I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 Würzburg: Erstmals drei Abende für Jubelpaare 3-4 (Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 steht unter Motto „Komm, Herr Jesus – Maranatha“) Programm der Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 vom 3. Juli bis 11. Juli 5-6 Aktuelles Lexikon – Frankenapostel 6 Berichte Würzburg/Haßfurt/Ebern: „Hochzeit des Jahres“ in den Haßbergen 7-8 (Dekanate Ebern und Haßfurt fusionieren zum Landkreis-Dekanat Haßberge) Volkersberg/Würzburg: Bedingungen fürs Ehrenamt verbessern 9 (Diözesanversammlung des BDKJ stellt neues Logo vor) Würzburg: Professjubiläen bei Erlöserschwestern 10 (Festgottesdienst mit Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele) Würzburg: Kurs soll sich in ganz Bayern verbreiten 11 (14 Kursleiterinnen für „Kess-erziehen von Anfang an“ erhalten Zertifikate) Passau/Würzburg: Zwei Würzburgerinnen lenken mit 12 (Neuer Landesvorsitz des Katholischen Deutschen Frauenbunds in Bayern) Würzburg: „Positiv für das Leben der Pfarrei“ 13 (Fundraising-Berater Dr. Martin Schwab stellt auf katholisch.de seine Arbeit vor) Würzburg: Auf Vernunft und Erfahrung angewiesen 14-15 (Ringvorlesung der Würzburger Theologie beendet) Würzburg: Immer mehr Hilfe suchende Senioren 16 (Ökumenische Bahnhofsmission Würzburg stellt Jahresbericht 2009 vor) Buch-Tipp Würzburg: Der Kiliansdom zu Würzburg 17 (Ein spannender Kirchenführer (nicht nur) für junge Besucher) Kurzmeldungen Würzburg: Fernseh-Dokumentation über Würzburger Walldürn-Wallfahrt 18 Würzburg/Münster: Würzburger Ordinariats-Mannschaft bestes bayerisches Team 18 Würzburg: Polizeipräsidentin Matthes besucht Mindzone-Stand 18 Personalmeldungen Tiefenthal/Waldbrunn: Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann wird 85 Jahre alt 19 Fellen/Burgsinn: Pfarrer i. R. Alfred Stürmer wird 80 Jahre alt 19 Münsterschwarzach/Ndanda: Pater Laurentius Hennemann seit 60 Jahren Priester 19 Würzburg/Amorbach: Yagappa Kaplan in der künftigen Pfarreiengemeinschaft Amorbach 20 Würzburg: Bischof Hofmann beruft Mitglieder der Liturgiekommission 20 Würzburg: Alfred Salomon, Ehrenvorsitzender der Ackermann-Gemeinde, gestorben 20 Veranstaltungen Würzburg/Obernburg: 150. Todestag von Bischof Johannes Nepomuk Neumann 21 Würzburg: Führung zur Sonderausstellung im Museum am Dom 21 Würzburg: Fortbildung – Den Neubeginn ganzheitlich gestalten 21 Würzburg: Domschul-Diskussion zu „Missbrauch und Katholische Kirche“ 21 Maria Ehrenberg: Mariä Heimsuchung auf dem Maria Ehrenberg 22 Triefenstein: Rockmusik im Kloster 22 (Christusträger laden zum Open-Air-Festival ins Kloster Triefenstein ein) Zur Information Bischofstermine im Juli 23-26 Geburtstage und Jubiläen im Juli 27 Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 Erstmals drei Abende für Jubelpaare Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 steht unter Motto „Komm, Herr Jesus – Maranatha“ – Tag der Kindergärten mit rund 1300 Kindern aus den Landkreisen Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld – Über 10.000 Gläubige werden erwartet Würzburg (POW) Nach dem übergroßen Andrang im vergangenen Jahr gibt es bei der Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 zum ersten Mal drei Gottesdienste für Ehejubilare, die vor 25, 50 und 60 Jahren geheiratet haben. Zu der Festwoche vom Samstag, 3. Juli, bis Sonntag, 11. Juli, werden über 10.000 Katholiken aus der Diözese Würzburg in der Bischofsstadt erwartet. Sie steht unter dem Leitwort: „Komm, Herr Jesus – Maranatha“. „Jesus Christus bleibt der Herr der Geschichte. Bei allen Umbrüchen und Veränderungen können wir ihm vertrauen“, erläutert Bischof Hofmann zum Motto der diesjährigen Wallfahrt. Während der Kilianiwoche gedenken die Gläubigen des Bistums Würzburg der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan. Der Schrein der vor mehr als 1300 Jahren ermordeten Märtyrer ist an allen Tagen im Kiliansdom aufgestellt. Den Auftakt der Festwoche bildet am Samstag, 3. Juli, der Tag der Jugend. Um 14.30 Uhr beginnt die Reliquienprozession mit einer Statio in der Pfarrkirche Sankt Burkard. Anschließend werden die Häupter der Frankenapostel in den Kiliansdom getragen. Dort schließt sich eine Pontifikalvesper mit Bischof Hofmann an. Danach sind die Teilnehmer zur Begegnung in das Sankt Burkardus-Haus eingeladen. Gleiches gilt nach der Vigil mit eucharistischer Anbetung, die um 19 Uhr im Dom beginnt. Das Dekanat Würzburg-Stadt hat seinen Wallfahrtstag am Sonntag, 4. Juli. Um 10 Uhr feiert Bischof Hofmann ein Pontifikalamt zum Hochfest der Frankenapostel. Die Vesper um 15 Uhr hält er im Neumünster. Aus Aschaffenburg und Würzburg werden zum Tag der katholischen Schulen am Montag, 5. Juli, über 2000 Schülerinnen der Maria-Ward-Schulen erwartet. Sie nehmen um 11 Uhr im Dom am Pontifikalamt mit Bischof Hofmann teil. Eine Begegnung im Sankt Burkardus-Haus schließt sich an. Um 19 Uhr sind Politiker, Laienräte und Mitglieder von Kirchenverwaltungen zum Pontifikalamt mit Weihbischof Ulrich Boom in den Dom eingeladen. Eine Begegnung im Innenhof des Domkreuzgangs schließt sich an. Wallfahrer aus den Dekanaten Alzenau, Aschaffenburg-Stadt, Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-West, Miltenberg, Obernburg, Würzburg-links des Mains, Würzburg-rechts des Mains, Bad Neustadt und Rhön-Grabfeld werden am Dienstag, 6. Juli, erwartet. Weihbischof Boom feiert mit den Wallfahrern und mit den Pfarrhaushälterinnen um 9.30 Uhr im Kiliansdom ein Pontifikalamt und lädt anschließend zur Begegnung in das Sankt Burkardus-Haus ein. Aus Anlass des Tags der Priester, Diakone und pastoralen Berufe feiert Bischof Hofmann um 14.30 Uhr eine Pontifikalvesper im Dom. Dabei werden die neuen Dekane für ihren Dienst beauftragt. Eine Begegnung im Sankt Burkardus-Haus findet im Anschluss statt. Die Ehejubilare aus der Region Würzburg sind um 18 Uhr zum Pontifikalamt mit Bischof Hofmann in den Kiliansdom sowie zur nachfolgenden Begegnung in das Sankt Burkardus-Haus eingeladen. Am Mittwoch, 7. Juli, werden die Dekanate Karlstadt, Lohr, Ochsenfurt und Kitzingen zum Wallfahrtstag erwartet. Weihbischof Boom feiert um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt im Dom. Zum Tag der Orden und der Weltmission spricht Karmelitenprovinzial Pater Dr. Ulrich Dobhan zum Thema „Edith Stein – eine universale Gestalt“. Um 12 Uhr beten die Ordensfrauen und -männer sowie die Missionsleute die Mittagshore im Seitenschiff des Doms. Um 14.30 Uhr feiert Bischof Hofmann mit ihnen ein Pontifikalamt. Ehejubilare aus der Region Schweinfurt sind um 18 Uhr zum Pontifikalamt mit Bischof Hofmann in den Dom eingeladen. Eine Begegnung schließt sich an. Der Donnerstag, 8. Juli, ist Wallfahrtstag für die Dekanate Schweinfurt-Stadt, Schweinfurt-Nord, Schweinfurt-Süd, Haßberge, Bad Kissingen und Hammelburg. Um 9.30 Uhr feiert Weihbischof Boom ein Pontifikalamt im Kiliansdom. Eine Begegnung im Sankt Burkardus-Haus schließt sich an. Zum Tag der Kinder und Jugendlichen an Förderschulen hält Weihbischof Boom um 11.15 Uhr im Dom eine Wort-Gottes-Feier. Anschließend sind Schüler und Lehrer zur Begegnung in das Sankt Burkardus-Haus geladen. Das Pontifikalamt zum Tag der Ehejubilare aus der Region Aschaffenburg feiert Bischof Hofmann um 18 Uhr im Dom. Eine Begegnung im Sankt Burkardus-Haus schließt sich an. Am Freitag, 9. Juli, steht der Tag der Kindergärten auf dem Programm. Um 10.30 Uhr werden zur Wort-Gottes-Feier mit Bischof Hofmann im Kiliansdom und zur anschließenden Begegnung im Sankt Burkardus-Haus rund 1300 Kinder aus 88 Kindertageseinrichtungen der Landkreise Bad Kissingen (42 Einrichtungen/578 Kinder), Haßberge (21/409) und Rhön-Grabfeld (25/286) erwartet. Beim Pontifikalamt zum Tag der Verantwortlichen in Erziehung und Schule verleiht um 17 Uhr der Bischof 58 Lehrerinnen und Lehrern die Missio Canonica. Eine Begegnung im Sankt Burkardus-Haus schließt sich an. Der Samstag, 10. Juli, ist als Wallfahrtstag den Kranken und Behinderten sowie den Aussiedlern und Heimatvertriebenen gewidmet. Um 10.30 Uhr feiert Bischof Hofmann mit Kranken und Behinderten einen Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom. Um 11 Uhr sind Aussiedler und Heimatvertriebene zur Eucharistiefeier mit Weihbischof Boom ins Neumünster eingeladen. Im Anschluss an eine Begegnung im Sankt Burkardus-Haus bieten um 13.15 Uhr die Wetschehauser Tanzgruppe der Banater Schwaben, die Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen, die Jugendtanzgruppe der Deutschen aus den östlichen Ländern, der Chor der Oberschlesier sowie Alfred Kipplinger und Christian Kuznik ein kulturelles Programm. Eine ökumenische Kiliansandacht im Neumünster um 15 Uhr gestalten Aussiedler- und Vertriebenen-Seelsorger Monsignore Karlheinz Frühmorgen und Diakon Georg Pfundt, Aussiedler-Seelsorger im evangelischen Dekanat Würzburg. Zum Internationalen Familiensonntag sind die Gläubigen am letzten Tag der Kilianiwoche 2010 in den Kiliansdom eingeladen. Um 10 Uhr feiert Bischof Hofmann am Sonntag, 11. Juli, einen Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom. Für Kleinkinder gibt es eigens einen Krabbelteppich. Rund um das Sankt Burkardus-Haus schließt sich ab 11.30 Uhr ein „Buntes Fest“ mit Neumünsterführungen, Märchenstunde, Torwandschießen, Hüpfburg und weiteren Attraktionen für Groß und Klein an. In der Kiliansgruft im Neumünster wird werktags um 8 Uhr eine Heilige Messe gefeiert. Gelegenheit zur Eucharistischen Anbetung besteht täglich von 7 bis 17 Uhr in der Anbetungskapelle des Neumünsters. Andachten für Wallfahrer werden von Dienstag bis Donnerstag jeweils um 15 Uhr in der Neumünsterkirche gehalten. Beichtgelegenheit besteht im Dom werktags von 8.30 bis 9.30 Uhr, in der Kiliansgruft des Neumünsters samstags von 10 bis 12 Uhr, in der Augustinerkirche montags bis freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie in der Franziskanerkirche täglich von 7 bis 12 Uhr und montags bis freitags von 14.30 bis 18 Uhr. Domführungen gibt es in der Kilianiwoche täglich um 12.30 Uhr, Treffpunkt ist am Hauptportal. Um 13.30 Uhr besteht täglich Gelegenheit, an einer Neumünsterführung teilzunehmen. (75 Zeilen/2510/0807; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Programm der Kiliani-Wallfahrtswoche 2010 vom 3. Juli bis 11. Juli Samstag, 3. Juli: Tag der Jugend: Jugend-Wallfahrt zur Eröffnung der Kilianiwoche, 14.30 Uhr Statio Pfarrkirche Sankt Burkard, Reliquienprozession zum Dom. Dort Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. Anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus. Um 19 Uhr Vigilfeier mit Bischof Hofmann im Dom, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus. Sonntag, 4. Juli, Hochfest der Frankenapostel: 10 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Bischof Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom, gleichzeitig Wallfahrtsgottesdienst für das Dekanat Würzburg-Stadt 15 Uhr Pontifikalvesper im Neumünster mit Bischof Hofmann und Weihbischof Boom Montag, 5. Juli: Tag der katholischen Schulen: 11 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Bischof Hofmann, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Tag der Politiker, der Laienräte sowie Mitglieder der Kirchenverwaltungen: 19 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Weihbischof Boom, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Dienstag, 6. Juli: Tag der Pfarrhaushälterinnen: 9.30 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Weihbischof Boom, gleichzeitig Wallfahrtsgottesdienst für die Wallfahrer aus den Dekanaten Alzenau, Aschaffenburg-Stadt, Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-West, Miltenberg, Obernburg, Würzburg-links und -rechts des Mains, Rhön-Grabfeld und Bad Neustadt, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Tag der Priester, Diakone und pastoralen Berufe: 14.30 Uhr Pontifikalvesper im Dom mit Bischof Hofmann und Weihbischof Boom, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Tag der Ehejubilare aus der Region Würzburg: 18 Uhr Pontifikalamt im Dom mit Bischof Hofmann, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Mittwoch, 7. Juli: 9.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst im Dom für die Dekanate Karlstadt, Lohr am Main, Kitzingen und Ochsenfurt mit Weihbischof Boom Tag der Orden und der Weltmission: ab 9.30 Uhr Begegnung im Sankt Burkardus-Haus, 14.30 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Bischof Hofmann Tag der Ehejubilare aus der Region Schweinfurt: 18 Uhr Pontifikalamt im Dom mit Bischof Hofmann, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Donnerstag, 8. Juli: 9.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst im Dom für die Dekanate Haßberge, Schweinfurt-Stadt, Schweinfurt-Nord, Schweinfurt-Süd, Bad Kissingen und Hammelburg mit Weihbischof Boom, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Tag der Kinder und Jugendlichen an Förderschulen: 11.15 Uhr Wort-Gottes-Feier im Dom mit Weihbischof Boom, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Tag der Ehejubilare aus der Region Aschaffenburg: 18 Uhr Pontifikalamt im Dom mit Bischof Hofmann, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Freitag, 9. Juli: Tag der Kindergärten: 10.30 Uhr Wort-Gottes-Feier im Dom mit Bischof Hofmann, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Tag der Verantwortlichen in Erziehung und Schule: 17 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Bischof Hofmann mit Verleihung der kirchlichen Lehrerlaubnis (missio canonica), anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Samstag, 10. Juli: Tag der Kranken und Behinderten: 10.30 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Bischof Hofmann, anschließend Begegnung im Dom Tag der Aussiedler und Vertriebenen: 11 Uhr Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Boom im Neumünster, anschließend Begegnung im Sankt Burkardus-Haus Sonntag, 11. Juli: Internationaler Familiensonntag: 10 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom mit Bischof Hofmann und Weihbischof Boom, anschließend Fest der Begegnung im Sankt Burkardus-Haus In der Kiliansgruft im Neumünster wird werktags um 8 Uhr eine Heilige Messe gefeiert. Gelegenheit zur Eucharistischen Anbetung besteht täglich von 7 bis 17 Uhr in der Anbetungskapelle des Neumünsters. Andachten für Wallfahrer werden von Dienstag bis Donnerstag jeweils um 15 Uhr in der Neumünsterkirche gehalten. Beichtgelegenheit besteht im Dom werktags von 8.30 bis 9.30 Uhr, in der Kiliansgruft des Neumünsters samstags von 10 bis 12 Uhr, in der Augustinerkirche montags bis freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie in der Franziskanerkirche täglich von 7 bis 12 Uhr und montags bis freitags von 14.30 bis 18 Uhr. Domführungen gibt es in der Kilianiwoche täglich um 12.30 Uhr, Treffpunkt ist am Hauptportal. Um 13.30 Uhr besteht täglich Gelegenheit, an einer Neumünsterführung teilzunehmen. (61 Zeilen/2510/0811) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aktuelles Lexikon Frankenapostel (POW) Kilian, Kolonat und Totnan heißen die drei Frankenapostel. Sie werden besonders im Bistum Würzburg verehrt, weil sie in der Stadt am Main vor über 1300 Jahren den Märtyrertod erlitten haben. Während der Kilianifestwoche 2010 vom 3. bis 11. Juli sind ihre Häupter im Kiliansdom aufgestellt und Ziel tausender Menschen aus der gesamten Diözese. Als Bistumspatrone finden sie besondere Verehrung. Um 686 kamen die Missionare aus Irland an den Main, um den christlichen Glauben zu verkünden, zu taufen und zu firmen. Im damals schon befestigten Ort Würzburg fanden sie dabei guten Anklang bis sie durch ihre Lehre mit dem regierenden Herzogshaus in Konflikt gerieten und deshalb im Jahr 689 umgebracht wurden. Zeugin der Mordtat war die Christin Burgunda, die durch die Missionspredigten stark beeindruckt den Glaubensboten half und ihre Zelle an die Kapelle anbauen ließ, in der bei Nacht der dreifache Mord geschah. Näheres zur Vita der Frankenapostel findet sich in den beiden ältesten Lebensbeschreibungen der Heiligen, der „Passio minor“ aus dem achten Jahrhundert und der „Passio maior“ aus dem neunten Jahrhundert. „Fest miteinander vereint ließen sie alles zurück und brachen von ihrem Vaterland auf“, heißt es in der „Passio minor“ über die Fahrt von Irland nach Germanien. Über ihr Martyrium ist in der „Passio minor“ zu lesen: „Zur Nachtzeit, als sie einmütig zum Lob Gottes vereint waren, trat der Henker zu ihnen, das Schwert gezückt, gewissermaßen gerüstet, sie, die Freunde Gottes nach dem Befehl der Geilana, der Gattin des Herzogs Gozbert, zu töten.“ Das Grab der Frankenapostel zog über die Jahrhunderte hinweg Landsleute und Pilger an. Reliquien der Heiligen ruhen im Kiliansschrein in der Kiliansgruft der Neumünsterkirche, die Häupter werden während des Jahres in einem Bergkristallschrein im Altar des Domes aufbewahrt. Zahlreiche Patrozinien fränkischer Gotteshäuser weisen auf die besondere Wertschätzung der Frankenapostel hin. Rund um das Hochfest der Frankenapostel am 8. Juli haben sich neben der Kilianiwallfahrtswoche auch weltliches Feiern und Handeln angesiedelt: das Kilianivolksfest in Würzburg mit Fahrgeschäften und Unterhaltung sowie die Kilianimesse im Herzen Würzburgs. Im Jahr 2010 steht die kirchliche Festwoche unter dem Motto „Komm, Herr Jesus – Maranatha“. (23 Zeilen/2510/0810; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Berichte „Hochzeit des Jahres“ in den Haßbergen Dekanate Ebern und Haßfurt fusionieren zum Landkreis-Dekanat Haßberge – Feier am 27. Juni mit Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand in Haßfurt Würzburg/Haßfurt/Ebern (POW) Erstmals seit der Dekanatsreform im Bistum Würzburg im Jahr 1975 fusionieren zwei Dekanate: Die Dekanate Ebern und Haßfurt schließen sich zum Dekanat Haßberge zusammen. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann verfügte die Fusionierung auf Antrag der Dekane Franz Schmitt (Ebern) und Joachim Morgenroth (Haßfurt) und nach Anhörung und Zustimmung der Verantwortlichen. Offiziell verkündet und gefeiert wird die Fusion bei einem Gottesdienst mit Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Sonntag, 27. Juni, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Kilian in Haßfurt. Die Diskussion um die Fusion der beiden Dekanate im Landkreis Haßberge wird bereits seit fünf Jahren geführt. „Gut Ding will Weile haben, und die Gedanken mussten sich erst in den Köpfen festsetzen, bis eine solche Entscheidung getroffen werden konnte“, sagt Haßfurts Dekan Morgenroth zum Fusionierungsprozess. Sein Eberner Kollege Schmitt betont den ursprünglichen Wunsch, angesichts der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften auch eine engere Zusammenarbeit der beiden Dekanate zu suchen. Durch die Bildung der Pfarreiengemeinschaften habe sich die Organisationsstruktur grundlegend verändert, ergänzt Morgenroth. Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Pfarreien und den Hauptamtlichen fänden zu einem großen Teil auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaft statt. „Die Dekanatsebene hat hier an Bedeutung verloren. 1975 gab es im Bereich des damals aus den Dekanaten Haßfurt und Hofheim gebildeten Dekanats Haßfurt 28 Pfarreien und Kuratien, die von 21 Pfarrern und Kaplänen betreut wurden; heute sind es fünf Pfarreiengemeinschaften mit aktuell vier Pfarrern und drei Kaplänen“, beschreibt Morgenroth die Veränderungen. Im Dekanat Ebern, das 1975 aus den früheren Dekanaten Eltmann und Ebern entstand, bilden heute 22 Pfarreien, sieben Kuratien und 31 Filialen sieben Pfarreiengemeinschaften. Die Diözese Würzburg ließ den Verantwortlichen in den beiden Dekanaten in den vergangenen Jahren freie Hand. „Wir zwingen keine Dekanate zur Fusion, begleiten und fördern aber Prozesse des Zusammenschlusses von Nachbardekanaten“, unterstreicht Generalvikar Hillenbrand. Es gebe keinen Druck von oben, vielmehr müsse die Bewusstseinsbildung vor Ort geschehen. Überlegungen für weitere Fusionen von Dekanaten im Bistum Würzburg gibt es nach Angaben Hillenbrands im Landkreis Rhön-Grabfeld sowie im Raum Aschaffenburg. Die Premiere im Landkreis Haßberge beschreibt Hillenbrand scherzhaft als „Hochzeit des Jahres“. Sie könne beispielhaft sein für andere Regionen der Diözese. „Ich begrüße diese neue Form der Zusammenarbeit auf Ebene eines Landkreises ausdrücklich und werde den Verantwortlichen vor Ort in der liturgischen Feier anlässlich der Errichtung besonders für den Einsatz in den vergangenen Jahren danken und sie ermutigen, die Herausforderungen neuer und größerer pastoraler Räume anzunehmen.“ Vorteile der Fusion erhoffen sich Kirche und Politik. Die bisherigen Dekane Morgenroth und Schmitt gehen von einer Reduzierung der Termine und einer aktualisierten Arbeitsstruktur für den neuen Dekan und die Verantwortlichen im Landkreis-Dekanat aus. Darüber hinaus gebe es eine Reihe kirchlicher Einrichtungen und Veranstaltungen, die schon lange auf Ebene des Landkreises Haßberge und nicht auf der bisherigen Dekanatsebene arbeiteten oder stattfänden: das Diözesanbüro, die Caritas, die Jugend- und Familienseelsorge, der Bau- und Finanzsekretär, das Bibelerlebnismuseum, der Sinnzeit-Gottesdienst und vieles mehr. Außerdem passe die neue Struktur besser für die Zusammenarbeit mit dem evangelische Dekanat Rügheim und dem Landratsamt Haßberge, sind sich Morgenroth und Schmitt einig. Im Landratsamt wird die Fusion sehr positiv gesehen: „Ich habe mir schon lange gewünscht, auf kirchlicher Seite Ansprechpartner zu haben, deren Zuständigkeit weitgehend deckungsgleich mit dem Landkreis ist. Dieser Wunsch wird mit der Fusion der beiden Dekanate Haßfurt und Ebern weitgehend erfüllt“, sagt Haßberge-Landrat Rudolf Handwerker. Die alten Dekanatsgrenzen von Haßfurt und Ebern seien den Menschen fast vier Jahrzehnte nach der Kreisgebietsreform fremd geworden. Die Bürger seien inzwischen gewohnt, in den Kategorien der politischen Gemeinden und Landkreise zu denken. Landrat Handwerker ist im Alltag vor allem die schnelle und unbürokratische Abstimmung mit der katholischen Kirche – also dem Dekan – wichtig. Beide Kirchen arbeiteten auf vielfältigen Gebieten mit der Behörde Landratsamt zusammen. Das sei beispielsweise in der regelmäßigen Mitarbeit von Kirchenvertretern im Jugendhilfeausschuss und in der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtspflege des Kreises festgeschrieben. Bei der Erstellung des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für den Landkreis sei er wiederum auf die Mitarbeit der beiden Kirchen angewiesen. Konkrete Berührungspunkte gebe es auch bei der offenen Ganztagsbetreuung am Schulzentrum Haßfurt oder bei dem Projekt „Bibelwelten“, für das ein Förderantrag aus dem LEADER-Programm der EU gestellt werden soll. „Im Mehrgenerationenhaus des BRK-Kreisverbandes arbeitet die katholische Ortskirche ebenso mit wie in der Jugend- und Seniorenarbeit durch ihre Zielgruppen-Seelsorge“, führt Landrat Handwerker aus. Die beiden Kirchen animierten nach wie vor sehr viele Menschen vom Kindes- bis zum Seniorenalter, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft und für ihre Nachbarschaft zu engagieren. Diese Fähigkeit, mitmenschliche Hilfe zu stimulieren und zu organisieren, schätze er als Lokalpolitiker außerordentlich hoch. „Auch auf diesem Felde ist es von Vorteil, wenn die Verantwortlichen bei den Kirchen für ein Gebiet sprechen, das mit dem Landkreis deckungsgleich ist“, unterstreicht Handwerker. Gegenüber den erhofften Vorteilen fallen die befürchteten Nachteile nur gering ins Gewicht. Für Dekan Schmitt könnte der „geschwisterliche Austausch“ durch weniger gemeinsame Treffen zu kurz kommen. Auch sieht er die Gefahr, der künftige Dekan könne angesichts der Größe des Dekanats und seiner Aufgaben in Pfarreiengemeinschaft und Dekanat überfordert werden. Dekan Morgenroth weist auf vorhandene Befürchtungen hin, die Hauptamtlichen im Dekanat könnten weniger miteinander zu tun haben. Zur Fusionsfeier haben die Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort ihre Aufgaben erledigt. Sie diskutierten über Vor- und Nachteile einer Fusion und votierten dann für den Zusammenschluss. Am 14. Juni 2010 wählte der neue gemeinsame Dekanatsrat Haßberge schließlich Klaudia Schwarz aus Wonfurt zur neuen Vorsitzenden, ihre Stellvertreter sind Ralf Nowak aus Pfarrweisach und Alfred Neugebauer aus Rentweinsdorf. Da die Dekane Morgenroth und Schmitt im Herbst neue Aufgaben übernehmen und das Dekanat verlassen, gibt es für das Dekanat Haßberge ab 1. Juli 2010 auch einen neuen Dekan. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger wählten am 14. Juni Pfarrer Stefan Gessner aus der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund“ zum Dekan. Sein Stellvertreter ist Pfarrer Martin Wissel aus der Pfarreiengemeinschaft „Maintal – Heilige Länder“. Bischof Hofmann bestätigte die Wahl am 17. Juni und wünschte dem neuen Dekanat Haßberge Gottes Segen für die künftige Zusammenarbeit und ein gelingendes Zusammenwachsen in den kommenden Jahren. bs (POW) (78 Zeilen/2510/0796; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Bedingungen fürs Ehrenamt verbessern Diözesanversammlung des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend stellt neues Logo vor – Weibliche Vorstandsposten bleiben vakant Volkersberg/Würzburg (POW) Verbesserte Bedingungen für ein ehrenamtliches Engagement hat die Diözesanversammlung des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auf dem Volkersberg gefordert. Die rund 60 Delegierten beauftragten den Diözesanvorstand, sich bei der Industrie- und Handelskammer sowie weiteren Wirtschaftsverbänden dafür einzusetzen, dass die gesetzlich geregelte „Freistellung zum Zwecke der Jugendarbeit“ besser umgesetzt wird und Auszubildenden sowie jungen Arbeitnehmern ermöglicht wird, an Freizeitmaßnahmen und Bildungsveranstaltungen teilzunehmen. Darüber hinaus soll der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter, die Jugendleitercard (Juleica), als anerkanntes Qualitätssiegel besser vermarktet und für Jugendliche attraktiver gestaltet werden. So soll – nach dem Vorbild von Stadt und Landkreis Schweinfurt – unter anderem im gesamten Bistum der Besuch im Kino und in Schwimmbädern für Juleica-Inhaber vergünstigt werden. Erstmals wird die BDKJ-Stiftung „Jugend ist Zukunft“ in diesem Jahr den Bischof-Stangl-Preis vergeben. Mit ihm soll in der Diözese Würzburg kontinuierliche kirchliche Jugendarbeit gewürdigt werden, die Räume und Lernfelder für junge Menschen schafft, die Mündigkeit in Kirche und Gesellschaft einübt und dahin führt, das Leben in Kirche und Gesellschaft mitzugestalten. Bewerben können sich verbandliche und nichtverbandliche Gruppen, die kirchliche Jugendarbeit leisten. Vorgestellt wurde das neue Logo des Dachverbands, das so genannte „Kreuzsegel“ in Grün. Es ahmt die Bewegungen des Kreuzzeichens nach und ist seit Anfang des Jahres das neue verbindliche BDKJ-Logo auf allen Ebenen. Die Delegierten entschieden sich, es mit dem Frankenapostel Kilian zu regionalisieren. Der Diözesanverband Würzburg wird das neue Logo nun Schritt für Schritt umsetzen. Im Gottesdienst mit Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher stimmten sich die Delegierten auf das neue Logo ein, indem sie Wünsche und Hoffnungen, die sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit verbinden, auf grüne Stoffbänder schrieben und das neue Logo damit ausfüllten. Weiterhin vakant bleiben die beiden ehrenamtlichen Vorstandsposten für Frauen. Als Delegierte für den Diözesanrat wurden Maria Gallenberger, Verena Künzl, Wolfgang Schuberth, Philipp Stark und Felix Behl sowie Lukas Götz und Johannes Reichert als Ersatzdelegierte gewählt. Evelyn Zehnder und Monika Hoheisel bilden zusammen mit der Diözesanvorsitzenden Kristina Bopp den Wahlausschuss für die nächsten Diözesanversammlungen. Als Gäste begrüßte der Diözesanvorstand bei der Diözesanversammlung Domkapitular Christoph Warmuth, Stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling, Claudia Junker vom BDKJ Bayern und Tilo Hemmert, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Unterfranken. (31 Zeilen/2510/0808; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Professjubiläen bei Erlöserschwestern Festgottesdienst mit Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele Würzburg (POW) Bei einem Festgottesdienst in der Mutterhauskirche in der Ebracher Gasse mit Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele haben am Samstag, 19. Juni, 16 Erlöserschwestern ihr 50. und eine Schwester ihr 25. Professjubiläum gefeiert. Konzelebranten waren Kardinal Estanislao Esteban Karlic, emeritierter Erbischof von Paraná (Argentinien), Spiritual Prälat Kurt Witzel sowie zahlreiche Priester aus den Heimatpfarreien und Einsatzorten der Jubilarinnen. Generaloberin Schwester Juliane Friedrich dankte den Jubilarinnen für deren selbstlosen Dienst in einem langen Ordensleben. Aus dem Geist der Erlöserspiritualität hätten sie in Werken der Barmherzigkeit den Sendungsauftrag der Kongregation verwirklicht. In seiner Predigt erinnerte Bischof Scheele die Jubilarinnen an ihre Berufungsgeschichte und den Beginn ihres Ordenslebens. Er ermutigte sie, auch heute ihre Berufung zur Liebe zu leben, indem sie den Menschen die Liebe Gottes in Wort und Tat bezeugen. Als Erinnerung an ihre Taufe und ihre Profess wurde jeder Jubilarin eine brennende Kerze überreicht. Mit dem erneuerten Auftrag, die Berufung zur Liebe zu leben, stimmten die Jubilarinnen in die Jubelgesänge ein und dankten Gott für ihr reich erfülltes Ordensleben. 50. Professjubiläum begingen: Schwester Adalberta Schrepfer (Bad Königshofen), Schwester Almara Römert (Würzburg), Schwester Claretta Weckesser (Nürnberg), Schwester Clemente Elbert (Wörth), Schwester Generosa Kaiser (Hambach bei Schweinfurt), Schwester Gudrun Kohlschreiber (Apfelbach), Schwester Hathelma Schmalz (Stadtobersdorf/Sudetenland), Schwester Herlindis Metz (Ehenfeld bei Amberg), Schwester Irmentraut Michelfeit (Iglau/Sudetenland), Schwester Isolde Rehse (Wuppertal), Schwester Jazintha Kessler (Wollbach, Landkreis Bad Kissingen), Schwester Kuniberta Zimmermann (Ballingshausen), Schwester Norbertina Kunze (Niederfeld bei Breslau), Schwester Reinholdis Schaub (Großenseebach), Schwester Waltrud Arnold (Fechenbach) und Schwester Hilaria Surowy (Breslau/Schlesien). 25. Professjubiläum feierte Schwester Benedikta Fladerer (Marktheidenfeld). Am Samstag, 26. Juni, begehen weitere zwölf Erlöserschwestern im Kloster Maria Hilf in Heidenfeld ihre Professjubiläen. (24 Zeilen/2510/0820; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurs soll sich in ganz Bayern verbreiten 14 Kursleiterinnen für „Kess-erziehen von Anfang an“ erhalten Zertifikate – Neues Angebot für Eltern mit Kindern bis drei Jahre Würzburg (POW) Kess-erziehen – die Kursreihe des Familienbunds der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg für Eltern von Kindern ab drei Jahren hat sich seit sechs Jahren erfolgreich in der Diözese etabliert. Jüngst entwickelten die Verantwortlichen des Familienbunds im Auftrag des Bayerischen Sozialministeriums zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung (AKF) in Bonn den „kleinen Bruder“: Kess-erziehen von Anfang an – für Eltern mit Kindern bis drei Jahre. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten die ersten 14 Kursleiterinnen nach erfolgreicher Ausbildung ihre Zertifikate im Kloster Oberzell. „Familienpolitik sollte den Familien helfen, sich selbst zu helfen. Sie muss begleiten, beraten und bilden“, erklärte FDK-Vorsitzender Michael Kroschewski die Motivation des Familienbunds für die Kess-erziehen-Kurse. „Kess-erziehen ist ein Konzept, das einem positiven Menschenbild verpflichtet ist, das begleitet und bestärkt.“ Insofern sehe er in der Bildung der Familien die richtige Antwort auf die Stärken als auch auf die Defizite in den Familien. Besonders das gewählte und nun weiterentwickelte Kurskonzept sei eine sehr gute Möglichkeit, situationsorientiert, niederschwellig und stärkenorientiert auf die Herausforderungen in modernen Familien zu reagieren. Kess-erziehen sei heute nicht mehr nur ein Name, es stehe vielmehr für eine Erziehungshaltung, betonte Maria Feldes, Vorstandsmitglied der AKF. „Unser Ziel ist es jetzt, diesen Kurs über Unterfranken hinaus nach Bayern zu tragen.“ Dafür werden die 14 neuen Kursleiterinnen aus den Diözesen Würzburg, Passau, Augsburg, Bamberg, München und Eichstätt sorgen. In drei Ausbildungsblöcken lernten Sie die Schwerpunkte von „Kess-erziehen von Anfang an“ kennen und umsetzen. Projektleiterin Elisabeth Amrhein, die bereits für das erfolgreiche Kess-erziehen-Programm des FDK verantwortlich zeichnet, ist auch maßgeblich für die Weiterentwicklung des neuen Kurses zuständig. Zusammen mit Christof Horst, Anne Heck, Regine Hein und Regina Raulfs bildete sie die neuen Kursleiterinnen aus. Der von AKF und FDK entwickelte und modifizierte Kurs wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie von der Diözese Würzburg finanziell unterstützt. „Wir hoffen, dass sich dieses Konzept in ganz Bayern verbreitet“, wünschte sich FDK-Geschäftsführer Artur Eisenacher. Die Erziehungshaltung Kess steht für K wie kooperativ: Gemeinsam für ein gutes Familienklima sorgen und Konflikte so lösen, dass keiner zu kurz kommt. E wie ermutigend: Sich dem Kind zuwenden und seine Selbstständigkeit fördern. S wie sozial: Die Bedürfnisse des Kindes nach Zuwendung und Mitbestimmung erfüllen und darauf achten, dass es seinerseits die Bedürfnisse der Eltern respektiert. S wie situationsorientiert: Nicht stur „nach Lehrbuch“ erziehen, sondern die eigenen Möglichkeiten und Ziele achten. (31 Zeilen/2510/0815; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Zwei Würzburgerinnen lenken mit Neuer Landesvorsitz des Katholischen Deutschen Frauenbunds in Bayern – Unterstützung für Schüler-Mittagsbetreuung angemahnt Passau/Würzburg (POW) Zwei Frauen aus den Reihen des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) im Bistum Würzburg lenken ab sofort die Geschicke des bayerischen KDFB-Landesverbands mit. Bei der Delegiertenversammlung in Passau am Samstag, 19. Juni, wurde Lieselotte Feller (61) aus Würzburg zu einer der drei stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Das Amt der Schatzmeisterin übt in den kommenden vier Jahren Ilse Kraus (66) aus Würzburg aus. Mit Nachdruck sprachen sich die Delegierten dafür aus, dass das bayerische Kultusministerium mehr Geld für die Mittagsbetreuung von Schülern ausgibt. Der Bayerische Landesverband des KDFB ist nach eigenen Angaben alleiniger bayernweiter Anbieter von Schulungen und Fortbildungen für Mittagsbetreuung. Der Frauenbund brauche mehr Zuschüsse, um die steigende Nachfrage nach seinen Fortbildungen für Mittagsbetreuung zu bewältigen. Mittlerweile würden immer mehr Kinder in der Mittagsbetreuung bis 17 Uhr betreut. Daher ändere sich das Anforderungsprofil an das Personal enorm, besonders in pädagogischer Hinsicht. Die Beschäftigten in der Mittagsbetreuung müssen zudem mit einer großen Erwartungshaltung der Eltern zurecht kommen. Außerdem fordert der KDFB eine einheitliche Regelung für die Rückerstattung der Elternbeiträge von finanziell belasteten Familien. Die Träger der Mittagsbetreuung könnten – im Unterschied zu Kindergarten und Hort – die Elternbeiträge für Kinder aus finanziell angespannten Familien nicht über die Jugendhilfe zurückholen. Es muss nach Ansicht des KDFB gewährleistet sein, dass Kinder aus finanziell schwachen Familien weiterhin dieses Angebot nutzen können. (18 Zeilen/2510/0821; E-Mail voraus) „Positiv für das Leben der Pfarrei“ Dr. Martin Schwab, Fundraising-Berater der Diözese Würzburg, stellt auf katholisch.de seine Arbeit vor Würzburg (POW) Gutes Fundraising, also Spendergewinnung und strategische Vermarktung, fördert die positive Weiterentwicklung – auch in der Kirche. Das betont Dr. Martin Schwab, Referent für die Fundraising-Beratung im Bistum Würzburg, in einem Interview mit dem Internetportal „katholisch.de“. „Wer heute Spenden einwerben will, muss als gesamte Einrichtung überzeugend und einladend sein und seine Spender kreativ pflegen“, unterstreicht Schwab. Handwerklich professionell gemachtes Sponsoring habe gute Erfolgsaussichten. Als besonders gelungenes Beispiel nennt er die Aktion einer unterfränkischen Kleinstadt, bei der innerhalb von zwei Jahren über 100.000 Euro für das neue Pfarrheim gesammelt wurden. „Ein Prominenter besaß zum Beispiel ein gut restauriertes Käfer-Cabrio und hat es für einen Tag mit ihm als Chauffeur zur Verfügung gestellt. Der Pfarrer der Gemeinde hat ein mehrgängiges Menü gekocht.“ So sei nicht nur viel Geld gesammelt worden, sondern auch Talente entdeckt worden, von denen noch niemand wusste. „Ich habe festgestellt, dass erfolgreiches Fundraising das Leben der Pfarrei positiv beeinflusst“, erklärt der Fundraising-Berater. Es gebe mehr Zusammenhalt und die Menschen seien stolz auf ihre Pfarrei, wenn die die Lokalpresse über die Aktion berichte. Im Vergleich zu den USA, wo sich die Kirchen hauptsächlich über Spenden finanzieren, sei das Thema Fundraising in Deutschland noch nicht sehr etabliert. „Aber katholisches Fundraising ist im Kommen, und die Vernetzung wird wachsen, weil das Thema angesichts klammer Kassen ein Zukunftsthema ist.“ Schwierigkeiten bereite im ländlich geprägten Bistum Würzburg mitunter der Begriff „Fundraising“: „Wenn ich in einem Rhön-Dorf sage, ich bin von der Fundraising-Beratung, dann haben wir schon ein erstes Kulturhindernis.“ Die aktuellen Missbrauchsfälle erschwerten das Fundraising nur bedingt, weil das Bistum sehr offen mit dem Thema umgehe. Außerdem unterschieden die Menschen zwischen der Kirche in ihrem Ort und der gesamten Kirche, sagt Schwab. (22 Zeilen/2510/0800; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Auf Vernunft und Erfahrung angewiesen Ringvorlesung der Würzburger Theologie beendet – Liturgiewissenschaft und Moraltheologie im Dialog – Insgesamt rund 500 Besucher Würzburg (POW) Das Zweite Vatikanische Konzil spielt eine wichtige Rolle für das Selbstverständnis einer zeitgemäßen, an aktuellen Fragen interessierten Theologie. Das haben die Professoren Dr. Martin Stuflesser (Liturgiewissenschaft) und Dr. Stephan Ernst (Moraltheologie) am letzten Abend der von Katholischer Akademie Domschule und Katholisch-Theologischer Fakultät der Universität Würzburg veranstalteten Ringvorlesung „Was treibt die Theologie?“ betont. „Ein alter kirchlicher Grundvollzug, aber eine junge Disziplin der Theologie“ ist nach Stuflessers Eröffnungsvortrag die Liturgiewissenschaft. Letztlich sei dieses Wissenschaftsgebiet eine Frucht des Zweiten Vatikanums und habe im Zuge der Liturgiereform eine besondere Blüte erlebt. Stuflesser ging zunächst der Frage nach dem Material- und anschließend nach dem Formalobjekt des Faches Liturgiewissenschaft nach. Ersteres zeige sich in den „sprachlichen und nicht-sprachlichen Ausdrucksformen der Liturgie in synchroner und diachroner Perspektive, also in aktuellen wie historischen Feierformen“. Dabei müssten strenge wissenschaftliche Kriterien entwickelt werden, um festzulegen, wann etwas „Liturgie“ ist und wann nicht, wie Stuflesser auch anhand zweier Videoausschnitte verdeutlichte. Zu berücksichtigen sei dabei auch die Vielfalt rituellen Handelns im kirchlichen wie außer-kirchlichen Bereich. „Gerade weil nicht jedes rituelle Handeln im weiteren kirchlichen Kontext mit der Liturgie der Kirche gleichzusetzen ist, ergeben sich hier spannungsreiche Bezüge und Verweiszusammenhänge“, betonte der Liturgiewissenschaftler, der seit 2007 in Würzburg lehrt. Anschließend skizzierte Stuflesser anhand einiger Beispiele die drei klassischen methodischen Zugangswege des Faches. Als historisch arbeitendes Fach biete die Liturgiewissenschaft einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Feiergestalt der Liturgie und suche deshalb den Austausch mit der Kirchen- wie mit der Profangeschichte, mit der Archäologie, den Kulturwissenschaften, der Kunst- und Musikgeschichte. Als systematisch angelegte Wissenschaft biete sie eine theologische Erschließung der Liturgie und ihrer unterschiedlichen Feiergestalten; hier seien unter anderem Philosophie, biblische und systematische Theologie und Ökumene mögliche Diskurspartner. Eine pastoral-praktische Methodik schließlich entwickle „konkrete Modelle, wie das spannungsreiche Verhältnis von Sinngehalt und Feiergestalt der Liturgie konkret zu gestalten ist. Sie begleitet Reformprozesse der Liturgie durch kritische empirische Forschung, hinterfragt Plausibilitäten und entwickelt Methoden zur liturgischen Qualitätssicherung“, sagte Stuflesser. Liturgiewissenschaft reflektiere den gelebten Glauben, sie reflektiere auf gelebte Hoffnung hin. Liturgiewissenschaft wirke und arbeite in produktiver Spannung zwischen gefeiertem Glauben und gelebter Hoffnung, lautete Stuflessers Fazit. In seinem Statement „Moraltheologie als Theologische Ethik – Die Bedeutung des christlichen Glaubens für das ethische Handeln“ bot im Anschluss daran Ernst, Inhaber des Würzburger Lehrstuhls für Moraltheologie, eine Standortbestimmung seines Fachs. So sehr sie der biblisch-moraltheologischen Tradition und den ethischen Positionen des kirchlichen Lehramtes verpflichtet sei, könne sie sich andererseits nicht als reine Vertreterin eines nur für Christen einsichtigen Sonderethos‘ verstehen. Andernfalls werde sie in einer säkularen Gesellschaft nicht mehr als Gesprächs- und Diskurspartner wahrgenommen. Ausgehend von dem durch das Zweite Vatikanische Konzil angestoßenen veränderten Selbstverständnis der Moraltheologie plädierte Ernst für die Interpretation des Faches als theologische Ethik. Damit werde deutlich, „dass es primär um Ethik, also um die allgemeine Aufgabe ethischer Reflexion innerhalb der Gesellschaft geht, die hier allerdings in theologischer Perspektive und auf der Grundlage des christlichen Glaubens wahrgenommen wird“, sagte der Moraltheologe. Im Anschluss daran formulierte Ernst zwei Thesen, die für eine theologische Ethik zu gelten hätten. Zum einen: Auch in einer theologischen Ethik müssen Entscheidungen und Handlungen durch menschliche Vernunft und Erfahrung begründet werden. Maßstab des Handelns sei die personale Beziehung zwischen Gott und Mensch – weil Gott barmherzig ist, soll der Mensch es auch sein. Ernst betonte, dass diese Notwendigkeit einer vernunft- und erfahrungsbezogenen Begründung konkreter Normen auch für das Lehramt gelte. Dieses müsse bereit sein, die eigene Position der Kritik durch säkulare Vernunft und Erfahrung auszusetzen. Gerade angesichts der aktuellen Missbrauchsfälle sei zu hoffen, „dass das Lehramt die Bereitschaft entwickelt, der Moraltheologie auch im Bereich der Sexualethik mehr Freiraum zuzugestehen. Nur das kann im Interesse des Glaubens und der Kirche selbst sein“, sagte Ernst, der seit 1999 in Würzburg lehrt. Die sich aus der ersten These resultierende Frage, worin dann überhaupt noch das eigentlich Christliche einer christlichen beziehungsweise theologisch orientierten Ethik bestehe, beantwortete Ernst mit der zweiten These seines Vortrags: Das christliche Proprium bestehe darin, ethisches Wollen und Handeln möglich zu machen. Das ermögliche der Glaube dadurch, dass er menschliches Handeln in den neuen und umfassenden Sinnhorizont von Schöpfung, Erlösung und Vollendung der Welt durch Gott stelle. Das eigentliche Grundproblem des Menschen bestehe weniger darin, nicht zu wissen, was richtig ist, sondern darin, dass er durch seinen Egoismus oft daran gehindert werde, das als richtig Erkannte auch zu wollen und zu tun. Urgrund dieses Grundproblems sei letztlich die Existenzangst des Menschen, die ihn im Bewusstsein seiner Endlichkeit und Verletzbarkeit dazu bringe, sich um sich selbst zu sorgen um jeden Preis und – wenn nötig – auch auf Kosten anderer. Das Potenzial von Offenbarung und Glaube bestehe gerade darin, dem Menschen zu helfen, seinen Egoismus zu überwinden – durch die Gewissheit, in Christus von Gott bereits im Vorhinein zu aller Leistung unbedingt angenommen zu sein. So werde es möglich, sich dem ethischen Anspruch und der Wirklichkeit der Welt und des Menschen so, wie sie sind, zu stellen. „Der Glaube macht in diesem Sinne auch sehend und bereit, auf die Wirklichkeit einzugehen“, lautete das Resümee des Moraltheologen. Professor Dr. Erich Garhammer, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, wertete die Ringvorlesung als vollen Erfolg. Insgesamt hätten rund 500 Personen die Abende besucht. Die Beiträge sollen im Frühjahr 2011 im Würzburger Echter-Verlag in der von der Fakultät begründeten neuen Reihe „Würzburger Theologie“ erscheinen. (72 Zeilen/2510/0801; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Immer mehr Hilfe suchende Senioren Ökumenische Bahnhofsmission Würzburg stellt Jahresbericht 2009 vor – 20 ehrenamtliche Helfer tragen die Einrichtung mit Würzburg (POW) Deutlich mehr Menschen als im Vorjahr haben 2009 die Ökumenische Bahnhofsmission in Würzburg aufgesucht: Über 37.000 Kontakte verzeichnete die Einrichtung, gegenüber 2008 ein Plus von 8,7 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Einrichtung hervor. „Das besondere Augenmerk der Bahnhofsmission liegt auf dem, was auch ihre Stärke ist: dass sie Hilfe schnell und unbürokratisch zur Verfügung stellt und selbst dann noch Menschen erreicht, die in die Veränderung ihres Lebens nicht mehr investieren, weil ihnen die Hürden des Lebens unüberwindbar erscheinen“, sagt Michael Lindner-Jung, Leiter der von der gemeinnützigen Christophorus-Gesellschaft getragenen Ökumenischen Bahnhofsmission. Die Gruppe der Hilfe suchenden Frauen (14.810 Kontakte; plus 13,8 Prozent) nahm stärker zu als die der Männer (22.308 Kontakte; plus 5,4 Prozent). Deutlich angestiegen ist die Zahl der über 65-Jährigen, die in die Bahnhofsmission kamen. Sie stieg auf 2463, ein Plus von 18 Prozent. Mehr als 97.000 Einzelleistungen erbrachte das Team der Bahnhofsmission. Über 25.000 Mal ging es dabei um materielle Hilfen, Verpflegung und Getränke. 4090 Kriseninterventionen und Gespräche führten Lindner-Jung und Kollegen, mehr als 2000 Mal leisteten sie Reisenden Hilfe. „Die meisten unserer Besucher befanden sich in prekären sozialen und psychischen Notlagen“, erklärt Lindner-Jung. Immer wieder sei zu beobachten, wie materielle Armut die persönlichen Entwicklungs- und Handlungsmöglichkeiten der Betroffenen nach und nach reduziere. Die alltägliche Not verursache Selbstzweifel, Angst, große Verletzbarkeit und Isolation. 4978 Kontakte zu Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Krisen verzeichnet die Statistik der Bahnhofsmission – gegenüber 2008 ein Anstieg von 7,8 Prozent. Massiv ist die Zunahme von Menschen mit Migrationshintergrund, die in die Bahnhofsmission kamen: 3678 Kontakte, über 220 Prozent mehr als im Vorjahr, weist die Statistik auf. „In der Bahnhofsmission geht es dabei zuallererst um Bürger aus den neuen EU-Staaten, die in ihren Heimatländern oft selbst ohne sichere wirtschaftliche Existenz dem Glücksversprechen des Westens folgend ohne Plan und ohne einen Cent in der Tasche bei uns um Unterstützung anfragen.“ Großes Lob zollt Lindner-Jung den 20 Ehrenamtlichen, die sich in der Bahnhofsmission engagieren. „Sie bauen Brücken, ermutigen die Ankommenden, verstärken die Arbeit der Hauptberuflichen und tragen entscheidend dazu bei, dass Menschen in Not am Hauptbahnhof zu jeder Zeit kompetente Helfer finden.“ Außerdem gebe es viele Spender und den Förderverein der Bahnhofsmission, die den Fortbestand der Einrichtung sichern helfen. Mehr als 40 Informationsveranstaltungen der Bahnhofsmission, unter anderem in Kindergärten und Schulen, aber auch für Firmlinge, Kommunionkinder und Konfirmanden seien auf großes Interesse gestoßen, betonte Lindner: „Wo es uns gelingt, Menschen anzunehmen – nicht ihres Aussehens, nicht ihrer gesellschaftlichen Stellung, nicht ihrer Leistung oder Leistungsfähigkeit wegen, sondern um ihres Menschseins und der Liebe Gottes willen – da ereignet sich in der Tat Kirche!“ Spendenkonto: Bahnhofsmission, Kontonummer 103001881 bei der Liga-Bank Würzburg, Bankleitzahl 75090300. (35 Zeilen/2510/0799; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Buch-Tipp Der Kiliansdom zu Würzburg Ein spannender Kirchenführer (nicht nur) für junge Besucher Würzburg (POW) Neue Einblicke in Kunst und Architektur des Kiliansdoms gibt ein Führer, der im Würzburger Echter-Verlag erschienen ist. Die Würzburger Grundschulpädagogin und Domführerin Katharina Kindermann hat in 15 übersichtlichen Kapiteln Informationen zur Geschichte der Frankenheiligen Kilian, Kolonat und Totnan, zur Baugeschichte des Doms, aber auch zur Orgel und dem Domkreuzgang zusammengetragen und mit zahlreichen, zum Teil historischen Fotos ergänzt. Ursprünglich als kindgerechtes Buch zur Würzburger Kathedrale konzipiert, eignet sich der Kirchenführer auch für alle Besucher, die ohne einen Domführer aus Fleisch und Blut Wissenswertes um die größte und wichtigste Kirche Würzburgs erfahren möchten. Unter anderem lässt sich nachlesen, wie früher die Bestattungszeremonie für Fürstbischöfe aussah. Katharina Kindermann: Der Kiliansdom zu Würzburg. Ein spannender Kirchenführer (nicht nur) für junge Besucher. 41 Seiten, 6 Euro. Echter Verlag, Würzburg 2010, ISBN 978-3-429-03270-8. mh (POW) (11 Zeilen/2510/0797; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Kurzmeldungen Fernseh-Dokumentation über Würzburger Walldürn-Wallfahrt Würzburg (POW) Die Würzburger Walldürn-Wallfahrt hat Christian Wölfel vom Bayerischen Fernsehen für die Dokumentation „Die Blutsbrüder“ begleitet. In der Reihe „Stationen“ wird der Fernsehbeitrag am Mittwoch, 30. Juni, um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Seit 400 Jahren ziehen Frauen und Männer aus dem Würzburger Stadtteil Heidingsfeld jedes Jahr an Fronleichnam nach Walldürn im Odenwald. Rund 80.000 Schritte trennen die Wallfahrer von der Wallfahrtskirche. Mehr als 150 Menschen machen sich auf den Weg, jeder mit einem ganz persönlichen Anliegen: Genesung für die schwer kranke Mutter oder ein neuer Job für die Tochter. Doch die Heidingsfelder Heilig-Blut-Wallfahrt hat nicht nur religiöse Bedeutung. Sie ist auch recht gesellig: die Wallfahrer übernachten im Gasthaus und nicht in Pfarrsälen, die begleitenden Musiker spielen nicht nur Kirchenlieder. Eine Wallfahrt, die die Teilnehmer als „Familienfest“ bezeichnen, bei dem „die Volksfrömmigkeit in Wallung kommt“. (10 Zeilen/2510/0798; E-Mail voraus) Würzburger Ordinariats-Mannschaft bestes bayerisches Team Würzburg/Münster (POW) Die Kicker des Bischöflichen Ordinariats Würzburg haben in Münster bei den Deutschen Meisterschaften der Diözesen im Fußball den fünften Platz erreicht. Damit war das Team der Diözese Würzburg erfolgreichste bayerische Mannschaft bei dem Turnier. Der Einzug in die Finalrunde wurde nur um ein Tor verfehlt. In sechs Spielen kamen die Fußballer auf vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Die Siegerehrung auf dem Sportgelände am Aasee in Münster, der Bischof em. Reinhard Lettmann und Generalvikar Prälat Norbert Kleyboldt beiwohnten, wurde von Bischof Felix Genn persönlich vorgenommen. Sieger des Turniers wurde die Mannschaft aus dem Erzbistum Paderborn, die im Finale das Bistum Essen besiegte. Der ausrichtenden Diözese Münster attestierten alle Teilnehmer eine gute Organisation, zumal drei Bistumsmannschaften sehr kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt hatten. (9 Zeilen/2510/0806; E-Mail voraus) Polizeipräsidentin Matthes besucht Mindzone-Stand Würzburg (POW) Eine andere Art der Drogenprävention hat die neue unterfränkische Polizeipräsidentin Liliane Matthes am Samstagnachmittag, 19. Juni, beim Umsonst-und-Draußen-Festival auf den Mainwiesen kennengelernt. Zwei Stunden machte sie aufmerksam beim Caritasprojekt Mindzone mit, sprach mit Jugendlichen und den Mitarbeitern der Caritas und hörte so manches über die unterfränkische Disco- und Jugendszene, in der sich die Mindzone-Mitarbeiter bewegen. Drogenprävention sei für sie natürlich nicht neu, sagte die erfahrene Polizistin. Schließlich betreibe auch die Polizei viel Aufklärung an Schulen hinsichtlich Drogen- und Alkoholkonsum. Doch sie müsse dabei immer auf gesundheitliche Folgen und strafrechtliche Konsequenzen hinweisen, meinte Matthes. Bei älteren Schülern gehe es zum Beispiel oft um die Frage, ab wann man den Führerschein verliere. Mindzone hat einen anderen Ansatz, wie Matthes erfuhr: Keine Kontrolle, keine Ermahnung, peppige Materialien, die die Jugendlichen ansprechen, gleichaltrige Mitarbeiter und einen Stand in der Disco bis nachts um vier Uhr. „Ich finde die Idee von Mindzone gut, nicht mit dem moralischen Zeigefinger zu kommen, sondern gleichaltrige Jugendliche als Ehrenamtliche in die Aufklärungsarbeit einzubinden“, betonte die Polizeipräsidentin. Das könne die Polizei nicht leisten, die immer mit Autorität auftreten müsse. Die Drogenprävention der Polizei und von Mindzone sind in den Augen von Polizeipräsidentin Matthes kein Gegensatz: „Sie können sich ergänzen.“ (16 Zeilen/2510/0809; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Personalmeldungen Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann wird 85 Jahre alt Tiefenthal/Waldbrunn (POW) Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann, von 1978 bis 1990 Pfarrer in Waldbrunn, feiert am Freitag, 2. Juli, seinen 85. Geburtstag. Er stammt aus Tiefenthal bei Marktheidenfeld, wo er seinen Ruhestand verbringt. Die Priesterweihe empfing Kaufmann 1949 in Würzburg. Kaplan war er in Alzenau und ab 1951 in Saalfeld. Dort wusste er nach Angaben früherer Pfarreimitglieder als Jugendkaplan die jungen Leute zu begeistern. Das missfiel dem kommunistischen Regime. Im Januar 1951 wurde er polizeilich aufgefordert, Saalfeld zu verlassen. Bis zu seiner Rückkehr nach Thüringen im September 1951 war er Kaplan in Großwallstadt. 1957 übernahm Kaufmann die Pfarrei Grafenrheinfeld. Dort baute er Pfarrheim und Pfarrhaus neu. 1967 wechselte er in die Pfarrei Herschfeld. Unter seiner Leitung wurde das Pfarrgemeindezentrum Sankt Nikolaus mit Kindergarten errichtet. 1978 übernahm Kaufmann die Pfarrei Waldbrunn. Seit 1990 ist er im Ruhestand, den er in Tiefenthal verbringt. Von 1991 bis 1998 war Kaufmann Diözesanleiter des Fatima-Weltapostolats. (11 Zeilen/2510/0804) Pfarrer i. R. Alfred Stürmer wird 80 Jahre alt Fellen/Burgsinn (POW) Seinen 80. Geburtstag feiert am Sonntag, 4. Juli, in Fellen Pfarrer i. R. Alfred Stürmer, von 1984 bis 2008 Pfarrer von Burgsinn. Stürmer wurde 1930 in Aschaffenburg geboren. 1971 empfing der Ingenieur, der mehrere Jahre in der Papierindustrie arbeitete, nach dem Theologiestudium in Würzburg dort die Priesterweihe durch Bischof Dr. Josef Stangl. Anschließend wirkte Stürmer als Kaplan in Krombach, Großostheim und Stockstadt. 1974 wechselte Stürmer als Kuratus nach Michelau im Steigerwald. 1975 wurde er zusätzlich nebenamtlicher Verweser der Pfarrei Dingolshausen. Außerdem engagierte er sich als Jugendseelsorger für das Dekanat Schweinfurt-Süd und als Geistlicher Beirat der DJK-Kreisgemeinschaft Steigerwald. 1984 wechselte Stürmer auf die Pfarrei Burgsinn. Zusätzlich wurde er Prokurator für das Dekanat Karlstadt. Ab 1984 stand er auch der Kolpingsfamilie in Burgsinn als Präses vor. 1999 übernahm Stürmer auch die Leitung des Pfarrverbands Oberer Sinngrund. Seit 2003 ist er Vorsitzender der „Barbara-Weigand-Gesellschaft e.V.“ in Schippach, die sich um das Andenken der großen Eucharistieverehrerin bemüht. 2008 wurde er auch Pfarradministrator von Fellen mit Rengersbrunn und Wohnrod. Zum 30. September 2008 trat er in den dauernden Ruhestand, den er in Fellen verbringt. (14 Zeilen/2510/0805) Pater Laurentius Hennemann seit 60 Jahren Priester Münsterschwarzach/Ndanda (POW) Benediktinerpater Laurentius Hennemann feiert am Freitag, 9. Juli, sein 60. Priesterjubiläum in der Abtei Ndanda in Tansania. Hennemann wurde 1921 in Oberleiterbach bei Bad Staffelstein geboren. Nach dem Besuch der Münsterschwarzacher Gymnasien in Sankt Ludwig und in Würzburg wurde er zum Wehr- und Kriegsdienst eingezogen. Am 11. September 1945 trat er in die Abtei Münsterschwarzach ein. 1946 legte er die zeitliche Profess und 1949 die ewige Profess ab. Abt-Bischof Gallus Steiger von Peramiho/Tansania weihte ihn am 9. Juli 1950 zum Priester. 1952 wurde Hennemann in das Missionsgebiet Ndanda in Tansania ausgesandt. Dort wirkte er in verschiedenen Pfarreien und hilft heute in Ndanda in der Seelsorge mit. Außerdem unterstützt er Altabt Siegfried Hertlein bei der Arbeit im Archiv von Ndanda. (9 Zeilen/2510/0813) Yagappa Kaplan in der künftigen Pfarreiengemeinschaft Amorbach Würzburg/Amorbach (POW) Pater Mathias Yagappa (Niedernberg) ist mit Wirkung vom 1. September 2010 als Kaplan in die zukünftige Pfarreiengemeinschaft Amorbach-Weilbach-Weckbach-Schneeberg angewiesen worden. (3 Zeilen/2510/0818) Bischof Hofmann beruft Mitglieder der Liturgiekommission Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat als Vorsitzender der Liturgiekommission der Diözese Würzburg zum 1. Juni 2010 die Mitglieder der Liturgiekommission für die Dauer von fünf Jahren berufen. Zur Liturgiekommission gehören: Domkapitular Dr. Helmut Gabel als stellvertretender Vorsitzender und Liturgiereferent Dr. Stephan Steger als Sekretär sowie Weihbischof Ulrich Boom, Diözesanmusikdirektor Gregor Frede, Diakon Karl Pöppel, Pastoralreferentin Gabriele Saft, Pfarrer Heribert Kaufmann und Professor Dr. Martin Stuflesser. (6 Zeilen/2510/0817) Alfred Salomon, Ehrenvorsitzender der Ackermann-Gemeinde, gestorben Würzburg (POW) Alfred Salomon, Ehrenvorsitzender des Diözesanverbands Würzburg der Ackermann-Gemeinde, ist am Freitag, 18. Juni, im Alter von 97 Jahren gestorben. 1913 in Nixdorf/Nordböhmen geboren, kam Salomon nach Schule, Hochschulstudium, Militärzeit und Gefangenschaft 1950 nach Würzburg. Dort arbeitete er zunächst in der Vertriebenenseelsorge und wurde Geschäftsführer der Diözesanstelle Ackermann-Gemeinde/Vertriebenenseelsorge. Von 1950 bis 1974 stand er gleichzeitig an der Spitze des Diözesanverbands Würzburg der Ackermann-Gemeinde. Im Katholischen Altenwerk wirkte er außerdem 15 Jahre lang als Geschäftsführer und ab 1977 auch als Diözesanvorsitzender und Mitglied im Bundesvorstand des Katholischen Altenwerks. 1978 schied er nach 28-jähriger Tätigkeit aus dem aktiven hauptberuflichen Dienst in der Diözese aus, engagierte sich aber weiter ehrenamtlich. „Alfred Salomon hat wichtige Pionierarbeit in der Vertriebenenseelsorge und im Katholischen Altenwerk geleistet“, heißt es im Nachruf des Bischöflichen Ordinariats Würzburg. „Salomon hat die Vertriebenenseelsorge in der Diözese Würzburg zusammen mit dem ersten Vertriebenenseelsorger Dr. Anton Fritsch entscheidend aufgebaut“, würdigte die Ackermann-Gemeinde Salomon anlässlich des 95. Geburtstags im Jahr 2008. Die Vertriebenenseelsorge in der Diözese Würzburg war von Bischof Dr. Julius Döpfner als erste in allen deutschen Diözesen eingerichtet worden und galt von der inhaltlichen Ausrichtung und der organisatorischen Gestaltung als weitsichtiges Pilotprojekt. In allen seinen Funktionen hatte Salomon entscheidenden Anteil daran, dass die Beheimatung der Vertriebenen und Flüchtlinge in der Diözese und ihre Integration in Unterfranken gelangen. Schon zur kommunistischen Zeit suchte er grenzüberschreitende Kontakte in die damalige Tschechoslowakei zu vertrauenswürdigen Personen in der Kirche und in der verbliebenen deutschen Minderheit. Unablässig warb er mit vielen Vorträgen für die Aufarbeitung der historischen deutsch-tschechischen Belastungen und die Neugestaltung der Nachbarschaft. Das Requiem für den Verstorbenen wird am Freitag, 25. Juni, um 13 Uhr in der Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ in Würzburg gefeiert. Um 15 Uhr schließt sich die Aussegnung auf dem Hauptfriedhof Würzburg an. (24 Zeilen/2510/0812; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Veranstaltungen 150. Todestag von Bischof Johannes Nepomuk Neumann Würzburg/Obernburg (POW) Bei einem Pontifikalamt mit Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele am Freitag, 25. Juni, um 18 Uhr im Mutterhaus der Erlöserschwestern erinnert die Ackermann-Gemeinde an den 150. Todestag von Bischof Johannes Nepomuk Neumann. Delegationen aus Prachatitz/Tschechien und Obernburg werden ebenso erwartet wie der Generalvikar der Diözese Budweis. Außerdem steht im Foyer vor der Kirche der Erlöserschwestern eine kleine Ausstellung zu Ehren Bischof Neumanns, die Monsignore Karlheinz Frühmorgen aus Prachatitz mitbrachte. Neumann, geboren 1811 und später Bischof von Philadelphia/USA, ist der erste Heilige Amerikas und stammt aus Prachatitz. Neumanns Vater wurde 1774 in Obernburg geboren und wanderte 1802 nach Böhmen aus. (9 Zeilen/2510/0816) Führung zur Sonderausstellung im Museum am Dom Würzburg (POW) Eine Führung zu der Sonderausstellung „Auf Zeit – Kostbarkeiten des Hildesheimer Domschatzes im Museum am Dom“ findet am Sonntag, 27. Juni, um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg statt. Aufgrund der Renovierung des Hildesheimer Domes sowie des Domschatzes sind einige bedeutende Objekte bis zum Jahre 2013 im Museum am Dom zu Gast. Darunter ist der hochbedeutende Ringelheimer Kruzifixus des Bernward von Hildesheim. Die etwa einstündige Führung stellt die Objekte vor. Die Teilnahme an der Führung kostet neben dem Eintritt zwei Euro. (6 Zeilen/2510/0814) Fortbildung: Den Neubeginn ganzheitlich gestalten Würzburg (POW) Zu einer Fortbildung für das Personal von Kindertageseinrichtungen lädt der Diözesan-Caritasverband am Dienstag, 13. Juli, in das Caritashaus in der Franziskanergasse ein. Unter der Leitung von Eva Fiedler, Theologin und Referentin für ganzheitliche sinnorientierte Pädagogik sowie Mitarbeiterin von Franz Kett, lernen die Teilnehmer, wie es gelingt, Kinder, die neu in eine Kita kommen, in die Gruppe hineinwachsen zu lassen und langsam miteinander vertraut zu werden. Dazu stellt Fiedler Geschichten und Lieder zum Herbst vor, die ganz auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt sind. Grundlage der Fortbildung ist der ganzheitliche religionspädagogische Ansatz von Franz Kett und Schwester Esther Kaufmann. Anmeldung sowie nähere Informationen beim Diözesan-Caritasverband, Telefon 0931/38666723. (9 Zeilen/2510/0802) Domschul-Diskussion zu „Missbrauch und Katholische Kirche“ Würzburg (POW) „Missbrauch und Katholische Kirche: Fakten und Perspektiven“ ist der Titel einer Podiumsdiskussion der Katholischen Akademie Domschule und des katholischen Stadtdekanats Würzburg am Mittwoch, 30. Juni, von 19.30 bis 21 Uhr im Sankt Burkardus-Haus. Am Podium diskutieren Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Diplom-Psychologin Elisabeth Kirchner, Wildwasser Würzburg e.V., Dr. Christa Kitz, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, und der Theologe und Psychotherapeut Dr. Wunibald Müller. Die Moderation hat Eberhard Schellenberger vom Bayerischen Rundfunk. (7 Zeilen/2510/0819; E-Mail voraus) Mariä Heimsuchung auf dem Maria Ehrenberg Maria Ehrenberg (POW) Am Sonntag, 4. Juli, wird am Wallfahrtsort Maria Ehrenberg in der Rhön das Fest der Heimsuchung Mariens gefeiert. Es ist ein Fest der Begegnung des Alten Bundes mit dem Neuen. Elisabeth trägt in sich Johannes als den letzten der Propheten, Maria bringt schon den Erlöser, den Messias, der das Volk Gottes in das Heil führen soll. In der Begegnung der beiden Frauen und der ungeborenen Kinder schwingt die Freude Israels mit, dass der erwartete Retter endlich nahe ist. Die feierliche Messe beginnt um 10.30 Uhr. Festprediger ist Pfarrer Sven Johannsen aus Lohr am Main. Die Schranke am Zufahrtsweg ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Zufahrt zum Maria Ehrenberg ist möglich über die Panzerstraße, Abzweigung von der B 27 nördlich von Kothen, sowie von der Mottener Höhe aus. Parkmöglichkeiten bestehen an der Kirche (soweit der Platz reicht) sowie am Fuß der „Himmelsleiter“. (9 Zeilen/2510/0822) Rockmusik im Kloster Christusträger laden zum Open-Air-Festival ins Kloster Triefenstein ein Triefenstein (POW) Am Samstag, 10. Juli, lädt die Gemeinschaft der Christusträger zum Open-Air-Festival ins Kloster Triefenstein bei Marktheidenfeld ein. Der Eintritt ist frei. Stargast ist in diesem Jahr der Gitarrist und Sänger Lothar Kosse aus Köln, einer der bekanntesten christlichen Künstler im deutschsprachigen Raum. Als Musiker, Komponist und Produzent hat er auf über 100 Alben nationaler und internationaler Künstler sein Können unter Beweis gestellt. In Köln leitet Kosse seit 1996 die „Cologne Worship Night“, ein alternatives Musikevent, das regelmäßig in dem Kölner Szene-Club „EWerk“ oder an diversen Open-Air-Veranstaltungsorten wie zum Beispiel vor dem Kölner Dom stattfindet. Musikalisch bietet Kosse neben einem unverwechselbaren Gitarren-Sound den mitreißenden Groove seiner Live-Band mit Daniel Jakobi (Schlagzeug), Sebastian Roth (Bass) und Michael Schlierf (Keyboard). Außer dem Gast aus Köln wird die Newcomer-Band lifetape aus dem Stuttgarter Raum zu hören sein sowie die „Hausband“ ct & friends. Die Tore vom Kloster Triefenstein sind an diesem Tag ab 14 Uhr zum Triefensteintag geöffnet. Um 15.30 Uhr wird ein Gottesdienst im großen Hof gefeiert. Im 49. Jahr des Bestehens der Christusträger soll das biblische Erlass- und Jubeljahr dabei in den Blick genommen werden, über das im alttestamentlichen Buch Levitikus geschrieben steht: „Du sollst sieben Jahreswochen, siebenmal sieben Jahre, zählen; die Zeit von sieben Jahreswochen ergibt für dich neunundvierzig Jahre. Im siebten Monat, am zehnten Tag des Monats, sollst du das Signalhorn ertönen lassen; am Versöhnungstag sollt ihr das Horn im ganzen Land ertönen lassen.“ Das Open Air beginnt um 19.30 Uhr. Verbindendes Kennzeichen aller Interpreten beim Triefenstein-Open-Air ist der christliche Glaube und der Wunsch, ihn in verständlichen Worten und moderner Musik auszudrücken. Während des Festivals werden die gastgebenden Christusträger-Brüder von ihrer vielfältigen Sozialarbeit unter anderem in Kabul (Afghanistan), Vanga (Kongo) und in Meißen (Sachsen) berichten. Nähere Informationen im Internet unter www.christustraeger.de. (24 Zeilen/2510/0803; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Bischofstermine im Juli Im Juli werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB), Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.) folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!): Elsenfeld 01.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Hausen, (Dekanat Obernburg) 01.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Gadheim 01.07. 19.00 Uhr Sommerabend für Journalisten und Medienschaffende (B) Ebersbach 02.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Kitzingen, St. Johannes 02.07. 08.15 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Neumünster, Museum am Dom 02.07. 10.00 Uhr Verabschiedung Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer (B + B em.) Sulzbach 02.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Kitzingen, St. Vinzenz 02.07. 11.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Heuchelhof 03.07. 10.00 Uhr Firmung für das Körperbehinderten-Zentrum in der Hedwigs-Kirche (WB) Würzburg, Neumünster 03.07. 10.45 Uhr Eucharistiefeier (Wallfahrer aus Mädelhofen) (WB em.) Würzburg, St. Burkard und Dom 03.07. 14.30 Uhr Kilianijugendwallfahrt - Auftakt der Kilianiwoche mit Statio (St. Burkard), Reliquienprozession zum Dom und Pontifikalvesper (B + WB) Würzburg, St. Benedikt 03.07. 17.00 Uhr Pax Christi (WB) Würzburg, Dom 03.07. 19.00 Uhr Vigilfeier mit Eucharistischer Anbetung (B) Würzburg, Heilig Geist 03.07. 20.00 Uhr Eucharistiefeier zur Sühnenacht (WB) Würzburg, Dom 04.07. 10.00 Uhr Pontifikalgottesdienst zum Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan (B + WB) Blankenbach/Sommerkahl 04.07. 10.00 Uhr Eucharistiefeier zum Patrozinium (WB em.) Vallendar, Hochschulkirche 04.07. 10.30 Uhr Heilige Messe: 40. Priesterjubiläum von Pater Heribert Niederschlag (B em.) Würzburg, Neumünster 04.07. 15.00 Uhr Pontifikalvesper zum Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan (B + WB) Bürgstadt 05.07. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Dom 05.07. 11.00 Uhr Pontifikalamt zum Tag der Katholischen Schulen (B) Würzburg, Dom 05.07. 19.00 Uhr Pontifikalamt (Politiker, Kirchenverwaltungen, Laienräte) (WB) Würzburg, Dom 06.07. 09.30 Uhr Pontifikalamt (Alzenau, Aschaffenburg-Stadt, Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-West, Miltenberg, Obernburg, Würzburg-links-des Mains, Würzburg-rechts-des Mains, Bad Neustadt, Rhön-Grabfeld, Tag der Pfarrhaushälterinnen (WB) Würzburg, Dom 06.07. 14.30 Uhr Pontifikalvesper zum Tag der Priester, Diakone und Pastoralen Berufe (B + WB + B em.) Würzburg 06.07. 17.00 Uhr Schellerstiftung, Kanzlei Professor Salch (WB) Würzburg, Dom 06.07. 18.00 Uhr Pontifikalamt zum Tag der Ehejubilare aus der Region Würzburg (B) Würzburg, Dom 07.07. 09.30 Uhr Pontifikalamt (Karlstadt, Lohr, Ochsenfurt, Kitzingen) (WB) Würzburg, Dom 07.07. 14.30 Uhr Pontifikalamt zum Tag der Orden und Weltmission (B) Würzburg, St. Burkardushaus 07.07. 16.00 Uhr Missionarstreffen anlässlich der Kilianiwoche (B em.) Würzburg, Dom 07.07. 18.00 Uhr Pontifikalamt zum Tag der Ehejubilare aus der Region Schweinfurt (B) Würzburg, Dom 08.07. 09.30 Uhr Pontifikalamt (Schweinfurt-Stadt, Schweinfurt-Süd, Schweinfurt-Nord, Ebern, Haßfurt, Bad Kissingen, Hammelburg) (WB) Würzburg, Dom 08.07. 11.15 Uhr Wortgottesfeier (Förderschulen) (WB) Würzburg, Dom 08.07. 18.00 Uhr Pontifikalamt zum Tag der Ehejubilare aus der Region Aschaffenburg (B) Würzburg, Dom 09.07. 10.30 Uhr Wort-Gottes-Feier zum Tag der Kindergärten (B) Würzburg, Dom 09.07. 17.00 Uhr Pontifikalgottesdienst zum Tag der Verantwortlichen in Erziehung und Schule mit Verleihung der Missio canonica (B) Würzburg, Dom 10.07. 10.30 Uhr Pontifikalamt zum Tag der Kranken und Behinderten (B) Würzburg, Neumünster 10.07. 11.00 Uhr Pontifikalamt (Aussiedler und Vertriebene) (WB) Würzburg, Dom 11.07. 10.00 Uhr Pontifikalamt zum internationalen Familiensonntag (B + WB) Karlstadt 11.07. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) München 12.07. 10.00 Uhr Bayerisches Pilgerbüro (WB) Würzburg 13.07. 12.00 Uhr dkv-Förderkreis (WB) Hessenthal 13.07. 19.00 Uhr Fatima-Gottesdienst und Prozession (WB) Bamberg 13.07. bis 14.07. Unterkommission Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch (B) Prappach 14.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Haßfurt, St. Kilian 14.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Obertheres 15.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Oberelsbach 15.07. 08.15 Uhr Firmung (B em.) Knetzgau 15.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Sandberg 15.07. 11.00 Uhr Firmung (B em.) Münsterschwarzach, Abtei 15.07. 17.00 Uhr Jungfrauenweihe Frau Almut Koschel (B) Würzburg, Domkreuzgang 15.07. 19.00 Uhr Sommerfest der Dombesucherpastoral (WB) Kleinheubach 16.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Aschaffenburg, Stiftsbasilika/Martinushaus 16.07. 10.30 Uhr Festgottesdienst anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Aschaffenburg (B) Faulbach 16.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Gadheim 16.07. 15.00 Uhr Eucharistiefeier 25 Jahre Caritas für Stadt und Landkreis Würzburg e.V. (WB) Würzburg, Neubaukirche 16.07. 20.00 Uhr Konzert des Monteverdi-Chores (WB em.) Altötting 18.07. 09.00 Uhr Wallfahrt Malteser mit Kranken und Behinderten (B) Reckendorf 18.07. 10.00 Uhr Orgelweihe (WB) Bad Neustadt, St. Konrad 19.07. 08.15 Uhr Firmung (B em.) Würzburg 19.07. 10.15 Uhr Kunstkommission (WB) Brendlorenzen 19.07. 11.00 Uhr Firmung (B em.) Würzburg 19.07. 17.00 Uhr Ad-Missio-Feier (Diakone) im Exerzitienhaus Himmelspforten (WB) Würzburg, Universität 20.07. 11.00 Uhr Abschiedsvorlesung Professor Theodor Seidl (B em.) Würzburg 20.07. 19.00 Uhr Treffen mit den ausscheidenden Dekanen (WB) Schneeberg 21.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Weilbach 21.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Miltenberg 21.07. 16.00 Uhr Firmung (WB) Mellrichstadt 22.07. 08.15 Uhr Firmung (WB) Hohenroth 22.07. 08.15 Uhr Firmung (B em.) Nordheim/Rhön 22.07. 11.00 Uhr Firmung (WB) Heustreu 22.07. 11.00 Uhr Firmung (B em.) Trappstadt 23.07. 10.00 Uhr Firmung (WB) Würzburg, Neumünster 23.07. 17.30 Uhr Aussendungsfeier (Pastoralreferenten) (WB) Münnerstadt, Stadtpfarrkirche 24.07. 09.00 Uhr Festgottesdienst anläßlich des 350-jährigen Bestehens des Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasiums (B) Eichstätt 24.07. 11.00 Uhr Eucharistiefeier (Universität) (WB) Eichstätt 24.07. 15.00 Uhr Festakt (Universität) (WB) Karlstadt 24.07. 17.00 Uhr Orgelweihe in der Spitalkirche St. Jakobus (WB em.) Goßmannsdorf bei Hofheim 25.07. 09.30 Uhr Orgelweihe (WB em.) Miltenberg, St. Jakobus 25.07. 10.00 Uhr Einweihung der Glockenregister-Orgel (WB) Wenigumstadt 25.07. 10.30 Uhr Kirchenchorjubiläum (B em.) Bayreuth 25.07. 16.00 Uhr Eröffnung der Wagner-Festspiele (B) Neunkirchen 28.07. 10.00 Uhr Firmung (WB) Würzburg 28.07. 15.30 Uhr Sonderseelsorge (WB) Schonungen 29.07. 09.30 Uhr Firmung Förderschule Schonungen (WB) Würzburg, St. Josef 30.07. 13.00 Uhr Tafelladen (WB) Obersteinbach 31.07. 17.00 Uhr Altarweihe (WB) Geburtstage und Jubiläen im Juli * 02.07. 85. Geburtstag Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann Am Kirchhof 15, 97837 Erlenbach-Tiefenthal * 04.07. 80. Geburtstag Pfarrer i. R. Alfred Stürmer Kirchweg 3, 97778 Fellen * 09.07. 80. Geburtstag StD a. D. Ludwig Heilmann Bonhoefferstraße 16, 97078 Würzburg * 18.07. 70. Geburtstag Monsignore Pfarrer Gerold Postler Kapellenweg 1, 97225 Retzbach * 24.07. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Carl-Theodor Coester Forststraße 12, 85092 Bettbrunn * 24.07. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Hermann-Josef Schöning Kartäuserstraße 20, 97332 Volkach-Astheim * 24.07. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Gregor Türk Hauptstraße 6, 97517 Rannungen * 25.07. 80. Geburtstag Prälat Univ. Prof. em. Dr. Karl Mühlek Höllgasse 24, 94032 Passau * 26.07. 50. Weihetag Pater Hermann Illig MSC Hartmannstraße 7, 97688 Bad Kissingen * 27.07. 40. Weihetag Superior, Pater Klemens Nodewald CSsR Redemptoristen Würzburg Matthias-Ehrenfried-Straße 2, 97074 Würzburg * 28.07. 95. Geburtstag Pfarrer i. R. Joseph Bachmann Berufsschulstraße 16, 63785 Obernburg * 29.07. 70. Geburtstag Militärdekan i. R. Prälat Peter Rafoth Bernstorffweg 32, 24229 Strande * 31.07. 70. Geburtstag Pfarrer Robert Heßberger Vogelsbergstraße 32, 63743 Aschaffenburg * Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden. P O W 25 - 27 - 23.06.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de