I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Im Gespräch Würzburg/Neustadt am Main/Faisalabad: „Ich kann nicht gut schlafen“ 3-4 (Interview mit Professor Dr. Emmanuel Parves zur Situation in Pakistan) Berichte Retzbach: Retzbach rüstet zur Wallfahrt 5 (Reiches Programm zu den Marienfesten im September) Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt: Knapp 4800 Menschen beraten 6 (Ehe-, Familien- und Lebensberatung legt Jahresbericht 2009 vor) Würzburg: Rente auf solide Basis stellen 7 (KAB sieht Diskussion um Renteneintrittsalter als falschen Lösungsansatz) Volkersberg/Neustadt am Main: Künftiger Schwerpunkt in Südafrika 8 (Missionsdominikanerinnen wählen neue Kongregationsleitung) Würzburg: Wechsel am Käppele 9 (Medienbekannter Kapuzinerbruder Paulus Terwitte verlässt Würzburg) Dettelbach: Stärkung im Glauben in schwieriger Zeit 10 (Apostolischer Nuntius Erzbischof Dr. Périsset beim Fatima-Tag in Dettelbach) Würzburg: Premiere für Bischof-Stangl-Preis 11 (BDKJ im Bistum Würzburg will kirchliche Jugendarbeit würdigen) Würzburg/Schonungen: Fit für neue Aufgaben in Mbinga 12 (Tansanischer Priester Silverius I. Mwingira verbrachte ein Jahr in Deutschland) Würzburg/Sondheim vor der Rhön: „Energiehaus“ und „Erdhaus“ geplant 13 (Sachausschuss „Bewahrung der Schöpfung“ besucht Thüringer Hütte) Würzburg: Gutes Beispiel zieht Kreise 14 (Qualitäts- und Umweltmanagementsystem des Diözesancaritasverbands überprüft) Würzburg/Schweinfurt/Bad Kissingen/Gauaschach: Caritasstiftung schüttet 78.000 Euro aus 15 (Über 30.000 Euro für Sozialpsychiatrischen Dienst in Schweinfurt) Kurzmeldungen Würzburg: Bischof Hofmann ruft zu Sonderkollekte für Flutopfer in Pakistan auf 16 Würzburg: Augustinerkirche wird wegen Renovierung geschlossen 16 Würzburg: Bistum Würzburg gibt weitere 20.000 Euro für Pakistan 16 Würzburg/Dresden: Weitere 5000 Euro für verwüstetes Kloster Marienthal in Sachsen 17 Würzburg: Vorlage zum Erntedank-Gottesdienst 2010 17 Gerolzhofen/München: BR-Radio-Morgenfeier mit Pfarrer Stefan Mai am 22. August 17 Würzburg: Jahresprogramm 2010/2011 der Frauenseelsorge 18 Würzburg: Frauengebetskette zur Vorbereitung auf den Weltmissionssonntag 18 Würzburg: Förderangebot der Dommusik für junge Sängerinnen und Sänger 18 Schweinfurt: Programmheft der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt 19 Personalmeldungen Würzburg: Vor 60 Jahren in den Orden eingetreten 20 (Zwei Augustinerpatres begehen Diamantenes Professjubiläum) Gerolzhofen/Bischwind: Pfarrer i. R. Otto Storg wird 96 Jahre alt 21 Lülsfeld/Brendlorenzen: Pfarrer i. R. Anton Lutz wird 91 Jahre alt 21 Trennfeld: Diakon Hoffart wird 70 Jahre alt 21 Würzburg: Käppele-Patres seit 60 Jahren bei den Kapuzinern 22 Würzburg/Knetzgau: Kaplan Daigeler zur Fertigstellung der Dissertation freigestellt 22 Würzburg/Schweinfurt: Dekan Fries auch Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Michael 22 Würzburg/Münnerstadt: Pater Olschewski übergibt Aufgabe an Pater Meckl 22 Würzburg: Pater Wolfgang Kribl als Krankenhausseelsorger entpflichtet 22 Würzburg/Obereuerheim/Marktsteinach: Dekan Mühleck auch Administrator von „Maria Königin vom Kolben“ 23 Würzburg/Alzenau: Urban als Pfarrvikar von Sankt Benedikt am Hahnenkamm entpflichtet 23 Würzburg/Großostheim: Braun Prokuratorin des Dekanats Aschaffenburg-West 23 Veranstaltungen Würzburg: Führung durch Sonderausstellung im Museum am Dom 24 Würzburg: Führung durch die Sonderausstellung 24 Würzburg: Schlagzeug-Konzert im Rahmen der Kulturreihe „Endspiel“ 24 Würzburg: Einführung in Opern-Uraufführung „Die andere Seite“ 24 Würzburg: Ackermann-Gemeinde auf den Spuren des heiligen Gunther 25 Würzburg: Domschul-Tagung – „Letzte Dinge – Letzte Klänge“ 25 Würzburg: Klangvoller Wohlfühltag für Frauen 25 Würzburg/Bamberg: Studientag zur Ausstellung „Gott ist weiblich“ in Bamberg 25 Bad Königshofen: Quellentag für Trauernde im Haus Sankt Michael 26 Elsenfeld: Italienische Barockmusik in der Klosterkirche Himmelthal 26 Retzbach: Fachtagung zu medizinischen Behandlungsfehlern 26 Retzbach: Nuntius Périsset bei Diözesanwallfahrt der Vertriebenen in Retzbach 26 Zur Information Bischofstermine im September 27-28 Geburtstage im September 29 Im Gespräch „Ich kann nicht gut schlafen“ Interview mit Professor Dr. Emmanuel Parves zur Situation in Pakistan – Pfarrer aus Faisalabad will künftig mit Jugendlichen beim Wiederaufbau helfen – „Wir brauchen keine Atombombe, sondern Lebensmittel“ Würzburg/Neustadt am Main/Faisalabad (POW) Seit fast zwei Wochen sind die Menschen in Pakistan von einer Flutkatastrophe ungeheuren Ausmaßes betroffen. Der pakistanische Priester Professor Dr. Emmanuel Parves (60) aus Faisalabad, der drittgrößten Stadt Pakistans, ist derzeit zur Urlaubsvertretung im Bistum Würzburg. Drei Wochen wirkte er in Lohr-Sendelbach, seit 16. August ist er in Neustadt am Main tätig. In der Diözese Würzburg ist der Professor für biblische Theologie und Verfasser zahlreicher exegetischer Werke und von Romanen kein Unbekannter. So verbrachte er die Jahre 2007 bis 2008 im Pfarrhaus Astheim, um wissenschaftliche Werke zu verfassen und an der Mainschleife in der Seelsorge mitzuhelfen. Seit 2009 ist er Pfarrer der neuerrichteten Pfarrei „Sankt Paul der Apostel“ nahe von Faisalabad. Dort betreut er rund 4000 Katholiken in 29 Dörfern. In folgendem POW-Interview spricht er über die Katastrophe in seiner Heimat. POW: Wie erleben Sie derzeit von Deutschland aus die Katastrophe? Professor Dr. Emmanuel Parves: In diesen Tagen kann ich nicht gut schlafen und träume schwer. Mein Herz ist in Pakistan. Es tut sehr weh, wenn ich das große Elend der Menschen sehe. Eigentlich wollte ich sofort zurückfliegen, doch ich werde derzeit in Neustadt am Main gebraucht. Wenn ich am 19. September nach Pakistan zurückkehre, will ich dort mit einer großen Gruppe von Jugendlichen helfen. Jeder in Pakistan muss in dieser großen Not anpacken. Wir haben Verwandte, Freunde und Bekannte verloren: Ich will bei den Menschen in Pakistan sein. Wenn ich nur das Schicksal der Kinder sehe: Sie haben Hunger und Durst, sind von Krankheiten gezeichnet, aber sie vermissen auch ihre Eltern. Wir können und müssen den Kindern Trost geben. Ich werde in Pakistan Menschen für Hilfseinsätze vorbereiten und zum gemeinsamen Helfen motivieren. POW: Haben Sie derzeit Kontakt nach Pakistan? Was wird Ihnen berichtet? Parves: Ich bin per E-Mail oder Telefon in Kontakt mit Verwandten und Freunden in Pakistan. Es gibt viele schlechte Nachrichten. Die Lage ist dramatisch. Menschen erzählen von Verlust ihrer Verwandten und Freunde und davon, dass sie eine solche Katastrophe noch nie erlebt hätten. Sie haben Angst. Viele haben alles verloren. Krankheiten breiten sich aus. Häuser fallen zusammen. Das große Problem ist der Indus-Fluss. In den Überschwemmungsgebieten kommen vor allem Skorpione an Land und stechen die Menschen. Insekten verbreiten Seuchen. Persönlich werde ich am Telefon gefragt: Wann kommst Du zurück? Mit dem Bischof von Faisalabad, Joseph Coutts, habe ich telefoniert. Er sagte: Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Alles ist vernichtet. Wir sind völlig hilflos. POW: Wo liegen Ihrer Meinung nach die Ursachen für diese dramatische Katastrophe? Hätte man durch Dammbauten und eine bessere Infrastruktur manches Leid verhindern können? Parves: Ich habe in Pakistan oft gemahnt, das Wasser besser zu nutzen. Hätte das Land rechtzeitig Staudämme gebaut, wäre die Katastrophe vermutlich nicht so verheerend ausgefallen. In aller Deutlichkeit muss ich sagen: Wir brauchen keine Atombombe, sondern Lebensmittel, Entwicklung und Infrastruktur für die Menschen. Es fließt so viel Geld in die Verteidigung. Um dies zu reduzieren, wollen wir Frieden mit Indien. POW: Wie beurteilen Sie das Verhalten der Politiker, besonders von Staatspräsident Asif Ali Zardari in dieser Katastrophe? Parves: Wir wollen eine Regierung, die die Menschen ernst nimmt, und keine Korruption. Die Welt hat Angst, dass Gelder für Pakistan nicht bei den Bedürftigen ankommen. Ich setzte ganz darauf, dass die Spenden aus aller Welt an die betroffenen Menschen weitergegeben werden und nicht in falsche Kanäle fließen. POW: Warum ist man Ihrer Meinung nach im Westen so zögerlich beim Spenden für Pakistan? Hat Pakistan einen zu negativen Ruf im Westen? Parves: Für mich gibt es drei Ursachen: Die Menschen im Westen sind nicht zufrieden mit Pakistan, weil die Taliban dort zahlreich vertreten sind und vieles zerstören. Außerdem besitzt Pakistan die Atombombe, während es dem Volk schlecht geht. Schließlich funktioniert die Demokratie nicht gut. Die Korruption ist stark verbreitet. In Deutschland beobachte ich derzeit aber, dass die Menschen gerne für das Land spenden, wenn sie genau wissen, wohin ihr Geld fließt. POW: Pakistan gilt als instabile Atommacht. Ist das Land eine Gefahr für den Westen? Parves: Mit den derzeitigen Volksparteien nicht. Eine Gefahr bestünde dann, wenn radikale Kräfte das Sagen hätten. Bisher haben aber radikale islamische Parteien keine Mehrheiten erhalten. POW: Ist ein langfristiger Wiederaufbau des Landes möglich? Was sollte dabei wichtig sein? Parves: Ich hoffe sehr, dass der Wiederaufbau des Landes gelingt. Die Hilfe der Welt ist nötig, aber das Meiste müssen die Menschen in Pakistan selber schaffen. Es gibt dort in der aktuellen dramatischen Lage auch Plünderer, aber die meisten Menschen wollen gerne helfen. Jetzt ist ein großer Zusammenhalt im Volk gefordert, um das Land wiederaufzubauen. Besonders wichtig ist der Bau von Straßen und Häusern, von Schulen und Krankenhäusern. POW: Was planen Sie nach Ihrer Rückkehr in Pakistan? Parves: Mit einer großen Gruppe von freiwilligen Jugendlichen – Christen und Muslime – will ich zu Bedürftigen gehen und ihnen beim Wiederaufbau der Häuser und Einrichtungen helfen. Ich habe bisher schon zahlreiche Jugendveranstaltungen organisiert, die den Dialog und die Toleranz unter Christen und Muslimen förderten. Wenn ich die Jugendlichen rufe, kommen sie und helfen mit. Wir wollen den notleidenden Menschen zur Seite stehen. Interview: bs (POW) (63 Zeilen/3410/1059; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Hinweis: Spenden für Pakistan können direkt an Professor Parves für sein Jugendprojekt überwiesen werden: Stichwort „Häuser für Pakistan“, Ligabank Würzburg, Bankleitzahl 79090300, Kontonummer 3163423. Weitere Spendenadresse: Caritas international Freiburg, Spendenkonto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, Bankleitzahl 66020500, Stichwort „Fluthilfe Pakistan“. Berichte Retzbach rüstet zur Wallfahrt Reiches Programm zu den Marienfesten im September – Nuntius Périsset, Erzbischof Schick und Bischof Hofmann zu Gast Retzbach (POW) Im Monat September werden in der Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ die großen Wallfahrtstage gefeiert. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Thema des Ökumenischen Kirchentages „Damit ihr Hoffnung habt“. Zum Fest Maria Geburt lautet das Thema: „Gemeinsam im Leben“. Am Samstag, 4. September, feiert Bischof Dr. Friedhelm Hofmann um 19 Uhr die Liturgie mit Wortgottesdienst, Lichterprozession und anschließender Eucharistiefeier auf dem Wallfahrtsplatz. Am Sonntag, 5. September, kommt Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg zum Pontifikalamt um 9.30 Uhr. Um 14 Uhr ist die Festandacht mit Marienpredigt. Das Fest Maria Namen steht unter dem Thema: „Gemeinsam im Handeln“. Am Samstag, 11. September, ist um 19 Uhr Bußgottesdienst, anschließend Lichterprozession und Eucharistiefeier auf dem Wallfahrtsplatz. Weihbischof Dr. Karlheinz Diez aus Fulda feiert am Sonntag, 12. September, um 9.30 Uhr mit den Pilgern das Pontifikalamt, die Festandacht wird um 14 Uhr gehalten. Zum Fest Maria Schmerz lautet das Thema: „Gemeinsam im Beten“. Am Samstag, 18. September, beginnt der Bußgottesdienst bereits um 18.45 Uhr, anschließend Lichterprozession und Hochamt auf dem Wallfahrtsplatz. Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand aus Würzburg feiert am Sonntag, 19. September um 9.30 Uhr das Hochamt mit den Pilgern, die Festandacht ist um 14 Uhr. Am Samstag, 25. September, ist um 15 Uhr die Ökumenische Wallfahrt der Diözesen Fulda und Würzburg mit dem Fuldaer Weihbischof Diez und Repräsentanten der Evangelischen Kirche. Ebenfalls am Samstag, 25. September, kommt zum Pontifikalamt um 18 Uhr anlässlich der Diözesanwallfahrt der Aussiedler und Vertriebenen der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean Claude Périsset. Der Wallfahrstag für Kranke und ältere Leute ist am Dienstag, 5. Oktober. Ab 13 Uhr ist Beichtgelegenheit, um 14.30 Uhr die Eucharistiefeier mit Krankensegnung. Zelebrant ist der Würzburger Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand. (24 Zeilen/3410/1080) Knapp 4800 Menschen beraten Beratung der Diözese Würzburg für Ehe-, Familien- und Lebensfragen legt Jahresbericht 2009 vor – Bistum trägt Hauptlast mit 1,5 Millionen Euro Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt (POW) Nahezu konstant geblieben ist die Zahl der in Ehe-, Familien- und Lebensfragen beratenen Personen in der Diözese Würzburg im Jahr 2009. Insgesamt wandten sich 4793 Personen an die kirchlichen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen (EFL) in den Regionen Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg. 2008 waren es 4866, im Jahr 2007 4715 Personen. Das geht aus dem Jahresbericht 2009 hervor, den die EFL-Beratung in Würzburg veröffentlicht hat. Die Diözese Würzburg trägt mit zirka 1,5 Millionen Euro den Hauptanteil des kostenfreien Beratungsangebots. Das Land Bayern gab 183.000 Euro, die Kommunen 114.000 Euro. 49.000 Euro gingen an Spenden durch Klienten ein. „In allen Regionen ist eine sehr hohe Nachfrage zu verzeichnen, die wir versuchen möglichst zeitnah zu befriedigen, was allerdings nicht immer gelingt“, heißt es im Jahresbericht. Die Zahl der geleisteten Beratungsstunden in den drei Regionen liegt bei 19.975 Stunden. Über 9500 Stunden nahm die Beratung von Einzelpersonen in Anspruch (48 Prozent), gefolgt von der Paarberatung mit rund 8200 Stunden (41 Prozent). Die restlichen elf Prozent teilen sich in Gruppenberatung, Telefonberatung, Familienberatung und Onlineberatung auf. Der Hauptanteil der beratenen Personen – insgesamt 37 Prozent – liegt bei den 41- bis 50-Jährigen. 36 Prozent der 2009 beratenen Menschen waren Männer, 64 Prozent Frauen. Am häufigsten ging es um Partnerprobleme, die 44 Prozent der Beratungen ausmachten; falscher Umgang mit dem Partner und Auseinanderleben standen hier im Zentrum der Diskussion. Individuelle und personenbezogene Probleme wie Selbstwertproblematik, Stimmungsschwankungen oder kritische Lebensereignisse nahmen 30 Prozent der Fälle ein. Mit dem familiären Umfeld, also Eltern, Kinder oder Schwiegereltern, befassten sich 15 Prozent der Beratungen. Elf Prozent bezogen sich auf gesellschaftliche Probleme, allem voran gestellt die Ausbildung und Arbeitssituation sowie die finanzielle Lage. Nach höchstens fünf Gesprächskontakten waren zwei Drittel der Fälle abgeschlossen, nach höchstens 15 Kontakten 88 Prozent. Mit dem Thema „Zufried’ne Leut‘ geh’n anders heim“ beschäftigten sich außerdem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schweinfurter Beratungsstelle. Deren Gedanken über die Wechselwirkungen zwischen Arbeitszufriedenheit und Partnerschaft finden sich ebenso im Jahresbericht wie Informationen zu den einzelnen Beratungsstellen in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg. Die EFL-Beratungsstellen der Diözese Würzburg sind niederschwellige Anlaufstellen. Das Angebot basiert auf Verschwiegenheit, Freiwilligkeit und Kostenfreiheit. Die EFL-Beratung ist flächendeckend mit zehn Beratungsstellen im Gebiet der Diözese Würzburg vertreten: in Aschaffenburg mit Außenstellen in Alzenau und Miltenberg, in Schweinfurt mit Außenstellen in Bad Kissingen, Bad Neustadt und Haßfurt sowie in Würzburg mit Außenstellen in Lohr am Main und Kitzingen. Die Beratung kann sowohl als einmaliges Angebot, als auch als regelmäßige Begleitung über einen längeren Zeitraum in schwierigen Lebensphasen und Krisensituationen in Anspruch genommen werden. Erhältlich ist der Jahresbericht 2009 bei den Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Aschaffenburg, Telefon 06021/21189, in Schweinfurt, Telefon 09721/18487, sowie in Würzburg, Telefon 0931/3229230, Internet www.eheberatung-wuerzburg.de. bs (POW) (37 Zeilen/3310/1056; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Rente auf solide Basis stellen Katholische Arbeitnehmer-Bewegung sieht Diskussion um Renteneintrittsalter als falschen Lösungsansatz – Plädoyer für Rentenmodell der katholischen Verbände Würzburg (POW) Als falschen Ansatz zur Lösung der Probleme bei der Rente hat der Diözesanverband Würzburg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) die aktuelle Diskussion um das Renteneintrittsalter bezeichnet. „Viel sinnvoller als das Renteneintrittsalter zu erhöhen wäre es, die Rente auf eine solide Basis zu stellen. Das Rentenmodell der katholischen Verbände bietet hier eine realistische und finanzierbare Alternative“, unterstrich KAB-Diözesanvorsitzende Hermine Lang. Für die KAB ist eine gute Rente „wirklich solidarisch“, betont der Verband in seiner Erklärung zur Rentendebatte vom 13. August. Solidarität heiße, wirklich alle in die Rente einzubeziehen. Mit dem Rentenmodell der katholischen Verbände würden alle steuerpflichtigen Einwohner Deutschlands Anspruch auf eine Sockelrente erwerben. Dafür zahlten auch alle Steuerpflichtigen Beiträge ein. Das stärke den sozialen Zusammenhalt der Generationen und damit die gesamte Gesellschaft. Für KAB-Diözesanpräses Peter Hartlaub ist dies das große Plus des Modells: „Altersarmut wird verhindert, die Solidarität der Generationen wird gestärkt.“ Ergänzt werde die Sockelrente durch die Arbeitnehmerpflichtversicherung und betriebliche sowie private Vorsorge. Weiter erkenne eine gute Rente alle Formen von Arbeit an, erklärt die KAB. Der Anspruch auf Sockelrente entstehe bei dem alternativen Modell unabhängig von gezahlten Beiträgen. Zeiten der Familientätigkeit, Niedrigeinkommen und unterbrochene Erwerbsbiographien fielen weniger ins Gewicht. Vom Rentenmodell der katholischen Verbände profitierten somit vor allem diejenigen Mütter und Väter, die durch Kindererziehung unbezahlbare gesellschaftlich wertvolle Arbeit leisten, dafür bislang jedoch nur geringe Rentenansprüche erwerben. Außerdem sei eine gute Rente finanzierbar. Das habe auch das ifoInstitut bestätigt. Finanziert werde die Sockelrente durch Beiträge von allen steuerpflichtigen Einkünften oberhalb des Existenzminimums bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Das Rentenmodell der katholischen Verbände fand in den vergangenen Jahren immer mehr Unterstützer: Familienbund der Katholiken, KAB, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Katholische Landvolkbewegung (KLB) und Kolpingwerk bilden das Bündnis für Sockelrente. Das Rentenmodell der katholischen Verbände wird in der Diözese Würzburg unterstützt von der Kirchenfrauenkonferenz. Weitere Informationen im Internet unter www.kab-wuerzburg.de und www.buendnis-sockelrente.de. (26 Zeilen/3310/1043; E-Mail voraus) Künftiger Schwerpunkt in Südafrika Missionsdominikanerinnen wählen neue Kongregationsleitung Volkersberg/Neustadt am Main (POW) Die Missionsdominikanerinnen haben bei ihrem Generalkapitel auf dem Volkersberg im Landkreis Bad Kissingen ein neues Kongregationsleitungsteam gewählt. Das teilte Schwester Dagmar Fasel (66), seit 2004 Kongregationspriorin der Missionsdominikanerinnen, am Dienstag, 24. August, mit. Künftige Kongregationspriorin ist Schwester Paula-Mary van der Walt (57) aus Südafrika. Die Amtsübergabe findet am 8. Januar 2011 in Südafrika statt. Die Amtszeit dauert sechs Jahre. Zur Kongregationsvikarin wurde Schwester Sheila Flynn (58) aus Südafrika gewählt. Kongregationsrätinnen sind die Schwestern Cecilia Smit (63) aus Südafrika mit Verantwortung für die südafrikanische Ordensregion, Christiane Sartorius (61) aus Deutschland mit Verantwortung für die deutsche Region (Fränkische Provinz, Neustadt am Main) und Anna Oven (52) aus den USA mit Verantwortung für die Ordensniederlassung in den USA. „Der Schwerpunkt unserer Kongregation verlagert sich nach Südafrika“, sagte die bisherige Priorin Schwester Dagmar Fasel. Sie sehe sich als Brückenbauerin und wolle helfen, die gewachsenen Erfahrungen in Deutschland nach Südafrika überzuleiten. Der Gemeinschaft der Missionsdominikanerinnen gehören derzeit weltweit rund 180 Schwestern an, 62 davon in vier deutschen Häusern, zehn in England, 20 in den USA, 85 in Südafrika. Sie widmen sich vor allem der Bildungsarbeit und der Krankenbetreuung. Das Generalat der Kongregation ist in Johannesburg/Südafrika. Die deutsche Provinz befindet sich in Neustadt am Main (Missionshaus Sankt Josef). Außer in Neustadt am Main gibt es in Deutschland Niederlassungen in Diessen am Ammersee, Flörsheim am Main und am Volkersberg in der Rhön. 1877 sandte das Dominikanerinnenkloster Sankt Ursula in Augsburg Schwestern nach King William`s Town in die südafrikanische Kap-Region. Am 30. März 1889 wurden acht Schwestern von dort zu einer Farm namens Oakford geschickt, nahe der Hafenstadt Durban in Natal. Dort gründeten sie eine Missionsstation und eröffneten eine Schule. 1890 löste sich die Oakford-Mission vom Mutterhaus in King William`s Town und wurde zur selbständigen Kongregation der Oakford-Dominikanerinnen. 1909 wurde das Haus in Neustadt am Main zur Gewinnung und Ausbildung von jungen Missionsanwärterinnen erworben. bs (POW) (26 Zeilen/3410/1073; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Wechsel am Käppele Medienbekannter Kapuzinerbruder Paulus Terwitte verlässt Würzburg – Bruder Jeremias Borgards soll junge Männer für Ordensleben gewinnen Würzburg (POW) Der aus den Medien bekannte Prediger, Buchautor und Bild-Kolumnist Kapuzinerbruder Paulus Terwitte (51) verlässt nach einem Jahr am Käppele wieder Würzburg. Damit beendet er auch seinen Dienst als Verantwortlicher für Berufungspastoral bei den Kapuzinern. Zum 1. April 2009 war er von Dieburg nach Würzburg gezogen, um mit dem verstärkten Team das Konzept der Kapuziner zur Nachwuchsgewinnung weiterzuentwickeln. Wie die Leitung der Deutschen Kapuzinerprovinz mitteilte, wird Terwitte erneut Guardian des Liebfrauen-Klosters in Frankfurt/Main, wo er bereits von 1998 bis 2006 wirkte. Damit verbunden ist die Verantwortung für den Franziskustreff, das Frühstücksangebot der Kapuziner an die Obdachlosen der Stadt. Auch Bruder Alexander Joseph Kizhakkekadavil wechselt vom Würzburger Käppele zur Seelsorge nach Frankfurt. In Würzburg wollen die Kapuziner mit einem jüngeren Bruder ihre Suche nach Nachwuchs weiterführen. Als neuer Beauftragter für Berufungspastoral kommt Bruder Jeremias Borgards (42), zurzeit Kaplan in Zell am Harmersbach, nach Würzburg. „Mit der Berufung von Bruder Jeremias Borgards hält die Deutsche Kapuzinerprovinz an der Entscheidung fest, vom Würzburger Käppele aus junge Männer einzuladen, über die Berufung zum Ordensleben nachzudenken“, heißt es in der Ordensmitteilung. Der Wechsel der Brüder erfolgt Ende Oktober 2010. Die Gemeinschaft am Käppele wird dann sechs Brüder zählen unter Leitung von Guardian Bruder Markus Thüer; sein Vertreter als Vikar wird Bruder Franz von Paula. Das Würzburger Käppele ist ein Marienheiligtum, das 1750 eingeweiht wurde. Von Balthasar Neumann gestaltet, gilt es als eine der schönsten Kirchen in Franken. Die Kapuziner sind mit der Einweihung der Kirche an diesem Ort für die Seelsorge zuständig. Der Orden der Kapuziner ist eine katholische Ordensgemeinschaft, die auf den heiligen Franziskus zurückgeht. In Deutschland leben zurzeit rund 170 Brüder. Weltweit gibt es über 10.000 Kapuzinerbrüder in 147 Ländern. (23 Zeilen/3310/1045; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Stärkung im Glauben in schwieriger Zeit Apostolischer Nuntius Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset beim Fatima-Tag in Dettelbach – Immer wieder zum Kern des Glaubens kommen: zu Christus – Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Dettelbach Dettelbach (POW) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, hat die Katholiken aufgerufen, immer wieder zum Kern des Glaubens zurückzukommen: zu Jesus Christus. Niemand könne die Gläubigen besser dahin führen als die Gottesmutter Maria, sagte er beim Fatima-Tag am Freitag, 13. August, in der Wallfahrtskirche „Maria im Sand“ in Dettelbach im Landkreis Kitzingen. Zu der Feier mit Rosenkranz, Pontifikalamt und Lichterprozession mit der Fatima-Madonna hatte das Fatima-Apostolat in der Diözese Würzburg eingeladen. Nuntius Périsset wies in seiner Predigt auf die aktuell schwierige Situation der katholischen Kirche in Deutschland hin. „Als Vertreter des Papstes in seinem Heimatland ist es meine besondere Aufgabe, Sie im Glauben zu stärken“, sagte er zu den Gläubigen in der bis zum letzten Platz gefüllten Wallfahrtskirche. Oft verstünden die Menschen nicht, warum dies oder jenes im Leben geschehe. Ähnlich sei es auch heute in den Schwierigkeiten der Kirche. „Aber Gott vergisst uns nicht!“, ermutigte der Nuntius die Gläubigen. Mit Blick auf das Jahresthema des Fatima-Apostolats, „Bittet den Herrn der Ernte – Mit Maria für die Kirche beten“ erinnerte der Nuntius daran, dass auch nach Beendigung des jüngsten Priesterjahrs die Ermahnung Christi bleibe: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seinen Weinberg sendet.“ Heute gelte es besonders, um geistliche Berufe zu bitten. „Wir sollen und müssen in den Gemeinden und Pfarreien diejenigen, die sich berufen fühlen, auf dem heute nicht leichten Weg unterstützen – durch unser Gebet, durch die christliche Liebe und Freude.“ Am Gnadenaltar der Wallfahrtskirche Dettelbach legte der Erzbischof den Gläubigen weiter nahe, sich von Maria zu Christus führen zu lassen. „Unter dem Schutzmantel der Gottesmutter können wir sicher sein, dass wir zu Christus gelangen. Maria führt uns zu Christus, zu Gott.“ Ihre Botschaft sei immer die gleiche: Gebet und Buße. Das heiße, dass Gott den Menschen helfen könne, wenn sie zu ihm beteten und demütig vor ihm stünden. „Wie schon bei der Hochzeit zu Kana sagt uns Maria auch heute: Was Christus euch sagt, das tut! Maria führt uns zu Christus. Nur mit ihm können wir die Erlösung haben.“ Zu Beginn der Feier hatte Kaplan Christian Stadtmüller, Geistlicher Leiter des Fatima-Apostolats in der Diözese Würzburg, den Päpstlichen Nuntius am Eingang der Wallfahrtskirche und vor einem Blumenteppich, der das Wappen von Papst Benedikt XVI. zeigte, begrüßt. Benediktinerabt Michael Reepen von der Abtei Münsterschwarzach, Monsignore Ludwig Vogel (Fulda), Leiter des Fatima-Apostolats in Deutschland, und zahlreiche Priester hießen den Nuntius ebenfalls willkommen. Kindergartenkinder aus Dettelbach trugen ein Lied vor. Die Dettelbacher Musikanten ließen sowohl die Papsthymne, als auch das Frankenlied erklingen. In der Wallfahrtskirche übermittelte der Guardian des Dettelbacher Franziskanerklosters, Pater Richard Heßdörfer, die Grüße von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand. „Wir freuen uns, dass wir heute ein kleines Stück Glaubensweg mit Ihnen gehen dürfen und Sie immer wieder die Seelsorge an der Basis kennen lernen wollen“, sagte der Guardian zum Nuntius. Gleichzeitig begrüßte er die Hörer von Radio Horeb, das die Feier live übertrug. Beim anschließenden Empfang im Franziskanerkloster trug sich Nuntius Périsset in das Goldene Buch der Stadt Dettelbach und in das Gästebuch des Klosters ein. Bürgermeister Reinhold Kuhn erinnerte daran, dass die Stadt Dettelbach sehr viel mit der Kirche und dem Bistum Würzburg zu tun habe. Schon in der Stiftungsurkunde des Bistums Würzburg aus dem Jahr 741 sei Dettelbach erwähnt. Für die Stadt sei es eine große Ehre, den höchsten Vertreter des Heiligen Vaters in Deutschland in Dettelbach begrüßen zu können. Kirche und Politik seien gemeinsam für die Menschen verantwortlich, unterstrich der Bürgermeister. Als Geschenk überreichte er eine Auswahl Dettelbacher Weine und das für den Wallfahrtsort typische Gebäck, die Muskatziner. Grüße des Landkreises Kitzingen überbrachte stellvertretender Landrat Robert Finster. „Ich freue mich über die Zeugnisse des Glaubens in vielen Teilen Deutschlands“, sagte der Nuntius zum Abschluss. Und fügte mit Blick auf das neue Wallfahrtsmuseum Dettelbach hinzu: „Wir sind alle Pilger in der Welt auf dem Weg, der Christus ist.“ (47 Zeilen/3310/1044; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Premiere für Bischof-Stangl-Preis Bund der Deutschen Katholischen Jugend im Bistum Würzburg will kirchliche Jugendarbeit würdigen – Bewerbung bis 15. Oktober 2010 möglich Würzburg (POW) Erstmals schreibt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg den Bischof-Stangl-Preis aus. „Der Preis will kontinuierliche, kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Würzburg und damit das ehrenamtliche Engagement von jungen Menschen würdigen, die sich täglich in Jugendverbänden, Ministranten- oder Pfarreigruppen engagieren“, sagte Kristina Bopp vom Vorstand der Stiftung „Jugend ist Zukunft“ des BDKJ-Diözesanverbands Würzburg am Mittwoch, 11. August. Bischof Dr. Josef Stangl (1907-1979) leitete die Diözese Würzburg von 1957 bis 1979. Vor allem bei der Würzburger Synode von 1971 bis 1975 begleitete er die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils wesentlich mit. Bischof Stangl habe sich sehr für die Belange von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Bei der Würzburger Synode habe er seine umfangreichen Erfahrungen und Erkenntnisse in das Dokument „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ einfließen lassen, erläuterte Bopp. Der Beschluss habe bis heute für die Jugendarbeit nichts an Bedeutung verloren. „Von daher haben wir seinen Namen gewählt und freuen uns, ihm somit auch nachträglich für seinen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen in unserer Diözese zu danken und ihm ein Andenken zu setzen.“ Für den Preis können sich alle Gruppen und Jugendverbände in der kirchlichen Jugendarbeit der Diözese Würzburg bis 15. Oktober bewerben. Außerdem können Gruppen vorgeschlagen werden. Der Preis, der künftig einmal jährlich vergeben wird, ist mit 250 Euro dotiert. Die Kriterien orientieren sich nach Angaben Bopps an der Würzburger Synode. Unterstützenswert sei eine Jugendarbeit, die beispielsweise Räume und Lernfelder für junge Menschen schaffe und die Mündigkeit in Kirche und Gesellschaft einübe. Vergeben wird der Preis im Frühjahr 2011. Finanziert wird er von der Stiftung „Jugend ist Zukunft“ des BDKJ. Weitere Informationen im Internet unter www.jugend-ist-zukunft.com. (22 Zeilen/3310/1038; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Fit für neue Aufgaben in Mbinga Der tansanische Priester Silverius I. Mwingira aus Mbinga verbrachte ein Jahr in Deutschland – Künftig Ansprechpartner für Gäste aus der Diözese Würzburg Würzburg/Schonungen (POW) Er dürfte der künftige Verbindungsmann zwischen der tansanischen Diözese Mbinga und der Partnerdiözese Würzburg sein: der 35-jährige Priester Silverius I. Mwingira aus Mbinga. Seit September 2009 lebt er in Deutschland, um die deutsche Sprache zu erlernen, um Land und Leute kennen zu lernen und um Kontakte in der Diözese Würzburg zu knüpfen. Am 31. August kehrt er nach Tansania zurück. Dann wird er in Mbinga voraussichtlich die Aufgabe des Ansprechpartners für Gäste aus Deutschland übernehmen, Partnerschaftsprojekte organisieren und die Kontakte nach Würzburg pflegen. Mwingira wirkt derzeit als Urlaubsvertreter in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Sebastian am Main in Schonungen im Landkreis Schweinfurt. Er stammt aus Luhagara, das an der Grenze der Diözese Mbinga zur Erzdiözese Songea liegt. Seine Eltern und seine fünf Geschwister leben vom Anbau von Mais, Reis und Erdnüssen. Nach dem Besuch des Kleinen Seminars in Likonde trat er ins Priesterseminar in Peramiho ein und wurde am 17. Juni 2008 in Mbinga zum Priester geweiht. Danach war er Kaplan in Mpapa und 2009 in Mbinga-Sankt Alois. Ab September 2009 lernte Mwingira in der Akademie Klausenhof in Nordrhein-Westfalen acht Monate lang Deutsch, ehe er im Mai und Juni in der Pfarrei Wiesentheid und im Juli am Deutschhof in Schweinfurt in der Seelsorge wirkte. Bei seinen Begegnungen in Gemeinden und Schulen im Bistum Würzburg stellte er gerne Tansania vor und berichtete besonders über die Situation der Kinder in Tansania. So hätten viele Kinder in Unterfranken nicht schlecht darüber gestaunt, dass die Kinder in Tansania vor Schulbeginn täglich die Schule putzen müssten. Oft seien die Kinder zuvor bereits fünf Kilometer zu Fuß unterwegs. Begeistert seien die Kinder in Unterfranken gewesen, wenn er in seiner Landessprache Kisuaheli gesungen und ihnen einzelne Wörter beigebracht habe. „Sie sollen hier bleiben!“, klang es mehrmals in den Klassenzimmern. Vor allem eines wollte Mwingira den Kindern bei seinem Deutschlandbesuch sagen: „Die Welt ist nicht gleich. In Mbinga müssen die Kinder arbeiten. Sie müssen Holz sammeln und hacken; sie müssen Wasser holen. Sie sind aber glücklich, obwohl sie arm sind.“ Große Unterschiede beobachtete Mwingira auch bei den Gottesdiensten. In Mbinga seien die Kirchen an den Sonntagen voll und vor allem viele Kinder beim Gottesdienst. Auch die Werktagsmessen besuchten in seiner Gemeinde in Mbinga täglich rund 100 Gläubige. In Deutschland habe er die Erfahrung gemacht, dass die Kinder oft keine Zeit für den Gottesdienst hätten oder ihn langweilig fänden. Dagegen stehe für Kinder in Tansania im Gottesdienst stets die Botschaft im Mittelpunkt: „Alles, was wir haben, kommt von Gott.“ Das führe sie zur Kirche und lasse sie die Gottesdienste freudig und dankbar mitfeiern. Angesichts seiner vielfältigen Erfahrungen in Deutschland ist Mwingira der Diözese Würzburg, dem Bischof, dem Domkapitel und vielen Menschen in Unterfranken dankbar für die große Unterstützung. Mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann feierte er Weihnachten und Silvester, in den Gemeinden fand er herzliche Aufnahme. Mwingira hofft, dass sich die guten Beziehungen zwischen Würzburg und Mbinga fortsetzen. Beide Bistümer trügen entschieden dazu bei, dass sich die Situation der Menschen in Tansania verbessere. „Als Priester muss ich zuerst den Menschen helfen, damit sie nicht mehr hungern und gesund sind. Dann kommen sie auch zur Kirche“, ist der afrikanische Priester überzeugt. Und er freut sich schon auf das Jahr 2011, wenn sein Heimatbistum Mbinga 25 Jahre alt wird. In seine künftigen Aufgaben im noch sehr jungen Würzburger Partnerbistum wird Mwingira seine Erfahrungen aus Deutschland einbringen – und vielleicht auch seinen fränkischen Wortschatz, den er stolz präsentiert: „Schau mer mal!“ und „Passt scho‘!“ bs (POW) (41 Zeilen/3310/1042; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Energiehaus“ und „Erdhaus“ geplant Sachausschuss „Bewahrung der Schöpfung“ im Diözesanrat der Katholiken besucht Umweltlernort „Thüringer Hütte“ Würzburg/Sondheim vor der Rhön (POW) Bei einer ganztägigen Exkursion zur „Thüringer Hütte“ bei Hausen/Rhön und Sondheim vor der Rhön hat sich der Sachausschuss „Bewahrung der Schöpfung“ im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg über den Ausbau des dortigen Jugendhauses und Schullandheims zum innovativen Umweltlernort informiert. Damit ging die vierjährige Amtszeit dieses Beratungsgremiums zu Ende. An der „Thüringer Hütte“ entsteht derzeit ein „Gläsernes Klassenzimmer“ an der neuen vollbiologischen Kläranlage. Im nächsten Jahr soll ein „Energiehaus“ im Passivhaus-Standard neu gebaut werden, ferner ein naturnahes „Erdhaus“ für künftig zweizügige Belegung der Bildungsstätte. Über den Stand der Planungen für beide Projekte informierten die Teilnehmer Günter Werner – als Geschäftsführer im Diözesanbüro Bad Neustadt auch zuständig für die Verwaltung der „Thüringer Hütte“ – und Daniel Miller, der Vorsitzende der Energie-Initiative Rhön-Grabfeld. Das „Energiehaus“ soll Möglichkeiten der Energieeinsparung, des effizienten Energieeinsatzes und der Nutzung erneuerbarer Energien erlebbar machen. Zielgruppen sind Schulklassen, die im Rahmen des vom Freistaat Bayern geförderten „Grünen Klassenzimmers“ ab 2011 ins Biosphärenreservat Rhön kommen, aber auch Bauwillige und Architekten, die sich anschaulich über das „Bauen von morgen“ informieren wollen. Zum besonders eindrucksvollen Erlebnis wurde für die Teilnehmer, zu denen auch Regierungsdirektor Dietmar Scheid von der Regierung von Unterfranken und die beiden Dekanatsratsvorsitzenden Sonja Beer (Rhön-Grabfeld) und Angelika Högn-Kößler (Bad Neustadt) gehörten, ein dreistündiger Gang auf dem „Franziskusweg“. Der knapp sechs Kilometer lange Rundweg beginnt unterhalb der Thüringer Hütte und endet an einer neu errichteten Kapelle. An den zehn Stationen zum „Sonnengesang des heiligen Franziskus“ und den sieben Tafeln zum Lebensweg jedes Menschen beeindruckte Günter Werner die Teilnehmer mit seinen sehr persönlich gehaltenen Erlebnissen und Deutungen. „Seit Eröffnung im Jahr 2008 gehen alljährlich annähernd 50.000 Menschen diesen Rundweg“, informierte Werner, der Initiator des Franziskusweges; dieser spreche auch viele Kirchenferne an. In Verbindung mit dem Franziskusweg könne sich die „Thüringer Hütte“ durch das Energiehaus zu einem überregional einzigartigen „Schulungszentrum Energie und Ethik“ entwickeln, unterstützt auch Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter des Bistums Würzburg, tatkräftig die weiteren Planungen, deren Realisierung öffentlicher Förderung bedarf. Der Tätigkeitsbericht des Sachausschusses „Bewahrung der Schöpfung“ für die Jahre 2006 bis 2010 steht im Internet unter www.umwelt.bistum-wuerzburg.de. eg (POW) (30 Zeilen/3410/1072; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Gutes Beispiel zieht Kreise Qualitäts- und Umweltmanagementsystem des Caritasverbands für die Diözese Würzburg überprüft Würzburg (POW) „Die gesetzten Umwelt- und Qualitätsziele werden planmäßig umgesetzt. Die Organisation verbessert ihre Umwelt- und Qualitätsleistungen kontinuierlich.“ Das hat der Umweltgutachter Henning von Knobelsdorff (Bonn) dem Caritasverband für die Diözese Würzburg in seinem Bericht zur Prüfung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems bestätigt. Das sogenannte „Audit“ hatte von Knobelsdorff am 20. Juli 2010 vorgenommen: Einen Tag lang hatte er vor Ort die relevanten Dokumente unter die Lupe genommen, die Verantwortlichen befragt, Entwicklungen in ausgewählten Abteilungen analysiert und die Caritas-Geschäftsstelle inspiziert. „Das System zeigt Wirkung. So sind Optimierungen etwa im Bereich Besoldung offensichtlich“, zeigte sich der Gutachter, der seit 2006 jährlich die Prüfung vornimmt, sehr zufrieden. Umweltmanagementbeauftragter Wolfgang Wetzstein konnte weitere bemerkenswerte Verbesserungen in den Umweltleistungen vorweisen: Der Verbrauch an Wärmeenergie je Quadratmeter Nutzfläche konnte – unter Beibehaltung des Komforts für die Nutzer – unter 55 Kilowattstunden (kWh) gesenkt werden und damit auf ein für einen Altbau ungewöhnlich niedriges Niveau. „Gegenüber dem ersten Betriebsjahr 1997 wurden 42 Prozent Wärmeenergie eingespart – ein außerordentlicher Beitrag zum Klimaschutz“, stellte Wetzstein den größeren Zusammenhang her. Auch beim Strom wurde das im Umweltprogramm 2009 bis 2011 gesteckte Ziel mehr als erreicht: Der Verbrauch wurde nicht nur auf dem Niveau von 2007 stabil gehalten, sondern sogar nochmals um zehn Prozent gesenkt. Drei alte Dienstautos wurden Mitte 2010 durch neue verbrauchsarme Fahrzeuge ersetzt – als weiterer Beitrag zur Verringerung klimarelevanter Abgase. Der Wasserverbrauch je Mitarbeiter und Arbeitstag lag deutlich unter 30 Liter – gegenüber 2001 wurden 67 Prozent weniger Wasser benötigt. Neben Wetzstein arbeiten im Umweltteam der Qualitätsbeauftragte Arno Issing, Ursula Karl, Theresia Zawadzki sowie Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg, mit. Auf einer eigenen Internetseite www.qum.caritas-wuerzburg.de stellt der Caritasverband ausführlich und übersichtlich sein Integriertes Qualitäts- und Umweltmanagement dar, das die anspruchsvollen Vorgaben der EU-Verordnung EMAS sowie der DIN EN ISO 9000ff erfüllt. „Zunehmend greifen auch Mitgliedseinrichtungen unser Beispiel auf; es wirkt inzwischen über das Caritashaus weit hinaus“, freut sich Caritasdirektor Martin Pfriem und nennt auch ökonomische Vorteile: „Die höheren Aufwendungen in der Einführungsphase konnten durch Einsparungen im laufenden Betrieb längst ausgeglichen werden.“ lh (Caritas) (29 Zeilen/3410/1070; E-Mail voraus) Caritasstiftung schüttet 78.000 Euro aus Über 30.000 Euro für Sozialpsychiatrischen Dienst in Schweinfurt – Zahlreiche soziale Projekte in Unterfranken gefördert Würzburg/Schweinfurt/Bad Kissingen/Gauaschach (POW) Insgesamt 78.718,97 Euro vergibt die Caritasstiftung bei ihrer ersten Ausschüttung in diesem Jahr. Größter Einzelempfänger ist der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt. Er erhält 30.317 Euro als Zuschuss für seinen Sozialpsychiatrischen Dienst. Weiter unterstützt die Caritasstiftung zahlreiche soziale Projekte in Unterfranken: 15.000 Euro bekommt das Katholische Pfarramt Sankt Sebastian in Würzburg für ein Projekt zur Frühpädagogik in der katholischen Kindertagesstätte Gut Heuchelhof. Der Kindergarten ist neben den katholischen Kindergärten Sankt Peter und Paul in Westheim bei Hammelburg und „Haus am See“ in Garitz eine von bayernweit 26 Kindertagesstätten, die vom Staatsinstitut für Frühpädagogik im März in ein Konsultationsprogramm zur Umsetzung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BayBEP) aufgenommen wurden. 10.000 Euro erhält der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen für sein neues Sozialbüro, in dem Bürger Hilfestellung und Information zu sozialen Fragen erhalten. Die Büros sind in Bad Brückenau, Hammelburg und Wildflecken angesiedelt. Mit 5000 Euro kann der Emmaushof Gauaschach, eine Einrichtungen für wohnungslose Menschen, Haushaltsdefizite aus den Jahren 2008 und 2009 decken. Zur Ausgleichung von Haushaltsdefiziten hatte auch das Drogenpräventionsprogramm Mindzone des Diözesan-Caritasverbands Würzburg 4971,97 Euro beantragt und bewilligt bekommen. Mit 3130 Euro kann das Antonia-Werr-Zentrum in Sankt Ludwig die Ausbildungskosten einer Schülerin finanzieren. Dazu kommen fünf Einzelfallhilfen in Höhe von insgesamt 10.800 Euro. Hierzu zählen beispielsweise Kindererholungsmaßnahmen im Caritas-Kinderdorf Sankt Anton in Riedenberg, die Hausaufgabenbetreuung der Schweinfurter Pfarrei Sankt Maximilian Kolbe für Spätaussiedler oder soziale Aktivitäten der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG). Die am 27. September 2000 errichtete Caritasstiftung ist bundesweit eine der größten ihrer Art. Ihrem Vorstand gehören neben den Caritasvorsitzenden Domkapitular Clemens Bieber und Landtagspräsidentin Barbara Stamm auch Caritasdirektor Martin Pfriem, die Ritaschwester Blandine Kraus und Pfarrer Matthias Leineweber an. In zehn Jahren konnte die Stiftung zirka 150 kleine und große Projekte in Unterfranken mit rund 1,5 Millionen Euro unterstützen. Zustifter sind jederzeit willkommen. Kontakt Caritasstiftung Würzburg: DenningerN@caritas-wuerzburg.de, Telefon 0931/38666784. lh (Caritas) (28 Zeilen/3310/1037; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Bischof Hofmann ruft zu Sonderkollekte für Flutopfer in Pakistan auf Würzburg (POW) Zu einer Sonderkollekte für die Flutopfer in Pakistan ruft Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Gläubigen im Bistum Würzburg in einer gemeinsamen Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz auf, die in allen Gottesdiensten am Sonntag, 29. August, und in den Vorabendmessen am Samstag, 28. August, verlesen werden soll. „Gott ist den Notleidenden in besonderer Weise nahe. Wenn wir ihnen solidarisch zur Seite stehen, folgen wir dem Beispiel Jesu“, heißt es in dem Schreiben, das an alle Gemeinden im Bistum Würzburg versandt wird. Die Sonderkollekte wird in allen Gottesdiensten am Sonntag, 5. September, sowie den Vorabendmessen am Tag zuvor gehalten. Sie ist für die Pakistan-Hilfe der katholischen Hilfswerke Caritas international, Misereor, Malteser Hilfsdienst, Missio und Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ bestimmt. Alle Einrichtungen verfügen über eine Reihe von Projektpartnern in Pakistan, die dringend der Unterstützung bedürfen. (10 Zeilen/3410/1077; E-Mail voraus) Augustinerkirche wird wegen Renovierung geschlossen Würzburg (POW) Wegen Renovierungsarbeiten und einer grundlegenden Überarbeitung der großen Klais-Orgel wird die Augustinerkirche am Dominikanerplatz in Würzburg von Montag, 6. September, an für fast 16 Monate geschlossen. Die feierliche Wiedereröffnung ist für den 1. Advent 2011 geplant. Das hat Bruder Peter Reinl, Prior des Würzburger Augustinerklosters, am Mittwoch, 25. August, bekanntgegeben. Die Gottesdienste werden für diese Zeit im Kreuzgang des Augustinerklosters gefeiert, der tagsüber im gleichen zeitlichen Umfang wie bisher die Kirche als Gebets- und Andachtsort zugänglich ist. Der Zugang erfolgt über die Passage neben dem Kirchenhaupteingang. Auch die Marien- und Ritaverehrung wird in den Kreuzgang verlegt. Mit Festgottesdiensten am Samstag, 4., und Sonntag, 5. September, wird die Schließung feierlich begangen. Im Rahmen der Vorabendmesse am 4. September, um 17.30 Uhr wird die „Messe vom Sternenmantel“ durch den Dionysius-Chor Krefeld aufgeführt. Sein Leiter, Hans-Jörg Böckeler, hat die Messe komponiert und dafür beim Liedwettbewerb des Erzbistums Bamberg zum 1000-jährigen Bestehen des Erzbistums im Jahr 2007 einen Sonderpreis erhalten. Am Sonntag, 5. September, findet um 10.30 Uhr letztmals eine Orgelmesse statt. Es spielt Daniel Kirchmann aus Köln. Am Abend um 17.30 Uhr wird dann mit einem Festgottesdienst, den der Chor der Augustinerkirche musikalisch gestaltet, vorerst Abschied von dem bei vielen Würzburger Gläubigen beliebten Gotteshaus genommen. (16 Zeilen/3410/1078; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Bistum Würzburg gibt weitere 20.000 Euro für Pakistan Würzburg (POW) Mit weiteren 20.000 Euro unterstützt das Bistum Würzburg die Flutopfer in Pakistan. 10.000 Euro davon gehen an Caritas International, die anderen 10.000 Euro an das Internationale Katholische Missionswerk Missio, das ebenfalls Partner vor Ort hat. Die Mittel werden aus dem Katastrophenfonds des Bistums genommen, teilten Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Dienstag, 24. August, mit. „Die Menschen brauchen einfach alles: Sie benötigen sauberes Wasser, sanitäre und medizinische Versorgung und Unterkünfte“, zitiert Missio den in Pakistan tätigen Priester Emmanuel Asi. Aufgrund des Ausmaßes der Flutkatastrophe rufen Caritas International und Missio dringend zu Spenden auf. Spenden mit dem Stichwort „Fluthilfe Pakistan“ an: Caritas International, Freiburg, Spendenkonto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, Bankleitzahl 66020500, oder online unter www.caritas-international.de oder an Missio München, Spendenkonto 80004, Ligabank, Bankleitzahl 75090300. (11 Zeilen/3410/1074; E-Mail voraus) Weitere 5000 Euro für verwüstetes Kloster Marienthal in Sachsen Würzburg/Dresden (POW) Weitere 5000 Euro für die Zisterzienserinnenabtei Sankt Marienthal in Sachsen stellt das Bistum Würzburg aus seinem Katastrophenfonds zur Verfügung. Das teilten Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Dienstag, 24. August, mit. Eine riesige Flutwelle hatte am 7. und 8. August große Teile des 775 Jahre alten Zisterzienserinnenklosters und des Internationalen Begegnungszentrums Sankt Marienthal im Bistum Dresden-Meißen verwüstet. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Priorin Schwester Elisabeth Vaterodt auf über 11,5 Millionen Euro: „Wir haben schon viele Einzelspenden erhalten, aber der Gesamtschaden ist immens.“ Spendenkonto: Zisterzienserinnenabtei Sankt Marienthal, Stichwort „Hilfe für Sankt Marienthal“, Kontonummer 108283508, Ligabank Würzburg, Bankleitzahl 75090300. (9 Zeilen/3410/1075; E-Mail voraus) Vorlage zum Erntedank-Gottesdienst 2010 Würzburg (POW) Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Bayerns und die Umweltbeauftragten der bayerischen Diözesen haben zum Erntedankfest, 3. Oktober, wieder eine Arbeitshilfe herausgebracht. Sie trägt den Titel „Wer weiter denkt – kauft näher ein“. So lautet auch das Motto des „Tags der Regionen“, der bundesweit ebenfalls am Erntedankfest begangen wird. Die kostenlose Broschüre bietet auf 24 Seiten Anregungen für den Gottesdienst mit Bausteinen für die Predigt und für einen Gabengang der Kinder, Impulstexte, Gebete und Lieder zur Auswahl, im Schlusskapitel „Vorschläge für Aktionen“ und zum bewussten Einkaufsverhalten. Sie liegt in den Diözesanbüros, in der Kirchlichen Büchereiarbeit Würzburg sowie im „i-Punkt Kirche“ zum Mitnehmen auf. Sie kann auch bestellt werden bei der Diözesanstelle der KLB, Kilianeum-Haus der Jugend, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663722, oder bei der Hauptabteilung Seelsorge, Umweltbeauftragter, Kilianshaus, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665130; EMail umweltbeauftragter@bistum-wuerzburg.de. Im Internet findet sich die Vorlage unter www.umwelt.bistum-wuerzburg.de. In begrenzter Stückzahl sind die Erntedank-Arbeitshilfen „Nimm Platz an unserem gemeinsamen Tisch“ (2002) „Hand in Hand auf gute Nachbarschaft“ (2003), „Geschmackvoll essen – gut leben. Brot in meiner Hand“ (2005), „Energie von der wir leben“ (2006) sowie „Fair leben – fair brauchen – fair danken“ (2007) sowie „Biodiversität – Gottes bunte Schöpfung“ (2008) und „Klimaschutz durch kurze Wege“ (2009) beim Umweltbeauftragten Edmund Gumpert erhältlich. (16 Zeilen/3410/1069) BR-Radio-Morgenfeier mit Pfarrer Stefan Mai am 22. August Gerolzhofen/München (POW) Pfarrer Stefan Mai, Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Franziskus am Steigerwald“ (Gerolzhofen), hält am Sonntag, 22. August, die katholische Morgenfeier im Radioprogramm Bayern 1 des Bayerischen Rundfunks. Die Sendung wird von 10.35 bis 11 Uhr ausgestrahlt. Mai geht dabei dem Bibelzitat nach, „Wen Gott liebt, den züchtigt er“. Dieses Wort gehöre zu den bekanntesten und am meisten missverstandenen Sprichwörtern überhaupt. In der Morgenfeier setzt sich Pfarrer Mai mit diesem Wort aus dem Hebräerbrief auseinander und versucht noch andere Erziehungsmodelle darzustellen, die in der Bibel zu entdecken sind. (7 Zeilen/3310/1046; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Jahresprogramm 2010/2011 der Frauenseelsorge Würzburg (POW) Das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg hat sein neues Programmheft für die Zeit von September 2010 bis August 2011 herausgegeben. In dem Heft finden sich Veranstaltungen für Frauen wie zum Beispiel Besinnungs- oder Begegnungstage, Exerzitien, Bildungsveranstaltungen sowie Vorträge bei Frauenfrühstücken. „Frauen auf der Suche nach Orientierung und Klarheit für ihre individuelle Lebensgestaltung sind bei allen Angeboten herzlich willkommen“, schreibt die Leiterin des Referats Frauenseelsorge, Andrea Kober-Weikmann, im Vorwort. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für Alleinerziehende mit ihren Kindern. Aufgeführt sind auch Angebote der Landfrauenvereinigung des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) und Angebote von Verbandsfrauen. Weitere Informationen beim Referat Frauenseelsorge, Kilianshaus, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/3310/1039; E-Mail voraus) Frauengebetskette zur Vorbereitung auf den Weltmissionssonntag Würzburg (POW) Unter dem Motto „Von Frau zu Frau“ steht die Frauengebetskette vom 1. bis 23. Oktober zur Vorbereitung auf den Weltmissionssonntag. Berichtet wird in diesem Jahr vom Engagement indischer Ordensfrauen für die armen, benachteiligten und auf vielfältige Weise unterdrückten Frauen Indiens. Die Gebetskette entstand in der Diözese Würzburg und gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Vorbereitung auf den Missionssonntag. Das Referat Frauenseelsorge der Diözese bittet alle, die an der Frauengebetskette teilnehmen wollen, sich bis 27. September zu melden. Wichtig sind Angaben zum Gottesdiensttermin, Ort und Name der Pfarrkirche und der Pfarreiengemeinschaft sowie Anschrift und Telefonnummer der Kontaktperson. Alle im Referat Frauenseelsorge bekannten Termine werden unter www.bistum-wuerzburg.de veröffentlicht. Weitere Informationen bei: Referat Frauenseelsorge, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/3410/1068; E-Mail voraus) Förderangebot der Dommusik für junge Sängerinnen und Sänger Würzburg (POW) Ein Förderangebot für Kinder im 2. und 3. Schuljahr bietet die Würzburger Dommusik erneut im bevorstehenden Schuljahr an. Die Kinder sollten Freude am Singen mitbringen, gerne mit anderen Kindern zusammen sein und etwas Besonderes erleben wollen. Neben einer umfassenden musikalischen Grundausbildung und den Diensten im Dom bietet die Dommusik den Kindern später im Hauptchor ein umfassendes Freizeitangebot und Konzertreisen im In- und Ausland. Die Kinder haben so die Chance, mit Gleichaltrigen den Zugang zur Welt der Musik und Chormusik aller Epochen zu entdecken. Der Vorchor der Mädchenkantorei beginnt am 5. Oktober und probt jeweils dienstags von 14.30 bis 15.30 Uhr. Der Vorchor der Domsingknaben startet am 8. Oktober und probt jeweils freitags von 15.30 bis 16.30 Uhr. Interessierte Mädchen und Jungen sind herzlich eingeladen. Die Plätze im Vorchor sind jedoch begrenzt. Anmeldung im Büro der Würzburger Dommusik, Telefon 0931/38662271. (10 Zeilen/3310/1050; E-Mail voraus) Programmheft der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt Schweinfurt (POW) Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Schweinfurt hat unter dem Titel „Themen für Sie“ ein Heft mit Veranstaltungen im Zeitraum September bis Dezember 2010 veröffentlicht. Die Veranstaltungen stehen unter dem Slogan „So schmeckt der Glaube“ und lassen den Glauben anschaulich werden. Die Angebote reichen von meditativen Tänzen und Gesprächs- und Bibelkursen über die Begleitung und Beratung von Besuchsdiensten bis hin zu einer biblischen Weinprobe. Es finden sich außerdem noch die Aktionen und Aktivitäten der Schweinfurter Kirchenmusik, der Verbände, des Gesprächsladens, des Diözesanbüros, der Familienseelsorge, der Kirchlichen Jugendarbeit und des Katholischen Senioren-Forums. Die Broschüre ist erhältlich bei: Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt, Dekanatszentrum, Schultesstraße 21, Telefon 09721/702531, Fax 09721/702535, E-Mail kath.eb.sw@gmx.de. Nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten finden sich auf der Internetseite www.keb-schweinfurt.de. (11 Zeilen/3310/1040; E-Mail voraus) Personalmeldungen Vor 60 Jahren in den Orden eingetreten Zwei Augustinerpatres begehen Diamantenes Professjubiläum Würzburg (POW) Ihr jeweils 60. Professjubiläum begehen am Freitag, 17. September, die beiden Augustinerpaters Albrecht Herrmann und Professor em. Dr. Petrus Mayer in Würzburg. Pater Albrecht Herrmann wurde als Otto Herrmann am 29. September 1929 in Pleystein im Bistum Regensburg geboren. In Weiden besuchte er das Gymnasium. Kurz vor Kriegsende wurde er im Alter von 15 Jahren noch zum Wehrdienst eingezogen. Anschließend ging er nach Münnerstadt, wo er das Abitur erwarb. 1950 trat er in den Augstinerorden ein. Am 26. März 1955 empfing Herrmann die Priesterweihe und wirkte im Anschluss als Präfekt in der Münnerstädter Klosterschule. 1959 wechselte er in gleicher Funktion an das Studienseminar in Weiden. Von 1975 bis 1983 sowie von 1987 bis 2001 war Herrmann Prior des dortigen Augustinerklosters, von 1983 bis 1987 war er mit dem Amt des Prokurators des Klosters betraut. 1971 absolvierte er die Schiedsrichterprüfung und leitete danach Spiele des Bayerischen Fußballverbands. Darüber hinaus wurde er auch als Schiedsrichterbeobachter in der Landes- und Bayernliga eingesetzt. Herrmann ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Seine gereimten Fastnachtspredigten am Faschingssonntag sorgten nach Angaben des Ordens regelmäßig für Besucherrekorde in der Weidener Augustinerkirche. Seit Sommer 2010 lebt Herrmann im Würzburger Kloster, wo er regelmäßig Beichte hört. Als Cornelius Mayer wurde Pater Professor em. Dr. Petrus Mayer am 9. März 1929 in Pilisborosjenö/Weindorf in der ungarischen Diözese Székesfehévar geboren. Da seine Familie nach dem Krieg als Ungarndeutsche ihre Heimat verlassen musste, besuchte er das Gymnasium in Münnerstadt, wo er nach dem Abitur 1950 in den Orden eintrat. Theologie studierte Mayer in Würzburg und empfing am 26. März 1955 die Priesterweihe. Im Anschluss wirkte Mayer zunächst als Präfekt und dann als Direktor des Klosterseminars Sankt Augustin in Würzburg. Dann widmete er sich ganz der Theologie: Nach der Promotion im Jahr 1968 und der Habilitation 1973, jeweils an der Universität Würzburg, lehrte er zunächst in Würzburg, Frankfurt am Main und Saarbrücken als Privatdozent, ehe er zum Wintersemester 1979/80 die Professorenstelle für Systematische Theologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen erhielt, die er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1995 inne hatte. In dieser Zeit etablierte Mayer die beiden Forschungsprojekte Augustinus-Lexikon und Corpus Augustinianum Gissense. Beide sind in der Forschung international als Standardwerke anerkannt. Auch nach seiner Emeritierung führt der Theologe seine Projekte als wissenschaftlicher Leiter des 2001 von ihm gegründeten Zentrums für Augustinus-Forschung (ZAF), das seinen Sitz in Würzburg hat, fort. Die USamerikanische Villanova-Universität zeichnete Mayer 1988 mit der Ehrendoktorwürde aus. 2005 wurde ihm von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber der Bayerische Verdienstorden verliehen. Mayers Heimatstadt Pilisborosjenö machte den Augustiner 2009 zum Ehrenbürger. (32 Zeilen/3410/1076) Pfarrer i. R. Otto Storg wird 96 Jahre alt Gerolzhofen/Bischwind (POW) 96 Jahre alt wird am Donnerstag, 16. September, Pfarrer i. R. Otto Storg, langjähriger Seelsorger von Bischwind und Mönchstockheim, in Gerolzhofen. Storg wurde 1914 in Schweinfurt geboren. 1936 legte er in Würzburg das Abitur ab. Vier Wochen nach der Priesterweihe durch Bischof Dr. Matthias Ehrenfried am 16. März 1941 wurde der junge Geistliche zum Kriegsdienst eingezogen und musste beim Russlandfeldzug Sanitätsdienst leisten. Oft teilte er seine Mahlzeiten mit bitterarmen russischen Frauen und Kindern, erzählte er rückblickend. In Kiew gelang es ihm, rund 200 gefangene Juden in die Freiheit zu entlassen. 1945 kehrte er in seine Heimat zurück und trat in Fellen seine erste Kaplanstelle an. Die nächsten Stationen waren Wörth, Alzenau und Amorbach. 1952 wurde Storg Kuratus in Soden, 1959 Pfarrer in Hendungen. 1962 verlieh ihm Bischof Dr. Josef Stangl die Pfarrei Bischwind. Gleichzeitig wurde Storg zum Seelsorger von Mönchstockheim ernannt. Beide Gemeinden betreute er über 37 Jahre bis 1999. Storgs besondere Liebe galt der Wallfahrtskirche „Bischwinder Kappel“, die er zwei Mal restaurieren ließ. Die Gemeinden Bischwind und Mönchstockheim dankten ihrem langjährigen Seelsorger mit Ehrenbürgerurkunden und der Bürgermedaille in Gold für seinen Einsatz. Pfarrer Storg hat sich seit 1980 für den Kirchenbau in Tansania engagiert und für drei Gotteshäuser in den Diözesen Iringa, Njombe und Songea die Finanzmittel bereitgestellt. Dafür wurde Storg zum Ehrenhäuptling der Wahehe, eines in Tansania lebenden Volkes, ernannt. Seit 2004 ist er auch Ehrenkanoniker des Kapitels der Heilig-Geist-Kathedrale im tschechischen Königgrätz. Dort hatte er sich schon in der Zeit des Zweiten Weltkriegs durch Großherzigkeit und Mut ausgezeichnet. 2004 benannte die Gemeinde Bischwind aus Anlass von Storgs 90. Geburtstag eine Straße „Pfarrer-Otto-Storg-Straße“. Seinen Ruhestand verbrachte der Geistliche von seiner Versetzung in den Ruhestand im April 1999 bis Juli 2008 in Michelau, seither wohnt er im Caritas-Sozialzentrum Wohnstift Steigerwald in Gerolzhofen. (21 Zeilen/3410/1064) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer i. R. Anton Lutz wird 91 Jahre alt Lülsfeld/Brendlorenzen (POW) 91 Jahre alt wird am Freitag, 17. September, Pfarrer i. R. Anton Lutz, Hausgeistlicher im Kloster „Maria Schnee“ der Erlöserschwestern in Lülsfeld und langjähriger Pfarrer von Brendlorenzen im Landkreis Rhön-Grabfeld. Lutz wurde 1919 in Würzburg geboren. Nach seinem Abitur 1938 wurde er zunächst zum Reichsarbeitsdienst, dann zum Kriegsdienst eingezogen. Mehrfach verwundet, geriet er in russische Gefangenschaft. 1948 kehrte er in seine Heimat zurück und vollendete sein Theologie- und Philosophie-Studium. 1950 weihte ihn Bischof Dr. Julius Döpfner in Würzburg zum Priester. Lutz war zunächst Kaplan in Zell am Main und Großheubach, dann Kooperator in Alsleben und Homburg. 1953 wurde er Kuratus in Theilheim bei Schweinfurt. In dieser Zeit war er auch Jugendseelsorger des damaligen Dekanats Werneck. Ab 1961 wirkte Lutz 36 Jahre lang in Brendlorenzen. Zu Lutz‘ Verdiensten gehören die Initiative zum Bau eines Kindergartens im Neubaugebiet, zur Errichtung von Pfarrheim und Pfarrhaus sowie zur Innen- und Außenrenovierung der Kirche Sankt Johannes. 35 Jahre lang war er in Brendlorenzen auch Präses der Kolpingsfamilie. 1997 wurde er in den Ruhestand versetzt, den er als Seelsorger des Klosters „Maria Schnee“ in Lülsfeld im Landkreis Schweinfurt verbringt. Dort feiert er nach wie vor täglich die heilige Messe und predigt an den Sonntagen. (14 Zeilen/3410/1065) Diakon Hoffart wird 70 Jahre alt Trennfeld (POW) Diakon Johannes Hoffart wird am Samstag, 18. September, in Trennfeld 70 Jahre alt. Hoffart wurde 1940 in Colelia/Rumänien geboren. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte den gelernten Fertigungstechniker am 23. Oktober 1988 in Würzburg zum Ständigen Diakon. Seither wirkt Hoffart als nebenberuflicher Diakon in Lengfurt, seit 1994 auch in Trennfeld und Homburg. Die Gemeinden bilden heute zusammen mit Erlenbach die Pfarreiengemeinschaft Erlenbach-Triefenstein. Seit 2006 ist er auch Beauftragter für Notfallseelsorge im Dekanat Lohr. Hoffart ist verheiratet und hat drei Kinder. (6 Zeilen/3410/1066) Käppele-Patres seit 60 Jahren bei den Kapuzinern Würzburg (POW) Seit 60 Jahren gehören die beiden Kapuzinerpatres vom Würzburger Käppele, Rainer M. Seidel (86) und Johannes Goth (87), dem Kapuzinerorden an. Am Dienstag, 7. September, feiern sie anlässlich des Jubiläums um 10.30 Uhr einen Festgottesdienst im Käppele. Seidel ist seit 16 Jahren am Käppele tätig und wirkte dort bereits in den 1960er Jahren, als er die Erweiterung des Klosters verantwortete. Er gilt als beliebter Beichtvater und eifriger Kontaktmann zu den Wohltätern des Ordens. Goth ist für die Kapuziner die gute Seele des Klosters und seit 16 Jahren das Gesicht vom Käppele. Fast 100 Brautpaare jährlich schätzen ihn als verlässlichen Ansprechpartner, wenn es in Sachen Trauung um den Erstkontakt zum Käppele geht. Goth engagiert sich als Pförtner des Klosters und bringt dort seine seelsorglichen Erfahrungen ein. (9 Zeilen/3310/1057) Kaplan Daigeler zur Fertigstellung der Dissertation freigestellt Würzburg/Knetzgau (POW) Eugen Daigeler, Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau, ist mit Wirkung vom 1. September 2010 zur Fertigstellung seiner Dissertation für ein Jahr freigestellt worden. (2 Zeilen/3310/1035) Dekan Fries auch Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Michael Würzburg/Schweinfurt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Reiner Fries, Pfarrer von Schweinfurt-Heilig Geist und Schweinfurt-Sankt Kilian sowie Dekan von Schweinfurt-Stadt, mit Wirkung vom 1. September 2010 auch zum Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Michael ernannt. Fries ist damit Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Schweinfurt Zentrum: Heilig Geist – Sankt Kilian – Sankt Michael. Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft ist ab 1. November 2010 Pfarrer Joachim Morgenroth. (5 Zeilen/3410/1060) Pater Olschewski übergibt Aufgabe an Pater Meckl Würzburg/Münnerstadt (POW) Augustinerpater Jakob Olschewski, seit 2007 mitarbeitender Priester in der Pfarrei Münnerstadt, ist mit Wirkung vom 31. August 2010 von dieser Aufgabe entpflichtet worden. Gleichzeitig wurde Augustinerpater Felix Meckl mit Wirkung vom 1. September 2010 zum mitarbeitenden Priester für die Pfarrei Münnerstadt ernannt. (4 Zeilen/3310/1036) Pater Wolfgang Kribl als Krankenhausseelsorger entpflichtet Würzburg (POW) Mariannhiller-Missionar Pater Wolfgang Kribl ist mit Wirkung vom 30. September 2010 als Krankenhausseelsorger im Missionsärztlichen Krankenhaus Würzburg entpflichtet worden. Kribl übernimmt eine neue Aufgabe im Erzbistum Freiburg. (3 Zeilen/3410/1071) Dekan Mühleck auch Administrator von „Maria Königin vom Kolben“ Würzburg/Obereuerheim/Marktsteinach (POW) Dekan Gregor Mühleck, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen“, ist ab 1. September 2010 bis zur Genesung von Pfarrer Andreas Heck auch zum Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Maria Königin vom Kolben“ (Marktsteinach) im Landkreis Schweinfurt ernannt. (4 Zeilen/3310/1055) Urban als Pfarrvikar von Sankt Benedikt am Hahnenkamm entpflichtet Würzburg/Alzenau (POW) Jan Leslaw Urban, Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Benedikt am Hahnenkamm (Alzenau, Hörstein, Wasserlos), ist mit Wirkung vom 1. September 2010 von dieser Aufgabe entpflichtet worden. Urban wechselt als Pfarrvikar in das Erzbistum Köln. (3 Zeilen/3410/1062) Braun Prokuratorin des Dekanats Aschaffenburg-West Würzburg/Großostheim (POW) Gertrud Braun (Großostheim) ist zur Prokuratorin des Dekanats Aschaffenburg-West ernannt worden. Die Amtszeit endet am 30. Juni 2015. (2 Zeilen/3410/1061) Veranstaltungen Führung durch Sonderausstellung im Museum am Dom Würzburg (POW) Eine Führung durch die derzeitige Sonderausstellung „Melodia Apocalittica“ findet am Sonntag, 22. August, um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg statt. Die Ausstellung zeigt Gemälde und Zeichnungen von Thomas Lange, die vom Apokalypse-Zyklus des Albrecht Dürer inspiriert sind. Daneben sind Terrakotten und Zeichnungen von Mutsuo Hirano zu sehen, die ebenfalls vom Text der Geheimen Offenbarung des Johannes angeregt wurden. Die Führung durch die Ausstellung dauert etwa eine Stunde, die Teilnahme daran kostet neben dem Eintritt pro Person zwei Euro. (6 Zeilen/3310/1051; E-Mail voraus) Führung durch die Sonderausstellung Würzburg (POW) Am Sonntag, 29. August, findet um 15 Uhr im Würzburger Museum am Dom eine Führung durch die Sonderausstellung „Auf Zeit – Kostbarkeiten des Hildesheimer Domschatzes im Museum am Dom“ statt. Aufgrund der Renovierung des Hildesheimer Domes sowie des Domschatzes sind einige bedeutende Objekte bis zum Jahre 2013 im Museum am Dom zu Gast. Darunter ist der hochbedeutende Ringelheimer Kruzifixus des Bernward von Hildesheim. Die etwa einstündige Führung stellt die Objekte vor. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person neben dem Eintritt zwei Euro. (6 Zeilen/3410/1079) Schlagzeug-Konzert im Rahmen der Kulturreihe „Endspiel“ Würzburg (POW) Im Rahmen der Kulturreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ laden das Würzburger Museum im Kulturspeicher und dessen Freundeskreis zu einem Schlagzeug-Konzert mit Bernd Kremling am Samstag, 11. September, um 19.30 Uhr im Kulturspeicher in Würzburg ein. Der Abend steht unter dem Titel „Nine-Eleven: Musik gegen Gewalt und Terror“. Auf dem Programm stehen Werke von Bertold Hummel und Bernd Kremling, darunter auch die Uraufführung von „Aus dem Nichts“. Karten gibt es an der Abendkasse. (6 Zeilen/3310/1053) Einführung in Opern-Uraufführung „Die andere Seite“ Würzburg (POW) Die Katholische Akademie Domschule bietet im Rahmen der Kulturreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ am Samstag, 25. September, von 10.30 bis 12.30 Uhr eine Einführung in die Opern-Uraufführung „Die andere Seite“ im Sankt Burkardus-Haus an. Der Komponist Michael Obst, der Librettist Hermann Schneider und der Regisseur Stephan Suschke erläutern die Oper. Die Uraufführung des Werks findet am 25. September um 19.30 Uhr im Mainfranken-Theater statt. „Die andere Seite“ spiegelt die seelische Lage des Künstlers und die wesentlichen Züge seiner Welt- und Lebensanschauung. Beschrieben wird eine Welt voller Halluzinationen und Weltuntergangsvisionen. Weitere Informationen bei der Katholischen Akademie Domschule, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38664500, E-Mail info@domschule-wuerzburg.de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (9 Zeilen/3310/1054) Ackermann-Gemeinde auf den Spuren des heiligen Gunther Würzburg (POW) Nach Dobrá Voda (Gutwasser) im Böhmenwald führt eine Fahrt der Ackermann-Gemeinde der Diözese Würzburg von Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Oktober. Im Mittelpunkt der Fahrt steht der heilige Gunther, der zwischen 1041 und 1045 als Einsiedler bei Gutwasser lebte. Am 9. Oktober nehmen die Teilnehmer an einem Symposium in Rinchnach teil, dass sich mit „Thüringen zur Zeit des heiligen Gunther“ und „Ostbayern im frühen 11. Jahrhundert und das Wirken des heiligen Gunther“ beschäftigt. Nachmittags führt eine Wanderung nach Maria Brünndl, zur ehemaligen Klause des Heiligen. Über „Verehrung und Verachtung des heiligen Gunther im Lauf der tschechischen Geschichte“ geht es am 10. Oktober. Ein Gottesdienst zu Ehren des heiligen Gunther schließt den Aufenthalt in Dobrá Voda ab. Nähere Auskunft sowie Anmeldung bis Dienstag, 21. September, bei: Ackermann-Gemeinde, Diözesanstelle Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665310, Fax 0931/38665319, E-Mail Ackermann-Gemeinde@bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/3310/1048) Domschul-Tagung: „Letzte Dinge – Letzte Klänge“ Würzburg (POW) Die Katholische Akademie Domschule lädt in Zusammenarbeit mit dem Mainfranken-Theater zur Einführung und Tagung „Letzte Dinge – Letzte Klänge“ am Samstag, 9. Oktober, in das Sankt Burkardus-Haus ein. Im Rahmen der Kulturreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ geht es dabei um Musik und Apokalypse. Die Einführung in die Konzertante Aktion „Letzte Dinge“ von Gerhard Stäbler dauert von 10 bis 11.15 Uhr und kann unabhängig von der Tagung besucht werden. Anschließend spricht Stäbler bei der Tagung zum eigenen Werk. Nachmittags beleuchtet Professor Dr. Hans-Joachim Sander „die heterotope Welt eines neuen Himmels und einer neuen Erde“. Professor Dr. Ulrich Konrad spricht zu Gericht und Erlösung in der Musik der Neuzeit und Professor Dr. Christa Brüstler zur Apokalypse in der zeitgenössischen Musik. Weitere Informationen und Anmeldung bis Freitag, 1. Oktober, bei der Katholischen Akademie Domschule, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38664500, E-Mail info@domschule-wuerzburg.de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (11 Zeilen/3310/1058) Klangvoller Wohlfühltag für Frauen Würzburg (POW) Einen meditativen und klangvollen Wohlfühltag für Frauen veranstaltet das Referat Frauenseelsorge am Samstag, 23. Oktober, im Augustiner-Gästehaus in Messelhausen. Sabine Boltz referiert dabei zum Tagesthema „Hör den Klang deiner Seele“. Anmeldung bis Donnerstag, 7. Oktober, im Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (5 Zeilen/3410/1063) Studientag zur Ausstellung „Gott ist weiblich“ in Bamberg Würzburg/Bamberg (POW) Zu einem gemeinsamen Studientag zur Ausstellung „Gott ist weiblich“ im Diözesanmuseum Bamberg laden die Referate Frauenseelsorge der Diözesen Eichstätt und Würzburg am Samstag, 25. September, ein. Nach einer Einführung in die Ausstellung unter dem Schwerpunkt „Marientraditionen“ ab 10 Uhr im Bistumshaus Sankt Otto und dem Mittagessen betrachten die Teilnehmerinnen gemeinsam den Ausstellungsteil „Himmelskönigin“ im Diözesanmuseum. Anschließend ist bis 15.30 Uhr Zeit zur eigenen Besichtigung. Anmeldung bis Freitag, 17. September, beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38663343, Telefax 0931/38663342, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/3310/1049) Quellentag für Trauernde im Haus Sankt Michael Bad Königshofen (POW) Einen Quellentag für Trauernde veranstaltet das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg am Samstag, 13. November, von 9.30 bis 16 Uhr im Haus Sankt Michael in Bad Königshofen. Unter der Überschrift „Versunken im Nebel der Trauer“ sollen die Themen Kummer, Sorge, Schmerz, Trauer über Versäumtes und Leid eine Rolle spielen und Momente der Hoffnung, Dankbarkeit und Freude gewürdigt werden. Als Referentin begleitet die Theologin und Psychotherapeutin Roswitha Hubert die Veranstaltung. Anmeldung bis Donnerstag, 28. Oktober, sowie nähere Informationen bei: Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/3310/1047) Italienische Barockmusik in der Klosterkirche Himmelthal Elsenfeld (POW) Italienische Barockmusik für Sopran, Violine und Orgel erklingt am Sonntag, 5. September, um 17 Uhr in der Klosterkirche Himmelthal in der Marktgemeinde Elsenfeld. Ruth Liebscher, Matthias Fischer und Peter Schäfer musizieren. Zur Aufführung kommen Arien, Kantaten und Sonaten von Archangelo Corelli, Gianfrancesco de Mayo, Leonardo Leo und anderen. Karten sind erhältlich unter Telefon 06022/623242. (5 Zeilen/3310/1052) Fachtagung zu medizinischen Behandlungsfehlern Retzbach (POW) Die Benediktushöhe bietet in Kooperation mit der Notgemeinschaft Medizingeschädigter in Bayern e. V. (NGM) am Samstag, 18. September, eine Fachtagung zu medizinischen Behandlungsfehlern an. In dem Tagesseminar gehen die Teilnehmer der Frage nach, was im Fall eines Behandlungsfehlers zu tun ist und inwieweit neben der bisherigen Selbsthilfegruppe Versicherungssysteme zum Schutz der Patienten notwendig sind. Nach einer Einführung in das Thema stellen ein Anwalt, ein Vertreter der Gesetzlichen Krankenversicherung und ein Gutachter medizinische Behandlungsfehler aus ihrer Sicht dar. Eine Podiumsdiskussion mit den Referenten und dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Zöller beschließt die Tagung. Anmeldung bis Mittwoch, 15. September bei: Haus für Soziale Bildung, Benediktushöhe, 97225 Zellingen-Retzbach, Telefon 09364/80980, Fax 09364/6276, E-Mail info@benediktushoehe.de, Internet www.benediktushöhe.de. (10 Zeilen/3410/1067) Nuntius Périsset bei Diözesanwallfahrt der Vertriebenen in Retzbach Retzbach (POW) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, ist Zelebrant und Prediger bei der Diözesanwallfahrt der Aussiedler und Vertriebenen am Samstag, 25. September, in Retzbach. Die Veranstaltung der Aussiedler- und Vertriebenenseelsorge sowie der Ackermann-Gemeinde der Diözese Würzburg steht unter dem Motto „Kirche – Heimat“ und erinnert besonders an die Wiedervereinigung Deutschlands vor 20 Jahren. Die Wallfahrt zu „Maria im grünen Tal“ beginnt um 14 Uhr in der Pfarrkirche Thüngersheim. Nach einer Einstimmung geht es von dort zu Fuß durch die Weinberge nach Retzbach. Ankunft und Begrüßung am Wallfahrtsort ist um 16 Uhr. Für Gehbehinderte fährt ein Omnibus von Thüngersheim nach Retzbach. Speziell für diese Zielgruppe wird um 15 Uhr in der Retzbacher Wallfahrtskirche eine Andacht gestaltet. Außerdem besteht Gelegenheit zur Beichte. Um 18 Uhr feiert der Apostolische Nuntius Erzbischof Périsset ein Pontifikalamt mit allen Teilnehmern der Wallfahrt. Eine Lichterprozession schließt sich an. Anmeldung bis Freitag, 18. September, bei den Diözesanbüros. Nähere Informationen bei: Katholische Aussiedler- und Vertriebenen-Seelsorge, Kilianshaus, Am Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665310, Fax 0931/38665319, E-Mail ackermann-gemeinde@bistum-wuerzburg.de, Internet www.ackermann-gemeinde.bistum-wuerzburg.de. (14 Zeilen/3310/1041; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Bischofstermine im September Im September werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB), Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.) folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!): Würzburg 02.09. 14.00 Uhr Radio Horeb Sendereihe Spiritualität – Berufungsgeschichte (telefonisch) (B) Retzbach 04.09. 18.45 Uhr Pontifikalamt mit Lichterprozession (B) Dürrnhof 05.09. 09.30 Uhr Pontifikalamt anlässlich des 250. Jubiläums (B) Unterpreppach 05.09. 10.00 Uhr Heilige Messe anlässlich 50. Kirchweihjubiläum der Pfarrkirche St. Bartholomäus und St. Wendelinus (B em.) Bergrheinfeld 05.09. 10.00 Uhr Pontifikalamt anlässlich 40 Jahre Bartholomäus-Kirche (WB em.) Kloster Weingarten bei Ravensburg 08.09. bis 09.09. Werkstattgespräch „Theater und Kirche“ der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (B + B em.) Essen 10.09. Jury-Sitzung des Gestaltungswettbewerbs ars liturgica (B) Waigolshausen 11.09. 17.00 Uhr Heilige Messe anlässlich 950-Jahr-Feier der Gemeinde Waigolshausen (B em.) Basel 12.09. bis 14.09. Arbeitsgemeinschaft für Ökumenisches Liedgut (WB) Kälberau 12.09. 09.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst mit anschließender Prozession (B) Rück-Schippach 12.09. 09.30 Uhr Glockenweihe (WB em.) Bieberehren 12.09. 10.00 Uhr Heilige Messe mit Orgelweihe (B em.) Haßfurt, Ritterkapelle 12.09. 17.00 Uhr Altarweihe (B) Walldürn 15.09. 10.00 Uhr Pontifikalgottesdienst zur Diözesanwallfahrt des KDFB (WB) Kleinheubach, Schloß Löwenstein 15.09. 18.00 Uhr Treffen des BKU – Pontifikalamt mit anschließendem Zusammensein (B) Werbach 15.09. 18.00 Uhr Pontifikalamt (WB em.) Rüdesheim-Eibingen 17.09. 10.00 Uhr Pontifikalamt zum Hildegardis-Fest (WB) Konnersreuth 18.09. 19.00 Uhr Pontifikalgottesdienst anlässlich des Gebetstages um die Seligsprechung der Dienerin Gottes Therese Neumann (B) Würzburg, St. Adalbero Pfarrzentrum 18.09. 19.30 Uhr Lichtbildvortrag anlässlich des Adalbero- Jubiläums 2010 (B em.) Maidbronn, St. Afra 19.09. 09.30 Uhr Heilige Messe anlässlich 775-Jahr-Feier der Klostergründung (B em.) Sommerkahl 19.09. 10.00 Uhr Firmung (B) Aschaffenburg, St. Gertrud 19.09. 10.00 Uhr Pontifikalamt anlässlich 50 Jahre Pfarrkirche (WB em.) Fulda 20.09. bis 23.09. Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (B + WB) Leitershofen 24.09. bis 26.09. dkv-Jahrestagung (WB) Dettelbach, Cineworld 24.09. 10.30 Uhr Vorpremiere des Films „Habemus papam“ (B) Würzburg 24.09. 18.00 Uhr Heilige Messe mit anschließender Begegnung anlässlich des Treffens der Diakone der Malteser im Exerzitienhaus Himmelspforten (B) Würzburg, Dom 25.09. 09.30 Uhr Diakonenweihe (B) Leitershofen 25.09. 18.00 Uhr Eucharistiefeier (WB) Würzburg, Dom 26.09. 10.00 Uhr Pontifikalgottesdienst anlässlich der Eröffnung Caritas-Herbstsammlung (B) Fladungen, St. Kilian 26.09. 10.00 Uhr Heilige Messe anlässlich 600-Jahr-Feier der Pfarrei St. Kilian (B em.) Heustreu 26.09. 10.00 Uhr Kapellen-Segnung (WB em.) Würzburg, Neumünster 26.09. 19.30 Uhr Abendlob Pueri Cantores (B) Freising 27.09. bis 01.10. Dekanekonferenz (B + WB) Geburtstage im September * 01.09. 75. Geburtstag Pater Hermann Keul MSF Fleckstraße 6, 97618 Rödelmaier * 01.09. 75. Geburtstag Pater Johannes Neuner SDB Stellvertretender Dekan im Dekanat Würzburg links des Mains Rathausstraße 3, 97268 Kirchheim 03.09. 65. Geburtstag Pfarrer Matthias Konrad Zu-Rhein-Straße 3, 97074 Würzburg 15.09. 65. Geburtstag Univ.-Prof. Dr. Theodor Seidl Sonnenstraße 30, 97209 Veitshöchheim * 16.09. 96. Geburtstag Pfarrer i. R. Otto Storg Philipp-Stöhr-Weg 9, 97447 Gerolzhofen * 17.09. 91. Geburtstag Pfarrer i. R. Anton Lutz Rimbacher Straße 13, 97511 Lülsfeld * 18.09. 70. Geburtstag Diakon mit Zivilberuf Johannes Hoffart An der Brücke 1, 97855 Trennfeld * 25.09. 80. Geburtstag Pfarrer i. R. Arnold Albert Sonnenweg 3, 63849 Leidersbach * Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden. P O W 33 / 34 - 29 - 25.08.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de