I N H A L T Im Gespräch Würzburg: „Einsatz der Ordensleute für Bistum unverzichtbar“ 3-4 (Interview mit dem neuen Ordensreferenten Domkapitular Dietrich Seidel) Aktuelles Lexikon Ordensgemeinschaften in der Diözese Würzburg 5 2010 – Auf dem Weg zur Pfarreiengemeinschaft (20): Dekanat Würzburg-rechts des Mains Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Würzburg/Estenfeld: Noch zwei Einheiten zu errichten 6 (Künftig sechs Pfarreiengemeinschaften und zwei Einzelpfarreien) Estenfeld: „Wir wollen mit den Gemeinden leben“ 7-8 (Interview mit Dekan Joachim Bayer) Berichte Würzburg: Der Feuerschein am Horizont 9 (Bischof Hofmann erinnert sich für „Eine Nacht in der Kindheit“ an 16. März 1945) Würzburg: „Gott in allen Lebenslagen bezeugt“ 10-11 (Künstlerpaar Amberg veröffentlicht einen Bildband zu Georg Häfner) Kurzmeldungen Würzburg/Werneck: Pfarreiengemeinschaft „Maria im Werntal“ errichtet 12 Würzburg/Karlstadt: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Karlstadt“ erweitert 12 Würzburg: Hausgottesdienst zur Fastenzeit am 22. Februar 12 Würzburg: Neues Halbjahresprogramm der Katholischen Akademie Domschule 12 Würzburg: Katechetisches Institut über Fasching geschlossen 13 München/Würzburg: Ökumenischer Kirchentag schreibt „Ökumene-innovativ-Preis“ aus 13 Würzburg: Vom Bischof durch den Dom geführt 13 Würzburg: Schweigeminute und Glockenläuten für Erdbebenopfer 13 Personalmeldungen Bürgstadt/Miltenberg/Greßthal: Studiendirektor a. D. Monsignore Schlereth 85 Jahre alt 14 Wemding/Grettstadt: Pfarrer i. R. Alois Landauer wird 70 Jahre alt 14 Würzburg/Untersteinbach/Frickenhausen: Künftiger Diözesan-Altenseelsorger Franz Schmitt übernimmt zusätzlich Pfarreiengemeinschaft Emmaus 14 Würzburg/Haßfurt: Seelsorgsauftrag für Pfarrer i. R. Alkuin Mahr 15 Tauberrettersheim: Pfarrer i. R. Lolke Nijdam gestorben 15 Veranstaltungen Würzburg: Finissage zur Krippenausstellung im Museum am Dom 16 Würzburg: Mitgliederversammlung des Würzburger Dommusikvereins 16 Würzburg/Bad Königshofen/Retzbach: Exerzitien und Bildungswochenenden für Familien 16 Würzburg: Kolping-Frauentag diskutiert Zukunft der Schule 17 Würzburg: Auf den Spuren von Pater Unzeitig zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau 17 Würzburg: Studienfahrt mit Frauenbund zur Leipziger Buchmesse 17 Würzburg: Pilgerreise ins Heilige Land mit Exerzitienhaus Himmelspforten 18 Würzburg: Soldaten feiern Friedensgottesdienst mit Weihbischof Boom 18 Würzburg/Erfurt: Tagung – Wo bleiben die Hauptamtlichen, wenn die Volkskirche geht? 18 Münsterschwarzach: Segensgottesdienst mit Pater Anselm Grün 18 Dokumentation Stellungnahme von Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand zum Interview „Ja, ich bin glücklich“ mit Michael Sell in der Main-Post vom 22. Januar 2010 19 Zur Information Bischofstermine im Februar 20-21 Geburtstage und Jubiläen im Februar 22 Im Gespräch „Einsatz der Ordensleute für Bistum unverzichtbar“ Interview mit dem neuen Ordensreferenten der Diözese Würzburg, Domkapitular Dietrich Seidel – „Ordensleben ist engagiertes Christsein in Gemeinschaft“ Würzburg (POW) Bei einem gemeinsamen Abendgebet in der Franziskanerkirche in Würzburg verabschiedet Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Sonntag, 31. Januar, um 16 Uhr den bisherigen Ordensreferenten der Diözese Würzburg, Prälat Kurt Witzel (71), und führt den neuen Ordensreferenten Domkapitular Dietrich Seidel (56) in diese Aufgabe ein. In folgendem Interview spricht Domkapitular Seidel, der zum 1. März 2010 auch das Personalreferat der Diözese übernimmt, über seine Aufgaben als Ordensreferent, über die Bedeutung der Ordensleute und über Herausforderungen der kommenden Jahre. Derzeit wirken im Bistum Würzburg knapp 1300 Frauen und Männer in 16 Männer- und 19 Frauenorden sowie in drei Säkularinstituten (siehe Aktuelles Lexikon). POW: Welche Aufgaben hat der Ordensreferent der Diözese? Domkapitular Dietrich Seidel: Eine der wichtigen Aufgaben des Ordensreferenten ist es, den Kontakt zwischen der Diözese und den Ordensgemeinschaften im Bistum zu gestalten. Schon in der bisherigen Aufgabe als Verantwortlicher für die Caritas hatte ich einen guten Kontakt zu den meisten Frauenorden in unserer Diözese, weil Ordensschwestern oft in sozialen Bereichen eingesetzt sind. In meiner neuen Aufgabe wird es darum gehen, diesen Kontakt zu intensivieren und auch die übrigen Frauen- und Männergemeinschaften kennen zu lernen. So werde ich mir zunächst einen Überblick über die Ordenslandschaft in unserem Bistum verschaffen. Ab dem 1. März 2010 wird auch Schwester Isabel Westphalen von den Dillinger Franziskanerinnen im Ordensreferat mitarbeiten. Gemeinsam werden wir künftig diese Aufgabe wahrnehmen. Bereits seit vielen Jahren gestaltet die Arbeitsgemeinschaft Frauenorden (AGFO) ein umfangreiches Jahresprogramm für die Ordensgemeinschaften im Bistum Würzburg. Diese Arbeit werden wir vom Ordensreferat aus unterstützen und bei den Veranstaltungen die Gelegenheit nutzen, die persönlichen Kontakte zu pflegen und zu verstärken. Die Ordensgemeinschaften sollen in mir einen verlässlichen und solidarischen Gesprächspartner und einen fairen Vermittler zwischen ihnen und der Diözese haben. Auch wird es Aufgabe des Ordensreferates sein, den Gemeinschaften Hilfen und Beratung zur Verfügung zu stellen, insbesondere dann, wenn sich ein Mitglied von der Gemeinschaft trennen will oder wenn es um die Neugründung oder Auflösung von Klöstern und Konventen geht. POW: Welche Bedeutung haben die Ordensgemeinschaften für die Diözese Würzburg? Seidel: Ordensleben ist engagiertes Christsein in Gemeinschaft, ist konsequente „Nachfolge Christi“. Das Ordensleben hat seinen Ursprung in der Art, wie Jesus Christus sein Leben und seine Sendung gestaltet hat. Diese Tatsache ermutigt Ordensleute immer wieder, sich unbürokratischer für Menschen am Rand der Gesellschaft einzusetzen: für Familien in Not, für benachteiligte Frauen, für junge Menschen oder für Kranke und Sterbende. Dieser Einsatz ist für unser Bistum unverzichtbar. Die Diözese Würzburg ist zum Glück gesegnet mit vielen unterschiedlichen Ordensgemeinschaften, die oft auch noch in den Pfarreien der Diözese tätig sind. Selbst wenn viele Konvente überaltert sind, so werden sie doch häufig als spirituelle Oasen wahrgenommen. Für die Pfarrgemeinden vor Ort ist es wichtig zu wissen, dass es eine betende Gemeinschaft gibt. Diese Aufgabe erscheint mir auf Zukunft hin eine bedeutungsvolle zu sein und ist außerdem altersunabhängig. Die Ordensgemeinschaften übernehmen in der Diözese Würzburg auch eine wichtige Position für diejenigen Gläubigen ein, die in ihren Gemeinden leider keinen Platz und keine Beheimatung finden. Solche Menschen treffen wir immer wieder in den Klöstern an. Manche haben dort einen spirituellen Ort gefunden. POW: Welche Schwerpunkte wollen Sie als Ordensreferent setzen? Seidel: Es ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt schwer, diese Frage zu beantworten. Ich möchte zunächst die Gespräche mit den Verantwortlichen in den Gemeinschaften abwarten, um dann entsprechende Schwerpunkte zu setzten. POW: Vor welchen Herausforderungen stehen die Ordensgemeinschaften in den kommenden Jahren? Seidel: Es kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass die Frauen- und Männergemeinschaften überaltert sind und sowohl personell als auch finanziell an ihre Grenzen kommen. Trotzdem möchte ich sie ermutigen, offen zu bleiben für die Überraschungen Gottes, die alle Zukunftspläne auf den Kopf stellen und Dinge verlangen können, die wir uns nie vorgestellt hätten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Ordensgemeinschaften meist als Vorreiter für die Entwicklung in der Kirche gegolten haben, und so können wir darauf vertrauen, dass sie auch in heutiger Zeit vorleben, wie mit Unsicherheiten vertrauensvoll umgegangen werden kann. POW: Warum kann es Ihrer Meinung nach auch im Jahr 2010 für junge Menschen sinnvoll sein, einer Ordensgemeinschaft beizutreten? Seidel: Jeder Mensch hat von Gott eine einzigartige Berufung und diese Berufung ist heute so aktuell wie früher. Das Lebensziel des Menschen besteht darin, seine Berufung zu erkennen und ihr zu folgen. Unsere Ordenschristen leben auf ihre je ureigene Weise diese Beziehung zu Gott und den Menschen und versuchen so zum Segen für die Welt zu werden. Dabei ist gerade die gelebte Gemeinschaft Stütze auf dem Weg. Das Mitleben in einer Klostergemeinschaft kann gerade auch jungen Menschen helfen, die persönliche Berufung zu finden und zu leben. Die Begründungen einiger Ordensfrauen und -männern, weshalb sie in ein Kloster eingetreten sind, haben mich aufhorchen lassen. Es kamen Antworten wie: „Ich hatte Sehnsucht nach Liebe und Lebendigkeit“ – „Hier kann ich mich entfalten und meine Fähigkeiten einsetzen“ – „Ich kann praktisches und geistliches Leben miteinander verbinden“ – „Ich kann meinen christlichen Glauben vertiefen“! Vielleicht können ja diese Antworten auch eine Motivation sein für junge Menschen, sich auf einen solchen Weg einzulassen. Interview: bs (POW) (65 Zeilen/0410/0109; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aktuelles Lexikon Ordensgemeinschaften in der Diözese Würzburg (POW) Nach den Worten des neuen Ordensreferenten Domkapitular Dietrich Seidel ist die Diözese Würzburg zum Glück gesegnet mit vielen unterschiedlichen Ordensgemeinschaften, die oft auch noch in den Pfarreien der Diözese tätig sind. Im Bistum Würzburg leben knapp 1300 Frauen und Männer in Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten: rund 300 in Männerorden, knapp 900 in Frauenorden und zirka 80 in Säkularinstituten. Zu den Männergemeinschaften im Bistum zählen Benediktiner, Franziskaner, Franziskaner-Minoriten, Kapuziner, Augustiner, Unbeschuhte Karmeliten, Jesuiten, Pallottiner, Claretiner-Missionare, Salesianer Don Boscos, Herz-Jesu Missionare, Missionare von Mariannhill, Redemptoristen, Salvatorianer, die Kongregation der Eucharistiner sowie die Fraternitá francescana di Betania. Die rund 900 Frauen gehören zu folgenden Gemeinschaften: Karmelitinnen in Würzburg und Rödelmaier, Ursulinen in Würzburg, Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Würzburg-Heidingsfeld, Schwestern vom Guten Hirten in Würzburg-Heuchelhof, Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz in Gemünden, Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu in Kloster Oberzell, Dillinger Franziskanerinnen in Volkach, Rimpar, Sendelbach und Kleinostheim, Elisabethinerinnen in Bad Kissingen, Congregatio Jesu (Maria-Ward-Schwestern) in Würzburg und Aschaffenburg, Missions-Dominikanerinnen in Neustadt/Main, Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Bad Kissingen, Kongregation der Schwestern des Erlösers mit Mutterhaus in Würzburg, Schwestern von der Göttlichen Vorsehung in Aschaffenburg, Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Mellrichstadt, Assisi-Schwestern vom Maria Immaculata in Großostheim, Fraternitá francescana di Betania in Würzburg, Franziskanerinnen von Maria Stern in Würzburg, Ritaschwestern mit Mutterhaus in Würzburg und Josefs-Kongregation Ursberg in Maria Bildhausen. Zu den Säkularinstituten zählen die Gemeinschaft der Augustinusschwestern in Würzburg-Heuchelhof und auf der Vogelsburg, die Gemeinschaft der Missionshelferinnen in Gerbrunn und die Schönstätter Marienschwestern in Würzburg. (22 Zeilen/0410/0110; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet 2010 – Auf dem Weg zur Pfarreiengemeinschaft (20): Dekanat Würzburg-rechts des Mains Noch zwei Einheiten zu errichten Im Dekanat Würzburg-rechts des Mains bilden die 22 Pfarreien, vier Kuratien und drei Filialen künftig sechs Pfarreiengemeinschaften und zwei Einzelpfarreien Würzburg/Estenfeld (POW) Rund 41.000 Katholiken leben im Dekanat Würzburg-rechts des Mains zwischen Thüngersheim und Untereisenheim, Randersacker und Rieden. 22 Pfarreien, vier Kuratien und drei Filialen bilden künftig sechs Pfarreiengemeinschaften sowie zwei Einzelpfarreien. „Das wirkliche Zusammenwachsen und Zusammenarbeiten der Gemeinden benötigt aber noch viel Zeit. Dort, wo eine Zusammenarbeit schon einige Jahre besteht, sind auch Erfolge sichtbar“, sagt Dekan Joachim Bayer (siehe Interview). Die katholischen Gemeinden im Dekanat Würzburg-rechts des Mains auf dem Weg zu Pfarreiengemeinschaften: ein Bericht kurz vor Abschluss der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften im Bistum Würzburg am ersten Fastensonntag 2010. Seit 1. Juni 2002 ist die Pfarreiengemeinschaft Güntersleben-Thüngersheim mit insgesamt rund 5200 Katholiken errichtet. Zu ihr gehören die Pfarreien Güntersleben und Thüngersheim. Leiter ist Pfarrer Matthias Lotz. Die Pfarreien Estenfeld und Kürnach sowie die Kuratie Mühlhausen bilden die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Mauritius – Sankt Michael – Sankt Georg“. Über 6400 Katholiken zählen zu dieser Seelsorgeeinheit, die zum 1. Januar 2010 errichtet wurde. Leiter ist Dekan Joachim Bayer. Seit 11. Oktober 2009 gibt es die Pfarreiengemeinschaft „Gemeinsam unterwegs – Sankt Afra und Sankt Peter und Paul“. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarrei Rimpar und die Kuratie Maidbronn mit insgesamt über 5000 Katholiken. Leiter der Pfarreiengemeinschaft ist Pfarrer Wolfgang Zopora. Unter den Namen Pfarreiengemeinschaft Fährbrück arbeiten die Gemeinden rund um das Augustinerkloster Fährbrück seit 24. Januar 2010 zusammen. Zur Pfarreiengemeinschaft mit über 3200 Katholiken gehören die Pfarreien Gramschatz, Hausen, Hilpertshausen, Opferbaum und Rieden sowie die Filialen Erbshausen und Rupprechtshausen. Die Augustinerpatres von Kloster Fährbrück betreuen diese Seelsorgeeinheit. Koordinierender Pfarrer ist Pater Marcellus Jahnel. Noch errichtet werden müssen zwei Pfarreiengemeinschaften. Die Pfarreien Eibelstadt, Randersacker und Theilheim stehen kurz vor der Errichtung der Pfarreiengemeinschaft. Rund 6400 Katholiken zählen zu der Seelsorgeeinheit. Die Pfarrei Eibelstadt gehörte lange Zeit zum Dekanat Ochsenfurt, ist jetzt aber ins Dekanat Würzburg-rechts des Mains gewechselt. Pfarrer von Randersacker und Theilheim ist Albrecht Kleinhenz. Dr. Frederic Fungula ist Pfarradministrator von Eibelstadt. Die sieben Pfarreien Bergtheim, Burggrumbach, Dipbach, Oberpleichfeld, Unterpleichfeld, Prosselsheim und Untereisenheim sowie die Kuratie Püssensheim sollen künftig eine Seelsorgeeinheit mit rund 6600 Katholiken bilden. Pfarrer von Bergtheim ist Stefan Menth, Pfarradministrator von Dipbach Domvikar Christian Wöber. Pfarrer von Prosselsheim und Püssensheim sowie Kuratus von Untereisenheim ist Herbert Roßmark. Pfarrer Hermann Emge wirkt in Unterpleichfeld und Burggrumbach, Sylvester Ajunwa als Priester zur Mithilfe in Oberpleichfeld. Als Einzelpfarreien bestehen bleiben Veitshöchheim-Sankt Vitus mit der Kuratie Allerheiligste Dreifaltigkeit sowie Rottendorf-Sankt Vitus mit Filiale Rothof. Robert Borawski ist Pfarrer in Veitshöchheim für rund 5400 Katholiken. In Rottendorf wirkt Pfarrer Gerhard Weber. Zirka 3500 Katholiken zählt die Pfarrei vor den Toren Würzburgs. Hinweis: In dieser Serie geht es in erster Linie um die neuen Strukturen in den Dekanaten der Diözese Würzburg. Genannt werden deshalb nur die leitenden oder koordinierenden Pfarrer der neuen Einheiten oder Einzelpfarreien, nicht aber alle hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger. (40 Zeilen/0410/0105; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Wir wollen mit den Gemeinden leben“ Interview mit Dekan Joachim Bayer zur Situation im Dekanat Würzburg-rechts des Mains angesichts der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften Estenfeld (POW) Sechs Pfarreiengemeinschaften und zwei große Einzelpfarreien mit insgesamt über 41.000 Katholiken bilden künftig das Dekanat Würzburg-rechts des Mains. In folgendem Interview spricht Dekan Joachim Bayer (Estenfeld) über den Stand der Errichtung von Pfarreiengemeinschaften im Dekanat Würzburg-rechts des Mains, über Familienseelsorge, über das Kloster Fährbrück und über die Gestaltung der Seelsorge in den kommenden Jahren. POW: Wie würden Sie den aktuellen Stand des Prozesses der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften im Dekanat umschreiben? Dekan Joachim Bayer: Bis auf zwei Pfarreiengemeinschaften – Randersacker/Theilheim/Eibelstadt und Bergtheim/Dipbach/Burggrumbach/Unterpleichfeld/Oberpleichfeld/Prosselsheim/Eisenheim/Püssensheim – sind alle errichtet. Das wirkliche Zusammenwachsen und -arbeiten der Gemeinden benötigt aber noch viel Zeit. Dort, wo eine Zusammenarbeit schon einige Jahre besteht, sind auch Erfolge sichtbar. POW: Wo liegen die besonderen Probleme, wo die besonderen Chancen in Ihrem Dekanat? Bayer: Erschwerend ist, dass das Dekanat sowohl aus Gemeinden mit städtischem Milieu – in der unmittelbaren Umgebung zu Würzburg – besteht, wie auch aus Gemeinden mit eher ländlichem Milieu. Auch die Größenunterschiede der Gemeinden und die Entfernungen einzelner Gemeinden in großen Pfarreiengemeinschaften erschweren eine Zusammenarbeit. Die Gemeinden mit städtischem Milieu werden meist noch von Gemeindemitgliedern getragen, die ein traditionelles pastorales Angebot wünschen, während die Mehrheit der Katholiken neue Formen der Pastoral wünscht. Als äußerst positiv erfahre ich die gute Atmosphäre bei den Dekanatskonferenzen und die Bereitschaft, miteinander zu reden. Hier ist Platz für Austausch von Problemen und Erfolgen in der Seelsorge. Es wird Neues vorgestellt und diskutiert. Auch unterschiedliche Meinungen dürfen hier aufeinanderprallen. Fast alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zum Gespräch bereit. Enttäuschend ist es allerdings, wenn ein Seelsorger, mit Seelsorgeauftrag für eine Gemeinde, nie an den Treffen teilnimmt. Zum Problem werden auch Stellen, die nicht mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin besetzt werden können. Die Arbeit sollen dann die verbleibenden Hauptamtlichen übernehmen oder ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht werden. Das ist kaum möglich, da die Belastungsgrenzen oftmals schon erreicht sind. POW: Wie beeinflusst die Nähe zur Bischofsstadt Würzburg das kirchliche Leben der Umlandgemeinden? Bayer: Je näher die Gemeinden an Würzburg liegen, desto stärker werden die Angebote in Würzburg genutzt. Vieles, was in anderen Dekanaten oder Pfarreien angeboten wird, läuft über die Bildungshäuser in Würzburg. Speziell ist ja auch das Matthias-Ehrenfried-Haus für die Würzburger Dekanate eine Anlaufstelle. Allerdings werden die Angebote der kirchlichen Jugendarbeit in Würzburg nicht sehr genutzt, da Würzburg Schul- und Arbeitsort ist und nicht noch als Freizeitort gefragt ist. Das große Gottesdienstangebot in Würzburg zieht teilweise auch Gottesdienstbesucher aus den Landgemeinden ab, besonders wenn nach dem Gottesdienst noch eine kulturelle Veranstaltung besucht wird oder man sich mit Freunden trifft. Allerdings steht auch leichter eine Gottesdienstaushilfe zur Verfügung. POW: In den Vororten Würzburgs wohnen viele junge Familien mit Kindern. Wie sollte Kirche auf diese zugehen und was ist Ihrer Meinung nach nötig, um junge Familien zu erreichen? Bayer: Um junge Familien zu erreichen, muss auch deren Bereitschaft da sein, sich erreichen zu lassen. Natürlich darf eine Gemeinde nicht warten, ob junge Familien auf sie zukommen, sondern die Gemeinde muss sich um Angebote bemühen, beispielsweise um Kinder- und Familiengottesdienste, Angebote für Eltern im Blick auf Erziehung und religiöse Begleitung der Kinder, Bibeltage, Familienwochenenden, Freizeitgestaltung und vieles mehr. Kontakte knüpfen kann zum Beispiel ein Besuchsdienst für neu Zugezogene, ein Angebot für Kinderbetreuung, Krabbelgruppen oder die Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft. Meist kommen Kontakte nur durch das persönliche Ansprechen zustande, durch Ehrenamtliche und in der Gemeinde engagierte Familien. Es ist aber utopisch zu meinen, es lassen sich viele Familien erreichen. Oftmals ist ein Interesse an Kirche nur mit den Sakramenten Taufe, Erstkommunion und Firmung verbunden. Es gibt aber immerhin die Chance, Kirche vor Ort positiv zu zeigen und sich von dem negativen Auftreten mancher Leitungspersonen abzuheben. Auch das weckt wieder Interesse an der Kirche. Unterstützung für die einzelnen Gemeinden gibt es durch unsere Familienseelsorgerin oder unsere Jugendseelsorgerin. POW: Im Dekanat liegt das Kloster Fährbrück. Welche Bedeutung haben das Kloster und die Augustiner für die Seelsorge und wie sieht die Zukunft der Einrichtung aus? Bayer: Die Augustinerpatres sind in ihren Gemeinden und diese in ihnen stark verwurzelt. Ein Abzug der Patres würde einen hohen Verlust bedeuten; persönlich, wie auch personell. Fährbrück ist zwar nicht mit dem Käppele zu vergleichen, aber die Wallfahrten aus der Umgebung, der Besuch der Maiandachten, Hochzeiten und Jubelhochzeiten sind ein fester Bestandteil der Seelsorge, auch für das Dekanat. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Patres in näherer Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen und die Pfarreiengemeinschaft von einem Diözesanpriester und einem Gemeindereferenten betreut wird. Ob für die Wallfahrt ein Mitarbeitender Priester zur Verfügung steht, muss die Diözese entscheiden. Der Gemeindepfarrer der Pfarreiengemeinschaft kann dies jedenfalls nicht noch mit übernehmen. Das Kloster wurde von der Diözese gekauft. Es gab bei manchem Überlegungen, es zu einem geistlichen Zentrum auszubauen. Es sollte aber erst gefragt werden, ob wir in der unmittelbaren Umgebung zu Würzburg mit seinen Bildungshäusern noch ein geistliches Haus benötigen. Bitte erst ein genaues Konzept erstellen, bevor es an Umbauten und Entscheidungen geht. POW: Sie sind ein Sprecher der Pfarrer-Initiative. Wie steht Ihre Initiative den neuen Strukturen der Pfarreiengemeinschaften gegenüber? Bayer: Möchten Sie Seelsorger in acht oder mehr Gemeinden sein mit all der Unzufriedenheit aus der Bevölkerung, den – oftmals überzogenen – Ansprüchen, den immer spärlicher werdenden persönlichen Kontakten? Ich kann gerne darauf verzichten. Es geht uns nicht um die Arbeit, viel arbeiten muss man auch in anderen Berufen, es geht um das Bild des Priesters und um das Bild der Gemeinde. Wir wollen keine Manager sein, keine Verwaltungsfachleute, auch wenn man uns dazu schulen möchte. Wir wollen Seelsorge in überschaubaren Gemeinden betreiben, zusammen mit anderen Haupt- und Ehrenamtlichen. Die Botschaft der Liebe Gottes an andere weiterzugeben, in Gesprächen, Katechesen, einer gut vorbereiteten Liturgie, den Sakramenten, das ist unser Anliegen. Wir wollen Ansprechpartner sein und mit der Gemeinde leben. Immer größere Seelsorgeeinheiten lassen den Überblick verlieren, erschweren persönliche Kontakte, entfremden Seelsorger und Gemeindemitglieder. Sie erhöhen das Frustpotential bei Seelsorgern und Gemeinde. Sie zerstören eine positive Wahrnehmung des Priesters sowie der Pastoral- und Gemeindeassistenten und -assistentinnen und stehen dem Interesse entgegen, den Ruf Gottes zu solchen Berufen zu folgen. Wir wissen alle, dass die jetzigen Seelsorgeeinheiten noch nicht der Endstand der Planungen sind. Es werden noch größere entstehen. Der Blick auf andere deutsche Diözesen zeigt das und auch manche Verantwortlichen in unserer Diözese geben das schon zu. Zudem sprechen die sinkenden Priesterzahlen für sich. Wir sehen in den Pfarreiengemeinschaften eine Notlösung und keine wirkliche Problemlösung. Eine Notlösung kann aber kein Dauerzustand sein. Daher muss weiter an dem Problem „Seelsorge und Gemeinde der Zukunft“ gearbeitet werden. POW: Was ist nach Ansicht Ihrer Initiative wichtig bei der Gestaltung der Seelsorge in den kommenden Jahren? Bayer: Offenheit gegenüber den Anliegen und Sorgen der Menschen; persönliche Kontakte halten und Gespräche führen, denn ohne Beziehung läuft nichts; den Fernstehenden nicht ablehnend begegnen. Bei unseren Gemeindemitgliedern Interesse wecken, mitzuarbeiten an der Seelsorge und Verantwortung für die Seelsorge und den Glauben zu übernehmen. Das heißt auch: Sich von der Volkskirche und ihren Strukturen verabschieden, Altes sterben lassen, völlig neue Wege in der Seelsorge gehen. Und damit ist nicht nur eine Strukturreform gemeint. Dazu braucht es allerdings Mut, geeignetes Personal und das Mitarbeiten möglichst vieler Getaufter. POW: Was möchten Sie am ersten Fastensonntag 2010 mit Blick auf das Dekanat Würzburg-rechts des Mains sagen können? Bayer: Es gibt wichtigere Termine als diesen. Mir kommt es nicht darauf an, Planungen einzuhalten, sondern Inhalte umzusetzen, die Pfarrgemeinden oder Pfarreiengemeinschaften mit Leben zu füllen. Das Zusammenleben und -arbeiten von Gemeinden braucht Zeit und lässt sich nicht per Dekret verordnen, ansonsten bleiben leere Phrasen von „Gemeinschaft“. Das Zusammenarbeiten zwischen den Gemeinden unseres Dekanats sollte nicht nur von der Zugehörigkeit zu einer Pfarreiengemeinschaft abhängig sein. Wir brauchen uns alle. Austausch und Information über neue Versuche, Erfolge und Misserfolge in der konkreten Seelsorge vor Ort, über Veranstaltungen in den Gemeinden und Einladungen dazu auch an andere Gemeinden können eine wirkliche Zusammenarbeit der Gemeinden – im Blick auf die Zukunft – fördern. Helfende Gremien dazu sind der Dekanatsrat und die Dekanatskonferenz (Dies). (105 Zeilen/0410/0104; E-Mail voraus) Interview: Bernhard Schweßinger (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Berichte Der Feuerschein am Horizont Bischof Dr. Friedhelm Hofmann erinnert sich für das Projekt „Eine Nacht in der Kindheit“ an den 16. März 1945 – Zeitzeugen gesucht, die damals Kinder und Jugendliche waren – Alexander Jansen: Theater auch moralische Anstalt Würzburg (POW) Seine persönlichen Erinnerungen an die Bombennacht des 16. März 1945 hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann dem Künstlerischen Betriebsdirektor des Mainfranken-Theaters Würzburg, Alexander Jansen, geschildert. Er sei damals mit seinen Brüdern und seiner Mutter von Köln in das Heimatdorf seinen Vaters in der Nähe von Ellwangen evakuiert gewesen, sagte der 1942 geborene Bischof. Als er dann am Horizont einen glühenden Schein entdeckt habe, habe er sich bei seiner Mutter danach erkundigt, was das sei. „Ich weiß noch heute, obwohl ich damals noch keine drei Jahre alt war, dass alle Leute aufgeregt durcheinander liefen und es immer wieder hieß: ‚Würzburg brennt‘“, berichtete der Bischof. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ sind bis Montag, 15. Februar, Menschen, die damals Kinder oder Jugendliche waren, aufgefordert, ihre Erinnerungen zu schildern. Jansen möchte daraus eine Collage erstellen, die dann am Samstag, 13. März, unter dem Titel „Eine Nacht in der Kindheit“ von Kindern und Jugendlichen der Dommusik und der Würzburger Innenstadtpfarreien vorgetragen wird. Großen Wert legt der Theatermacher darauf, dass die Veranstaltung den Charakter einer Meditation haben werde. Dafür sorge nicht zuletzt auch Domorganist Professor Stefan Schmidt, der sich um die musikalische Untermalung kümmere. „Theater muss mehr sein als Unterhaltung. Es ist auch moralische Anstalt am Puls der Zeit – für die Menschen“, sagte Jansen. Die bisherigen Rückmeldungen zu dem Projekt „Eine Nacht in der Kindheit“ hätten ihm gezeigt, wie stark die Minuten der Bombardierung und die damit verbundenen Erlebnisse Menschen für ein ganzes Leben geprägt hätten. „Diese Generation trägt keine Schuld am Bombenkrieg, sie war nur betroffen.“ Die Schilderungen persönlicher Erlebnisse sind nach Jansens Angaben bisher nicht nur aus Würzburg und dem Umland gekommen, sondern zum Teil auch aus Hamburg, München und Berlin. „Bei mehr als zwei Dritteln wird davon berichtet, wie viel Kraft das Gebet ihnen in ihrer Not gab.“ Ausdrücklich dankte Jansen der Katholischen Akademie Domschule, die bei der Realisierung des Projekts als wichtige Schnittstelle fungiere. Willkommen sind zur Vorbereitung von „Eine Nacht in der Kindheit“ im Übrigen auch Kinderzeichnungen des zerstörten Würzburgs. Sie werden bei einer geplanten Sonderpublikation zur Illustration und als Objekte einer möglichen Ausstellung verwendet. Schriftliche Einsendungen bis spätestens Montag, 15. Februar, an: Mainfranken-Theater Würzburg, Stichwort „Eine Nacht in der Kindheit“, Alexander Jansen, Theaterstraße 21, 97070 Würzburg, E-Mail alexander.jansen@stadt.wuerzburg.de, Fax 0931/3908-106. Mündliche Berichte, Fragen und Anregungen an die Katholische Akademie Domschule, Telefon 0931/38664500. (31 Zeilen/0410/0114; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Gott in allen Lebenslagen bezeugt“ Würzburger Künstlerpaar Fides und Michael Amberg veröffentlicht zur bevorstehenden Seligsprechung von Georg Häfner einen Bildband mit seinen Lebensstationen – Seit mehr als 30 Jahren Material gesammelt – Reliquiar geschaffen Würzburg (POW) Am Tag seiner Primiz, am 21. April 1924, kommt der später im Konzentrationslager Dachau ermordete Georg Häfner mit seinen Würzburger Priesterkollegen zu einem Erinnerungsfoto zusammen. Häfners Mitbruder Kunzmann erlaubt sich einen Scherz: Just in dem Moment, in dem der Fotograf auf den Auslöser drückt, hält er dem vor ihm sitzenden, ahnungslosen Häfner einen weißen Teller übers Haupt. Mit der Folge, dass der damals 23-Jährige auf dem fertigen Schwarz-Weiß-Foto von einem vermeintlichen Heiligenschein umgeben ist. Heute, kurz vor der Seligsprechung des Märtyrerpriesters, beeindruckt der symbolische Gehalt der Szene, die frühe Andeutung von Häfners Lebensleistung. Diese und weitere seltene Fotografien aus dem Leben des künftigen Seligen hat das Würzburger Künstlerpaar Fides und Michael Amberg nun in der Publikation „Märtyrer Georg Häfner – Priester und Opferlamm“ veröffentlicht. Seit über 30 Jahren beschäftigen sich die Kunsthistorikerin Fides Amberg-Hartmann und ihr Mann, Goldschmied Michael Amberg, intensiv mit dem Wirken und Leiden von Georg Häfner. „Er hat seine Verbundenheit mit Gott in allen Lebenslagen bezeugt, auch während der schlimmsten Tage im Konzentrationslager“, erklärt Amberg seine Begeisterung für die Person des Märtyrerpriesters. Der Vater von Michael Amberg, Joseph Amberg d.J., wurde wie Häfner im Jahr 1900 geboren und kannte ihn von der gemeinsamen Militärzeit am Ende des Ersten Weltkriegs. Das Interesse von Michael Amberg für die Lebensgeschichte Häfners wurde aber erst richtig geweckt, als ihm die Würzburger Priorin des Dritten Ordens vom Berge Karmel, Sophie Rausch, einige Zeitungsberichte über Häfner vermachte. Wie Häfner selbst waren Amberg und seine Frau Fides 1976 in den Dritten Orden der Karmeliten, auch Säkularorden genannt, eingetreten. Da das gesammelte Material der Priorin kaum Bilder von Häfner enthielt, begann Amberg mit umfangreichen Archivrecherchen. Verwandte Häfners übergaben ihm die Briefe, die der Priester aus dem Konzentrationslager geschickt hatte. Häfners Cousine Martha Kamm, seine beiden Haushälterinnen und viele Weggefährten lernten die Ambergs persönlich kennen. Im März 1978 stellte das Künstlerpaar im Würzburger Karmelitenkloster eine erste Ausstellung über Georg Häfner auf die Beine. Die Resonanz darauf übertraf die Erwartungen der Ambergs bei weitem. Allein aus Häfners ehemaliger Pfarrei in Oberschwarzach am Fuße des Steigerwalds kamen drei Busse angereist. So musste die Schau um mehrere Tage verlängert werden. Von vielen Besuchern bekamen die Ambergs neues Material zur Verfügung gestellt, das sie für weitere Ausstellungen nutzten. Mittlerweile umfasst das Privatarchiv der Ambergs drei dicke Aktenordner, voll mit Zeitungsartikeln, Bildern und Original-Dokumenten. Da sich die Seligsprechung Häfners in den vergangenen Monaten immer deutlicher abzeichnete, kam dem Ehepaar die Idee, das wertvolle Material per Publikation einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen: „Wir sind die einzigen Sammler, die so viele Fotos von Georg Häfner haben. Und durch die Bilder kommt man seiner Person noch näher“, betont Amberg-Hartmann. Das 64 Seiten umfassende Werk „Märtyrer Georg Häfner – Priester und Opferlamm“ hat das Paar selbst verlegt. Fides Amberg-Hartmann zeichnet für den Text und die kunstvollen bunten Illustrationen verantwortlich. Ihr Ehepartner erledigte wie gewohnt die Archivarbeit und wählte die passenden Bilder aus. „Mein Mann ist eher der Forschertyp. Er will alles immer zu ausführlich machen, deshalb schreibe ich die Manuskripte“, erklärt sie schmunzelnd. So werden die meisten Fotografien in dem Buch dann auch mit kurzen, prägnanten Bildunterschriften näher erläutert. Sie geben Zeugnis vom Leben Georg Häfners, der nach seiner Priesterweihe 1924 in Würzburg und Kaplansstationen in Motten, Goldbach, Mürsbach sowie Altglashütten 1934 zum Pfarrer von Oberschwarzach berufen wurde. Dort geriet er bald in Konflikt mit dem NS-Regime und sah sich auch Denunziationen aus der Bevölkerung ausgesetzt, weil er unter anderem den Hitler-Gruß verweigerte. Im Oktober 1941 wurde Häfner verhaftet. Die im Buch abgedruckte Haftanordnung der Geheimen Staatspolizei dokumentiert seine Überstellung in das Konzentrationslager Dachau. Dort stirbt der Priester am 20. August 1942 nach acht Monaten voller Qualen, Hunger und Folter. Das Ehepaar Amberg beeindruckt vor allem die spirituelle Haltung, mit der Häfner seinen persönlichen Kreuzweg annahm. So habe er die Schläge der KZ-Wächter ohne Wehklagen hingenommen und, statt über sie zu schimpfen, lieber den Rosenkranz gebetet, berichtet Michael Amberg. Auch auf seine Verhaftung in Oberschwarzach blickte Häfner nicht im Zorn zurück, wie im Buch abgedruckte Zitate aus seinen KZ-Briefen verdeutlichen: „Überall herzliche Grüße. Für mich gibt es keine Feinde in der Pfarrei. Haltet recht schön zusammen in Geduld, Gebet, Gottvertrauen und Beharrlichkeit.“ An den Vorbereitungen zur Seligsprechung Georg Häfners beteiligen sich die Ambergs nicht nur mit dem vorliegenden Bildband, sondern bringen auch ihre jahrzehntelange Erfahrung im Erschaffen und Restaurieren von sakralen Kunstwerken ein. Für die Kirche im Karmelitinnen-Kloster Himmelspforten vergoldeten sie den Grabstein von der Beisetzung der Häfner-Urne aus dem Jahr 1942. Für den Platz über dem Grabstein erschufen sie ein prachtvolles Reliquiar von Pfarrer Häfner. Das über Eck gestellte Quadrat mit zwölf in Kreuzform angeordneten Edelsteinen aus Bergkristallen und Amethysten soll auf das himmlische Jerusalem verweisen. Die Mitte des Reliquiars besteht aus der Darstellung des Opferlamms Jesus Christus. Dessen Herzenswunde zeigt die „wertvollste“ Reliquie des Kunstwerks: einen Knochensplitter von Georg Häfner, der bei der Exhumierung seiner Urne 1982 entnommen wurde. Klaus Schlaug (POW) (62 Zeilen/0410/0115; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Maria im Werntal“ errichtet Würzburg/Werneck (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 31. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Maria im Werntal“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Egenhausen, Ettleben, Schleerieth, Schnackenwerth, Stettbach und Werneck, die Kuratie Vasbühl sowie die Filialen Eckartshausen und Rundelshausen. (4 Zeilen/0410/0123) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Karlstadt“ erweitert Würzburg/Karlstadt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 31. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Karlstadt“ erweitert. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Karlstadt-Sankt Andreas und Karlstadt-Zur Heiligen Familie sowie Gambach, Laudenbach, Mühlbach und Stadelhofen. (4 Zeilen/0410/0122) Hausgottesdienst zur Fastenzeit am 22. Februar Würzburg (POW) „Komm, Herr Jesus – Maranatha“ lautet das Motto des Hausgottesdienstes zur Fastenzeit am Montagabend, 22. Februar. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann lädt alle Gläubigen im Bistum dazu ein, diesen Wortgottesdienst im Familien-, Bekannten- und Freundeskreis zu feiern. Das Faltblatt zu der Feier enthält Lied- und Textvorschläge zum Thema „In Gottes Namen“. Bischof Hofmann schreibt darin: „Jesus ist viele Wege gegangen. Er ist auf Menschen zugegangen, die am Rande standen oder ausgegrenzt waren.“ Zudem habe er andere dazu aufgefordert, ihm nachzufolgen. „So gehen auch wir unseren Weg mit ihm, suchen seine Spuren, um ihm zu folgen“, betont der Bischof. Die Vorlage für den Hausgottesdienst kann im Internet unter www.bistum-wuerzburg.de heruntergeladen werden. Weitere Informationen bei der Hauptabteilung Seelsorge, Postfach, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665101, EMail seelsorgereferat@bistum-wuerzburg.de. (10 Zeilen/0410/0116) Neues Halbjahresprogramm der Katholischen Akademie Domschule Würzburg (POW) Die Katholische Akademie Domschule hat für das erste Halbjahr 2010 ein vielfältiges Programmangebot vorgelegt. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ mit rund 80 Veranstaltungen in den Bereichen Kunst, Musik, Theater und Bildung. Es beginnt am 17. Februar mit dem Aschermittwoch der Künstler und findet seinen Abschluss mit dem feierlichen Abendlob am Christkönigsonntag, 21. November. Daneben bietet die Domschule zahlreiche Tagungen, Seminare und Vorträge an. Das Seminar „Wo ist die Liebe geblieben?“ gibt Paaren am 2. und 3. Juli Anregungen für ihre Beziehung. Die Fachtagung „Alter – (k)ein Wert!?“ am 20. Mai beschäftigt sich mit dem demografischen Wandel in der Gesellschaft. Referent ist Professor Dr. Andreas Kruse, Vorsitzender der Sechsten Alternberichtskommission der Bundesregierung. Österlichem Jubel in Liturgie und Musik spürt die Veranstaltung „Exsultet und Halleluja“ am 20. März nach. Das 40-jährige Bestehen von „Theologie im Fernkurs“ feiert die Domschule mit einem Festwochenende vom 23. bis 25. April. Der Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zelebriert dazu am 25. April einen Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom. Das Programm ist erhältlich bei: Katholische Akademie Domschule, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38664500, Fax 0931/38664555, E-Mail info@domschule-wuerzburg.de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (15 Zeilen/0410/0117) Katechetisches Institut über Fasching geschlossen Würzburg (POW) Das Katechetische Institut der Diözese Würzburg ist von Rosenmontag, 15. Februar, bis einschließlich Aschermittwoch, 17. Februar, geschlossen. Am Donnerstag, 18. Februar, hat es von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr geöffnet, am Freitag, 19. Februar, von 9 bis 12 Uhr. (3 Zeilen/0410/0127) Ökumenischer Kirchentag schreibt „Ökumene-innovativ-Preis“ aus München/Würzburg (POW) Für zukunftsweisende ökumenische Projekte schreibt der Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in München den „Ökumene-innovativ-Preis“ aus. Bewerben können sich Gruppen, Pfarr- und Kirchengemeinden, die aus mindestens zwei unterschiedlichen Konfessionen bestehen und neue Wege gehen, um ein Zeichen für die Einheit der Christen zu setzen. Die Siegerehrung findet im Rahmen einer Abendveranstaltung des Kirchentags am 13. Mai in München statt. Fünf vorab ausgewählte Projekte dürfen sich dort dem Publikum präsentieren, das über die Vergabe des Preises abstimmt. Alle Vertreterinnen und Vertreter der fünf Projekte erhalten eine kostenlose Dauerkarte für den Kirchentag, der vom 12. bis zum 16. Mai in München stattfindet. Dem Gewinner werden zwei prominente Gäste aus der Ökumene vermittelt, die am Heimatort des Projektes einen Ökumene-Tag mitgestalten. Der Bewerbungsbogen steht im Internet unter www.oekt.de/oekumenepreis zur Verfügung und kann via EMail oder per Fax an die Projektkommission Ökumene gesandt werden. Anmeldung bis Freitag, 12. März, und weitere Informationen bei: Projektkommission Ökumene, Telefon 089/559992337, E-Mail oekumenepreis@oekt.de. (13 Zeilen/0410/0129; E-Mail voraus) Vom Bischof durch den Dom geführt Würzburg (POW) Eine knapp 75-minütige Führung durch den Würzburger Kiliansdom hat am Freitagabend, 23. Januar, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann einer rund 35 Personen starken Gruppe um Privatdozent Dr. Dr. Josip Bill gegeben. Dabei erläuterte der Bischof das theologische Konzept der Kathedrale, das von der Erschaffung der Welt am Eingangstor über den Menorah-Leuchter als Symbol für das Alte Testament bis hin zum Wiederkommenden Christus in der Apsis reicht. Seine Ausführungen ergänzte der promovierte Kunsthistoriker durch zahlreiche Details zu einzelnen Kunstwerken wie den von Riemenschneider geschaffenen Grabplatten für die Bischöfe Rudolf von Scherenberg und Lorenz von Bibra. Der Chirurg Bill hatte im Dezember 2009 bei einer Benefizgala zugunsten eines Projekts für Familien mit Kindern mit Behinderung des Familienbunds der Katholiken (FDK) für 1700 Euro die Sonderführung ersteigert. An der Führung im Dom nahmen unter anderem auch die Initiatoren der Gala teil: die frühere Würzburger Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann, Klaus Hiltrop, Gerhard und Rosi Hetzler sowie René Werner. (12 Zeilen/0410/0113; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Schweigeminute und Glockenläuten für Erdbebenopfer Würzburg (POW) Zum Gedenken an knapp 500 zu Tode gekommene Kinder und Jugendliche in den Don Bosco-Einrichtungen in Haiti – darunter auch vier Mitbrüder der salesianischen Ordensgemeinschaft – werden die Mitarbeiter des Berufsbildungswerkes Würzburg der Caritas-Don Bosco gGmbH am Freitag, 22. Januar, um 10.15 Uhr für zwei Minuten die Arbeit unterbrechen. In dieser Zeit läuten die Glocken der Don Bosco-Kirche am Schottenanger. Alle Einrichtungen der Salesianer in Haiti wie Straßenkinderzentren, Schulen und Berufsbildungszentren sind komplett zerstört. Das Provinzialat ebenso wie das Nachnoviziat und ein Studienzentrum in Port-au-Prince sind schwer beschädigt und praktisch unbewohnbar. Nähere Informationen im Internet unter www.donbosco.de. Am Sonntag, 24. Januar, findet in allen Pfarrgemeinden der Diözese Würzburg eine Sonderkollekte zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti statt. (9 Zeilen/0410/0107; E-Mail voraus) Personalmeldungen Studiendirektor a. D. Monsignore Albert Schlereth 85 Jahre alt Bürgstadt/Miltenberg/Greßthal (POW) Studiendirektor a. D. Monsignore Albert Schlereth wird am Freitag, 5. Februar, in Bürgstadt 85 Jahre alt. Über 30 Jahre war er Religionslehrer am Gymnasium in Miltenberg. In Greßthal geboren, wurde er am 4. Dezember 1949 durch Bischof Dr. Julius Döpfner in Würzburg zum Priester geweiht. Ab 1950 fungierte Schlereth als Kooperator in Neustadt am Main. Anschließend war er Kaplan in Aschaffenburg-Sankt Josef und in Bad Neustadt. Im September 1951 übernahm er die Aufgaben des Präfekts am Kilianeum in Würzburg und unterrichtete am Alten Gymnasium. 1956 kam Schlereth als Religionslehrer an das Johannes-Butzbach-Gymnasium nach Miltenberg. Dort war er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1987 als Studienrat, Studienprofessor, Oberstudienrat und schließlich als Studiendirektor tätig. Als Vorsitzender des Personalrats setzte er sich für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen ein. Auf diözesaner und bayerischer Ebene war er maßgeblich beteiligt, die curricularen Lehrpläne für das Fach Katholische Religionslehre zu erstellen. Bekannt wurde er auch durch zahlreiche religionspädagogische Veröffentlichungen. Zudem engagierte er sich als Fachberater für katholische Religionslehrer an Gymnasien und war in den Jahren 1977 bis 1994 Beauftragter für Priesterfortbildung und theologische Erwachsenenbildung im Dekanat Miltenberg. Seelsorgerisch wirkte er in Miltenberg in der Pfarrgemeinde Sankt Jakobus mit und war an der Klosterkirche tätig. 1989 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Monsignore. Bereits 1985 war Schlereth von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele die Sankt Bruno-Medaille der Diözese Würzburg verliehen worden. (18 Zeilen/0410/0108) Pfarrer i. R. Alois Landauer wird 70 Jahre alt Wemding/Grettstadt (POW) Pfarrer i. R. Alois Landauer, langjähriger Pfarrer von Grettstadt, wird am Mittwoch, 10. Februar, in Wemding 70 Jahre alt. Landauer wurde 1940 in Duschowitz im Böhmerwald geboren. Nach dem Abitur engagierte er sich fünf Jahre in der missionarischen Entwicklungshilfe in Südafrika. Zurück in der Heimat absolvierte er eine Ausbildung als Religionslehrer und war im Schuldienst und in der Pfarrarbeit in Nüdlingen tätig. 1972 wurde er zum Diakon geweiht. Nach drei Jahren als hauptamtlicher Diakon in Nüdlingen wurde Landauer am 16. Mai 1975 im Würzburger Dom zum Priester geweiht. Drei Monate wirkte er in Nüdlingen, anschließend ein knappes Jahr in Hofheim als Kaplan, bevor er 1976 Pfarrverweser in Stadtlauringen, ab 1978 auch für Birnfeld wurde. 1980 wurde Landauer zum Pfarrer von Grettstadt ernannt. Dort wirkte er bis zu seiner Ruhestandsversetzung aus gesundheitlichen Gründen Ende 2005. Seither lebt er in Wemding. (10 Zeilen/0410/0106) Künftiger Diözesan-Altenseelsorger Franz Schmitt übernimmt zusätzlich Pfarreiengemeinschaft Emmaus Würzburg/Untersteinbach/Frickenhausen (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Franz Schmitt (54), bis Ende August 2010 noch Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist Rauhenebrach und Dekan des Dekanats Ebern, mit Wirkung vom 1. September 2010 zum neuen Diözesan-Altenseelsorger ernannt und ihm gleichzeitig die Pfarreiengemeinschaft „Emmaus: Erlach – Frickenhausen – Kaltensondheim – Zeubelried“ verliehen. (5 Zeilen/0410/0125) Seelsorgsauftrag für Pfarrer i. R. Alkuin Mahr Würzburg/Haßfurt (POW) Pfarrer i. R. Alkuin Mahr ist zum 1. Februar 2010 ein Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Sankt Kilian Haßfurt erteilt worden. (2 Zeilen/0410/0124) Pfarrer i. R. Lolke Nijdam gestorben Tauberrettersheim (POW) Pfarrer i. R. Lolke Nijdam, der viele Jahre in der Pfarrei Tauberrettersheim als Seelsorger wirkte, ist am Dienstag, 26. Januar, im Alter von 76 Jahren in Emmerich gestorben. Das Requiem für den Verstorbenen wird am Samstag, 30. Januar, um 13 Uhr in Tauberrettersheim gefeiert, die Beisetzung schließt sich an. Der in Alkmaar/Niederlande geborene Priester studierte in Amsterdam zunächst Jura, bevor er sich der Philosophie und Theologie zuwandte. Am 14. Juli 1966 empfing Nijdam in Alverna die Priesterweihe und wirkte anschließend als Kaplan in Amsterdam. 1968 kam Nijdam nach Deutschland und war als Kaplan in München und Landshut eingesetzt. In der Erzdiözese München und Freising war er von 1973 bis 1994 Pfarrer in verschiedenen Gemeinden und engagierte sich als Religionslehrer: in Bischofswiesen, Bockhorn, Rosenheim und Freising. 1993 ließ er sich in den Ruhestand versetzen, den er zunächst in Altötting, ab 1994 in Unterfranken verbrachte. Für die Pfarrei Tauberrettersheim erhielt er im gleichen Jahr einen Seelsorgsauftrag. Von 2004 bis 2006 wirkte er dort als Pfarradministrator. Anschließend ging Nijdam zurück in die Niederlande. (12 Zeilen/0410/0130; E-Mail voraus) Veranstaltungen Finissage zur Krippenausstellung im Museum am Dom Würzburg (POW) Am Sonntag, 31. Januar, findet um 19.30 Uhr die Finissage zur Sonderausstellung „Krippen weltweit“ im Museum am Dom in Würzburg statt. Bei Wein und Brot können die Besucher nochmals die vielfältige Welt der über 150 Krippen betrachten, die aus einer fränkischen Privatsammlung stammen. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet zusätzlich zum Eintritt fünf Euro. Bereits um 15 Uhr gibt es im Museum am Dom die letzte Führung durch die Sonderausstellung. Bei der etwa einstündigen Führung werden die wichtigsten Exponate vorgestellt, die Teilnahme kostet pro Person zusätzlich zum Eintritt zwei Euro. Ebenfalls um 15 Uhr findet im Museum am Dom eine Führung durch die Dauerausstellung unter dem Titel „Alte und neue Kunst im Dialog“ statt. Dabei werden das Konzept und die wichtigsten Exponate des Museums vorgestellt, das in einem spannenden Gegenüber alte und zeitgenössische Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten zeigt. Die Teilnahme an der etwa einstündigen Führung kostet pro Person zusätzlich zum Eintritt zwei Euro. (11 Zeilen/0410/0121) Mitgliederversammlung des Würzburger Dommusikvereins Würzburg (POW) Zur Mitgliederversammlung 2010 lädt der Würzburger Dommusikverein am Dienstag, 2. Februar, ein. Beginn ist um 19.30 Uhr mit einem Konzert in der Franziskanerkirche in Würzburg. Unter Leitung von Domkapellmeister Professor Martin Berger und Domkantorin Judith Schnell singen die Würzburger Domsingknaben und die Mädchenkantorei. Domorganist Professor Stefan Schmidt ist an der Orgel zu hören. Im Anschluss daran findet die Jahresversammlung in den neuen Proberäumen der Dommusik statt. Auf dem Programm stehen unter anderem der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Nikolaus Peter Hasch sowie Rückblick und Vorschau des Domkapellmeisters Berger, des Domorganisten Schmidt und der Domkantorin Schnell. (8 Zeilen/0410/0133; E-Mail voraus) Kurzexerzitien und Bildungswochenenden für Familien Würzburg/Bad Königshofen/Retzbach (POW) Der Familienbund der Katholiken (FDK) in der Diözese Würzburg bietet in den kommenden Monaten Kurzexerzitien und Bildungswochenenden für Familien an. „Die Seele in die Sonne halten“ lautet der Titel der Exerzitien, zu denen der Familienbund von Donnerstag, 18. Februar, bis Sonntag, 21. Februar, in das Bildungshaus Sankt Michael nach Bad Königshofen einlädt. Die teilnehmenden Familien sollen dabei das Licht Gottes in ihr Leben scheinen lassen. Der Preis für Familien aus der Diözese Würzburg beträgt 200 Euro, Teilfamilien zahlen 150 Euro. Das Bildungswochenende „Vom Esel bis zum Engel“ gibt kreative Anregungen, wie die Heilige Woche von Palmsonntag bis Ostern in der Familie gestaltet und gefeiert werden kann. Es findet von Freitag, 5. März, bis Sonntag, 7. März, ebenfalls im Bildungshaus Sankt Michael in Bad Königshofen statt. Familien aus der Diözese Würzburg zahlen 130 Euro für die Teilnahme, Teilfamilien 100 Euro, Alleinerziehende 75 Euro. Die Botschaft der Bibel und die psychologische Bedeutung von Märchen stehen von Freitag, 23. April, bis Sonntag, 25. April, auf der Benediktushöhe Retzbach im Mittelpunkt des Familienseminars „Du bist erwünscht, du bist erwartet“. Dabei erfahren die Teilnehmer Besinnliches und Heiteres, Gesänge und Tanz, Spiel und Kreativität. Der Pauschalpreis für Familien aus der Diözese Würzburg beträgt 130 Euro, für Teilfamilien 100 Euro und für Alleinerziehende 75 Euro. Bei allen drei Veranstaltungen gibt es ein Kinder- und Jugendprogramm. Anmeldung und weitere Informationen bei: Familienbund der Katholiken, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665221, E-Mail fdk@bistum-wuerzburg.de, Internet www.familienbund-wuerzburg.de. (18 Zeilen/0410/0131) Kolping-Frauentag diskutiert Zukunft der Schule Würzburg (POW) Die „Schule der Zukunft“ ist das Thema des zehnten Kolping-Frauentages. Dazu lädt der Würzburger Diözesanverband des Kolpingwerkes alle interessierten Frauen am Samstag, 27. Februar, in das Kolping-Center Mainfranken nach Würzburg ein. Folgende Fragen stehen dabei im Blickpunkt: Welche Rolle spielt Schule heute? Welche Werte und welche Menschenbildung soll Schule heute vermitteln? Was braucht Schule, was brauchen Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern, damit Schule gelingt? Dazu Stellung nehmen die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm (CSU), und die Landtagsabgeordnete Simone Tolle (Grüne). Der Stettener Frauenchor „Tonart“ umrahmt den Frauentag musikalisch mit einem Benefizkonzert. Den Abschluss bildet eine Wort-Gottes-Feier mit Pastoralreferentin Marion Mack. Anmeldung und weitere Informationen bei: Kolpingwerk Mainfranken, Telefon 0931/41999400, E-Mail kolpingwerk@kolping-mainfranken.de, Internet kolpingwerk-mainfranken.de. (11 Zeilen/0410/0132) Auf den Spuren von Pater Unzeitig zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau Würzburg (POW) Die Ackermann-Gemeinde der Diözese Würzburg und die Würzburger Missionare von Mariannhill laden zu einer Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau ein. Am Samstag, 13. März, folgen die Teilnehmer den Spuren von Mariannhillerpater Engelmar Unzeitig, der 1945 im Konzentrationslager verstarb und dessen Seligsprechung bevorsteht. Neben einer Führung durch die Ausstellung in der KZGedenkstätte steht auch die Feier einer Heiligen Messe in der Karmelitinnen-Kirche auf dem Programm. Der Preis für Busfahrt, Eintritt und Führungen beträgt 20 Euro pro Person. Anmeldung bis Montag, 1. März, und weitere Informationen bei: Mariannhiller Mission, Telefon 0931/796990, Fax 0931/7969935, EMail provinzial@mariannhill.de. (8 Zeilen/0410/0126) Studienfahrt mit Frauenbund zur Leipziger Buchmesse Würzburg (POW) Der Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) lädt zu einer zweitägigen Studienfahrt zur Leipziger Buchmesse ein. Am Freitag, 19. März, stehen die Anreise und eine Stadtführung in Leipzig auf dem Programm. Nach einer Übernachtung im Hotel besuchen die Teilnehmerinnen am Samstag, 20. März, die Buchmesse. Dort präsentieren rund 1800 Verlage aus 30 Ländern ihre Werke. Pro KDFB-Zweigverein sind maximal zwei Anmeldungen möglich. Interessierte Frauen, die nicht im KDFB organisiert sind, können ihre Anfrage an den Diözesanverband richten. Anmeldung bis Freitag, 5. Februar, und weitere Informationen bei: Katholischer Deutscher Frauenbund, Diözesanverband Würzburg, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, Telefax 0931/38665349, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.frauenbund.bistum-wuerzburg.de. (10 Zeilen/0410/0118) Pilgerreise ins Heilige Land mit Exerzitienhaus Himmelspforten Würzburg (POW) Das Exerzitienhaus Himmelspforten lädt vom 7. bis 14. Mai zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land nach Israel und Palästina ein. Auf dem Programm stehen ein Besuch der Klagemauer, des Tempelplatzes mit Felsendom und Al Aksa-Moschee in Jerusalem, der Geburtskirche Jesu in Betlehem, der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und eine Fahrt auf die Höhe des Ölberges mit Besuch der Himmelfahrtsstätte Jesu. An den wichtigsten biblischen Stätten feiern die Pilger Gottesdienste. Am See Genezareth und am Toten Meer ist Zeit zum Baden. Reiseleiter sind Dr. Burkhard Rosenzweig, Rektor von Himmelspforten, und Dekan i. R. Georg Hirschbrich. Anmeldung und weitere Informationen bei: Bayerisches Pilgerbüro, Dachauer Straße 9, 80335 München, Telefon 089/5458110, Fax 089/54581169, E-Mail bp@pilgerreisen.de, Internet www.pilgerreisen.de. (9 Zeilen/0410/0120) Soldaten feiern Friedensgottesdienst mit Weihbischof Boom Würzburg (POW) Mit rund 500 Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbeschäftigten aus den Bundeswehr-Standorten Amberg, Hammelburg, Hardheim, Veitshöchheim, Volkach, Walldürn und Wildflecken feiert Weihbischof Ulrich Boom am Donnerstag, 28. Januar, im Kiliansdom einen Gottesdienst anlässlich des Weltfriedenstags. Die Eucharistiefeier beginnt um 10.30 Uhr. Der Weltfriedenstag der katholischen Kirche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wenn du den Frieden willst, bewahre die Schöpfung“. (5 Zeilen/0410/0119; E-Mail voraus) Tagung: Wo bleiben die Hauptamtlichen, wenn die Volkskirche geht? Würzburg/Erfurt (POW) „So nah und doch so fern – Wo bleiben die Hauptamtlichen, wenn die Volkskirche geht?“: Unter diesem Titel veranstalten das Diözesan-Bonifatiuswerk Würzburg und das Seelsorgeamt Erfurt eine Tagung für pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Sonntagabend, 28. Februar, bis Montag, 1. März, im Sankt Burkardus-Haus Würzburg. Was verändert sich für hauptamtliche Seelsorger, wenn immer weniger Gläubige zur Kirche kommen? Wie sieht Seelsorge aus, wenn volkskirchliche Strukturen nicht mehr funktionieren? Wie ist es möglich, bei alledem „missionarische“ Kirche zu sein? Die Tagung fragt nach der neuen Rolle hauptamtlicher kirchlicher Mitarbeiter unter den sich rasant verändernden Rahmenbedingungen der Seelsorge heute. Als Referent wurde unter anderem der Direktor des Seminars für Pastoraltheologie an der Universität Münster, Professor Dr. Reinhard Feiter, gewonnen. Die Veranstaltung beginnt am 28. Februar um 18 Uhr und endet am 1. März um 17.30 Uhr. Der Preis einschließlich Übernachtung und Vollpension beträgt 30 Euro. Anmeldung über das Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung Würzburg, Telefon 0931/38664700, Fax 0931/38664777, E-Mail tpf@bistum-wuerzburg.de. Weitere Informationen gibt es beim Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, Telefon 05251/299644, E-Mail brodersen@bonifatiuswerk.de. (14 Zeilen/0410/01111; E-Mail voraus) Segensgottesdienst mit Pater Anselm Grün Münsterschwarzach (POW) Zum Fest der Darstellung des Herrn feiert Pater Anselm Grün einen Segensgottesdienst in der Abteikirche Münsterschwarzach. Der Gottesdienst am Mittwoch, 3. Februar, um 19.30 Uhr steht unter dem Motto „Verlorenes wiederfinden“. Mit Impulsen zum Nachdenken, Musik, und gemeinsamen Singen soll das Licht Jesu Christi den Besuchern ihren Weg durch das Jahr erhellen. Bruder Julian Glienke wird die Feier mit seiner Bratsche musikalisch begleiten. Am Ende des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen. (6 Zeilen/0410/0128) Dokumentation Stellungnahme von Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand zum Interview „Ja, ich bin glücklich“ mit Michael Sell in der Main-Post vom 22. Januar 2010 Es gibt Behauptungen, die auch durch Wiederholung nicht richtig werden. Deshalb sei zum Interview der Main-Post vom 22. Januar 2010 mit Herrn Michael Sell Folgendes angemerkt: Es trifft nicht zu, dass es im Neuen Testament keine Begründung für die christlich gelebte Ehelosigkeit gibt. Zum einen lebte Jesus selbst ehelos, zum anderen spricht er (vergleiche Matthäusevangelium 19,12) vom Verzicht auf die Ehe um des Himmelreiches willen. Offensichtlich hat Michael Sell ein falsches Verständnis von einem Dienstgespräch. Im Unterschied zu einem Gespräch in der geistlichen Begleitung, das in der Tat einer äußersten Diskretion unterliegt, zielt ein Dienstgespräch auf äußerlich wahrnehmbare Fakten, die oft auch Dritte betreffen und von daher sogar weiter kommuniziert werden müssen. Bedauerlich ist, dass Michael Sell trotz verschiedener Gesprächsbemühungen nicht nur dem Bischof, sondern auch dem Generalvikar und dem Personalreferenten gegenüber die Unwahrheit gesagt hat. Wenn es Herrn Sell wirklich ein Anliegen ist, dass die Menschen in der Pfarreiengemeinschaft „Sieben Sterne im Hammelburger Land“ wieder zu einem gedeihlichen Miteinander finden, dann muss man fragen, ob er durch seine Besuche dort dazu beiträgt oder nicht vielmehr die bestehende Spaltung noch vertieft. Es gibt nämlich durchaus nicht wenige Menschen, die über die Art und Weise, wie Herr Sell mit gegebenen Versprechen umgegangen ist, irritiert und verletzt sind. Dr. Karl Hillenbrand, Generalvikar der Diözese Würzburg (16 Zeilen/0410/0112; E-Mail voraus) Bischofstermine im Februar Im Februar werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB), Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.) folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!): Libanon 26.01. bis 02.02. Internationale Dialogkommission mit den Alt-orientalischen Kirchen (B em.) Würzburg 01.02. bis 02.02. Klausurtagung des AGR im Exerzitienhaus Himmelspforten (B + WB) Würzburg, St. Elisabeth 01.02. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Dom 02.02. 09.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Dom 02.02. 17.30 Uhr Pontifikalamt anlässlich Darstellung des Herrn (B) Gössenheim 03.02. 08.15 Uhr Firmung (WB) Würzburg 03.02. 11.00 Uhr Pressekonferenz zum Haushalt im Sank Burkardushaus (B) Eußenheim 03.02. 11.00 Uhr Firmung (WB) Randersacker 04.02. 08.15 Uhr Firmung (B) Rieneck 04.02. 08.15 Uhr Firmung (WB) Fährbrück 04.02. 11.00 Uhr Firmung (B) Burgsinn 04.02. 11.00 Uhr Firmung (WB) Zellingen 05.02. 08.15 Uhr Firmung (WB) Würzburg, Caritasverband 05.02. 10.30 Uhr Treffen mit Zivildienstbeauftragten (B) Arnstein 05.02. 11.00 Uhr Firmung (WB) Veitshöchheim 05.02. 19.00 Uhr Fastnacht in Franken (B) Happertshausen 07.02. 15.00 Uhr Altarweihe (WB) Würzburg, St. Peter und Paul 07.02. 18.30 Uhr Pontifikalamt mit dem Cartellverband Würzburg anlässlich des Semesterabschlusses (B) Rom 07.02. bis 11.02. Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen (B em.) Würzburg 08.02. bis 09.02. Studientag mit den AG-Leitungen der UK GGB im Exerzitienhaus Himmelspforten (B) Thüngersheim 08.02. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg 08.02. 15.30 Uhr Arbeitsgruppe „Priesterjahr“ (WB) Kürnach 09.02. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Gemünden 10.02. 08.15 Uhr Firmung in Allerheiligste Dreifaltigkeit (WB) Würzburg 11.02. 10.00 Uhr Pressekonferenz zum Abschluss der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften im Sankt Kilianshaus (B) Würzburg, St. Alfons 17.02. 10.00 Uhr Aschermittwoch der Künstler (B) Würzburg, Dom 17.02. 17.30 Uhr Eucharistiefeier mit Erteilen des Aschenkreuzes (WB) Würzburg 18.02. 17.00 Uhr Diözesan-Pastoralrat im Sankt Burkardushaus (B) Würzburg, Neumünster 19.02. 17.30 Uhr Gottesdienst anlässlich der Jahrestagung der katholischen deutschsprachigen Liturgiewissenschaftler und Liturgiereferenten (Sankt Burkardushaus) (B) Würzburg, St. Albert 21.02. 10.00 Uhr Firmung der Pfarreien St. Albert und St. Jakobus (B em.) Nordheim/Rhön 21.02. 10.30 Uhr Altarweihe (WB) Würzburg 21.02. 16.00 Uhr Zulassungsfeier der Erwachsenen-Taufbewerber (WB) Freiburg/Breisgau 22.02. bis 25.02. Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (B + WB) Neustadt/M. 25.02. bis 26.02. Weihetreffen (WB) Dittelbrunn 26.02. 09.00 Uhr Firmung (WB em.) Ochsenfurt, St. Andreas 27.02. 09.00 Uhr Pontifikalgottesdienst zur Eröffnung der Visitation im Dekanat Ochsenfurt (B + WB) Nürnberg 27.02. Verband der katholischen Religionslehrer an den Gymnasien in Bayern e.V. (WB) Tückelhausen, Darstadt, Goßmannsdorf 27.02. Visitation – Begegnung, Kindersegnung, Vorabendmesse (B) Frickenhausen, Kaltensondheim 27.02. Visitation (WB) Zeubelried 27.02. 18.00 Uhr Visitation – Eucharistiefeier (WB) Hopferstadt 28.02. 09.30 Uhr Visitation – Pontifikalgottesdienst mit Firmung (B) Frickenhausen 28.02. 09.30 Uhr Visitation – Pontifikalamt, Firmung, Begegnung (WB) Hohestadt 28.02. 14.30 Uhr Visitation – Fastenandacht, Begegnung (B) Tückelhausen 28.02. 16.00 Uhr Visitation – Besuch des Kartäusermuseums, Begegnung, Vespergottesdienst (B) Schweinfurt, Heilig Geist 28.02. 19.00 Uhr Eucharistiefeier mit Fastenpredigt (WB) Geburtstage und Jubiläen im Februar * 05.02. 85. Geburtstag Monsignore, Studiendirektor a. D. Albert Schlereth Königsberger Straße 12, 63927 Bürgstadt * 10.02. 70. Geburtstag Pfarrer i. R. Alois Landauer In der Scheibe 27, 86650 Wemding * 12.02. 70. Geburtstag Pfarrer Adalbert Benker Ernstkirchen Nr. 1, 63825 Schöllkrippen * 16.02. 80. Geburtstag Pfarrer i. R. Ewald Braun Kirchstraße 10, 98544 Zella-Mehlis * 17.02. 70. Weihetag Pfarrer i. R. Otto Pfeifroth Klinikstraße 10, 97070 Würzburg * 17.02. 70. Weihetag Pfarrer i. R. Anton Ziegler Bahnhofstraße 16, 97239 Aub * 20.02. 94. Geburtstag Pfarrer i. R. Lothar Brunnquell Sonnenstraße 15, 97072 Würzburg 20.02. 65. Geburtstag Diakon mit Zivilberuf i. R. Richard Pollak Pilziggrundstraße 71a, 97076 Würzburg * 22.02. 96. Geburtstag Monsignore, Pfarrer i. R. Josef Ryba Herrngasse 7, 97440 Werneck (Priester der Erzdiözese Prag) * 22.02. 70. Geburtstag Diakon entpflichtet Hubert Schwab Unterer Weg 34, 97084 Würzburg * 23.02. 25. Weihetag Pfarrer Andreas Bracharz Am Herrenhof 1, 97631 Bad Königshofen * 23.02. 25. Weihetag Pfarrer Thomas Paul Hermes, Freigestellt für die Mission BOL Potosi, Casilla 3, Calle Campos # 34 Parroquia San Benito, Bolivien * 23.02. 25. Weihetag Pfarrer Georg Klar Hauptstraße 30, 63814 Mainaschaff * 23.02. 25. Weihetag Dekan Joachim Morgenroth Pfarrgasse 2, 97478 Knetzgau * 23.02. 25. Weihetag Ökumenereferent Dr. Petro Müller, Pfarrvikar Gartenstraße 16, 97276 Margetshöchheim * 23.02. 25. Weihetag Pfarrvikar Wolfgang Senzel, Religionslehrer Mitarbeitender Priester im Klinikum am Hasenkopf Webergasse 6, 63739 Aschaffenburg * 24.02. 75. Geburtstag Pater Anselm Ehmele SDS St.-Pius-Straße 25, 63820 Elsenfeld * Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden. P O W 4 - 22 - 27.01.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de