I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Berichte Würzburg/Mbinga: „Sehr viel Gastfreundschaft spürbar“ 3 (Pfarrer Kapinga aus Mbinga möchte Zusammenarbeit mit KAB vertiefen) Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt: Demonstration des Glaubens 4 (Fronleichnamsprozession mit Bischof Hofmann durch die Straßen Würzburgs) Würzburg: Frauenärztin als Stellvertreterin 5 (Dr. Gehring Ansprechpartnerin für Opfer sexuellen Missbrauchs und von Gewalt) Würzburg: Offenes Ohr für Sorgen der Menschen 6 (Bischof, Weihbischof und Generalvikar würdigen Telefonaktion) Reute/Würzburg: Kapuziner strukturieren sich um 7 (Kloster am Käppele gehört zur neu gegründeten Deutschen Provinz) Würzburg: Umstrittener „Heilstrom“ 8 (Pfarrer Singer: „Bruno-Gröning-Freundeskreis eine esoterische Heilungsbewegung“) München/Würzburg: Kaum noch Freiraum für das Ehrenamt 9 (BDKJ-Diözesanvorstand Würzburg trifft Landtagspräsidentin Barbara Stamm) Dettelbach: Einzigartige Privatinitiative 10 (Rumänienhilfe von Elmar Karl feiert 20. Jubiläum) Perth/Aschaffenburg: Aschaffenburger zu Gast in Perth 11 (Stiftschorknaben und -mädchen wirken bei 800-Jahr-Feier in Partnerstadt mit) Buch-Tipp Würzburg: Neuer Blick auf Würzburgs Krone 12 (Bischof em. Scheele stellt Buch über das Würzburger Käppele vor) Kurzmeldungen Würzburg: Bischof Hofmann betet Angelus am 14. Juni bei Radio Horeb 13 Würzburg: Viele Glückwünsche zu Generalvikar Hillenbrands 60. Geburtstag 13 Würzburg/Rom: Mit Bischof und Weihbischof auf Priesterwallfahrt nach Rom 13 Würzburg/Iskenderun: Bistum Würzburg schockiert über den Tod von Bischof Padovese 14 Marktheidenfeld: Karwath neue Geistliche Begleiterin der Katholischen Frauengemeinschaft 14 Würzburg: „Landleben auf Zeit“ – Jugendliche und Familienbetriebe gesucht 15 Würzburg: Mehr als 1600 Euro für Haiti gesammelt 15 Personalmeldungen Hopferstadt/Dingolshausen/Zeil am Main: Pfarrer i. R. Lorenz Zeitz wird 75 Jahre alt 16 Geldersheim/Euerbach: Otto Barth feiert Silbernes Priesterjubiläum 16 Würzburg/Aschaffenburg: Pfarrer Robert Heßberger geht in den dauernden Ruhestand 17 Würzburg: Domkapitular em. Herderich Beauftragter für ausländische Priester 17 Würzburg: Pfarrer Treutlein auch Pilgerseelsorger für Marienweg 17 Aschaffenburg/Würzburg: Dekan Eirich Rector ecclesiae der Kapuzinerkirche Sankt Elisabeth 17 Bad Neustadt: Persönlicher Titel Pfarrer für Krankenhausseelsorger Düchting 17 Würzburg/Obereuerheim: Mühleck auch Pfarrer von Sennfeld, Pfarrer Knauer wird Pfarrvikar 18 Würzburg/Bad Königshofen: Seelsorgsauftrag für Pfarrer i. R. Eizenhöfer 18 Würzburg/Heigenbrücken: Mitarbeitender Priester für Pfarreiengemeinschaft Hochspessart 18 Würzburg/Mömbris: Spöckl auch Pfarradministrator von „Ernstkirchen-Kleinkahl“ 18 Würzburg/Mömbris: Pfarrer i. R. Ludwig Gerhart gibt Seelsorgeauftrag ab 18 Sommerkahl/Würzburg: Pfarrer Muth aus gesundheitlichen Gründen entpflichtet 18 Würzburg: Kapläne wechseln die Dienststellen 19 Würzburg: Dr. Lohmayer Nachfolger von Pfarrer Singer als Sektenbeauftragter 19 Kassel/Würzburg/Ebern/Bad Neustadt: Pfarrer Dr. Otmar Einwag gestorben 19 Würzburg/Münnerstadt: Goldene Priesterjubilare im Augustinerorden 20 Veranstaltungen Würzburg: Sonderführung im Kiliansdom 21 Würzburg: Tagung – „Geheimnisse der Endzeit“ 21 Würzburg: Wie das Handeln das Klima in Asien beeinflusst 21 Würzburg: Einblick in die Calderón-Inszenierung 21 Würzburg: „Tor nach Afrika“ stellt Partnerschaften vor 22 Würzburg: Aktionstag zugunsten des Museums am Dom 22 Würzburg: Sonderführung für Kinder 22 Würzburg: Letzte Führung durch Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ 23 Würzburg: Vortrag – „Modernes Welttheater“ 23 Würzburg: Carillon und Percussion 23 Ochsenfurt/Würzburg: Apokalypsen im Film – „Wege zum Ruhm“ 23 Bad Königshofen: „Mutter Erde – unsere Lebensgrundlage“ 24 Münsterschwarzach: Einblicke ins kulturgeschichtliche Wirken der Benediktiner 24 Retzbach: Kreativ-Werkstatt für Frauen 24 Tückelhausen: Kartäusermuseum an Fronleichnam geöffnet 24 Berichte „Sehr viel Gastfreundschaft spürbar“ Pfarrer Odwin Kapinga aus Mbinga möchte Zusammenarbeit mit Katholischer Arbeitnehmerbewegung vertiefen – Überraschende Einblicke Würzburg/Mbinga (POW) Über die Arbeit des Partnerverbands im Bistum Würzburg hat sich Pfarrer Odwin Kapinga, Präses der katholischen Arbeitervereinigung Vuwawa aus dem tansanischen Bistum Mbinga, informiert. Auf Einladung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) besuchte er in den vergangenen Wochen Unterfranken. „Unser Verband ist erst vier Jahre alt und ist mit rund 150 Mitgliedern vergleichsweise klein“, sagte Kapinga am Montag, 7. Juni, kurz vor seiner Abreise. Unter Mitwirkung von Klaus Köhler von der KAB der Diözese Würzburg wurde der Partnerverband in Tansania gegründet. Echte Arbeiter fänden sich praktisch nicht unter den Mitgliedern, da es praktisch keine Industrie in Mbinga gebe. „Der größte Teil sind Kleinbauern, außerdem haben wir ein paar Angestellte in unseren Reihen.“ Ziel der Vuwawa sei es, eine alltagstaugliche Spiritualität zu entwickeln und die Mitglieder im Alltag zu besseren Katholiken zu machen. Das bedeutet nach Kapingas Worten unter anderem, Wege zu finden, wie die meist ländliche Bevölkerung aus der Armut heraus gelangen kann. Im Durchschnitt verdiene ein Arbeiter etwa einen Dollar pro Tag. Große Gewinne aus den landwirtschaftlichen Produkten erzielten nicht die Erzeuger, sondern die Zwischenhändler. Kapinga dankt der KAB und deren Jugendverband, der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ): „Dank der Unterstützung aus Deutschland haben wir ein genossenschaftliches Kleinkreditprogramm auflegen können, das unternehmerische Initiativen von Gruppen von fünf Personen fördert“, berichtet Kapinga. Ein weiteres Anliegen seines Verbandes sei es, die Menschen zu bilden. „Nur wer von seinen Grundrechten weiß, geht zum Beispiel auch zum Wählen. In Tansania finden dieses Jahr Parlamentswahlen statt.“ Dank Fördermitteln der Europäischen Union gebe es inzwischen eine achtjährige kostenlose Schulbildung für alle. Leider könnten noch immer viele talentierte Schüler keine weiterführende Schule besuchen, weil die Eltern das jährliche Schulgeld von um die 30 Euro nicht aufbringen könnten. „Mädchen sind in diesem Zusammenhang nochmals zusätzlich benachteiligt, weil viele meinten, dass sie ohnehin früher oder später sich ihrer Familie widmen werden.“ Bei seinem Aufenthalt im Bistum Würzburg habe er zwischen Johannesberg und Knetzgau sehr viel Gastfreundschaft und Großzügigkeit erfahren dürfen, resümiert der afrikanische Priester. Die KAB habe sich als ein kraftvoller Verband gezeigt, „der die Menschen zusammenbringt“. Überraschend sei für ihn gewesen, dass eine vermeintlich alte Art der Energieproduktion – das Verbrennen von Holz – bei einer Hackschnitzelanlage eine Zukunftstechnologie darstelle. Und noch etwas ist Kapinga aufgefallen: „Ich habe ein Seniorenzentrum besucht und muss sagen: Ich bin schockiert darüber, wie einsam dort die alten Menschen leben. Keiner besucht sie, keine Kinder, keine Freunde. In meiner Heimat wäre das nicht vorstellbar. Wir sagen: Ein alter Mensch ist ein Segen.“ Außerdem sei der Zusammenhalt innerhalb der Familie in Tansania viel enger. In Deutschland gebe es für den Einzelnen eine Flut an Angeboten, das führe zu einer starken Individualisierung. Pfarrer Kapinga hofft, dass die historisch enge Verbindung zwischen Deutschland und Tansania in Zukunft vertieft wird; zum Beispiel durch einen Experten aus dem Bistum Würzburg, der die Vuwawa bei ihrer Bildungsarbeit unterstützt. „Meine Vision ist, dass wir in zehn Jahren auf einer Augenhöhe mit den katholischen Arbeitnehmerverbänden der Welt stehen und im Bistum Mbinga eine feste Säule des Apostolats darstellen.“ Für die wirtschaftliche Entwicklung seiner Heimat hofft Kapinga auf Investoren, die sich für die reichen Bodenschätze interessieren: Gold, Eisen, Kohle und Öl gebe es im Überfluss. Und auch Uran. Außerdem habe sein Land inzwischen eine verbesserte Infrastruktur und ein seit Jahren stabiles politisches Klima zu bieten. „Wir wurden von deutschen Benediktinern aus Münsterschwarzach missioniert und kennen als Ausländer praktisch nur die Deutschen.“ (44 Zeilen/2310/0742; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Demonstration des Glaubens Fronleichnamsprozession mit Bischof Hofmann durch die Straßen Würzburgs –Gläubige begleiten Monstranz mit dem Allerheiligsten – Motto: „Komm, Herr Jesus – Maranatha“ Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt (POW) Glück mit dem Wetter hatten diesmal die Gläubigen in der unterfränkischen Bischofsstadt Würzburg: Nachdem die Prozession am Hochfest Fronleichnam im vergangenen Jahr wegen Regenwetters im Kiliansdom stattfinden musste, führte sie am Donnerstag, 3. Juni, diesmal wieder durch die Würzburger Innenstadt. In den rund 180 Pfarreiengemeinschaften und Einzelpfarreien im Bistum begleiteten zehntausende Katholiken das eucharistische Brot durch die Straßen der Städte und Dörfer Unterfrankens. In den Innenstädten Aschaffenburgs und Schweinfurts fanden zentrale Feiern statt. In seiner Predigt im Kiliansdom bedauerte Bischof Hofmann, dass so manche Menschen heute den Blick auf den Himmel verloren hätten. „Entweder nehmen sie die täglichen Pflichten und Probleme so sehr in Anspruch, dass sie die in ihnen schlummernde Sehnsucht nach dem Himmel – das heißt doch letztlich: nach vollendeter Liebe, Gerechtigkeit, Friede – nicht wahrnehmen oder innerweltlich zu erlangen suchen.“ Das diesjährige Leitwort der Würzburger Fronleichnamsprozession, „Komm, Herr Jesus – Maranatha“, verweise darauf, dass Jesus Christus, der gegenwärtig ist in Verkündigung seines Wortes, in den Sakramenten und in der Begegnung mit dem Nächsten, „am Ende der Zeiten für alle Menschen aller Zeiten machtvoll und strahlend sichtbar wiederkommt“, sagte der Bischof. Die Menschen beteten sehnsuchtsvoll um die Vollendung der Schöpfung in der verheißenen Neuschöpfung, weil sie die Gebrochenheit menschlichen Lebens jeden Tag erlebten. Im Altarsakrament habe Jesus einen Neuen Bund mit der Menschheit gestiftet. „Es geht also um die Fortsetzung des Erlösungsgeschehens, um die Speise, die Wegzehrung zum ewigen Leben ist“, betonte Bischof Hofmann. Es sei für viele kaum vorstellbar, dass der allgewaltige, ewige Gott sich in einer kleinen Brotscheibe zur Speise gebe. „Aber genau das macht die Größe Gottes aus!“ Die Prozession durch die Straßen der Stadt sei eine Möglichkeit, in aller Öffentlichkeit anderen Menschen die Glaubensfreude mitzuteilen. Begleitet von den Gläubigen aus den Innenstadtpfarreien trug Bischof Hofmann im Anschluss an den Pontifikalgottesdienst die Monstranz mit dem Allerheiligsten durch die Straßen der Würzburger Innenstadt. Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Dompfarrer Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran assistierten Bischof Hofmann unter dem Tragehimmel. Dompropst Weihbischof Ulrich Boom und Mitglieder des Domkapitels, Ordensleute, Ritter vom Heiligen Grab, Familiare des Deutschen Ordens sowie Verbände, Vereine, Studentenverbindungen und Innungen gingen dem Allerheiligsten voran. Direkt hinter dem Tragehimmel liefen Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Mitglieder des Stadtrats sowie rund 70 Ordensfrauen. Kinder streuten zur Ehre des eucharistischen Brotes Blumen auf die Straßen. An Häusern wiesen Blumenschmuck und Fahnen auf den besonderen Festtag hin. Der Weg führte bei bewölktem Himmel vom Dom über die Juliuspromenade zum Residenzplatz. Dort wurde Statio gehalten, ehe der Zug über Balthasar-Neumann-Promenade, Neubaustraße, Domerschulstraße zurück zum Dom führte. Auf der Treppenanlage der Kathedrale erteilte Bischof Hofmann, wie bereits an der Residenz, den eucharistischen Segen mit der Monstranz. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ und dem Geläut aller 20 Domglocken klang die dreistündige Feier aus. „Danke, dass Sie gemeinsam den Segen Gottes auf Würzburg herab gebetet haben“, sagte der Bischof in seinen Dankesworten auf den Domtreppen. Das Pontifikalamt sowie die Feier vor dem Stationsaltar an der Residenz gestaltete der Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Professor Martin Berger mit der Messe „Lauda Sion“ und der Motette von Giovanni Pierluigi da Palestrina, dem „Tantum Ergo” von Tomás Luis da Victoria sowie Alessandro Scarlattis „Exultate Deo“. Die Innenstadtpfarreien von Aschaffenburg und die Stadtkirche Schweinfurt hielten ebenfalls große gemeinsame Fronleichnamsprozessionen. Die Schweinfurter Pfarreiengemeinschaften stellten das Thema „Leib Christi – Wunden über Wunden“ in den Mittelpunkt ihrer Prozession. Ausgangs- und Schlusspunkt bildete die Heilig-Geist-Kirche. Eine Statio wurde am Krankenhaus Sankt Josef und die Eucharistie an der Kilianskirche gefeiert. Aschaffenburgs Katholiken zogen unter dem Leitwort „(Noch) Als Volk Gottes gemeinsam unterwegs!?“. Die Fronleichnamsprozession führte vom Stiftsplatz aus durch die Altstadt und schloss mit dem festlichen Tedeum vor der Stiftsbasilika in Aschaffenburg. (48 Zeilen/2208/0736; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Frauenärztin als Stellvertreterin Bischof Dr. Friedhelm Hofmann benennt Dr. Claudia Gehring als stellvertretende Ansprechpartnerin für Opfer sexuellen Missbrauchs und von körperlicher Gewalt Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat die Frauenärztin Dr. Claudia Gehring (40) als neue stellvertretende Ansprechpartnerin in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs und von körperlicher Gewalt benannt. Ab sofort steht sie Professor Dr. Klaus Laubenthal, dem Ansprechpartner in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs und von körperlicher Gewalt, zur Seite. „Ich übernehme diese wichtige Aufgabe gerne. Gerade als Frauenärztin mit psychologischer Fortbildung kann ich vieles aus meiner Erfahrung einbringen“, sagte die evangelische Christin bei einem Treffen mit Professor Laubenthal und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand im Bischöflichen Ordinariat Würzburg. Betroffene können sich über die E-Mail-Adresse kls.lbnthl@googlemail.com jetzt an beide Ansprechpartner wenden. Dr. med. Claudia Gehring stammt aus Bamberg. Sie studierte Humanmedizin und absolvierte die ärztliche Prüfung. Ihre Dissertation schrieb sie zum Thema „Morphometrische Messungen an Neugeborenen und deren Plazenten unter Berücksichtigung von Ethnizität und pathologischen Schwangerschaftsverläufen“. Als Frauenärztin wirkte sie von 2000 bis 2008 in der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg. Auslandseinsätze führten sie nach Namibia und Brasilien. Gehring ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit“ (Fide). Eine psychotherapeutische Weiterbildung absolvierte sie am PTK Würzburg. Seit 2008 wirkt sie als niedergelassene Frauenärztin in einer Gemeinschaftspraxis in Eibelstadt. „Die Position meiner Stellvertreterin ist jetzt wunschgemäß besetzt“, sagte Laubenthal. Gleichzeitig wies er auf mittlerweile 83 „relevante Kontakte“ mit Menschen hin, die sich seit Amtsantritt am 19. März 2010 an ihn gewandt hätten. Bei den Anschuldigungen ginge es um sexualbezogene Handlungen und um physische Gewalt. Eher abnehmend sei die Zahl der Anrufer, die physische Misshandlungen beklagten. Ein Teil der Meldungen der jüngsten Zeit betreffe Ordensgemeinschaften, die er sofort an die betroffenen Orden weiterleite. Vereinzelt würden jetzt auch Vorgänge mit aktuellem Bezug an ihn herangetragen, gab Laubenthal bekannt. bs (POW) (24 Zeilen/2210/0717; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Offenes Ohr für Sorgen der Menschen Bischof Hofmann, Weihbischof Boom und Generalvikar Hillenbrand würdigen Telefonaktion „Was ich mal sagen will“ in der Diözese Würzburg – Wiederholung geplant – Notfallmanagement und Notfalltelefon Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof Ulrich Boom, Bischofsvikar für die Seelsorge, und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand haben sich mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern der jüngsten Telefonaktion der Diözese Würzburg, „Kirche in der Krise – Was ich mal sagen will“, zu einer Nachbesprechung in Würzburg getroffen. Bischof Hofmann dankte den Seelsorgern, die am 5. Mai an Telefonen in zehn unterfränkischen Städten vor allem die Sorgen um die Kirche der insgesamt 117 Anruferinnen und Anrufer anhörten. Die Aktion wurde insgesamt sehr gut angenommen. Meist kam es nach Angaben der Seelsorger zu längeren, teils sehr persönlichen Gesprächen. Als Konsequenz aus der Aktion und den jüngsten Ereignissen im Bistum Würzburg soll das Notfallmanagement verbessert sowie ein Notfalltelefon bei bestimmten Anlässen eingerichtet werden. Die Telefonaktion sei geeignet, eine Basis für neues Vertrauen bei den Gläubigen zu schaffen, sagte der Bischof. Weihbischof Boom wies vor allem auf die Bedeutung der Gesprächsbereitschaft des Seelsorgepersonals hin. Nötig seien vertrauensbildende Maßnahmen. Offenbar geworden seien in jüngster Zeit Schwächen der Kirche: „Wir sind nicht mehr so groß und stark wie in der Öffentlichkeit oft dargestellt.“ Kirche müsse zum Versagen von Seelsorgern stehen, aber auch nicht kleinmütig werden, ergänzte Generalvikar Hillenbrand. „Wir müssen demütiger werden, gleichzeitig aber von unserer Sendung erfüllt sein.“ Die Sorgen der Menschen müssten ernst genommen werden und den Mitarbeitern Mut in dieser schwierigen Lage der Kirche gemacht werden. Einig waren sich die Teilnehmer, dass zwar in Würzburg nicht gesamtkirchliche Fragen entschieden werden könnten, Kirche vor Ort aber bei den Menschen und deren Sorgen bleiben müsse. „Wir müssen ein offenes Ohr für die Menschen haben“, unterstrich Weihbischof Boom. So plant die Diözese, die Telefonaktion künftig zu wiederholen. Bischof Hofmann wird darüber hinaus weiterhin wie in den vergangenen Jahren in den Tagen vor Weihnachten den „Heißen Draht“ anbieten. Auch will man Anregungen der Aktion in der Kiliani-Wallfahrtswoche aufgreifen. bs (POW) (23 Zeilen/2210/0712; E-Mail voraus) Kapuziner strukturieren sich um Kloster am Käppele gehört zur neu gegründeten Deutschen Provinz Reute/Würzburg (POW) Am Dienstag, 25. Mai, hat der Generalminister des Kapuzinerordens, Bruder Mauro Jöhri (Rom) im oberschwäbischen Kloster Reute bei Ravensburg die „Deutsche Kapuzinerprovinz“ mit Sitz in München errichtet und deren erste Leitung ernannt. Damit endete die abwechslungsreiche Geschichte der Bayerischen und der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinzen. Zur neuen Provinz gehört auch das Würzburger Kloster am Käppele, der berühmten Wallfahrtskirche. Bis April 2010 gab es zudem ein Kapuzinerkloster in Aschaffenburg, bis 2002 eines am Wallfahrtsort Mariabuchen. Provinzial der neuen Deutschen Kapuzinerprovinz ist Bruder Christophorus Goedereis (Frankfurt/Main-München), erster Definitor und Provinzvikar Bruder Werner Labus (Münster/Westfalen). Weitere Definitoren sind Bruder Marinus Parzinger (München), Bruder Bernd Kober (Salzburg) und Bruder Thomas Dienberg (Münster/Westfalen). Zum Festakt kamen über 100 Brüder aus den beiden bisherigen deutschen Ordensprovinzen, aber auch Gäste aus anderen europäischen Ländern sowie aus Indien, Indonesien, Mexiko und Chile in das Kloster Reute. Die 170 Brüder der neuen Ordensprovinz – acht davon stammen aus den Ordensprovinzen Sankt Joseph und Pavanatma in Kerala/Indien – leben in 18 Niederlassungen. Dazu gehören markante Orte wie Altötting, Deutschlands größter Wallfahrtsort, aber auch das Citykloster in Frankfurt am Main. Im westfälischen Münster ist der Sitz der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kapuziner. Die Mitglieder der neuen Kapuzinerprovinz hoffen, dass die Vereinigung zu einer Provinz auch nach innen wirkt. In einem längeren Vorbereitungsprozess hatten sie diskutiert, wie sie heute ihre Ideale leben können. Allein schon die Entwicklung der Mitgliederzahlen zwinge sie, Orte und Aufgaben, die Zukunft haben sollen, frühzeitig zu benennen. Umgekehrt müssten sie dazu auch festlegen, welche Niederlassungen eher aufgelöst werden können als andere, ohne dabei die Bedürfnisse der zunehmenden Zahl alter und kranker Mitbrüder aus den Augen zu verlieren. Die Organisation der neuen Provinz zielt mit einer starken Nachwuchswerbung sowie der Ausbildung der jungen Mitbrüder auf die Zukunftsfähigkeit des alten Ordens. Erfreut zeigten sich die deutschen Kapuziner, dass vier junge Männer aus dem deutschsprachigen Raum im Herbst das Postulat beginnen, drei im Noviziat und vier in Ausbildung und Studium sind. Der Kapuzinerorden entstand im 16. Jahrhundert und zählt weltweit etwa 10.000 Brüder in 106 Ländern. Er gehört mit den Franziskanern und Minoriten-Konventualen zu den drei großen Zweigen der Ordensfamilie des heiligen Franziskus von Assisi, der 1226 starb. Die Zahl der Brüder in Deutschland ist von 590 im Jahr 1975 auf aktuell 170 gesunken. Die neue Deutsche Kapuzinerprovinz ist auch in Mexiko, Chile, Indonesien, und Albanien tätig. Sie arbeitet eng mit der Österreichischen und Schweizer Kapuzinerprovinz zusammen und gehört darüber hinaus der „Nord-West-Europäischen Kapuzinerkonferenz“ an. Zurzeit setzen sich die europäischen Kapuziner nach eigenen Angaben mit den Phänomenen der postmodernen Gesellschaft auseinander, um trotz zurückgehender Zahlen an Brüdern und Klöstern das eigene Profil mit ihren franziskanischen Idealen zu stärken und sich noch deutlicher und entschiedener in die heutige Zeit und Gesellschaft einzubringen. (37 Zeilen/2210/0714; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Umstrittener „Heilstrom“ Sektenexperte Pfarrer Alfred Singer: „Bruno-Gröning-Freundeskreis keine christliche, sondern eine esoterische Heilungsbewegung“ Würzburg (POW) Nicht mehr um eine christliche, sondern um eine neuoffenbarerische und esoterische Heilungsbewegung handelt es sich beim „Bruno-Gröning-Freundeskreis“ (BGF). Das betont Pfarrer Alfred Singer vom Referat für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen der Diözese Würzburg in einer aktuellen Stellungnahme vom 1. Juni. Die Gruppierung hat für die kommende Zeit einige Veranstaltungen in Würzburg angekündigt. „Für seine Anhänger stellt Bruno Gröning eine Art Heilsgestalt dar, die nahezu an die Stelle Jesu Christi tritt. Im Zentrum der Zusammenkünfte der Gröning-Anhänger steht das in meditativer Haltung vollzogene ‚Einstellen auf den Heilstrom‘; eine wichtige Rolle spielen auch Erfolgsberichte über selbst erlebte Heilungen“, erläutert Singer. Gegründet wurde der BGF 1979 von Anhängern des so genannten „Wunderheilers“ Bruno Gröning (1906-1959), der in den 1950er Jahren durch angebliche Massenheilungen Aufsehen erregte, wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz verurteilt und dem die Heiltätigkeit untersagt wurde. 1959 erlag er in Paris einem Krebsleiden. „Die Mitwirkung von Schulmedizinern in einer ‚Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe‘ sowie Veranstaltungen in Universitäts- und Akademieräumen erwecken den Eindruck von Wissenschaftlichkeit und Seriosität“, erklärt Pfarrer Singer. Der BGF spreche vor allem Menschen an, die nach Heil und Heilung suchten und für die der angeblich von Gröning aus dem Jenseits vermittelte „Heilstrom“ möglicherweise als letzte Hoffnung erscheine. Bedenklich sei Grönings Bekenntnis „unheilbar gibt es nicht“, weil dadurch der kranke Mensch letztlich selbst für seine Krankheit verantwortlich gemacht werde. „Zudem besteht die Gefahr, im Vertrauen auf ‚Brunos‘ Hilfe auf ärztlichen Beistand und/oder notwendige Medikamente zu verzichten. Im familiären Bereich und Freundeskreis kann es darüber zu erheblichen Spannungen kommen.“ Dem BGF könnten für seine Veranstaltungen keine kirchlichen Räume zur Verfügung gestellt werden, erklärt Singer. Weitere Auskünfte erteilt das Referat für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen der Diözese Würzburg, Telefon 0931/38663731, E-Mail weltanschauung@bistum-wuerzburg.de. (24 Zeilen/2210/0729; E-Mail voraus) Kaum noch Freiraum für das Ehrenamt BDKJ-Diözesanvorstand Würzburg trifft Landtagspräsidentin Barbara Stamm und jugendpolitische Sprecher der Fraktionen – Forderungen an die Politik vorgestellt München/Würzburg (POW) Zum Austausch mit jugendpolitischen Sprechern von im bayerischen Landtag vertretenen Fraktionen hat sich der Würzburger Diözesanvorstand des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getroffen. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die Fortschreibung des Bayerischen Kinder- und Jugendprogramms, „Eine neue Schule für Bayern“ und „Mehr Freiräume für das Ehrenamt“. Zu dem Gespräch hatte Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) zusammen mit dem BDKJ-Diözesanvorstand ins Maximilianeum eingeladen. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem die jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprecher Julika Sandt (FDP), Thorsten Glauber (FW), Linus Förster (SPD) und Josef Zellmeier (CSU) sowie die unterfränkischen Abgeordneten Günter Felbinger (FW), Oliver Jörg (CSU) sowie Claudia Junker, Mitglied im Landesvorstand des BDKJ Bayern. Der BDKJ Diözesanvorstand sprach sich massiv dafür aus, dass der Bayerische Jugendring (BJR) weiterhin bedarfsgerecht gefördert wird. „Die Fortschreibung des Bayerischen Kinder- und Jugendprogramms muss auch mit ausreichend finanziellen Mitteln unterstützt werden. Die Erhöhung der allgemeinen Lebenshaltungskosten und Lohnsteigerungen müssen bei der finanziellen Ausstattung des BJR berücksichtigt werden, damit genügend Geld weiter an die Basis verteilt werden kann“, forderte Diözesanvorsitzende Kristina Bopp. Die Parteienvertreter versprachen, sich weiterhin für die bedarfsgerecht finanzielle Ausstattung der Jugendarbeit einzusetzen. „Mit einem neuen Schulsystem in Bayern muss einer frühzeitigen Selektion von Schülern entgegengetreten werden“, sagte Junker vom BDKJ Bayern. Daher fordere ihr Verband eine längere gemeinsame Schulzeit und somit die Aufhebung des dreigliedrigen Schulsystems. Darüber hinaus sollten Schüler mit individuellen Lernberichten beurteilt werden und keine Ziffernoten mehr erhalten, erläuterte Junker. Die Oppositionsparteien schlossen sich in vielen Teilen der Forderung an und unterstützten auch die Forderungen einer Aufhebung des dreigliedrigen Schulsystems in Bayern. CSU-Politiker Zellmaier sprach sich gegen eine weitere große Reform aus: „Es muss endlich Stabilität in unser Schulsystem einkehren. Es können nicht noch weitere Reformen durchgeführt werden.“ BDKJ-Diözesanvorsitzender Manuel Koch forderte: „Wir brauchen in allen Bereichen mehr Flexibilität, damit Schüler und Studenten Zeit für selbstbestimmte Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement haben“. Die Ganztagsschule müsse am Nachmittag Freiräume bieten und Schüler nicht noch für den Rest des Tages an den Schreibtisch binden. Des Weiteren sei es dem BDKJ ein Anliegen, dass Jugendliche in Ausbildungsberufen eine Freistellung zum Zwecke der Jugendarbeit beim Arbeitgeber beantragen können. Gerade in der Jugendverbandsarbeit würden so genannte Soft Skills erlernt, die von Arbeitgebern oft verlangt werden. Auch das verschulte Hochschulsystem biete den Studierenden keine Möglichkeiten, ihre Stundenpläne frei einzuteilen. Dadurch könnten viele ihre ehrenamtliche Tätigkeit nicht mehr ausführen. (33 Zeilen/2210/0727; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Einzigartige Privatinitiative Rumänienhilfe von Elmar Karl feiert 20. Jubiläum – Bundesweit eine der größten privaten Hilfsorganisationen Dettelbach (POW) Vor über 200 Gästen und im Beisein vieler Repräsentanten aus Politik und Kirche haben sich Vertreter der rumänischen Caritas im Dettelbacher Rathaus bei Elmar Karl für seinen außergewöhnlichen Einsatz für ihr Land bedankt. Róbert Máté, Caritasvorsitzender in der größten rumänischen Diözese Alba Julia, und einige seiner Mitarbeiter hatten die weite Fahrt aus den Ostkarpaten extra für diesen Abend angetreten. Karl war es ihnen wert, sagten die Delegationsmitglieder. Kaum jemand habe ihr Land so unterstützt wie er. Seine Hilfe begann 1990 nach dem Zusammenbruch des Ceau?escu-Regimes. Über 40 Jahre Kommunismus hatten das Land wirtschaftlich ruiniert und bittere Armut erzeugt. Über den Würzburger Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand knüpfte Karl, der in Bibergau eine kleine Autowerkstatt betreibt, Kontakte mit der rumänischen Kirche. Nach einer Erkundungsfahrt, die ihn auch in die dort berüchtigten Kinderheime führte, organisierte er den ersten Hilfstransport. Über 600 große Sattelschlepper wurden es bis heute. Seine Hilfsgüter, die er in Deutschland zusammenbettelte – Nahrungsmittel, Möbel, Hausrat, Werkzeuge, Kleidung, Baumaterial, Bürobedarf, Medizintechnik, Weihnachtsgeschenke, Medikamente und Landmaschinen – gingen an über 30 Bildungs- und Sozialeinrichtungen der katholischen Kirche und Caritas in Siebenbürgen. Karls Rumänienhilfe entwickelte sich bundesweit zu einer der größten und kontinuierlichsten privaten Hilfsaktionen. In kirchlichen und politischen Kreisen Rumäniens ist Karl eine bekannte und hoch geschätzte Persönlichkeit. 2008 überreichte ihm der Bundespräsident persönlich das Bundesverdienstkreuz. Bei der Feier im Dettelbacher Rathaus, zu der der Kulturhistorische Kreis Dettelbach unter Leitung von Dr. Josef Röll eingeladen hatte und an die sich eine Fotoausstellung des Dettelbacher Lehrers und Journalisten Ottmar Deppisch über die Rumänienhilfe anschloss, dankten Landrätin Tamara Bischof, Bürgermeister Reinhold Kuhn und der Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf Karl für sein außergewöhnliches Engagement. Die Landrätin hatte für Karl auch einen Umschlag mit Geld dabei – kostet doch jeder Transport nach Rumänien über 2000 Euro. Karl und die Vertreter der rumänischen Caritas wiederum bedankten sich mit kunstvollen Urkunden bei den vielen ehrenamtlichen Helfern in Deutschland, die die Hilfsgüter sammeln oder die LKW beladen. Hierfür hatte sich Karl vor einigen Jahren im Dettelbacher Industriegebiet eine große Halle errichtet. Fast 70 Schulen, Kindergärten, Firmen und Institutionen – die meisten aus dem Raum Kitzingen, Würzburg und Schweinfurt – unterstützen nach Karls Angaben regelmäßig seine Rumänienhilfe. Über 60 Vertreter dieser Gruppen waren nach Dettelbach gekommen, um mit ihm zu feiern. Bevor die Gäste in den Besuch der Fotoausstellung und den Genuss der Musik entlassen wurden, die zwei rumänische Musiker vortrugen, bekam Karl einige Auszeichnungen und Geschenke. Máté überreichte ihm zwei gravierte Gedenksteine aus Rumänien. Anni Pfeffer, Auslandsreferentin des Diözesan-Caritasverbandes, übergab ihm 3000 Euro von der Aktion Restcent. Einige tausend Mitarbeiter kirchlicher und caritativer Einrichtungen der Diözese spenden dafür monatlich die Centbeträge ihres Lohns. 23.000 Euro kamen so 2009 zustande. Eine besondere Ehrung hatten sich die Organisatoren bis zum Schluss aufgespart: Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, zeichnete Karl mit dem Goldenen Caritaskreuz aus. „Hilfe für Rumänien wird noch viele Jahre nötig sein“, sagte Karl. Wer gebrauchte oder neue Sachspenden für Rumänien hat, kann sich an Elmar Karl in Bibergau wenden, Telefon 09324/2640 oder Mobil 0171/8260211. Geldspenden können unter dem Stichwort „Rumänienhilfe“ auf das Konto der Katholischen Kirchenstiftung Bibergau, Konto-Nummer 600450456 bei der VR Bank Kitzingen, Bankleitzahl 79190000 eingezahlt werden. Der Dettelbacher J.H.-Röll-Verlag hat einen Kalender für 2011 mit Bildern von Ottmar Deppisch produziert. Vom Preis in Höhe von zehn Euro gehen vier Euro an die Rumänienhilfe. (45 Zeilen/2310/0753; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Aschaffenburger zu Gast in Perth Stiftschorknaben und -mädchen wirken bei 800-Jahr-Feier in schottischer Partnerstadt mit Perth/Aschaffenburg (POW) „Wunderschöne Tage“ haben nach eigenen Angaben 41 Sängerinnen und Sänger der Aschaffenburger Stiftschorknaben und -mädchen und deren Begleiter in der schottischen Partnerstadt Perth verbracht. Sie waren der Einladung zur Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 800. Stadtjubiläum gefolgt. Der Chor unter der Leitung des Stiftskantors Andreas Unterguggenberger wirkte bei einem Benefiz-Konzert mit, dessen Erlös vom Erbeben betroffenen Kindern in Haiti zugute kam. Bei dem Konzert, das in der Saint-John’s-Kirk in Perth stattfand, führten die Chorknaben und -mädchen neben anderen Werken auch die „Mass of the children“ des englischen Komponisten John Ritter auf. Dazu musizierten sie gemeinsam mit dem Chor der Craigclowan Preparatory School, der Perth Choral Society und einem Instrumentalensemble. Insgesamt 2000 Euro konnten an diesem Abend für den guten Zweck gesammelt werden. Auf dem Programm stand auch ein Ausflug ins gut 30 Kilometer entfernte Dundee. Dort gestalteten die Mädchen und Jungen in der katholischen Saint-Andrew’s-Kirche einen Gottesdienst mit Bischof Vincent Logan. Untergebracht waren die Aschaffenburger bei Gastfamilien, die der sprichwörtlichen schottischen Gastfreundschaft alle Ehre erwiesen. Der Abschied aus der Partnerstadt wurde durch einen Empfang im Rathaus beim Provost John Hulbert, dem Oberbürgermeister von Perth, gekrönt. Daran schloss sich noch eine dreitägige Reise durch Schottland an. Sie führte sowohl nach Norden in die Highlands mit ihrem weltberühmten Loch Ness als auch in den Süden zur Industrie- und Kulturstadt Glasgow. (19 Zeilen/2310/0754; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Buch-Tipp Neuer Blick auf Würzburgs Krone Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele stellt Buch über das Würzburger Käppele vor – „Ich habe noch nie ein Buch publiziert, an dem ich so viel Freude hatte“ Würzburg (POW) Das Würzburger Käppele steht im Mittelpunkt des neuesten Buches von Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele. Er stellte den mit zahlreichen Aufnahmen des Eisenacher Fotografen Ulrich Kneise ansprechend gestalteten Bildband am Dienstag, 1. Juni, im Würzburger Sankt Burkardus-Haus der Öffentlichkeit vor. „Ich habe noch nie ein Buch publiziert, an dem ich so viel Freude hatte“, erklärte der Bischof, der 28 Jahre Protektor der Maria-Schmerz-Bruderschaft am Käppele war und sich der Kirche am Nikolausberg, hoch oben über Würzburg, sehr verbunden weiß. „Mir ist es wichtig, die vielen Facetten sichtbar zu machen, die an diesem besonderen Wallfahrtsort zu entdecken sind.“ Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bau- und Kunstreferent der Diözese Würzburg, nannte die von Balthasar Neumann erbaute Marienkirche eine „Krone Würzburgs“, der sogar eine Zeile in einem der beliebtesten fränkischen Marienlieder gewidmet sei. Der Kreuzweg, der hinauf zu dem Gotteshaus führt, habe schon vielen Menschen Anlass und Gelegenheit gegeben, sich im Leiden Jesu wiederzufinden. „Bischof Scheele hat sich in dem vorliegenden Werk allem, was das Thema Käppele betrifft, in der ihm eigenen Weise gewidmet und Fakten wie Theologisches gleichermaßen gesammelt.“ Außerdem zeige er durch das aktuelle Buch erneut seine Verbundenheit mit dem Frankenland. Bischof Scheele berichtete davon, wie sich nach und nach eine noch heute lebendige Wallfahrt auf dem Nikolausberg entwickelte. Während des 30-jährigen Krieges stellte dort ein namentlich nicht bekannter Hirte eine schlichte Figur der Gottesmutter auf, die den Leichnam ihres toten Sohnes auf dem Schoß trägt. Die Suche nach Trost und Zuspruch bei der Schmerzensmutter sei nachvollziehbar groß gewesen in einer Zeit, in der sich die Einwohnerzahl Würzburgs durch das Kriegstreiben um die Hälfte reduzierte. Im Laufe der Zeit entstanden immer größere Kapellenbauten um das Gnadenbild, bis schließlich 1792, nach 44-jähriger Bauzeit, das Käppele in seiner heutigen Form vollendet war. „Dass es diese Kirche in ihrem heutigen Erscheinungsbild gibt, ist einer echten Volksbewegung zu verdanken, der sich dann auch der eine oder andere Bischof angeschlossen hat“, sagte der Bischof. Das Resultat sei ein Gesamtkunstwerk, das Seinesgleichen suche. „Jedes Detail steht für bewusste Verkündigung, so auch die Fresken, die Summe des Glaubens und Signal der Hoffnung sind.“ Bischof Scheele betrachtete daher das Buch als einen Brückenschlag zum Jahresthema „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ der Diözese Würzburg. Das umfangreiche Buch sei auch für Menschen geeignet, die nicht gerne Texte läsen. „Frei nach Augustinus würde ich sagen: Nimm und schau!“ Kongenial habe Fotograf Kneise vom Ölberg in der Nähe der Löwenbrücke über den Kreuzweg mit seinen 14 Stationen bis hinein in die Wallfahrtskirche ansprechende und stimmungsvolle Bilder geschaffen. Unter anderem wurden die schmiedeeisernen Gitter von den Kreuzwegkapellen für die Aufnahmen abgenommen und die einzelnen Szenen mit großen Aufwand ausgeleuchtet. „Ich bin schon oft den Kreuzweg hinauf gegangen und habe die einzelnen Stationen betrachtet. Durch die Fotos sind mir aber so manche Köpfe erstmals aufgefallen“, sagte Bischof Scheele. Paul-Werner Scheele: Das Würzburger Käppele – Wallfahrt, Kreuzweg, Gnadenkapelle, Wallfahrtskirche. 228 Seiten, 29,90 Euro. Schnell & Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2394-0.   mh (POW) (37 Zeilen/2210/0731; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Kurzmeldungen Bischof Hofmann betet Angelus am 14. Juni bei Radio Horeb Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann spricht am Montag, 14. Juni, auf Radio Horeb. Zwischen 12 und 12.15 Uhr betet er den Angelus, hält eine kurze Mittagsansprache und segnet die Hörer. Weitere Informationen zu Radio Horeb im Internet unter www.horeb.org. (3 Zeilen/2310/0744; E-Mail voraus) Viele Glückwünsche zu Generalvikar Hillenbrands 60. Geburtstag Würzburg/Ochsenfurt (POW) Zahlreiche Gratulanten haben Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Dienstag, 8. Juni, zum 60. Geburtstag ihre Aufwartung gemacht. Glück- und Segenswünsche überbrachten unter anderem Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Erzbischof Edmundo Luis Flavio Abastoflor Montero aus La Paz, Vorsitzender der Bolivianischen Bischofskonferenz, sowie der evangelische Kirchenrat Winfried Schlüter. Für die Dekane gratulierten Monsignore Erhard Kroth (Würzburg) und Prälat Bernold Rauch (Bad Neustadt). Außerdem beglückwünschten Hillenbrand eine Delegation von Schwestern aus Vierzehnheiligen, sein Amtsvorgänger Prälat Heribert Brander sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof Ulrich Boom und die Teilnehmer der Priesterwallfahrt schickten ein Glückwunschfax aus Rom. Den Nachmittag verbrachte der Generalvikar mit Verwandten, Weggefährten und Freunden in seiner Heimatstadt Ochsenfurt. (11 Zeilen/2310/0749; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Mit Bischof und Weihbischof auf Priesterwallfahrt nach Rom Würzburg/Rom (POW) Mit 39 Priestern aus dem Bistum Würzburg sind am Montag, 7. Juni, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom zum Frankfurter Flughafen aufgebrochen, um von dort nach Rom zu fliegen. Die Gruppe nimmt an der Internationalen Priesterwallfahrt teil, zu der Papst Benedikt XVI. zum Abschluss des Priesterjahrs eingeladen hat. Auf dem Programm stehen unter anderem zwei Ereignisse mit dem Papst: eine Vigil auf dem Petersplatz sowie eine Messe im Petersdom. „Als besonderen Höhepunkt für unsere Würzburger Gruppe gibt es eine exklusive Führung durch die Sixtinische Kapelle. Professor Dr. Arnold Nesselrath, Chefrestaurator der Vatikanischen Museen, wird uns führen“, sagte Bischof Hofmann. Weihbischof Boom erhofft sich wie sein Amtsbruder Bischof Hofmann eine Stärkung der Priestergemeinschaft durch die Wallfahrt und dadurch eine Bereicherung der Seelsorge vor Ort. „Ich habe den Papst noch nicht live gesehen“, erläuterte Pfarrer Dr. Maciej Rusin aus Ebelsbach einen der Beweggründe für die Teilnahme. Domkapitular Dr. Stefan Rambacher, Offizial der Diözese Würzburg, freute sich besonders auf das Erlebnis des internationalen Priestertreffens. Prälat Dieter Hömer (Würzburg), Ehrendomherr der Diözese Würzburg, sagte, er wolle mit der Reise ein Zeichen der Solidarität mit den anderen Priestern weltweit setzen. Zur internationalen Priesterwallfahrt vom 8. bis 12. Juni werden mehrere Tausend Priester aus aller Welt in Rom erwartet. Sie steht unter dem Leitwort „Treu in Christus: Treue des Priesters.“ Papst Benedikt XVI. hatte das aktuelle Priesterjahr aus Anlass des 150. Todestages des heiligen Pfarrers vor Ars, Jean Marie Vianney, ausgerufen. (17 Zeilen/2310/0740; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Bistum Würzburg schockiert über den Tod von Bischof Padovese Würzburg/Iskenderun (POW) Mit Bestürzung hat die Diözese Würzburg auf den gewaltsamen Tod von Bischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien und Vorsitzender der Bischofskonferenz der Türkei, reagiert. Bischof Padovese wurde am Donnerstag, 3. Juni, vor seinem Wohnhaus im Mittelmeer-Hafen von ?skenderun in der Türkei erstochen, als er auf der Reise nach Zypern war, um sich dort mit Papst Benedikt XVI. zu treffen. „Wir sind schockiert und tief betroffen von dieser Nachricht“, sagte Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, der Bischof Padovese gut kannte, am Freitag, 4. Juni. Er habe geplant gehabt, den Apostolischen Vikar von Anatolien im Herbst zu besuchen, um sich vor Ort ein Bild über die Lage der Christen in der Türkei zu machen, erläuterte Hillenbrand. Padovese, der unter anderem in Würzburg Theologie studiert hatte, sprach fließend Deutsch und hielt regen Kontakt nach Unterfranken. Unter anderem half der Kapuzinermönch, der 2004 zum Bischof geweiht und Apostolischer Vikar von Anatolien wurde, über Jahre hinweg als Urlaubvertreter auf dem Würzburger Käppele aus. „Er hat seine Aufgabe in der Türkei als Nachfolge des Apostels Paulus verstanden und ganz bewusst angetreten“, sagte Hillenbrand. Am Freitag, 11. Juni, um 7.30 Uhr hält der Würzburger Generalvikar einen Gedenkgottesdienst für den Verstorbenen in der Marienkapelle. (14 Zeilen/2310/0738; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Dr. Bettina-Sophia Karwath neue Geistliche Begleiterin der Katholischen Frauengemeinschaft Mainz/Marktheidenfeld (POW) Dr. Sophia Karwath (43) aus Marktheidenfeld ist neue Geistliche Begleiterin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Die rund 100 Delegierten der Bundesversammlung in Mainz wählten die promovierte Theologin mit klarer Mehrheit in den Vorstand um die kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und deren beide Stellvertreterinnen Irmentraud Kobusch und Anna-Maria Mette. Karwath ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin am Lehrhaus für Psychologie und Spiritualität am Institut Simone Weil in Marktheidenfeld tätig. Sie gehört der durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele errichteten Gemeinschaft „Hauskirche fiat verbum“ an, einer Gemeinschaft des Neueren Geweihten Lebens. In ihrer neuen Position wird sie – neben ihrer Tätigkeit in Marktheidenfeld – die kfd in geistlichen Fragen begleiten und beraten. Darüber hinaus wird sie den Kontakt zur Kirchenleitung pflegen. Die Funktion der Geistlichen Begleiterin ist nach kfd-Angaben ein erfolgreiches Modell für die Entwicklung neuer geistlicher Dienste und Ämter in der katholischen Kirche, die auch Frauen zugänglich sind. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands ist mit rund 600.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation in der Bundesrepublik. Weitere Informationen unter www.kfd.de. (14 Zeilen/2310/0743; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Landleben auf Zeit“: Jugendliche und Familienbetriebe gesucht Würzburg (POW) Im Rahmen der Aktion „Schülerinnen und Schüler helfen auf dem Bauernhof“ vermittelt die Bayerische Landfrauenvereinigung des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) von 2. bis 21. August Jugendliche ab 14 Jahren an bäuerliche Familienbetriebe. Während die Jugendlichen ihren Gastfamilien bei der Kinderbetreuung, im Haus, im Stall oder im Garten unter die Arme greifen, haben die Gasteltern die Möglichkeit, bei ihren jungen Gästen das Verständnis für die bäuerliche Familie, die Landwirtschaft und die Natur zu wecken oder zu vertiefen. Dabei können Freundschaften entstehen und auf beiden Seiten wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Nicht selten halten zufriedene Jugendliche den Kontakt zu „ihrem“ Hof. Während des Aufenthaltes der Jugendlichen übernehmen die landwirtschaftlichen Gastfamilien die elterliche Aufsichtspflicht und sorgen für Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld in Höhe von 20 Euro pro Woche. Die Aktion der Bayerischen Landfrauenvereinigung findet in den Diözesen Augsburg und Würzburg statt. Anmeldeschluss für interessierte Jugendliche und landwirtschaftliche Betriebe, die zur Erntezeit unterstützt werden möchten, ist Dienstag, 15. Juni. Weitere Information, Vermittlung und Anmeldung: Helga Wächter, Telefon 09382/7416, E-Mail b.waechter@web.de oder beim Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (15 Zeilen/2210/0735; E-Mail voraus) Mehr als 1600 Euro für Haiti gesammelt Würzburg (POW) Eine Spende in Höhe von 1642,13 Euro hat am Hochfest Fronleichnam, 3. Juni, Pater Walter Kirchmann von den Salesianern Don Boscos im Innenhof des Würzburger Domkreuzgangs entgegen genommen. „Wir werden das Geld für den Wiederaufbau der beim Erdbeben auf Haiti zerstörten Salesianer-Einrichtungen für Kinder und Jugendliche verwenden“, sagte Kirchmann. Der Spendenbetrag stammt aus der Kollekte, die am 13. März im Anschluss an die Meditation „Eine Nacht in der Kindheit“ in der Würzburger Neumünsterkirche gehalten wurde. Unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hatten Kinder und Jugendliche aus der Dompfarrei und von Stift Haug bei der Veranstaltung Erinnerungen an den 16. März 1945 vorgetragen. Die Aussagen stammten von Überlebenden der Bombennacht, die damals selbst Kinder und Jugendliche waren. Initiator war Alexander Jansen, Künstlerischer Betriebsdirektor am Mainfranken-Theater in Würzburg. Er hatte für die Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ stattfand, viele Gespräche mit den Zeitzeugen geführt und die Erinnerungen textlich gefasst. „Das Buch ‚Eine Nacht in der Kindheit‘ wird im Herbst im Echter-Verlag erscheinen“, kündigte Jansen an. (13 Zeilen/2310/0739; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Pfarrer i. R. Lorenz Zeitz wird 75 Jahre alt Hopferstadt/Dingolshausen/Zeil am Main (POW) 75 Jahre alt wird am Sonntag, 20. Juni, Pfarrer i. R. Lorenz Zeitz, langjähriger Pfarrer von Dingolshausen und Kuratus von Michelau im Steigerwald. Zeitz wurde 1935 in Bamberg geboren und wuchs in Zeil am Main auf. Nach der Oberschule in Haßfurt wechselte er 1951 an das Kilianeum in Miltenberg. Nach dem Abitur begann er 1954 sein Studium in Würzburg. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Seine Kaplansjahre führten Zeitz nach Stockstadt, Mellrichstadt und Lohr am Main. Als Kuratus war er ab 1965 in Wasserlos tätig. 1974 wurde er zum Pfarrer von Würzburg-Versbach ernannt. 1990 wurde er Pfarrer von Dingolshausen und Kuratus von Michelau mit der Filiale Hundelshausen. Von 1990 bis 2001 war er auch Schulbeauftragter für das Dekanat Schweinfurt-Süd. Zeitz gilt als sportbegeisterter Priester und ist für seine Faschingspredigten bekannt. Zum 1. September 2005 trat Zeitz in den dauernden Ruhestand und zog nach Hopferstadt bei Ochsenfurt. Dort hilft er in der Seelsorge im Ochsenfurter Gau mit. Im Januar 2007 erhielt er einen Seelsorgsauftrag im Dekanat Ochsenfurt. (13 Zeilen/2210/0733) Otto Barth feiert Silbernes Priesterjubiläum Geldersheim/Euerbach (POW) Das Silberne Jubiläum seiner Priesterweihe begeht am Mittwoch, 23. Juni, Otto Josef Barth, Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin im Oberen Werntal. Barth wurde am 19. Januar 1959 in Petresti/Petrifeld in der Diözese Satu Mare geboren. Seine Familie zählt zu den Sathmarer Schwaben. Nach seiner Militärzeit studierte er von 1979 bis 1985 in Alba Julia Theologie. Bischof Dr. Antal Jakab weihte ihn am 23. Juni 1985 in Alba Julia zum Priester. Danach war Barth Kaplan in Kronstadt/Brasov und von 1987 bis 1993 Pfarrer in Bakowa/Bacova. Ab 1990 war er auch Generalsekretär der Diözesancaritas von Timisoara/Temeswar. 1993 wurde Barth zum Direktor der Agro-Caritas Transsilvania Stiftung der Erzdiözese Alba Julia berufen. Gleichzeitig wirkte er in Magyarbekas/Bicazu Ardelean in der Seelsorge. 1994 wurde die Agro-Caritas mit der Diözesancaritas vereint und Barth übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Caritasdirektors von Alba Julia. 1996 ernannte ihn Erzbischof Dr. György Jakubinyi zum Finanzdirektor von Alba Julia. 2000 wurde Barth Domkapitular. Mehrere Jahre war er auch Geschäftsführer des Domkapitels, Mitglied des Priesterrats, des Konsultorenrats und des Wirtschaftsrats. Vor seinem Wechsel nach Deutschland wirkte er zuletzt auch als Vorsitzender der Rentenkasse der römisch-katholischen Diözesen Rumäniens. 2007 wurde er Pfarrvikar in Schweinfurt-Sankt Anton, 2008 Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin im Oberen Werntal. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarrei Euerbach mit den Filialen Obbach und Sömmersdorf sowie die Pfarrei Geldersheim. (17 Zeilen/2210/0737; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer Robert Heßberger geht in den dauernden Ruhestand Würzburg/Aschaffenburg (POW) Robert Heßberger (69), Pfarrer der Aschaffenburger Pfarreien Sankt Gertrud (Schweinheim) und Sankt Peter und Paul (Obernau), tritt mit Wirkung vom 1. Dezember 2010 in den dauernden Ruhestand. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann nahm die erbetene Resignation an und dankte Heßberger für die langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge. Heßberger wurde 1940 in Aschaffenburg geboren. Am 29. Juni 1966 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Von 1966 bis 1969 war er Kaplan in Ebern, bevor er als Präfekt an das Würzburger Kilianeum ging. Im selben Jahr wurde Heßberger als Kaplan nach Würzburg-Sankt Josef berufen. Ab 1974 war er Pfarrer in Zeil am Main. Zum Dekan für Ebern wurde er 1985 gewählt. 1987 verlieh ihm Bischof Dr. Paul-Werner Scheele die Pfarrei Sankt Josef in Marktheidenfeld. Von 1988 bis 1989 war Heßberger zusätzlich Pfarrer von Rothenfels. 1990 wurde er zum Stellvertretenden Dekan für das Dekanat Lohr gewählt. 1994 wurde Heßberger Pfarrer von Aschaffenburg Sankt Gertrud. Zusätzlich war er von 1994 bis 1997 Caritaspfarrer des Dekanats Aschaffenburg-Stadt. Von 1995 bis 2000 bekleidete Heßberger das Amt des Dekans des Dekanats Aschaffenburg-Stadt. Von 1995 bis 1998 gehörte er dem Pastoralrat an, von 1996 bis 2001 dem Diözesan-Steuerausschuss. Von 1997 bis 2000 war Heßberger Vorsitzender der Telefonseelsorge Untermain. Seit 1. April 2008 ist er zusätzlich Pfarrer von Aschaffenburg-Sankt Peter und Paul (Obernau). (15 Zeilen/2210/0721) Domkapitular em. Herderich Beauftragter für ausländische Priester Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Domkapitular em. Monsignore Hans Herderich mit Wirkung vom 1. Juni 2010 zum Bischöflichen Beauftragten für die ausländischen Priester im Dienst der Diözese Würzburg ernannt. Herderich ist in dieser Aufgabe der Hauptabteilung Personalwesen im Bischöflichen Ordinariat zugeordnet. (4 Zeilen/2210/0722) Pfarrer Treutlein auch Pilgerseelsorger für Marienweg Würzburg (POW) Josef Treutlein, Pfarrer von Würzburg-Sankt Josef (Grombühl) und stellvertretender Dekan im Dekanat Würzburg-Stadt, ist auch mit der Pilgerseelsorge für den Fränkischen Marienweg beauftragt worden. (3 Zeilen/2210/0725) Dekan Eirich Rector ecclesiae der Kapuzinerkirche Sankt Elisabeth Aschaffenburg/Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Dekan Stefan Eirich (47) mit Wirkung vom 1. Juni 2010 bis zum Aufzug der Fraternitá Francescana di Betania zum Rector ecclesiae der Kapuzinerkirche Sankt Elisabeth in Aschaffenburg ernannt. (3 Zeilen/2210/0718) Persönlicher Titel Pfarrer für Krankenhausseelsorger Düchting Bad Neustadt/Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Michael Düchting (65), Krankenhausseelsorger am Rhön-Klinikum Bad Neustadt, mit Wirkung zum 1. Juni 2010 den persönlichen Titel Pfarrer verliehen. (3 Zeilen/2210/0719) Mühleck auch Pfarrer von Sennfeld, Pfarrer Knauer wird Pfarrvikar Würzburg/Obereuerheim/Sennfeld (POW)Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Dekan Gregor Mühleck, Pfarrer von Gochsheim, Obereuerheim und Weyer sowie Kuratus von Untereuerheim, mit Wirkung vom 1. Juni 2010 auch zum Pfarrer von Sennfeld ernannt. Damit ist Mühleck Pfarrer aller Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Sankt Christophorus im Mainbogen im Landkreis Schweinfurt. Gleichzeitig ernannte Bischof Hofmann Heinrich Knauer, bisher Pfarrer von Sennfeld, zum Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Christophorus im Mainbogen unter Beibehaltung des Titels „Pfarrer“. (6 Zeilen/2310/0748) Seelsorgsauftrag für Pfarrer i. R. Eizenhöfer Würzburg/Bad Königshofen (POW) Pfarrer i. R. Linus Eizenhöfer (Bad Königshofen-Ipthausen) ist ab 1. Juni 2010 ein Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke erteilt worden. (2 Zeilen/2210/0726) Mitarbeitender Priester für Pfarreiengemeinschaft Hochspessart Würzburg/Heigenbrücken (POW) Gabriel Gnanathiraviam ist rückwirkend zum 1. April 2010 als mitarbeitender Priester für die Pfarreiengemeinschaft Hochspessart angewiesen worden. (2 Zeilen/2310/0751) Spöckl auch Pfarradministrator von „Ernstkirchen-Kleinkahl“ Würzburg/Mömbris (POW) Pfarrer Gerhard Spöckl, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund, ist mit Wirkung vom 1. Juli 2010 bis zum Amtsantritt von Pfarrer Dr. Christian Grebner auch zum Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Katharina Ernstkirchen – Sankt Josef Kleinkahl“ ernannt worden. (4 Zeilen/2210/0724) Pfarrer i. R. Ludwig Gerhart gibt Seelsorgeauftrag ab Würzburg/Mömbris (POW) Pfarrer i. R. Ludwig Gerhart (82) ist mit Wirkung vom 1. Juni 2010 von seinem Seelsorgeauftrag in der Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund entpflichtet worden. (2 Zeilen/2210/0723) Pfarrer Muth aus gesundheitlichen Gründen entpflichtet Sommerkahl/Würzburg (POW) Mit Wirkung zum 1. Juni 2010 hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Stefan Muth (56) aus gesundheitlichen Gründen von der Aufgabe als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Christkönig im Kahlgrund“ mit Sommerkahl, Blankenbach und Königshofen an der Kahl entpflichtet. Für seine Dienste in der Pfarreiengemeinschaft sprach der Bischof Muth seinen oberhirtlichen Dank aus. (4 Zeilen/2210/0720) Kapläne wechseln die Dienststellen Würzburg (POW) Folgende Kapläne wechseln nach bisherigem Stand zum 1. September 2010 ihre Stellen: Norbert Becker, bisher Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“, wechselt in die Pfarreiengemeinschaft Hofheim. Der bisherige Kaplan der Pfarreiengemeinschaft Hofheim, Dariusz Kowalski, wird Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Benedikt am Hahnenkamm (Alzenau). Die Pfarreiengemeinschaft „Sieben Sterne im Hammelburger Land“ ist die künftige Wirkungsstätte von Kaplan Christian Kern. Er ist bisher zum Studium in Rom freigestellt. In die Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt wechselt Florian Lehnert, bisher Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach/Schondra. Kaplan Thomas Menzel verlässt die Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“, und wird Kaplan der Pfarreiengemeinschaft „Der Gute Hirte im Markt Burkardroth“. In die Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“, wechselt Kaplan Norbert Wahler, der bisher in der Pfarreiengemeinschaft TauberGau (Röttingen) tätig ist. Neuer Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Georg-Karlstadt ist Klaus Weber. Er verlässt die Pfarreiengemeinschaft „Liborius Wagner Markt Stadtlauringen“. (13 Zeilen/2310/0750) Dr. Lohmayer Nachfolger von Pfarrer Singer als Sektenbeauftragter Würzburg (POW) Wechsel im Referat für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen der Diözese Würzburg: Pfarrer Alfred Singer (65) übergibt sein Amt als Referent für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen zum 1. August 2010 an Dr. Jürgen Lohmayer (48), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stiftungslehrstuhl für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen an der Universität Würzburg. Lohmayer stammt aus Herzogenaurach. Nach dem Abitur in Höchstadt/Aisch studierte er von 1982 bis 1990 Theologie in Bamberg, Tübingen und Würzburg. Der Diplom-Theologe nahm anschließend eine Elternzeit, erteilte Religionsunterricht in Zirndorf, Fürth und Werneck und war als Tutor am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Universität Würzburg tätig. 2004 schloss er seine Promotion zum Dr. theol. bei Professor Dr. Elmar Klinger an der Universität Würzburg ab. Lohmayers Doktorarbeit wurde mit dem Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrsstiftung für Wissenschaft 2005 ausgezeichnet. 2005 bis 2010 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stiftungslehrstuhl für Missionswissenschaften und von 2007 bis 2009 auch Referent bei „Theologie im Fernkurs“ der Katholischen Akademie Domschule Würzburg. Pfarrer Singer übernimmt künftig eine Aufgabe in der Seelsorge. (13 Zeilen/2310/0752; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer Dr. Otmar Einwag gestorben Kassel/Würzburg/Ebern/Bad Neustadt (POW) Pfarrer Dr. Otmar Einwag ist am Samstag, 5. Juni, im Alter von 69 Jahren in Kassel gestorben. Dort wirkte der aus Ebern stammende Priester der Diözese Würzburg zuletzt als Gehörlosen- und Taubstummenseelsorger. Das Requiem für den Verstorbenen wird am Freitag, 11. Juni, um 14 Uhr in der Stadtpfarrkirche in Ebern gefeiert. Die Beisetzung schließt sich an. Zuvor wird um 13.30 Uhr der Rosenkranz gebetet. Einwag wurde 1941 in Ebern geboren. Nach dem Abitur am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg studierte er Theologie in Würzburg und München. Seine Promotion schloss er an der Universität Würzburg im Fach Pastoraltheologie bei Professor Dr. Heinz Fleckenstein im Jahr 1971 ab. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 22. Dezember 1972 in der Pfarrkirche Sankt Alfons in Würzburg zum Priester. Danach war Einwag zunächst im Dienst des Militärbischofsamts in Bonn tätig, ehe er von 1973 bis 1977 Kaplan in Bad Neustadt und von 1977 bis 1978 Kaplan in Gerolzhofen war. 1978 wechselte er an die Familienbildungsstätte Sankt Martin der katholischen Militärseelsorge in Naumburg. Dort wirkte er bis 1990 als Pfarrer. Seither engagierte er sich in der Seelsorge in der nördlichen Region der Diözese Fulda, seit 1997 besonders als Gehörlosen- und Taubstummenseelsorger in der Region Kassel sowie als Religionslehrer im Rahmen der Polizistenausbildung an der Verwaltungshochschule Wiesbaden, Fachbereich Polizei, Abteilung Kassel. Von 2000 bis 2003 war er außerdem Beirat der Katholischen Bürgergesellschaft Kassel. Weiter engagierte sich Einwag in der Erwachsenenbildung und war journalistisch tätig. (17 Zeilen/2310/0741; E-Mail voraus) Goldene Priesterjubilare im Augustinerorden Würzburg/Münnerstadt (POW) Fünf Augustinerpatres, die viele Jahre in der Diözese Würzburg wirkten, feiern am Freitag, 4. Juni, ihr Goldenes Priesterjubiläum: Dr. Armin Kretzer, Clemens Nöth, Edelbert Paul, Ottokar Pfeuffer und Edmund Popp. Am 4. Juni 1960 wurden die Patres von Bischof Dr. Josef Stangl in der Würzburger Augustinerkirche zu Priestern geweiht. Die fünf Männer waren Internatsschüler des Ordens, wurden zu Beginn der vorletzten Gymnasialklasse im Jahr 1952 als „Klerikeroblaten“ in Münnerstadt eingekleidet, wobei sie bereits ihren Ordensnamen erhielten. Nach dem Abitur begannen sie am 22. August 1954 das einjährige Noviziat, legten am 23. August die einfache Profess ab und waren danach als Theologiestudenten an der Universität Würzburg immatrikuliert. Pater Dr. Armin Kretzer wurde 1935 in Eußenheim geboren. Nach seiner Priesterweihe war er 1960 zunächst Internatspräfekt in Münnerstadt und Kaplan in München-Schwabing, ehe er für das Weiterstudium an der Universität Würzburg freigestellt wurde. 1968 promovierte er bei Professor Rudolf Schnackenburg zum Doktor der Theologie. Seither ist er als Referent für neutestamentliche Exegese an der Katholischen Akademie Domschule sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Fachzeitschriften und Lexika tätig. Bei Bibel- und Glaubensseminaren in der Diözese und als Mitarbeiter bei „Theologie im Fernkurs“ führte er in die Grundlagen zum Verständnis der Heiligen Schrift ein. 1995 wurde er für seine Verdienste um die Domschule mit der Liborius-Wagner-Medaille ausgezeichnet. Im Würzburger Kloster war er von 1979 bis 1983 Subprior und ist Seelsorger an der Würzburger Klosterkirche und im Mutterhaus bei den Ritaschwestern. Pater Clemens Nöth wurde 1934 in Windheim bei Bad Bocklet geboren. Kurz nach seiner Priesterweihe am 4. Juni 1960 in Würzburg äußerte er den Wunsch, als Missionar nach Afrika zu gehen. Wegen der politischen Unruhen im damaligen Belgisch-Kongo verzögerte sich jedoch seine Aussendung. So war er bis 1962 MC-Präses in Würzburg, von 1962 bis 1964 Präfekt im Studienseminar Sankt Augustin in Weiden, machte in Stuttgart den Flugschein als Privatpilot (1966) und betreute bis zu seiner Ausreise am 3. Dezember 1967 die Gemeinden Reichenbach und Burghausen. Bis 1996 wirkte Nöth anschließend fast 30 Jahre in der Diözese Dungu-Doruma im Nordosten des Kongo als Buschmissionar, Seelsorger und Prior, wo er von seinen Mitbrüdern und den Einheimischen als „Buschpapst von Poko“ tituliert wurde. Da wegen der instabilen Lage des Landes eine Rückkehr nach Poko 1997 unmöglich war, verstärkte er ab September 1997 den Pfarr- und Wallfahrtskonvent Walldürn als Vikar, vornehmlich in den Walldürner Höhengemeinden. Mit dem Rückzug der Augustiner aus Walldürn 2007 erhielt Nöth eine neue Aufgabe im Kloster Fährbrück. Er ist Rektor auf der Vogelburg und feiert die Sonntagsgottesdienste bei der Gemeinschaft der Augustinusschwestern. Außerdem hilft er in der Seelsorge im Pfarrverband Fährbrück mit. Pater Ottokar Pfeuffer stammt aus Buch im Ochsenfurter Gau, wo er 1935 geboren wurde. Nach der Priesterweihe am 4. Juni 1960 studierte er klassische Philologie an der Universität Würzburg. Danach war er Lehrer in Germershausen. Als die dortige Klosterschule 1970 geschlossen wurde, übernahm Pfeuffer zunächst Seelsorgsaushilfen im Kloster Messelhausen und in Fährbrück. Von 1970 bis 1975 war er Religionslehrer an der Handelsfachanstalt in Walldürn, von 1975 bis 1979 Präfekt und ab 1976 nebenamtlicher Religionslehrer in Weiden; von 1979 bis 1983 hauptamtlicher Religionslehrer am Schönborn-Gymnasium in Münnerstadt, später auch Seelsorger der Kurklinik Michelsberg und Bibliothekar. In Burglauer übernahm Pfeuffer 1987 das Amt des Pfarrverwesers und des Präses der Kolpingfamilie. Dort wirkte er bis 2007. Pater Edelbert Paul wurde 1935 in Falkenhain im Kreis Goldberg in Niederschlesien geboren. Als Flüchtling kam er über Germershausen und Münnerstadt nach Würzburg. Am 4. Juni 1960 wurde er in der Würzburger Augustinerkirche zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er bis 1968 als Kaplan in der Berliner Pfarrei Sankt Rita und war Religionslehrer am Französischen Gymnasium. 1968 übernahm er die Kaplanstelle in Würzburg-Sankt Bruno, wo er 1971 Pfarrer wurde. 1987 wechselte er auf eigenen Wunsch als Prior und Seelsorger in die Münchner Augustinerpfarrei „Maria vom Guten Rat“ im Stadtteil Schwabing. Von 1991 bis 2007 war Pater Paul in Münnerstadt als Pfarrer tätig. 1999 wurde er gleichzeitig Prior des Münnerstädter Konvents Sankt Michael. Seit 2007 ist Paul Wallfahrtsseelsorger in Maria Eich/Planegg bei München. Eine Würdigung von Pater Edmund Popp ist abgedruckt in POW Nr. 20 vom 19. Mai 2010. (51 Zeilen/2210/0730; E-Mail voraus) Veranstaltungen Sonderführung im Kiliansdom Würzburg (POW) Am Sonntag, 20. Juni, findet um 15 Uhr eine Sonderführung im Kiliansdom statt. Ina-Marie Petersohn erläutert die Meistermann-Fenster der Sepultur. Treffpunkt ist am siebenarmigen Leuchter im Dom. Die Kosten betragen 2,50 Euro pro Person, ermäßigt zwei Euro, pro Kind einen Euro. Familien zahlen pauschal fünf Euro. (4 Zeilen/2310/0755) Tagung: „Geheimnisse der Endzeit“ Würzburg (POW) Zu einer Tagung unter dem Motto „Geheimnisse der Endzeit“ lädt die Katholische Akademie Domschule in Zusammenarbeit mit dem Referat für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Diözese Würzburg von Freitag, 25. Juni, 18.30 Uhr, bis Samstag, 26. Juni, 17 Uhr, in das Sankt Burkardus-Haus ein. Thematisiert wird der christliche Glaube angesichts apokalyptischer Vorstellungen und Szenarien in Esoterik, neureligiösen Gemeinschaften und „Sekten“. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“. Es referieren der systematische Theologe Professor Dr. Linus Hause (Gießen), Dr. Matthias Pöhlmann (Berlin) von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, der Historiker und Soziologe Dr. Christian Ruch (Chur/Schweiz), der Dogmatiker Professor em. Dr. Wolfgang Beinert (Regensburg) sowie der Dogmatiker Professor Dr. Bertram Stubenrauch (München). Anmeldung bis Freitag, 18. Juni, sowie nähere Informationen bei: Katholische Akademie Domschule Würzburg, Telefon 0931/38664500, E-Mail info@domschule-wuerzburg.de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (12 Zeilen/2210/0711) Wie das Handeln das Klima in Asien beeinflusst Würzburg (POW) Einen Einblick in die Folgen des Handelns in Europa auf das Klima in Asien gibt ein Seminar, zu dem der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) am Samstag, 26. Juni, von 9.30 bis 16 Uhr in das Würzburger Sankt Burkardus-Haus einlädt. Es steht unter dem Motto „Regen oder Dürre“. Am Vormittag erläutert Regine Lindner von der Indienhilfe Herrsching das Thema an Beispielen aus dem Leben indischer Frauen. Am Nachmittag berichtet die Würzburger Liedermacherin Stephanie Schwab, wie sie sich seit Jahren dafür einsetzt, die Lebenssituation von Mädchen und Frauen aus Pathardi in Mittelindien zu verbessern. Außerdem trägt sie einige ihrer Lieder vor. Anmeldung bis Freitag, 18. Juni, sowie nähere Informationen bei: Katholischer Deutscher Frauenbund, Diözesanverband Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.bistum-wuerzburg.de. (10 Zeilen/2210/0734) Einblick in die Calderón-Inszenierung Würzburg (POW) Zu einem ersten Einblick in die Würzburger Inszenierung des Großen Welttheaters von Pedro Calderón de la Barca laden Katholische Akademie Domschule und Mainfranken Theater Würzburg am Sonntag, 11. Juli, um 11 Uhr in das Obere Foyer des Mainfranken Theaters Würzburg ein. Dort informieren Regisseur Bernhard Stengele, Dramaturgin Petra Paschinger und Mitglieder des Schauspielensembles über ihre Vorbereitungen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ statt. Der Eintritt ist frei. (6 Zeilen/2210/0716) Aktionstag „Tor nach Afrika“ stellt Partnerschaften mit Afrika vor Würzburg (POW) Am Samstag, 12. Juni, findet zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft in der Würzburger Innenstadt ein Aktionstag unter dem Titel „Tor nach Afrika“ statt. Die 19 beteiligten Gruppen und Organisationen möchten mit der Veranstaltung „die Aspekte partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Freunden in Afrika“ darstellen. Ab 11 Uhr werden Interessierte mit Ständen und Aktionen am Unteren Markt in Würzburg informiert und unterhalten. Das Programm eröffnet Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele um 11 Uhr. Um 11.30 Uhr gibt es ein Torwandschießen mit Prominenten. Es folgt ab 12 Uhr ein Bühnenprogramm mit musikalischer Umrahmung durch die Samba-Gruppe und anderen Bands. Um 16 Uhr endet die Veranstaltung. Folgende Gruppen beteiligen sich am Aktionstag „Tor nach Afrika“: Attac, Christliche Arbeiterjugend (CAJ), Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden, Deutsche Jugendkraft (DJK), Evangelisch-lutherisches Dekanat, Katholische Landjugendbewegung (KLJB), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Kinderhilfe Ägypten, Kolpingwerk Würzburg, Mwanza e.V., Missionsärztliches Institut, Gemeinschaft Sant’ Egidio, terre des hommes, UNICEF, Weltladen Würzburg, Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), Fußballjugend-Frauen des SV Veitshöchheim und Würzburger Partnerkaffee e. V. Die Kampagne „Tor nach Afrika“ läuft seit der Fußball-WM 2006 und will zur Sensibilisierung für die Menschen in Afrika beitragen. (16 Zeilen/2310/0758; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aktionstag zugunsten des Museums am Dom Würzburg (POW) Einen Aktionstag zugunsten des Würzburger Museums am Dom veranstaltet der gemeinnützige Verein „Würzburger Steinläuse“ am Samstag, 12. Juni. Mit dem Erlös möchte der Verein dem Förderverein „Freunde des Museums am Dom“ helfen, das Gemälde „Emmaus“ von Markus Fräger für den Bestand der Diözese Würzburg zu erwerben. Das Programm des Aktionstages sieht unter anderem vor: Rund 45-minütige Neumünsterführungen um 12, 13, 15, 16 und 17 Uhr. Treffpunkt jeweils am Haupteingang der Neumünsterkirche; Führungen zum Hildesheimer Domschatz im Museum am Dom von je zirka 30 Minuten Dauer, Beginn um 10, 12, 14 und 16 Uhr, Treffpunkt: Eingang des Museums am Dom; Überblicksführungen von etwa 45 Minuten Dauer durch das Museum am Dom mit einem Einblick in die Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ jeweils um 11, 13, 15 und 17 Uhr, Treffpunkt: Eingang des Museums am Dom; Führungen um Dom und Neumünster herum von etwa 45 Minuten Dauer, jeweils um 11.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr, Treffpunkt am Eingang des Museums am Dom. Außerdem werden Tanz, Inspiration und Malerei bei der Performance „Tuscher“ von Jacques Gassmann und Natalia Maria Wojciechowska gezeigt. Gassmann lässt Malerei und Zeichnung als unmittelbare Reaktion auf den Tanz von Wojciechowska, Solistin an der Nationaloper Warschau, entstehen. Beginn ist um 16 Uhr im Museum am Dom. Um 17.15 Uhr werden im Museum am Dom einige von Künstlern gestiftete Objekte versteigert. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden sind erwünscht. Ganztägig werden an einem Stand vor dem Museum Weine des Staatlichen Hofkellers und des Weinguts Reiss angeboten. (18 Zeilen/2310/0745; E-Mail voraus) Sonderführung für Kinder Würzburg (POW) Am Samstag, 12. Juni, findet um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg eine Führung für Kinder statt. Sie widmet sich dem Bildhauer Tilman Riemenschneider, der vor 500 Jahren viele Plastiken für Kirchen in und um Würzburg geschaffen hat. Die Kinder gehen unter fachlicher Leitung im Museum am Dom sowie im Dom auf Spurensuche nach Riemenschneiders Arbeiten. Eine telefonische Anmeldung unter 0931/38665600 ist erforderlich. (5 Zeilen/2310/0746; E-Mail voraus) Letzte Führung durch Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ Würzburg (POW) Am Sonntag, 13. Juni, findet um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg die letzte Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ statt. Friedrich Press (1904-1990) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, der sich christlichen Themen widmete. Er gestaltete zahlreiche katholische und evangelische Kirchen im Osten wie im Westen Deutschlands und hinterließ ein umfangreiches Lebenswerk. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick über das reiche Schaffen von Press, wobei erstmals dessen zeichnerisches Werk als selbständiges OEuvre präsentiert wird. Die etwa einstündige Führung gibt einen Einblick in die Ausstellung, die Teilnahme kostet zusätzlich zum Eintritt pro Person zwei Euro. (8 Zeilen/2310/0747; E-Mail voraus) Vortrag: „Modernes Welttheater“ Würzburg (POW) Die Metapher des Welttheaters steht im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 8. Juni, zu dem Katholische Akademie Domschule und Mainfranken Theater Würzburg im Rahmen des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ um 19.30 Uhr in das Sankt Burkardus-Haus einladen. Es referiert Professor Dr. Ralf Konersmann, Direktor am Philosophischen Seminar Kiel. In seinem Vortrag geht er besonders auf die philosophischen Komponenten und auch die kritischen Konsequenzen des Gedankens ein, dass alle Menschen nur Akteure auf der großen Bühne des Lebens sind. (6 Zeilen/2210/0715; E-Mail voraus) Carillon und Percussion Würzburg (POW) Zu einem Konzert für Carillon und Percussion laden Katholische Akademie Domschule, Kunstreferat der Diözese Würzburg und das Institut für Musikforschung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am Freitag, 28. Mai, um 18 Uhr in den Innenhof der Neubaukirche ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ statt. Es musizieren Dr. Jürgen Buchner (Carillon) und Bernd Kremling (Percussion). Der Eintritt ist frei. (5 Zeilen/2210/0710; E-Mail voraus) Apokalypsen im Film: „Wege zum Ruhm“ Ochsenfurt/Würzburg (POW) In der Reihe „nicht verspielen – Apokalypsen im Film“ zeigt das Casablanca-Kino Ochsenfurt am Montag, 31. Mai, um 19.30 Uhr den Film „Wege zum Ruhm“ von Stanley Kubrick. Der 1957 gedrehte Streifen gilt als einer der besten Antikriegsfilme überhaupt. Die Filmreihe wird im Rahmen des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ gezeigt und ist eine Kooperation von Casablanca-Kino, den Lehrstühlen für Dogmatik sowie Missionswissenschaft und Dialog der Religionen der Universität Würzburg und der Katholischen Akademie Domschule. Zu jedem Film gibt es eine Einleitung. Im Anschluss besteht im benachbarten „Schulladen“ Gelegenheit zur Diskussion. (7 Zeilen/2210/0713; E-Mail voraus) „Mutter Erde – unsere Lebensgrundlage“ Bad Königshofen (POW) Noch wenige freie Plätze gibt es beim Naturwochenende „Mutter Erde – unsere Lebensgrundlage“, das vom Freitag, 16, bis Sonntag, 18. Juli, im Mehrgenerationenhaus Sankt Michael in Bad Königshofen stattfindet. Bei der Veranstaltung des Kolping-Erwachsenen-Bildungswerks erfahren die Teilnehmer, wie in und auf der Erde das Leben gedeiht. Sie begeben sich auf die Spuren von Rudi Regenwurm, nehmen sein „Erdreich“ unter die Lupe. Neben einem selbstgebauten Barfußpfad steht auch eine kreative Einheit mit Erdfarben auf dem Programm. Die Kosten pro (Teil-)Familie betragen 100 beziehungsweise 130 Euro für Kolping-Mitglieder und 120 oder 150 Euro für Nichtmitglieder. Anmeldung sowie nähere Informationen bei: Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk Würzburg e.V., Kolpingplatz 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/41999420, Fax 0931/41999401, E-Mail annette.kleinschnitz@kolping-mainfranken.de. (10 Zeilen/2310/0757) Einblicke ins kulturgeschichtliche Wirken der Benediktiner Münsterschwarzach (POW) Das Wirken der Benediktiner im Laufe der Geschichte beleuchtet eine Ausstellung unter dem Titel „Mit unseren Händen, aber mit Deiner Kraft“, die von 9. Juni bis 2. Juli jeweils montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr sowie sonntags von 10.30 bis 15 Uhr im Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach zu sehen ist. Der Eintritt ist frei. Anschaulich wird das Wirken der Benediktiner aufgezeigt, das für Europa in den verschiedensten Bereichen kulturbildend gewirkt hat – unter anderem in der Bildung, Wissenschaft, Musik, aber auch in Landwirtschaft, Krankenpflege und Gastfreundschaft. Der entscheidende Beitrag der Benediktiner ist dabei eine neuartige Einstellung zur Arbeit, die als Nachhall der Tat Gottes versucht, die Schönheit Gottes der Welt sichtbar zu machen, „damit in allem Gott verherrlicht werde“. Damit wirft die Ausstellung Fragen auf, die auch die heutige Arbeitswelt und die Ursachen der gegenwärtigen Krise betreffen. Die Ausstellung ist 2006 im Benediktinerkloster Cascinazza bei Mailand entstanden und wurde 2007 ins Deutsche übersetzt. Abt Michael Reepen und Priorin Friederike Popp vom Schwanberg haben die Schirmherrschaft für die Ausstellung in Münsterschwarzach übernommen. (13 Zeilen/2310/0756) Kreativ-Werkstatt für Frauen Retzbach (POW) Zu einer Kreativ-Werkstatt unter dem Titel „Die Kraft der Farben“ lädt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) von Freitag, 2. Juli, 15 Uhr, bis Samstag, 3. Juli, 15 Uhr, auf die Benediktushöhe – Haus für soziale Bildung in Retzbach ein. Unter der Anleitung von Tara Reinhart, Diplom-Kunstmalerin und -Kunsttherapeutin können die Teilnehmerinnen ihre Kreativität und ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Anmeldung bis Donnerstag, 24. Juni, sowie nähere Informationen bei: Katholischer Deutscher Frauenbund, Diözesanverband Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/2210/0732) Kartäusermuseum an Fronleichnam geöffnet Tückelhausen (POW) Am Fronleichnamstag, 3. Juni, ist das Kartäusermuseum Tückelhausen bei Ochsenfurt von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Gruppenführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Anmeldung unter Telefon 0931/38665600 möglich. Mehr Informationen zum Kartäusermuseum Tückelhausen finden im Internet unter www.museen.bistum-wuerzburg.de. (4 Zeilen/2210/0728; E-Mail voraus) P O W 22 / 23 - 5 - 09.06.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de