I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Gute Nachrichten Berlin/Würzburg: Kirche setzt auf Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz 3-4 (Diözese Würzburg erhält das Zertifikat „audit berufundfamilie“) Münsterschwarzach/Estenfeld: Früherer Staatsanwalt wird Priester 5 (Bischof Hofmann weiht Benediktinerbruder Noach Heckel am 19. Juni) Berichte Würzburg: Stiftungsvertrag unterzeichnet 6 (Professur für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen gesichert) Würzburg: Beim Sparen an die Schwachen denken 7 (Caritasvorsitzender Bieber appelliert an das soziale Gewissen der Politik) Würzburg: Was Heil konkret bedeutet 8-9 (Dritter Vortragsabend der Ringvorlesung der Würzburger Theologie) Würzburg: In Zukunft nur noch rußarm 9 (In der Marienkapelle kommen Spezialkerzen zum Einsatz) Würzburg: „Bioladen des Sozialsektors“ 10 (Würzburger Orts- und Kreis-Caritasverband feiert 25. Jubiläum) Moosach/Würzburg: Würzburg bayerischer Vizemeister 11 (Kicker der Diözese müssen sich im Endspiel Eichstätt geschlagen geben) Kurzmeldungen Würzburg/München: BR-Radio-Feier mit Generalvikar Hillenbrand zum Abschluss des Priesterjahrs 12 Würzburg: Fotoausstellung im Piusseminar zur Fußball-WM in Afrika 12 Würzburg: „Das Tor nach Afrika offen halten“ 12 Würzburg: Steinläuse sammelten 1050 Euro für das Museum am Dom 13 Würzburg: „Depression darf kein Stigma sein“ 13 Personalmeldungen Ettleben/Schonungen/Gemünden: Ältester Priester in der Diözese Würzburg, Monsignore Josef Ryba, begeht 72. Weihejubiläum 14 Röttingen: Pfarrer i. R. Pichler wird 75 Jahre alt und feiert 50. Priesterjubiläum 14 Würzburg: Redemptoristenpater Karl Graf wird 70 Jahre alt 14 Münsterschwarzach: Drei Benediktinerpatres feiern in Tansania Goldenes Weihejubiläum 15 Würzburg: Vor 40 Jahren geweiht 16 (Vier Priester der Diözese Würzburg feiern Jubiläum) Kleinheubach: Pater Vinzenz Maidhof seit 40 Jahren Priester 17 Würzburg/Aschaffenburg: Kapuzinerpater Franz de Paula Sigmund seit 40 Jahren Priester 17 Dettelbach: Pater Johannes Messerer feiert Silbernes Priesterjubiläum 17 Würzburg: Domkapitular Warmuth zum Misereor-Mitglied ernannt 18 Würzburg: Domkapitular em. Herderich im Vorstand des Ansgarwerks 18 Würzburg/Amorbach/Schneeberg: Christian Wöber auch Pfarrer von Schneeberg 18 Würzburg/Kirchzell: Pater Balkiewicz mitarbeitender Priester in Kirchzell 18 Würzburg/Rimpar: Pfarrer Zopora auch Geistlicher Beirat der DJK 18 Würzburg: Albrecht Siedler neuer Finanzdirektor 19 (50-jähriger Betriebswirt tritt Nachfolge von Dr. Bauer an der Spitze der Finanzkammer an) Würzburg: Frühere Diözesanreferentin Marianne Petzelt gestorben 19 Veranstaltungen Würzburg: Sommerfest im Julianum 20 Würzburg: Augustinerkirche: Orgel – vierhändig und vierfüßig 20 Würzburg: Neuer Spielplatz wird eingeweiht 20 Würzburg: Auf neuen Wegen nach Maria Stock in Tschechien 20 Würzburg: Wieder Nightfever in der Karmelitenkirche 21 Würzburg: Tag der offenen Tür in der Kita Sankt Gabriel 21 Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt/Volkersberg: Anmeldung für regionale Studientage 21 Niedernberg/Würzburg: Festival für Zivilcourage 22 (Katholische junge Gemeinde veranstaltet Aktionstag am 10. Juli) Volkersberg/Würzburg: BDKJ-Diözesanversammlung mit Neuwahlen 22 Gute Nachrichten Kirche setzt auf Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz Diözese Würzburg erhält als erstes Bistum in Bayern das Zertifikat „audit berufundfamilie“ – Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Staatssekretär Peter Hintze überreichen Zertifikat bei Festakt in Berlin an Domkapitular Christoph Warmuth Berlin/Würzburg (POW) Die Diözese Würzburg hat als erstes Bistum in Bayern das Zertifikat „audit berufundfamilie“ erhalten. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, überreichten das Zertifikat zum audit bei einem Festakt am Freitag, 11. Juni, in Berlin an Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese Würzburg. Staatssekretär Hintze vertrat den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, der gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Schröder die Schirmherrschaft für das audit trägt. Warmuth war mit Dorothea Weitz, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV), und Personalleiter Thomas Lorey für das Bischöfliche Ordinariat Würzburg nach Berlin gereist. Insgesamt führten 294 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen in den zurückliegenden zwölf Monaten das audit berufundfamilie oder das audit familiengerechte hochschule der berufundfamilie gGmbH durch und erhielten jetzt das Zertifikat für die kommenden drei Jahre. Zu den Arbeitgebern zählen 134 Unternehmen, 124 Institutionen und 36 Hochschulen. Sie haben rund 360.000 Beschäftigte und 300.000 Studierende. 162 der ausgezeichneten Arbeitgeber durchliefen das audit zum ersten Mal. 132 nahmen das Zertifikat für ihre Re-Auditierung entgegen. Mit den Ausgezeichneten erhöhte sich der Kreis der auditierten Arbeitgeber auf insgesamt 859, darunter 40 Prozent der DAX-Unternehmen. Insgesamt profitieren zurzeit rund 1,3 Millionen Beschäftigte und eine Million Studierende vom audit. „Die Reihe der Zertifikatsträger ist sehr reichhaltig und reicht von einer Metzgerei bis hin zum Verteidigungsministerium. Die Überreichung des Zertifikats war sehr beeindruckend“, sagte Domkapitular Warmuth in Berlin. Das Zertifikatslogo „audit berufundfamilie“ schmückt in den kommenden Jahren den Eingang des Kilianshauses-Haus der Seelsorge in Würzburg, das Bischöfliche Ordinariat (Marmelsteiner Hof), das Kilianeum-Haus der Jugend, das Sankt Burkardus-Haus und die Geschäftsstelle des Caritasverbands für die Diözese Würzburg. Rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kirche in Würzburg nehmen damit an der dreijährigen Phase der Auditierung teil. Für die Koordination der verschiedenen Maßnahmen wird eigens eine halbe Stelle geschaffen. „Es ist ein Grundanliegen der Diözese Würzburg, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Das Zertifikatslogo ist Zeichen der Entschlossenheit“, betonte Generalvikar Hillenbrand bereits bei der Enthüllung des ersten Logos am Kilianshaus Ende Mai 2010. Die Auditierung könne hierfür weiter sensibilisieren. Initiatoren der Auditierung in der Diözese Würzburg sind die MAV, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Familienbund der Katholiken (FDK). Nach einer Umfrage von berufundfamilie unter von ihr zertifizierten Arbeitgebern hat eine familienbewusste Personalpolitik in der deutschen Wirtschaft auch in der Finanzkrise Bestand. Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen verdankten ihr eine höhere Mitarbeiterproduktivität und Fachkräftebindung. Sie sähen Familienbewusstsein in der Wirtschaftskrise angesichts der demografischen Entwicklung und des bevorstehenden Fach- und Führungskräftemangels vor allem als eine Investition in die betriebliche Zukunft; eine Investition, deren positive betriebswirtschaftliche Effekte die Umsetzungskosten deutlich wettmachen. „Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur wichtig für die Beschäftigten, sie zahlt sich auch für den Betrieb aus“, sagte Bundesfamilienministerin Schröder bei der Feier in Berlin. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb unterstützt werden, um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen, kehren früher aus der Elternzeit zurück, fallen seltener aus und arbeiten produktiver. Außerdem sind familienfreundliche Betriebe als Arbeitgeber attraktiver. Eine zukunftsfähige, innovative Wirtschaft ist ohne familienfreundliche Arbeitsbedingungen auf Dauer nicht möglich“, betonte Schröder weiter. „Den Unternehmen entstehen durch eine familienbewusste Personalpolitik handfeste betriebswirtschaftliche Vorteile“, stellte Staatssekretär Hintze fest. „Deshalb verwundert es nicht, dass eine familienbewusste Personalpolitik gerade in der Krise ein wichtiges Thema für die Unternehmen bleibt.“ „Die berufundfamilie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1998 bundesweit zum führenden Berater der Unternehmen, der öffentlichen Hand und der Hochschulen entwickelt. Ihr Zertifikat ist das zentrale Qualitätssiegel für familienbewusste Personalpolitik in Deutschland“, hob Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, hervor. „Das audit führt zu einer höheren Motivation der Mitarbeiter. Das Zertifikat wird in der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen und bindet Kunden.“ Nach Angaben von Domkapitular Warmuth wurden in den vergangenen Monaten acht Handlungsfelder festgelegt und Ziele einer familienbewussten Personalpolitik im Bischöflichen Ordinariat Würzburg definiert. In den kommenden drei Jahren sei die Umsetzung der Ziele gefordert. Dann stünden eine Prüfung und die erneute Verleihung des Zertifikats an. Zunächst sollen bestehende Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bekannt gemacht und vorbildliche Aktionen in einzelnen Abteilungen auf andere Bereiche des Ordinariats übertragen werden. Als Beispiele nannte Warmuth den Vorrang der Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern bei der Urlaubsplanung sowie Fortbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiterinnen in Elternzeit, um sie fit für den Wiedereinstieg in den Beruf zu machen. „Die Diözese will sich familienfreundlich weiterentwickeln und ihr Personal durch Familienfreundlichkeit binden beziehungsweise attraktiv sein für künftige Mitarbeiter.“ Personalleiter Lorey verwies auf zahlreiche Einzelmaßnahmen der Familienfreundlichkeit, die bereits in Anspruch genommen würden. Künftig sollten sie gebündelt und für alle Mitarbeiter verpflichtend werden. Ausdrücklich wies er neben der Wahrnehmung der Rolle als Eltern auch auf die Pflege von Familienmitgliedern hin. „Wir wollen das Audit als dauerndes Prinzip der Personalführung installieren.“ Als zentrale Verbesserungsvorschläge nannte MAV-Vorsitzende Weitz die Erhöhung des Anteils der Frauen in Führungspositionen sowie die Ermöglichung von Leitungsfunktionen in Teilzeit. Außerdem sollten Väter Beruf und Familie besser verbinden können. Ausdrücklich wies sie auch auf die Pflege von Familienmitgliedern hin. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung gründete 1998 die berufundfamilie gGmbH, die seitdem alle Aktivitäten der Stiftung im gleichnamigen Themenfeld bündelt. Das Bundesfamilienministerium fördert ihr audit berufundfamilie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfehlen das audit. Die berufundfamilie gGmbH besitzt die europaweiten Markenrechte am audit. Sie entscheidet über die Vergabe der audit-Zertifikate und qualifiziert unabhängige Auditoren. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Seit 2002 wird das audit auch Hochschulen unter dem Titel „audit familiengerechte hochschule“ angeboten. Einsetzbar in allen Branchen und Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen Maßnahmen zur besseren Balance von Beruf und Familie, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erhalten die Unternehmen und Institutionen das „Zertifikat zum audit berufundfamilie“. Die praktische Umsetzung wird jährlich von der berufundfamilie gGmbH überprüft. Nach drei Jahren können im Rahmen einer Re-Auditierung weiterführende Ziele vereinbart werden. Nur bei erfolgreicher Re-Auditierung darf das Unternehmen das „Zertifikat zum audit berufundfamilie“ unverändert weiterführen. Seit 2010 bietet berufundfamilie durch ihre Tochtergesellschaft, die berufundfamilie Service GmbH, Unterstützung und Beratung bei der Umsetzung von Maßnahmen und Weiterbildungsangeboten zu fachlichen Themen an. Informationen zum Audit im Internet unter www.beruf-und-familie.de. (90 Zeilen/2410/0765; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Früherer Staatsanwalt wird Priester Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weiht Benediktinerbruder Noach Heckel am 19. Juni Münsterschwarzach/Estenfeld (POW) Am Samstag, 19. Juni, um 14 Uhr weiht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in der Abteikirche Münsterschwarzach Benediktinerbruder Noach Heckel (38) zum Priester. Seine Primiz feiert Heckel am Sonntag, 20. Juni, in seiner Heimatkirche in Estenfeld. Heckel wurde 1971 in Rothenburg ob der Tauber geboren und wuchs in Estenfeld auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Kürnach und des Riemenschneider-Gymnasiums in Würzburg studierte er ab 1992 Rechtswissenschaften. Anschließend schlug er die juristische Laufbahn ein und war bis 30. November 2002 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Rosenheim. Im Dezember 2002 erfolgte der Eintritt in die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Die zeitliche Profess legte er 2005 ab, die feierliche ewige Profess 2009. Theologie studierte Heckel von 2004 bis 2009 in Würzburg, Nairobi und Münster. Weihbischof Ulrich Boom weihte ihn am 20. Dezember 2009 zum Diakon. (10 Zeilen/2410/0790; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Berichte Stiftungsvertrag unterzeichnet Professur für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen für elf Jahre gesichert – Kooperation von Universität Würzburg, Promotio Humana, Missio München und Bistum Würzburg Würzburg (POW) Die Professur für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg ist langfristig gesichert. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Universitätspräsident Professor Dr. Alfred Forchel, Augustinerpater Eric Englert, Präsident von Missio München, sowie Professor Dr. Walter Eykmann, Präsident der in Bonn beheimateten Stiftung Promotio Humana, unterzeichneten am Dienstag, 15. Juni, in Würzburg einen Stiftungsvertrag über die Dauer von elf Jahren. Finanziert wird die Professur in den ersten fünf Jahren durch die Stiftung Promotio Humana sowie das Internationale Katholische Hilfswerk Missio München. Anschließend übernimmt die Universität die Kosten für drei Jahre, weitere drei Jahre das Bistum Würzburg. Danach werde von allen vier Partnern die Weiterführung „nachhaltig angestrebt“, heißt es in dem Vertragstext. Von einem „wichtigen und schönen Ereignis für die Universität Würzburg“ sprach Präsident Forchel. Der Stiftungsvertrag stelle eine gute Lösung angesichts der gegenwärtigen Rahmenbedingungen dar. Forchel dankte Eykmann, Englert und Bischof Hofmann für ihren Einsatz. Eykmann unterstrich die Brisanz und die positive Signalwirkung, die dem Dialog der Religionen für die Gesellschaft zukomme. Für Missio-Präsident Englert ist die Stiftungsprofessur ein wichtiger Beitrag zur Grundlagenforschung zum Thema Mission: „Zum einen ist es uns ein Anliegen, den heutigen, ganzheitlichen Ansatz von Mission bekannt zu machen, zum anderen wollen wir das Thema auch theologisch fundieren.“ Bischof Hofmann sah im unterzeichneten Vertrag ein wichtiges Signal, die Katholisch-Theologische Fakultät im bayern- und deutschlandweiten Kontext zu stärken und zu profilieren. Neben der Professur gibt es in Deutschland nach Angaben der Katholisch-Theologischen Fakultät derzeit nur eine vergleichbare missionswissenschaftliche Einrichtung an der Universität Münster. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen werde der religiöse und interkulturelle Dialog immer wichtiger. Die Professur soll sich aber auch einem zeitgemäßen Verständnis von Mission und Evangelisierung widmen. Das Fach sei ein integraler Bestandteil der neuen, modularisierten Studiengänge, heißt es in einer Stellungnahme der Fakultät. Außerdem böten der hohe Anteil ausländischer Studenten, das starke weltkirchliche Engagement der Diözese Würzburg sowie die Tatsache, dass zahlreiche international tätige Orden ihre Ausbildungskommunitäten in Würzburg haben, „ideale Voraussetzungen“ für diese Stiftungsprofessur. Seit 2003 besteht die Stiftungsprofessur für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen an der Universität Würzburg. Die Stiftung Promotio Humana und Missio München übernahmen damals die Finanzierung, nachdem die Einrichtung zuvor im Zuge der Sparmaßnahmen in der Theologie in Bayern aufgelöst worden war. Das Fach Missionswissenschaft kann in Würzburg auf eine Geschichte von mehr als 80 Jahren schauen: 1924/25 fanden erste Vorlesungen zu „Missionskunde und Missionsmethodik“ statt. Der erste Honorarprofessor nahm 1928 Forschung und Lehre auf. Seit 1962 gibt es in Würzburg für Missionswissenschaft einen ordentlichen Lehrstuhl. (34 Zeilen/2410/0780; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Beim Sparen an die Schwachen denken Caritasvorsitzender Bieber appelliert an das soziale Gewissen der Politik Würzburg (POW) Als Gefahr für den sozialen Frieden bewertet Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, das Sparprogramm der Bundesregierung. Eine Konsolidierung der Staatsfinanzen sei unverzichtbar. „Es kann aber nicht angehen, dass vor allem die Schwächsten in der Gesellschaft in der Summe einen Großteil der Einsparungen schultern müssen“, sagte Bieber. Die Ursachen der Finanzkrise seien hinlänglich bekannt. Deshalb müsse auch deutlich werden, in welchem Maß die Verursacher zur Konsolidierung beitragen werden. „In der Tat hat die Gesellschaft insgesamt über Jahrzehnte hinweg über ihre Verhältnisse gelebt“, erklärte der Domkapitular. Wenn die in diesem Zusammenhang gewachsene Versorgungsmentalität nun wieder an das Berechtige und Angemessene angepasst werden solle, dann müsse der soziale und solidarische Gedanke der Maßstab für die Entscheidungen sein. Besserverdienende und Vermögende sollten mehr in Verantwortung genommen werden, und wären offensichtlich bereit, in dieser Situation mehr Steuern zu zahlen, zeigte sich Bieber sicher. Stattdessen würden erneut die Kleinen und die Schwachen übermäßig belastet. Am meisten betroffen seien Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger. „Vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes fordern wir eine in der Tat soziale Politik, die den Gedanken der Solidarität nicht einseitig umsetzt.“ Bieber fordert die Politik auf, das vorgelegte Sparprogramm noch einmal zu überdenken und „wirklich sozial ausgewogene Sparmaßnahmen“ zu beschließen. (17 Zeilen/2410/0764; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Was Heil konkret bedeutet Dritter Vortragsabend der Ringvorlesung der Würzburger Theologie – Religionspädagogik und Dogmatik im Dialog Würzburg (POW) Das jüngste und das älteste Fachgebiet der Theologie standen beim dritten Abend der Ringvorlesung „Was treibt die Theologie?“ der Katholisch-Theologischen Fakultät im Zentrum. Der Religionspädagoge Hans-Georg Ziebertz und der Dogmatiker Jürgen Bründl stellten Grundansatz und aktuelle Themen ihres Faches vor. Unter jeweils unterschiedlicher Perspektive gingen beide der Frage nach, welche Bedeutung die Welt von heute und ihre Herausforderungen für eine zeitgemäße Theologie spielen sollten. „Theologie ist vor allem auf das Hier und Jetzt bezogen.“ Mit diesem Eingangsstatement verdeutlichte Ziebertz, seit 1998 Professor für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts in Würzburg, in seinem Vortrag „Praktische Theologie als empirische Wissenschaft“ die Notwendigkeit und Aufgabe der Praktischen Theologie, sich mit der religiösen Praxis zu beschäftigen, sie zu „verstehen und erklären und ihr eine Stimme geben“. Damit eine so orientierte Praktische Theologe nicht in bloßer Religionssoziologie oder Sozialwissenschaft aufgeht, plädierte Ziebertz für einen intradisziplinären Theorieansatz des Faches: Empirische Daten einfachhin von anderen Disziplinen erheben zu lassen und sich erst anschließend um ihre theologische Interpretation zu kümmern, reiche nicht aus. Vielmehr müssten empirische Methoden und Techniken in die Theologie und in eine praktisch-theologische Hermeneutik integriert werden, um so eigenständige Theorien zur religiösen Handlungspraxis zu entwickeln, forderte Ziebertz. Auf diese Weise erhöhe die Praktische Theologie zugleich ihre Kooperationsfähigkeit mit anderen Wissenschaftsbereichen: „Intra-Disziplinarität kann die Basis schaffen, dass Inter-Disziplinarität möglich wird.“ Die bisweilen aufgeworfene Frage, ob empirische Forschung tatsächlich eine eigenständige Form des Theologie-Treibens sein könne, beantwortete Ziebertz mit einer Gegenfrage: Wieso sollte eine derart hermeneutisch integrierte empirische Forschung kein eigenständiger Beitrag zur Theologie sein? „Sie eröffnet einen Zugang zur religiösen Dimension der Wirklichkeit, den die biblische, historische und systematische Theologie in dieser Form nicht bieten können. Die Praktische Theologie, die sich empirischer Methoden bedient, erinnert daran, dass die Wirklichkeit von Kirche und Christentum eine Praxis war und idealerweise eine Praxis ist – und dass dieser Praxis eine eigene theologische Dignität zukommt.“ Der Frage nach Ort und Kontexten Systematischer Theologie ging anschließend Jürgen Bründl, Privatdozent und Akademischer Oberrat für Dogmatik an der Universität Würzburg, in seinem Vortrag „Wo(hin) weltliche Not und Gottes Menschlichkeit Theologie stellen – Dogmatik als Arbeit am Begriff eines prekären Glaubens“ nach. Seine These, dass der Außenbezug auf konkrete Orte und Problemlagen der Welt für die Theologie verbindliche Bedeutung besitzen müsse, erläuterte Bründl an einem Vergleich lehramtlicher Vorgaben über Bedeutung und Aufgabe der Dogmatik mit anderen systematischen Ansätzen, insbesondere dem des 2007 von der römischen Glaubenskongregation mit einer Lehrverurteilung belegten Befreiungstheologen und Jesuiten Jon Sobrino. Wenn die Kirche ihre Aufgabe erfüllen wolle, die Heilsbedeutung des Evangeliums den Menschen nahe zu bringen, müsse sie sich vor Ort, an den Schauplatz des Geschehens begeben und sich den Nöten der Welt stellen. Gesprächspartner in einem solchen Dialog mit der Welt seien dabei auch und oft: gerade die Opfer der Welt. „Sie wissen, was Sache ist, haben oft genug am eigenen Leib erfahren, wie es zugeht in der Welt. Deshalb, und weil die Opfer als erste mundtot gemacht zu werden pflegen, verdient ihre Sicht der Dinge privilegierte Aufmerksamkeit“, sagte Bründl. Eine solche „Option für die Opfer“, mit der die Befreiungstheologie das pastorale Programm des Zweiten Vatikanischen Konzils systematisch und praktisch umgesetzt habe, beantworte die Frage nach dem Ort der Theologie eindeutig. Theologie müsse sich den Problemen ihrer Zeit stellen und das „Wissen der Betroffenen aus erster Hand“ ernst nehmen. „Sich in die Welt stellen aber bedeutet, sich an die Seite der Armen zu stellen, sich von den Armen sagen zu lassen, was Heil konkret bedeutet, nämlich die Befreiung von den Mächten der Unterdrückung in einer bestimmten Situation“, erklärte der Dogmatiker. Wer sich zu dem christologischen Grundsatz bekenne, dass Gott um des Menschen willen Mensch wurde und dazu die „unglaubliche Partikularität und Einseitigkeit eines vor 2000 Jahren gestorbenen Juden einging“, behaupte damit nicht weniger, als dass die Lehre von der „Menschwerdung, Konkretisierung, Vergeschichtlichung Gottes das universale Strukturprinzip der Dogmatik, ja aller theologischen Glaubensreflexion“ sein müsse. Den beiden Vorträgen schloss sich eine rege Diskussion an, an der sich neben den Referenten auch zahlreiche Zuhörer beteiligten. Der vierte und letzte Abend der Vorlesungsreihe, die in Kooperation mit der Katholischen Akademie Domschule angeboten wird, findet am Mittwoch, 16. Juni, um 19.15 Uhr im Hörsaal 318 der Universität am Sanderring statt. Dann stellen der Moraltheologe Stephan Ernst und der Liturgiewissenschaftler Martin Stuflesser ihre Fächer vor und bringen sie miteinander ins Gespräch. (57 Zeilen/2410/0777; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet In Zukunft nur noch rußarm In der Marienkapelle kommen Spezialkerzen zum Einsatz – Erheblicher Schaden durch billiges Wachs entstanden Würzburg (POW) Nur noch rußarme Spezialkerzen kommen in Zukunft in der Würzburger Marienkapelle zum Einsatz. „Die Beeinträchtigung durch Kerzenruß hat insbesondere beim Relief mit dem Marientod aus dem 14. Jahrhundert sowie der daneben angebrachten Schönen Madonna ein Ausmaß erreicht, das uns zum Handeln zwingt“, erläuterte Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Rektor der Marienkapelle, am Mittwoch, 9. Juni. Rund 2000 Euro koste allein die fachmännische Reinigung der beiden Kunstwerke an der dem Unteren Markt zugewandten Innenseite des Gotteshauses, außerdem sei ein Neuanstrich für die betroffene Wand nötig. Wie stark die Rußbelastung durch billige Kerzen ist, die zum Teil aus osteuropäischer Herstellung stammen und von Gläubigen mitgebracht wurden, zeigt der im Oktober 2009 aufgestellte Abguss der Schönen Madonna: Der ursprünglich weiße Farbton lässt sich inzwischen nur noch unter einem dichten Grauschleier erahnen. Nicht von ungefähr sei im Katalog der Ausstellung „Schöne Madonnen vom Rhein – Rheinische Marienstatuen des schönen Stils“, wofür das Original der Muttergottesdarstellung bis Ende April ins Rheinische Landesmuseum nach Bonn ausgeliehen war, auf die Rußschädigung hingewiesen worden, sagte Hillenbrand. „Die Verantwortlichen der Marienkapellenstiftung handeln mit der Umstellung auf die Spezialkerzen nicht aus Willkür, sondern weil es ihnen ein Anliegen ist, diese wertvollen Kunstwerke auch für künftige Generationen zu erhalten“, erklärte der Generalvikar. Es komme weniger auf die Größe der Kerze an als auf die gläubige Intention. Sollten dennoch wieder andere Kerzen in der Marienkapelle entzündet werden, würden diese umgehend entfernt. mh (POW) (19 Zeilen/2410/0760; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Bioladen des Sozialsektors“ Würzburger Orts- und Kreis-Caritasverband feiert 25. Jubiläum Würzburg (POW) Karitative Unternehmen können auf dem freien Markt nur erfolgreich sein, wenn sie ein klares christliches Profil zeigen. Das hat der Hildesheimer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Hans-Jürgen Marcus beim 25. Jubiläum des Würzburger Orts- und Kreis-Caritasverbands am Freitag, 11. Juni, vor über 200 Gästen im Pfarrsaal der Würzburger Pfarrei Heilig Kreuz betont. Geschäftsführer Matthias Fenger, der durch die Veranstaltung führte, zeigte sich erfreut, dass trotz des gleichzeitig übertragenen WM-Eröffnungspiels so viele Gäste gekommen waren. „Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit fordern sich gegenseitig heraus“, sagte Marcus. Er ging vor allem auf das Selbstverständnis der Caritas und den christlichen Mehrwert ihrer Dienste ein. Caritas-Unternehmen sollten mehr sein als nur soziale Anbieter und sich als Moralunternehmen verstehen, sie sollten wie Bioläden des Sozialsektors auftreten, das heißt kreative Ideen entwickeln und qualitativ hochwertige Produkte anbieten, und sie sollten sich als selbstbewusster und eigenständiger Lebensort von Kirche weiterentwickeln. Der Orts- und Kreiscaritasverband Würzburg entstand am 1. Januar 1997 durch die Fusion der im Oktober 1985 getrennt gegründeten Caritasverbände für den Landkreis und die Stadt Würzburg. Er ist heute ein mittelständisches Sozialunternehmen mit 135 hauptamtlichen und rund 200 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Er unterhält unter anderem drei Sozialstationen, einen Caritasladen, einen Kinderhort und mehrere Beratungsstellen. Ob er wegen der Finanzierung dieser Aufgaben schon mal schlecht geschlafen habe, wollte Moderator Franz Barthel in der Podiumsrunde vom Caritasvorsitzenden Werner Häußner wissen. Die vielen Kirchenaustritte und damit ein Schwund des Kirchensteueraufkommens würden der Caritas indirekt schaden, meinte Häußner. Manchmal habe er schon gedacht, wie das alles weitergehen solle. Immerhin mache sein Verband einen sechsstelligen Umsatz, wenngleich die Kirchensteuern in der Bilanz nur einen kleinen Teil ausmachten. „Der Stresstest in Sachen Finanzen steht uns noch bevor“, sagte Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal. Stadt und Landkreis Würzburg sind wichtige Kooperationspartner für den hiesigen Caritasverband. Das Ehrenamt werde daher immer wichtiger, betonte der Oberbürgermeister, doch ihm sei auch klar, dass professionelles Wissen in der Sozialarbeit genauso wichtig sei und entsprechend bezahlt werden müsse. „Die Caritas wird es auch in 25 weiteren Jahren noch geben“, antwortete Landtagsabgeordneter Oliver Jörg auf die etwas provokante Frage Barthels, ob die Caritas eine Zukunft habe. Ihm und vielen anderen Politikern sei die Wichtigkeit der Caritas sehr wohl bewusst, erklärte Jörg. Um Sozialarbeit zu vereinfachen, schlug Marcus eine Reduzierung der Reglementierung und Dokumentationspflicht vor. „Wenn wir drei Altenheime drei Jahre ohne jegliche Rechtsvorschriften führen dürften, würden sie prosperieren“, war er sich sicher. In ihren Grußworten bedankten sich Martin Pfriem, Direktor des Diözesan-Caritasverbands, und Landrat Eberhard Nuß beim Würzburger Caritasverband. Pfriem hatte als Geschenk die Nachricht mitgebracht, dass die Höhe der Zuschüsse 2011 die gleiche bliebe wie 2010. Das Grußwort des Landrats verlas seine Stellvertreterin Elisabeth Schäfer. Die Caritas sei eine feste Größe auf dem Land und praktizierte Nächstenliebe, schrieb Nuß. Er habe höchsten Respekt vor ihrer Arbeit. Der Kontakt zur Caritas sei auch ihr immer ein großes Anliegen gewesen, ergänzte Schäfer. Als Bankkauffrau habe sie darüber viel soziales Denken gelernt. Bevor die Gäste in die anschließende Begegnung, den Gottesdienst und das Abendkonzert mit der Gruppe Taktwechsel entlassen wurden, zeichneten Geschäftsführer Matthias Fenger und Domkapitular Clemens Bieber stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen den Vorsitzenden Werner Häußner und Hans Zeiher, Vorsitzender des Thüngersheimer Krankenpflegevereins, als zwei langgediente Ehrenamtliche aus. (44 Zeilen/2410/0781; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Würzburg bayerischer Vizemeister Kicker der Diözese müssen sich bei Klerusmeisterschaften im Endspiel Eichstätt geschlagen geben – Erzbischof Dr. Reinhard Marx als Zuschauer Moosach/Würzburg (POW) Die Fußballmannschaft der Diözese Würzburg ist bei den 17. Bayerischen Klerusmeisterschaften in München-Moosach Vizemeister geworden. Damit wiederholte das Team den Erfolg vom Vorjahr. Auf dem Platz müssen bei der bayerischen Klerusmeisterschaft mindestens vier Priester oder Diakone pro Team stehen. Die Würzburger spielten in folgender Aufstellung: Tor: Michael Siegfried; Abwehr: Peter Michaeli, Burkhard Pechtl, Michael Nowak, Ulli Werner, Pfarrer Dieter Hammer; Mittelfeld: Kaplan Michael Kubatko, Volker Krieger, Thomas Riebel, Matthias Finster; Sturm: Pater Markus Reis, Matthias Zöller, Alfred Streib, Diakon Jose-Pierre Mbuku. Gleich im ersten Spiel gegen die Titelverteidiger aus dem Bistum Augsburg unterstrich das Seelsorger-Team seine Stärke mit einem 0:0, dem es ein 2:0 gegen Eichstätt und ein 1:0 gegen Regensburg folgen ließ. Damit war wie in den vergangenen sechs Jahren das Halbfinale erreicht, der von Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele beim ersten Turnier in Wernfeld gestiftete Pokal wieder „in Griffweite“. In der anderen Vorrundengruppe setzten sich das Team der Liga-Bank Regensburg und das Erzbistum Bamberg gegenüber dem Mitveranstalter Missio München – mit ihrem „Chef“ Pater Eric Englert – und dem Erzbistum München-Freising durch. Da Titelträger Augsburg ausgeschieden war, gelangten die spielstärksten Teams aus Eichstätt und Würzburg mit klaren Siegen ins Endspiel. Die Würzburger mussten sich allerdings dann auf dem großen Rasenplatz dem früheren Serien-Sieger Eichstätt unter den Augen von Dr. Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, mit 0:2 geschlagen geben. Bei der Siegerehrung spendierte die Liga-Bank allen Mannschaften einen nagelneuen WM-Ball und für die laufenden Aktionen von Missio München wurden Geldspenden aus Erlösen von Fußballspielen der Diözesan-Teams übergeben. (20 Zeilen/2410/0763; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen BR-Radio-Feier mit Generalvikar Hillenbrand zum Abschluss des Priesterjahrs Würzburg/München (POW) Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand hält die katholische Morgenfeier am Sonntag, 20. Juni, von 10.35 bis 11 Uhr im Hörfunkprogramm Bayern 1 des Bayerischen Rundfunks. Hillenbrand stellt bei der Feier zum Abschluss des Priesterjahrs die Frage: „Das Priesterjahr – Start mit Fehlzündung oder Zeit mit Folgewirkung?“ Den Priesterberuf sieht er als Dienst am sichtbaren Glauben, als Dienst am gemeinsamen Glauben und als Dienst am gefährdeten Glauben. (5 Zeilen/2410/0772; E-Mail voraus) Fotoausstellung im Piusseminar zur Fußball-WM in Afrika Würzburg (POW) Die Fußball-WM in Südafrika richtet den Blick auf den afrikanischen Kontinent. Die Missionare von Mariannhill in Würzburg möchten mit Bildern aus ihrem Alltag in Afrika Einwürfe und Anstöße zum Nachdenken geben. Einzelnen Begriffen des Fußballspiels wie Abseits oder Traumpass sind Bilder aus Afrika zugeordnet, die den Blick auf die afrikanische Situation lenken. Der afrikanische Alltag wird so lebendig. Die Fotoausstellung im Atrium des Piusseminars, Mariannhillstraße 1, in Würzburg ist jeweils vor und nach den Gottesdiensten geöffnet. Die Ausstellung kann außerdem montags bis freitags von 9 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr über die Pforte besucht werden. (7 Zeilen/2410/0783; E-Mail voraus) „Das Tor nach Afrika offen halten“ Würzburg (POW) Anschaulich ins Licht gerückt haben am Samstag, 12. Juni, 19 Gruppen und Organisationen ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Freunden in Afrika. Beim Aktionstag „Tor nach Afrika“ präsentierten sie sich am Unteren Markt in Würzburg zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika mit Ständen und Aktionen. Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele appellierte an die Passanten, nicht nur am Aktionstag das Tor nach Afrika offen zu halten. Bürgermeister Dr. Adolf Bauer betonte in seinem Grußwort: „Die Liebe zu Afrika hat in Würzburg Tradition, bedarf aber noch der Verstärkung.“ Beim Torwandschießen der Prominenten gelang beiden kein Treffer, auch Domkapitular em. Monsignore Hans Herderich und Stadtrat Willi Dürrnagel blieben Tore versagt. Am Aktionstag „Tor nach Afrika“ waren beteiligt: Attac, Christliche Arbeiterjugend (CAJ), Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden, Deutsche Jugendkraft (DJK), Evangelisch-lutherisches Dekanat, Katholische Landjugendbewegung (KLJB), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Kinderhilfe Ägypten, Kolpingwerk Würzburg, Mwanza e.V., Missionsärztliches Institut, Gemeinschaft Sant’ Egidio, terre des hommes, UNICEF, Weltladen Würzburg, Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), Fußballjugend-Frauen des SV Veitshöchheim und Würzburger Partnerkaffee e. V. Die Kampagne „Tor nach Afrika“ läuft seit der Fußball-WM 2006 und will zur Sensibilisierung für die Menschen in Afrika beitragen. (16 Zeilen/2410/0766; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Steinläuse sammelten 1050 Euro für das Museums am Dom Würzburg (POW) Rund 1050 Euro haben am Samstag, 12. Juni, Mitglieder des gemeinnützigen Vereins „Würzburger Steinläuse“ für das Museum am Dom gesammelt. Mit kostenlosen Sonderführungen durch das Museum am Dom und rund um Dom und Neumünster sowie einer Kunstperformance mit Jacques Gassmann und Natalia Maria Wojciechowska warben sie um Spenden. Ganztägig wurden außerdem an einem Stand vor dem Museum Weine des Staatlichen Hofkellers und des Weinguts Reiss angeboten. Darüber hinaus wurden von Künstlern gestiftete Werke versteigert. Ziel der Veranstaltung war es, dem Förderverein „Freunde des Museums am Dom“ zu helfen, das Gemälde „Emmaus“ von Markus Fräger für den Bestand der Diözese Würzburg zu erwerben. (8 Zeilen/2410/0768; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Depression darf kein Stigma sein“ Würzburg (POW) Ein Plädoyer gegen die Stigmatisierung von Menschen mit Depression hat Dr. Ursula Tittor, Diplom-Psychologin an der Würzburger Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Donnerstag, 10. Juni, gehalten. „Mit körperlichen Erkrankungen können die meisten Menschen umgehen. Wenn ihnen aber jemand mitteilt, dass er eine Depression hat, so wird das als ein Makel betrachtet“, sagte Tittor vor mehr als 70 Frauen im Sankt Burkardus-Haus. Depression könne jeden Menschen treffen, „aber es gibt Hilfe“. Alarmsignale, die auf eine depressive Störung hinweisen, gebe es mehrere: Zum Beispiel, wenn jemand – jeweils über längere Zeit – schlaflos sei, keinen Antrieb mehr habe, an nichts mehr Gefallen finde oder keinerlei Interesse mehr entwickele. Tittor riet, mit dem Betroffenen das Gespräch zu suchen und ihn auf die Beobachtungen anzusprechen. „Wichtig ist der erste Schritt: Der erkrankte Mensch muss aus seinem depressiven Gehäuse heraustreten.“ Solange sich die Depression noch nicht verfestigt habe, helfe bereits eine psychologische Betreuung. Bei schwereren Fällen seien auch Medikamente notwendig, erklärte die Referentin. Zu der von Maria Rothbauer vom Arbeitskreis „Sozial-caritativ“ geleiteten Veranstaltung hatte der Katholische Deutsche Frauenbund eingeladen. (14 Zeilen/2410/0761; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Ältester Priester in der Diözese Würzburg, Monsignore Josef Ryba, begeht 72. Weihejubiläum Ettleben/Schonungen/Gemünden (POW) Sein 72. Priesterjubiläum begeht am Dienstag, 29. Juni, Pfarrer i. R. Monsignore Josef Ryba (96), ältester Priester in der Diözese Würzburg. Seit 1990 verbringt er seinen Ruhestand in Ettleben (Landkreis Schweinfurt). Ryba wurde 1914 in Groß Hoschütz in der Erzdiözese Olmütz geboren und am 29. Juni 1938 in Prag zum Priester geweiht. Bis zu seiner Aussiedlung 1946 in die Bundesrepublik war er Kaplan und Expositus in der Erzdiözese Prag, zuletzt Pfarrverweser in Liebenstein. Im Bistum Würzburg begann Ryba 1946 als Seelsorger in Warthmannsroth, 1949 kam er als Kuratus in das Lager Hammelburg und betreute daneben Bonnland. 1952 verlieh ihm Bischof Dr. Julius Döpfner die Pfarrei Schonungen. Dort entstand durch Rybas Einsatz die Sankt Georgskirche, unter ihm wurde die Ortsgeschichte der Gemeinde herausgegeben. Ab 1966 war Ryba Pfarrer in Gemünden, wo er 1988 anlässlich seines 50. Priesterjubiläums zum Ehrenbürger ernannt wurde. Auf seine Initiative wurde dort die Pfarrkirche innen und außen renoviert sowie das Pfarrheim umgebaut. Monsignore Ryba hatte zwischen 1953 und 1982 verschiedene zusätzliche Aufgaben inne. So wirkte er unter anderem von 1953 bis 1966 als Bezirkspräses des Katholischen Werkvolks in Schweinfurt-Nord, war von 1969 bis 1975 Dekan für Gemünden und von 1975 bis 1982 Geistlicher Beirat des Katholikenrats im Dekanat Karlstadt. Bis 1987 war er elf Jahre lang auch Dekanats-Altenseelsorger. Außerdem war er Mitglied im Priesterrat. In Anerkennung seiner Verdienste um die Ökumene erhielt Ryba 1979 das Bundesverdienstkreuz. 1984 wurde er Schonunger Ehrenbürger. 1987 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Monsignore. Trotz seines hohen Alters hilft er noch in der Seelsorge in Ettleben mit. (18 Zeilen/2410/0778) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer i. R. Pichler wird 75 Jahre alt und feiert 50. Priesterjubiläum Röttingen (POW) Pfarrer i. R. Johann Pichler wird am Samstag, 26. Juni, 75 Jahre alt. Außerdem feiert er am Dienstag, 29. Juni, das Goldene Jubiläum seiner Priesterweihe. Seit 2000 verbringt der Priester der Diözese Linz seinen Ruhestand in Röttingen. Pichler stammt aus Niederwaldkirchen und wurde am 29. Juni 1960 in Linz zum Priester geweiht. Seine Kaplanszeit bis 1970 verbrachte er in Waldhausen und Pasching-Langholzfeld in Oberösterreich. 1970 wurde Pichler Pfarrer in Pasching, wo er bis 1989 wirkte. Von 1989 bis 2000 war er Pfarrer in Reichenau und betreute gleichzeitig von 1988 bis 1998 als Geistlicher Assistent die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen in der Diözese Linz. Gesundheitsbedingt trat er im Jahr 2000 in den Ruhestand. In der Pfarreiengemeinschaft TauberGau arbeitet er in der Seelsorge mit. (8 Zeilen/2410/0769) Redemptoristenpater Karl Graf wird 70 Jahre alt Würzburg (POW) Redemptoristenpater Karl Graf, Verwalter der Ausbildungskommunität der Redemptoristen in Würzburg, wird am Sonntag, 27. Juni, 70 Jahre alt. Graf wurde 1940 in Stuttgart geboren und trat 1963 in die Münchener Provinz der Redemptoristen ein. Nach der Priesterweihe am 20. Oktober 1968 begann er als Kaplan in Stuttgart, wo er später in verschiedenen Pfarreien als Pfarrverweser und Pfarrer tätig war. Als in Bayern die Kollegstufe eingerichtet wurde, berief ihn sein Orden als Religionslehrer ans staatliche Gymnasium in Gars am Inn. Als Dozent am Institut für Lehrerfortbildung war Graf für den Bereich Religionslehre an Gymnasien und Förderschulen zuständig. In der Krankenhausseelsorge arbeitete er zusätzlich in verschiedenen Einrichtungen in Stuttgart und München. Seit 2003 ist Graf an der Ausbildungskommunität der Redemptoristen in Würzburg tätig. Dort kümmert er sich um die Verwaltung des Hauses und steht den internationalen Studenten und Auszubildenden, die in der klösterlichen Gemeinschaft leben und sich auf das Ordensleben vorbereiten, als Gesprächspartner zur Verfügung. Daneben ist er weiterhin in der Krankenhaus- und Altersheimseelsorge sowie der Gesprächs- und Beichtseelsorge in Würzburg tätig. (13 Zeilen/2410/0770) Drei Benediktinerpatres feiern in Tansania Goldenes Weihejubiläum Münsterschwarzach/Peramiho/Ndanda (POW) Das Goldene Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen am Dienstag, 29. Juni, drei Benediktinermönche aus Münsterschwarzach, die in Tansania wirken: Alt-Abt Lambert Dörr (73), Pater Dr. Sebald Hofbeck (74) und Pater Beda Pavel (75). Lambert Dörr wurde 1936 in Glashofen Gerolzahn geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums trat er im Mai 1955 in Münsterschwarzach in den Benediktinerorden ein. Am 16. Mai 1956 legte er die einfache, am 31. Mai 1959 die feierliche Profess ab. Die Priesterweihe empfing er durch Abt-Bischof Viktor Hälg aus Ndanda/Tansania am 29. Juni 1960. Das Studium der Philosophie absolvierte Dörr in Sankt Ottilien, Theologie studierte er in Würzburg. 1964 wurde Dörr als Missionar in das Abteigebiet Peramiho in Tansania gesandt. Ab 1965 unterrichtete er am Likonde-Seminar, bis er 1972 zum Prior und 1976 zum Abt von Peramiho berufen wurde. Als Abt von Peramiho resignierte er am 4. August 2006. Seinen Lebensabend verbringt er in Peramiho unter anderem als Seelsorger und mit der Betreuung der Klosterbibliothek. Sebald Hofbeck wurde 1935 in Nürnberg geboren. Nach dem Besuch der Gymnasien in Straubing und Nürnberg trat er 1954 in Münsterschwarzach in den Benediktinerorden ein. Am 29. Juni 1960 empfing er die Priesterweihe. Von 1957 bis 1965 studierte er in Würzburg und London und schloss mit dem Doktor der Theologie ab. Seit 1965 ist er Missionar in Ndanda/Tansania, seit 1972 Leiter der Ndanda-Mission-Press und des Buch-Verlages. Beda Pavel wurde 1935 im Kreis Budweis geboren. Aufgewachsen ist er in Hammelburg. Er besuchte die Kloster-Internate und Gymnasien in Sankt Ludwig und Würzburg. Nach dem Abitur im Jahr 1954 trat er in Münsterschwarzach in den Benediktinerorden ein. Am 29. Juni 1960 empfing er die Priesterweihe. Das Studium schloss er in England mit dem Lehrer-Diplom ab. 1963 wurde er in die tansanische Abtei Ndanda als Missionar entsandt. Pavel unterrichtete Mathematik, Physik und Biologie in Kigonsera, Likonde, Namupa und Soni. Von 1985 bis 1998 war er Hausoberer in Kurasini in Daressalam. Seit 1999 wirkt er als Pfarrer in der Pfarrei Kilimahewa bei Daressalam. (24 Zeilen/2410/0775) Vor 40 Jahren geweiht Vier Priester der Diözese Würzburg feiern Jubiläum Würzburg (POW) Das 40. Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen am Montag, 28. Juni, Regens Herbert Baumann, Pfarrer Professor Dr. Dr. Dieter Feineis, Pfarrer Erwin Meier und Pfarrer Peter Streit. Bischof Dr. Josef Stangl weihte sie 1970 in Würzburg. Regens Herbert Baumann (64) wurde 1945 in Würzburg geboren. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 28. Juni 1970 in Würzburg zum Priester. Danach kam Baumann zunächst als Aushilfe nach Humprechtshausen und Fladungen, ehe er Kaplan in Mömbris, Obernburg und Schweinfurt-Christkönig wurde. Nachdem er bereits ab 1975 Jugendseelsorger für das Dekanat Schweinfurt-Stadt war, wurde er 1977 zunächst Kooperator des Diözesanjugendpfarrers, 1978 Diözesanjugendpfarrer und Domvikar. 1984 wurde Baumann zum Pfarrer von Kitzingen-Sankt Johannes ernannt. Von 1985 bis 1995 war er auch stellvertretender Dekan, von 1987 bis 1995 auch Schulbeauftragter für das Dekanat Kitzingen. 1994 ernannte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele zusätzlich zum Pfarrer von Sulzfeld am Main. 1995 wurde Baumann Dekan des Dekanats Kitzingen. Dieses Amt übte er bis zu seinem Wechsel nach Würzburg im Jahr 2008 aus. 2002 übernahm er zusätzlich die Pfarrei Biebelried und war von 2005 bis 2007 auch Administrator von Dettelbach, Bibergau, Effeldorf und Euerfeld. 2008 ernannte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Baumann zum Regens des Priesterseminars und zum bischöflichen Vertreter des Klerusvereins der Diözese Würzburg. Baumann ist auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. Professor Dr. Dr. Dieter Feineis (64) ist Pfarrer von Klingenberg und Röllfeld. Feineis wurde 1945 in Würzburg geboren und stammt aus Waldbüttelbrunn. Am 28. Juni 1970 erhielt er in Würzburg durch Bischof Dr. Josef Stangl die Priesterweihe, seine Kaplansjahre verbrachte er zwischen 1970 und 1976 in Amorbach und Bad Brückenau. Zum Pfarrer von Röllfeld ernannte ihn der Bischof 1976. 1977 wurde Feineis zum Doktor der Theologie promoviert. Das Thema der Dissertation lautete „Waldbüttelbrunn – seine herrschaftliche, wirtschaftliche und pfarrliche Entwicklung bis zum Ende des Alten Reiches“. 1980 wurde der inzwischen habilitierte Theologe zugleich nebenamtlicher Verweser, 1987 Pfarrer der Pfarrei Klingenberg. Als Privatdozent wirkte er ab 1990 an der Universität Würzburg. Zum außerplanmäßigen Professor wurde er 1997 ernannt. 2007 überreichte Staatsminister Eberhard Sinner Feineis das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Damit wurde Feineis‘ wissenschaftliches Engagement neben seiner Tätigkeit als Seelsorger von Röllfeld und Klingenberg gewürdigt. Als Verfasser einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen im Bereich der fränkischen Kirchengeschichte, als Stellvertretender Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins sowie als Mitherausgeber der Würzburger Diözesangeschichtsblätter habe er sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben, hieß es in der Laudatio. Zum 1. September 2010 geht Feineis in den Ruhestand. Pfarrer Erwin Meier (68) ist Hausgeistlicher im Haus Sankt Maria in Würzburg. 1942 in Oberschleichach geboren, empfing er am 28. Juni 1970 in Würzburg durch Bischof Dr. Josef Stangl die Priesterweihe. Er war im Anschluss zur Aushilfe in Holzkirchen und Sandberg-Schmalwasser eingesetzt. Seine Kaplansjahre führten ihn nach Krombach, Sommerau und Oberleichtersbach, bevor er 1973 Kuratus von Zimmern wurde. 1978 wurde er Pfarrer von Obervolkach. Zum stellvertretenden Dekan von Kitzingen wurde Meier 1980 gewählt, von 1985 bis 1995 war er dort Dekan. 1986 wurde er zudem zum nebenamtlichen Militärseelsorger für den Standort Volkach ernannt. 1987 wurde er auch Pfarrer von Gaibach und Rimbach. 1995 übernahm Meier die Pfarreien Waigolshausen und Hergolshausen mit Kuratie Theilheim. 2002 wurde er Hausgeistlicher im Kloster Sankt Alfons in Eichelsdorf. 2003 wurde er vorübergehend Pfarradministrator von Hofheim, Goßmannsdorf und Kerbfeld, 2004 Pfarradministrator von Bundorf und Neuses. 2008 wurde Meier als Hausgeistlicher im Kloster Sankt Alfons entpflichtet und wechselte nach Würzburg, wo er seither Hausgeistlicher im Haus Sankt Maria ist. Pfarrer Peter Streit (65) ist Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bessenbach. Streit wurde 1944 in Würzburg geboren und stammt aus Kitzingen. Bischof Dr. Josef Stangl spendete ihm am 28. Juni 1970 die Priesterweihe. Anschließend war Streit als Aushilfe in Großwallstadt eingesetzt, ehe er in Großwallstadt und dann in Hösbach Kaplan wurde. In dieser Zeit war er zudem Jugendseelsorger für das Dekanat Aschaffenburg-Ost. 1975 wurde er Kuratus von Ochsenfurt-Sankt Thekla, 1981 Pfarrer von Keilberg. 1983 übernahm er zusätzlich die Kuratie Straßbessenbach, 1999 auch die Pfarrei Oberbessenbach. Seit 1982 ist er außerdem Dekanatsbeauftragter für die Priester- und Erwachsenenbildung in Aschaffenburg-Ost. (51 Zeilen/2410/0774) Pater Vinzenz Maidhof seit 40 Jahren Priester Kleinheubach (POW) Salesianerpater Vinzenz Maidhof begeht am Montag, 28. Juni, sein 40. Priesterjubiläum. Der aus Kleinheubach stammende Missionar wirkt in Kolumbien und feiert das Jubiläum am 25. Juli mit einem Gottesdienst um 10.15 Uhr in Kleinheubach. Maidhof wurde 1939 in Aschaffenburg geboren und wuchs in Kleinheubach auf. Nach seiner Ausbildung zum Maurer und Steinmetz absolvierte er das Gymnasium der Salesianer in Buxheim und anschließend von 1961 bis 1962 das Noviziat im Salesianerkloster Ensdorf. 1962 ging er nach Kolumbien, wo er Philosophie und Pädagogik in Medellin studierte sowie Lehrer an verschiedenen Schulen des Salesianerordens war. 1966 kehrte er nach Deutschland zurück und studierte Theologie in Benediktbeuern. Am 28. Juni 1970 wurde er in Würzburg zum Priester geweiht. 1971 kehrte er als Priester nach Kolumbien in das Lepradorf Agua de Dios zurück. 1972 und 1973 wirkte er als Lehrer und Erzieher am Gymnasium mit Internat in Mosquera. Von 1974 bis 1982 war er Missionar am Ariaristrom. In dieser Apostolischen Präfektur betreute er 13 Pfarreien mit 700 Weilern und baute etliche Kirchen und Pfarrhäuser in Savanne und Urwald. 1983 war er zum Studium der sozialen Pastoral in Medellin/Kolumbien freigestellt. Von 1984 bis 1986 wirkte Maidhof als Pfarrer in Mosquera, 1986/87 als Pfarrer und Wirtschaftsleiter im theologischen Seminar der Salesianer in Bogota. In dieser Zeit betreute er rund 8000 Flüchtlinge, die nach einem Guerilla-Überfall nach Bogota geflohen waren. Nach einem Aufenthalt in Guinea-Westafrika kam er 1988 nach Kolumbien zurück und war in der Pfarrei vom Jesuskind in Bogota vier Jahre lang Bauleiter der größten Pfarr- und Wallfahrtskirche im Süden der Stadt. Von 1993 bis 1995 wirkte er als Pfarrvikar in Agua de Dios und sorgte sich vor allem um Leprakranke. 1996 bis 1998 war er Pfarrer in Bucaramanga, 1999 bis 2005 wieder in Agua de Dios. Als Oberer der Salesianer und Pfarrer erweiterte er die sozialen Aktivitäten bei Leprakranken. 2006 und 2007 war er erneut am Ariari in Granada-Meta und Wirtschaftsleiter der Ackerbauschule der Salesianer. 2008 und 2009 war er Pfarrer im 2600 Meter hoch gelegenen Duitama. Im Januar 2010 kehrte er als Oberer der Salesianer nach San Vicente del Caguan zurück. Maidhof ist für viele Aktivitäten im Missionsgebiet bekannt und konnte mit Hilfe von Spendengeldern aus Deutschland Kirchen, Altenheime und Wohnhäuser für Bedürftige errichten sowie Kindern, Jugendlichen und armen Familien helfen. (26 Zeilen/2410/0788) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kapuzinerpater Franz de Paula Sigmund seit 40 Jahren Priester Würzburg/Aschaffenburg (POW) Das 40. Jubiläum seiner Priesterweihe begeht am Sonntag, 27. Juni, Kapuzinerpater Franz de Paula Sigmund. 1946 in Niederoberbach in Mittelfranken geboren, trat Sigmund 1964 in Laufen an der Salzach in den Kapuzinerorden ein. Von 1965 bis 1970 studierte er in Dillingen an der Donau Theologie und wurde am 27. Juni 1970 zum Priester geweiht. Anschließend absolvierte Sigmund ein Pastoraljahr in Passau. 1971 wechselte er als Religionslehrer an die Knabenrealschule und das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg. Von 1972 bis 1974 war der Kapuziner Kaplan in Karlstadt-Zur Heiligen Familie. Das Franziskanische Zentrum „Sankt Sebastian“ in Augsburg war danach bis 1976 sein Wirkungsort. Im Anschluss war Sigmund bis 1980 Kaplan in München-Sankt Anton, anschließend bis 1982 Kaplan in Coburg-Sankt Marien. Von 1982 bis 2008 war er Krankenhausseelsorger in Aschaffenburg. Er wechselte nach der Schließung des Kapuzinerklosters Aschaffenburg im Mai 2010 in das Kloster am Würzburger Käppele. (11 Zeilen/2410/0771) Pater Johannes Messerer feiert Silbernes Priesterjubiläum Dettelbach (POW) Das Silberne Jubiläum seiner Priesterweihe begeht am Dienstag, 29. Juni, Franziskanerpater Johannes Messerer, Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Maria im Sand Dettelbach“. Messerer wurde 1954 in Adelmannsdorf, einem Stadtteil von Wolframs-Eschenbach, geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Eichstätt und Jerusalem und trat 1980 in den Franziskanerorden ein. Zum Studium der Pastoralpsychologie ging Messerer ans Institut für soziale Kommunikation nach Innsbruck. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1985 in Eichstätt. Als Kaplan wirkte er bis 1988 in Bamberg-Sankt Heinrich sowie anschließend in Dettelbach. In Frankfurt am Main absolvierte Messerer eine zweijährige Ausbildung zum Meditations- und Exerzitienleiter. 15 Jahre lang leitete er in Dietfurt Zen-Kurse und war zehn Jahre lang zugleich Direktor des Meditationshauses Sankt Franziskus, ehe er 2007 nach Dettelbach zurückkehrte. (10 Zeilen/2410/0773) Domkapitular Warmuth zum Misereor-Mitglied ernannt Würzburg (POW) Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, ist von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann für die Dauer von fünf Jahren zum Mitglied im Verein „Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.“ ernannt worden. (3 Zeilen/2410/0762) Domkapitular em. Herderich im Vorstand des Ansgarwerks Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Domkapitular em. Monsignore Hans Herderich mit Wirkung vom 1. Juni 2010 zum Mitglied im Vorstand des Sankt Ansgarwerkes e. V., München, ernannt. Gleichzeitig entpflichtete er Pfarrer i. R. Werner Bernhard von dieser Aufgabe. (3 Zeilen/2410/0785) Christian Wöber auch Pfarrer von Schneeberg Würzburg/Amorbach/Schneeberg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Christian Wöber (44), Pfarrer von Amorbach und Weilbach im Landkreis Miltenberg, mit Wirkung vom 1. September 2010 auf Präsentation des Fürsten von Leiningen auch zum Pfarrer von Schneeberg ernannt. Wöber ist damit Leiter der künftigen Pfarreiengemeinschaft Amorbach-Schneeberg-Weilbach-Weckbach. (4 Zeilen/2410/0784) Pater Balkiewicz mitarbeitender Priester in Kirchzell Würzburg/Kirchzell (POW) Franziskanerpater Leszek Balkiewicz ist vom 1. Juni 2010 bis 31. Mai 2011 als mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft Kirchzell angewiesen worden. (2 Zeilen/2410/0786) Pfarrer Zopora auch Geistlicher Beirat der DJK Würzburg/Rimpar (POW) Wolfgang Zopora, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Gemeinsam unterwegs – Sankt Afra und Sankt Peter und Paul“ in Rimpar und Maidbronn, ist mit Wirkung vom 1. Juni 2010 auch zum Geistlichen Beirat des Diözesanverbands Würzburg der Deutschen Jugendkraft (DJK) ernannt worden. (4 Zeilen/2410/0787) Albrecht Siedler neuer Finanzdirektor 50-jähriger Betriebswirt tritt Nachfolge von Dr. Adolf Bauer an der Spitze der Bischöflichen Finanzkammer an – Auswahl unter über 50 Bewerbern Würzburg (POW) Albrecht Siedler (50), stellvertretender Bischöflicher Finanzdirektor und stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Bischöfliche Finanzkammer im Bischöflichen Ordinariat Würzburg, wird zum 1. Juli 2010 neuer Bischöflicher Finanzdirektor und Leiter der Bischöflichen Finanzkammer Würzburg. Die Entscheidung gab Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Dienstag, 15. Juni, in der Sitzung des Allgemeinen Geistlichen Rats in Würzburg bekannt. Siedler folgt in der Aufgabe dem bisherigen Bischöflichen Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer (65) nach, der zum 31. Mai 2010 in den Ruhestand trat. Für die Leitung der Bischöflichen Finanzkammer hatten sich über 50 Frauen und Männer beworben. Die Gespräche im Rahmen des differenzierten Auswahlverfahrens führten zunächst Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Personalreferent Domkapitular Dietrich Seidel und der externe Experte Prälat Dr. Sebastian Anneser, Bischöflicher Finanzdirektor i. R. der Erzdiözese München-Freising. Diese schlugen dem Bischof drei Bewerber vor, unter denen dieser schließlich in Rücksprache mit Generalvikar Hillenbrand den neuen Finanzchef auswählte. „Mit der Entscheidung für Siedler wird eine sinnvolle Kontinuität im Finanzbereich der Diözese Würzburg gesichert; Akzente eines notwendigen Neubeginns sollen dadurch gesetzt werden, dass ein neuer Stellvertreter von außerhalb gesucht wird und zudem in den kommenden Wochen eine externe Begutachtung von Organisation und Arbeitsweise der Bischöflichen Finanzkammer durchgeführt wird“, erläuterte Generalvikar Hillenbrand in Übereinstimmung mit Bischof Hofmann. Siedler wurde 1960 in Würzburg geboren und stammt aus Rottendorf. Nach dem Abitur am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg und dem Wehrdienst studierte er von 1980 bis 1985 Betriebswirtschaftslehre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1985 schloss er das Studium mit einem Prädikatsexamen ab. Danach war er zunächst beim Bayerischen Raiffeisenverband sowie beim Studentenwerk Würzburg beschäftigt, ehe er von 1990 bis 1994 bei FAG Kugelfischer in Schweinfurt tätig war. 1995 wechselte Siedler zum Echter-Verlag in Würzburg und wurde 1996 Geschäftsführer. Seit 2001 ist er stellvertretender Bischöflicher Finanzdirektor in Würzburg. (24 Zeilen/2410/0779; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Frühere Diözesanreferentin Marianne Petzelt gestorben Würzburg (POW) Marianne Petzelt, langjährige Diözesanreferentin für die Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen und -referenten, ist am Montag, 7. Juni, im Alter von 83 Jahren gestorben. Die Beerdigung findet am Freitag, 11. Juni, um 10.30 Uhr auf dem Waldfriedhof in Würzburg statt. Das Requiem wird anschließend um 13 Uhr in der Pfarrkirche Heiligkreuz im Würzburger Stadtteil Zellerau gefeiert. Petzelt wurde 1926 in Ellbogen/Sudetenland geboren. Von 1951 bis 1953 absolvierte sie die Ausbildung zur Seelsorgehelferin in Freiburg im Breisgau. 1953 begann sie ihren Dienst als Seelsorgehelferin in die Diözese Würzburg und wirkte bis 1957 in Ochsenfurt. Danach war sie bis 1965 in Würzburg-Heiligkreuz eingesetzt. Von 1965 bis 1986 wirkte sie als Seelsorgehelferin (später: Gemeindereferentin) für den Diözesancaritasverband Würzburg und gleichzeitig als Diözesanreferentin für die Berufsgruppe der Seelsorgehelferinnen/Gemeindereferentinnen und -referenten in der Diözese Würzburg. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele würdigte ihr Engagement bei der Verabschiedung in den Ruhestand im Jahr 1986 mit der Bruno-Medaille. Papst Benedikt XVI. verlieh ihr 2005 die Auszeichnung „Pro Ecclesia et Pontifice“. (13 Zeilen/2410/0759; E-Mail voraus) Veranstaltungen Sommerfest im Julianum Würzburg (POW) Zu seinem traditionellen Sommerfest lädt das Studienseminar Julianum am Sonntag, 20. Juni, ab 13 Uhr im schattigen Garten des Hauses in der Kapuzinerstraße 6 ein. Angeboten werden neben Speisen und Getränken Livemusik, Schminken für Kinder, ein Kickerturnier und sportliche Aktivitäten. (4 Zeilen/2410/0782) Augustinerkirche: Orgel – vierhändig und vierfüßig Würzburg (POW) Ein besonderes Orgelkonzert findet am Samstag, 19. Juni, um 19.30 Uhr in der Augustinerkirche in Würzburg statt: Das Künstlerehepaar Michael und Hye-Young Bottenhorn aus Neunkirchen/Saar spielen die Klais-Orgel vierhändig und vierfüßig. Bottenhorn war von 2001 bis 2005 als Musikalischer Assistent am Würzburger Dom tätig. Auf dem Programm stehen neben Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy und César Franck auch zwei zeitgenössische Kompositionen. Das Orgelkonzert ist das letzte vor der großen Renovierung der Augustinerkirche ab September 2010 und der Generalreinigung, Neuintonation und Umdisponierung der Klais-Orgel. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte am Ende des Konzertes ist für die Generalreinigung der Orgel bestimmt. (8 Zeilen/2410/0793) Neuer Spielplatz wird eingeweiht Würzburg (POW) Das Schönstattzentrum Marienhöhe am Hubland lädt am Samstag, 26. Juni, um 15 Uhr zur Einweihung des neuen Spielplatzes ein. Die vielfältigen Spiel- und Bewegungsangebote eignen sich nach Angaben der Schönstattbewegung für alle Generationen und fügen sich in das parkartige Gelände ein. Die Spiel- und Bewegungsangebote erstrecken sich vom klassischen Sandkasten und dem Wipptier für Kleinkinder über den anspruchsvolle Vogelnestbaum, den die ganze Familie erklettern kann, bis hin zu mobilen Bewegungsgeräten wie Slacklines, an denen Besucher ihre Fähigkeiten spielerisch ausloten können. (7 Zeilen/2410/0794) Auf neuen Wegen nach Maria Stock in Tschechien Würzburg (POW) Nach einigen Jahren Pause bietet die Ackermann-Gemeinde Würzburg vom 2. bis 4. Juli wieder eine Busreise zum Wallfahrtsort Maria Stock/Skoky in der Nähe von Karlsbad/Karlovy Vary in Tschechien an. Neben der Begegnung mit Tschechen und Vertretern der deutschen Minderheit ist das Kennenlernen der Kultur des Landes – Stift Tepl, Marienbad und das Trappistenklosters Nový Dv?r – ein weiterer Programmpunkt. Es besteht auch die Möglichkeit, mit tschechischen Wallfahrern den neu erschlossenen Wallfahrtsweg von Tepl nach Maria Stock zu gehen. Eine tschechische Initiativgruppe versucht die Wallfahrt wieder zu beleben. Diese Bemühungen unterstützt die Ackermann-Gemeinde. Am Sonntag, 4. Juli, findet um 11 Uhr der gemeinsame Wallfahrtsgottesdienst zum Fest Mariä Heimsuchung in der Wallfahrtskirche in Maria Stock statt. Weitere Informationen und Anmeldung im Büro der Ackermann-Gemeinde Würzburg, Kilianshaus, Telefon 0931/38665310, E-Mail www.ackermann-gemeinde.bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/2410/0791) Wieder Nightfever in der Karmelitenkirche Würzburg (POW) Am Samstag, 19. Juni, findet in der Würzburger Karmelitenkirche in der Sanderstraße wieder die Aktion „Nightfever“ statt. Subregens Herwig Gössl feiert um 18 Uhr heilige Messe, für die musikalische Gestaltung sorgen Jugendliche. Eine kurze Vorstellung von Nightfever und eine eucharistische Anbetung, die durch Musik und Gebet umrahmt ist, schließen sich an. Zwischen 19.30 und 23.30 Uhr werden Passanten auf der Straße angesprochen und eingeladen, ein Teelicht in der Kirche anzuzünden, ein Gebet zu sprechen und ihre Anliegen auf einen Zettel zu schreiben, der dann den Schwestern im Würzburger Karmelitinnenkloster Himmelspforten zum Gebet anvertraut wird. Außerdem besteht Gelegenheit, sich Spruchzettel aus der „Wort Gottes Box“ zu ziehen. Um 21 Uhr spricht Subregens Gössl in der Krypta der Karmelitenkirche über das Priesterjahr und das katholische Priestertum. Der Abend endet um 23.30 Uhr mit der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche. Nähere Informationen im Internet unter www.nightfever-wuerzburg.de. (11 Zeilen/2410/0792; E-Mail voraus) Tag der offenen Tür in der Kita Sankt Gabriel Würzburg (POW) Zu einem Tag der offenen Tür lädt am Samstag, 26. Juni, von 13.30 bis 17 Uhr die Kindertageseinrichtung Sankt Gabriel der Erlöserschwestern in der Scheffelstraße 24 ein. Nach fast zweijähriger Umbauzeit bietet die Einrichtung im Würzburger Stadtteil Sanderau, die am 20. Mai offiziell eingeweiht wurde, nun 50 Kindergarten und 18 Krippenplätze. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme beliefen sich nach Angaben des Ordens auf 483.000 Euro. „Wir wollen auf die Nöte der heutigen Zeit antworten und die Eltern unterstützen“, sagte Generaloberin Schwester Juliane Friedrich. Insgesamt betreibt die Ordensgemeinschaft nun drei Kinderkrippen: neben Sankt Gabriel im Würzburger Stadtteil Sanderau sind es Sankt Anna an der Würzburger Balthasar-Neumann-Promenade sowie das Schweinfurter Maria-Theresia-Heim. (9 Zeilen/2410/0789; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Anmeldung für regionale Studientage zu Pfarreiengemeinschaften Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt/Volkersberg (POW) Zu vier regionalen Studientagen lädt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Pfarreiengemeinschaften sowie Ehrenamtliche aus Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen ein. Die regionalen Studientage finden im Herbst 2010 an folgenden Terminen statt: 30. Oktober in Aschaffenburg, Martinushaus; 6. November in Würzburg, Matthias-Ehrenfried-Haus; 13. November in Schweinfurt, Kolping-Bildungszentrum; 20. November auf dem Volkersberg. Nach der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften und der Neuwahl der Pfarrgemeinderäte sollen bei den Treffen künftige Aufgaben und Inhalte der Seelsorge in den Blick genommen werden. Die Studientage wollen die Gestaltung der Seelsorge vor Ort unterstützen. Konkrete Handlungsimpulse zu ausgewählten Feldern werden in zehn Workshops präsentiert, die neue Ideen und Modelle für die Praxis in Pfarreiengemeinschaften vorstellen. Anmeldung erfolgt nach Absprache in den Gremien durch das zuständige Pfarrbüro. Nähere Informationen und Ausschreibung unter www.pfarreiengemeinschaft.bistum-wuerzburg.de. (13 Zeilen/2410/0776; E-Mail voraus) Festival für Zivilcourage Katholische junge Gemeinde veranstaltet Aktionstag am 10. Juli Niedernberg/Würzburg (POW) Für mehr Zivilcourage in der Gesellschaft setzen sich die Katholische junge Gemeinde (KjG) Niedernberg und der KjG Diözesanverband Würzburg, der in diesem Jahr das 40. Jubiläum begeht, mit einem Aktionstag ein, der am Samstag, 10. Juli, an der Hans-Hermann-Halle in Niedernberg stattfindet. „Moxie – Mutig, motiviert? Mach mit!“ lautet das Motto. Beginn ist um 14 Uhr mit einem bunten Kinderprogramm: Unter anderem eine Hüpfburg, Airbrush-Tattoos, Kinderschminken sowie ein Menschenkickerversprechen einen kurzweiligen Nachmittag. Außerdem laden die beiden Bands „Dunnäkeil“ sowie „Frank der Schrank und die Seemannsgarnpulloverstricker“ zum Mitsingen und Mitmachen ein. Für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es ab 16 Uhr verschiedene Workshops zum Thema Zivilcourage. Der Begriff Zivilcourage werde häufig assoziiert mit Unerschrockenheit und Heldentum, heißt es in einer Stellungnahme der KjG. Der herausragende Mut Einzelner dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass zivilcouragiertes Verhalten auch „im Kleinen“ in unterschiedlichsten Lebensbereichen möglich und notwendig sei, etwa wenn ein Mensch gedemütigt, bedroht oder angegriffen wird – egal ob in der Schule, auf der Straße oder am Arbeitsplatz. In den angebotenen Workshop soll nach Angaben der Veranstalter vermittelt werden, dass der Einsatz für Menschen im persönlichen Umfeld für ein gutes, gesellschaftliches Zusammenleben wichtig ist. Ab 16 bis 24 Uhr stehen fünf Bands auf der Bühne, die mit ihrem Auftritt ebenfalls ein Zeichen für mehr Zivilcourage setzen wollen. Smell aus der Nähe von Hanau, Rusted aus Seligenstadt, Mandelay aus Korbach, außerdem Crash Kidz und Backbone. Nähere Informationen im Internet unter www.kjg-niedernberg.de. (20 Zeilen/2410/0795; E-Mail voraus) BDKJ-Diözesanversammlung mit Neuwahlen Volkersberg/Würzburg (POW) Zur Diözesanversammlung lädt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. Juni, auf den Volkersberg ein. Auf der Tagesordnung stehen neben den Regularien Neuwahlen zum Diözesanvorstand. Im Studienteil beschäftigen sich die Delegierten mit dem Thema „Ehrenamt – ein Amt mit Würden/Hürden?!“. Das Impulsreferat hält Professor Dr. Heinz Reinders vom Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung an der Universität Würzburg. (6 Zeilen/2410/0767; E-Mail voraus) P O W 24 - 5 - 16.06.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de