I N H A L T Die gute Nachricht Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Würzburg: 16 Personen bereiten sich auf Taufe vor 3 (Zulassungsfeier mit Weihbischof Boom am 21. Februar im Kiliansdom) Zum Abschluss des Prozesses der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften Würzburg: Ein neuer Weg der Seelsorge 4-5 (Im Bistum endet der Prozess der Errichtung von Pfarreiengemeinschaften) Würzburg: „Neue Wege“ seit vielen Jahren 6 (Der Errichtung ging ein langer Entwicklungsprozess voraus) Würzburg/Sulzbach am Main/Bad Kissingen: „Über den Kirchturm hinaus blicken“ 7 (Drei Pfarrer schildern ihre Erfahrungen mit neuen Pfarreiengemeinschaften) Würzburg: Maria – Patronin von Franken 8 (Name der Gottesmutter bei Pfarreiengemeinschaften sehr beliebt) Würzburg: Letzte Sitzung der Steuerungsgruppe 9 (Generalvikar Hillenbrand dankt Gremium für Begleitung der Errichtung) Aktuelles Lexikon Pfarreiengemeinschaft 10 Berichte Würzburg/München: Gemeinsames Tun zum Glänzen bringen 11 (Bischof Hofmann und Professor Nagel werben für Ökumenischen Kirchentag) Würzburg: „Endspiel“ startet am Aschermittwoch 12 (Auftakt des Projekts „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“) Würzburg: „Hartz IV gründlich überprüfen“ 13 (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung begrüßt Urteil der Verfassungsrichter) Würzburg: Kinderarmut mehr als ökonomischer Mangel 14 (Diözesan-Caritasverband begrüßt Karlsruher Urteil zu Hartz IV) Würzburg: „Licht aus!“ auf dem Käppele 15 (Katholische Jugendverbände rufen zu CO2-Fastenaktion auf) Würzburg: „Verspiel nicht dein Leben“ 16 (Fast 100.000 Bayern haben Probleme mit Glücksspielsucht) Kurzmeldungen Würzburg/Aschaffenburg: Pfarreiengemeinschaft „Maria Frieden“ errichtet 17 Würzburg/Bad Königshofen: Pfarreiengemeinschaft „Grabfeldbrücke“ errichtet 17 Würzburg/Estenfeld/Kürnach: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Mauritius – Sankt Michael – Sankt Georg“ errichtet 17 Würzburg/Euerbach/Geldersheim: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin im Oberen Werntal“ errichtet 17 Würzburg/Fladungen/Nordheim: Pfarreiengemeinschaft „Fladungen – Nordheim“ errichtet 17 Würzburg/Giebelstadt/Bütthard: Pfarreiengemeinschaft „Giebelstadt – Bütthard“ errichtet 18 Würzburg/Gochsheim/Sennfeld: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen“ errichtet 18 Würzburg/Großwallstadt/Niedernberg: Pfarreiengemeinschaft „Großwallstadt – Niedernberg“ errichtet 18 Würzburg/Kolitzheim: Pfarreiengemeinschaft „Marienhain“ errichtet 18 Würzburg/Mömlingen/Obernburg: Pfarreiengemeinschaft „Lumen Christi entlang der Mömling“ errichtet 18 Würzburg/Randersacker/Eibelstadt: Pfarreiengemeinschaft „Randersacker – Theilheim – Eibelstadt“ errichtet 19 Würzburg/Rottenberg/Sailauf: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Vitus im Vorspessart“ errichtet 19 Bad Neustadt/Bad Kissingen/München: Rhön-Dekane – Geplanter Stellenabbau ein „sozialer Kahlschlag“ 19 Bad Neustadt: Lautstarker Glockenersatz 19 Würzburg: Religionslehrer zu Gast bei Dommusik 20 Würzburg: „Musikgarten“ – Eltern und Kleinkinder musizieren gemeinsam 20 Personalmeldungen Bad Neustadt: Pater Josef Bartmann wird 70 Jahre alt 21 Würzburg: Pater Jakel hilft in Krankenhausseelsorge im Juliusspital mit 21 Würzburg/Krombach: Kaplan Fuchs vorübergehend Pfarradministrator in Krombach 21 Würzburg/Fladungen/Rimpar: Kaplan Lutz vorübergehend Pfarradministrator von Rimpar 21 Veranstaltungen Würzburg: Fastenpredigten im Würzburger Käppele 22 Würzburg: Akademieabend – Tod und Tröstung in der Musik 22 Würzburg: „Von Asyl-AK bis Zivilcourage“ 22 Würzburg: Wieder Nightfever in der Karmelitenkirche 22 Würzburg: Führung durch die Sonderausstellung 23 Würzburg: Predigtreihe in der Marienkapelle thematisiert Priesterjahr 23 Würzburg: Fastenkur(s) in der Würzburger Augustinerkirche 23 Würzburg: Schüler können sich über kirchliche Berufe informieren 24 Würzburg: Mit Gott Verbindung aufnehmen 24 Aschaffenburg: Podiumsdiskussion über Kündigungen und Lohnkürzungen 24 Aschaffenburg: Klimaschutz in Brasilien im Mittelpunkt 24 Die gute Nachricht 16 Personen bereiten sich auf Taufe vor Zulassungsfeier mit Weihbischof Ulrich Boom am Sonntag, 21. Februar, im Kiliansdom Würzburg (POW) 15 erwachsenen Bewerberinnen und Bewerbern und einem Jugendlichen aus insgesamt zwölf verschiedenen Pfarreiengemeinschaften der Diözese Würzburg erteilt Weihbischof Ulrich Boom am Sonntag, 21. Februar, um 16 Uhr im Würzburger Neumünster die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Die diesjährigen Bewerber kommen aus Arnstein, Aschaffenburg-Sankt Josef, Bad Brückenau, Höchberg-Sankt Norbert, Hösbach, Karlstadt-Sankt Andreas, Kitzingen, Neubessingen, Schöllkrippen, Schwebheim, Sternberg und Thundorf. Eingeladen sind nicht nur Freunde und Bekannte der Katechumenen, sondern ebenso Mitglieder aus ihren Pfarrgemeinden und alle Interessierten. Im Anschluss an den Gottesdienst im Neumünster findet eine Begegnung im Sankt-Burkardus-Haus statt. Seit über zehn Jahren findet in der Diözese Würzburg am ersten Fastensonntag die Feier der Zulassung statt. Auf dem Weg zum Christwerden ist diese Feier eine wichtige Stufe, bei der die Gemeinde – vertreten durch ihren verantwortlichen Seelsorger – ihren Taufbewerber oder ihre Taufbewerberin dem Bischof vorstellt und diesem das sogenannte Sendschreiben überreicht. Dieses Schreiben drückt die Bitte der Gemeinde an den Bischof aus, den Taufbewerber in die Gemeinschaft der Kirche aufzunehmen. Die Zulassungsurkunde enthält die Beauftragung des zuständigen Ortspfarrers durch den Bischof, damit er den Bewerber in der Heimatgemeinde durch die Feier der Eingliederung in die katholische Kirche aufnehmen darf. Diese Feier hat ihren Platz mit den Sakramenten Taufe, Firmung und Eucharistie in der Osternacht oder an einem Sonntag in der Osterzeit. Einige persönliche Zeugnisse von Taufbewerbern, auch Katechumenen genannt, oder von den begleitenden Seelsorgern werden in der Zulassungsfeier ein eigenes Gewicht haben. „Gerade solche Glaubensgeschichten geben Zeugnis von einer lebendigen Kirche, von überzeugenden Christen und einladenden Gemeinden“, sagt Klaus Becker vom Referat Gemeindekatechese der Diözese Würzburg. Insgesamt empfingen im Jahr 2009 66 Erwachsene im Bistum Würzburg die Taufe, davon kamen mehr als 30 aus den neuen Bundesländern, rund zehn aus der ehemaligen Sowjetunion, der Rest verteilt sich auf andere Länder. (24 Zeilen/0710/0245; E-Mail voraus) Zum Abschluss des Prozesses der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften Ein neuer Weg der Seelsorge Im Bistum Würzburg endet der Prozess der Errichtung von Pfarreiengemeinschaften – Fast alle Seelsorgeeinheiten errichtet – Künftig 164 Pfarreiengemeinschaften und 14 Einzelpfarreien – Bischof Dr. Friedhelm Hofmann: „Wir sind auf einem sehr guten Weg“ Würzburg (POW) Im Bistum Würzburg steht der Prozess der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften vor dem Abschluss. Zu dem von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann vorgegebenen Termin, erster Fastensonntag 2010, werden fast alle der insgesamt 164 Pfarreiengemeinschaften errichtet sein (siehe Aktuelles Lexikon „Pfarreiengemeinschaft“). Lediglich bei sieben Seelsorgeeinheiten müssen die Errichtungen vor allem wegen personeller Fragen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. 14 Gemeinden bleiben als Einzelpfarreien bestehen. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass wir die Gläubigen vor Ort beim Prozess mitnehmen und sie ihre Anliegen einbringen können. Trotz einzelner Probleme bei der Umsetzung sind wir auf einem sehr guten Weg“, sagte der Bischof bei der Pressekonferenz zum Abschluss des Prozesses der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften am Donnerstag, 11. Februar, im Kilianshaus in Würzburg. Bischof Hofmann bezeichnete die Bildung der Pfarreiengemeinschaften als einen neuen Weg der Seelsorge in der Diözese Würzburg. Dabei ginge es nicht darum, den weniger werdenden Priestern und dem pastoralen Personal immer mehr Lasten aufzubürden und dann so weiterzumachen wie gewohnt. „Es geht um die Menschen in den Gemeinden.“ Kirche müsse sich heute fragen, was die Menschen brauchten, um ihr Leben zu gestalten und es mit Gott in Berührung zu bringen. Territoriale Seelsorge müsse unter veränderten Bedingungen gewährleistet werden. Deutlich machte Bischof Hofmann, dass im Bistum Würzburg keine der 525 Pfarreien und 95 Kuratien mit 259 Filialen aufgelöst werde. „Die Gemeinden, die sich zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammenschließen, sollen mit ihrem unverwechselbaren Profil nicht untergehen. Es geht um Einheit in der Vielfalt.“ Das Leben in den Gemeinden vor Ort sei sehr lebendig und solle auf alle Fälle erhalten werden, würdigte der Bischof den Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort. In großer Offenheit hätten sich Seelsorger und Ehrenamtliche in den Pfarreien den Herausforderungen gestellt „und sind zu einem abgestimmten Miteinander in den errichteten Pfarreiengemeinschaften gekommen“. Gleichzeitig dankte der Bischof den Organisatoren des Prozesses in der Hauptabteilung Seelsorge, Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Domvikar Christoph Warmuth und Pastoralreferent Rainer Ziegler, die das Vorhaben mit Einsatz, Geduld und Durchsetzungsfähigkeit vorangebracht hätten. Der erste Fastensonntag 2010 sei aber kein Punkt, an dem die Diözese sagen könne: „Es ist geschafft.“ Wichtig sei jetzt, den Blick ganz auf die inhaltliche und spirituelle Dimension der Seelsorgeeinheiten zu lenken. Notwendig sei eine kooperative Pastoral, die auch immer missionarisch sein müsse. Inhalte der Seelsorge müssten immer wieder neu mit Leben gefüllt werden. Die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen am 7. März unter dem Motto „Aufbrechen“ und die Regionaltage im Herbst für die Seelsorger seien gute Möglichkeiten, in den kommenden Monaten den neuen Weg weiterzugehen. Die Seelsorger bat der Bischof, sich darauf einzulassen. Domvikar Christoph Warmuth und Pastoralreferent Rainer Ziegler vom Bereich Gemeindeentwicklung und pastorale Konzeption in der Hauptabteilung Seelsorge zeigten den Umstrukturierungsprozess in der Diözese Würzburg auf, der bereits in den 1970er Jahren mit der Errichtung von Pfarrverbänden begonnen habe (siehe Bericht „Neue Wege seit vielen Jahren“). Domvikar Warmuth betonte, der Großteil der Gemeinden habe den Prozess der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften genutzt. Die Entwicklung habe den Gemeinden geholfen, die Aufgaben in der Seelsorge bewusster wahrzunehmen und das Selbstbewusstsein zu stärken. Manche Pfarreien hätten die Errichtung der Pfarreiengemeinschaft nur formal vollzogen. Hier biete sich die Möglichkeit, in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit in der errichteten Seelsorgeeinheit zu entwickeln. Schwierigkeiten habe es in wenigen Fällen gegeben, sei es wegen der Vakanz der Pfarrerstelle oder wegen personeller Fragen. Zwei künftige Gemeinschaften hätten um einen zeitlichen Aufschub gebeten. Als Vertreter der Steuerungsgruppe des Errichtungsprozesses unterstrich Seelsorgereferent Domkapitular Monsignore Hans Herderich, im Bistum Würzburg habe man großen Wert darauf gelegt, die Menschen vor Ort in den Umstrukturierungsprozess mit einzubeziehen. „Wir wollten nichts allein von oben festlegen, sondern die Beteiligung der Basis. Über die Regionaldekane hatten wir in der Steuerungsgruppe eine gute Rückbindung an die Gemeinden.“ Personalreferent Domkapitular Monsignore Heinz Geist wies auf die begrenzte Zahl von Priestern zur Leitung der Pfarreiengemeinschaften hin. Rund 200 Priester seien zwar in der territorialen Seelsorge tätig. Dennoch stelle sich die Frage, ob die Diözese immer den idealen Pfarrer zur Leitung einer Pfarreiengemeinschaft stellen könne. Insgesamt sind nach Angaben Geists 640 Frauen und Männer in Voll- oder Teilzeit in der Seelsorge aktiv. Ein großes Problem sei mittlerweile das Fehlen von Gemeindereferentinnen und -referenten. Im Blick auf die Pfarrgemeinderatswahlen am 7. März wies der Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken, Matthias Reichert, auf die Anpassung der Satzung und der Wahlordnung der Pfarrgemeinderäte hin. Für die Wahlperiode 2010 bis 2014 bestehe die Möglichkeit, einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft zu bilden oder einen eigenen Pfarrgemeinderat auf Pfarreiebene zu wählen. Die Entscheidung liege bei den Verantwortlichen vor Ort. Nach Angaben Reicherts wählen am 7. März nur zirka zehn Pfarreiengemeinschaften einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat. Wie der Prozess der Errichtung der Pfarreiengemeinschaft vor Ort umgesetzt wurde, berichteten Pfarrer Norbert Geiger aus Sulzbach am Main, Dekan Thomas Keßler aus Bad Kissingen und Pfarrer Gerhard Reitz aus Würzburg-Sanderau (siehe eigener Bericht „Über den Kirchturm hinausblicken“). bs (POW) (65 Zeilen/0710/0212; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Neue Wege“ seit vielen Jahren Dem Abschluss der Errichtung von Pfarreiengemeinschaften in der Diözese Würzburg ging ein langer Entwicklungsprozess voraus Würzburg (POW) Dem Abschluss der Errichtung von Pfarreiengemeinschaften zum ersten Fastensonntag, 21. Februar, ging in der Diözese Würzburg ein jahrzehntelanger Entwicklungsprozess voraus. Das hat Pastoralreferent Rainer Ziegler bei der Pressekonferenz zum Abschluss der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften am Donnerstag, 11. Februar, im Kilianshaus in Würzburg berichtet. Bedingt worden wäre der Prozess durch rückgängige Zahlen bei Katholiken und Priestern. „Hauptverantwortlich dafür ist die demografische Entwicklung in Unterfranken“, sagte Ziegler. Bereits in den 1970er und 1980er Jahren wurde im Bistum Würzburg die Errichtung von Pfarrverbänden parallel zur kommunalen Gebietsreform vorangetrieben. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele sprach in seinem Pastoralplan „Unser Weg“ von 1996 erstmals von „Pfarreiengemeinschaften“ als Struktur der Zukunft für die territoriale Seelsorge. In den nachfolgenden Jahren widmete sich das Bistum unter seiner Leitung verstärkt dem Arbeitsfeld der „kooperativen Pastoral“. In den „ Richtlinien zur Errichtung einer Seelsorgeeinheit“ von 2001 und den „Richtlinien für die Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen einer errichteten Pfarreiengemeinschaft“ von 2002 schlug Bischof Scheele den Pfarreien eine „Kooperationsvereinbarung“ vor, die in ihren Grundzügen auch für die Pfarreiengemeinschaften von heute gilt. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann erneuerte diese Richtlinien im Jahr 2006 und brachte den Prozess unter dem Motto „Neue Wege gehen – Die Freude an Gott ist unsere Stärke“ weiter voran und gab ihm Schwung. Zudem setzte er eine Steuerungsgruppe für die Errichtung der Pfarreiengemeinschaften ein. Mit der Festlegung auf den ersten Fastensonntag 2010 als Zielpunkt gab Bischof Hofmann dem Prozess einen entscheidenden Impuls. Außerdem ernannte er Domvikar Christoph Warmuth im Januar 2007 zum Bereichsleiter für „Gemeindeentwicklung und pastorale Konzeption“. Auch die Homepage www.pfarreiengemeinschaft.bistum-wuerzburg.de und die Arbeitshilfe „Entwicklungshilfe“ trugen zur inhaltlichen Vertiefung des Prozesses bei. So stieg die Zahl der errichteten Pfarreiengemeinschaften in den vergangenen Jahren stetig an. Im Januar 2005 waren 29 Pfarreiengemeinschaften entstanden, im Juli 2006 41 und im März 2008 waren es 66. Zum ersten Fastensonntag am 21. Februar werden 157 der 164 geplanten Pfarreiengemeinschaften errichtet sein. Die Zahl der Katholiken im Bistum Würzburg sank in den vergangenen Jahrzehnten von rund 914.000 (im Jahr 1990) über zirka 898.000 (2000) auf rund 827.000 (2009). Die Gesamtzahl der Stellen im Seelsorgepersonal ging von rund 600 Stellen (im Jahr 1990) über zirka 561 (2000) auf rund 482 (2009) zurück. ksc (POW) (30 Zeilen/0710/0213; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Über den Kirchturm hinaus blicken“ Drei Pfarrer schildern ihre Erfahrungen mit den neuen Pfarreiengemeinschaften Würzburg/Sulzbach am Main/Bad Kissingen (POW) Der Prozess bringt viele Herausforderungen mit sich, weckt aber auch bislang schlummernde Kräfte. So lassen sich die Erfahrungen zusammenfassen, die Pfarrer Norbert Geiger (Sulzbach am Main), Dekan Thomas Keßler (Bad Kissingen) und Pfarrer Gerhard Reitz (Würzburg) beim Bilden der von ihnen betreuten Pfarreiengemeinschaft gemacht haben. Bei der Pressekonferenz zum Abschluss des diözesanen Vorgangs im Kilianshaus in Würzburg berichteten sie am Donnerstag, 11. Februar, aus ihrem jeweils ganz persönlichen Blickwinkel. „Der Zusammenschluss zu einer Pfarreiengemeinschaft ist auch ein geistiger Prozess“, betonte Pfarrer Norbert Geiger, der seit 17 Jahren in Sulzbach am Main (Landkreis Miltenberg) wirkt. Er habe zunächst die Pfarreiengemeinschaft im Hauruck-Verfahren schaffen und dann mit Leben füllen wollen. Dagegen hätten sich die Pfarrgemeinderäte von Sulzbach, Soden und Dornau gewehrt. Sie wollten den Prozess des Zusammenschlusses bewusst als geistlichen Weg von zwei Jahren Dauer nutzen, der die Chance der spirituellen Erneuerung biete. „Wir stellten die Zeit unter das Motto: ‚lebendig glauben‘.“ Mit vier „Weckrufen“ in der Adventszeit wurden die Gläubigen auf die Aktion vorbereitet. „Für den ersten habe ich mich mit zwei Trompetern von der Feuerwehr mit der Leiter bis hinauf zum Kirchturm fahren lassen“, berichtete Geiger. Das viele, das ohnehin schon in den einzelnen Pfarreien praktiziert wird, sollte bewusst neu ins Licht gestellt werden. Die Mühe hat sich laut Geiger gelohnt: „Die Pfarrgemeinderäte treffen sich seit drei Jahren regelmäßig und tauschen sich aus, arbeiten gut zusammen.“ Kurz: Die politische Gemeinde Sulzbach wächst inzwischen auch kirchlich immer mehr zusammen. „Natürlich tauchen hin und wieder noch so manche Anfangsschwierigkeiten auf, zum Beispiel wenn es um das Thema der Kirchenstiftungen geht. Diese lassen sich jedoch mit dem guten Willen aller Beteiligten bestimmt überwinden.“ Der Name der Pfarreiengemeinschaft, „Sankt Christophorus Sulzbach“, verweise auf die gute Tradition karitativ-diakonischen Engagements, die seit 35 Jahren in den beteiligten Orten bestehe. Von einem „äußerst harmonischen Prozess“ sprach Dekan Thomas Keßler, Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Jesus-Quelle des Lebens, Bad Kissingen“. Die beteiligten Pfarrgemeinden hätten sich in Bad Kissingen darum bemüht, dass niemand den Eindruck hat, über den Tisch gezogen worden zu sein. Während die Pfarrei Herz Jesu in der Innenstadt ausgesprochen städtisch geprägt sei, verstünden sich viele der umliegenden Pfarreien ausdrücklich als ländlich. „Es ist faszinierend zu sehen, wie offen und sensibel die einzelnen dem jeweils anderen zuhören und auf seine Anliegen eingehen“, sagte Keßler. Ein Beispiel sei die liebevolle Art gewesen, wie die Arnshäuser den Empfang im Anschluss an die offizielle Errichtung der Pfarreiengemeinschaft gestaltet hätten. „Da hatte so mancher Kissinger feuchte Augen.“ Wertvoll sei auch, dass die Kur- und Rehaseelsorge in der berühmten Kurstadt eingebunden sei, die viele Menschen anspreche, die sonst in Distanz zu Glaube und Kirche stünden. „Wir verweisen gegenseitig auf unsere Veranstaltungen“, sagte Keßler. „Man lernt, über den eigenen Kirchturm hinaus zu blicken“, erläuterte Pfarrer Gerhard Reitz, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Sanderau. Neben den Pfarreien Sankt Andreas und Sankt Adalbero wurden auch die in der Pfarreiengemeinschaft beheimateten Ordensgemeinschaften mit einbezogen: Die Ritaschwestern, deren Engagement besonders sozialen Brennpunkten gilt, und die Claretiner Missionare, die weltkirchlich denken. „Das bringt Gelassenheit, wenn vermeintliche Probleme allzu wichtig genommen werden.“ Gute Erfahrungen hätten die beiden Pfarreien inzwischen bei der gemeinsamen Kommunion und Firmvorbereitung, bei gemeinsamen Familiengottesdiensten oder der gemeinsamen Gottesdienstordnung gemacht. Die Ritaschwestern brächten sich unter anderem mit speziellen Angeboten für Familien ein. Gut genutzt werde zum Beispiel auch der sonntägliche Frühgottesdienst bei den Claretinern. (44 Zeilen/0710/0211, E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Maria – Patronin von Franken Name der Gottesmutter bei den errichteten Pfarreiengemeinschaften sehr beliebt Würzburg (POW) „Frankenland ist Marienland“ – dieser traditionelle Sinnspruch bewahrheitet sich, wenn man auf die errichteten Pfarreiengemeinschaften in der Diözese Würzburg blickt. Mehr als zehn der bis zum ersten Fastensonntag am 21. Februar gebildeten 157 Seelsorgeeinheiten tragen den Namen der Gottesmutter im Titel. Insgesamt fallen diese bei den einzelnen Pfarreiengemeinschaften aber sehr unterschiedlich aus. „Maria – Patronin von Franken“ nennt sich beispielsweise die Pfarreiengemeinschaft mit Birkenfeld, Urspringen und Karbach im Dekanat Lohr am Main. Im Dekanat Schweinfurt-Süd wird die Verehrung der Gottesmutter durch die Gemeinschaften „Marienhain“ mit Alitzheim, Herlheim und Stammheim und „Maria im Werntal“ rund um Werneck mehrfach deutlich. Neben Jesus selbst erfreuen sich auch der heilige Martin, der heilige Sebastian und die Frankenapostel bei der Namensgebung großer Beliebtheit. Bei den Titeln anderer Pfarreiengemeinschaften stehen oftmals geografische Angaben im Mittelpunkt. „Die Walddörfer“ am Fuße des Kreuzbergs findet man ebenso wie „Um den Michaelsberg“, „Unter der Homburg“ und den „Bachgrund“ im Dekanat Karlstadt, die Pfarreiengemeinschaft „Main-Steigerwald“ zwischen Eltmann und Trossenfurt im Dekanat Ebern und die „Schweinfurter Rhön“ im Dekanat Schweinfurt-Nord. Andere Pfarreiengemeinschaften warten wiederum mit einem teils lateinischen Titel auf, wie die „Communio Sanctorum – Sankt Laurentius“ im Dekanat Würzburg-links des Mains, „Pagus Sinna – Mittlerer Sinngrund“ im Dekanat Karlstadt oder „Lumen Christi entlang der Mömling“ im Dekanat Obernburg. ksc (POW) (19 Zeilen/0710/0214; E-Mail voraus) Letzte Sitzung der Steuerungsgruppe Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand dankt Gremium für intensive Begleitung der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften Würzburg (POW) Für die seit September 2006 geleistete, intensive Arbeit hat Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand den Mitgliedern der diözesanen „Steuerungsgruppe zur Errichtung der Pfarreiengemeinschaften“ gedankt. Bei der letzten Sitzung des Gremiums am Freitag, 12. Februar, im Kilianshaus appellierte er, die Irritationen nicht allzu groß zu gewichten, die es in der Vergangenheit bei dem Prozess gab: „Insgesamt war der Vorgang fruchtbar, weil die Verantwortlichen vor Ort mit einbezogen wurden.“ Das geschah auch durch die Steuerungsgruppe, die Informationen nach außen weiterleitete sowie Anfragen der Betroffenen vor Ort bündelte und in den Prozess einbrachte. Zum ersten Fastensonntag, 21. Februar, sind 157 von geplanten 164 Pfarreiengemeinschaften im Bistum errichtet. „Bei den übrigen befinden wir uns auf einem guten Weg“, sagte Domvikar Christoph Warmuth, Leiter des Bereichs Gemeindeentwicklung und pastorale Konzeption. Insgesamt traf sich die Steuerungsgruppe neun Mal. An der konstituierenden Sitzung am 29. September 2006, bei der Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und der Generalvikar anwesend waren, nahmen die Domkapitulare Monsignore Dr. Heinz Geist, Leiter der Hauptabteilung Seelsorgepersonal, und Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, teil; weiter Domvikar Warmuth, Pastoralreferent Rainer Ziegler (Gemeindeentwicklung), Diakon Dr. Martin Faatz (Gemeindeentwicklung) sowie die Regionalsprecher Dekan Herbert Baumann (Kitzingen), Dekan Thomas Keßler (Bad Kissingen), Dekan Franz Leipold (Röllbach) sowie Dekan Stefan Mai (Schweinfurt). Bedingt durch Stellenwechsel schieden während des Prozesses Baumann, Mai und Faatz aus dem Gremium aus. Dekan Franz Schmitt (Rauhenebrach) und Dekan Monsignore Erhard Kroth (Würzburg) rückten nach. Bei zwei Sitzungen im Jahr 2007, drei im Jahr 2008 sowie drei im Jahr 2009 beschäftigte sich die Gruppe unter anderem mit Themen wie der Zukunft der Pfarrverbände, der Entlastung der Priester von der Verwaltung oder der neuen Satzung für Pfarrgemeinderäte. mh (POW) (22 Zeilen/0710/0220; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aktuelles Lexikon Pfarreiengemeinschaft (POW) Seit Inkrafttreten der neuen „Richtlinien zur Errichtung einer Pfarreiengemeinschaft“ am 28. September 2006 ist die Pfarreiengemeinschaft die Regelform der unteren pastoralen Ebene in der Diözese Würzburg. Bis zum 1. Fastensonntag 2010 sollen nach den Vorgaben von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann alle 164 geplanten Pfarreiengemeinschaften im Bistum Würzburg errichtet sein. Die Zeit der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften im Bistum Würzburg hatte Bischof Hofmann unter das Leitwort gestellt: „Neue Wege gehen – Die Freude an Gott ist unsere Stärke.“ Das Ziel wurde nahezu erreicht: 157 Pfarreiengemeinschaften sind errichtet, bei einigen von ihnen finden die Errichtungsfeiern aber erst in den kommenden Monaten statt. Bei sieben Pfarreiengemeinschaften stehen die Errichtungen noch an. Hinzu kommen 14 Einzelpfarreien. Eine Pfarreiengemeinschaft ist der Zusammenschluss mehrerer benachbarter Pfarreien innerhalb eines Dekanats. Die Zahl der vereinten Pfarreien reicht von zwei bis neun. Die Zahl ihrer Katholiken liegt zwischen knapp 1500 und über 11.000. Zu den größten Pfarreiengemeinschaften zählen Aschaffenburg-Maria Frieden, der Lohrer Talkessel mit Neustadt und Erlach, die Pfarreiengemeinschaft Sankt Hedwig im Kitzinger Land sowie die Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt. In der Pfarreiengemeinschaft wollen die Einzelpfarreien gemeinsam die pfarrliche Seelsorge verwirklichen. Hierzu zählen beispielsweise Gottesdienste, die Vorbereitung und Spendung der Sakramente, diakonische Aufgaben und Gemeinschaftsleben. Alle Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft werden von einem Pfarrer geleitet. Er trägt die Gesamtverantwortung für die Pfarreiengemeinschaft. Ihm zur Seite steht ein Pastoralteam, zu dem weitere Priester (Pfarrvikare), Diakone sowie Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen gehören können. Ehrenamtliche und Verbände unterstützen den Dienst des Pastoralteams. Eine Pfarreiengemeinschaft kann einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat wählen. Bleiben die Pfarrgemeinderäte der einzelnen Pfarreien bestehen, bilden sie auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft einen „Gemeinsamen Ausschuss“, um gemeinsame Anliegen zu regeln. Die Kirchenverwaltungen der einzelnen Pfarreien arbeiten auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft in einem „Gemeinsamen Finanzausschuss“ zusammen. Am 7. März 2010 heißt es „Aufbrechen“ bei den Pfarrgemeinderatswahlen. Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die das 14. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz im Bistum Würzburg haben, insgesamt mehr als 736.000 Personen. Im Herbst 2010 stehen Regionaltage in Aschaffenburg (30. Oktober), Würzburg (6. November), Schweinfurt (13. November) und am Volkersberg (20. November) für die einzelnen Regionen der Diözese an. Hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Pfarreiengemeinschaften sollen zur Arbeit in den neuen Strukturen ermutigt werden und die Gestaltung der inhaltlichen Arbeit in den neuen Seelsorgeeinheiten angeregt und unterstützt werden. Nach einem ermutigenden Impuls durch Bischof Hofmann stehen Workshops und Fachgespräche sowie ein Ausblick auf die Weiterentwicklung der Pfarreiengemeinschaften auf der Tagesordnung der jeweiligen Regionaltage. (34 Zeilen/0710/0208; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Berichte Gemeinsames Tun zum Glänzen bringen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Professor Dr. Dr. Eckhard Nagel werben für Ökumenischen Kirchentag in München – Bistum Würzburg stellt an seinem Stand die ökumenische Christophorus-Gesellschaft vor Würzburg/München (POW) Für die Teilnahme am 2. Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) in München haben am Mittwoch, 10. Februar, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Professor Dr. Dr. Eckhard Nagel, Evangelischer Präsident des ÖKT, gemeinsam in Würzburg geworben. „Unser Ziel ist es, aus dem Kirchentag heraus soziales Engagement aus der Wurzel des Glaubens in Deutschland weiter zu entwickeln“, sagte Nagel 90 Tage vor Beginn der Großveranstaltung. In einer Zeit des neuen Atheismus seien die Christen gefordert, gemeinsam ein glaubwürdiges Zeugnis zu geben, betonte Bischof Hofmann: „Ich hoffe, dass auch möglichst viele Menschen aus dem Bistum Würzburg den Weg nach München finden.“ Die Pressekonferenz fand in den Räumen der Würzburger Bahnhofsmission statt, die seit zehn Jahren in Trägerschaft der ökumenischen Sankt Christophorus-Gesellschaft ist, eines Zusammenschlusses vom Diakonischem Werk, Caritasverband für die Diözese Würzburg sowie der Kirchenstiftung von Stift Haug. „Die Würzburger Bahnhofsmission zeigt seit 110 Jahren, wie Ökumene heilsam wirkt“, erklärte Michael Lindner-Jung, Leiter der Bahnhofsmission. Mehr als 37.000 Menschen suchten dort 2009 Hilfe. „Die Bahnhofsmission ist ein Zeichen der Hoffnung für Menschen, die vom Schicksal nicht begünstigt sind“, sagte Diakon Thomas Schmitt vom Diakonischen Werk. Caritasdirektor Martin Pfriem unterstrich, dass die Kirchenstiftung von Stift Haug, auf deren Gebiet sich die Bahnhofsmission befindet, in der Christophorus-Gesellschaft für eine Verortung des Engagements sorge. „Das in der Bibel geforderte ‚Hinausgehen auf Straßen und Plätze‘ wird hier vorbildlich umgesetzt.“ Das Bistum Würzburg wird an seinem Stand auf dem ÖKT die Christophorus-Gesellschaft mit dem Schwerpunkt Schuldnerberatung präsentieren. „Es geht darum, zum Glänzen zu bringen, was wir Christen für die Gesellschaft tun und wie dieses Tun aus den christlichen Wurzeln erwachsen ist“, sagte Bischof Hofmann. Das Bistum bewerbe daher den ÖKT schon lange und aus Überzeugung. Für die Würzburger Katholiken, von denen er hoffentlich viele in München treffen werde, werde es am Samstag, 15. Mai, einen speziellen Gottesdienst in einer Münchener Kirche geben. „Unser Ziel ist es, der Frage nachzugehen, was es heißt, Christ zu sein“, beschrieb Nagel die Zielsetzung des ÖKT. Es sei in der Öffentlichkeit meist nicht bewusst, wo Christen sich einbrächten. Bei einer Umfrage unter seinen Studenten hätten zum Beispiel viele vermutet, die Deutsche Bahn sei Träger der Bahnhofsmission. „Es geht darum, wieder die Beziehung herzustellen zwischen dem Glauben und Vorgängen gesellschaftlicher Entwicklung.“ Die gemeinsame Veranstaltung ÖKT sei nicht aus ökonomischem Druck heraus geboren, sondern aus dem Wissen um gemeinsame Werte und Ziele. „Natürlich kehren wir aber die Verschiedenheit der Kirchen nicht unter den Tisch“, betonte der Evangelische ÖKT-Präsident. Die Veranstaltung in München verstehe sich als Einladung an alle, die sich über die Bandbreite dessen informieren möchten, „was sich in unserer Gesellschaft bewegt“. Das schließe Menschen anderer Konfessionen und Religionen sowie alle sozialen und Altersschichten mit ein. „Auch an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ist beim ÖKT gedacht“, sagte Nagel. Insgesamt sind beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München unter dem Titel „Damit ihr Hoffnung habt“ in der Zeit von 12. bis 16. Mai knapp 3000 Veranstaltungen geplant. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 100.000 Teilnehmern. Als Besonderheit ist unter anderem geplant, dass Münchener in ihren Privaträumen Kirchentagsteilnehmer aufnehmen, um so ein Zeichen gelebter christlicher Gastfreundschaft zu setzen. (40 Zeilen/0710/0206; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Endspiel“ startet am Aschermittwoch Aschermittwoch der Künstler mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann als offizieller Auftakt des Projekts „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“ Würzburg (POW) Zum Aschermittwoch der Künstler feiert Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 17. Februar um 10 Uhr eine heilige Messe mit Auflegung des Aschekreuzes in der Pfarrkirche Sankt Alfons in Würzburg. Der Gottesdienst und die anschließende Aufführung des „Quartetts für das Ende der Zeit“ des Komponisten Olivier Messiaen in der Kirche bilden den offiziellen Auftakt der Veranstaltungsreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“. Ausführende beim Konzert sind Markus Bellheim (Klavier), Eduard Brunner (Klarinette), Matthias Diener (Violoncello) und Ulrich Isford (Violine). Von Februar bis November 2010 versammeln sich unter dem Titel „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“ unterschiedliche Personen und kulturelle Einrichtungen in Würzburg. Auf Impuls des Kunstreferates der Diözese Würzburg und der Katholischen Akademie Domschule bieten sie mit etwa 80 Veranstaltungen eine breite Palette an Möglichkeiten, sich mit dem Thema Apokalypse auseinander zu setzen: Wie begegnen Menschen heute Angst und Schrecken in ihren vielfältigen Facetten und Dimensionen? Zwei Ausstellungen, die sich mit der Thematik befassen, werden in der Auftaktwoche eröffnet: Am Donnerstag, 18. Februar, findet um 19.30 Uhr im Museum am Dom die Vernissage zu „Friedrich Press: herausgeschält“ statt. Aus dem vom Museum am Dom verwandten und ihm übereigneten Nachlass des Dresdner Künstlers Friedrich Press dokumentieren die Zeichnungen und plastischen Werke die reduzierte Handschrift des Künstlers. In seiner Handschrift lenkt Press den Blick auf das, was für die Welt- und Lebenssicht sowie für die Gottessicht wesentlich ist. Das gilt sowohl für die erlebbare Welt als auch für deren zu erwartende Erfüllung. Gerade durch die geübte und als Verfremdung erfahrbare Reduktion lenkt Friedrich Press den Blick auf den Kern der tradierten Bildaussagen. Die Ausstellung „Apokalypse“ mit Werken des Künstlers Jacques Gassmann in der evangelischen Kirche Sankt Stephan in Würzburg startet am Sonntag, 21. Februar, um 11.15 Uhr. In den Jahren 1990/91 setzte sich der 1963 geborene Künstler während eines Arbeitsstipendiums intensiv mit der Geheimen Offenbarung des Johannes auseinander, wobei ihm der Theologe Eduard Lohse ein kompetenter Gesprächspartner war. Daraus entstand der 32 Werke umfassende Zyklus „Apokalypse“. Gassmann setzte die Bilder und Symbole des letzten Buches der Bibel in einer eigens von ihm entwickelten Technik, die auf Tusche basiert, auf überdimensionalen Leinwänden um. Die Erzählung erhält so nochmals eine eigene Dimension, die sich jedem Betrachter unmittelbar erschließt. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Arbeiten. Einen ganz anderen Zugang zum Thema gibt die Veranstaltung „Eine Stadt für dich und mich – Impulse für ein neues Miteinander“ am Dienstag, 9. März, in der Liborius-Wagner-Bücherei, Kardinal-Döpfner-Platz 5. Am Beispiel von Obdachlosen und wohnungssuchenden Menschen zeigen die Kooperationspartner Christophorus-Gesellschaft, insbesondere die Würzburger Wärmestube und das Projekt ARTgerecht sowie die Katholische Büchereiarbeit (KBA) Bedrohungen und Untergänge, aber auch Perspektiven der Hoffnung auf. Auf dem Programm stehen eine Ausstellung, Impulse und eine Aufführung der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Wärmestube. Am Samstag, 20. Februar, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 21. Februar, um 17 Uhr, erklingt in der Neubaukirche das Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“. Es musizieren der Monteverdichor Würzburg und die Mainphilharmonie Würzburg unter der Leitung von Matthias Beckert. Franz Schmidts Vertonung der Apokalypse entstand kurz vor seinem Tod im Jahr 1936 und gilt als das packendste und großartigste Oratorium des 20. Jahrhunderts. Am 15. Juni 1938 wurde „Das Buch mit sieben Siegeln“ in Wien unter großem Beifall uraufgeführt. Der ungewöhnlich hohe Schwierigkeitsgrad des Werks verhinderte lange Zeit weitere Aufführungen. Das Werk verlangt ein großes spätromantisches Orchester mit dreifacher Holz- und vierfacher Bläserbesetzung, Harfe, Pauken, Schlagwerk, Orgel, Solisten und großem Chor. Mit der Apokalypse aus theologischer Sicht setzt sich der Würzburger Judaist und Neutestamentler Professor em. Dr. Dr. Karlheinz Müller in seiner Vortragsreihe auseinander. Jeweils donnerstags von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr untersucht er im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus einen anderen Aspekt. Am 18. Februar spricht Müller zum Thema „Die Apokalyptik und der Start der Christologie“. Nähere Informationen zum Gesamtprojekt sowie zu den einzelnen Veranstaltungen im Internet unter www.endspiel2010.de. (51 Zeilen/0710/0207; E-Mail voraus) mh (POW) „Hartz IV gründlich überprüfen“ Katholische Arbeitnehmer-Bewegung begrüßt Urteil der Verfassungsrichter – Forderung nach realitätsgerechten Regelsätzen beim Arbeitslosengeld II Würzburg (POW) Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Diözese Würzburg hat die vom Bundesverfassungsgericht verfügten Änderungen bei der Hartz-IV-Gesetzgebung der Bundesregierung befürwortet. Die Entscheidung des Gerichts sei von der Politik „zu einer gründlichen Überprüfung des Hartz-IV-Regelwerks und seiner Wirkungen zu nutzen“, heißt es in einer Stellungnahme des Diözesanverbandes. Bisher hätte der Gesetzgeber zu wenig gegen die Ausgrenzung von „Hartz-IV-Kindern“ gegenüber ihren Altersgenossen unternommen. Die Verfassungsrichter würden mit ihrem Urteil deutlich machen, dass die derzeitige Hartz IV-Regelung an der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen vorbeigehe. Laut KAB wären Kinder bei der Berechnung des Regelsatzes bisher wie „kleine Erwachsene“ behandelt worden. „Das führt zu der grotesken Situation, dass einem Kleinkind rechnerisch 11,90 Euro im Monat für Tabakwaren und alkoholische Getränke zur Verfügung stehen, nicht aber die Ausgaben für Windeln.“ Zudem sei die Ernährung der Kinder mit „3,94 Euro für drei Mahlzeiten am Tag“ nur unzureichend berechnet. „Dass Bildungsausgaben erst gar nicht bei der Festlegung der Regelsätze berücksichtigt wurden, ist ein Skandal“, betont die KAB. Einkommensschwachen Familien müssten aus Gründen der Chancengleichheit günstige oder kostenfreie Angebote im Bereich Bildung, Kultur und Sport offen stehen. „Aufgrund der Finanzkrise und leerer Kassen in Kommunen und Landkreisen ist jedoch zu befürchten, dass Städte und Gemeinden nicht nur höhere Nutzungsgebühren erheben, sondern Schwimmbäder, Bibliotheken und Sportstätten für immer schließen“, mahnt der KAB an. Deshalb müssten bei der zukünftigen Gesetzgebung realitätsgerechte Regelsätze beim Arbeitslosengeld und „menschenwürdige Arbeitsplätze“ geschaffen werden, damit sowohl Arbeitslose als auch Erwerbstätige mit ihren Familien davon leben könnten, heißt es in dem Papier der KAB. (22 Zeilen/0710/0237; E-Mail voraus) Kinderarmut mehr als ökonomischer Mangel Würzburger Diözesan-Caritasverband begrüßt Karlsruher Urteil zu Hartz IV Würzburg (POW) Der Caritasverband für die Diözese Würzburg hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV begrüßt, wonach die Festsetzung des Arbeitslosengeldes II und des Sozialgeldes dem Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums nicht genügen. Die Caritas sehe sich dadurch bestätigt, denn „wir fordern seit langem eine bedarfsgerechte und eigenständig errechnete Kindergrundsicherung“, kommentierte Caritasdirektor Martin Pfriem den Karlsruher Richterspruch. Besonders erfreulich seien die klaren Aussagen zu den Kinderregelsätzen. Der spezifische kindliche Bedarf zum Beispiel für Windeln, Kleidung, Schulmaterialien, außerschulischen Bildungsangeboten wie Nachhilfe bis hin zu Sport und Freizeit sei bisher nicht ermittelt und nicht berücksichtigt worden. Das müsse sich nach dem Spruch der Karlsruher Richter ändern. Die Berechnungsgrundlagen für die Regelleistungen müssten vom Gesetzgeber bis zum Jahresende in sachgerechter und nachvollziehbarer Weise neu geregelt werden, betonte der Caritasverband. Bislang würden die Sätze für Kinder prozentual aus dem Satz für einen alleinlebenden Erwachsenen abgeleitet. Das Gericht habe klargestellt, dass zu einem Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum sowohl die Sicherung der physischen Existenz als auch ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben gehörten. Nach Auffassung des Würzburger Caritasdirektors spiegelt das die Erfahrung aus der täglichen Arbeit der Caritas wider: „Als Caritas erleben wir täglich in unseren Diensten, dass sich Armut von Familien und Kindern als ökonomischer Mangel zeigt. Immer mehr Familien fragen Angebote von Tafeln, Kleiderkammern und Möbellagern nach.“ Dazu zähle auch, dass zu Beginn des Schuljahres verstärkt die Frage nach finanzieller Unterstützung für Lernmittel, Schulbücher und Hefte gestellt werde. Viele Orts-Caritasverbände helfen in diesen Fällen mit eigens eingerichteten Hilfefonds oder – wie der Diözesan-Caritasverband – mit der Caritasstiftung. Laut Pfriem geht Kinderarmut allerdings über den ökonomischen Mangel weit hinaus. Kinderarmut zeige sich als Mangel an Bildung und Teilhabe, als Mangel an Gesundheit und als Mangel an gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Anerkennung. „Das alles gehört zu einem würdigen Leben. Aber das darf nicht den Anspruch auf eine gesicherte materielle Existenz relativieren“, betonte der Caritasdirektor. Diese Basis müsse sozialstaatlich garantiert sein. „Wir sehen uns mit dieser Position nun durch das Bundesverfassungsgericht deutlich unterstützt“, sagte Pfriem. Neben einem eigenständig errechneten Kinderregelsatz fordert die Caritas den Ausbau von befähigenden Sachleistungen. Hierzu gehören Leistungen der Länder und Kommunen, wie zum Beispiel Hilfen zur Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern, kostengünstiges Mittagessen in der Ganztagesschule, schulische Nachhilfe und Sprachförderung, die kostenlose Mitgliedschaft in Musik- und Sportvereinen sowie freier Eintritt in Schwimmbädern, Theatern, Museen und Zoos. lh (Caritas) (33 Zeilen/0710/0219; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Licht aus!“ auf dem Käppele Katholische Jugendverbände rufen zu CO2-Fastenaktion auf – Kirchen schalten für eine Nacht Beleuchtung aus – Spenden für Solarprojekt in Tansania erbeten Würzburg (POW) „Licht aus!“ heißt es zur Fastenzeit in der Diözese Würzburg. Katholische Jugendverbände und die kirchliche Jugendarbeit (kja) rufen von Aschermittwoch bis Ostersonntag zum CO2-Fasten auf. Zum Höhepunkt der Aktion am 25. März wird am Würzburger Käppele und an zahlreichen weiteren Kirchen im Bistum für eine Nacht das Licht abgeschaltet. Die Homepage www.co2fasten.de gibt täglich neue Anregungen zum Klimaschutz und stellt einen CO2-Rechner bereit, mit dem die Besucher ihren eigenen Kohlendioxid-Verbrauch ermitteln können. Ins Leben gerufen haben das Fastenprojekt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die kja in der Diözese in Kooperation mit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) sowie der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). „Fasten ist eine Chance, die eingefahrenen Lebenswege neu zu überdenken“, sagte Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher bei der Vorstellung der Aktion am Dienstag, 9. Februar, im Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg. Das CO2-Fasten habe den Erhalt der Schöpfung zum Ziel. Deshalb soll am Donnerstag, 25. März, im ganzen Bistum Strom gespart werden. Um 19 Uhr gehen am Käppele in Würzburg die Lichter aus. Jugendliche werden die Klosterkirche mit Fackeln in ein natürliches Licht tauchen und anschließend in Sankt Burkard einen Gottesdienst im Kerzenschein feiern. Möglichst viele Pfarreien im Bistum sollen diesem Beispiel folgen, betonte Eschenbacher. „Wir setzen damit ein Zeichen der Hoffnung in der Verantwortung für Schöpfung und Umwelt“, erklärte der Diözesanjugendpfarrer. Die mediale Plattform der Aktion ist die Internetseite www.co2fasten.de. Ein CO2-Rechner lädt die Besucher zur Reflexion über den eigenen CO2-Ausstoß ein. Das Programm berechnet den individuellen Kohlendioxid-Verbrauch in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Urlaub und Konsum/Ernährung. Der durchschnittliche jährliche CO2-Ausstoß pro Person liege in Deutschland bei elf Tonnen, erläuterte Joachim Schneider von der KjG. Benutzern des CO2-Rechners, die auf ein deutlich höheres Ergebnis kommen, empfehlen die Initiatoren zur „Wiedergutmachung“ eine Spende für das Projekt „Solarstrom für Mbinga“. Mit dem Geld sollen in der tansanischen Partnerdiözese des Bistums Würzburg alte Dieselmotoren durch umweltschonende Solaranlagen ersetzt werden. Erstmalig ist die Projekt-Homepage in diesem Jahr mit den sozialen Internet-Netzwerken Twitter, Facebook und MeinVZ verknüpft. So könne die Seite gerade für Jugendliche zum Ausgangspunkt weiterer, spontaner Aktionen (Flashmobs) für den Klimaschutz werden, sagte Alexander Kolbow, Umweltmanagementbeauftragter des Kilianeums – Haus der Jugend. In der Fastenzeit werden auf der Homepage auch täglich neue kurze Texte zu Themen wie Energie, Wasser oder Natur veröffentlicht, die weitere Impulse für den Umweltschutz geben sollen. Auch Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter des Bistums Würzburg, unterstützt das Projekt. Über die Fastenzeit hinaus werde man dieses Anliegen weiterverfolgen. „Die Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes ist eine kontinuierliche Aufgabe“, betonte Gumpert. Die CO2-Fastenaktion beweise, dass die Diözese in Sachen Klimaschutz gut aufgestellt sei. In diesem Kontext verweist der Umweltbeauftragte auch auf das preisgekrönte Klimobil der KjG, das zertifizierte Umweltmanagement im Kilianeum und die Beteiligung der Diözese an der Bayerischen Klimawoche im Juli. Spenden für das Solarprojekt in Mbinga/Tansania an: Bischöfliche Finanzkammer, Kontonummer 3000001, Bankleitzahl 75090300, Liga-Bank Würzburg, Spendenvermerk: Mbinga/Solaranlage. ksc (POW) (40 Zeilen/0710/0209; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Verspiel nicht dein Leben“ Fast 100.000 Bayern haben Probleme mit Glücksspielsucht – Aktion will für das Problem sensibilisieren und informiert über Hilfsangebote Würzburg (POW) Mit Plakaten, gezielter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen sowie Fernseh- und Radiospots will die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern in den kommenden Wochen unter dem Motto „Verspiel nicht dein Leben“ auf das Problem Glücksspielsucht aufmerksam machen. Bis zu 44.000 Menschen in Bayern gelten als süchtig nach dem Spiel um Geld. Weitere 50.000 zeigen ein zumindest sehr problematisches Verhältnis zum Glücksspiel. Mit ihnen betroffen sind immer auch Angehörige. Je stärker die Sucht ausgeprägt ist, desto mehr wird auch das Umfeld einbezogen. Glücksspielsucht bedeutet für Betroffene oft nicht nur den Verlust von viel Geld, sondern auch von sozialen Kontakten, Beruf und Familie. Was als angeblich harmloses Spiel am Spielautomaten, im Internet oder am Roulettetisch beginnt, kann leicht fatale Folgen haben. Wer süchtig nach dem Kick beim Spiel ist, läuft schnell Gefahr, die wichtigsten Bezugspunkte in seinem Leben zu verspielen. Die Sozialpädagogin und Therapeutin Petra Müller von der Glückspielsuchtberatungsstelle des Diözesan-Caritasverbandes Würzburg bietet für die Betroffenen spezielle Hilfen an. Wie für die meisten Süchte gilt auch für das Glücksspiel: der Weg aus der Sucht gelingt leichter mit professioneller Unterstützung. Die Homepage zur Kampagne „www.verspiel-nicht-dein-leben.de“ bietet Betroffenen und Angehörigen Informationen zum Glücksspiel und zur Sucht, einen Selbsttest und konkrete Ansprechpartner. Nähere Informationen bei: Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtprobleme, Friedrich-Spee-Haus, Röntgenring 3, Würzburg, Telefon 0931/38658300, petra.mueller@caritas-wuerzburg.de. lh (Caritas) (17 Zeilen/0710/0243; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Maria Frieden“ errichtet Würzburg/Aschaffenburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Maria Frieden“ in Aschaffenburg errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Mariä Geburt (Schweinheim), Sankt Gertrud (Schweinheim) und Sankt Peter und Paul (Obernau) sowie die Kuratie Gailbach. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 2. Mai 2010 gefeiert. (4 Zeilen/0710/0232) Pfarreiengemeinschaft „Grabfeldbrücke“ errichtet Würzburg/Bad Königshofen (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Grabfeldbrücke“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Althausen, Bad Königshofen-Mariä Himmelfahrt mit Filiale Ipthausen, Bad Königshofen-Spitalpfarrei Sankt Elisabeth, Breitensee, Eyershausen, Herbstadt mit Filiale Ottelmannshausen und Merkershausen. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 24. Mai 2010 gefeiert. (5 Zeilen/0710/0240) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Mauritius – Sankt Michael – Sankt Georg“ errichtet Würzburg/Estenfeld/Kürnach (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 1. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Mauritius – Sankt Michael – Sankt Georg“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Estenfeld und Kürnach sowie die Kuratie Mühlhausen. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 2. Mai 2010 gefeiert. (4 Zeilen/0710/0234) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin im Oberen Werntal“ errichtet Würzburg/Euerbach/Geldersheim (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin im Oberen Werntal“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarrei Euerbach mit den Filialen Obbach und Sömmersdorf sowie die Pfarrei Geldersheim. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 2. Mai 2010 gefeiert. (4 Zeilen/0710/0229) Pfarreiengemeinschaft „Fladungen – Nordheim“ errichtet Würzburg/Fladungen/Nordheim (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 29. November 2009 die Pfarreiengemeinschaft „Fladungen – Nordheim“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Brüchs, Fladungen, Hausen mit Filiale Roth, Nordheim vor der Rhön mit Filiale Heufurt, Oberfladungen und Rüdenschwinden sowie die Kuratien Leubach und Neustädtles. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 24. Mai 2010 gefeiert. (5 Zeilen/0710/0235) Pfarreiengemeinschaft „Giebelstadt – Bütthard“ errichtet Würzburg/Giebelstadt/Bütthard (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Giebelstadt – Bütthard“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Allersheim, Bütthard, Eßfeld, Euerhausen, Gaurettersheim, Giebelstadt, Ingolstadt in Unterfranken, Oesfeld und Sulzdorf sowie die Kuratien Gützingen und Höttingen. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 7. März 2010 gefeiert. (5 Zeilen/0710/0236) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen“ errichtet Würzburg/Gochsheim/Sennfeld (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Gochsheim, Obereuerheim, Sennfeld und Weyer, die Kuratie Untereuerheim sowie die Filiale Schwebheim. (4 Zeilen/0710/0231) Pfarreiengemeinschaft „Großwallstadt – Niedernberg“ errichtet Würzburg/Großwallstadt/Niedernberg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Großwallstadt – Niedernberg“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Großwallstadt und Niedernberg. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 2. Mai 2010 gefeiert. (4 Zeilen/0710/0230) Pfarreiengemeinschaft „Marienhain“ errichtet Würzburg/Kolitzheim (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 21. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Marienhain“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Alitzheim mit Filiale Mönchstockheim, Herlheim, Kolitzheim, Stammheim mit Filiale Lindach, Sulzheim und Zeilitzheim. (4 Zeilen/0710/0241) Pfarreiengemeinschaft „Lumen Christi entlang der Mömling“ errichtet Würzburg/Mömlingen/Obernburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Lumen Christi entlang der Mömling“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Eisenbach, Mömlingen und Obernburg am Main. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 13. Mai 2010 gefeiert. (4 Zeilen/0710/0238) Pfarreiengemeinschaft „Randersacker – Theilheim – Eibelstadt“ errichtet Würzburg/Randersacker/Eibelstadt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Randersacker – Theilheim – Eibelstadt“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Eibelstadt, Randersacker und Theilheim. Der Gottesdienst zur Errichtung wird am 16. Mai 2010 gefeiert. (4 Zeilen/0710/0239) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Vitus im Vorspessart“ errichtet Würzburg/Rottenberg/Sailauf (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 8. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Vitus im Vorspessart“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Rottenberg und Sailauf mit der Filiale Eichenberg sowie die Kuratie Feldkahl. (3 Zeilen/0710/0233) Rhön-Dekane: Geplanter Stellenabbau ein „sozialer Kahlschlag“ Bad Neustadt/Bad Kissingen/München (POW) Ihre Sorge über die negativen Folgen des geplanten Abbaus von 840 Stellen im Werk Bad Neustadt haben die katholischen Dekane Bernold Rauch (Dekanat Bad Neustadt), Gerhard Wissmüller (Dekanat Rhön-Grabfeld) und Thomas Keßler (Dekanat Bad Kissingen) sowie der evangelische Dekan Gerhard Hausmann (Dekanat Bad Neustadt) dem Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, Peter Löscher, am Mittwoch, 10. Februar, in einem gemeinsamen Schreiben mitgeteilt. „Wir können uns nicht vorstellen, dass ein Arbeitsplatzabbau in dieser Größenordnung in ‚sozial verträglicher Weise‘ geschehen kann. Er gleicht einem sozialen Kahlschlag“, heißt es in dem Brief. Die vier Unterzeichner sorgten sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Siemens Bad Neustadt um deren persönliche Zukunft. Das Unternehmen Siemens habe aufgrund seiner langjährigen und guten Verankerung eine besondere Verantwortung für die Region Bad Neustadt. „Wir bitten Sie nachdrücklich zu prüfen, ob der Arbeitsplatzabbau wirklich sinnvoll ist oder ob es nicht auch andere Alternativen gibt“, appellieren die Kirchenvertreter an Löscher. Die kräftigen Gewinne der Siemens AG seien sicher auch durch die Menschen der Region Bad Neustadt zustande gekommen. (13 Zeilen/0710/0210; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Lautstarker Glockenersatz Bad Neustadt (POW) Ob sich das Christliches Bildungswerk (CBW) mit seinem neuen Ratschenmodell bei schlafenden Menschen beliebt machen wird, wird sich zeigen. Die Jugendlichen aber, die am Karfreitag und Karsamstag wieder ab den frühen Morgenstunden durch die Straßen katholischer Gemeinden ziehen, werden sich über die Ratschen aus Bad Neustadt freuen. Denn der Lärm dieser massiven Modelle ist nicht zu überhören. Wenn die vier Hämmer in schneller Folge auf den großen Schallkörper knallen, ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Genau so soll es sein, da die Ratschen in der Zeit zwischen Gründonnerstagabend und der Osternacht die Kirchenglocken ersetzen. Die Objekte aus massivem Kiefernholz werden von Teilnehmern berufsintegrativer Trainingsmaßnahmen des CBW hergestellt. Zum Stückpreis von 30 Euro sind die Ratschen zu bestellen beim Christlichen Bildungswerk, Kolpingstraße 18, 97616 Bad Neustadt, Telefon 09771/626333, E-Mail post@c-b-w.de. (10 Zeilen/0710/0226; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Religionslehrer zu Gast bei Dommusik Würzburg (POW) Unter der Überschrift „Religion trifft Musik“ sind die Religionslehrer im Kirchendienst zu einem diözesanen Studientag in Würzburg zusammengekommen. Domkapellmeister Professor Martin Berger führte zunächst durch den neuen Proberaumkomplex der Dommusik oberhalb des Domkreuzgangs und stellte das Konzept der Würzburger Dommusik vor. Mit den architektonisch aufwändig gestalteten Räumlichkeiten für musikalische Früherziehung, individuelle Stimmbildung und große Chorproben fänden die jungen Sängerinnen und Sänger optimale Bedingungen vor, erläuterte Berger. Das sei auch nötig, da die Kinder durch den längeren Schulunterricht und ihr Engagement bei der Dommusik oft einen „14- oder 15-Stunden-Tag“ zu absolvieren hätten. Anschließend gab der Domkapellmeister ein Impulsreferat zu den im Laufe der Jahrhunderte entstandenen Vertonungen des 23. Psalms der Bibel. Am Nachmittag schlossen sich musikalische Workshops für die Religionslehrer an. (10 Zeilen/0710/0221; E-Mail voraus) ksc (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Musikgarten“: Eltern und Kleinkinder musizieren gemeinsam Würzburg (POW) Im März bietet die Würzburger Dommusik neue Kurse zur musikalischen Frühförderung von Kindern ab eineinhalb Jahren an. Mit dem musikpädagogischen Konzept „Musikgarten – Gemeinsam Musizieren“ sollen Eltern und deren Kleinkinder zum gemeinsamen Musizieren angeregt werden. Durch musikalische Kinderspiele, Tänze sowie gemeinsames Singen können die Kinder zusammen mit ihren Eltern ohne vorgegebene Leistungserwartungen die eigene Stimme und ihren Körper entdecken. Einfache Instrumente wie Klanghölzer, Glöckchen, Rasseln oder Trommeln führen das Kind in die Welt der Klänge. Der „Musikgarten“ betont die musikalische Wechselbeziehung zwischen dem Kleinkind und dem Erwachsenen. Wenn Eltern ihren Sprösslingen beispielsweise vorsingen, so ist dies für die Kinder der stärkste Anreiz zum eigenen Singen. Anmeldung und weitere Informationen bei: Würzburger Dommusik, Telefon 0931/38662271, Internet www.wuerzburger-dommusik.de. (10 Zeilen/0710/0218; E-Mail voraus) Personalmeldungen Pater Josef Bartmann wird 70 Jahre alt Bad Neustadt (POW) Pater Josef Bartmann von den Missionaren von der Heiligen Familie, Kuratus in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt, wird am Dienstag, 2. März, 70 Jahre alt. Er wurde 1940 in Albersloh bei Münster geboren. Von 1959 bis 1960 absolvierte Bartmann bei den Missionaren von der Heiligen Familie in Mühlbach (Landkreis Rhön-Grabfeld) das Noviziat. Er empfing am 29. Juni 1966 in Ravengiersburg die Priesterweihe. Als Kaplan wirkte Bartmann unter anderem in Birkesdorf bei Düren und in Köln-Deutz. Seit 1985 ist der Ordensmann im Bistum Würzburg tätig. Zunächst wurde er Kuratus von Mühlbach mit Löhrieth und zugleich zur Mitarbeit in der Kurseelsorge in Bad Neustadt-Neuhaus beauftragt. 1986 wurde er zudem Präses der Kolpingsfamilie in Mühlbach. Seit 1995 ist Bartmann auch Prokurator des Dekanats Bad Neustadt. Von 1998 bis 2007 war Bartmann darüber hinaus Seelsorger der Pfarrei Wechterswinkel. 2009 betreute er vorübergehend auch Salz, Strahlungen und Burglauer als Pfarradministrator. (11 Zeilen/0710/0227) Pater Jakel hilft in Krankenhausseelsorge im Juliusspital mit Würzburg (POW) Pater Michael Jakel vom Karmelitenkloster Würzburg ist zum 1. Februar 2010 zur Mitarbeit in der Krankenhausseelsorge im Juliusspital Würzburg angewiesen worden. (2 Zeilen/0710/0246) Kaplan Fuchs vorübergehend Pfarradministrator in Krombach Würzburg/Krombach (POW) Kaplan Tobias Fuchs ist ab 8. Februar 2010 bis zur Genesung des Pfarrers zum Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Christus Immanuel mit Geiselbach, Krombach und Oberwestern ernannt worden. (3 Zeilen/0710/0248) Kaplan Lutz vorübergehend Pfarradministrator von Rimpar Würzburg/Fladungen/Rimpar (POW) Kaplan Dr. Christian Lutz, zuletzt vorübergehend Seelsorger in den Pfarreien Fladungen, Brüchs, Oberfladungen, Rüdenschwinden sowie der Kuratie Leubach, ist ab 20. Februar 2010 bis zur Genesung des Pfarrers zum Pfarradministrator der Pfarrei Rimpar sowie der Kuratie Maidbronn ernannt worden. Mit Wirkung vom 1. September 2010 wird Lutz Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin Miltenberg – Bürgstadt“. (5 Zeilen/0710/0247) Veranstaltungen Fastenpredigten im Würzburger Käppele Würzburg (POW) An den Fastensonntagen laden die Käppele-Stiftung und der Kapuzinerkonvent jeweils um 15 Uhr zu einer Fastenpredigt ein. Verschiedene Prediger aus dem Kapuzinerorden greifen im Käppele in einer musikalisch gestalteten Andacht geistliche und aktuelle Themen auf. Am 21. Februar predigt Guardian Bruder Markus Thüer zum Thema: „Der eine Leib und die vielen Glieder – Gemeinde sein“. Am 28. Februar spricht Bruder Paulus Terwitte, Seelsorger im Käppele, zum Thema: „Mein größtes Glück: Beim Herrn zu sein – Spiritualität leben“. Weitere Prediger sind: Bruder Harald Weber, der in der City-Pastoral in Frankfurt/Main arbeitet, Bruder Heribert Leibold, Mitarbeiter im Kloster zum Mitleben in Stühlingen, und Bruder Bernhard Philipp, Künstler und pastoraler Mitarbeiter in Frankfurt/Main. (8 Zeilen/0710/0249) Akademieabend: Tod und Tröstung in der Musik Würzburg (POW) Mit dem Tod und der Tröstung in der Musik beschäftigt sich die Katholische Akademie Domschule bei einem Akademieabend. Die Veranstaltung mit dem Titel „Zuletzt: Ewige Ruhe?“ findet am Donnerstag, 25. Februar, von 18 Uhr bis 21.30 Uhr im Sankt Burkardus-Haus in Würzburg statt und ist Teil der Reihe „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“. Dabei werden unterschiedliche Requiem-Kompositionen vom Mittelalter bis zur Gegenwart mit Hörbeispielen vorgestellt. Referent ist der Bayreuther Kultur- und Musikjournalist Dr. Frank Piontek. Die Leitung hat Joachim Herten. Anmeldung bis Freitag, 19. Februar, und weitere Informationen bei: Katholische Akademie Domschule, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38664500, Fax 0931/38664555, E-Mail info@domschule-wuerzburg.de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (9 Zeilen/0710/0216) „Von Asyl-AK bis Zivilcourage“ Würzburg (POW) Zu einem Streifzug durch die Friedensarbeit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Würzburg sind Interessierte am Samstag, 27. Februar, um 14.30 Uhr in die KHG in der Hofstallstraße eingeladen. Veranstalter sind die KHG und die internationale Friedensbewegung Pax Christi. Hochschulpfarrer Burkard Hose stellt in einem Statement zum Thema „Von Asyl-AK bis Zivilcourage“ die Bandbreite des Engagements vor. Damit leitet er zugleich die Jahreshauptversammlung der Pax-Christi-Bewegung in der Diözese Würzburg ein, die im Anschluss ab 16 Uhr stattfindet. (6 Zeilen/0710/0244) Wieder Nightfever in der Karmelitenkirche Würzburg (POW) Am Samstag, 20. Februar, findet in der Würzburger Karmelitenkirche in der Sanderstraße wieder die Aktion „Nightfever“ statt. Professor Dr. Martin Stuflesser, Liturgiewissenschaftler an der Universität Würzburg, feiert um 18 Uhr heilige Messe, für die musikalische Gestaltung sorgen Jugendliche. Eine kurze Vorstellung von Nightfever und eine eucharistische Anbetung, die durch Musik und Gebet umrahmt ist, schließen sich an. Zwischen 19.30 und 23 Uhr werden Passanten auf der Straße angesprochen und eingeladen, ein Teelicht in der Kirche anzuzünden, ein Gebet zu sprechen und ihre Anliegen auf einen Zettel zu schreiben, der dann den Schwestern im Würzburger Karmelitinnenkloster Himmelspforten zum Gebet anvertraut wird. Um 21 Uhr bietet Stuflesser in der Krypta der Karmelitenkirche ein Glaubensgespräch zum Thema „Fastenzeit“ an. Der Abend endet um 23.30 Uhr mit der Komplet. Nähere Informationen im Internet unter www.nightfever-wuerzburg.de. (10 Zeilen/0710/0225; E-Mail voraus) Führung durch die Sonderausstellung Würzburg (POW) Am Sonntag, 21. Februar, findet um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg die erste Führung durch die Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ statt. Friedrich Press (1904-1990) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, der sich christlichen Themen widmete. Er gestaltete zahlreiche katholische und evangelische Kirchen im Osten wie im Westen Deutschlands und hinterließ ein umfangreiches Lebenswerk. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick über das reiche Schaffen von Press, wobei erstmals das zeichnerische Werk als selbständiges OEuvre präsentiert wird. Die etwa einstündige Führung gibt einen Einblick in die Ausstellung. Die Teilnahme kostet zusätzlich zum Eintritt zwei Euro pro Person. (8 Zeilen/0710/0228; E-Mail voraus) Predigtreihe in der Marienkapelle thematisiert Priesterjahr Würzburg (POW) Unter dem Motto „Sendung unter veränderten Vorzeichen“ stehen die Gottesdienste in der Fastenzeit, zu denen Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Rektor der Marienkapelle, jeweils freitags um 7.30 Uhr in die Würzburger Bürgerkirche am Marktplatz einlädt. Anlässlich des Priesterjahres predigt Hillenbrand dabei über den Beruf des Pfarrers. Am 19. Februar beginnt er die Reihe mit dem Thema „Weggemeinschaft mit Jesus Christus“. Am 26. Februar predigt Hillenbrand über den „Dienst an der Einheit“, am 5. März geht es um „Priester und Laien“. Weitere Themen sind „Leben in Ehelosigkeit“ (12. März), „Eucharistische Lebenskultur“ (19. März) sowie „Ständige Berufung“ (26. März). (7 Zeilen/0710/0222; E-Mail voraus) Fastenkur(s) in der Würzburger Augustinerkirche Würzburg (POW) Unter der Überschrift „Und ich sah … am Tisch ist Platz“ laden die Augustiner in Würzburg von Aschermittwoch, 17. Februar, bis zum ersten Fastensonntag, 21. Februar, zum Fastenkur(s) ein. Den Titel erhält die diesjährige Veranstaltungsreihe vom Bild „Würzburger Abendmahl“ des Kölner Künstlers Ben Willikens, das derzeit über dem Altar der Augustinerkirche hängt und den Kirchenraum im Rahmen des Projekts „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“ bis November prägt. Der Fastenkurs will die Apokalyptik mit ihrer Erfahrung von Krise und Not, von Enge und Haltlosigkeit einerseits sowie dem unbändigen Willen zum Überleben andererseits bedenken. Er startet am Aschermittwoch mit einem Bußgottesdienst um 17 Uhr in der Augustinerkirche. Dabei steht der Psalmvers „Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war“ im Mittelpunkt. An den folgenden drei Abenden wird die apokalyptische Thematik des Fastenkurses auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Den Anfang macht am Donnerstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr Roman Angst, reformierter Pfarrer und Leiter der Offenen Tür Bahnhofkirche in Zürich. Er stellt das Leben wider den alltäglichen Wahnsinn ins Zentrum seiner Überlegungen. Die musikalische Umrahmung des Abends liegt in den Händen von Nadine Winziers (Saxophon) und Friedrich Betz (Contrabass). Am Freitag, 19. Februar, trägt Dr. Wilhelm Bruners, Priester, Lyriker und Mitglied des „LYRIS“-Kreises, einer Vereinigung noch deutsch schreibender jüdischer Schriftsteller in Israel, um 19.30 Uhr eigene Gedichte und Kurzgeschichten rund um die Offenbarung des Johannes vor. Bis in die Geschichten hinein begleitet ihn dabei Dirk Rumig (Saxophon). Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Kunst- und Baureferent der Diözese, erschließt am Samstag, 20. Februar, um 19.30 Uhr das „Würzburger Abendmahl“. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Matthias Ernst (Klarinette). Eine eigene Auseinandersetzung mit dem „Würzburger Abendmahl“ will der ökumenische Schlussgottesdienst am Sonntag, 21. Februar, um 17.30 Uhr sein. Der Chor der Augustinerkirche gestaltet den Gottesdienst musikalisch. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. (22 Zeilen/0710/0215; E-Mail voraus) Schüler können sich über kirchliche Berufe informieren Würzburg (POW) Realschüler und Gymnasiasten, die 2010 oder 2011 ihren Abschluss machen, können sich am Samstag, 27. Februar, von 13 bis 16 Uhr im Kilianeum-Haus der Jugend, Ottostraße 1, in Würzburg über kirchliche Berufe informieren. Priester, Pastoral- und Gemeindereferenten, Religionslehrer sowie Ordensleute erzählen aus ihrem Alltag und beantworten Fragen. Auch die Ausbildungsverantwortlichen stehen zum Gespräch bereit. Das Team der Diözesanstelle Berufe der Kirche im Referat Geistliches Leben bittet um Anmeldung bis Dienstag, 23. Februar, unter der Telefonnummer 0931/38663715 oder E-Mail alexandra.eck@bistum-wuerzburg.de. (7 Zeilen/0710/0217; E-Mail voraus) Mit Gott Verbindung aufnehmen Würzburg (POW) Exerzitien im Alltag für junge Menschen bietet die Würzburger Diözesanstelle für Berufe der Kirche zur Fastenzeit an. Die Gruppentreffen finden jeweils sonntags vom 28. Februar bis einschließlich 28. März um 18.30 Uhr im Kilianeum-Haus der Jugend, Ottostraße 1, statt. Der Kurs richtet sich an junge Erwachsene bis 35 Jahre, die den Wunsch haben, ihren Alltag bewusster zu leben und neu oder tiefer mit Gott in Verbindung zu bringen. Anmeldung bis Dienstag, 23. Februar, und weitere Informationen bei: Alexandra Eck, Diözesanstelle Berufe der Kirche, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663715, E-Mail alexandra.eck@bistum-wuerzburg.de. (7 Zeilen/0710/0242; E-Mail voraus) Podiumsdiskussion über Kündigungen und Lohnkürzungen Aschaffenburg (POW) „Schutz vor Willkür und Ausbeutung – Betriebsräte stärken Arbeitnehmerrechte“ lautet der Titel einer Podiumsdiskussion in Aschaffenburg. Dazu laden die Katholische Arbeitnehmer- Bewegung (KAB) Aschaffenburg und die Katholische Betriebsseelsorge am Untermain am Donnerstag, 25. Februar, um 19 Uhr ins Martinushaus ein. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen neben den Themen Kündigung, Lohnkürzung und neue Arbeitszeitregelungen auch die Betriebsratswahlen 2010. Betriebsratsvorsitzende von Firmen aus Aschaffenburg und Obernburg berichten von ihren Erfahrungen. Das Publikum hat die Möglichkeit zu eigenen Beiträgen und Fragen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des diesjährigen „Rettungschirms für Beschäftigte“ der KAB statt. Weitere Informationen bei: KAB Aschaffenburg, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg, Telefon 06021/392140, E-Mail kab-aschaffenburg@bistum-wuerzburg.de. (10 Zeilen/0710/0224) Klimaschutz in Brasilien im Mittelpunkt Aschaffenburg (POW) Mit dem Klimaschutz in Brasilien beschäftigt sich ein Gesprächsnachmittag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Aschaffenburg. Die Informationsveranstaltung mit dem Motto „Klimawandel am Zuckerhut“ findet am Freitag, 26. Februar, um 16 Uhr im Martinushaus in Aschaffenburg statt. Schwester Delcí Maria Franzen, Beraterin der Brasilianischen Bischofskonferenz, referiert über die klimatischen Entwicklungen und Herausforderungen in Brasilien. Dabei geht es auch um die Rolle Deutschlands und der Weltgemeinschaft. Moderatorin ist Christiane Hetterich von der Würzburger Diözesanstelle für Mission, Entwicklung und Frieden. Die Leitung hat KAB-Bildungsreferent Ralph Stapp. Weitere Informationen bei: KAB Aschaffenburg, Telefon 06021/392140. (8 Zeilen/0710/0223) P O W 7 - 11 - 17.02.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de