV) der Diözese Würzburg an die Erwerbsloseninitiative Aschaffenburg und Untermain e.V. übergeben. Der Betrag ist der Erlös des von der MAV organisierten Betriebsfestes „Kleinstkiliani“. Elisabeth Fromkkorth dankte im Namen der Erwerbsloseninitiative für die solidarische Unterstützung. Die Initiative entstand aus einem von Betriebsseelsorger Ludwig Stauner organisierten Gesprächskreis für Betroffene von Hartz-IV und wird von Betroffenen geleitet. Das Geld kommt Kindern von Hartz-IV-Empfängern zu Gute und wird für schulische Veranstaltungen verwendet, die nicht durch staatliche Leistungen abgedeckt sind. Spendenkonto: Stichwort „Gleiche Chancen für alle Kinder“, Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, Bankleitzahl 79550000, Konto 11178621. (9 Zeilen/5109/1542; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Augustinerpater Edmund Popp feiert seinen 75. Geburtstag Hausen (POW) Augustinerpater Edmund Popp begeht am Samstag, 16. Januar, seinen 75. Geburtstag. Seit 1993 ist er Seelsorger von Gramschatz und Rieden. Geboren wurde Popp in Haidenaab in der Diözese Regensburg. Die Priesterweihe empfing er am 4. Juni 1960 von Bischof Dr. Josef Stangl in Würzburg. Von 1961 bis 1965 wirkte er als Kaplan in Würzburg-Sankt Bruno. Daneben unterrichtete er Religion an der Handelsschule und war gleichzeitig Präfekt an der Klosterschule der Augustiner in Würzburg. 1966 wechselte Popp in die Pfarrei Sankt Josef nach Bielefeld. In den Jahren 1979 bis 1993 übernahm er das Amt des Pfarrers in Germershausen. Anschließend wurde er Pfarrverweser von Gramschatz und Rieden. (8 Zeilen/5109/1522) Diakon Heinz Heinrich wird 70 Jahre alt Mespelbrunn/Weibersbrunn (POW) 70 Jahre alt wird am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, Rektor a. D. Diakon Heinz Heinrich in Mespelbrunn. Heinrich wurde in Rietsch geboren. Beruflich war er als Volksschullehrer und zuletzt als Rektor tätig. Zum Diakon wurde Heinrich am 25. Oktober 1992 in Würzburg geweiht. Danach war er zunächst als nebenamtlicher Diakon in Hessenthal-Mespelbrunn tätig. 1999 wurde er nebenamtlicher Diakon in Weibersbrunn und gleichzeitig für die Behindertenseelsorge für die Region Untermain beauftragt. 2000 übernahm er auch den Dienst des Dekanatsbeauftragten für Heimatvertriebene im Dekanat Aschaffenburg-Ost. 2005 wurde er als Behindertenseelsorger für die Region Untermain entpflichtet, gleichzeitig aber Beauftragter für die Behindertenseelsorge im Dekanat Aschaffenburg-Ost. 2007 gab er seine Aufgaben auf Dekanatsebene ab, wirkte jedoch weiter als Diakon in Weibersbrunn. Heinrich ist verheiratet und hat drei Kinder. Viele Jahre engagierte er sich im Vorstand der Lebenshilfe Aschaffenburg, in der Arbeitsgemeinschaft für katholische Religionslehrer im Schulamt Aschaffenburg und im Vorstand der Gesellschafterversammlung des Sankt Josefs-Stifts in Eisingen. (12 Zeilen/5109/1523) Professor em. Steinruck zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt Würzburg/Trier/Bergtheim (POW) Papst Benedikt XVI. hat Professor em. Dr. Josef Steinruck (74), emeritierter Trierer Kirchenhistoriker an der Theologischen Fakultät Trier, den Titel eines Päpstlichen Ehrenprälaten verliehen. Steinruck war mehr als 28 Jahre lang Professor an der Theologischen Fakultät Trier. Er wurde 1935 in Würzburg geboren und wuchs in Bergtheim auf. Am 15. März 1959 weihte Bischof Dr. Josef Stangl ihn in Würzburg zum Priester. Als Kaplan war Steinruck in Wörth und Aschaffenburg-Sankt Michael eingesetzt. Anschließend war er von Mai 1960 bis Dezember 1961 zum Studium in Rom freigestellt. Danach wirkte er als Kaplan in Mömlingen und in Aschaffenburg-Sankt Peter und Alexander. 1963 trat er an der Universität Würzburg eine Assistentenstelle an, 1971 wurde er Privatdozent. 1972 wurde Steinruck ordentlicher Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Theologischen Fakultät der Universität Trier, 1982 auch Studiendekan. 2000 ging er in den Ruhestand, den er in Trier verbringt. (11 Zeilen/5109/1531) Krzysztof Winiarz Priester der Diözese Würzburg Würzburg/Erlenbach am Main (POW) Kuratus Krzysztof Winiarz (49), mitarbeitender Priester in der Kuratie Sankt Josef in Erlenbach am Main, ist mit Wirkung vom 1. Dezember 2009 in die Diözese Würzburg inkardiniert worden. Winiarz wurde 1960 in Swidnica in Polen geboren und war bisher Priester der Diözese Legnica. Zum Priester geweiht wurde er am 21. Mai 1988 in Wroclaw/Breslau. Im Bistum Würzburg wirkte er ab 1998 als Kaplan in Glattbach und ab 2001 als Kaplan zur Mitarbeit im Dekanat Obernburg. Außerdem ist er seit 1998 in der Seelsorge der Polnischen Katholischen Mission in der Region Untermain tätig. 2003 wurde er zum Pfarradministrator der Polnischen Katholischen Mission in der Region Untermain sowie zum Kuratus von Erlenbach-Sankt Josef ernannt. 2007 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit der Inkardination ist Winiarz Priester der Diözese Würzburg. (9 Zeilen/5109/1541) Früherer Würzburger Domorganist Paul Damjakob wird 70 Jahre alt Würzburg (POW) Am Mittwoch, 23. Dezember, wird der langjährige Würzburger Domorganist Paul Damjakob 70 Jahre alt. Von 1962 bis 2004 wirkte er am Kiliansdom. Geboren wurde Damjakob 1939 in Heerlen in den Niederlanden. Bereits mit 22 Jahren wurde er am 1. April 1962 zum Domorganisten von Würzburg berufen. Studiert hat er bei Ferdinand Haberl an der Kirchenmusikschule Regensburg und bei Joseph Ahrens an der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin. Dort legte er 1963 ein erstklassiges Examen ab. Ergänzende Studien bei Fernando Germani und Michael Schneider folgten. Die neue Orgel im Würzburger Dom konzipierte Damjakob maßgeblich mit. 1969 gründete er die bis heute erfolgreiche Reihe der „Würzburger Orgelkonzerte im Dom“. Auf zahlreichen Schallplatten, CDs und Videos ist Damjakobs Wirken an der Würzburger Kathedrale dokumentiert. Fachleute rühmen ihn als Improvisator. Doch auch als Komponist konnte er Erfolge feiern, so mit der Würzburger Domorgelweihmesse, der Sankt Kiliansmesse oder einem Pontifikalmarsch. Von 1973 an spielte Damjakob regelmäßige Dom-Orgelkonzerte im Rahmen der Würzburger Mozartfeste. Das Paderborner Metropolitankapitel erteilte ihm 1976 den Auftrag zur schriftlichen Fixierung der „Phantasie über das Paderborner Sankt Liborius-Lied“. 1978 wurde er in die Liturgie-Kommission zur Vorbereitung des Berliner Katholikentags berufen, an dem er 1980 aktiv mitwirkte. Dabei wurde seine Berliner Kanonmesse für großen Chor und Bläser uraufgeführt. Auch die Hymne des Katholikentags „Christi Lieb ist stärker“ steuerte Damjakob bei. Mit drei Musikbeiträgen war er 1996 bei der Feier zur Seligsprechung der Märtyrerpriester Bernhard Lichtenberg und Karl Leisner durch Papst Johannes Paul II. im Berliner Olympiastadion vertreten. Auf Veranlassung von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele erteilte ihm der Vatikan 1998 den Auftrag für die Komposition einer Millienniums-Musik für das Jahr 2000. Zum 1300. Jubiläum von Würzburg zeichnete er die Stadt mit einer eigens getexteten und komponierten Ode aus. Zahlreiche Auszeichnungen erhielt Damjakob für sein Schaffen – darunter der Bayerische Staatsförderpreis aus dem Jahr 1973 und das Bundesverdienstkreuz, das ihm Wissenschaftsminister Hans Zehetmair 2003 überreichte. Zur Verabschiedung von Damjakob am 9. Januar 2005 im Kiliansdom waren von ihm selbstgeschriebene Werke aus „Es erklang im Dom. Messparaphrasen – Melodien – Texte“ zu hören. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreichte Damjakob am 23. Dezember 2008 den Päpstlichen Silvesterorden. (28 Zeilen/5109/1529) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Dr. Falk auch Pfarradministrator von Laudenbach, Stadelhofen und Mühlbach Würzburg/Karlstadt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Pfarrer Dr. Mariusz Falk, Pfarradministrator von Karlstadt-Sankt Andreas, Karlstadt-Zur Heiligen Familie und Gambach, mit Wirkung vom 1. Januar 2010 auch zum Pfarradministrator der Pfarreien Laudenbach, Stadelhofen und Mühlbach ernannt. (4 Zeilen/5109/1530) Fidelis Kwazu mitarbeitender Priester in Frickenhausen/Main Würzburg/Frickenhausen am Main (POW) Fidelis Kwazu, Priester der nigerianischen Diözese Onitsha, ist mit Wirkung vom 1. Dezember 2009 als mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft „Emmaus“ Frickenhausen am Main angewiesen worden. (3 Zeilen/5109/1524) Okpanachi mitarbeitender Priester in Lohr und Hafenlohr Würzburg/Lohr am Main (POW) Blaise Okpanachi, Priester der nigerianischen Diözese Idah, ist mit Wirkung vom 15. Dezember 2009 als mitarbeitender Priester in der zukünftigen Pfarreiengemeinschaft Lohr am Main und in der zukünftigen Pfarreiengemeinschaft Sankt Benedikt im Maintal, Hafenlohr, angewiesen worden. (4 Zeilen/5109/1525) Pfarrer i. R. Franz Reichelt im Alter von 83 Jahren gestorben Amorbach/Schmachtenberg/Trennfeld/Krombach (POW) Pfarrer i. R. Franz Reichelt, von 1977 bis 1991 Pfarrer in Krombach und zuvor Pfarrer in Trennfeld, ist am Dienstag, 15. Dezember, im Alter von 83 Jahren im Kreisaltenheim in Amorbach gestorben. Das Requiem für den Verstorbenen wird am Samstag, 19. Dezember, um 10 Uhr in der Kuratiekirche in Schmachtenberg gefeiert. Die Beisetzung schließt sich an. Bereits um 9.30 Uhr wird in Schmachtenberg der Rosenkranz gebetet. Reichelt wurde 1926 in Reichstadt (Diözese Leitmeritz) geboren. Mit 17 Jahren wurde er zu den Luftwaffenhelfern in Berlin eingezogen, 1944 in Frankreich schwer verwundet. Die Zeit bis Ende 1946 verbrachte Reichelt in der Nähe von Moskau in einem Kriegsgefangenenlager. 1947 legte er das Abitur ab und studierte in Tübingen, Königstein und Würzburg Theologie. Nach der Priesterweihe am 20. Juli 1952 in Würzburg kam der junge Priester noch im selben Jahr als Kaplan nach Wiesenfeld, 1954 nach Camburg in Thüringen und 1955 nach Veitshöchheim. Im August 1955 bestellte ihn der Bischof zum Pfarrverweser in Trennfeld, 1958 zum dortigen Pfarrer. In der Filiale Rettersheim machte sich Pfarrer Reichelt um die kirchlichen Einrichtungen verdient. Auf seine Initiative hin wurden 1966 zwei Glocken beschafft und 1972 die Kirche generalüberholt. Von 1977 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1991 war Reichelt Pfarrer von Krombach. Den Ruhestand verlebte er in Schmachtenberg und zuletzt im Kreisaltenheim in Amorbach. (16 Zeilen/5109/1537; E-Mail voraus) Veranstaltungen Zwei Führungen am vierten Adventssonntag Würzburg (POW) Am vierten Adventssonntag, 20. Dezember, findet um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg eine Führung durch die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ statt. Die Ausstellung zeigt über 120 Krippen aus verschiedenen Ländern und Erdteilen, die den Reichtum der Krippentradition repräsentieren. Die Stücke stammen aus einer fränkischen Privatsammlung. Bei der etwa einstündigen Führung werden die wichtigsten Exponate vorgestellt, die Teilnahme kostet zusätzlich zum Eintritt pro Person zwei Euro. Ebenfalls am vierten Advent, 20. Dezember, um 15 Uhr findet im Museum im Dom eine Führung unter dem Titel „Maria – Jungfrau und Mutter“ statt. Die Gestalt Mariens gehört zu den beliebtesten Motiven der christlichen Kunst. Die Führung stellt unterschiedliche Darstellungen von der Gotik bis zur Moderne vor. Die Teilnahme an der etwa einstündigen Führung kostet neben dem Eintritt pro Person zwei Euro. (10 Zeilen/5109/1520) Kinderführung im Museum am Dom Würzburg (POW) Am Samstag, 19. Dezember, bietet das Museum am Dom in Würzburg um 15 Uhr eine Führung für Kinder unter dem Titel „Die Weihnachtsgeschichte in Bildern“ an. Die Führung stellt Kunstwerke vor, die das Weihnachtsgeschehen darstellen. Eine Anmeldung unter Telefon 0931/38665600 ist erforderlich. (4 Zeilen/5109/1521) Katholische Landjugendbewegung entwickelt Informations-CD-ROM Würzburg (POW) Eine Informations-CD-ROM in flippigem Design, mit vielen Bildern und einem interaktiven PC-Spiel hat der Würzburger Diözesanverband der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) entwickelt. Das Medium soll den KLJB-Gruppenleitern eine Hilfestellung für die Verbandsarbeit sein. Bestellt werden kann der Datenträger bei der KLJB Diözesanstelle Würzburg, Kilianeum – Haus der Jugend, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663171, Fax 0931/38663119, E-Mail kljb@bistum-wuerzburg.de, Internet kljb-wuerzburg.de. (6 Zeilen/5109/1502) Sonderführungen im Dom und in der Marienkapelle Würzburg (POW) Im Würzburger Kiliansdom und in der Marienkapelle finden von Ende Dezember bis März vier Sonderführungen statt. Am Sonntag, 27. Dezember, besteht bei einer Familienführung die Möglichkeit für „Groß und Klein“, den Dom näher kennenzulernen. Die Marienkapelle am Markt steht im Mittelpunkt einer Führung am Sonntag, 10. Januar. Treffpunkt ist der Seiteneingang am unteren Markt. Unter dem Motto „Ein Blick ins himmlische Jerusalem“ wird am Sonntag, 28. Februar, der Chorraum des Domes im Rahmen einer Führung näher beleuchtet. Am Sonntag, 21. März, folgt abschließend eine Besichtigung der Bronze- und Schmiedearbeiten des Domes. Alle Führungen beginnen jeweils um 15 Uhr. Treffpunkt für die drei Sonderführungen im Dom ist der siebenarmige Leuchter in der Kathedrale. Erwachsene zahlen 2,50 Euro für die Teilnahme, Kinder einen Euro und Familien pauschal fünf Euro. Weitere Informationen bei: Alexandra Eck, Telefon 0931/38662870, E-Mail alexandra.eck@bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/5109/1515; E-Mail voraus) „Candle Lighting“ für früh verstorbene Kinder Würzburg (POW) Ein ökumenischer Gedenkgottesdienst unter dem Motto „Candle Lighting“ für alle früh verstorbenen Kinder findet am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, um 19 Uhr in der Gethsemanekirche im Würzburger Stadtteil Heuchelhof (Straßburger Ring) statt. Am so genannten „Worldwide Candlelight Day“ gibt es weltweit Gedenkfeiern für Kinder, die vor, während oder nach der Geburt gestorben sind. Zum Gedenken an diese Kinder werden bei der Feier Kerzen entzündet. Veranstalter in Würzburg ist der Arbeitskreis „Verlust eines Kindes“, der sich aus Uniklinik-Seelsorge, Hebammen verschiedener Kliniken, Beraterinnen aller Schwangerschaftsberatungsstellen sowie Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen zusammensetzt. (8 Zeilen/5109/1506; E-Mail voraus) Diözesanausschuss der Katholischen Landjugendbewegung Würzburg/Dipbach (POW) Der Würzburger Diözesanverband der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) lädt seine Mitglieder am Freitag, 15. Januar, um 19 Uhr zum Winter-Diözesanausschuss ins Landjugendhaus nach Dipbach bei Bergtheim ein. Auf der Tagesordnung stehen neben aktuellen Berichten von der Diözesanebene auch die Haushaltsplanungen für das Jahr 2010. Nach der Sitzung findet ein Spieleabend statt. Es besteht die Möglichkeit, in Dipbach zu übernachten. Anmeldung bis Freitag, 8. Januar, und weitere Informationen unter der Telefonnummer 0931/38663171 oder per E-Mail info@kljb-wuerzburg.de. (7 Zeilen/5109/1503) Gruppenleiter-Schulung der Katholischen Landjugendbewegung Würzburg/Dipbach (POW) In zwei Schulungen der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) können sich interessierte Jugendliche ab 15 Jahren im April zu Gruppenleitern ausbilden lassen. Die beiden Seminare unter dem Motto „Drei Tage wach“ finden vom 9. bis 11. April und vom 23. bis 25. April im Landjugendhaus in Dipbach bei Bergtheim statt. Nach Abschluss der Kurse erhalten die Teilnehmer die Jugendleitercard. Der Preis für beide Seminare beträgt für KLJB-Mitglieder 50 Euro pro Person, für Nicht-Mitglieder 60 Euro pro Person. Verbindliche Anmeldung bis Freitag, 5. März, und weitere Informationen bei: KLJB Diözesanstelle Würzburg, Kilianeum – Haus der Jugend, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663171, Fax 0931/38663119, E-Mail kljb@bistum-wuerzburg.de, Internet kljb-wuerzburg.de. (9 Zeilen/5109/1501) Festliche Silvestergala für Trompete und Orgel Grafenrheinfeld (POW) Einen Silvesterabend mit Trompete und Orgel gestalten am Silvesterabend, 31.Dezember, um 18.30 Uhr in der Grafenrheinfelder Pfarrkirche Robert Hofmann, gebürtiger Reichmannshäuser und erfolgreicher Solotrompeter der Deutschen Radio-Philharmonie, und Organist Rainer Aberle, Regionalkantor in Schweinfurt. Mit der Interpretation von berühmten und anspruchsvollen Kompositionen aus Barock und Romantik haben sich die beiden in den vergangenen Jahren weit über die Landkreisgrenzen etabliert. Karten zu zwölf Euro, ermäßigt neun Euro, gibt es im Vorverkauf bei: Gemeindebücherei Grafenrheinfeld, Telefon 09723/7775, in der Sankt-Helena-Apotheke Grafenrheinfeld, Telefon 09723/3801, im Schweinfurter Musikhaus Neuner, Telefon 09721/22555. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Die Reihen sind nummeriert. (9 Zeilen/5109/1535) Bischofstermine im Januar Im Januar werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB), Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.) folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!): Würzburg, Dom 04.01. 17.00 Uhr Diözesane Sternsingeraussendung (B) Würzburg, Missionsärztliches Institut 06.01. 09.00 Uhr Eucharistiefeier (WB) Würzburg, St. Burkard 06.01. 10.30 Uhr Pontifikalamt anlässlich des 1000. Jubiläums der Fischerzunft (B) Würzburg, Franziskanerkirche 08.01. 19.00 Uhr Eucharistiefeier (Pax Christi) (WB) Würzburg 09.01. 18.30 Uhr Närrische Weinprobe im Hofkeller der Residenz (B) Eltmann 10.01. 09.00 Uhr Festmesse aus Anlass des 675. Stadtjubiläums (B em.) Wiesentheid 10.01. 11.00 Uhr Eucharistiefeier (WB) Würzburg 13.01. 10.30 Uhr Firmung in Oberdürrbach (B) Grettstadt 14.01. 09.00 Uhr Firmung (WB) Eichstätt 14.01. 10.30 Uhr Metropolitantreffen (B) Eßleben 15.01. 08.15 Uhr Firmung (WB) Würzburg 15.01. 09.30 Uhr Skrutinien im Bischofshaus (B) Grafenrheinfeld 15.01. 11.00 Uhr Firmung (WB) Volkersberg 16.01. 18.00 Uhr Bundesjugendtag der DJK Sportjugend (B) Salzburg 17.01. bis 18.01. Unterkommission Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch (B) Würzburg, Franziskanerkirche 18.01. 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst (St. Egidio) (WB) Würzburg 19.01. 14.30 Uhr Priesterrat im Priesterseminar (B + WB) München 20.01. bis 21.01. Forum Liturgie im deutschen Sprachgebiet im Kardinal-Wendel-Haus (B) Bonn 20.01. 10.00 Uhr Kommission für Erziehung und Schule (K VII / DBK) (WB) Würzburg, Dom 22.01. 18.00 Uhr Domführung (Versteigerung bei der Charity-Aktion am 11.12.09) (B) Köln 22.01. bis 24.01. dkv-Vorstand (WB) Würzburg, Dom 24.01. 10.00 Uhr Firmung (B) Würzburg, St. Sebastian 24.01. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Augustinerkirche 24.01. 10.30 Uhr Catholica Unio: Byzantinische Liturgie (WB) Köln 24.01. 17.00 Uhr Karneval-Sitzung (WB) Würzburg 25.01. Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz im Exerzitienhaus Himmelspforten (B) Dekanat Schweinfurt-Nord 26.01. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Beirut 26.01. bis 02.02. Internationale Dialogkommission der Katholischen Kirche und der Orientalisch- Orthodoxen Kirche (B em.) Bonn 27.01. Kommission VIII der Deutschen Bischofskonferenz (B) Dekanat Schweinfurt-Nord 27.01. 08.15 Uhr Firmung (WB) Dekanat Schweinfurt-Nord 27.01. 11.00 Uhr Firmung (WB) Kloster Oberzell 27.01. 15.30 Uhr Altarweihe (Antoniushaus) (WB) Rottendorf 28.01. 08.15 Uhr Firmung (B) Würzburg, Dom 28.01. 10.30 Uhr Eucharistiefeier zum Weltfriedenstag (WB) Oberpleichfeld 28.01. 11.00 Uhr Firmung (B) Würzburg 28.01. 13.30 Uhr Gespräch mit der Schulbuch-Kommission (WB) Dekanat Schweinfurt-Nord 29.01. 08.15 Uhr Firmung (WB) Würzburg, Don Bosco 29.01. 09.30 Uhr Gottesdienst und Festakt anlässlich des Wechsels in der Hauptabteilung V – Soziale und caritative Dienste (B) Dekanat Schweinfurt-Nord 29.01. 11.00 Uhr Firmung (WB) Gadheim 29.01. bis 30.01. Folienbeirat (WB) Gerbrunn 30.01. 16.00 Uhr Firmung (WB) Würzburg, Schottenanger 31.01. 10.00 Uhr Eucharistiefeier (Don-Bosco-Fest) (WB) Würzburg 31.01. 10.30 Uhr Beauftragung zum Akolythat im Priesterseminar (B) Würzburg, Franziskanerkirche 31.01. 16.00 Uhr Verabschiedung von Domkapitular Kurt Witzel und Einführung von Domkapitular Dietrich Seidel als Ordensreferent (B) Geburtstage im Januar 10.01. 65. Geburtstag Pfarrer i. R. Waldemar Müller Rüdigerstraße 2, 97070 Würzburg * 16.01. 75. Geburtstag Pater Edmund Popp OSA Fährbrück Nr. 3, 97262 Hausen 17.01. 65. Geburtstag Pater Michael Düchting OP, Krankenhausseelsorger Rhön Klinikum in Bad Neustadt a. d. S. Birkenweg 4 b, 97618 Rödelmaier * 23.01. 80. Geburtstag Prälat, Ehrendomherr, Diözesanrichter Dieter Hömer Ottostraße 10, 97070 Würzburg * Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden. P O W 51 / 52 - 59 - 16.12.2009 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de