I N H A L T Berichte Würzburg: Endspiel, Kirchentag und Wahlen 4-6 (Blick auf das Jahr 2010 im Bistum Würzburg) Würzburg: Könige unterwegs für Kinderrechte 7 Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich (Zentrale Aussendungsfeier der Sternsinger mit rund 1000 Jungen und Mädchen) Berlin/Würzburg/Greßthal: Eine wunderbare Tradition 8 (Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Sternsinger) Greßthal/Würzburg: Die Weisen aus Greßthal 9 (Mädchen und Jungs vertreten die Sternsinger bei Kanzlerin Merkel in Berlin) Würzburg: Spenden sammeln für Arme und Christus verkünden 10 (Bischof Hofmann bittet um Unterstützung für Sternsinger) Würzburg: „Wir leben in der Endzeit“ 11 (Silvestergottesdienst mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann) Würzburg: Zündstoff für die Welt 12 (Bischof Hofmann am Weihnachtsfest 2009 – Geburt des Erlösers gibt Hoffnung) Würzburg: Friedenslicht für die Gefangenen 13 (Bischof Hofmann feiert in der JVA eine ökumenische Christvesper) Würzburg: Intensive und ernste Gespräche 14 (2009 großer Andrang bei Telefonaktion „Heißer Draht“ mit Bischof Hofmann) Würzburg: Ein Leben lang unterwegs 15 (Weihbischof Ulrich Boom richtet Wort zum Wallfahrtsjahr 2010 an Pilger) Santiago de Compostela/Würzburg: Rühl in Erzbruderschaft aufgenommen 16 (Fränkische Sankt Jakobus-Gesellschaft besucht Santiago de Compostela) Würzburg: Voller Wärme und Zuneigung 17 (Marienkapelle in Würzburg hat eine Krippe zum Weihnachtsfest 2009) Würzburg: Mit Leidenschaft für Gott und Menschen 18 (Theologen treffen sich 30 Jahre nach ihrer Diplomprüfung) Würzburg/Großostheim/Riedenberg: Caritas engagiert sich beim Klimaschutz 19 (Größte Photovoltaikanlage auf kirchlichem Dach im Bistum geht ans Netz) Würzburg: Kirche oft einzige Instanz der Hoffnung 20 (Missio und Bistum Würzburg rufen zu Spenden zum Afrikatag auf) Würzburg: Eine halbe Million Euro investiert 21 (Studentenwohnheim Thomas-Morus-Burse renoviert) Würzburg: „Sozialpolitik zum Wohle der Menschen“ 22 (Vertreterversammlung des Caritasverbands für die Diözese Würzburg) Würzburg: Verbände für Betreuungsgeld 23 (KAB und FDK sprechen sich für finanzielle Unterstützung von Familien aus) Würzburg: Anerkennung für soziales Ehrenamt 23 (Caritas gibt Nachweise für 80 Stunden ehrenamtliches Engagement im Jahr aus) Würzburg: Aufopferungsvoller Dienst für Kranke 24 (Fünf Grüne Damen mit dem Caritaskreuz ausgezeichnet) Buch-Tipp Würzburg: Schnibbelskuchen, Tapas und Hochzeitssuppe 25 (Zweites Kochbuch mit Lieblingsrezepten von deutschen Bischöfen) Lohr am Main/Würzburg: Gedanken für den Moment, die nachhallen 25 Kurzmeldungen Würzburg/Arnstein: Pfarreiengemeinschaft „Um Maria Sondheim“ errichtet 26 Würzburg/Helmstadt/Neubrunn: „Heiliger Benedikt zwischen Tauber und Main“ errichtet 26 Würzburg/Kitzingen: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hedwig im Kitzinger Land“ errichtet 26 Würzburg: Fortbildungsprogramm für die pastoralen Dienste erschienen 26 Retzbach: Benediktushöhe veröffentlicht Jahresprogramm 2010 26 Würzburg: „Andere Lieder wollen wir singen, spielen, tanzen“ 27 Schweinfurt: Neues Programm der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt 27 Würzburg: Schwester Lioba Mehler feiert 90. Geburtstag 27 Münsterschwarzach: Fernsehsendung und Feier zum 65. Geburtstag von Anselm Grün 28 Würzburg/Oberpleichfeld: Bettina Endres feiert 25. Dienstjubiläum im Bischofshaus 28 Würzburg: Vinzentinums-Küchenleitung Maria Scheckenbach geht in Ruhestand 28 Würzburg: Gottesdienstvorlage und Arbeitshilfe zum Familiensonntag 29 Würzburg: Caritasdirektor zum Wort der Bischöfe – Wichtiger Impuls für Christen 29 Würzburg: Patenschaft für Straßenkind in Sambia abgeschlossen 30 Würzburg/Bad Neustadt: „Mit der Stasi in der Kirchenbank“ 30 Würzburg: Neue Krippe im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg 30 Würzburg/Bad Kissingen/Münnerstadt: Kolping bringt fast 15.000 Päckchen nach Rumänien 31 Würzburg/Winterhausen: Winterhäuser Kindergarten sammelte für Flüchtlingsfamilien 31 Würzburg: Museum am Dom und Domschatz an Silvester und Neujahr geschlossen 31 Würzburg: Bischof Hofmann beeindruckt von historischen Handschriften 32 Würzburg: Neue Ausgabe der KLJB-Zeitschrift „Knotenpunkt“ erschienen 32 Würzburg: Neues Halbjahresprogramm der Ehe- und Familienseelsorge 32 Personalmeldungen Würzburg: Bis heute Erfurt eng verbunden 33 (Ehrendomherr Prälat Dieter Hömer wird 80 Jahre alt) Würzburg/Helmstadt: Langjähriger Personalleiter Bertold Baunach wird 70 Jahre alt 34 Würzburg/Mönchberg: Seelsorgsauftrag für Pfarrer i. R. Wendelin Lieb 34 Würzburg/Fladungen: Kaplan Dr. Christian Lutz bis Februar in Fladungen 34 Grafenrheinfeld/Oberpleichfeld: Pfarrer Hans Böhm im Alter von 73 Jahren gestorben 35 Ndanda/Burgerroth/Ochenfurt: Missionspater Bernhard Hofmann in Tansania verstorben 35 Santa Cruz de la Sierra/Eltmann: Bolivienmissionar Pater Waldemar Lutz gestorben 36 Lohr am Main: Diakon i. R. Johannes Kistner mit 77 Jahren gestorben 36 Veranstaltungen Würzburg/Schmerlenbach/Oberstreu/Schweinfurt: Misereor-Aktion 2010 vorbereiten 37 (Informationstreffen in vier Regionen) Würzburg: Ökumenisches Gebet in der Franziskanerkirche 37 Würzburg: Byzantinischer Gottesdienst mit Weihbischof Ulrich Boom 37 Würzburg: Fortbildung zum Thema Entwicklungsgespräche 38 Würzburg: Führung durch Krippenausstellung im Museum am Dom 38 Würzburg: Klimagipfel von Kopenhagen im Fokus von Podiumsdiskussion 38 Würzburg: Führungskräfteschulung für Verbandsfrauen 38 Würzburg: Frauen können „neue Horizonte entdecken“ 39 Würzburg: Die Heiligen Drei Könige in Kunst und Volksfrömmigkeit 39 Würzburg: Musikalisches Feuerwerk im Juliusspital Würzburg 39 Würzburg: Führung durch die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ 39 Würzburg: Ökumenisches Friedesgebet in der Franziskanerkirche 39 Würzburg: Schwellengebet im Neumünster und Neujahrsgottesdienst in der Marienkapelle 40 Würzburg: Studientage zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2010 40 Würzburg/Karlstadt: Bildungstage 2010 für Frauen aus dem Raum Main-Spessart 40 Würzburg/Rödelsee: Bildungstage für Frauen zum Thema „Miteinander reden“ 40 Bad Königshofen: Wochenende für alleinerziehende Mütter 41 Bad Königshofen: Spiritueller Fastenkurs für Frauen 41 Bad Königshofen: Trauer-Wochenende für Eltern 41 Schmerlebach: Philosophieren mit Kindern 41 Berichte Endspiel, Kirchentag und Wahlen Blick auf das Jahr 2010 im Bistum Würzburg – Visitation im Dekanat Ochsenfurt – Abschluss der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften und Regionaltage – Über 2000 Teilnehmer bei Romwallfahrt der Ministranten im August – Wechsel an der Spitze einiger Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats Würzburg (POW) Der Abschluss der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften, die Regionaltage im Herbst, die Pfarrgemeinderatswahlen, die Visitation im Dekanat Ochsenfurt, der Ökumenische Kirchentag, die Priester- und die Ministrantenwallfahrt nach Rom sowie das Projekt „Endspiel –Würzburger Apokalypse“ sind wichtige Ereignisse im Bistum Würzburg im Jahr 2010. Außerdem stehen Personalwechsel an der Spitze des Personalreferats, des diözesanen Caritasverbands, des Seelsorgereferats und der Bischöflichen Finanzkammer an. Das gesamte Jahr 2010 stellt Bischof Hofmann unter das Motto: „Komm, Herr Jesus – Maranatha.“ Die Errichtung der Pfarreiengemeinschaften ist auf der Zielgeraden angekommen. Für 140 der insgesamt 164 Pfarreiengemeinschaften sind die Errichtungsurkunden ausgestellt. Bis ersten Fastensonntag, 21. Februar, sollen dann nach den Worten von Domvikar Christoph Warmuth alle Pfarreiengemeinschaften errichtet sein. „Wobei es bei fünf bis sechs Pfarreiengemeinschaften noch Probleme gibt, die den Errichtungstermin verzögern können.“ 14 Pfarreien werden weiterhin als Einzelpfarreien die Seelsorge vor Ort gestalten. Kurz nach Abschluss dieses im Jahr 2006 begonnenen Umstrukturierungsprozesses heißt es dann „Aufbrechen“ bei den Pfarrgemeinderatswahlen am 7. März. Pfarrgemeinderäten, aber auch den Wählerinnen und Wählern soll damit Mut gemacht werden, sich den Herausforderungen der Veränderungen zu stellen. Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die das 14. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz im Bistum Würzburg haben, insgesamt mehr als 736.000 Personen. Eine Kandidatur für das Gremium ist ab 16 Jahren möglich. Das Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung begleitet die neu gewählten Pfarrgemeinderäte mit Schulungen und Einstiegsworkshops. Darüber hinaus gibt es eine Materialmappe als „Starthilfe“. Für Pfarrer von Pfarreiengemeinschaften bietet das diözesane Institut erneut einen Leitungskurs an, der sich mit verschiedenen Studientagen über ein halbes Jahr hin erstreckt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Mitarbeiter-Gespräche, die die Diözese 2010 verbindlich einführt, um auf allen Ebenen des Bistums eine gute Zusammenarbeit zu fördern: Hier bietet das Institut Schulungstage für Dienstvorgesetzte an, um sie auf diese Gespräche vorzubereiten. Im Herbst stehen Regionaltage in Aschaffenburg (30. Oktober), Würzburg (6. November), Schweinfurt (13. November) und am Volkersberg (20. November) für die einzelnen Regionen der Diözese an. Hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Pfarreiengemeinschaften sollen zur Arbeit in den neuen Strukturen ermutigt werden und die Gestaltung der inhaltlichen Arbeit in den neuen Seelsorgeeinheiten angeregt und unterstützt werden. Nach einem ermutigenden Impuls durch Bischof Hofmann stehen Workshops und Fachgespräche sowie ein Ausblick auf die Weiterentwicklung der Pfarreiengemeinschaften auf der Tagesordnung der jeweiligen Regionaltage. Die für November geplante Bischöfliche Visitation des Dekanats Rhön-Grabfeld wird deshalb auf das kommende Jahr verschoben. Die Frühjahrsvisitation findet jedoch statt: Vom 27. Februar bis 20. März besuchen Bischof Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom die Pfarreiengemeinschaften im Dekanat Ochsenfurt. Zum Abschluss des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Priesterjahrs 2009/2010 pilgern Bischof Hofmann und rund 50 Priester der Diözese vom 7. bis 12. Juni zur Priesterwallfahrt nach Rom. Dort treffen sie mit Priestern aus aller Welt zusammen und feiern mit Papst Benedikt XVI. gemeinsam Gottesdienst. Bereits in der Fastenzeit beschäftigt sich eine Predigtreihe im Würzburger Kiliansdom, in Aschaffenburg-Sankt Agatha, in Bad Kissingen-Herz-Jesu und in Schweinfurt-Heilig Geist mit Fragen nach dem Priester in heutiger Zeit. Weihbischof Ulrich Boom, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist und Regens Herbert Baumann gehen im Wechsel in den vier Sonntagabendgottesdiensten den Fragen nach: „Der Priester – Stolperstein der Ökumene? Der Priester – mehr als die Laien? Der Priester – Seelsorger oder Manager? Der Priester – (k)ein zweiter Christus?“ Die Fastenpredigten finden am 28. Februar sowie am 7., 14. und 21. März in Aschaffenburg, Bad Kissingen, Schweinfurt und Würzburg statt. Hohen geistlichen Besuch gibt es in der Karwoche in Würzburg. Wiens Kardinal Christoph Schönborn spricht beim Oasentag für Priester, Diakone und Priesteramtskandidaten am 30. März. Die Hoffnung, dass der zweite Ökumenische Kirchentag in München „ein wirklich geistliches und ökumenisches Ereignis wird, das uns die Gemeinsamkeiten der verschiedenen christlichen Konfessionen vor Augen führt und uns neue Schritte aufeinander zugehen lässt“, sagte Bischof Hofmann in seiner Silvesterpredigt. Das ökumenische Großereignis vom 12. bis 16. Mai steht unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“. Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg vertritt die Diözese mit einem Stand auf der Agora des Kirchentags. Als Beispiel einer gelingenden ökumenischen Zusammenarbeit im Sozialbereich wird dort die Christophorus-Gesellschaft Würzburg vorgestellt. Einrichtungen wie Wärmestube, Bahnhofsmission, Kurzzeitübernachtung oder Schuldner- und Insolvenzberatung arbeiten hier unter der Trägerschaft von Caritas und Diakonie sowie der katholischen Pfarrei Stift Haug zusammen und bieten Hilfe für Wohnungslose, Strafentlassene, Verschuldete und Mittellose an. Das Jahresmotto 2010 „Komm, Herr Jesus – Maranatha!“ wird besonders die Kiliani-Wallfahrtswoche prägen, die am Samstag, 3. Juli, mit der Reliquienprozession zum Kiliansdom beginnt. Die Festwoche wird bis 11. Juli wieder über zehntausend Menschen zu den Häuptern der Frankenapostel im Würzburger Dom führen. Wegen des übergroßen Interesses der Ehejubilare im vergangenen Jahr werden in der diesjährigen Kiliani-Festwoche voraussichtlich drei Wallfahrtsgottesdienste für Ehejubilare angeboten. Über 2100 Jugendliche und deren Begleiter haben sich für die große Ministrantenwallfahrt vom 1. bis 7. August nach Rom angemeldet. Unter Leitung der Kirchlichen Jugendarbeit der Diözese Würzburg nehmen sie am Treffen von Ministranten aus aller Welt in der Ewigen Stadt teil. Höhepunkt ist die Papstaudienz am Petersplatz. Bischof Hofmann begleitet die Jugendlichen und feiert mit ihnen mehrere Gottesdienste in verschiedenen Kirchen Roms. Mit einer großen und vielfältigen Zahl von Veranstaltungen wartet von Februar bis November das Projekt „Endspiel – Würzburger Apokalypse“ auf. Der Initiative der Katholischen Akademie Domschule und des Kunstreferats der Diözese haben sich in den vergangenen Monaten immer mehr kirchliche und außerkirchliche Kooperationspartner angeschlossen. Die Veranstaltungen finden überwiegend in Würzburg und in der unmittelbaren Umgebung statt. Das Programm beginnt offiziell mit dem Aschermittwoch der Künstler und findet seinen Abschluss mit dem feierlichen Abendlob am Christkönigsonntag, 21. November. Dazwischen findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, die sich in die Segmente Kunstspiel, Schauspiel, Musikspiel und Denkspiel untergliedern. Von überregionaler Bedeutung dürfte unter anderem eine Gegenüberstellung von Zyklen der Geheimen Offenbarung des Johannes von Albrecht Dürer und Max Beckmann sein, die im Herbst im Museum am Dom gezeigt wird. Am 18. Juli feiert „Das Große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca in einer Produktion des Mainfranken-Theaters auf dem Kiliansplatz Premiere. In Uraufführung erklingt am 16. März, dem Jahrestag der Bombardierung Würzburgs im Jahr 1945, das Oratorium „Der Sohn des Zimmermanns“ von Wilfried Hiller im Kiliansdom. Zahlreiche Vorträge zum Themenkomplex ergänzen das Programm. Unter anderem hält der Theologe und Schauspieler Dr. Markus Grimm am 23. September im Neumünster eine Lesung der kompletten Offenbarung. Das Martinusforum im Martinushaus Aschaffenburg bietet unter der Überschrift „Menschen – Medien – Manipulationen“ in einem breit angelegten Veranstaltungsspektrum Tipps und Tricks, Hilfen und Handreichungen für einen von Selbstbestimmung und Mündigkeit geprägten Weg durch den Dschungel medialer Parallelwelten. Zum Beispiel fragt die Medienwissenschaftlerin Elisabeth Hurth nach den Gründen für die auffällige Akzeptanz des so genannten Ekelfernsehens. Das langjährige Mitglied des Fernsehbeirats, Eckhard Bieger, deckt verborgene und offene Manipulationen durch Fernsehen und Internet auf, und der Manager Alexander Kutscher lädt zu Hör- und Leseübungen im Bereich aktueller Wirtschaftsnachrichten ein. Im Herbst 1985 wurde das Exerzitien- und Bildungshaus „Maria an der Sonne“ in Schmerlenbach eröffnet. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens bietet dieses Tagungszentrum des Bistums Würzburg unter dem Motto „Bildung und Gastlichkeit“ eine Fülle spezieller Veranstaltungen an: Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Symposien, eine Studienfahrt nach Montecassino. Den Höhepunkt bildet am 9. Oktober ein Pontifikalgottesdienst mit Bischof Hofmann, an den sich ein Festakt anschließt. Personell stehen an der Spitze der Diözese zahlreiche Veränderungen an. Der bisherige Leiter der Hauptabteilung soziale und caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat und Vorsitzende des Caritasverbands für die Diözese Würzburg, Domkapitular Dietrich Seidel, ist bereits zu Jahresbeginn auf seine neuen Aufgaben als Ordensreferent und Personalreferent der Diözese gewechselt. Nach einer Einarbeitungsphase löst Seidel zum 1. März altersbedingt Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist als Leiter der Hauptabteilung Personalwesen im Bischöflichen Ordinariat ab. Seine zusätzliche Aufgabe als stellvertretender Generalvikar behält Seidel als Personalchef bei. Neuer Leiter der Hauptabteilung soziale und caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat und gleichzeitig Vorsitzender des Diözesancaritasverbands ist seit 1. Januar 2010 Ordinariatsrat Clemens Bieber, der von 1992 bis Ende 2009 Pfarrer von Kleinostheim im Landkreis Aschaffenburg war. Bieber wird am 29. Januar offiziell bei der Caritas in sein Amt eingeführt. Die Entscheidung des Bischofs bezüglich des Rücktrittsgesuchs von Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Ordinariat, steht noch aus. Gemäß den Statuten des Würzburger Domkapitels hatte Herderich anlässlich seines 70. Geburtstags am 26. November 2009 altersbedingt Bischof Hofmann seinen Rücktritt angeboten. 65 Jahre alt wird am 26. Mai Bischöflicher Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer. Nach über 30 Jahren an der Spitze der Bischöflichen Finanzkammer tritt er als Finanzdirektor in den Ruhestand. Noch offen ist die Antwort auf die Frage nach der Seligsprechung des Märtyrerpriesters Georg Häfner in diesem Jahr: „Vielleicht wird uns 2010 mit der Seligsprechung von Pfarrer Georg Häfner, der am 20. August 1942 im Konzentrationslager Dachau ermordet wurde, noch ein großes geistliches Geschenk gemacht“, sagte Bischof Hofmann an Silvester. bs (POW) (118 Zeilen/0210/0065; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Könige unterwegs für Kinderrechte Zentrale Aussendungsfeier der Sternsinger mit rund 1000 Jungen und Mädchen – Bischof Hofmann dankt Kindern und Jugendlichen für „großartige Aufgabe“ Würzburg (POW) Rund 1000 Mädchen und Jungen aus allen Regionen des Bistums Würzburg haben am Montagabend, 4. Januar, an der zentralen Aussendungsfeier der Sternsinger teilgenommen. Die jugendlichen Könige zogen bei klirrender Kälte vom Unteren Markt über Juliuspromenade und Schönbornstraße durch das leicht verschneite Würzburg zum Kiliansdom. Dort sandte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Sternsinger aus über 60 Pfarreiengemeinschaften bei einer Eucharistiefeier aus. „Es ist eine großartige Aufgabe, neue Wege zu finden, um Christus in die Welt zu tragen“, sagte er zu den Sternsingern mit Blick auf das Motto der Aktion 2010, „Kinder finden neue Wege“. Beispielland ist der Senegal. Zu Beginn des Gottesdienstes stimmten sich die Kinder und Jugendlichen auf die Aktion ein. „Weltweit gibt es rund zwei Milliarden Kinder. Viele von ihnen leiden unter Armut, Gewalt oder Ausbeutung. Um sie besser zu schützen und sie in ihren Rechten zu stärken, haben die Vereinten Nationen 1989 die Kinderrechtskonvention festgelegt. Die Staaten sind verpflichtet, ihre Gesetze so zu gestalten, dass die dort enthaltenen Kinderrechte und Forderungen auch erfüllt werden“, betonte Ministrantenreferent Dirk Rudolph. In insgesamt 54 Artikeln gehe es beispielsweise um das Wohl des Kindes, um Meinungsfreiheit, Adoption, Förderung behinderter Kinder oder auch um den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung. „Wegweiser“, die sie zuvor durch die Würzburger Innenstadt getragen hatten, brachten die Sternsinger im Dom zum Altar. Die jungen Könige fordern auf den mit Kinderrechten beschrifteten Tafeln für die Kinder der Welt: Recht auf Schutz, Recht auf Gesundheit, Recht auf eine gesunde Umwelt, Recht auf Bildung und Freizeit, Recht auf Gleichheit, Recht auf eine Familie, Recht auf freie Meinungsäußerung, Recht auf Überleben und Entwicklung. Mit Hilfe dieser Rechte fänden Kinder neue Wege, machte Rudolph deutlich. Doch diese Rechte seien nicht nur etwas für Kinder. „Nein, Kinderrechte sind Menschenrechte.“ Bischof Hofmann lobte das Engagement der Sternsinger, in diesen kalten Tagen für Christus durch die Straßen zu ziehen, die Frohe Botschaft zu verkünden und für Kinder und Jugendliche vor allem im Senegal zu sammeln. Wie die Dreikönige sollten sie das Licht in die Welt tragen. Weiter erinnerte der Bischof an die Partnerschaft der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Würzburg mit der Diözese Kaolack im Senegal und an geförderte Projekte in dem afrikanischen Land. In ihren Fürbitten beteten die Sternsinger für die Kinder und Jugendlichen in Afrika und für die Christen im Senegal. Am Ende der Feier brachten Sternsingergruppen symbolisch Kreide, Weihrauch, Stern und Stimmen zum Altar und ließen sie vom Bischof segnen. Den Gottesdienst gestaltete die Band „Impuls“ aus Birkenfeld musikalisch. Mit weihnachtlichen Weisen begleitete die Blaskapelle Hermann Gropp den Zug der Könige zum Dom. Vor dem Gottesdienst hatten sich die von erwachsenen Betreuern begleiteten Kinder und Jugendlichen am frühen Nachmittag in vier Würzburger Kirchen getroffen, um sich einzustimmen. In Stift Haug, Sankt Adalbero, Sankt Burkard sowie der Hauskapelle des Kilianeums wurden sie von über 30 Ehrenamtlichen des Ministrantenarbeitskreises der Diözese Würzburg und des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) betreut. Die Sternsinger zogen in den Kirchen ihre bunten Gewänder an, setzten sich die glitzernden Kronen auf, schminkten das eine oder andere Gesicht schwarz, übten gemeinsam die Lieder für den Gottesdienst ein und informierten sich über das Beispielland Senegal der Aktion 2010. Von den Treffpunkten aus zogen die Sternsinger in insgesamt vier Prozessionsgruppen kurz vor 16 Uhr zum Unteren Markt. Dort formierten sie sich zum gemeinsamen Zug zum Dom. Im Bistum Würzburg sind in den Tagen um das Dreikönigsfest 2010 rund 8500 Mädchen und Jungen als Sternsinger unterwegs. Im vergangenen Jahr sammelten sie insgesamt 1.229.391,72 Euro in 691 Gemeinden. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und Nothilfe. bs (POW) (44 Zeilen/0110/0054; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Eine wunderbare Tradition Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Sternsinger – Jugendliche aus Greßthal vertreten Bistum Würzburg Berlin/Würzburg/Greßthal (POW) Sternträgerin Miriam Fella (14), König Melchior Mia Vierengel (16), König Kaspar Marcel Sommer (14) und König Balthasar Jannik Nöth (14) sowie Begleiterin Monika Schmitt aus der Pfarrei Sankt Bartholomäus in Greßthal im Landkreis Schweinfurt haben das Bistum Würzburg am Montag, 4. Januar, im Bundeskanzleramt in Berlin beim traditionellen Sternsinger-Empfang der Bundeskanzlerin zur 52. Aktion Dreikönigssingen vertreten. „Ihr seid so viele, und das gibt euch Kraft“, ermunterte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Sternsinger, weiterhin so engagiert für die gute Sache einzutreten. Sich selbst und auch die gesamte Bundesregierung wollte die Regierungschefin dabei jedoch nicht aus der Verantwortung nehmen. „Die Sternsingerbewegung ist eine wunderbare Tradition“, sagte die Kanzlerin den insgesamt 108 Sternsingern beim Empfang im Bundeskanzleramt, und den Einsatz der bundesweit 500.000 kleinen Könige für Not leidende Kinder in aller Welt wolle sie gerne unterstützen. Zum ersten Termin im neuen Jahr vertraten traditionell je vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen die halbe Million Mädchen und Jungen, die sich in diesen Tagen bundesweit an der Aktion Dreikönigssingen beteiligt. Nicht vergessen wollte Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Lob die zahlreichen Jugendlichen und Erwachsenen, die sich rund um das Dreikönigssingen engagieren. Ausdrücklich dankte sie den gut 80.000 Betreuerinnen und Betreuern, die die Gruppe vorbereiten und bei der Aktion begleiten. Ihnen und den Sternsingern wünschte die Kanzlerin, dass sie während der Aktion auf viele „Menschen mit offenen Herzen und der Bereitschaft, anderen zu helfen“ treffen mögen. Die Sternsinger waren heuer zum 27. Mal im Bundeskanzleramt zu Gast. Gemeinsam mit Monsignore Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), stellten die Kinder der Kanzlerin auch das Thema der laufenden Aktion vor. Sternsinger aus Berlin rückten das Leitwort „Kinder finden neue Wege“ in den Mittelpunkt eines kurzen Anspiels. Die vier Jugendlichen durften der Bundeskanzlerin anschließend auch einen eigens zur Aktion entworfenen, orangefarbenen Schnürsenkel überreichen. Er möge wie ein Knoten im Taschentuch wirken, zur Erinnerung, sich für Not leidende Kinder in aller Welt einzusetzen. „Eins das sind wir, und eins das sind die Kinder in der einen Welt, und beides gehört zusammen“, griff Monsignore Pilz den „Schnürsenkelgedanken“ in seinem Grußwort auf. Der Hintergrund: zum Zeichen der Solidarität mit den Kindern in den ärmeren Ländern soll jeder Sternsinger einen seiner Schuhe mit dem Aktionssenkel binden. „Komm, geh mit“, lautet der dazu passende Aufruf, der seinerseits wieder an die Wege-Thematik der Gesamtaktion anknüpft. Pilz appellierte an die Bundeskanzlerin und an alle Entscheider, „dass wir gemeinsam neue Wege finden für die Welt“. Sternsinger aus dem Bistum Görlitz durften die Spende der Kanzlerin entgegennehmen und trugen anschließenden den Segensspruch der Sternsinger vor. Dann schrieb ein König den Segen 20*C+M+B+10 an eine Wand im Kanzleramt. Umrahmt von 16 Sternen, die die Bundesländer symbolisieren, wird der Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ dort das ganze Jahr über zu sehen sein. Für die Greßthaler blieb noch Zeit zum Händeschütteln und zum Gruppenfoto mit der Bundeskanzlerin. Die Rückfahrt nach Unterfranken stand für die Sternsingergruppe aus dem Bistum Würzburg erst am 5. Januar an, da sie als eine der wenigen das Privileg erhielt, die Kuppel des Reichstags zu besichtigen. (40 Zeilen/0110/0055; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Die Weisen aus Greßthal Zwei Mädchen und zwei Jungs aus dem 650-Einwohner-Ort vertreten die Sternsinger der Diözese Würzburg bei Kanzlerin Angela Merkel in Berlin – Neue Gewänder mit Spenden finanziert Greßthal/Würzburg (POW) Die letzte Probe vor dem großen Termin verlangt den zwei Mädchen und zwei Jungs aus der Pfarrei Sankt Bartholomäus in Greßthal (Landkreis Schweinfurt) volle Konzentration ab: Am Montagvormittag, 4. Januar, stehen sie auf der großen bundespolitischen Bühne in Berlin und vertreten die rund 8500 Sternsinger aus der Diözese Würzburg beim Empfang der Sternsinger aus den deutschen Diözesen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und dafür proben sie gemeinsam mit ihren Betreuerinnen Monika Schmitt und Reinholde Fella sowie Chorleiterin Heike Schmitt ihre Lieder. „Ein bisschen nervös“ sind sie schon, geben Sternträgerin Miriam Fella (14), König Melchior Mia Vierengel (16), König Kaspar Marcel Sommer (14) und König Balthasar Jannik Nöth (14) zu. Als dienstälteste Ministranten und Sternsinger wurden sie aus den Aktiven der Pfarrei ausgewählt, um das Bistum Würzburg in Berlin zu vertreten. Wie jedes Jahr hatten sie auch diesmal beim Quiz des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ mitgemacht und sich in Gruppenstunden mit dem diesjährigen Beispielland Senegal auseinandergesetzt. Unter den richtigen Lösungen wurden die Vertreter der einzelnen deutschen Diözesen für den Empfang im Bundeskanzleramt ermittelt. Die Pfarrei Greßthal hatte das Glück auf ihrer Seite, als sie ihre Antwort im November an das Hilfswerk schickte. Pünktlich zum ersten Advent erhielt ihre Gruppe die Einladung zu Kanzlerin Angela Merkel. „Wenn ich ehrlich bin: Ich hatte schon 1983, als ich die Betreuung der Sternsinger übernahm, die Hoffnung: Eines Tages fährt eine Gruppe von uns zu dem Empfang im Bundeskanzleramt“, erzählt Reinholde Fella. Weil auch die Ausstattung passen muss, haben Schmitt und Fella einen Seniorennachmittag organisiert, bei dem Geld für neue Gewänder gesammelt wurde. „200 Euro kamen zusammen. Die Pfarrei ist schließlich stolz, das Bistum vertreten zu dürfen“, berichtet Schmitt. Die Schneiderin Melanie Vierengel schuf aus Samt und glänzendem Satinstoff prächtige Gewänder. Die neuen, selbstgebastelten Kronen auf den Häuptern der Sternsinger blitzen silbern und golden. Die Liedtexte für den großen Auftritt proben sie beim letzten gemeinsamen Treffen vor dem großen Auftritt eifrig. Mit sichtbarer Freude stimmen sie ihr Lied „Es ist Sternsingerzeit“ an. Los geht es für die vier Jugendlichen und ihre Betreuerin am Sonntag, 3. Januar, am Schweinfurter Hauptbahnhof. Von dort fahren sie mit der Bahn kostenlos nach Berlin. „Das Kindermissionswerk bittet uns, im Zug zu singen und Spenden zu sammeln“, sagt Schmitt. Weil die Gruppe in Göttingen umsteigen müsse, seien es gleich zwei Züge, in denen – nach Rücksprache mit den Zugbegleitern – Geld für Kinder in Not gesammelt werden könne. Nach einem ersten Kennenlernen der Hauptstadt stehen Abendessen, Vorstellungsrunde und eine gemeinsame Probe mit den Sternsingern aus den anderen deutschen Diözesen an. Am Montag, 4. Januar, geht es dann nach Frühstück und Eucharistiefeier in das Kanzleramt. Zwei Stunden mit Angela Merkel von 11 bis 13 Uhr sind dort eingeplant: Singen, Ansprachen, Gruppenfoto mit der Kanzlerin und ein Mittagessen. „Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich die Kanzlerin um mehr staatliche Mittel für den Senegal bitten. Dort fehlt es am Nötigsten. Die Kinder sollen auch kurze Wege bis zum nächsten Krankenhaus haben – so wie wir in Deutschland“, erzählt Mia. Fest steht bereits, dass die Sternsingergruppe aus dem Bistum Würzburg als eine der wenigen das Privileg erhält, die Kuppel des Reichstags zu besichtigen. Deswegen ist die Rückfahrt nach Unterfranken erst für den 5. Januar geplant. mh (POW) (38 Zeilen/0110/0045; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Spenden sammeln für Arme und Christus verkünden Bischof Hofmann bittet um Unterstützung für Sternsinger Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ruft die Katholiken im Bistum Würzburg zur Unterstützung der Aktion Dreikönigssingen 2010 auf. Sie steht unter dem Motto „Kinder finden neue Wege.“ Mit Blick auf das diesjährige Beispielland Senegal und viele andere Länder der Welt, wo Kinder täglich große Strecken gehen müssen, um leben und überleben zu können, schreibt er: „Immer wieder dürfen wir aber auch die erstaunliche Erfahrung machen, mit welchem Mut und welcher Beharrlichkeit Kinder trotz der schwierigen Verhältnisse ihr eigenes Leben und das ihrer Familien meistern. Viele finden dabei Zuversicht und Orientierung im Glauben.“ Wenn in den kommenden Tagen bis zum 6. Januar Sternsinger von Haus zu Haus ziehen, dann nehmen sie nach den Worten des Bischofs teil am Leben ihrer Altersgenossen, die in Armut leben. „Zugleich verkünden sie dabei Jesus Christus. Alle Pfarrgemeinden, Jugendverbände und Initiativen, aber auch die vielen persönlich Engagierten bitten wir, die Aktion Dreikönigssingen wieder nach Kräften zu unterstützen.“ Im Bistum Würzburg sind alle Sternsinger zur Feier des diözesanen Aussendungsgottesdienstes mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Würzburger Kiliansdom am Montag, 4. Januar, um 17 Uhr eingeladen. Zuvor werden die Kinder in ihren Königsgewändern um 16 Uhr vom Unteren Markt aus durch die Innenstadt in den Dom einziehen. Die Sternsinger-Aktion begann 1959 und hat sich zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Über 651 Millionen Euro wurden seither gesammelt, rund 53.700 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 51. Aktion zum Jahresbeginn 2009 sammelten die Mädchen und Jungen aus bundesweit 11.886 Pfarrgemeinden 39,7 Millionen Euro. Insgesamt 1.229.391,72 Euro brachten die rund 8500 Sternsinger in 691 Gemeinden im Bistum Würzburg an den Tagen um Dreikönig 2009 zusammen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und Nothilfe. mh (POW) (23 Zeilen/0110/0018; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Wir leben in der Endzeit“ Bischof Dr. Friedhelm Hofmann stellt für das neue Jahr die Offenbarung des Johannes in den Mittelpunkt – 2009 „weltkirchlich und diözesan turbulent“ – Bischofsweihe und Weihe von sechs Neupriestern als geistliche Geschenke Würzburg (POW) Als weltkirchlich und diözesan turbulent hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann das Jahr 2009 bezeichnet. In seiner Predigt zum Jahresabschluss am Donnerstag, 31. Dezember, im Kiliansdom betonte er zugleich, dass das vergangene Jahr auch Geschenke wie die Priesterweihe von sechs jungen Männern oder Wallfahrten mit sich brachte. Ausdrücklich nahm Bischof Hofmann Papst Benedikt XVI. in Schutz, dessen Aufhebung der Exkommunikation für vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft wegen der „unsäglichen Aussagen von Bischof Williamson bezöglich der Shoah“ für Irritationen sorgten. „Es steht fest, dass der Heilige Vater diese Aussagen nicht kannte. Über die Unhaltbarkeit des Standpunktes von Bischof Williamson muss wohl nichts mehr gesagt werden“, erklärte Bischof Hofmann. Ob und wie die Pius-Bruderschaft das Versöhnungsangebot des Papstes annehmen werde, werde sich nach den theologischen Gesprächen mit der Glaubenskongregation erweisen. Insgesamt sei deutlich zu erkennen, wie wichtig dem Papst die Einheit der Kirche sei. „So öffnet er die Arme der Kirche in verschiedene Richtungen, unter anderem auch für die Anglikaner, die zur katholischen Kirche kommen wollen.“ Als für das ganze Bistum schmerzhaft und traurig nannte Bischof Hofmann das Ausscheiden von drei jungen Priestern, die sich nicht mehr in der Lage sahen, ihr Zölibatsversprechen zu halten. „Die im Herbst aufgebrandete Diskussion um Sinn und Wert des Zölibats hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, für ein wirkliches Verständnis dieser Lebensform und ihrer Verknüpfung mit dem Priestertum zu sorgen.“ Als großes geistliches Geschenk würdigte der Bischof die Weihe von Weihbischof Ulrich Boom am Festtag der Bekehrung des heiligen Paulus. „Es freut mich zu erleben, wie gut er von unseren Gläubigen aufgenommen wurde.“ Als Beispiel, dem hoffentlich viele weitere Jugendliche folgen, bezeichnete er die Priesterweihe von fünf jungen Männern im Kiliansdom und eines weiteren in Rom. „Trotz aller Krise haben sie sich nach dem Jesajawort ‚Hier bin ich, sende mich!‘ in die Nachfolge Jesu Christi einbinden lassen.“ Überwältigt zeigte sich der Bischof vom Erlebnis der Wallfahrt der Generationen nach Assisi, von der ökumenischen Wallfahrt zum Kreuzberg und von der Wallfahrt mit den Priesteramtskandidaten nach Lourdes und Ars. Auch die vielen kleineren Begegnungen und Gespräche im Rahmen seiner Besuche in Gemeinden oder beim Visitieren der Dekanate Schweinfurt-Nord und Lohr am Main habe er in guter Erinnerung behalten. Das neue Jahr werde unter anderem ein internationales Priestertreffen in Rom als Abschluss des aktuellen Priesterjahrs mit sich bringen, für das sich rund 50 Priester aus dem Bistum angemeldet haben. Außerdem werde die Errichtung der Pfarreiengemeinschaften abgeschlossen, bei der die 619 Pfarreien und Kuratien des Bistums mit ihren 208 Filialen sich zu 182 Pfarreiengemeinschaften zusammenschließen. „Ich bin froh und dankbar für die Bereitschaft, mit der die Verantwortlichen in den Gemeinden und insbesondere die Ehrenamtlichen diesen Prozess getragen und begleitet haben“, sagte Bischof Hofmann. Bei der Wahl der Pfarrgemeinderäte unter dem Motto „Aufbrechen“ gelte es, die gebildeten Pfarreiengemeinschaften mit Leben zu füllen. Als Leitsatz für 2010 hat der Bischof einen Satz aus der Offenbarung des Johannes gewählt: „Komm Herr Jesus – Maranatha.“ Das letzte Buch der Bibel solle ganz bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden. „Wir leben in der Endzeit, die mit der Geburt Jesu Christi begonnen hat. Bewusst soll unser Blick aus Organisationsfragen herausgeführt und in die Weite johanneischer Gedankenflüge geleitet werden.“ Zwischen Februar und November werde es in Würzburg eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die unter dem Titel „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ das einzige prophetische Buch des Neuen Testaments neu und von verschiedenen Seiten beleuchten. „Alles ist auf die Wiederkunft Christi ausgerichtet.“ Diese Erwartung solle auch das Leben und den Glauben der Christen prägen. Für den zweiten Ökumenischen Kirchentag hoffe der Bischof, dass er ein wirklich geistliches und ökumenisches Ereignis werde, das die Gemeinsamkeiten der christlichen Konfessionen vor Augen führe und neue Schritte aufeinander zugehen lasse. „Vielleicht wird uns im kommenden Jahr auch mit der Seligsprechung von Pfarrer Georg Häfner, der am 20. August 1942 im Konzentrationslager Dachau ermordet wurde, noch ein weiteres großes geistliches Geschenk gemacht“, sagte Bischof Hofmann. (48 Zeilen/0110/0048; E-Mail voraus) mh (POW) Zündstoff für die Welt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Weihnachtsfest 2009: Geburt des Erlösers gibt Hoffnung – „Weihnachten nicht auf romantische Familienidylle reduzieren“ Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat davor gewarnt, Weihnachten auf eine romantische Familienidylle zu reduzieren, die darüber hinaus oft nur Fassade sei. „Dann wird das Weihnachtsfest zu einer Mogelpackung“, sagte er in der Christmette am Heiligabend, 24. Dezember, im Würzburger Kiliansdom. In seiner Predigt am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, betonte der Bischof, dass Weihnachten keine märchenhafte Traumwelt beschere. „Mit der Geburt des Gottessohnes in Betlehem bleibt die Zerbrechlichkeit menschlicher Träume.“ Die Frohbotschaft von der Menschwerdung Gottes sei der Zündstoff für eine Welt, die sich alleine nicht aus der Dunkelheit auswegloser menschlicher Katastrophen befreien könne, sagte der Bischof in der Christmette. „In Jesus Christus ist uns nicht nur ein Kind geboren worden, das – wie jedes andere neugeborene Kind – signalisiert, dass Gott die Welt noch nicht aufgegeben hat, sondern in diesem Kind von Betlehem ist Gott selbst zu uns gekommen.“ Gerade die gegenwärtigen Herausforderungen ließen die prophetischen Bezeichnungen „Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens“, mit denen der Erlöser tituliert wird, für die Menschen im 21. Jahrhundert umso eindringlicher werden. Als Beispiele für durch den Zeitgeist hervorgerufene Fehlentwicklungen nannte der Bischof die durch unverantwortliche Gier ausgelöste Weltwirtschaftskrise, den bedrohliche Klimawandel und die daraus resultierenden Probleme wie Hungersnöte und Wassermangel. Sie seien die Folge aus unverantwortlicher Ausbeutung der Schöpfung. Bischof Hofmann kritisierte das „unverständliche europäische Kreuz-Urteil“ und den moralische Verfall „bis hin zur Anmaßung über das Leben einzelner – auch Ungeborener – entscheiden zu dürfen.“ Der Bischof monierte in seiner Predigt weiter, dass eine schleichende bis hin zum offenen Kampf bereite atheistische Welle das Land überflute. Als Beispiel nannte er Plakate mit dem Slogan „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Also sorge Dich nicht. Genieße das Leben“, mit denen in einem Nachbarland auf öffentlichen Verkehrsmitteln und an großen Plätzen geworben wurde. „Diese ‚Freudenbotschaft‘, die manchen unserer Zeitgenossen aus dem Herzen sprechen mag, da sie die Bindung des Christen an den Willen Gottes aufheben möchte, ist nur ein Merkmal des neuerlichen Zeitgeistes“, betonte Bischof Hofmann. Mit der Menschwerdung Gottes, mit der die Zeitenwende gekommen sei, sei das Licht der Welt erschienen, das die Dunkelheit des Lebens aufhellen kann. Die Hirten haben sich laut dem Evangelium wegen der Botschaft der Engel auf den Weg zur Krippe gemacht, um das verheißene Kind, den Retter, den Messias zu finden – und anzubeten. „Genau das gilt auch für uns. Ziehen wir auch für uns die Konsequenzen, damit seine Gottesherrschaft für alle Menschen zur erfahrbaren Realität wird“, rief der Bischof den Gläubigen zu. Im Pontifikalamt am ersten Weihnachtsfeiertag bekräftigte Bischof Hofmann, dass das Fest von Jesu Geburt nicht einfach die Rückerinnerung an einen für einen Menschen normalen Vorgang sei, sondern das Bewusstmachen einer Zeitenwende. Immer hätten die Menschen ihr Dasein als schwierig, belastet und herausfordernd verstanden und nach Lösungen gesucht. „Gefunden wurde keine wirklich bahnbrechende und das grundsätzliche Elend wendende Lösung – bis Gott selbst in Jesus Christus in unsere Geschichte eintrat.“ Wer aus der Frohbotschaft der Weihnachtsfreude in die Zukunft schaue, der erkenne die verheißene Gottesherrschaft als tröstliche Glaubensgewissheit. Der Glanz, der in den Lichterbäumen, dem kostbaren Schmuck, der wundervollen Musik und der festlichen Liturgie aufstrahle, könne nur ein schwacher Abglanz dessen sein, was in der Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten verheißen sei. Die Christen sollten nicht zögerlich beim Verkünden dieser Botschaft sein. „Die Welt gehört denen, die ihr die größere Hoffnung anbieten.“ Die festlichen Gottesdienste zelebrierte Bischof Hofmann zusammen mit Weihbischof Ulrich Boom und Mitgliedern des Domkapitels. Die Orgel spielte Domorganist Professor Stefan Schmidt. Die Domsingknaben unter Leitung von Domkapellmeister Professor Martin Berger umrahmten die Christmette unter anderem mit weihnachtlichen Chorsätzen von Bardos, Wood, Willcocks und Glanzberg. Am ersten Weihnachtsfeiertag führten Domchor, Jugendkantorei, Solisten sowie das Orchester Camerata Würzburg unter der Leitung von Domkapellmeister Berger Joseph Haydns Messe B-Dur („Theresienmesse“) auf. (47 Zeilen/0110/0022; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Friedenslicht für die Gefangenen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann feiert in der Justizvollzugsanstalt Würzburg eine ökumenische Christvesper – Pfadfinder bringen Licht aus Betlehem Würzburg (POW) Einen Tag vor Heiligabend hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Justizvollzugsanstalt (JVA) Würzburg besucht und mit den inhaftierten Frauen und Männern sowie den Angestellten eine ökumenische Christvesper gefeiert. Der Bischof kam am Nachmittag des 23. Dezember hinter die sechs Meter hohen Mauern der JVA, feierte zwei Gottesdienste, wünschte den Gefangenen ein gesegnetes Weihnachtsfest und besuchte einzelne Zellen. Pfadfinder aus Randersacker brachten den Gefangenen zu Beginn der Feier das Friedenslicht aus Betlehem als Zeichen der Hoffnung und der Liebe, der Geborgenheit und Gottesnähe. „Mauern brechen, Hoffnung geben, Frieden bringen“ lautet das Motto der Aktion. „Mit dem Friedenslicht grüßen wir alle, die heute mit uns feiern, besonders die unfreiwilligen Bewohner dieser Einrichtung“, sagte der katholische Gefängnisseelsorger Pfarrer Edwin Erhard. Es sei schwer, in der JVA zu leben, vor allem an Weihnachten. „Das Licht von Betlehem bringt uns den Ort hierher, an dem Gott Mensch geworden ist“, sagte Bischof Hofmann. Den Gefangenen legte der Bischof ans Herz, sich von der Weihnachtsbotschaft berühren zu lassen und dann die Welt und sich selber zu verändern. „Wenn wir uns den Mitmenschen öffnen, kommt Licht in unser Leben. Wenn wir Gottes Licht in uns aufnehmen, dann erleben wir das Wunder der Weihnacht.“ Das Kind von Betlehem sei auch mitten unter den Gefangenen, betonte der Bischof. Für den Sohn Gottes gebe es keine Gitter und Mauern. Gott suche das Herz jedes Menschen – auch durch die Mauer der eigenen Dummheit und Engstirnigkeit hindurch. „Gott ist in die Dunkelheit des menschlichen Lebens gekommen, um bei uns zu sein. Das Kind von Betlehem erhellt alle Dunkelheiten des Lebens und vertreibt sie.“ Musikalisch engagierten sich zahlreiche Frauen und Männer für den weihnachtlichen Gottesdienst: der Chor vom Blauen Kreuz, der Frauen- und der Männerchor der JVA Würzburg und der CVJM-Posaunenchor Würzburg. Der evangelische Gefängnisseelsorger Hermann Eßel lud die Gefangenen ein, in den Weihnachtstagen ganz intensiv im Gedanken mit den geliebten Angehörigen draußen verbunden zu sein. Sein katholischer Kollege Josef Gerspitzer trug das Weihnachtsevangelium zusammen mit Gefangenen vor. Gäste der Feier waren JVA-Chef Leitender Regierungsdirektor Robert Hutter und Landtagsabgeordneter Oliver Jörg. „O du fröhliche“, erklang zu Beginn der Feier, dazwischen „Tochter Zion“ und „Wer klopfet an“, am Ende des Gottesdienstes „Stille Nacht“. Danach wünschten Seelsorger und JVA-Leiter den Gefangenen gesegnete Weihnachten, ehe diese in ihre Zellen zurückgingen. Dort wartet eine schwierige Weihnacht hinter Gittern. bs (POW) (31 Zeilen/0110/0029; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Intensive und ernste Gespräche Auch 2009 großer Andrang bei Telefonaktion „Heißer Draht“ mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann – Drei Stunden ununterbrochen im Gespräch mit Anrufern Würzburg (POW) Die Telefonaktion „Heißer Draht zum Bischof“ kurz vor Weihnachten ist für viele Menschen im Bistum Würzburg nach wie vor eine beliebte Gelegenheit, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann direkt zu sprechen. Wie bereits in den vergangenen fünf Jahren war auch heuer die Telefonleitung ins Würzburger Bischofshaus am Dienstagnachmittag, 22. Dezember, zwischen 15 und 18 Uhr andauernd belegt. Ohne Unterbrechung sprach Bischof Hofmann drei Stunden lang mit 37 Frauen, Männern und Jugendlichen am Telefon und gab Rat und Hilfe. Zahlreiche Anrufer versuchten vergeblich, den Bischof in den drei Stunden zu erreichen. Nach Schätzungen der Techniker im Bischofshaus wurde die Nummer rund 1000 Mal gewählt, ohne dass die Anrufer die freie Leitung erwischten. Die Sorgen und Anliegen der Menschen waren sehr unterschiedlich. Sowohl die Finanz- und Wirtschaftskrise als auch innerkirchliche Fragen bestimmten die einzelnen Telefongespräche. Persönliche Probleme kamen ebenso zur Sprache wie Arbeitsplatzverlust, Mobbing und die Gefahren des Mobilfunks. Auch trugen Anrufer Probleme mit Seelsorgern, Meinungen zum Zölibat und Fragen zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen vor. Die Diskussion um den Bau von Minaretten und der Dialog mit den Muslimen in Europa wurden ebenso angesprochen. „Die Gespräche waren sehr intensiv und ernst. Die Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen und Sorgen“, sagte Bischof Hofmann gegen 18.30 Uhr in seinem Arbeitszimmer. Die Anrufe kamen aus allen Regionen des Bistums: zahlreiche Anrufe gab es vom Untermain, darüber hinaus aus der Rhön, dem Spessart und dem Steigerwald, aus den Räumen Schweinfurt und Ochsenfurt sowie aus Würzburg. Aber auch aus dem Rheinland oder aus Norddeutschland erreichten Menschen Bischof Hofmann per Telefon. Einige Anliegen wird Bischof Hofmann noch aufarbeiten. Eine weitere Runde für den „Heißen Draht“ wird es 2010 geben: „Ganz sicher findet der Heiße Draht kurz vor Weihnachten 2010 seine Fortsetzung. Die Menschen suchen das Gespräch“, sagte Bischof Hofmann. bs (POW) (22 Zeilen/0110/0024; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Ein Leben lang unterwegs Internetportal www.wallfahrtsservice.de: Weihbischof Ulrich Boom richtet Wort zum Wallfahrtsjahr 2010 an Pilger – Professor Rosenberger fragt nach der Beichte bei der Wallfahrt Würzburg (POW) Zum Wallfahrtsjahr 2010 hat Weihbischof Ulrich Boom im Internetportal www.wallfahrtsservice.de ein Wort an die Pilgerinnen und Pilger gerichtet. Besonders geht er dabei auf das „Heilige Jakobusjahr 2010“ ein. Mit der Frage, ob eine Wallfahrt die beste Zeit für die Beichte sei, befasst sich aktuell Professor Dr. Michael Rosenberger im Wallfahrtsportal. „Wir sind ein Leben lang unterwegs. Wir sprechen von einem Lebensweg, der zu gehen und zu meistern ist. Der Weg ist Bild für unser Leben mit dem Suchen nach Sinn, dem immer wieder Aufbrechen, dem Zurücklassen, dem Einlassen auf Neues, vertrauen können, mit anderen Menschen unterwegs sein, Ermutigung und In-Frage-Stellung erfahren – und wenigstens irgendwann einmal ankommen“, schreibt Weihbischof Boom. Alle großen Religionen würden das Pilgern und Wallfahren kennen. Im Judentum gebe es die Wallfahrt nach Jerusalem, im Islam die nach Mekka. Die Christen pilgerten zu den großen Wallfahrtsorten Jerusalem und Rom, Lourdes und Fatima, aber es gebe auch die vielen kleinen nationalen und regionalen Wallfahrten. Immer seien sie Bild für den Lebensweg, Einübung ins Leben und Bestätigung darin, dass der Mensch am Ende seines Lebens einmal ankomme im Haus Gottes und dort nach aller Unrast und Unbeständigkeit Geborgenheit und Frieden finde. In besonderer Weise bringe der alte und große Weg nach Santiago de Compostela, der Jakobsweg, das zum Ausdruck. „Im Mittelalter endete er wirklich in Finisterrae, am Ende der Welt, da, wo das feste Land ins Meer übergeht, da, wo am Ende nur das Vertrauen zählt: Ich bin gehalten und getragen mein Leben lang“, betont der Weihbischof. Das 2010 anstehende „Heilige Jakobusjahr“ rufe in Erinnerung, dass das Leben des Menschen einmal endgültig im „Ewigen Ostern“, im „Ewigen Sonntag“ ende, in einem Leben in Fülle. „Wir sind unterwegs zum ewigen Leben.“ Was über die großen Pilgerwege gesagt ist, das werde genauso angesprochen im Blick auf die vielen regionalen und lokalen Pilgerwege im Frankenland: „Wir sind ein Leben lang unterwegs. Und unser Weg hat ein Ziel: Einmal für immer und ewig bei Gott zu sein, wo sich all unser Sehnen und Suchen erfüllt.“ Zur Frage der Monate Januar und Februar 2010, „Wallfahrt – beste Zeit für die Beichte?“, betont Rosenberger, dass die Wallfahrt eine der besten Zeiten sei, um fruchtbringend und ehrlich zu beichten. „In meinen Wallfahrtsgruppen erlebe ich immer wieder, wie unterwegs lang verdrängte Lebensprobleme aufbrechen und einen Menschen ergreifen. Bewegende Aussprachen und erschütternde Beichten gehören zum Normalfall in einer Wallfahrtsgruppe“, beschreibt er seine eigenen Erfahrungen. Das Wort von Weihbischof Boom und die komplette Antwort Rosenbergers findet sich im Internet unter www.wallfahrtsservice.de. (30 Zeilen/0110/0053; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Rühl in Erzbruderschaft aufgenommen Mitglieder der Fränkischen Sankt Jakobus-Gesellschaft besuchen Santiago de Compostela – Weihbischof Ulrich Boom feiert Gottesdienst zum Festtag der Translation mit – Heiliges Jahr mit Öffnung der Heiligen Pforte begonnen Santiago de Compostela/Würzburg (POW) Das Präsidium der Fränkischen Sankt Jakobus-Gesellschaft hat zwischen Weihnachten und Neujahr an den Feiern im spanischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela teilgenommen. Weihbischof Ulrich Boom, selbst Mitglied der Gesellschaft, gesellte sich für zwei Tage zu der Abordnung. Er feierte mit dem Präsidium die Eucharistie in der Krypta am Grab des Apostels. Außerdem stand ein Empfang bei Erzbischof Julián Barrio Barrio auf dem Programm. Präsident Joachim Rühl stellte dem Erzbischof die Fränkische Sankt Jakobus-Gesellschaft mit ihrer Arbeit für Pilger und Pilgerwege vor. Er übermittelte die Grüße aller deutschen Jakobus-Vereinigungen, die seit zwei Jahren sich zur Kooperation zusammengefunden haben. Aus dieser Arbeit ist eine Karte der deutschen Jakobswege entstanden, die Manfred Zentgraf nach den Angaben der Gesellschaften erstellt hat. Rühl machte deutlich, dass die Wege in Deutschland Durchgangswege für die Pilger aus Ost- und Nordeuropa sind, die zielstrebig nach Santiago führen. Am Festtag der Translation, 30. Dezember, konzelebrierten Weihbischof Boom und Weihbischof Dr. Johannes Kreidler (Rottenburg-Stuttgart) beim Gottesdienst. Das Fest erinnert an die Überführung der Gebeine des Apostels Jakobus von Iria Flavia, dem heutigen Padrón, in sein Grab unter der heutigen Kathedrale. Für Santiago de Compostela und die spanische Nation ist das Fest wichtig. Der König oder ein von ihm entsandter Vertreter bringt die „ofrenda“ dar, das heißt, er drückt den Dank und die Verehrung in einer Rede an den Apostel aus. In diesem Jahr war es der Präsident der Junta von Galicien, Alberto Núñez Feijóo. Er betonte die Fähigkeit des Jakobswegs zur Integration vielfältiger Menschen, Nationen und Konfessionen. Und er hob die Solidarität unter den verschiedenen Regionen Spaniens und Europas hervor. Der Erzbischof erklärte in seiner Ansprache: „Die Gegenwart, auch wenn sie ermüdend ist, kann gelebt und angenommen werden, wenn sie ein großes Ziel hat, das die Anstrengung rechtfertigt.“ Der Gottesdienst endete mit dem Schwingen des großen Weihrauchfasses der Kathedrale und dem Segen des Erzbischofs. Am Abend fand in der Kathedrale die Aufnahme neuer Mitglieder in die Erzbruderschaft des Apostels Jakobus an der Kathedrale statt. Unter den 35 neuen Brüdern und Schwestern waren zahlreiche Brasilianer, aber auch acht Deutsche. Rühl, Präsident der Fränkischen Sankt Jakobus-Gesellschaft, wurde aufgenommen, aber auch Weihbischof Kreidler und weitere Priester aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart. Weihbischof Boom musste leider an diesem Abend schon wieder den Rückflug antreten. Für die Franken war die Öffnung der Heiligen Pforte dann noch einmal ein Höhepunkt. Lichtspiele mit Musik illustrierten den Slogan des Heiligen Jahres: „Pilger zum Licht“. Die Vertreter der Regierung und der Stadt wurden empfangen und Renzo Fratini, Apostolischer Nuntius in Spanien, verlas eine Botschaft des Papstes. Um 17.13 Uhr fiel der dritte Hammerschlag und die am Vortag hochgezogene Mauer stürzte mit lautem Poltern in den Chorumgang der Kathedrale. Das Heilige Jahr war eröffnet. Das Präsidium der Fränkischen Sankt Jakobus-Gesellschaft nutzte die Tage noch zu zwei Ausflügen. Einer führte nach Padron, Noia und Fisterra; der andere nach Ourense und zum galicischen Escorial, dem Zisterzienserkloster Oseira. Auf dem Programm standen außerdem Besuche im Pilgerbüro und im Büro der Erzbruderschaft. Im Pilgerbüro erfuhren die Besucher auch die aktuellen Zahlen: Am Neujahrstag kamen 98 Pilger, am 2. Januar 45 Pilger in Santiago an. Im Jahr 2009 waren es insgesamt rund 145.500 (etwa 20.000 mehr als 2008), davon waren rund 14.500 Deutsche (etwa 1000 weniger als 2008). (39 Zeilen/0210/0064; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Voller Wärme und Zuneigung Marienkapelle in Würzburg hat eigene Krippe zum Weihnachtsfest 2009 – Figuren von Salesianerpater Fesenmeier vor Bild der verschneiten Marienkapelle Würzburg (POW) Die Marienkapelle am Markt in Würzburg hat zum Weihnachtsfest 2009 eine eigene Krippe. Die Darstellung der Geburt Christi stammt vom Salesianerkloster am Schottenanger in Würzburg und wurde von Salesianerpater Viktor Fesenmeier geschaffen, der 1997 verstorben ist. Die Künstlerin Bärbel Taylor schuf die Hintergrundzeichnung mit der verschneiten Marienkapelle und dem Blick auf den Würzburger Markt. Rektor Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Bärbel Taylor und Salesianerpater Walter Kirchmann freuten sich bei der Vorstellung der Krippe am Dienstag, 22. Dezember, dass das Werk mit seiner Botschaft der Herzlichkeit, der menschlichen Wärme und der Freude über das Weihnachtsgeschehen nun viele Besucher der Stadt erreichen könne. Immer wieder sei der Wunsch von Besuchern der Bürgerkirche an ihn herangetragen worden, das Gotteshaus im Herzen der Stadt solle doch eine Krippe bekommen, sagte Hillenbrand. Zum Weihnachtsfest 2009 werde dieser Wunsch erfüllt. Hillenbrand dankte allen, die sich am Aufstellen der Krippe beteiligten. Salesianerpater Kirchmann ergänzte, sein Mitbruder würde sich sicherlich darüber freuen, dass seine Krippe jetzt in der Marienkapelle stehe. Fesenmeier wirkte viele Jahre im Don-Bosco-Lehrlingsheim und an der Don-Bosco-Schule in Würzburg. „Typisch Fesenmeier“ nennen Mitbrüder des Paters die einzelnen Szenen der Krippe, weil sie so viel Wärme und Zuneigung ausstrahlen. Derzeit sind die Heilige Familie und die Hirten zu sehen. Zum Dreikönigsfest wechseln Hirten und Sterndeuter den Platz. Fesenmeiers Gesichtszüge blitzen dann aus einem der König heraus, wie auch sonst Gesichter von Mitarbeitern der Don-Bosco-Schule in den Figuren aufleuchten. Die Krippe im Eingang zum Turmzimmer der Marienkapelle steht bis 2. Februar und kann täglich zwischen 8 und 19 Uhr besichtigt werden. bs (POW) (20 Zeilen/0110/0023; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Mit Leidenschaft für Gott und Menschen Theologen treffen sich 30 Jahre nach ihrer Diplomprüfung Würzburg (POW) Von der Leidenschaft für Gott gepackt, in Kirche und Beruf stark engagiert, an Krisen gereift, über die Lage der Kirche besorgt – das verbindet 17 Theologinnen und Theologen, die sich auf Einladung des Instituts für Theologisch-Pastorale Fortbildung in der Diözese Würzburg zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch im Würzburger Sankt Burkardus-Haus getroffen haben. Alle hatten in Würzburg studiert und 1978/79, also vor 30 Jahren, hier auch ihr Diplom erworben. Die guten Erinnerungen an die gemeinsamen Studienjahre machten es den Teilnehmern leicht, den je eigenen persönlichen und beruflichen Weg mit seinen Erfolgen und Enttäuschungen zu skizzieren. Geprägt sind alle auch heute noch vom Geist des Aufbruchs durch das Zweite Vatikanische Konzil, der ihre Entscheidung für einen kirchlichen Beruf mitbestimmt hat. Als Seminaristen und Helfer hatten etliche in den ersten Studienjahren unmittelbar die Plenarversammlungen der Gemeinsamen Synode im Würzburger Kiliansdom miterlebt, als in leidenschaftlichem Disput um neue Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit gerungen wurde. „Im Vergleich zu damals vermisse ich heute in der Kirchenleitung ein Aufbäumen, um sich mit ähnlichem Elan gegen ein Ausbluten der Gemeinden am Ort und gegen den Trend rückläufiger kirchlicher Präsenz in der Gesellschaft zu stemmen“, bedauerten Gesprächsteilnehmer. Domkapitular Dr. Helmut Gabel, der Leiter der Hauptabteilung Außerschulische Bildung, sein Stellvertreter Dr. Klaus Roos und Pastoralreferent Edmund Gumpert moderierten die Gesprächsrunden. Heute sind die Priester und Theologen in verschiedenen Bistümern Süd- und Westdeutschlands tätig – in der Gemeindeseelsorge, Erwachsenenbildung, Aus- und Fortbildung, Ehe- und Lebensberatung, in der Klinikseelsorge und Seniorenarbeit, als Caritasdirektor, Lehrer, Pastoralpsychologen und Psychotherapeuten. Daneben engagieren sie sich ehrenamtlich in sozialen und kirchlichen Projekten. Die Gruppe gedachte des Ende November 2009 überraschend verstorbenen Pfarrers Friedrich Groß (Rengersbrunn), der mit den Anwesenden studiert hatte und zur Veranstaltung eingeladen gewesen war. Beeindruckt waren die Theologen von der renovierten Neumünsterkirche, durch die Rüdiger Seyler die Gruppe fachkundig führte. Bei einem weiteren Treffen am 3. und 4. Dezember in Würzburg werden sie den Austausch über theologische und pastorale Fragen fortsetzen. (26 Zeilen/0210/0061; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Caritas engagiert sich beim Klimaschutz Größte Photovoltaikanlage auf kirchlichem Dach im Bistum Würzburg geht ans Netz – Technische Innovation, Umweltmanagement und Fortbildung Würzburg/Großostheim/Riedenberg (POW) Die bislang größte Photovoltaikanlage auf einem kirchlichen Dach im Bistum Würzburg geht am Freitag, 18. Dezember, auf dem Haus Sankt Franziskus in Großostheim im Landkreis Aschaffenburg ans Netz: Die 1447 Module mit einer Gesamtfläche von 1100 Quadratmeter erbringen eine Nennleistung von 112 Kilowatt (kWp). Durch Nutzung der Sonnenenergie werden jährlich rund 60 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid vermieden – ein signifikanter Beitrag zum Klimaschutz. Größer ist die Kohlendioxid-Einsparung im Caritas-Kinder- und Jugenddorf Sankt Anton in Riedenberg im Landkreis Bad Kissingen: Die neue Holzhackschnitzel-Heizanlage spart jährlich über 210.000 Liter Heizöl und vermeidet damit 617 Tonnen Kohlendioxid. Weitere 40.000 Liter Heizöl werden eingespart durch Dämmung von 18 der 32 Gebäude. Die dortige 55 kWp-Photovoltaikanlage hat im ersten Betriebsjahr knapp 50.000 Kilowattstunden Ökostrom ins Netz eingespeist und fast 30 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Ganz im Sinn der Nachhaltigkeit weiß sich der Caritasverband für die Diözese Würzburg nicht nur den sozialen Aufgaben im Dienst am Menschen und einer wirtschaftlichen Betriebsführung verpflichtet, sondern ebenso dem Umwelt- und Klimaschutz. Seit 2001 baute er in seiner Würzburger Geschäftsstelle als erster katholischer Verband in Deutschland ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem auf. Dieses stellt eine ständige Verbesserung von Qualität und Umweltleistung sicher, wie der unabhängige Gutachter Henning von Knobelsdorff aus Bonn bei der zweiten Re-Zertifizierung im Juli 2009 erneut bestätigte. Der Wärmeenergiebedarf je Quadratmeter Nutzfläche war 2008 mit 56 Kilowattstunden für einen Altbau ungewöhnlich niedrig. Im Vergleich zum ersten Betriebsjahr 1997 konnte er allein durch Optimierung des Betriebs und achtsames Verhalten der Nutzer um über 40 Prozent verringert werden. Auch beim Strom wurde der Verbrauch kontinuierlich reduziert – gegenüber 2001 um 21 Prozent. Im gleichen Zeitraum konnte der Papierverbrauch um ein Viertel gesenkt und der Anteil an Recyclingpapier von 70 auf über 95 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig wird der Ausstoß an Treibhausgasen verringert. Durch Fortbildung ihrer Mitarbeiter unterstützt die Caritas diesen Prozess. Ein eigenes Umweltteam, dem auch der Umweltbeauftragte der Diözese, Edmund Gumpert, angehört, achtet auf die Umsetzung des verbindlichen Umweltprogramms für die Jahre 2009 bis 2011. Auch der Landescaritasverband Bayern baute in seiner Geschäftsstelle in München ein Umweltmanagement nach der EU-Norm EMAS auf und ließ es im März 2009 validieren. Dabei nutzte man die jahrelangen guten Erfahrungen in den Caritasverbänden Würzburg und Eichstätt. Im kommenden Jahr wird die Caritas in Bayern bis zu 16 Einrichtungen bei der Einführung des Umweltmanagements unterstützen. An diesem Projekt „Kosten sparen – Welt bewahren“, bei dem die Methoden von EMAS easy erprobt werden, ist Gumpert ebenfalls als Berater beteiligt. Die Aktivitäten gehen unvermindert weiter: Im Mehrgenerationenhaus Sankt Elisabeth in Kitzingen sollen drei Blockheizkraftwerke eingebaut werden, die die eingesetzte Energie durch gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom effizient nutzen. „Das ist ein besonders gutes Beispiel, wie Einsatz für Klimaschutz mit der Schonung begrenzter Ressourcen und Kostenersparnis Hand in Hand gehen kann“, betonte Norbert Denninger von der Liegenschaftsverwaltung des Caritasverbands. lh (Caritas) (39 Zeilen/0110/0004; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kirche oft einzige Instanz der Hoffnung Internationales Katholisches Missionswerk missio und Bistum Würzburg rufen zu Spenden für die Anliegen des Afrikatages auf Würzburg (POW) Unter dem Motto „Wir machen Hoffnung“ rufen das Bistum Würzburg und das Internationale Katholische Missionswerk missio zu Spenden auf. Mit der Kollekte zum Afrikatag, die am Hochfest der Erscheinung des Herrn, 6. Januar, in den Kirchen des Bistums Würzburg durchgeführt wird, fördert missio die Aus- und Fortbildung von kirchlichen Mitarbeitern, Priestern, Schwestern und Ordensleuten in Afrika. Der Spendenertrag ist 2009 deutschlandweit um rund 450.000 auf 1,88 Millionen Euro gesunken. Daher appelliert missio an die Öffentlichkeit, das Anliegen des Afrikatags verstärkt in den Blick zu nehmen. Gemeinsam mit der Schirmherrin des Afrikatags 2010, ZDF-Nachrichtensprecherin Gundula Gause, ruft missio dazu auf, afrikanische Ordensfrauen durch qualifizierte Aus- und Fortbildungen zu unterstützen. „Gerade in Staaten Afrikas, die von Korruption und Misswirtschaft gezeichnet sind, ist die Kirche oft die einzige Instanz der Hoffnung. Ihren Einsatz für arme, kranke und benachteiligte Menschen durch gut ausgebildetes Personal zu ermöglichen, ist das Anliegen des Afrikatages“, erklärt missio-Diözesandirektor Domkapitular Monsignore Hans Herderich zum Start des Afrikatags. Der Ertrag der Kollekte, die alljährlich im Januar stattfindet, sank im Jahr 2009 im Bistum Würzburg um rund 15.000 Euro auf 100.335,41 Euro. missio appelliert an alle Christen in Deutschland, die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent nicht zu vergessen. Am Beispiel der jungen südafrikanischen Ordensschwester Hedwig Maphumulo zeigt missio 2010, wie qualifizierte Mitarbeiterinnen der Kirche Menschen mit HIV/Aids ganzheitlich betreuen und sich dort einsetzen, wo die Not am größten ist. „missio macht Hoffnung: Ordensfrauen wie Schwester Hedwig treten in Mutter Teresas Fußstapfen und vervielfachen die Hilfe, die sie aus Deutschland erhalten“, sagt Schirmherrin Gause. Der Afrikatag ist nach Angaben von missio die älteste Kollekte der Welt: Er wurde 1891 von Papst Leo XIII. eingeführt und diente ursprünglich zur Bekämpfung der Sklaverei. Seither kommt die Kollekte Mitarbeitern der Kirche zugute, die sich in Afrika für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden einsetzen und so die Frohe Botschaft verkünden. (25 Zeilen/0110/0033; E-Mail voraus) Eine halbe Million Euro investiert Diözese Würzburg, Studentenburse und Sankt-Bruno-Werk haben Studentenwohnheim Thomas-Morus-Burse renoviert und saniert Würzburg (POW) Domdekan Monsignore Günter Putz hat das renovierte Würzburger Studentenwohnheim Thomas-Morus-Burse in der Würzburger Hofstallstraße gesegnet und zusammen mit Bischöflichem Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer an die Studentenvertreter übergeben. In den vergangenen Monaten sanierte die Diözese Würzburg das Hochhaus mit seinen 56 Studentenzimmern in Kooperation mit der Studentenburse und dem Sankt Bruno-Werk, teilte die fränkische Wohnungsgenossenschaft mit. Insgesamt rund 550.000 Euro wurden in Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnraumsituation, der Dachabdichtung, des Sonnenschutzes und der Putzsanierung der Fassade investiert. Dabei lag großes Augenmerk auf der Gestaltung der Fassade, denn das 28 Meter hohe Haus war nach dem Krieg eines der ersten Hochhäuser Würzburgs. Architekt Hans Schädel hatte es 1954 in den Farben Gelb und Türkis gestaltet. Dieser Tradition folgt auch die neue Farbgebung, die im Detail mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt wurde. „Wir sind froh, dass wir Studenten haben und diese mit gutem und erschwinglichem Wohnraum unterstützen können“, betonte Finanzdirektor Bauer. Die Diözese Würzburg beteiligte sich mit über 80 Prozent an den Kosten der Renovierung und habe so deutlich Flagge gezeigt für die Erhaltung von günstigem studentischem Wohnraum. (16 Zeilen/0110/0030; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Sozialpolitik zum Wohle der Menschen“ Vertreterversammlung des Caritasverbands für die Diözese Würzburg spricht sich gegen geplante Steuersenkungen aus – Vorsitzender Seidel verabschiedet Würzburg (POW) „Die Steuerausfälle im öffentlichen und kommunalen Bereich ziehen Einschnitte im sozialen Bereich und Gesundheitssektor nach sich.“ Das hat Caritasdirektor Martin Priem bei der Vertreterversammlung des Würzburger Diözesan-Caritasverbands angemahnt. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise werde sein Verband deshalb deutlich zu spüren bekommen. Die Caritas müsse immer mehr „Risse in unserem Land kitten“ und sei daher gegen die vom Bundeskabinett und Bundestag geplanten Steuersenkungen. „Wir wollen eine Sozialpolitik zum Wohle der Menschen und müssen zu manchem vergeigten Streichkonzert der Politik einen Kontrapunkt setzen“, sagte Priem. Ausführlich besprachen die Vertreter der Caritas den geplanten Haushalt 2010, dessen Zahlen Caritasmitarbeiter Michael Sennefelder vorstellte. Das kommende Rechnungsjahr, erklärte er, werde von der Wirtschaftskrise noch weitgehend verschont. Bei einem Volumen von 24,9 Millionen Euro liegt der Haushalt des Diözesan-Verbands um zirka 880.000 Euro über dem des Jahres 2008, wobei angesichts gestiegener Investitions- und Personalkosten mit einem Verlust von rund 280.000 Euro zu rechnen sei. Der Zuschuss des Bischöflichen Ordinariats beläuft sich auf zirka neun Millionen Euro, die Restsumme speist sich aus öffentlichen Drittmitteln der EU, des Freistaates Bayern, aus Umlagen, Rücklagen und Eigenmitteln. Knapp 5,7 Millionen Euro sind an Investitionen vorgesehen, der Löwenanteil mit rund 2,5 Millionen Euro fließt dabei in die energetische Sanierung des Caritas-Kinderdorfes Sankt Anton in Riedenberg. Weitere 2,7 Millionen Euro kosten Modernisierungen von Alten- und Pflegeheimen in Volkach, Haßfurt, Kitzingen und Miltenberg. Caritas-Vorsitzender Domkapitular Dietrich Seidel leitete zum letzten Mal die Vertreterversammlung. Im kommenden Jahr übernimmt er die Hauptabteilung Personalwesen im Bischöflichen Ordinariat. Nach sieben Jahren scheide er mit schwerem Herzen von der Caritas, betonte Seidel. Die Arbeit habe ihm sehr viel Spaß gemacht. „Sie können sich aber darauf verlassen, dass die Caritas in mir weiterhin einen Fürsprecher im Domkapitel haben wird“, versicherte er den Delegierten. Anschließend stellte sich Seidels Nachfolger vor, der langjährige Kleinostheimer Pfarrer Clemens Bieber. Wichtig sei ihm vor allem die Vernetzung von Ehrenamt, Pfarrgemeinde und Caritasarbeit, betonte Bieber. Um seine Vorstellungen als neuer Caritasvorsitzender zu beschreiben, ging er weit zurück in die Geschichte des Christentums. Die ersten Christen, sagte Bieber, seien nicht verfolgt worden, weil sich Jesus für sie ans Kreuz hatte schlagen lassen, sondern weil sie die damalige staatliche und gesellschaftliche Ordnung mit ihren neuen Ideen in Frage stellten. Deshalb sehe er die Aufgabe des Caritasverbands in der Mahnung der politischen und wirtschaftlichen Führung und in der Vertretung hilfsbedürftiger Menschen. Die Vertreterversammlung ist das höchste Organ des Diözesan-Caritasverbands. Sie repräsentiert 1356 korporative Mitglieder in Unterfranken, darunter 875 Kirchenstiftungen und rund 500 eigenständige Rechtsträger mit zirka 960 sozialen Einrichtungen und über 13.000 Beschäftigten. Die 78 stimmberechtigten Mitglieder sind Vertreter von neun Orts- und Kreisverbänden, 14 karitativen Ordensgemeinschaften, fünf Fachverbänden wie beispielsweise den Maltesern und dem Sozialdienst Katholischer Frauen und von den großen Einrichtungsträgern. lh (Caritas) (37 Zeilen/0110/0012; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Verbände für Betreuungsgeld Katholische Arbeitnehmerbewegung und Familienbund sprechen sich für finanzielle Unterstützung von Familien aus – „Dumpfe Vorurteile“ Würzburg (POW) In der aktuellen Diskussion um das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld für Kinder haben sich die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Familienbund der Katholiken (FDK) in der Diözese Würzburg in einer Stellungnahme für diese Art der finanziellen Unterstützung von Familien ausgesprochen und vor „unverantwortlicher Stimmungsmache“ gewarnt. „Zu einer echten Wahlfreiheit für das Lebensmodell ‚Familie‘ gehört, dass Familienarbeit gesellschaftlich besser anerkannt wird, zum Beispiel in Form eines Betreuungsgeldes oder – besser noch – eines Erziehungsgehalts“, heißt es in der Erklärung. Bundesländer, die Familien mit einer Art von Betreuungsgeld bereits unterstützen würden, gehörten zu den Dauersiegern bei der PISA-Studie, betonen die beiden katholischen Verbände. Die Bundesregierung stellt in ihrem Koalitionsvertrag ab 2013 die Einführung „eines Betreuungsgeldes in Höhe von 150 Euro, gegebenenfalls als Gutschein, für Kinder unter drei Jahren“ in Aussicht. Der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, kritisierte das Vorhaben in einem Interview mit dem Tagesspiegel in drastischen Worten: „Die deutsche Unterschicht“ würde das Betreuungsgeld „versaufen“ und „in der migrantischen Unterschicht“ würde „die Oma aus der Heimat“ zum Erziehen der Kinder kommen. KAB und FDK merken in ihrer Stellungnahme in diesem Zusammenhang an, dass es perfide sei, „im politischen Kampf gegen das Betreuungsgeld das Image der Familien nachhaltig zu beschädigen, indem man dumpfe Vorurteile bedient.“ Die vollständige Stellungnahme von KAB und FDK ist im Internet unter www.kab-wuerzburg.de abrufbar. (18 Zeilen/0110/0003; E-Mail voraus) Anerkennung für soziales Ehrenamt Caritasverband für die Diözese Würzburg gibt Nachweise für 80 Stunden ehrenamtliches Engagement im Jahr aus Würzburg (POW) In der Diözese Würzburg gibt es ab sofort die bayerischen Ehrenamtsnachweise für Menschen, die sich mindestens 80 Stunden im Jahr in einem sozialen Bereich ehrenamtlich engagieren. Auf Anregung des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) und des Landes-Caritasverbands entwickelte das bayerische Sozialministerium den Nachweis zusammen mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege. Ein breites Bündnis aus den beiden großen christlichen Kirchen, den kommunalen Spitzenverbänden und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft unterstützt diese Idee. Mit dem Ehrenamtsnachweis wird es sozialen Einrichtungen und Pfarrgemeinden möglich gemacht, ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern für deren Einsatz zu danken. „Junge Menschen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, Frauen und Männer, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollen, oder Erwerbstätige, die sich beruflich verändern wollen, können den Nachweis ihrer Bewerbung beilegen und ihn so für den beruflichen Werdegang nutzen,“ erklärt Domkapitular Dietrich Seidel, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes. Damit der Nachweis nicht entwertet wird, soll er nicht flächendeckend ausgestellt werden. Denn allein in der Diözese Würzburg gibt es im sozialen und kirchlichen Bereich über 13.000 ehrenamtlich Engagierte. Vielmehr werde er auf Anfrage Einzelner ausgegeben, wenn sich diese damit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhoffen. „Doch natürlich kann eine Einrichtung oder eine Pfarrgemeinde den Nachweis auch für jemanden ausstellen, der durch sein Engagement aus zahlreichen Ehrenamtlichen herausragt“, betont der diözesane Gemeindecaritas-Referent Klaus Korbmann. Informationen zum neuen Ehrenamtsnachweis gibt es in den Pfarrbüros und beim Caritasverband. (19 Zeilen/0110/0002; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aufopferungsvoller Dienst für Kranke Fünf Grüne Damen mit dem Caritaskreuz ausgezeichnet Würzburg (POW) Bei einem Gottesdienst in der Kapelle der Universitätsfrauenklinik hat Domkapitular Dietrich Seidel, Vorsitzender des Caritasverbands für die Diözese Würzburg, am Montag, 21. Dezember, fünf Grüne Damen mit dem Caritaskreuz ausgezeichnet. Das silberne Caritaskreuz für zehn Jahre Mitarbeit bekam Anne-Sophie Günther, Goldkreuze für 20 und mehr Jahre erhielten Annegret Dorsch, Magda Strauß, Maria Apel und Gudrun Weiß, die stellvertretende Leiterin der Gruppe. An der Feier nahm auch Professor Dr. Johannes Dietl, Direktor der Frauenklinik, teil. „Es sind oft die kleinen Zeichen der Dankbarkeit, mit dem Sie die Menschen ermutigen“, sagte Seidel. Es sei eine Notwendigkeit der Nächstenliebe, welche die Grünen Damen im Zeichen der Caritas leisteten. Seit 21 Jahren gibt es diese ehrenamtliche Besuchsgruppe in der Universitätsklinik, 23 Frauen gehören ihr an. Mit dem ehemaligen Krankenpfleger Gernot Hornberger ist jetzt erstmals auch ein Mann zu der Gruppe gestoßen. Ihren Namen hat die Gruppe von ihrem Markenzeichen, den grünen Kitteln. Unter allen Krankenhausbesuchsgruppen bundesweit ist die Würzburger Gruppe als einzige deutsch-italienisch ausgelegt. De Leitung hat von Anfang an die gebürtige Italienerin Maria Lucchetta. Bei der anschließenden Adventsfeier verabschiedete sich Seidel in seiner Funktion als Caritasvorsitzender von den Grünen Damen. Er gehe mit Wehmut von der Caritas, sagte er. Pflegedirektorin Elisabeth Rüdinger dankte den Frauen für ihren herzlichen Dienst und ihre aufopferungsvolle Tätigkeit zum Wohl der Patienten. „Sie schenken etwas, was heutzutage immer kostbarer wird: Zeit. Ihren Einsatz bei den Kranken würdigt unser medizinisches Personal mit großem Respekt und Dank.“ Professor Dr. Christoph Reiners, ärztlicher Direktor der Universitätsklinik, nahm sich trotz eines vollen Terminkalenders Zeit für die Weihnachtsfeier der Grünen Damen. Bis auf einmal habe er alle Weihnachtsfeiern dieser Gruppe besucht. Für ihn sei dieser Termin immer sehr entspannend und fast schon familiär. Mit großen Weihnachtssternen bedankte sich Reiners bei den fünf geehrten Frauen. Einen besonders großen Strauß und ein dickes Lob überreichte er Lucchetta, „ohne deren langjähriges Engagement es die Gruppe gar nicht geben würde.“ lh (Caritas) (25 Zeilen/0110/0020; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Buch-Tipp Schnibbelskuchen, Tapas und Hochzeitssuppe Zweites Kochbuch mit Lieblingsrezepten von Bischöfen verrät wieder Lieblingsspeisen deutscher Kirchenmänner – Würzburg mit Bischof Hofmann, Weihbischof Boom und Weihbischof em. Bauer vertreten Würzburg (POW) Ob sie die Zubereitung auch selbsttätig durchführen können, erschließt sich nicht. In jedem Falle verraten Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof Ulrich Boom und Weihbischof em. Helmut Bauer im neuen Kochbuch „Der Tisch ist gedeckt. Was Bischöfen schmeckt“ erneut eines ihrer Leibgerichte, samt dazu gehörendem Rezept. Wie der Vorgängertitel „Was Leib und Seele zusammenhält. Speisen, Tischgebete und Anekdoten deutscher Bischöfe“ aus dem Jahr 2005 ist das Buch von Diakon Helmuth Knörzer (Wiehl, Erzbistum Köln) zusammengestellt. 10.000 Exemplare sind bislang gedruckt. „Der Reinerlös wird komplett dazu verwendet, Jugendlichen aus der ehemaligen Sowjetunion eine Teilnahme am Weltjugendtag 2011 in Madrid zu ermöglichen“, erklärte Knörzer am Dienstag, 15. Dezember, bei einer Visite in Würzburg. Dort ließ er sich von den drei Bischöfen fünf Bücher signieren. Sein Ziel sei es, nach Möglichkeit in diesen besonderen Exemplaren die Unterschriften aller 68 beteiligten Bischöfe zu sammeln und diese dann für das Projekt meistbietend zu versteigern. Das Buch enthält jeweils auf einer Doppelseite neben der Kochanleitung zum jeweiligen Lieblingsessen das Porträt und Wappen des betreffenden Bischofs sowie ein paar Zeilen, in denen sich jeder kurz vorstellt. Bei Bischof Hofmann ist der Schnibbelskuchen aufgelistet, ein Pfannkuchen mit Kartoffeln und Speck. „Der Backgeruch, die würzige Speise, der Transfer aus der Pfanne in den Teller“, all das wecke in ihm dankbare Erinnerungen an seine Kindheit, schreibt der Bischof. Verschiedene Variationen von Tapas, also kleinen spanischen Gerichten, stellt Weihbischof Boom in dem Buch vor. Außerdem berichtet er von einem heiteren Erlebnis bei einer Firmung. Booms Vorgänger Weihbischof em. Bauer hat für das Rezeptbuch der Bischöfe diesmal die „Hochzeitssuppe mit Schwimmerle und Leberklößchen“ gewählt. Helmuth Knörzer (Hrsg.): Der Tisch ist gedeckt. Was Bischöfen schmeckt. 159 Seiten. 14,90 Euro. Bauer Verlag, Thalhofen 2009. ISBN 978-3-934509-97-9. (21 Zeilen/0110/0001; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Gedanken für den Moment, die nachhallen Lohr am Main/Würzburg (POW) Besinnliches im Taschenformat und das Ganze in 123 kurzen und kurzweiligen Kapiteln bietet das Buch „Moment mal!“. Pastoralreferent Manfred Müller, Regionaljugendseelsorger für Main-Spessart, hat in seinem dritten Buch die Texte zusammengefasst, die er seit 2007 für das Lohrer Echo in seiner Kolumne veröffentlicht hat. Wie bei den Vorgängerwerken „Ach Gott“ und „Ach Gott! Ach Gott!“ handelt es sich bei den Texten um geistliche Impulse, die Müller seinem Alltag entnimmt. Ob die Geburt eines kleinen Kindes, der Suizid eines Bekannten oder Zahlenspiele rund um das Thema Gott und Kirche – auf anregende und unterhaltsame Weise stellt das Buch nachdenkliche Fragen, gibt weise Antworten oder verzichtet eben auch ganz bewusst darauf, um den unergründlichen Gott nicht auf einfache Formeln zu verkürzen. Wenn die Gedanken auch für den Moment geschrieben sind, sie wirken nach. Das ist nicht zuletzt Müllers feinem Humor zu verdanken, der immer wieder kräftig durchscheint. Manfred Müller: „Moment Mal! 123 Gedanken über Gott und die Welt“, 133 Seiten, 9 Euro, Eigenverlag, Würzburg/Kürnach 2009, ISBN 978-3-9341-2883-0. (13 Zeilen/0110/0015; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Um Maria Sondheim“ errichtet Würzburg/Arnstein (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 10. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Um Maria Sondheim“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Altbessingen, Arnstein, Büchold, Gänheim und Schwebenried, die Kuratie Binsbach sowie die Filialen Neubessingen und Heugrumbach. (4 Zeilen/0110/0016) Pfarreiengemeinschaft „Heiliger Benedikt zwischen Tauber und Main“ errichtet Würzburg/Helmstadt/Neubrunn (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 17. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Heiliger Benedikt zwischen Tauber und Main“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Böttigheim, Helmstadt, Neubrunn und Holzkirchen mit Remlingen, die Kuratie Holzkirchhausen sowie die Filialen Uettingen und Wüstenzell. (4 Zeilen/0210/0068) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hedwig im Kitzinger Land“ errichtet Würzburg/Kitzingen (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 17. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hedwig im Kitzinger Land“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Biebelried, Hoheim, Kitzingen-Sankt Johannes der Täufer, Kitzingen-Sankt Vinzenz von Paul und Sulzfeld am Main sowie die Filialen Buchbrunn, Repperndorf und Mainstockheim. (4 Zeilen/0110/0021) Fortbildungsprogramm für die pastoralen Dienste erschienen Würzburg (POW) Das Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung der Diözese Würzburg hat sein Fortbildungsprogramm für 2010 herausgegeben. Neben vielen Angeboten für alle pastoralen Dienste enthält die 52-seitige Broschüre auch Seminare, die sich jeweils speziell an Priester, Diakone und Gemeindereferenten richten. Das Programmheft ist erhältlich bei: Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung der Diözese Würzburg, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38664700, Fax 0931/38664777, E-Mail tpf@bistum-wuerzburg.de. (6 Zeilen/0110/0042) Benediktushöhe veröffentlicht Jahresprogramm 2010 Retzbach (POW) Das Programm der Benediktushöhe-Haus für Soziale Bildung in Retzbach für das Jahr 2010 ist erschienen. Das 97 Seiten umfassende Heft bietet von Januar bis Dezember vielfältige Veranstaltungen, darunter Seminare zur Arbeitswelt und zum Selbstmanagement, zur Gesundheit und Entspannung, zur Kommunikation in Beruf und Alltag sowie zu sozialen und politischen Themen. Einige Angebote richten sich auch gezielt an Familien, Paare, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Nähere Informationen bei: Benediktushöhe, Das Haus für Soziale Bildung, 97225 Zellingen-Retzbach, Telefon 09364/80980, Fax 09364/6276, E-Mail info@benediktushoehe.de. Das gesamte Programm ist auch über die Internet-Homepage www.benediktushoehe.de abrufbar. (8 Zeilen/0110/0005) „Andere Lieder wollen wir singen, spielen, tanzen“ Würzburg (POW) Das Jahresprogramm 2010 des Referats Neues Geistliches Lied und Kinderlied in der Diözese Würzburg stellt die aktuelle Broschüre „Andere Lieder wollen wir singen, spielen, tanzen“ vor. Das Spektrum reicht von „Wellness für die Seele – Spiritual Songs“ über die Kinderliedtagung „Hits für Kids“ bis hin zu „Tanzen will ich Dir – Liturgische Tänze für die Seele“. Zudem wird die Tagungsreihe „Rock my Soul – unENDliches Spiel“ vorgestellt. Der Veranstaltungskalender enthält auch Informationen zum „Arbeitskreis Neues Geistliches Lied“ sowie zur Musikgruppe „Taktwechsel“, die über das Referat für Auftritte gebucht werden kann. Erhältlich ist das Faltblatt bei: Referat für Neues Geistliches Lied (NGL) und Kinderlied, Klaus Simon, Sonnenstraße 25, 97782 Gräfendorf, Telefon 09357/1398, Fax 09357/992004, E-Mail info@bands.bistum-wuerzburg.de, Internet www.bands.bistum-wuerzburg.de. (9 Zeilen/0110/0006) Neues Programm der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt Schweinfurt (POW) „Themen für Sie“ heißt das Programmheft für Januar bis August 2010, in dem die Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt ihre Veranstaltungen vorstellt. Die Angebotspalette reicht von Diavorträgen über Bibelkurse und Meditativem Tanz bis hin zu Gesprächskursen und Lesungen. Am Dienstag, 23. Februar, beispielsweise referiert die Buchautorin Andrea Schwarz um 19.30 Uhr im Dekanatszentrum, Schultesstraße 21, zum Thema „Fastenzeit – dem Leben entgegen“. In der Broschüre enthalten sind auch Adressen und Telefonnummern sowie Veranstaltungen weiterer kirchlicher Einrichtungen in Schweinfurt, wie zum Beispiel des Katholischen Stadtdekanats von Schweinfurt, des Gesprächsladens, des Diözesanbüros, der Verbände oder der Dekanatsfamilienseelsorge. Erhältlich ist das Heft bei der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt, Schultesstraße 21, 97421 Schweinfurt, Telefon 09721/702531, Fax 09721/702535, E-Mail kath.eb.sw@gmx.de, Internet www.keb-schweinfurt.de. (11 Zeilen/0110/0041) Schwester Lioba Mehler feiert 90. Geburtstag Würzburg (POW) Weihbischof Ulrich Boom hat anlässlich des 90. Geburtstags von Schwester Lioba Mehler mit der Würzburger Ordensgemeinschaft der Ursulinen am Mittwoch, 23. Dezember, einen Gottesdienst gefeiert. Dabei würdigte der Bischof das Engagement der langjährigen Oberin und Direktorin der Sankt-Ursula-Schule und bezeichnete sie als „prägende Frau im Kloster“ und „beeindruckende Lehrerin“. „Was wir von Gott erwarten, strahlt manchmal in einem Menschen auf“, sagte er mit Blick auf die Jubilarin. Schwester Lioba wurde 1919 als Ottilie Mehler in Würzburg geboren. Aufgrund der Ideologie des NS-Regimes verzichtete sie zunächst auf ein Lehramtsstudium. Stattdessen studierte sie Pharmazie und arbeitete als Apothekerin. 1950 trat sie in das Kloster der Würzburger Ursulinen ein. Nach dem Studium der Fächer Geografie, Biologie, Chemie und Sozialkunde übernahm sie 1958 die Leitung der Sankt-Ursula-Schule. So trug sie für das Gymnasium bis 1985 die Verantwortung und danach noch bis 1995 für die Realschule. Von 1978 bis 1999 stand sie zudem als Oberin dem Konvent der Ursulinen vor. (12 Zeilen/0110/0026; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Fernsehsendung und Feier zum 65. Geburtstag von Anselm Grün Münsterschwarzach (POW) An Vorabend des 65. Geburtstags von Benediktinerpater Dr. Anselm Grün sendet das Bayerische Fernsehen am Mittwoch, 13. Januar, um 19 Uhr in seiner Reihe „Stationen“ einen Beitrag über den Ordensmann. Andrea Kammhuber portraitiert Grün unter dem Titel „Ein Weg in die Weite“. Der Mönch, Seelsorger und Bestseller-Autor erinnert sich in der Sendung an Menschen und Ereignisse, die ihn geprägt haben, und erzählt, was ihm heute wichtig ist. Aus Anlass von Grüns Geburtstag gibt es am Samstag, 16. Januar, um 19.30 Uhr in der Abteikirche Münsterschwarzach eine Feierstunde mit dem Titel „Sinfonie der Engel“. Der Musiker Hans-Jürgen Hufeisen gestaltet die Veranstaltung mit. (8 Zeilen/0210/0066; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Bettina Endres feiert 25. Dienstjubiläum im Bischofshaus Würzburg/Oberpleichfeld (POW) Dienstjubiläum im Bischofshaus: Zu 25 Jahren im Dienst des Bischöflichen Ordinariats Würzburg hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Dienstag, 5. Januar, Bettina Endres gratuliert. Seit 1984 ist die aus Oberpleichfeld stammende Endres im Ordinariat beschäftigt, seit 2005 im Bischofshaus. Bei einer kleinen Feier überreichte ihr der Bischof Blumenstrauß, Dankesurkunde und ein Präsent. „Ihr Dienst hat sich für das Bischofshaus als sehr fruchtbar erwiesen“, würdigte er die Jubilarin. Zu den Gratulanten zählten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bischofshaus. Endres absolvierte von 1984 bis 1987 ihre Ausbildung als Bürokauffrau im Bischöflichen Ordinariat und arbeitete anschließend im Schulreferat. Von 1991 bis 1993 war sie in Elternzeit, danach weiterhin im Schulreferat tätig. Seit 2005 wirkt sie im Büro des Bischofshauses. Endres ist verheiratet und hat zwei Kinder. (9 Zeilen/0110/0056; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Vinzentinums-Küchenleitung Maria Scheckenbach geht in Ruhestand Würzburg (POW) 21 Jahre lang hat sie die Schülerinnen und Schüler im Tagesheim Vinzentinum bekocht: Jetzt ist Maria Scheckenbach, hauswirtschaftliche Mitarbeiterin und Küchenleiterin des Vinzentinums in den Ruhestand verabschiedet worden. Tagesheimleiter Diakon Gerhard Gabel dankte Scheckenbach, deren Dienst am 31. Dezember endet, für ihr „eifriges Tun und Werken“. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte sie die Haushaltsschule in Würzburg. Ihren Dienst im Vinzentinum begann Scheckenbach 1988 als Aushilfe. 1991 wurde sie als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin und Küchenleitung angestellt. Zu Scheckenbachs Aufgaben gehörte in Zusammenarbeit mit der Kantine des Bischöflichen Ordinariates die Zubereitung des täglichen Mittagessens, sowie in eigener Verantwortung die Beschaffung von Nachtisch und Getränken für die Kinder. Viel Lob zollte Gabel ihr bei der Verabschiedung nicht zuletzt für die Vorbereitung des monatlichen Personalfrühstücks und feierlicher Anlässe. (11 Zeilen/0110/0017; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Gottesdienstvorlage und Arbeitshilfe zum Familiensonntag Würzburg (POW) Am Sonntag, 17. Januar, wird im Bistum Würzburg der Familiensonntag begangen. Er steht zum Abschluss des für die Jahre 2008 bis 2010 von der Deutschen Bischofskonferenz gewählten Leitthemas „Liebe miteinander leben“ unter dem Motto: „Beieinander bleiben“. Das diesjährige Schwerpunktthema widmet sich der Zeit, wenn die Kinder heranwachsen und sich die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, aber auch zwischen den Ehepartnern verändern und auf eine andere Ebene gelangen. „Sich miteinander als Paar und als Familie zu entwickeln anstatt auseinander zu driften ist die Kunst, die das Leben dabei verlangt“, sagt Domvikar Stephan Hartmann, Familienseelsorger der Diözese Würzburg und Geistlicher Beirat des Familienbunds der Katholiken. Er hat eine Gottesdienstvorlage erarbeitet. Sie kann als PDF-Datei im Internet unter www.familienbund-wuerzburg.de heruntergeladen werden. Der Familiensonntag soll nach Hartmanns Worten dazu beitragen, bestehende Angebote bekannter zu machen und zu intensivieren. „Eine familienpastorale Arbeitshilfe, die aus Anlass des Familiensonntags herausgegeben wird und ebenfalls im Internet angeboten wird, bietet vielfältige Anregungen zum Weiterdenken und Weiterhandeln an.“ Herausgeber ist die Deutsche Bischofskonferenz. Der Familiensonntag wird seit 1976 jährlich am zweiten Sonntag im Jahreskreis, also am Sonntag nach dem Fest der Taufe des Herrn in allen Diözesen Deutschlands begangen. (15 Zeilen/0210/0062; E-Mail voraus) Caritasdirektor zum Wort der Bischöfe: Wichtiger Impuls für Christen Würzburg (POW) Als „einen wichtigen Impuls für jeden Christen“ hat Caritasdirektor Martin Pfriem das am 7. Januar veröffentlichte Wort der deutschen Bischöfe, „Berufen zur Caritas“, gewürdigt. Das Wort entfalte eindrucksvoll die Aussagen der Enzyklika „Deus Caritas est“ von Papst Benedikt XVI. für die Christen in Deutschland. Jeder Getaufte ist danach zum Dienst am Menschen in Not berufen. Gleichzeitig sei dieser Dienst Ausdruck des Glaubens und ein Ort, Gott zu begegnen. Das Wort der Bischöfe biete für jeden Christen, jede Gemeinde, jede karitativ engagierte Gruppe sowie für die verbandliche Caritas eine große Quelle der Motivation, sich neu mit der Botschaft der Nächstenliebe auseinanderzusetzen, unterstrich Pfriem. „Sie regt an zu prüfen, wie die Sorge um den Menschen in Not vor Ort immer wieder verwirklicht werden kann und was sie konkret für den Einzelnen bedeutet.“ Gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise und der Sorge vieler Menschen um soziale Gerechtigkeit erinnere dieses Wort daran, worum es in der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, verschiedener Generationen und Einkommensschichten gehe: offen zu sein für die Not und das Leben des Anderen. Das Wort der Bischöfe sei damit auch eine Mahnung für soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und nicht den Produktivitätszielen einer globalen Gesellschaft entsprechen. Erfreut zeigte sich der Caritasdirektor über die bischöfliche Würdigung des Einsatzes der über 30.000 ehren- und hauptamtlich tätigen Unterfranken innerhalb der verbandlichen Caritas im Bistum Würzburg sowie der unzähligen engagierten Christen in den Pfarrgemeinden der Diözese. (18 Zeilen/0210/0063; E-Mail voraus) Patenschaft für Straßenkind in Sambia abgeschlossen Würzburg (POW) Die Auszubildenden der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BVB) des Berufsbildungswerks Caritas-Don Bosco Würzburg haben Pfandflaschen im Wert von 100 Euro gesammelt und mit dem Beitrag eine Jahrespatenschaft für ein Straßenkind in Lusaka (Sambia) übernommen. Die dortige Don Bosco-Padrino-Stiftung unterstützt Straßenkinder in Not und kümmert sich im Straßenkinderzentrum „City of Hope“ um Unterbringung, Ernährung, Pflege und Ausbildung der Mädchen und Jungen. Im Don Bosco-Zentrum bekommen sie besondere Zuwendung und Hilfe, die sie bisher nicht erleben durften. Angefangen hatte die Hilfsaktion der Würzburger damit, dass die Jugendlichen, die im Berufsbildungswerk Würzburg selbst die Möglichkeit einer fundierten Berufsausbildung haben, anderen jungen Menschen helfen wollten. Daraus entstand die Idee, Pfandflaschen zu sammeln und den Erlös einem guten Zweck zukommen zu lassen. Für ihren Einsatz erhielten die Auszubildenden nun eine Urkunde und Patenschaftskerze als Zeichen der Verbundenheit von der Don Bosco-Padrino-Stiftung. Die Kerze wird jeden Morgen gemeinsam angezündet. Vorerst besteht die Patenschaft für ein Jahr. Die Auszubildenden der BVB sind sich aber schon jetzt einig, dass sie auf jeden Fall weiter sammeln möchten, um ein Straßenkind in Sambia zu fördern. (14 Zeilen/0110/0049; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Mit der Stasi in der Kirchenbank“ Würzburg/Bad Neustadt (POW) Unter dem Titel „Mit der Stasi in der Kirchenbank“ berichtet Hörfunkjournalistin Irina Hanft am Freitag, 1. Januar, von 12.05 bis 13 Uhr im Programm Bayern 2 über die Geschichte einer fränkisch-thüringischen Kirchenpartnerschaft. Im Jahr 1989 begleitete der Journalist Eberhard Schellenberger, heute Hörfunk-Chef des Regionalstudios Mainfranken des Bayerischen Rundfunks, eine Reisegruppe aus Bad Neustadt ins thüringische Zeulenroda. Dort unterstützen die Rhöner den Bau einer Kirche mit Geld und Sachspenden, was bei der Kirchenweihe gefeiert werden soll. Von dem kleinen Tonbandgerät, das Schellenberger in seiner Jackentasche in die DDR schmuggelt, um Aufnahmen für eine Hörfunksendung mitzuschneiden, hat, wie dieser glaubt, niemand etwas mitbekommen. Als wenige Monate später die Mauer fällt, kommt die Wahrheit ans Licht: Ein Spitzel der Staatssicherheit agierte in den Reihen der Westbesucher. 20 Jahre später reist die gleiche Gruppe zum 20. Jubiläum der Kirchenweihe wieder nach Zeulenroda. Mit im Bus: Schellenberger, der in der dortigen Kirche eine der spannendsten Geschichten seiner journalistischen Arbeit erlebt hat. (12 Zeilen/0110/0036; E-Mail voraus) Neue Krippe im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg Würzburg (POW) Das Exerzitienhaus Himmelspforten der Diözese Würzburg hat eine neue Krippe. Rektor Domvikar Dr. Burkhard Rosenzweig segnete am Dreikönigstag die komplette Figurengruppe, die in diesen Tagen auch die Anbetung der drei Könige zeigt. Die im Dezember 2009 erworbenen Figuren sind erstmals im Foyer des Exerzitienhauses zu sehen. Sie stammen vom Rhöner Holzbildhauer Robert Holzheimer aus Schmalwasser. Die 40 Zentimeter hohen kolorierten Figuren zeigen Maria und Josef mit Jesuskind, zwei Hirten – einer mit Dudelsack, einer mit einem Buben – sowie die heiligen drei Könige. Ochse und Esel sowie zwei Schafe vervollständigen die Krippenszene. „Das ist der Beginn einer Krippentradition im Exerzitienhaus Himmelspforten“, sagte Rektor Rosenzweig. Die prachtvolle Krippe ist noch bis 2. Februar in Himmelspforten zu sehen. Geöffnet ist das Haus in der Mainaustraße 42 in Würzburg montags bis freitags von 8.30 bis 17 Uhr, am Wochenende auf Nachfrage, Telefon 0931/38668000. (11 Zeilen/0210/0059; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kolping bringt fast 15.000 Päckchen nach Rumänien Würzburg/Bad Kissingen/Münnerstadt (POW) Viel Freude durch die „süßen Päckchen“ haben 60 Kolpingsfamilien aus dem Diözesanverband Würzburg geschenkt. Sie packten und sammelten wieder fleißig Päckchen für Rumänien und sorgten so für strahlende Kindergesichter. Auch Schulen und Kindergärten wurden angesprochen und halfen emsig mit. Die Schülerinnen der Würzburger Maria-Ward-Schule packten 92 Büchertaschen für rumänische Schüler. Insgesamt fast 15.000 süße Päckchen wurden zusammen mit weiteren Hilfsgütern von zwei Fahrzeug-Gespannen nach Rumänien gebracht. Sie werden in den Tagen um Weihnachten an bedürftige Kinder verteilt. Die Aktion der „süßen Päckchen“ fand zum 13. Mal statt. Organisiert wurde der Transport durch die Kolpingsfamilien Garitz und Münnerstadt. Die LKWs wurden von Heike Berned, Burkard Schodorf, Jürgen Eckert und Otto Kiesel (alle aus Münnerstadt) gefahren. (10 Zeilen/0110/0044; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Winterhäuser Kindergarten sammelte für Flüchtlingsfamilien Würzburg/Winterhausen (POW) Rechtzeitig zum Weihnachtsfest hat Petra Gernet vom Winterhäuser Kindergarten „Rappelkiste“ eine ganze Autoladung voller Kisten mit Kleidung und Spielsachen in die Würzburger Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber gebracht. Anlässlich der Sankt-Martinsfeier hatten ihre Kinder das Projekt unter dem Motto „Teilen wie Sankt Martin“ gestartet. Über einen Monat brachten Eltern und Kinder neuwertige oder gut erhaltene Spenden mit. Da Kinder am besten wissen, was Kindern gefällt, fehlten auch die Süßigkeiten nicht. Rainer Jäckel und Kais Manik von der Caritas-Flüchtlingsberatung dankten für die Spende. „Die Kinder freuen sich sehr über diese Geschenke“, sagte Jäckel. „Unsere Kinder haben gerne geteilt, weil sie wissen, dass hier Kinder leben, die weit von ihrem Zuhause entfernt sind und nicht so viel haben“, erklärte Gernet. Derzeit leben etwa 400 Flüchtlinge in der Unterkunft, darunter 70 Kinder aus über 35 Ländern. (10 Zeilen/0110/0019; E-Mail voraus) jw (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Museum am Dom und Domschatz an Silvester und Neujahr geschlossen Würzburg (POW) Das Museum am Dom sowie der Domschatz Würzburg sind an Silvester und Neujahr geschlossen. An den übrigen Tagen ist das Museum am Dom von 10 bis 17 Uhr und der Domschatz von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Das Museum am Dom zeigt derzeit die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ mit über 150 Krippendarstellungen aus allen Erdteilen. (4 Zeilen/0110/0043; E-Mail voraus) Bischof Hofmann beeindruckt von historischen Handschriften Würzburg (POW) Wertvolle historische Bücher wie das Kilians- und das Burkard-Evangeliar hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Donnerstag, 17. Dezember, in der Würzburger Universitätsbilbliothek am Hubland besichtigt. Universitätspräsident Professor Dr. Alfred Forchel und Dr. Karl Südekum, Leiter der Universitätsbibliothek, begleiteten den Bischof bei seinem Rundgang. Zwei Drittel des ursprünglichen Bestands an historischen Schriften seien im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, erklärte Südekum. Dennoch seien rund 2300 Handschriften erhalten, darunter eine große Zahl an Papyri. Sichtlich beeindruckt zeigte sich der Bischof, als er historische Dokumente aus dem sechsten bis neunten Jahrhundert in Augenschein nehmen durfte. Mit dem Christentum sei auch die lateinische Buchkultur der katholischen Kirche nach Franken gekommen, erläuterte Dr. Hans-Günter Schmidt, Leiter der Abteilung Handschriften und Alte Drucke. „Insofern sind die irischen Missionare auch Vermittler und Lehrer der spätantiken Kultur in Mitteleuropa.“ Verschiedene Glossen im Kilians-Evangeliar, das bei der Amtseinführung von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele sogar noch bei der Liturgie verwendet wurde, bewiesen, dass das in späterer Zeit mit Elfenbeinschnitzerei und Edelsteinen verzierte Buch von Lesern mit Einflüssen aus Frankreich, England und Franken genutzt wurde. Ein wichtiges Zeugnis irischer Kloster- und Buchkultur des achten Jahrhunderts sind die Paulusbriefe, die der Universitätsbilbiothek als Pergament-Manuskript vorliegen. Sie seien von Anfang an als wissenschaftliches Buch angelegt worden, erklärte Bibliothekarin Kerstin Dößel: zweispaltig, mit viel Raum für Anmerkungen und Notizen. Der altirische Kommentar sei im 19. Jahrhundert als wissenschaftliche Grundlage für die Rekonstruktion der irischen Nationalsprache Gaeilge genutzt worden. (19 Zeilen/0110/0011; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Neue Ausgabe der KLJB-Zeitschrift „Knotenpunkt“ erschienen Würzburg (POW) Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Würzburg hat eine neue Ausgabe ihrer Zeitschrift „Knotenpunkt“ herausgegeben. Das Schwerpunktthema der 100-seitigen Dezemberausgabe lautet „Weihnachten“. Darüber hinaus sind aktuelle Informationen und Berichte aus der Diözesan- und Kreisebene der Landjugendbewegung sowie die KLJB-Termine für das erste Halbjahr 2010 nachzulesen. Der „Knotenpunkt“ kann bezogen werden bei der KLJB Diözesanstelle Würzburg, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663171, Fax 0931/38663119, Internet www.kljb-wuerzburg.de. (7 Zeilen/0110/0014; E-Mail voraus) Neues Halbjahresprogramm der Ehe- und Familienseelsorge Würzburg (POW) Das Referat Ehe- und Familienseelsorge der Diözese Würzburg hat sein Programm für das erste Halbjahr 2010 veröffentlicht. Die fünf Stichworte des Untertitels – Begegnung, Begleitung, Besinnung, Bildung und Beratung – symbolisieren die Bandbreite der Veranstaltungen. Das Programm ist thematisch untergliedert in Angebote für Familien, Mütter, Väter sowie Kinder und in Angebote für Paare und Ehepaare. Spezielle Seminare richten sich an Verantwortliche in Eltern-Kind-Gruppen und für Familiengottesdienste. So beschäftigt sich ein Treffen für Paare mit der natürlichen Familienplanung, Familien werden Auszeiten vom Alltag angeboten sowie Workshops, die das Miteinander in der Familie stärken helfen. Ebenfalls im neuen Programm aufgeführt sind die unterschiedlichen Beratungsstellen in den Städten der Diözese Würzburg sowie Dienste der Caritas und Angebote von Bildungshäusern im Bistum. Das Programm liegt in Gotteshäusern aus und kann bestellt werden beim Referat Familienseelsorge, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665230, E-Mail familienseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (12 Zeilen/0110/0013; E-Mail voraus) Personalmeldungen Bis heute Erfurt eng verbunden Ehrendomherr Prälat Dieter Hömer wird 80 Jahre alt – Fast 35 Jahre lang in Südthüringen und Erfurt gewirkt Würzburg (POW) Ehrendomherr Prälat Dieter Hömer wird am Samstag, 23. Januar, 80 Jahre alt. Fast 35 Jahre wirkte der gebürtige Würzburger in der Diaspora in Südthüringen in der damaligen DDR und in Erfurt. Von 1975 bis 1990 war er Bischofsvikar in Meiningen. Hömer stammt aus der Würzburger Pfarrei Stift Haug und empfing die Priesterweihe am 18. Juli 1954 von Bischof Julius Döpfner in Würzburg. Anschließend war Hömer als Kaplan in Bischofsheim (Rhön) und Aschaffenburg-Herz Jesu. 1956 schickte ihn Bischof Döpfner in die damalige Ostzone: Hömer wurde Kaplan in Meiningen. 1963 wurde er Kuratus für Meiningen-Land, ein Jahr später dort Pfarrer. 1965 berief ihn die Berliner Ordinarienkonferenz als Subregens an das Erfurter Regionalpriesterseminar, 1970 wurde er Regens der Ausbildungsstätte für Priester in der DDR. „Diese Zeit gehört zu den erfreulichsten meiner Priesterjahre. Erfurt ist mir damals sehr vertraut geworden“, sagt er rückblickend. Von 1975 bis 1990 war Hömer Bischofsvikar für das Vikariat Meiningen und Ordinariatsrat. Als Bischofsvikar war er verantwortlich für Seelsorge, Caritas und Finanzen in der selbstständig arbeitenden Vertretung des Erfurter Bischofs in Südthüringen. Eine besonders wichtige Aufgabe war für ihn, dass er regelmäßig die Firmung spenden durfte. Die Würzburger Gebiete Südthüringens führte er in dieser Zeit an das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen heran. Papst Paul VI. würdigte Hömers Verdienste 1975 mit der Ernennung zum Päpstlichen Ehrenprälaten. 1990 wurde Hömer Ehrendomherr an der Würzburger Kathedralkirche. Nach dem Zusammenbruch des DDR-Regimes zog es Hömer 1990 wieder zurück in seine Heimatstadt Würzburg, wo er in der Dompfarrei in der Seelsorge mithilft. Von 1992 bis 1994 vertrat er außerdem die Diözese Würzburg im Sankt-Ansgar-Werk München, dem Hilfswerk für die Katholische Kirche in Skandinavien. Seit 1992 ist Hömer als Diözesanrichter tätig. Außerdem war er von 1999 bis 2004 Erster Vorsitzender des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken im Bistum Würzburg. Zum 50. Priesterjubiläum Hömers veröffentlichte das Dompfarramt Würzburg 2004 die Broschüre „Priester in Thüringen: 1956-1990“. Zu Wort kommen darin Weggefährten wie Joachim Kardinal Meisner, Georg Kardinal Sterzinsky, Weihbischof Helmut Bauer, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Bischof Dr. Joachim Wanke, Weihbischof Hans-Reinhard Koch, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und Dr. Georg Jelich. Bis heute sieht Hömer die thüringische Bischofsstadt als seine zweite Heimat. Er fährt regelmäßig nach Erfurt, besucht Freunde und Kollegen und feiert dort auch Jahr für Jahr das Weihnachtsfest. „Die Verbindung nach Erfurt ist für mich ganz selbstverständlich“, sagt er. Das mag nicht verwundern: Schließlich war das gesamte Domkapitel von Erfurt beim damaligen Regens Hömer im Priesterseminar. (30 Zeilen/0110/0034; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Langjähriger Personalleiter Bertold Baunach wird 70 Jahre alt Würzburg/Helmstadt (POW) Bertold Baunach, langjähriger Personalleiter für die hauptberuflichen Laienmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Bischöflichen Ordinariat Würzburg, wird am Samstag, 9. Januar, in Helmstadt 70 Jahre alt. Fast 40 Jahre wirkte er von 1963 bis 2002 im Dienst der Diözese Würzburg, davon 28 Jahre als Personalleiter. „Die Sorge um das Bistum und die Verantwortung für den Einzelnen waren bei ihm immer zu spüren. Er hat die Mitarbeiter der Diözese nicht als Kostenfaktor, sondern als unverwechselbare Menschen gesehen“, würdigte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Baunach im Jahr 2005 bei der Überreichung des päpstlichen Ordens „Pro Ecclesia et Pontifice – Für Kirche und Papst“. Baunach wurde 1940 in Helmstadt geboren. In den Dienst der Diözese trat der gelernte Großhandelskaufmann und Wirtschaftsassistent 1963 als Diözesansekretär der Katholischen jungen Gemeinde (KjG). 1966 wechselte er in das Kirchensteueramt, um 1968 wieder ins Bischöfliche Jugendamt als Geschäftsführer zurückzukehren. Lange war Baunach auch ehrenamtlich als Geschäftsführer des Bezirksjugendrings Unterfranken tätig. 1974 wurde er Personalleiter und 1997 auch stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Personalwesen im Bischöflichen Ordinariat. Zusätzlich war er von 1976 bis 1998 als Ausbilder tätig. Zwei Bischöfen und vier Generalvikaren diente Baunach in all den Jahren bis 2002. In diözesanen und überdiözesanen Gremien war er als Arbeitsrechtler und Personalleiter ein geschätzter Partner. Das herausragendste Erlebnis war für ihn die so genannte Würzburger Synode, die von 1971 bis 1975 im Kiliansdom tagte. Der Personalleiter war damals Mitarbeiter von Paul Bocklet im Lokalbüro und übernahm Ordnungs-, Kontroll- und „Sonder“-Dienste für die Synodenteilnehmer. Gewürdigt wurde Baunachs Einsatz von verschiedenen Seiten. 1966 erhielt er das Silberne Ehrenkreuz des Bundesverbands des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). 1986 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 2005 überreichte ihm Bischof Hofmann den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice – Für Kirche und Papst“. (22 Zeilen/0210/0060; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Seelsorgsauftrag für Pfarrer i. R. Wendelin Lieb Würzburg/Mönchberg (POW) Pfarrer i. R. Wendelin Lieb ist ein Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Sankt Wendelin im Dekanat Obernburg (Mönchberg, Röllbach und Schmachtenberg) erteilt worden. (3 Zeilen/0210/0072) Kaplan Dr. Christian Lutz bis Februar in Fladungen Würzburg/Fladungen (POW) Kaplan Dr. Christian Lutz, zuletzt zum Weiterstudium in Rom freigestellt, ist für die Zeit vom 15. Dezember 2009 bis 15. Februar 2010 ein Seelsorgeauftrag für die zukünftige Pfarreiengemeinschaft Fladungen, Brüchs, Leubach, Oberfladungen, Rüdenschwinden, Hausen und Neustädtles erteilt worden. (4 Zeilen/0110/0025; E-Mail voraus) Pfarrer Hans Böhm im Alter von 73 Jahren gestorben Grafenrheinfeld/Oberpleichfeld (POW) Im Alter von 73 Jahren ist am Samstag, 26. Dezember, Pfarrer i. R. Hans Böhm, langjähriger Pfarrer von Grafenrheinfeld, gestorben. Das Requiem für ihn wird am Mittwoch, 30. Dezember, um 14 Uhr in Grafenrheinfeld gehalten, die Beisetzung schließt sich an. Bereits um 13.30 Uhr wird der Rosenkranz für den Verstorbenen gebetet. Geboren wurde Böhm 1936 in Oberpleichfeld. Nach der Priesterweihe am 11. März 1962 in Würzburg war er zunächst als Kooperator in Mainaschaff eingesetzt, 1964 wurde er Kaplan in Brückenau. 1966 wechselte Böhm als Kaplan nach Schweinfurt-Sankt Kilian, wo er zugleich als Religionslehrer am Walter-Rathenau-Gymnasium, der Mädchenrealschule, diversen Volksschulen und der Sonderschule Schweinfurt als Religionslehrer arbeitete. 1968 übernahm er in Ebertshausen seine erste Pfarrstelle und wurde zugleich Kuratus von Reichmannshausen. Außerdem unterrichtete er bis 1986 am Walter-Rathenau-Gymnasium und an der Hauptschule „Schweinfurter Rhön“ in Üchtelhausen. Zeitweise betreute er auch Altenmünster und Ballingshausen. 1984 wechselte Böhm nach Grafenrheinfeld, wo er seit 1986 auch Seelsorger des Malteser Hilfsdienstes im Ortsverband Grafenrheinfeld war. Von 1995 bis 2000 bekleidete er das Amt des Stellvertretenden Dekans für das Dekanat Schweinfurt-Süd. Unter seiner Regie wurde zwischen 1992 und 1996 die Grafenrheinfelder Pfarrkirche und das Pfarrheim renoviert. Einige Jahre war er auch Pfarradministrator von Röthlein. Am 1. Januar 2008 wurde Böhm in den Ruhestand versetzt. (16 Zeilen/0110/0031; E-Mail voraus) Missionspater Bernhard Hofmann in Tansania verstorben Ndanda/Burgerroth/Ochsenfurt (POW) Im Alter von 80 Jahren ist am Silvestertag, 31. Dezember, Benediktinerpater Bernhard (Erich) Hofmann in Lindi in Tansania gestorben. Die Beerdigung fand am 2. Januar in der Abtei Ndanda statt. In der niederbayerischen Abtei Schweiklberg wird am Samstag, 9. Januar, um 11 Uhr, das Requiem für Hofmann gehalten. In der Pfarrkirche Sankt Andreas in Ochsenfurt feiern Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Pfarrer Oswald Sternagel und Pfarrer i. R. Prälat Josef Zobel am Dienstag, 12. Januar, um 18 Uhr ein Requiem. Hofmann wurde am 2. Juli 1929 in Burgerroth (Landkreis Würzburg) geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1948 trat er im September des gleichen Jahres in Schweiklberg in den Benediktinerorden ein. 1949 legte er die erste Profess ab. 1951 begann Hofmann an der Benediktinerhochschule San Anselmo in Rom das Theologiestudium. Dort empfing er auch die damals noch üblichen niederen Weihen. Die feierliche Profess legte Hofmann am 14. September 1951 in Schweiklberg ab. Nach seiner Rückkehr nach Rom zum Weiterstudium empfing er am 29. Juni 1953 die Subdiakonatsweihe. Wegen einer Lungenerkrankung musste Hofmann mit dem Studium einige Zeit aussetzen. Am 11. Juli 1954 erteilte ihm der Passauer Bischof Simon Konrad Landersdorfer in der Abteikirche Schweiklberg die Priesterweihe. Nach Vollendung der theologischen Studien kam Hofmann wieder in die Heimatabtei zurück. 1955 reiste er zur Lehramtsausbildung nach London. Am 6. Oktober 1957 erhielt er aus der Hand von Abt Willibald Margraf das Missionskreuz und brach bald darauf zu seinem Bestimmungsort Ndanda in Tansania auf. Bis 1967 war Hofmann als Mathematiklehrer tätig, zuletzt im kleinen Seminar in Namupa. Anschließend war er in der Seelsorge eingesetzt. Sein erster selbständiger Außenposten war Hingawali, das später Pfarrei wurde. 1977/78 war er in Lindi tätig, wo er die neue Pfarrei Andrea Kaggwa gründete. Für die spätere Kathedrale von Lindi suchte er den Bauplatz aus. 1980 kehrte Hofmann in seine frühere Pfarrei Hingawali zurück. Dort baute er Kirche und Pfarrhaus und versah die zehn Außenposten, die er selbst errichtet hatte. Er hielt fast jedes Jahr Taufkurse und holte die Katechumenen zum intensiven Unterricht in die Pfarrei. Beim Schwimmen am 31. Dezember 2009 ereilte Hofmann eine Herzschwäche. Sein Fahrer brachte ihn noch ins Hospital Mchinga; von dort wurde er ins Krankenhaus Lindi überstellt, aber Hofmann erwachte nicht mehr aus seiner Bewusstlosigkeit. (26 Zeilen/0210/0057; E-Mail voraus) Bolivienmissionar Pater Waldemar Lutz gestorben Santa Cruz de la Sierra/Eltmann (POW) Im Alter von 87 Jahren ist am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, der aus dem Bistum Würzburg stammende Franziskanerpater Waldemar Lutz in Santa Cruz de la Sierra in Bolivien gestorben. Dort wurde er am 27. Dezember auch beigesetzt. Der aus Eltmann (Landkreis Haßberge) stammende Franziskanerpater empfing 1952 in München die Priesterweihe und lebte seit 1953 in Bolivien. Er arbeitete lange Jahre als Pfarrer im Vikariat Nuflo de Chaves im Tiefland Boliviens. Als Seelsorger der großflächigen Pfarrei El Puente war er die meiste Zeit mit dem Pferd unterwegs, um die weit verstreuten Gemeinden zu besuchen und pastoral zu versorgen. Seit 2006 lebte er im Haus der Franziskaner in Santa Cruz de la Sierra. 2008 empfing er mit großer Freude Domkapitular Monsignore Hans Herderich und erzählte diesem mit strahlenden Augen von seinem bewegten Leben als Missionar in Bolivien. „Mein Leben war sehr lebenswert“, lautete die Quintessenz des Franziskaners. Am Samstag, 2. Januar, wird um 18 Uhr in der Pfarrkirche Eltmann für den Verstorbenen Rosenkranz gebetet und um 18.30 Uhr ein Requiem gefeiert. (12 Zeilen/0110/0046; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Diakon i. R. Johannes Kistner mit 77 Jahren gestorben Lohr am Main (POW) Im Alter von 77 Jahren ist am Dreikönigstag, 6. Januar, Diakon i. R. Johannes Kistner gestorben. Das Requiem findet am Montag, 11. Januar, um 14 Uhr in der Stadtpfarrkirche Sankt Michael in Lohr am Main statt, die Beisetzung schließt sich an. Kistner wurde 1932 in Burgsinn geboren. Der Sonderpädagoge und langjährige Leiter der Georg-Kerschensteiner-Schule in Lohr am Main wurde 1985 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Ständigen Diakon geweiht. Anschließend wirkte Kistner, der 1995 als Lehrer in den Ruhestand ging, bis zu seiner Entpflichtung im Jahr 2002 als Diakon mit Zivilberuf in Lohr-Sankt Pius, dem Kreiskrankenhaus und der Filiale Sackenbach. (7 Zeilen/0210/0058; E-Mail voraus) Veranstaltungen Misereor-Aktion 2010 vorbereiten Motto: „Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“ – Informationstreffen in vier Regionen Würzburg/Schmerlenbach/Oberstreu/Schweinfurt (POW) Zur Vorbereitung auf die diesjährige Misereoraktion „Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“ lädt die Diözesanstelle für Mission-Entwicklung-Frieden zu Vorbereitungstreffen in den Regionen der Diözese ein. Schwerpunktthemen sind Brasilien, wo der Amazonasregenwald zerstört wird, der Tschad, wo Menschen und Natur der Erdölgewinnung weichen müssen, und Indien, wo viele Menschen, vor allem die indigene Bevölkerung, noch immer ohne elektrisches Licht leben. Für die Dekanate Würzburg-Stadt, -links des Mains und -rechts des Mains, Kitzingen, Ochsenfurt, Lohr am Main und Karlstadt findet die Informationsveranstaltung am Freitag, 22. Januar, von 18 bis 21 Uhr im Sankt Burkardushaus in Würzburg statt. Es referiert Eva-Maria Heerde-Hinojosa von Misereor. Interessenten aus den Dekanaten Aschaffenburg-Stadt, -Ost und -West, Alzenau, Obernburg und Miltenberg sind am Samstag, 23. Januar, von 9.30 bis 16 Uhr in das Tagungszentrum Schmerlenbach eingeladen. Dort spricht Eva-Maria Heerde-Hinojosa von Misereor. Für die Dekanate Bad Neustadt, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Hammelburg findet die Informationsveranstaltung am Freitag, 29. Januar, von 19 bis 21.30 Uhr in der Pfarrei Oberstreu, Kirchstraße 9, statt. Es referiert Vera Krause von Misereor. Im Dekanatszentrum Schweinfurt findet für die Dekanate Schweinfurt-Stadt, -Süd und -Nord, Haßfurt und Ebern am Samstag, 30. Januar, von 9.30 bis 13 Uhr ein Treffen statt. Es spricht Vera Krause von Misereor. Im Bistum Würzburg ist in der Zeit von 24. bis 28. Februar auf Einladung von Misereor Schwester Delci Maria Franzen aus Brasilien zu Gast. Die Ordensfrau kann in Gemeinde, Schule oder Gruppe eingeladen werden. Anfragen umgehend an: Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden, Telefon 0931/38665120, E-Mail mef@bistum-wuerzburg.de. (21 Zeilen/0210/0067) Ökumenisches Gebet in der Franziskanerkirche Würzburg (POW) Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen lädt die Gemeinschaft Sant‘Egidio am Montag, 18. Januar, um 19 Uhr zu einem ökumenischen Gebet in die Würzburger Franziskanerkirche ein. Der katholische Weihbischof Ulrich Boom, Metropolit Dr. Serafim Joanta von der Rumänischen Orthodoxen Kirche von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, und der evangelische Regionalbischof Christian Schmidt stehen dem Gebet vor. (5 Zeilen/0210/0071) Byzantinischer Gottesdienst mit Weihbischof Ulrich Boom Würzburg (POW) Anlässlich der Weltgebetsoktav für die Einheit der Christen wird am Sonntag, 24. Januar, um 10.30 Uhr ein byzantinischer Gottesdienst in deutscher Sprache für die Einheit der Christen in der Augustinerkirche gefeiert. Weihbischof Ulrich Boom hält die Festpredigt. Der Chor der Catholica Unio gestaltet den Gottesdienst mit. (4 Zeilen/0210/0070) Fortbildung zum Thema Entwicklungsgespräche Würzburg (POW) Wie Entwicklungsgespräche mit den Eltern helfen, den Lernprozess der Kinder zu fördern, erläutert eine Fortbildung des Diözesancaritasverbands für das pädagogische Personal von Kindertagesstätten. Sie findet unter dem Motto „Entwicklungsgespräche führen – Beteiligung und Kooperation“ von Dienstag, 26., bis Mittwoch, 27. Januar, unter der Leitung von Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin Helena Beuchert im Würzburger Schönstattzentrum Marienhöhe statt. Anmeldung und nähere Informationen beim Diözesan-Caritasverband, Telefon 0931/38666723. (6 Zeilen/0110/0051) Führung durch Krippenausstellung im Museum am Dom Würzburg (POW) Am Sonntag, 17. Januar, findet um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg eine Führung durch die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ statt. Die Ausstellung zeigt über 120 Krippen aus verschiedenen Ländern und Erdteilen, die den Reichtum der Krippentradition repräsentieren. Die Stücke stammen aus einer fränkischen Privatsammlung. Bei der etwa einstündigen Führung werden die wichtigsten Exponate vorgestellt, die Teilnahme kostet zusätzlich zum Eintritt zwei Euro. (5 Zeilen/0210/0069) Klimagipfel von Kopenhagen im Fokus von Podiumsdiskussion Würzburg (POW) Zu einer Podiumsdiskussion über die Ergebnisse des Klimagipfels von Kopenhagen lädt die Katholische Akademie Domschule am Donnerstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr ins Würzburger Sankt Burkardushaus, Am Bruderhof 1, ein. Vertreter verschiedener Umweltorganisationen bewerten die getroffenen und nicht getroffenen Entscheidungen des Klimagipfels. Es diskutieren: Sebastian Schönauer vom Bund Naturschutz in Bayern, Uta Deitert von Ökopax, dem Würzburger Büro für Friedens- und Umweltfragen, Gerhard Brand von Attac und der Umweltbeauftragte des Bistums Würzburg, Edmund Gumpert. Moderator ist Frank Breitenstein vom Bayerischen Fernsehen. Der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person. Schüler, Studierende und Arbeitslose zahlen jeweils zwei Euro. Weitere Informationen bei: Katholische Akademie Domschule, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38664500, Fax 0931/38664555, E-Mail info@domschule-wuerzburg.de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (10 Zeilen/0110/0038; E-Mail voraus) Führungskräfteschulung für Verbandsfrauen Würzburg (POW) „Fit fürs Amt“ macht eine Führungskräfteschulung für Verbandsfrauen, die der Würzburger Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) am Freitag, 22., und Samstag, 23. Januar, im Haus Sankt Michael in Bad Königshofen anbietet. Die Schulung gibt Tipps zur Erfüllung von Leitungsaufgaben im KDFB, vermittelt Wissenswertes über den Frauenbund und beschäftigt sich mit dem Thema Teamarbeit. Weitere Informationen und Anmeldung bis Dienstag, 12. Januar, bei: KDFB Würzburg, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665341, Fax 0931/38665349, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.frauenbund.bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0110/0008; E-Mail voraus) Frauen können „neue Horizonte entdecken“ Würzburg (POW) Unter dem Motto „Neue Horizonte entdecken – Frauen am Wendepunkt“ lädt das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg am Samstag, 6. Februar, von 9.30 bis 16 Uhr in das Schönstattzentrum Marienhöhe nach Würzburg ein. Die Frauen können dabei in der Begegnung mit sich selbst neue Talente und Ressourcen für sich erschließen. Auch ihre Kinder können an der Veranstaltung teilnehmen. Weitere Informationen und Anmeldung bis Dienstag, 12. Januar, beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, EMail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (7 Zeilen/0110/0009; E-Mail voraus) Die Heiligen Drei Könige in Kunst und Volksfrömmigkeit Würzburg (POW) Am Dreikönigstag, 6. Januar, findet im Museum am Dom in Würzburg um 15 Uhr eine Führung unter dem Titel „Die Heiligen Drei Könige in Kunst und Volksfrömmigkeit“ statt. Die drei Weisen aus dem Morgenland haben über Jahrhunderte Künstler zu aufwändigen und phantasievollen Umsetzungen angeregt. Neben der Betrachtung von Darstellungen der Anbetung der Könige erfahren die Teilnehmer der Führung etwas über das Brauchtum des Festtages. Die Teilnahme an der Führung kostet neben dem Eintritt pro Person zwei Euro. (6 Zeilen/0110/0047; E-Mail voraus) Musikalisches Feuerwerk im Juliusspital Würzburg Würzburg (POW) Ein musikalisches Feuerwerk für Saxophonquartett und Orgel steht am Dreikönigstag, 6. Januar, um 17 Uhr auf dem Programm der Konzertreihe des Würzburger Juliusspitals. Die Kombination der beiden Instrumente Saxophon und Orgel sind ungewöhnlich. Der warme und schwärmerische Klang des Saxophons trifft auf die glänzende und große orchestrale Klangfülle der Orgel. Bei dem Konzert in der Pfarrkirche Sankt Kilian im Juliusspital erklingen Werken von Bach, Franck, Joplin, Lefebure-Wely, Purcell und anderen. Es musizieren das Saxophonquartett s4 und Gregor Frede an der Orgel. (7 Zeilen/0110/0052; E-Mail voraus) Führung durch die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ Würzburg (POW) Am Sonntag, 3. Januar, findet um 15 Uhr im Museum am Dom eine Führung durch die Sonderausstellung „Krippen weltweit“ statt. Die Ausstellung zeigt über 150 Krippen aus verschiedenen Ländern und Erdteilen, die den Reichtum der Krippentradition repräsentieren. Die Stücke stammen aus einer fränkischen Privatsammlung. Bei der etwa einstündigen Führung werden die wichtigsten Exponate vorgestellt, die Teilnahme kostet zusätzlich zum Eintritt pro Person zwei Euro. (5 Zeilen/0110/0035; E-Mail voraus) Ökumenisches Friedensgebet in der Franziskanerkirche Würzburg (POW) Die Gemeinschaft Sant'Egidio lädt am Freitag, 1. Januar, dem Weltfriedenstag, um 15 Uhr zu einem ökumenischen Friedensgebet in die Würzburger Franziskanerkirche ein. Pfarrer Josef Treutlein, stellvertretender Dekan im Dekanat Würzburg-Stadt, und der evangelisch-lutherische Pfarrer Gerhard Neumeister, stellvertretender Dekan im Dekanat Würzburg, stehen dem Gebet vor. Es wird der Länder gedacht, die unter Kriegen und Konflikten leiden. (5 Zeilen/0110/0037; E-Mail voraus) Schwellengebet im Neumünster und Neujahrsgottesdienst in der Marienkapelle Würzburg (POW) Zum Schwellengebet am Übergang in das neue Jahr lädt Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Silvesterabend, 31. Dezember, um 23 Uhr in das Neumünster ein. Musikalisch gestaltet Dr. Stephan Steger an der Orgel die meditative Stunde vor dem Jahreswechsel. Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist und Generalvikar Hillenbrand halten während des Schwellengebets Bibelmeditationen. Am Neujahrstag feiert Hillenbrand, der Rektor der Würzburger Bürgerkirche ist, um 18 Uhr in der Marienkapelle eine Eucharistiefeier. (6 Zeilen/0109/0032; E-Mail voraus) Studientage zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2010 Würzburg/Miltenberg/Wombach/Aschaffenburg/Rieneck (POW) Das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg lädt im Januar in Vorbereitung auf den Weltgebetstag der Frauen 2010 bistumsweit zu Studientagen mit dem Titel „Alles was Atem hat, lobe Gott“ ein. Gastgebendes Land des Weltgebetstags am Freitag, 5. März, ist Kamerun. Neben der Beschäftigung mit Land und Leuten sollen sich die Teilnehmer während der Studientage auch verstärkt mit biblischen Texten und deren Bedeutung in heutiger Zeit auseinandersetzen. Die einzelnen Veranstaltungen finden statt: für den Raum Miltenberg am Dienstag, 12. Januar, 9 Uhr, im Haus Sankt Totnan in Miltenberg; für den Raum Lohr am Main am Mittwoch, 13. Januar, 9 Uhr, im Pfarrjugendheim in Wombach; für den Raum Würzburg am Donnerstag, 14. Januar, 8.45 Uhr, und am Samstag, 16. Januar, 13 Uhr, im Sankt Burkardushaus in Würzburg sowie am Samstag, 23. Januar, 13 Uhr, im Albert-Schweitzer-Haus in Würzburg; für den Raum Aschaffenburg am Donnerstag, 28. Januar, 14.30 Uhr, im Pfarrheim Sankt Konrad in Aschaffenburg-Strietwald; für den Raum Gemünden-Sinngrund am Samstag, 30. Januar, 9 Uhr, im Pfarrheim in Rieneck. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (14 Zeilen/0110/0010; E-Mail voraus) Bildungstage 2010 für Frauen aus dem Raum Main-Spessart Würzburg/Karlstadt (POW) Unter dem Motto „Ich gehe meinen Weg“ lädt das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg im Februar und März 2010 zu sechs Bildungstagen für Frauen aus dem Raum Main-Spessart ein. Die Seminare finden am Donnerstag, 18. Februar, und von Montag, 22., bis Donnerstag, 25. Februar, sowie am Montag, 8. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten statt. Referentin ist Diplom-Theologin und Psychotherapeutin Roswitha Hubert. Informationen und Anmeldung bis Donnerstag, 15. Januar, beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0110/0007; E-Mail voraus) Bildungstage für Frauen zum Thema „Miteinander reden“ Würzburg/Rödelsee (POW) Das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg veranstaltet gemeinsam mit dem Kitzinger Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Anfang Februar vier Bildungstage unter dem Motto „Miteinander reden – eine lebenslange Herausforderung“. Die Seminare finden zwischen Montag, 1., und Donnerstag, 4. Februar, auf Schloss Schwanberg bei Rödelsee statt. Beginn ist jeweils um 9.30 Uhr, Referentinnen sind Diplom-Sozialpädagogin Christiane Burkart und Diplom-Pädagogin Monika Knüpf. Weitere Informationen und Anmeldung bis Montag, 18. Januar, beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0110/0028; E-Mail voraus) Wochenende für alleinerziehende Mütter Bad Königshofen (POW) Alleinerziehende Mütter und ihre Kinder sind von Freitag, 26. Februar, 18 Uhr, bis Sonntag, 28. Februar, 13 Uhr zu einem Wochenende der Frauenseelsorge unter dem Motto „Das verschenkte Weinen“ in das Haus Sankt Michael nach Bad Königshofen eingeladen. Bei dem Treffen beleuchten die Teilnehmerinnen mit Hilfe moderner Märchen den Zusammenhang zwischen Gefühlen und Lebensqualität. Die Kinder haben ein eigenes Programm. Referentinnen sind die Sozialpädagogin Christiane Burkart und die Pädagogin Monika Knüpf. Anmeldung bis Mittwoch, 27. Januar, sowie nähere Informationen bei: Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0110/0040) Spiritueller Fastenkurs für Frauen Bad Königshofen (POW) Unter dem Motto „Wer verzichtet, hat mehr vom Leben!“ lädt das Referat Frauenseelsorge von Montag, 22., bis Freitag, 26. Februar, zu einem Fastenkurs in das Haus Sankt Michael nach Bad Königshofen ein. Geistliche Vorträge, die Eucharistiefeier, intensive Stille und sakrales, meditatives Tanzen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Referent ist Pater Guido Joos. Der Fastenkurs ist nur für gesunde Menschen bis 75 Jahre empfohlen. Interessierte Frauen sollten sich vor ihrer Anmeldung mit ihrem Hausarzt absprechen. Anmeldung bis Freitag, 29. Januar, sowie nähere Informationen bei: Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0110/0039) Trauer-Wochenende für Eltern Bad Königshofen (POW) Das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg veranstaltet von Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Februar, im Haus Sankt Michael in Bad Königshofen ein Wochenende für Eltern, die um ein Kind trauern. Mütter und Väter können dabei ihrer Ohnmacht, Hilflosigkeit, Trauer und Sehnsucht Ausdruck geben sowie Hoffnung, Freude und Stärke in der Schwäche erleben. Referentinnen sind Diplom-Theologin und Psychotherapeutin Roswitha Hubert sowie Diplom-Pädagogin und Diplom-Theologin Andrea Kober-Weikmann. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, EMail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 21. Januar. (8 Zeilen/0110/0027; E-Mail voraus) Philosophieren mit Kindern Schmerlebach (POW) Philosophieren mit Kindern ist das Thema von Fortbildungstagen im Tagungszentrum Schmerlenbach, zu denen der Diözesancaritasverband das pädagogische Personal von Kindertagesstätten von Donnerstag, 21., bis Freitag, 22. Januar, einlädt. Es referiert die Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin Helena Beuchert. Anmeldung und nähere Informationen beim Diözesan-Caritasverband, Telefon 0931/38666723. (5 Zeilen/0110/0050) P O W 1 / 2 - 41 - 13.01.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de