I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Die gute Nachricht Würzburg: 18 Jugendliche ziehen „weltwärts“ 3 (Domkapitular Warmuth sendet Frauen und Männer zum Freiwilligendienst aus) Im Gespräch Würzburg: „Ein festes Glaubensfundament braucht man schon“ 4-6 (Interview mit scheidendem Sektenbeauftragten Pfarrer Alfred Singer) Berichte Würzburg: Pilgerzug nach Lourdes 7 (Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Schirmherr der Zugwallfahrt 2010) Würzburg/Aschaffenburg/Oberleichtersbach: Menschen zum Licht führen 8 (Weihbischof Boom sendet im Neumünster drei Pastoralreferenten aus) Würzburg/Burggrumbach: „Gott die Stimme geliehen“ 9 (Würzburger Dommusik verabschiedet Domkantorin Judith Schnell) Würzburg: 1293 Unterschriften überreicht 10 (Oberer Sinngrund setzt sich für Rückkehr des beurlaubten Pfarradministrators ein) Würzburg: Pfarrer i. R. Ernst Bach verabschiedet 11 (Über neun Jahre als Bischöflicher Beauftragter für Pastoralassistenten gewirkt) Würzburg: Ein Netz für betroffene Familien 12 (Diplom-Sozialpädagoge Elsner neuer Projektreferent bei www.intakt.info) Würzburg: Stamm weiter im Caritasvorstand 13 (Caritasverband bestätigt Stamm als stellvertretende Vorsitzende) München/Würzburg/Haßfurt: Porträt über Menschen am Rande 14 (Kurzfilm des Caritasverbands gewinnt zweiten Preis beim Landeswettbewerb) Würzburg: Vielseitig und herausfordernd 15 (Erzieherinnen und Erzieher absolvieren breit gefächerte Ausbildung) Arbogast/Würzburg: Fortbildung in Vorarlberg 16 (Landwirtschaftliche Familienberatung holt sich Anregungen) Würzburg: Wo bleibt die Anerkennung für das Ehrenamt? 16 (BDKJ kritisiert unbürokratische Belohnung für Einser-Schüler) Kurzmeldungen Würzburg: Pfarreiengemeinschaft „Eisingen, Kist, Reichenberg und Waldbrunn“ errichtet 17 Würzburg: Bischof Hofmann besetzt Arbeitsstab „Missbrauch“ neu 17 Würzburg: Pastoralreferent Wolfgang Scharl neuer Landvolkseelsorger 17 Sankt Ludwig/Kolitzheim: Förderkreis Antonia-Werr-Zentrum feiert 15. Jubiläum 18 Würzburg: Genuss für Ohren und Gaumen 18 Würzburg: Caritas bildet erfolgreich aus – Drei Bürokaufleute übernommen 18 Personalmeldungen Würzburg: Augustinerpater Amandus Haas vor 60 Jahren zum Priester geweiht 19 Gerolzhofen/Gössenheim/Urspringen: Pfarrer i. R. Winfried Heid seit 50 Jahren Priester 19 Würzburg/Ramsthal: Monsignore Oswald Simon wird 94 Jahre alt 19 Münnerstadt: Augustinerbruder Egbert Schenk wird 80 Jahre alt 20 Würzburg/Retzbach: Studiendirektor a. D. Josef Öhrlein wird 70 Jahre alt 20 Würzburg/Kist: Pfarrer Konrad Martin geht in den dauernden Ruhestand 20 Würzburg/Brendlorenzen: Kaplan Kurian wechselt nach Brendlorenzen 21 Würzburg/Schmerlenbach: Dr. Uphoff Dekanatsbeauftragter für Erwachsenenbildung 21 Würzburg/Zeil am Main: Pfarrer Schwab verlässt Zeil am Main und wird Krankenhauspfarrer 21 Würzburg/Bergtheim/Faulbach: Pfarrer Stefan Menth wechselt von Bergtheim nach Faulbach 21 Goldbach/Roßbach: Pfarrer i. R. Alfred Rosenberger gestorben 22 Aschaffenburg/Karlstadt/München: Kapuzinerpater Dr. Martin Geißlreiter gestorben 22 Veranstaltungen Dettelbach: Apostolischer Nuntius kommt zum Fatima-Tag nach Dettelbach 23 Würzburg: Spurensuche für Kinder im Kiliansdom 23 Zur Information Bischofstermine im August 24 Geburtstage und Jubiläum im August 25 In der Ferienzeit erscheint der Pressedienst jede zweite Woche als Doppelnummer. Die nächsten Ausgaben erhalten Sie: Nr. 31/32 am 11. August Nr. 33/34 am 25. August Nr. 35/36 am 8. September Aktuelle Meldungen und das POW-Archiv finden Sie im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Das Team der Bischöflichen Pressestelle wünscht Ihnen eine schöne Urlaubszeit! Die gute Nachricht 18 Jugendliche ziehen „weltwärts“ Domkapitular Christoph Warmuth sendet am 31. Juli elf Frauen und sieben Männer zum Freiwilligendienst in Indien, Afrika und Südamerika aus Würzburg (POW) 18 Jugendliche zwischen 18 und 23 Jahren entsendet der Diözesanverband Würzburg des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zum Einsatz in Brasilien, Bolivien, Indien, Südafrika, Tansania und Indien im Rahmen des Freiwilligendienstes „weltwärts“. Domkapitular Christoph Warmuth segnet die Jugendlichen bei einem Aussendegottesdienst am Samstag, 31. Juli, um 16 Uhr im Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg. Ausgesandt werden für einen knapp einjährigen Einsatz: Georg Bachmann aus Oberbach (18) nach Bolivien, Simon Becker (19) aus Elsenfeld nach Bolivien, Tiziana Böttinger (19) aus Frickingen nach Bolivien, Ricarda Eckert (19) aus Bischofsheim nach Indien, Barbara Endres (21) aus Ilmspan nach Tansania, David Gebauer (19) aus Haßfurt nach Brasilien, Isabell Hart (19) aus Geldersheim nach Tansania, Anja Hellfritsch (19) aus Margetshöchheim nach Südafrika, Hannah Hofmann (19) aus Karlstein nach Tansania, Aileen Kampfmann (19 ) aus Mömbris nach Brasilien, Hermann Körner (18) aus Aschaffenburg nach Brasilien, Tilman Lorey (20) aus Hettstadt nach Tansania, Philipp Merz (19) aus Hammelburg nach Tansania, Johannes Müller (23) aus Tamm nach Tansania, Marie Nestler-Stolle (18) aus Ottobrunn nach Südafrika, Anna Schmid (20) aus Aschaffenburg nach Brasilien, Elisa-Madlen Schumm (19) aus Distelhausen nach Tansania sowie Anna-Maria Uhl (19) aus Bergtheim nach Indien. Der aus öffentlichen Mitteln geförderte Freiwilligendienst „weltwärts“ wurde 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen. Das Bistum Würzburg griff die auf drei Jahre angelegte Initiative sofort auf. Junge Erwachsene bis 27 Jahre haben dabei die Möglichkeit, mehrere Monate im Ausland zu verbringen und in Lateinamerika, Afrika und Asien in sozialen und ökologischen Projekten mitzuarbeiten. „Lernen durch tatkräftiges Helfen“ lautet das Motto des Freiwilligendienstes. Fester Bestandteil des Lerndienstes sind die insgesamt 25 Bildungstage: zwölf Vorbereitungstage, acht Tage Zwischenseminar im Ausland sowie fünf Nachbereitungstage nach der Rückkehr. Im Bistum Würzburg kümmert sich Regina Roland unter dem Dach des BDKJ um die Reisewilligen. Im Rahmen des Weltwärts-Programms fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Auslandsaufenthalte junger Menschen mit 580 Euro monatlich. Ein Teil der Mittel wird zur Finanzierung der neugeschaffenen Koordinierungsstelle eingesetzt, einen weiteren Teil erhalten die jungen Leute als Taschengeld während der Dauer ihres Aufenthalts. Um sich für das Weltwärts-Programm bewerben zu können, sollen die Bewerber zwischen 18 und 27 Jahre alt sein und über Abitur oder Fachhochschulreife, mindestens jedoch Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung verfügen. Grundkenntnisse einer Sprache des Gastgeberlandes sind wünschenswert. Weitere Informationen bei: Regina Roland, BDKJ, Kilianeum-Haus der Jugend, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663141, E-Mail regina.roland@bistum-wuerzburg.de. mh (POW) (33 Zeilen/3010/0952; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Im Gespräch „Ein festes Glaubensfundament braucht man schon“ Interview mit Pfarrer Alfred Singer, scheidender Referent für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen der Diözese Würzburg Würzburg (POW) Zum 1. August 2010 übergibt Pfarrer Alfred Singer (65) sein Amt als Referent für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen an Dr. Jürgen Lohmayer (47), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stiftungslehrstuhl für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen an der Universität Würzburg. Singer, gebürtiger Ochsenfurter, übernahm das Referat zum 1. Januar 1998 und verstand sein Tun „immer als seelsorgliche Aufgabe: neben aller notwendigen Recherche- und Informationsarbeit vor allem Menschen in schwierigen Situationen beizustehen und soweit wie möglich zu helfen“. In folgendem Interview spricht er über Erfahrungen, Veränderungen und Entwicklungen auf dem Markt der Weltanschauungen, Religionen und Sekten. POW: Seit 1998 Jahre sind Sie Referent für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen und geben die Aufgabe Ende Juli 2010 ab. Fällt Ihnen der Abschied von dieser Aufgabe schwer? Pfarrer Alfred Singer: Ja und nein. Der Abschied fällt mir nicht leicht, da ich immer wieder Menschen in teilweise schwierigen bis verzweifelten Situationen zur Seite stehen konnte: Menschen, die nach ihrem Ausstieg aus einer sogenannten Sekte nach Halt und Orientierung für ihr weiteres Leben suchen; Angehörigen, die schwer daran tragen, dass der Partner, ein Kind oder ein lieber Freund sich einer sektiererischen oder esoterischen Gruppierung angeschlossen hat, plötzlich nichts mehr mit seinem bisherigen Leben zu tun haben will und die persönlichen Kontakte einfriert oder sogar abbricht; Menschen, die nach einem Schicksalsschlag oder einfach als Suchende in der Gefahr sind, in eine konfliktträchtige Gruppierung abzudriften, die ihnen scheinbar eine Lösung für alle ihre Fragen und Probleme anbietet. Viele wertvolle menschliche Begegnungen werde ich nie vergessen. Aus manchen Begegnungen sind Freundschaften entstanden, die auch nach meinem Ausscheiden weiter bestehen werden. Andererseits war es mein eigener Wunsch, nach Vollendung des 65. Lebensjahres die Aufgabe in jüngere Hände zu legen, nicht fast ausschließlich mit Konfliktsituationen zu tun zu haben, es etwas ruhiger angehen zu lassen und noch für ein paar Jahre als ganz „normaler“ Seelsorger zu wirken. POW: Mit welcher Thematik haben Sie sich in diesen Jahren am meisten beschäftigt oder beschäftigen müssen? Singer: Nachdem wir seit einigen Jahren eine wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich der nichtchristlichen Religionen und für den interreligiösen Dialog haben, konnte ich den Fokus meiner Arbeit auf Sekten, Esoterik, Psychoszene, Okkultismus, Satanismus und deren weltanschaulichen und gesellschaftlichen Hintergrund legen. Nach dem 11. September 2001 konnte ich mich vor Anfragen nach Informationen über den Islam kaum retten. Schwerpunkte waren dann die sich immer weiter ausdifferenzierende Esoterik- und Psychoszene, pfingstlerisch-charismatische Gemeinden und Gruppierungen vor allem im freikirchlichen Bereich, aber auch – womit ich am Beginn meiner Tätigkeit überhaupt nicht gerechnet hatte – umstrittene Phänomene im innerkirchlichen Bereich, wenn zum Beispiel Menschen behaupten, Botschaften von Gott oder von Jesus Christus zu erhalten, in direktem Kontakt mit Engeln oder Heiligen zu stehen, sich okkult belastet oder sogar teuflisch-dämonisch besessen glauben. POW: Was war die kurioseste Anfrage, die Sie zu beantworten hatten? Singer: Ob es die kurioseste Anfrage war, kann ich auf Anhieb gar nicht entscheiden, aber spontan fällt mir die folgende ein: Nach einem Fernsehinterview, bei dem ich zu Besessenheit und Exorzismus in der katholischen Kirche befragt wurde, rief mich ein Mann aus Nordrhein-Westfalen an und sagte: „Ich werde von dämonischen Mächten bedrängt, bin geistigen und körperlichen Angriffen ausgesetzt und leide furchtbar. Können Sie mir das nicht wegmachen?“ Als ob man solche Phänomene mit ein bisschen Hokuspokus aus der Welt schaffen könnte, ohne seelsorgliche und psychotherapeutische Begleitung über längere Zeit. Eine bizarre Szene erlebte ich vor wenigen Monaten auf dem Verwaltungsgericht in Freiburg, wo sechs Anhänger des „Universellen Lebens“ (UL) Erzbischof Zollitsch und damit letztlich der katholischen Kirche gerichtlich verbieten lassen wollten, sich christlich zu nennen. Natürlich wurde die Klage auf der ganzen Linie abgewiesen und den Klägern die Kosten des Verfahrens auferlegt. Dennoch sprang am Ende der Verhandlung einer der UL-Anwälte auf und rief: „Wir haben trotzdem gewonnen!“ Da wurde mir wieder einmal deutlich, zu welchem Realitätsverlust eine Sektenzugehörigkeit führen kann. POW: Sie sind ja vor allem als Sektenbeauftragter bekannt. Welche Sekten sind im Bistum Würzburg besonders aktiv? Singer: Ein besonderer Schwerpunkt war in all den Jahren immer das „Universelle Leben“, das sich ja vor allem im Raum Unterfranken angesiedelt hat, zumal uns zu dieser Gruppierung Anfragen weit über den Bereich der Diözese hinaus erreichen, vor allem wenn das UL mit antikirchlichen Aktionen an die Öffentlichkeit tritt. Häufiger zu tun hatte ich auch mit Anfragen und Beratungsfällen zu den Zeugen Jehovas und zu pfingstlerisch-charismatischen Gruppierungen. Ansonsten gibt es aber die ganze Bandbreite von umstrittenen innerkirchlichen Phänomenen und Gruppierungen über Esoterik, Psychoszene bis hin zu Okkultismus und Satanismus, wobei es in der Diözese Würzburg nach meinem Erkenntnisstand glücklicherweise keine harten satanistischen Gruppierungen gibt. POW: Wie gehen Sie damit um, auch persönlich und bis ins Privatleben hinein von Sekten angegriffen zu werden? Singer: Solche Angriffe haben sich in engen Grenzen gehalten. Persönliche Angriffe kamen eigentlich nur von UL-Anhängern, die mich – wie übrigens auch die Weltanschauungsbeauftragten anderer Diözesen und Landeskirchen – als Verleumdungsbeauftragter oder Rufmordbeauftragter (der Diözese Würzburg) beschimpfen. Wenn man aber um den abgrundtiefen Hass des UL auf die christlichen Kirchen weiß, nimmt man das nicht so tragisch. Ein festes Glaubensfundament braucht man allerdings schon, um den Anfeindungen und der ständigen Konfrontation mit schwierigen Situationen standhalten zu können. POW: Haben Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit auch gefährliche Situationen erlebt? Singer: Eine Situation, in der ich um Leib und Leben hätte fürchten müssen, habe ich Gott sei Dank nie erlebt. Unerfreuliche Situationen gab es vor allem bei einigen „Kontakten“ mit dem UL, etwa als ich vor Jahren einmal von einem Auto verfolgt wurde oder als ich vor wenigen Wochen zusammen mit zwei Kollegen in der Nähe von UL-Einrichtungen massiv verbal angegangen wurde. Bleibende Schäden habe ich aber sicher nicht davon getragen. POW: Was hat sich bei den von Ihnen beobachteten Sekten in den vergangenen Jahren geändert? Singer: Die ganze weltanschauliche Landschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: weg von den „klassischen“ Sekten – die es natürlich weiterhin gibt – hin zu unzähligen Angeboten auf dem Esoterik- und Psychomarkt. Da entstehen laufend neue Gruppen und Grüppchen, die sich zum Beispiel um einen Astrologen, um ein hellsichtiges Medium, eine Wahrsagerin oder einen Anbieter von Psychomethoden scharen. Esoterische Anschauungen und Praktiken sind auch stark in den Wellnessbereich eingedrungen. Im eigentlichen Sektenbereich haben in Deutschland manche Gruppierungen, die früher viel von sich reden machten, an Bedeutung und Einfluss verloren; ich denke etwa an die Moon-Sekte, Hare-Krishna-Bewegung, Bhagwan-Osho-Bewegung, also vor allem solche, die man früher als „Jugendsekten“ bezeichnet hat. Umgekehrt haben sich neue Szenen gebildet, zum Beispiel die Satsang-Bewegung, in der meist westliche „Lehrer“ ganz im Sinne der hinduistischen Lehre von der Nicht-Zweiheit (Advaita) ihre „Schüler“ zum Durchbruch in die letzte, absolute Wirklichkeit führen wollen. Beim UL ist mir aufgefallen, dass nach außen hin nur noch sehr wenig von den Lehrinhalten gesprochen wird, dagegen zwei Themenbereiche dominieren: Natur- und Tierschutz, biologischer Landbau, vegetarische beziehungsweise vegane Ernährung, Aktionen gegen die Jagd und gegen Fleischverzehr einerseits, Kampf gegen die christlichen Kirchen andererseits. POW: Der Markt der Weltanschauungen ist noch bunter geworden. Wie würden Sie ihn im Jahr 2010 umschreiben? Singer: Der Markt weltanschaulicher Angebote ist so vielfältig geworden, dass man ihn nicht einmal mehr als „Fachmann“ vollständig überblicken kann. Für viele Menschen wird es zunehmend schwieriger, sich in diesem „Dschungel“ zurechtzufinden und einen eigenen stimmigen Lebensentwurf zu entwickeln, zumal die in der Vergangenheit tragenden Sinnangebote, etwa die der christlichen Kirchen, dramatisch an Einfluss verloren haben. Viele Menschen basteln sich aus der Fülle von Angeboten ihre eigene Religion oder Weltanschauung zusammen, in der dann Inhalte aus Christentum, östlichen Religionen und esoterischen Anschauungen eine bunte Mixtur bilden; man spricht heute oft von „Patchwork-Religiosität“. Andere springen von Angebot zu Angebot, probieren dieses und jenes aus und sind kaum noch in der Lage, für ihr Leben eine Richtung und ein Ziel zu finden. Auf diesem Hintergrund ist die weltanschauliche Beratungsarbeit in den vergangenen Jahren immer vielfältiger und schwieriger geworden. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht; der „Markt der Möglichkeiten“ dürfte noch bunter und vielfältiger werden. POW: Welche Entwicklungen betrachten Sie mit besonderer Sorge? Singer: Die genannte Entwicklung beobachte ich mit Sorge, da sie viele Menschen überfordert und sie kaum noch in der Lage sind, für ihr Leben ein tragendes Fundament zu finden. Eine Folge davon ist, dass die Wartezimmer der Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater überfüllt sind. Aber auch selbsternannte Lebensberater, psychologische Begleiter und „Gurus“ haben starken Zulauf – mit möglicherweise fatalen Folgen für ihre „Klienten“. Auch die gegenläufige Entwicklung beobachte ich mit Sorge: Menschen flüchten sich in angeblich absolute Sicherheiten, indem sie einen Teilaspekt, eine Teilwahrheit für sich absolut setzen und sie mit Klauen und Zähnen gegen jede Infragestellung verteidigen. Solche fundamentalistischen Tendenzen gibt es heute nicht nur in den Religionen, sondern auch im gesellschaftlichen und politischen Bereich. POW: Zu welchen Religionen erhalten Sie und Ihre Mitarbeiter besonders oft Anfragen? Singer: Eindeutig am häufigsten zum Islam, der Teil unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit geworden ist. Dass in Deutschland inzwischen über vier Millionen Muslime leben, macht manchen Menschen Angst, und diese Ängste werden von einschlägigen Gruppierungen gezielt geschürt und instrumentalisiert. Umso notwendiger ist das offene Gespräch, der Dialog, der ja von den christlichen Kirchen seit langem gepflegt wird. In Würzburg haben wir seit Jahren den Interreligiösen Gesprächskreis und die Arbeitsgemeinschaft für Christlich-Islamische Begegnung und Zusammenarbeit (ACIB). Im Oktober findet der jährlich vom Runden Tisch der Religionen in Deutschland veranstaltete Tag der Religionen erstmals in Würzburg statt. Anfragen erhalten wir, wenn auch seltener, auch zum Buddhismus in seinen verschiedenen Ausprägungen, vor allem zu buddhistischen Gruppierungen und Zentren in Deutschland. POW: Wie sieht Ihre persönliche Bilanz der vergangenen zwölf Jahre aus? Singer: Ich bin froh und dankbar, dass ich jahrelang an einem Schnittpunkt verschiedenster religiöser, weltanschaulicher und gesellschaftlicher Entwicklungen stehen und arbeiten konnte. Meine Arbeit habe ich immer als seelsorgliche Aufgabe verstanden: neben aller notwendigen Recherche- und Informationsarbeit vor allem Menschen in schwierigen Situationen beizustehen und soweit wie möglich zu helfen. Vielleicht ist es zuweilen gelungen, Menschen, die eigentlich der Kirche fern stehen, ein anderes Bild von Kirche zu vermitteln. Nicht selten habe ich die Worte gehört: „Dass das die Kirche für uns tut...“ Es war keine leichte, aber eine erfüllte Zeit. POW: Was nehmen Sie ganz persönlich als Erkenntnis in Ihre nächste Aufgabe mit? Welchen guten Ratschlag haben Sie für Ihren Nachfolger? Singer: Eine wichtige Erkenntnis: Zuhören ist ein ganz wesentlicher Teil seelsorglicher Arbeit. In vielen Fällen war es nicht möglich, eine gegebene Situation einfach zu verändern. Dass Menschen in solchen Situationen aber einen Ansprechpartner finden, der Verständnis für ihre Probleme hat, der sich in ihre Situation hineindenken kann, der ihnen vielleicht auch manchen guten Rat geben kann, ist für sie unglaublich wichtig. Oft genug scheuen sie sich ja, mit Verwandten oder Freunden über ihre Probleme zu sprechen, weil sie fürchten, missverstanden, ausgelacht oder mit „guten Ratschlägen“ abgespeist zu werden. Wie oft habe ich nach langen Gesprächen den Stoßseufzer gehört: „Jetzt ist mir leichter ums Herz“, auch wenn die Situation sich nicht verändert hat. Diese Offenheit für ganz spezielle Sorgen und Nöte konkreter Menschen wünsche ich – neben aller notwendigen Sachkompetenz – meinem Nachfolger von ganzem Herzen. Interview: Markus Hauck (POW) (143 Zeilen/3010/0963; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Berichte Pilgerzug nach Lourdes Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Schirmherr der Zugwallfahrt 2010 Würzburg (POW) Zu einer Wallfahrt nach Lourdes lädt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Kranke und Gesunde von Freitag, 22., bis Freitag, 29. Oktober, ein. Der Bischof ist Schirmherr der Zugwallfahrt, die vom Bayerischen Pilgerbüro und dem Pilgerbüro der Diözese Würzburg veranstaltet wird. „Auch wir aus dem Bistum Würzburg wollen uns im Jahr 2010 wieder mit einem Pilgerzug für Kranke und Gesunde auf den Weg machen, um der Gottesmutter all unsere Sorgen und Anliegen vorzutragen und um Fürsprache, Trost und Hilfe zu bitten“, schreibt der Bischof in seinem Geleitwort. Die Geistliche Leitung der Wallfahrt haben Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, und Dekan Werner Kirchner, Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdienstes. Die Anreise erfolgt ab Nürnberg mit einem Sonderzug mit Liegewagen, Zusteigemöglichkeiten bestehen in Bamberg, Schweinfurt, Würzburg, Aschaffenburg, Darmstadt, Mannheim, Karlsruhe und Freiburg. Die Unterbringung erfolgt in Hotels der mittleren Kategorie und umfasst Vollpension. Kranke und behinderte Teilnehmer werden im Hospiz Accueil Notre Dame untergebracht. Auf dem Programm in Lourdes stehen zahlreiche Gottesdienste, unter anderem auch an der Grotte, wo die Gottesmutter im Jahr 1858 der jungen Bernadette Soubirous 18 Mal erschien. Anmeldung sowie nähere Informationen bei: Pilgerbüro der Diözese Würzburg, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665141, Fax 0931/38665149, E-Mail pilgerbuero@bistum-wuerzburg.de. (16 Zeilen/3010/0953; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Menschen zum Licht führen Weihbischof Ulrich Boom sendet im Neumünster Gabriele Denner, Jens Hausdörfer und Elke Wallrapp als Pastoralreferenten aus Würzburg/Aschaffenburg/Oberleichtersbach (POW) Weihbischof Ulrich Boom hat Gabriele Denner (36), Jens Hausdörfer (31) und Elke Wallrapp (31) zum Dienst als Pastoralreferenten beauftragt. Bei einem feierlichen Gottesdienst am Freitagabend, 26. Juli, im Würzburger Neumünster überreichte er den drei Diplomtheologen Urkunde und Bibel und segnete sie. Alle bleiben als Pastoralreferenten an ihren bisherigen Dienststellen: Denner in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Würzburg, Hausdörfer in der Aschaffenburger Pfarrei Sankt Michael und auf der Stelle als Dekanatsjugendseelsorger für das Dekanat Aschaffenburg-Stadt sowie Wallrapp in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach/Schondra. Denner stammt aus Hammelburg, Hausdörfer aus Nüdlingen und Wallrapp aus Theilheim. Neben Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Personalreferent Domkapitular Dietrich Seidel, dem langjährigen Bischöflichen Beauftragten für die Pastoralassistenten, Pfarrer i. R. Ernst Bach, und weiteren Priestern, Diakonen und Pastoralreferenten nahmen an der Feier Angehörige, Freunde und Gläubige aus den Pfarreien teil, in denen die Ausgesandten Dienst leisten. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Lasst uns Gehende bleiben“. In seiner Predigt betonte der Weihbischof, es sei die vornehmste Aufgabe aller in der Pastoral Tätigen, die Menschen zum Licht zu führen – und nicht hinters Licht. Das Evangelium von den Emmaus-Jünger zeige auf, dass die Frage nach dem Leid und nach Gott schon seit frühesten Zeit ein zentrales Thema im Christentum sei. „Manchmal scheint alles zum Weglaufen zu sein“, sagte Weihbischof Boom und verwies auf Probleme, die sich zum Beispiel bei der Neuorganisation der kirchlichen Strukturen auftäten. Es sei tröstlich zu wissen, dass die Menschen bei allen Fragen ihres Lebens sich nicht allein gelassen fühlen müssen. Schon Moses und die Emmaus-Jünger machten die Erfahrung Gottes gerade in für sie schwierigen Situationen. Daher deutete der Weihbischof die Anfragen der Gegenwart als ein Zeichen, dass Gott sich vielleicht auf diese Weise in Erinnerung rufe. Gott sei oft nicht leicht zu erkennen, weil er oft unerkannt mitgehe. „Wir dürfen darauf vertrauen: Wenn wir dem Licht entgegengehen, dann liegt der Schatten hinter uns.“ Zu Beginn der Feier stellte Ausbildungsleiter Pastoralreferent Johannes Reuter die drei neuen Pastoralreferenten vor. Nach der Predigt rief Personalreferent Seidel Denner, Hausdörfer und Wallrapp auf und bat sie zum Altar. Dort bekannten sie öffentlich vor der ganzen Gemeinde den Glauben der Kirche. Danach segnete der Weihbischof sie und überreichte als äußeres Zeichen der Beauftragung den drei Pastoralreferenten neben einer Urkunde jeweils die Heilige Schrift. Schließlich wünschte der Weihbischof den drei den Frieden. Für die musikalische Gestaltung der Feier sorgten Matthias Wallrapp (Hammelburg) an der Orgel und die Band Zeitzeichen aus Aschaffenburg. In der Diözese Würzburg gibt es mit den drei Ausgesandten derzeit insgesamt 140 Pastoralreferentinnen und -referenten, 82 Männer und 58 Frauen. Weitere sechs Männer und vier Frauen befinden sich als Pastoralassistenten in der Ausbildungsphase. mh (POW) (35 Zeilen/3010/0959; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Gott die Stimme geliehen“ Würzburger Dommusik verabschiedet Domkantorin Judith Schnell – Domdekan Putz würdigt Verdienste der künftigen Limburger Domchordirektorin Würzburg/Burggrumbach (POW) Nach mehr als fünf Jahren im Dienst der Würzburger Dommusik ist Domkantorin Judith Schnell am Montag, 26. Juli, offiziell verabschiedet worden. Sie tritt zum 1. September 2010 ihre neue Stelle als Domchordirektorin in Limburg an der Lahn an. „Wir sind voll Dankbarkeit dafür, dass Sie in den vergangenen Jahren den Dom und die Dommusik mit Ihrer Person und Ihrem Können bereichert haben“, sagte Domdekan Monsignore Günter Putz bei einer Feierstunde in den Büroräumen der Dommusik und überbrachte Dank und gute Wünsche, auch im Namen des gesamten Domkapitels sowie von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. Schnell habe als Verantwortliche für die Mädchenkantorei begonnen und nach und nach weitere Tätigkeitsfelder übernommen. „Sie haben bewiesen, dass eine Symbiose von mehreren Künstlern möglich ist“, lobte Putz Schnells Teamfähigkeit. Sie habe mit ihrem Engagement, ihren vielfältigen Fähigkeiten und der umgänglichen Art die Messlatte für die Nachfolge hoch gesetzt. Domkapellmeister Professor Martin Berger gab Schnell den irischen Segenswunsch „Auf Gottes spuren gehe Du, und Gott in Deiner Spur“ mit auf den Weg. Er freue sich sehr, dass seine Assistentin künftig die erste Frau in der Leitungsposition einer deutschen Dommusik ist. Zugleich verwies Berger darauf, dass die damit verbundene Verantwortung einen Menschen mitunter an die Leistungsgrenzen bringe. Schnell habe im besten Sinne Spuren hinterlassen, für die der Domkapellmeister dankbar sei. Für die neue Aufgabe wünschte er ihr Gottes Segen und Gelassenheit. Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bistums Würzburg überbrachte die Vorsitzende Dorothea Weitz die besten Wünsche. Schnell habe musikalisch Großes geleistet und die Atmosphäre in der Dommusik entscheidend mitgeprägt. „Dass Sie an ihrer neuen Stelle in Limburg die erste Frau in einer solchen wichtigen Leitungsposition sind, freut mich ganz besonders“, betonte Weitz. Die Chöre der Würzburger Dommusik hatten Schnell am Sonntag, 25. Juli, im Rahmen des Sommerfests in Burggrumbach verabschiedet. Den Gottesdienst in der Pfarrkirche gestalteten die Mädchenkantorei am Würzburger Dom und die Frauenchoralschola Vox Anima, beide unter der Leitung von Schnell. Die Orgel spielte Domkapellmeister Berger. Putz hob in seiner Predigt hervor, dass in den vergangenen fünf Jahren die Dommusik dank Schnell einen guten Klang gehabt habe: „Judith Schnell hat Gott ihre Stimme geliehen“. Am Schluss des Gottesdienstes gaben alle Gruppierungen der Würzburger Dommusik der scheidenden Domkantorin neben Geschenken auch gute (Segens-)Wünsche mit auf den Weg: Unter anderem erhielt Schnell aus der Hand der Mädchenkantorei einen eigens gefertigten Ring mit Gravur. Die Chormädchen wünschten ihrer Leiterin, dass deren Fähigkeiten auch in Limburg so große Wertschätzung fänden wie in Würzburg. Einen Scherenschnitt mit bekannten Motiven aus Würzburg übergaben die Sängerinnen und Sänger des Domchores mit dem Wunsch, Schnell möge auch in Limburg Menschen finden, die ihr zur Heimat werden. Die Jungen Herren sangen zum Abschluss „Gratias agimus tibi“ und rührten nicht nur Schnell zu Tränen. Schnell dankte allen Wegbegleitern der vergangenen fünf Jahre. Die vielen positiven Erfahrungen und auch die Bestärkung durch die Kollegen im Team der Dommusik hätten ihr überhaupt erst den Schritt nach Limburg ermöglicht. mh (POW) (37 Zeilen/3010/0965; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet 1293 Unterschriften überreicht Initiative aus der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund setzt sich bei Bischof Hofmann und Generalvikar Hillenbrand für Rückkehr des beurlaubten Pfarradministrators ein – Ermittlungen noch nicht abgeschlossen Würzburg/Oberbach/Riedenberg/Wildflecken (POW) 1293 Unterschriften für die Rückkehr des wegen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen beurlaubten Pfarradministrators in die Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund im Landkreis Bad Kissingen hat eine Initiative aus der Pfarreiengemeinschaft an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreicht. Regina Rinke (Wildflecken) und Axel Lagemann (Oberbach) übergaben die Unterschriftenlisten am Freitag, 23. Juli, im Sankt Burkardus-Haus in Würzburg. Voraus ging ein einstündiges konstruktives Gespräch von Bischof und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand mit Pastoralteam und Ratsmitgliedern der Pfarreiengemeinschaft, den Bürgermeistern von Wildflecken und Riedenberg, Alfred Schrenk und Dr. Robert Römmelt, sowie den Initiatoren der Unterschriftenaktion. Bischof Hofmann und Generalvikar Hillenbrand dankten allen Anwesenden für ihr Engagement und würdigten vor allem das Pastoralteam mit dem derzeitigen Pfarradministrator Michael Krammer, Pastoralreferent Bernhard Hopf und Gemeindereferentin Claudia Annon für die verantwortungsvolle Wahrnehmung ihrer Aufgaben in schwieriger Situation. Deutlich machten Bischof und Generalvikar, dass der beurlaubte Pfarradministrator Priester der Diözese Fulda sei. Dieser sei beurlaubt worden, weil die Diözese Fulda mitgeteilt habe, dass die Staatsanwaltschaft gegen den Priester ermittle. „In dem schwebenden Verfahren sind wir dringend gehalten, die Ermittlungen zu unterstützen. Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens wird die Diözese Fulda federführend die weiteren Schritte veranlassen“, unterstrich der Bischof. Eindringlich wiesen die Initiatoren der Unterschriftenaktion darauf hin, dass es ihnen bei dem beurlaubten Pfarradministrator um den Menschen ginge, der nicht vorverurteilt werden dürfe. „Unsere Intention ist es, einen Menschen aufzurichten“, sagte Initiatorin Regina Rinke. Bischof Hofmann betonte, dass es sein großes Anliegen sei, dem Menschen und Priester gerecht zu werden. Generalvikar Hillenbrand mahnte, alles zu tun, um weitere Irritationen zu vermeiden und Spaltungen zu verhindern. Um den Konflikt in den Gemeinden aufzuarbeiten, soll nach den Worten des Bischofs ein unabhängiger Experte der Gemeindeberatung der Diözese Würzburg vor Ort vermitteln. Gegen den Priester der Diözese Fulda, der bisher im Bistum Würzburg wirkte, wird wegen des Verdachts sexueller Übergriffe gegenüber Heranwachsenden in seiner früheren Tätigkeit im Bistum Fulda ermittelt. Das hatte der Generalvikar der Diözese Fulda, Dr. Gerhard Stanke, am 5. Mai 2010 der Diözese Würzburg mitgeteilt. Daraufhin beurlaubte Bischof Hofmann den Priester, der die Aufgabe des Pfarradministrators der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund wahrnahm, bis zur endgültigen Klärung der Vorgänge von seinen priesterlichen Diensten im Bistum Würzburg. bs (POW) (30 Zeilen/3010/0955; E-Mail voraus an Bad Kissingen/Hammelburg) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer i. R. Ernst Bach verabschiedet Über neun Jahre als Bischöflicher Beauftragter für die Pastoralassistenten gewirkt – Gottesdienst im Kilianeum-Haus der Jugend Würzburg (POW) Mit einem Gottesdienst ist Pfarrer i. R. Ernst Bach in der Hauskapelle des Kilianeums-Haus der Jugend am Donnerstagabend, 22. Juli, aus seiner Aufgabe als Bischöflicher Beauftragter für die Pastoralassistenten und -assistentinnen verabschiedet worden. Bach hatte die Aufgabe neben seiner Tätigkeit als Pfarrer von Würzburg-Sankt Burkard von Januar 2001 an inne. In der Feierstunde im Anschluss bedankte sich Pfarrer Bach sichtlich gerührt für die vielen Anregungen aus der jungen Generation. Ein lebenslanges Lernen und die Offenheit für Neues seien für ihn selbst aber auch für alle zukünftigen Seelsorgerinnen und Seelsorger die Basis, um in der Kirche für die Menschen da zu sein. Personalreferent Domkapitular Dietrich Seidel, Ausbildungsleiter Jürgen Engel und Mentorin Irene Schneider würdigten Bachs Engagement. Er habe die Studenten und ihren angestrebten Beruf nach außen und zur Bistumsleitung hin vertreten. Als Begleiter hätten ihn die zukünftigen Pastoralassistenten bei Begegnungen, Exkursionen und anderen Veranstaltungen sehr geschätzt. Gleiches gelte für Bachs Mitwirkung bei Bewerbungsgesprächen für die Assistentenzeit. Bach habe sich gerade in der Phase sinkender Einstellungszahlen für den Erhalt des Berufs im Bistum stark gemacht. „Sicher ist es auch ihm zu verdanken, dass unser Zentrum nicht wie in anderen Diözesen geschlossen wurde, sondern, wenn auch mit geringerer Mitglieder- und Anstellungszahl, weiter aktiv für den Beruf und dessen hohe Qualifizierung im Bistum Würzburg steht“, betonte Engel. Bachs wohlwollende Art sei bei ihnen sehr geschätzt, ließen die Studenten wissen. So habe er bei der Gottesdienstgestaltung gerne kreative Vorschläge aufgenommen und durch seine Predigten die Spiritualität der Studenten mitgeprägt. Im Zentrum hinterlässt er nach einstimmiger Meinung eine Lücke. Ob oder wer ihm nachfolgt, konnten die Verantwortlichen bis dato nicht klären. (21 Zeilen/3010/0956; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Ein Netz für betroffene Familien Diplom-Sozialpädagoge Volker Elsner neuer Projektreferent bei www.intakt.info Würzburg (POW) Volker Elsner aus Stadtlauringen ist der „Neue“ bei www.intakt.info. Seit Kurzem ist der Diplom-Sozialpädagoge Referent für die Internetplattform des Familienbunds der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg. Intakt bietet Familien mit Kindern mit Behinderung und allen, die im Behindertenbereich professionell oder ehrenamtlich tätig sind, unter anderem verständliche Informationen zum Thema Sozialrecht und einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote. Elsner folgt Andreas Kiermaier nach, der Intakt in den vergangenen beiden Jahren betreute. Die Stelle des 39-Jährigen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, dem Bistum Würzburg und dem Würzburger Familienbund (FDK) gefördert. Die Leitung des Projekts liegt in Händen von Hildegard Metzger. Sie begleitet die Internetplattform Intakt seit 2001 und ist maßgeblich für deren Aufbau und Erfolg verantwortlich. Intakt bietet Hilfe bei konkreten Problemen durch Eltern und Experten, den Austausch mit anderen Betroffenen über Forum und Chat, sowie Adressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Freizeitangeboten und für Bayern die Adressen regionaler Anlaufstellen und Regionalforen mit Aktuellem aus den bayerischen Bezirken. Rund 60.000 Zugriffe zählt die Internetplattform pro Monat. Die Leistungen von Intakt sind kostenfrei. „Oberstes Prinzip von Intakt ist Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärte Metzger, die als betroffene Mutter einer behinderten Tochter weiß, wie „die besondere Lebenssituation mit einem behinderten Kind das ganze Leben prägt. Intakt ist ein Netz im Netz, das die betroffenen Eltern brauchen, um nicht durchzufallen. Die Plattform gibt ihnen Informationen und Orientierung und ermöglicht gegenseitige Unterstützung.“ Deshalb sei sie stets darum bemüht, die Plattform noch informativer und übersichtlicher zu gestalten. Besonders kommt Intakt zugute, dass Elsner als Sozialpädagoge und gelernter Kommunikationselektroniker sowohl die fachlichen als auch die technischen Anforderungen der Stelle erfüllt. „Ich sehe mich als Lotse durch das Angebot der Plattform. Dabei kommt es mehr darauf an, die Eltern zu unterstützen, sich gegenseitig zu helfen, als jede Anfrage selbst zu beantworten. Sie sind die Experten in ihrer Lebenslage und können sich mittels Intakt vernetzen.“ Der Vernetzungs- und Selbsthilfeaspekt ist ihm bei Intakt besonders wichtig und „stellt eine sinnvolle Ergänzung zu lokalen Beratungsstellen dar“, sagte Elsner. Aufgrund seiner Weiterbildung zum Systemischen Berater kann er gezielt und lösungsorientiert Ratsuchenden helfen, ihre Situation selbstverantwortlich zu meistern. Elsner hat während des Studiums im Selbsthilfebüro in Bamberg gearbeitet. Seit zwölf Jahren engagiert er sich in der Offenen Behindertenarbeit (OBA) und bringt dadurch zahlreiche Erfahrungen aus dem Lebensumfeld von Menschen mit Behinderung mit. Elsner ist per Mail info@intakt.info und telefonisch jeweils dienstags von 9.30 bis 15 Uhr und mittwochs von 8 bis 13.30 Uhr erreichbar unter 0931/38665226. (33 Zeilen/3010/0968; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Stamm weiter im Caritasvorstand Vertreterversammlung des Caritasverbands für die Diözese Würzburg bestätigt Landtagspräsidentin als stellvertretende Vorsitzende – Jahresbericht 2009 Würzburg (POW) Die Vertreterversammlung des Caritasverbands für die Diözese Würzburg hat Barbara Stamm am 16. Juli für weitere vier Jahre als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Die bayerische Landtagspräsidentin, die aufgrund überfüllter Autobahnen von einem Termin in Bad Tölz nicht rechtzeitig zur Wahl ins Caritashaus kommen konnte, nahm die Glückwünsche zu ihrer Wiederwahl bei der anschließenden Verleihung des Vinzenzpreises des Caritasverbands in der Regierung von Unterfranken entgegen. Im Vorfeld hatte die Caritas-Geschäftsleitung der Versammlung ihren Jahresbericht vorgestellt. Ausführlich diskutiert wurde dabei die Bilanz 2009 in Höhe von 92,472 Millionen Euro. Den Löwenanteil machen dabei Immobilien in Form von Alten- und Pflegeheimen aus, die der Verband an die Caritas Einrichtungen gGmbH als größten unterfränkischen Betreiber von Alten- und Pflegeheimen vermietet. Gegenüber dem Jahr 2008 fällt die Bilanz um 5,5 Millionen Euro niedriger aus. Der unmittelbare Haushalt des Diözesanverbands in Höhe von 24,554 Millionen Euro speist sich aus vielen Einnahmequellen. Der größte Einzelposten setzt sich dabei mit zirka 10,7 Millionen Euro aus Zuweisungen und Zuschüssen zusammen – zum größten Teil Kirchensteuermittel, zum kleineren Teil öffentliche Zuschüsse des Freistaats oder der Europäischen Union. Der größte Ausgabenposten ist mit rund 12,24 Millionen Euro der Personalbereich. Über 130 Personen – viele von ihnen im Bereich Lohnabrechnung und Beratung der angeschlossenen Einrichtungen – arbeiten im Caritashaus, dazu kommen einige Einrichtungen der Jugend- und Obdachlosenhilfe, Beratungsstellen wie die Aids- und Suchtberatung und Personalkostenzuschüsse für die unterfränkischen Orts- und Kreiscaritasverbände. Insgesamt, so schloss Wirtschaftsprüferin Ingrid Hemmberger ihre Ausführungen vor der Vertreterversammlung, schließt der Verband das Jahr 2009 mit einem positiven Betriebsergebnis von 946.000 Euro ab. Caritasvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber zeigte sich erleichtert, dass der Verband trotz der beiden vergangenen schwierigen Jahre finanziell gesund dastehe. Die Entlastung für den Vorstand fiel daher einstimmig aus. Die Delegierten bestätigten außerdem Dr. Anke Klaus vom Vorstand des Sozialdienstes katholischer Frauen und die Aschaffenburger und Lohrer Caritas-Geschäftsführer Dieter Fuchs und Andreas Riegel als Vertreter für die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbands. Die Vertreterversammlung, höchstes Organ des Diözesan-Caritasverbandes, repräsentiert fast 1400 korporative Mitglieder, darunter über 500 eigenständige Rechtsträger mit über 900 sozialen Einrichtungen und über 13.000 Beschäftigten in Unterfranken. Zu den 69 stimmberechtigten Mitgliedern zählen unter anderen Vertreterinnen und Vertreter von neun Orts- und Kreisverbänden, 14 karitativ tätigen Ordensgemeinschaften, fünf Fachverbänden und der großen Einrichtungsträger. lh (Caritas) (32 Zeilen/3010/0948; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Porträt über Menschen am Rande Kurzfilm des Diözesan-Caritasverbands gewinnt zweiten Preis beim Landeswettbewerb – Auch Caritasprojekt aus Haßbergen in Endausscheidung München/Würzburg/Haßfurt (POW) Für einen Kurzfilm über „Menschen am Rande“ und soziale Manieren hat der Diözesan-Caritasverband den zweiten Preis im Wettbewerb des Landes-Caritasverbands und der Ligabank zur Caritas-Jahreskampagne 2009 gewonnen. Der Film von Dr. Ludger Heuer porträtiert obdachlose, strafentlassene oder arbeitslose Menschen, die über ihre Erfahrungen am Rande der Gesellschaft berichten. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro teilt sich der Caritasverband mit dem Förderverein Würzburger Wärmestube, der mit seinem Kunstprojekt „artGERECHT“ obdachlose Menschen und professionelle Künstler zusammengebracht und mehrere Ausstellungen organisiert hat. Soziale Manieren brauche es auch in der Politik, sagte Prälat Karl-Heinz Zerrle, Direktor des Landes-Caritasverbands, vergangene Woche bei der Preisverleihung in der Münchner Ligabank. „Es braucht einen Politikstil, der sich nicht auf Kosten der Ärmsten profiliert, und einen Grundkonsens, dass Würde und Gerechtigkeit Zwillinge sind.“ Der Ligabank, die den Preis seit fünf Jahren sponsert, dankte Zerrle dafür, dass hier nicht gezockt werde und die Gier nach Profit nicht den Verstand vernebele und so die Gesellschaft in den Abgrund reiße. Insgesamt acht Projekte – unter ihnen auch die Solidaritätsaktion „Zeichen setzen gegen Armut und Ausgrenzung“ des Caritasverbands für den Landkreis Haßberge – waren zur Endausscheidung nach München eingeladen. Nicht alle könnten einen Preis bekommen, sagte Zerrle. „Doch ihnen allen ist der schönste Preis gewiss: der Dank der Menschen, die durch die Projekte Achtung erfahren haben und erfahren.“ Den ersten Preis, mit 1500 Preisgeld dotiert, bekam die aus behinderten und nichtbehinderten Musikern bestehende Musikgruppe „INCARIWO“ der Caritas-Wohnheime und Werkstätten in Ingolstadt, den dritten Preis und 500 Euro Preisgeld die Gruppe für Kinder psychisch kranker Eltern des Caritas-Zentrums Fürstenfeldbruck. Der Würzburger Film kann kostenlos bestellt werden unter der Telefonnummer 0931/38666689 oder unter E-Mail heuerl@caritas-wuerzburg.de. lh (Caritas) (23 Zeilen/3010/0978; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Vielseitig und herausfordernd Erzieherinnen und Erzieher absolvieren breit gefächerte Ausbildung – Fünf Jahre bis zum Abschluss – Beispiel Fachakademie Sankt Hildegard Würzburg (POW) „Nein, ich werde keine Kindergärtnerin, sondern Erzieherin!“ Petra kann es fast nicht mehr hören. Noch immer ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, dass sich die hochqualifizierte Ausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher an den bayerischen Fachakademien über fünf Jahre erstreckt. Mit ihren 20 Jahren hat Petra schon vier Jahre Ausbildung für ihren Traumberuf Erzieherin an der Würzburger Fachakademie für Sozialpädagogik Sankt Hildegard hinter sich, die von der Caritas Schulen gGmbH getragen wird. Die schriftliche Abschlussprüfung ist seit wenigen Wochen geschafft – nun bewirbt sie sich für das Anerkennungsjahr im Berufspraktikum. Danach kann sie als staatlich anerkannte Erzieherin in sämtlichen pädagogischen Bereichen arbeiten. Viele ihrer Klassenkameraden haben bereits ein klares Ziel vor Augen. Ein Großteil möchte im Kindergarten arbeiten, andere lieber mit Jugendlichen oder im heilpädagogischen Bereich. Mit dem Fachabitur, das mit dem Berufsabschluss erworben werden kann, planen einige Mitschüler ein Studium an der Fachhochschule Würzburg. Petra will sich noch nicht festlegen. Ihr war es immer wichtig, mit Menschen zu arbeiten, Kinder zu begleiten und zu unterstützen. An der Fachakademie durchlief Petra eine fundierte, breit angelegte Ausbildung, um sich für das spätere Berufsleben umfassend vorzubereiten und um sich so ein großes Spektrum an möglichen Einsatzbereichen offenzuhalten. Grundlegende Unterrichtsfächer sind Pädagogik, Psychologie, Heilpädagogik, Literatur- und Medienpädagogik, Praxis- und Methodenlehre, sozialpädagogische Praxis, Recht und Organisation, mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung und Ökologie, Musik, Kunst, Werken, Sport und Rhythmik, Soziologie und Sozialkunde, Religion, Deutsch und Englisch. Daneben gibt es auch spezielle Übungsfächer wie zum Beispiel Chor, Gitarre, Kindersprache, Spielpädagogik, Krippenpädagogik und viele mehr. Großen Wert legt die Fachakademie Sankt Hildegard nach eigenem Bekunden zudem auf außerunterrichtliche Aktivitäten wie etwa Morgenkreise, Besinnungs- und Begegnungstage oder auch gemeinschaftliche Gottesdienste. Feste und Feiern im Rhythmus der Jahreszeiten bereichern den schulischen Alltag. Nicht nur bestimmte Zeiten im Laufe des Schuljahres, auch ein Großteil der Ferien sind für Praktika bestimmt. Der Kinder- und Jugendbereich, Menschen mit Behinderung, Mittagsbetreuung, die Vernetzung mit Grundschulen, Ferienangebote – Petra ist sich stets im Klaren, dass ihr Traumberuf ein enormes Maß an Verantwortung mit sich bringt. Während viele Gleichaltrige nach Dienstschluss unbeschwert den Feierabend oder das Studentenleben genießen können, braucht Petra manchmal eine Weile, um „abschalten zu können“. Hinter den Problemen ihrer Schützlinge stecken zuweilen Schicksale, die sie selbst sehr berühren. Über die Pläne der Politik, die Erzieherausbildung zu kürzen und – wie in den vergangenen Tagen in den Medien berichtet – speziell Männer durch relativ kurzfristige Umschulungsmaßnahmen als pädagogische Fachkräfte zu gewinnen, lacht Petra: „Ich kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.“ Selbst nach fünf Jahren Fachausbildung lauern im Berufsalltag noch enorme Herausforderungen. Ihr großer Wunsch: mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Ein Indikator hierfür wäre nicht zuletzt eine angemessene Bezahlung ihrer Arbeit. „Das ist vermutlich einer der Hauptgründe für den Mangel an männlichen Erziehern“, sagt Petra. (38 Zeilen/3010/0970; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Fortbildung in Vorarlberg Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Familienberatung holen sich Anregungen zur Stärkung des ländlichen Raumes Arbogast/Würzburg (POW) Mit neuen Beratungsmodellen und verschiedenen neuen Aspekten der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes haben sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Familienberatung (LFB) in der Diözese Würzburg im österreichischen Arbogast auseinandergesetzt. Schon das Bildungshaus Arbogast, in dem die Würzburger Gruppe untergebracht war, zeigte vorbildlich, wie man ein nachhaltiges Konzept verwirklichen kann: Die Gäste werden dort als Partner verstanden, der Bezug von biologischen und regionalen Lebensmitteln zur Stärkung der (Land-)Wirtschaft der Region ist selbstverständlich. Auf der Alpe Steris, einer Alm im Biosphärenpark Großes Walsertal, trafen sich die LFB-Aktiven mit der Landesbäuerin Vorarlbergs, Andrea Schwarzmann. Sie gab Auskunft über die Strukturentwicklung im Berggebiet, das bäuerliche Leben und die Erwerbsperspektiven in dieser Region. Im Anschluss daran wurde den Teilnehmern das Konzept des Biosphärenparks nähergebracht, dessen Funktionsvielfalt zur nachhaltigen Nutzung der Natur als Kapital für Tourismusentwicklung, Wirtschaft und Lebensqualität Auswirkungen auf die gesamte Region und deren Landwirtschaft hat. Außerdem berichtete auf der Studienfahrt Klaus Dünser vom Institut für Sozialdienste Bludenz in einem Vortrag über die telefonische Erstberatung, insbesondere über die Haltung der Berater gegenüber den Betroffenen. In einem weiteren Referat mit anschließender Diskussion informierte Direktor Dr. Gebhard Bechter von der vorarlbergischen Landwirtschaftskammer über Zukunftsperspektiven in benachteiligten Gebieten, die Situation der bäuerlichen Betriebe sowie die staatlichen Beratungsangebote in dem österreichischen Bundesland. Besonders stellte er den Wert der Landwirtschaft heraus, der in der Gesellschaft immer noch nicht deutlich genug geschätzt und anerkannt werde. Am Ende der Fortbildung beleuchteten die Verantwortlichen der LFB Würzburg die Bedeutung der verschiedenen Perspektiven für die Arbeit der Landwirtschaftlichen Familienberatung im Bistum Würzburg. Ein Abschlussgottesdienst in Arbogast rundete die in Kooperation mit dem Land & Leute- Bildungswerk der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Würzburg organisierte Studienfahrt der LFB Würzburg ab. (25 Zeilen/3010/0946; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Wo bleibt die Anerkennung für das Ehrenamt? BDKJ im Bistum Würzburg kritisiert unbürokratische Belohnung für Einser-Schüler Würzburg (POW) Mit großem Erstaunen hat am Mittwoch, 21. Juli, der Diözesanverband des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg auf die Ankündigung des bayerischen Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle reagiert. Dieser hatte bekannt gegeben, dass am 2. August alle bayerischen Schüler, die in ihrem Jahreszeugnis mindestens einmal die Note „sehr gut“ nachweisen können, kostenlos mit der Bahn durch Bayern fahren können. „Es ist schon verblüffend, was alles umgesetzt werden kann, wenn es um die Belohnung von schulischen Leistungen geht“, sagte BDKJ-Diözesanvorsitzende Kristina Bopp. Wie schwer täten sich Politik und Gesellschaft im Gegensatz dazu, wenn es um adäquate Formen der Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement gehe, kritisierte Bopp. Darüber hinaus erscheint es dem Dachverband katholischer Jugendverbände im Bistum Würzburg mehr als fragwürdig, dass solche Formen der Selektion und Spitzenförderung durch das bayerische Kultusministerium auch noch gefördert werden. „Warum werden Schülerinnen und Schüler vom Belohnungssystem ausgeschlossen, die zwar keine Eins im Zeugnis vorweisen können, aber sich beispielsweise von einer Vier auf eine Drei verbessert haben?“ Bopp betonte gleichzeitig, dass generell nichts gegen die Belohnung von guter Leistung einzuwenden sei. Es sollten dennoch alle im Blick behalten werden. (16 Zeilen/3010/0947; E-Mail voraus) Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Eisingen, Kist, Reichenberg und Waldbrunn“ errichtet Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 1. September 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Eisingen, Kist, Reichenberg und Waldbrunn“ im Landkreis Würzburg errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Eisingen, Kist und Waldbrunn sowie die Filiale Reichenberg. (4 Zeilen/3010/0964) Bischof Hofmann besetzt Arbeitsstab „Missbrauch“ neu Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat den seit 2002 bestehenden Arbeitsstab „Sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt“ neu besetzt. Die Frauen und Männer des Gremiums stehen den beiden Ansprechpartnern in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs und von körperlicher Gewalt, Professor Dr. Klaus Laubenthal und seiner Stellvertreterin Dr. Claudia Gehring, zur Seite und werden im Bedarfsfall beratend tätig. Außerdem treffen sie sich zum regelmäßigen Austausch. Dem Arbeitsstab gehören an: Luise Engelhardt und Margarete Frey-Lingscheidt von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Schweinfurt/Haßfurt, die Kinderärztin Dr. Christa Kitz (Würzburg), der Neurologe Dr. Michael Kropp (Würzburg), Jugendpfarrer Stefan Michelberger (Miltenberg), die Erzieherin Carolin Mühlon (Leidersbach), der Psychologe Dr. Ruthard Ott (Würzburg), die Sozialarbeiterin Ritaschwester Ursula Pieper (Würzburg), Diözesanrichter und EFL-Berater Pastoralreferent Klaus Schmalzl (Würzburg), Religionslehrerin Birgit Schmitt-Rybol (Lohr am Main) und Berufsschullehrer Diakon Christoph Wunram (Waigolshausen). (12 Zeilen/3010/0949; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pastoralreferent Wolfgang Scharl neuer Landvolkseelsorger Würzburg (POW) Erstmals hat die Katholische Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Würzburg einen Laien als Seelsorger. Bei einer außerordentlichen Diözesanausschuss-Sitzung wählten die Delegierten der KLB mit überwältigender Mehrheit den Pastoralreferenten und Diplompädagogen Wolfgang Scharl (48) aus Würzburg zum neuen Seelsorger der KLB. Er tritt die Nachfolge von Pfarrer Christian Wöber an, der im Mai nach 13 Jahren in die Pfarrseelsorge wechselte. Als Programm für sein neues Amt kündigte Scharl an, neue Wege zu gehen und Visionen zu entwickeln, um das Landvolk fit für die Zukunft zu machen. Dabei hoffe er auf neue Impulse durch einen in diesem Jahr angestoßenen Prozess, in dem sich die KLB mit der zukünftigen Entwicklung des Verbands beschäftigen will. Daneben seien für ihn in seiner Amtszeit weiterhin eine gute Begleitung der Orts- und Kreisverbände sowie der kontinuierliche Einsatz für Landvolkthemen in Kirche, Gesellschaft und Politik besonders wichtig. Scharl war bisher als Seelsorger in der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) tätig und arbeitete im Landvolk seit vielen Jahren mit, unter anderem als zuständiger Referent für den internationales Bereich und Eine-Welt-Themen. Neben seiner Aufgabe bei der KLB wird Scharl weiterhin als Leiter der Landwirtschaftlichen Familienberatung tätig sein. (14 Zeilen/3010/0950; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Förderkreis Antonia-Werr-Zentrum feiert 15. Jubiläum Sankt Ludwig/Kolitzheim (POW) Sein 15-jähriges Bestehen hat der Förderkreis der heilpädagogischen Einrichtung in Sankt Ludwig bei Kolitzheim am 25. Juli gefeiert. Mit über 300 Mitgliedern und einer Spendensumme von zirka 50.000 Euro im Jahr ist er einer der aktivsten und effektivsten Förderkreise in Unterfranken. Immer wieder verzichten Geburtstagsjubilare zu seinen Gunsten auf Geschenke, viele Tombolas, Basare, Märkte, Feste, Schafkopfabende, Konzerte und Kulturveranstaltungen werden für den Förderkreis durchgeführt. Mit dem Geld finanziert der Verein die Reittherapie und musikalische, künstlerische und sportliche Angebote für die Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12 bis 21 Jahren. Zum Jubiläum finanzierte er dem Haus eine neue Nestschaukel. Seit 15 Jahren leitet Jutta Leitherer den Kreis. Das Antonia-Werr-Zentrum legt großen Wert auf Ehemaligenarbeit, die Erfolge von Jugendhilfemaßnahmen stabilisiert und menschliche Beziehungen aufrecht hält. Viele der jungen Frauen lernten erstmals stabile Beziehungen kennen und vertrauen in ihrem zukünftigen Leben darauf. Die Oberzeller Schwestern und das pädagogische Personal stehen ihnen auch nach ihrer Entlassung mit Rat und Tat zur Verfügung und müssen hin und wieder bei unverschuldeter finanzieller Not unbürokratisch helfen. Neue Spender und Mitglieder sind im Förderkreis daher jederzeit willkommen. Informationen unter www.antonia-werr-zentrum.de. lh (Caritas) (15 Zeilen/3010/0977; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Genuss für Ohren und Gaumen Würzburg (POW) Premiere im Berufsbildungswerk der Caritas-Don Bosco gGmbH Würzburg: Zu ersten Kulinarischen Konzert hat die Einrichtung am Freitag, 23. Juli, in den Innenhof am Schottenanger eingeladen. Zu Gast war das Tiepolo-Streichquartett aus Veitshöchheim. Es brachte neben dem Streichquartett von Joseph Haydn und dem Streichquartett mit Klarinette von Wolfgang Amadeus Mozart auch beschwingte Ragtimes zum Besten. Charmant und mit viel Humor moderierte Bernd Müsing zwischen den Stücken. Rund 140 geladene Gäste durften an diesem lauschigen Sommerabend dem Konzert beiwohnen und im Anschluss ein italienisches Buffet genießen. Berufsbildungswerks-Direktor Andreas Halbig begrüßte die Freunde und Kooperationspartner der Einrichtung und zeigte sich gegenüber den Unternehmern und Personalverantwortlichen stolz auf seine Auszubildenden und deren Leistung: „Sollten Sie freie Praktikumsstellen oder eine zu besetzende Arbeitsstelle haben, sprechen Sie uns an. Unser oberstes Ziel ist die Integration unserer jungen Menschen in den Arbeitsmarkt.“ Von der liebevollen Dekoration des Innenhofes über den aufmerksamen Service und das exklusive Büffet wurde dieser Abend von Auszubildenden und ihren Ausbildern gestaltet. Die Gäste zeigten sich begeistert von der Professionalität und Freundlichkeit der jungen Leute. Sämtliche Eintrittsgelder und Spenden kommen direkt den Auszubildenden zugute. Die Musiker waren im Übrigen so von der Arbeit im Berufsbildungswerk überzeugt, dass sie auf ihre Gage verzichteten. (16 Zeilen/3010/0976; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Caritas bildet erfolgreich aus: Drei Bürokaufleute übernommen Würzburg (POW) Tina Hartl aus Untereisenheim, Isabel Kaupert aus Sommerach, Patrick Schmitt aus Reyersbach und die in Sri Lanka geborene Sathiya Sambasivam haben ihre Ausbildung zum Bürokaufmann beim Diözesan-Caritasverband mit der mündlichen Prüfung abgeschlossen. Schmitt und Sambasivam hatten zum 1. September 2007 ihre dreijährige Ausbildung begonnen, die beiden anderen starteten ihre verkürzte Ausbildung ein Jahr später. Besonders gut gefielen allen die Wechsel durch alle Abteilungen, die ihnen einen umfangreichen Einblick in die Aufgaben des Caritasverbands gewährte. Ausbilderin Katrin Schmitt freut sich sehr, dass der Caritasverband drei Absolventen fest übernehmen kann. Hartl und Kaupert gehen als Lohnabrechnerinnen in den Bereichen Katholische Kindertageseinrichtungen und Gewerbliche Verwaltungsdienste, Schmitt beginnt seine Caritaslaufbahn in der Verwaltung des Bereichs Katholische Kindertageseinrichtungen. Nur Sambasivam scheidet aus dem Caritasverband aus, sie besucht eine weiterführende Schule. Nach dem Prüfungsstress können sich die frisch gebackenen Bürokaufleute wieder verstärkt ihren Hobbys widmen. Schmitt und Hartl zählen Joggen und Snowboard zu ihren Leidenschaften, Kaupert will ihre freie Zeit verstärkt als Diözesanleiterin der KJG sowie für Reisen nutzen. lh (Caritas) (13 Zeilen/3010/0969; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Augustinerpater Amandus Haas vor 60 Jahren zum Priester geweiht Würzburg (POW) Das Diamantene Jubiläum seiner Priesterweihe begeht am Freitag, 13. August, Augustinerpater Amandus Haas im Würzburger Augustinerkloster. Er wurde als Heinrich Haas am 5. Juli 1923 in Frankfurt am Main geboren. 1934 kam er an die Klosterschule in Fährbrück, 1935 ans Gymnasium in Weiden. In Münnerstadt legte er 1941 die Reifeprüfung ab. Schon im August des gleichen Jahres erhielt Haas seinen Stellungsbefehl: erst Reichsarbeitsdienst, ab Februar 1942 Luftwaffe in Frankreich, Infanterist bis zur Verwundung im September 1944, anschließend war er im Osten eingesetzt. Nach dem Krieg begann er sein Theologiestudium in Würzburg und legte am 16. September 1946 die einfache Profess, exakt drei Jahre später die feierliche Profess ab. Während des Studiums erlernte er am Bayerischen Staatskonservatorium der Musik das Orgelspiel. Am 13. August 1950 wurde Haas durch Bischof Dr. Julius Döpfner zum Priester geweiht. Ab 1951 war er Jugenderzieher im Ordensinternat in Weiden, 1954 wurde er dort Direktor. Am 11. Mai 1981 verlieh Bundespräsident Karl Carstens Haas das Bundesverdienstkreuz am Band. Zu Weihnachten 1991 bekam der Augustinerpater vom Regensburger Bischof Manfred Müller den Titel „Bischöflicher Geistlicher Rat“ verliehen. 1998 ging Haas endgültig in den Ruhestand. Seit Dezember 2006 lebt er auf der Pflegestation des Würzburger Klosters. (14 Zeilen/3010/0973) Pfarrer i. R. Winfried Heid seit 50 Jahren Priester Gerolzhofen/Gössenheim/Urspringen (POW) Pfarrer i. R. Winfried Heid, langjähriger Pfarrer von Urspringen, begeht am Samstag, 14. August, in Gerolzhofen sein Goldenes Priesterjubiläum. Heid wurde 1933 in Gössenheim geboren. Dort wurde er auch von Bischof Michel Ntuyahaga (Burundi) am 14. August 1960 zum Priester geweiht. Nach achtjähriger Tätigkeit als Missionar im westafrikanischen Ghana kam Heid 1968 als Kuratus nach Reyersbach. 1971 wurde er Pfarrer in Poppenlauer und war ab 1977 zugleich Geistlicher Beirat der DJK-Kreisgemeinschaft Saale/Bad Kissingen. Von 1978 an war Heid zudem Pfarrverweser von Wermerichshausen. 1982 wechselte er auf die Pfarrei Urspringen. Von 1987 bis 2006 war er gleichzeitig als Kuratus für Ansbach zuständig, das er zuvor bereits nebenamtlich mitversorgte. 1994 war er für kurze Zeit zusätzlich hauptamtlicher Pfarrverweser von Birkenfeld. Von 1986 bis 1994 war Heid auch Caritaspfarrer für das Dekanat Lohr. 2008 trat Heid in den Ruhestand, den er in Gerolzhofen verbringt. Dort hilft er in der Pfarreiengemeinschaft in der Seelsorge mit. (11 Zeilen/3010/0961) Monsignore Oswald Simon wird 94 Jahre alt Würzburg/Ramsthal (POW) Monsignore Oswald Simon begeht am Donnerstag, 12. August, seinen 94. Geburtstag. Seit 2002 wohnt er im Seniorenheim des Würzburger Juliusspitals. Simon wurde 1916 in Ramsthal geboren. Er studierte ab 1937 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, bis er von 1940 bis 1945 als Soldat in den Krieg ziehen musste. Anschließend setzte er seine Studien in Würzburg fort und wurde am 13. März 1948 von Bischof Dr. Matthias Ehrenfried in der Klosterkirche von Mariannhill in Würzburg zum Priester geweiht. Nach seelsorgerlichen Tätigkeiten in Kleinrinderfeld und Mömbris wurde Simon 1949 zum Domvikar und Bischöflichen Sekretär von Bischof Dr. Julius Döpfner ernannt. Seinen Bischof erlebte er bei den regionalen Katholikentagen als jemanden, „der auf Menschen zugehen und sie begeistern kann“, erzählt Simon rückblickend auf die drei Jahre als Sekretär von Bischof Döpfner. 1952 übernahm er die Pfarrei Kirchzell im Odenwald. Als Regens des Miltenberger Kilianeums wirkte er von 1959 bis 1967. Als Pfarrer wechselte er daraufhin nach Würzburg und betreute die Heidingsfelder Pfarrei Heilige Familie, 1976 ging er nach Goßmannsdorf/Main. Als Hausgeistlicher wirkte er von 1987 bis 2002 bei den Erlöserschwestern im Eichelsdorfer Kloster Sankt Alfons bei Hofheim. 1998 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Monsignore. 2002 zog Simon ins Seniorenheim des Juliusspitals in Würzburg. (15 Zeilen/3010/0960) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Augustinerbruder Egbert Schenk wird 80 Jahre alt Münnerstadt/Donnersdorf (POW) 80 Jahre alt wird am Montag, 9. August, in Münnerstadt Augustinerbruder Egbert Schenk. Als Alfred Schenk wurde er 1920 in Donnersdorf geboren. Als 15Jähriger fand er Aufnahme in die Brüderschule der Augustiner. Der Garten und die Küche des Fährbrücker Klosters waren sein erstes Betätigungsfeld. Nach der Einkleidung brachte er 15 Monate in Würzburg und Wies bei Freising zu. Das Noviziat im Konvent Sankt Michael in Münnerstadt schloss sich an. Schon am 1. Oktober 1940, nur wenige Tage nach seiner Erstprofess am 19. September, wurde Schenk zum Militärdienst eingezogen. In Frankreich geriet er 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ein Jahr später kam er nach Fährbrück zurück. Am 31. Juli 1949 legte er seine feierliche Profess ab. 1953 wurde er nach Münnerstadt in das Haus Sankt Michael versetzt, wo er in der Großküche tätig war. 1960 wechselte Schenk nach Fuchsmühl. Von 1964 bis 1972 arbeitete er als Gärtner und Sakristan in Germershausen im Eichsfeld. 1972 kam er nach Regensburg. Dort arbeitete er im Konvent Sankt Cäcilia zuerst als Mesner, später als Koch. Als das Haus 1987 aufgelöst wurde, kam er nach Sankt Rita in Berlin, wo er bis 1996 als Mesner eingesetzt war. Seither lebt Schenk in Münnerstadt. (13 Zeilen/3010/0974) Studiendirektor a. D. Josef Öhrlein wird 70 Jahre alt Würzburg/Retzbach (POW) Studiendirektor a. D. Josef Öhrlein feiert am Sonntag, 15. August, seinen 70. Geburtstag. Bis zu seiner Verabschiedung aus dem Schuldienst im Jahr 2004 war Öhrlein Religionslehrer an der Sankt-Ursula-Schule in Würzburg. Öhrlein, Jahrgang 1940, stammt aus Retzbach. Er wurde am 29. Juni 1966 in Würzburg zum Priester geweiht. Als Kaplan und Pfarrverweser war er danach in Mainaschaff und Schweinfurt-Sankt Josef eingesetzt. 1970 ging er als Religionslehrer an die Staatliche Realschule in Bad Neustadt und wurde zugleich nebenamtlicher Seelsorger der Pfarrei Niederlauer. Außerdem half Öhrlein in der Dekanatsjugendseelsorge mit, daneben war er Dekanatsbeauftragter für die Erwachsenenbildung. 1978 ging Öhrlein als Studienrat an die Sankt-Ursula-Schule in Würzburg. 1980 wurde er dort Oberstudienrat und 1992 Studiendirektor. Von 1983 bis 1985 bekleidete er zudem das Amt des Diözesankuraten der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) im Bistum Würzburg. Von 1996 bis 2003 gehörte Öhrlein als Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses dem Priesterrat der Diözese Würzburg an. Von 1998 bis 2001 war er Vertreter des Priesterrats in der Fortbildungskommission Pastoral Dienste. Jährlich begleitete Öhrlein Pilgerreisen und half in den Ferien auf Sylt und in Davos aus. Über viele Jahre gestaltete er Krankengottesdienste im Bayerischen Rundfunk. Derzeit hilft er im Bistum Würzburg in der Seelsorge aus, wo er gerade gebraucht wird. Seine Schwerpunkte sind die Pilger- und die Tourismusseelsorge. (16 Zeilen/3010/0962) Pfarrer Konrad Martin geht in den dauernden Ruhestand Würzburg/Kist (POW) Konrad Martin (76), Pfarrer von Kist, tritt mit Wirkung vom 1. September 2010 in den dauernden Ruhestand. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann nahm die erbetene Resignation an und dankte Martin für die langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge. Martin wurde 1934 in Helmstadt geboren. Am 15. März 1959 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Im Anschluss war er als Kaplan in Kleinwallstadt, Laufach, Kahl am Main, Straßbessenbach und Volkach tätig, bevor er 1964 seine erste Pfarrstelle in Unterpreppach antrat. 1974 wechselte er nach Kist und bekam zusätzlich eine Seelsorgsauftrag für Reichenberg. Weiter war Martin auch Bezirkspräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) für das Dekanat Würzburg-links des Mains. Zum 1. Oktober 2008 gab er den Seelsorgsauftrag für Reichenberg ab. (9 Zeilen/3010/0966) Kaplan Kurian wechselt nach Brendlorenzen Würzburg/Brendlorenzen (POW) Pater Jo Jovilla Kurian, Kaplan in Salz, Burglauer und Strahlungen, ist mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 als Kaplan für die Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin-Brend angewiesen worden. (3 Zeilen/3010/0967) Dr. Uphoff Dekanatsbeauftragter für Erwachsenenbildung Würzburg/Schmerlenbach (POW) Dr. Berthold Uphoff, Rektor des Tagungszentrums Schmerlenbach, ist auch zum Beauftragten für Erwachsenenbildung und Fortbildung pastoraler Dienste im Dekanat Aschaffenburg-Ost ernannt worden. (3 Zeilen/3010/0971) Pfarrer Schwab verlässt Zeil am Main und wird Krankenhauspfarrer Würzburg/Zeil am Main (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Pfarrer Stephan Schwab (38), Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu“ mit den Pfarreien Krum, Sand am Main und Zeil am Main sowie der Filiale Ziegelanger im Landkreis Haßberge, mit Wirkung vom 1. Februar 2011 zum Krankenhauspfarrer am Universitätsklinikum Würzburg ernannt. Schwab stammt aus der Filialgemeinde Oberndorf der Pfarrei Esselbach bei Marktheidenfeld. 1971 geboren, besuchte er die Grundschule Bischbrunn, die Hauptschulen in Oberndorf und Lohr am Main und ab 1984 das Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg. Das Studium der Theologie absolvierte er in Würzburg und Münster. Zum Diakon weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 22. Juli 2000 in Würzburg. Am 2. Juni 2001 weihte ihn Bischof Scheele im Kiliansdom in Würzburg zum Priester. Danach war Schwab zunächst Kaplan in Gemünden-Heiligste Dreifaltigkeit sowie in Hofstetten und Massenbuch, ehe er zum 1. September 2001 als Kaplan nach Miltenberg wechselte. Zwei Jahre später wurde er Kaplan in Krombach, Geiselbach und Oberwestern, wo er von 2005 bis 2006 auch Pfarradministrator war. Zum 1. Juni 2006 wechselte er als Pfarrer nach Zeil am Main. 2007 wurde er außerdem Pfarrer von Krum, 2008 auch Pfarrer von Sand am Main und der Filiale Ziegelanger. Seit 24. Mai 2009 bilden die Pfarreien Krum, Sand am Main und Zeil am Main sowie die Filiale Ziegelanger die Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu“, deren Leiter Schwab ist. 2007 übernahm er außerdem die Aufgabe des Beauftragten für Priester- und Ordensberufe im Dekanat Ebern. (17 Zeilen/3010/0958; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer Stefan Menth wechselt von Bergtheim nach Faulbach Würzburg/Bergtheim/Faulbach (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Stefan Menth (58), Pfarrer von Bergtheim im Landkreis Würzburg, mit Wirkung vom 1. April 2011 zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Faulbachtal“ ernannt. Zur Pfarreiengemeinschaft im Landkreis Miltenberg gehören die Pfarreien Faulbach und Altenbuch sowie die Kuratie Breitenbrunn. Menth stammt aus Oellingen im Ochsenfurter Gau. Nach dem Theologiestudium in Würzburg und München weihte ihn Bischof Dr. Josef Stangl am 20. November 1977 in Würzburg-Sankt Michael zum Priester. Seine Kaplanszeit verbrachte Menth in Untersteinbach und Würzburg-Sankt Josef. 1981 ging er als Kooperator nach Werneck und Stettbach. Im selben Jahr übernahm Menth die Pfarrei Eichenbühl. 1989 wurde Menth auch Pfarrer von Heppdiel. Im Jahr 2000 wechselte er als Pfarrer in die Pfarreien Bergtheim und Dipbach. 2003 gab er die Aufgabe als Pfarrer von Dipbach ab. (10 Zeilen/3010/0957; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer i. R. Alfred Rosenberger gestorben   Goldbach/Roßbach (POW) Im Alter von 82 Jahren ist am Donnerstag, 22. Juli, Pfarrer i. R. Alfred Rosenberger, langjähriger Pfarrer von Roßbach, im Krankenhaus in Erlenbach am Main gestorben. Der gebürtige Schimborner wurde am 18. Juli 1954 von Bischof Dr. Julius Döpfner zum Priester geweiht. Seine Kaplansjahre verbrachte er in Neustadt/Main, Großheubach, Kirchzell, Trennfurt, Wolfsmünster und Mömlingen. 1959 wurde Rosenberger Kuratus in Soden. Dort engagierte er sich unter anderem für den Neubau der Kirche sowie für die Renovierung der Filialkirche in Dornau und ließ die Bergkapelle Sankt Marien errichten. 1972 ernannte ihn die Marktgemeinde Sulzbach zum Ehrenbürger. 1975 wurde Rosenberger Pfarrer von Roßbach, wo er Kindergarten und Pfarrzentrum bauen ließ. 1984 gab er aus gesundheitlichen Gründen seine Pfarrstelle auf und zog nach Goldbach-Sankt Nikolaus. Seitdem half er dort hin und wieder in der Seelsorge mit. Das Requiem für Rosenberger wird am Donnerstag, 29. Juli, um 14 Uhr in Kuratiekirche Sankt Maria Magdalena in Soden gefeiert, die Beisetzung schließt sich an. (11 Zeilen/3010/0954; E-Mail voraus) Kapuzinerpater Dr. Martin Geißlreiter gestorben Aschaffenburg/Karlstadt/München (POW) Im Alter von 75 Jahren ist am Mittwoch, 21. Juli, Kapuzinerpater Bischöflicher Geistlicher Rat Dr. Martin Geißlreiter in München gestorben. Er wirkte von 2004 bis 2010 im Kapuzinerkloster Aschaffenburg. Geißlreiter wurde am 26. März 1935 im böhmischen Pilsen geboren. Er trat 1957 in den Kapuzinerorden ein und wirkte nach der Priesterweihe, die er 1962 in Eichstätt empfing, als Seminarpräfekt in Dillingen/Donau. Es folgten der Einsatz als Katechet in Coburg, als Pfarrer in Karlstadt am Main sowie als Sekretär des Provinzials in München. Ab 1977 war Geißlreiter Mitarbeiter in Selig- und Heiligsprechungsverfahren an der Generalpostulatur des Kapuzinerordens in Rom. Dort studierte er kanonisches Recht an der Päpstlichen Universität Gregoriana und schloss 1981 mit dem Doktortitel ab. Danach wirkte er ab 1981 als Seelsorger in Eichstätt, ehe er 1989 als Wallfahrtsseelsorger und Hausoberer nach Vilsbiburg wechselte. 1995 kam Geißlreiter nach Passau, 1998 nach Altötting und 2001 nach Blieskastel an der Saar. Von 2004 bis zur Auflösung des dortigen Kapuzinerklosters im April 2010 wirkte er in Aschaffenburg. Als Diözesanrichter war er seit 1984 am Bischöflichen Offizialat in Eichstätt tätig, am Bischöflichen Konsistorium Regensburg von 1989 bis 2001, am Bischöflichen Konsistorium Passau von 1995 bis 2001 und am Bischöflichen Offizialat Speyer seit 2001. Das Requiem für Geißlreiter wird am Montag, 26. Juli, um 11 Uhr in der Wallfahrtsbasilika in Altötting gefeiert. Die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof schließt sich an. (16 Zeilen/3010/0951; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Veranstaltungen Apostolischer Nuntius kommt zum Fatima-Tag nach Dettelbach Dettelbach (POW) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, feiert am Freitag, 13. August, in der Wallfahrtskirche „Maria im Sand“ in Dettelbach den Fatimatag. Besonders das Fatima-Apostolat der Diözese Würzburg freut sich über den Besuch des Vertreters des Papstes. Der aus der Schweiz stammende Botschafter des Heiligen Stuhls in Berlin ist bislang neben den Würzburger Bischöfen der bedeutendste Gast, den das Fatima-Apostolat in seiner fast 30-jährigen Geschichte begrüßen kann. Der Fatimatag steht unter dem Jahresthema „Bittet den Herrn der Ernte – Mit Maria für die Kirche beten.“ Um 18 Uhr wird der Nuntius vor der Dettelbacher Wallfahrtskirche erwartet. Blaskapelle und Kinder der Dettelbacher Kindergärten begrüßen den Gast. Um 18.15 Uhr folgen die Aussetzung des Allerheiligsten und der gemeinsame Rosenkranz mit dem Nuntius. Währenddessen stehen mehrere Priester als Beichtväter zur Verfügung. Um 19 Uhr feiert der Nuntius mit vielen Priestern aus dem Bistum ein Pontifikalamt, das Radio Horeb live überträgt. Den Abschluss bildet eine feierliche Lichterprozession mit der Fatima-Madonna. „Der Besuch des Nuntius gibt den Gläubigen die Möglichkeit, ihren Glauben bestärken zu lassen und ihrerseits auch dem Papst, dessen Vertreter zugegen ist, ihre Solidarität zu bekunden“, betont das Fatima-Apostolat. Die Verantwortlichen wünschen sich, dass der Besuch eine herzliche Begegnung der Freude, des Glaubens und der Hoffnung werden könne. Zur gleichen Zeit wie in Dettelbach findet am 13. August in der Wallfahrtskirche Mariabuchen bei Lohr eine große Fatimafeier statt. Dort predigt Dompfarrer Dr. Jürgen Vorndran aus Würzburg. (17 Zeilen/3010/0975; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Spurensuche für Kinder im Kiliansdom Würzburg (POW) Am Sonntag, 8. August, findet um 15 Uhr eine Sonderführung für Kinder im Kiliansdom statt. Ursula Bruch macht sich auf Spurensuche. Treffpunkt ist am siebenarmigen Leuchter im Hauptschiff des Doms. Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 2,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Familien zahlen fünf Euro, Kinder pro Person einen Euro. (4 Zeilen/3010/0972) Bischofstermine im August Im August werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB), Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.) folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!): 28.07. bis 22.08. Urlaub (B em.) Würzburg, Dom 01.08. 10.00 Uhr Konventamt (WB) Würzburg, Dom 01.08. 15.00 Uhr Aussendungsgottesdienst zur Ministranten-Romwallfahrt (B) Rom 02.08. bis 06.08. Ministranten-Romwallfahrt (B) Würzburg 04.08. 11.30 Uhr Scheller-Stiftung (WB) Oberammergau 05.08. Passionsspiel (WB) Schwarzenau 08.08. 10.00 Uhr Pontifikalamt anlässlich 400 Jahre Kirchweihe und Renovierungsabschluss (WB) Eckartshausen 15.08. 10.00 Uhr Altarweihe (WB) Großwenkheim 15.08. 10.00 Uhr Pontifikalamt (WB em.) Maria Vesperbild 15.08. 19.00 Uhr Pontifikalamt anlässlich des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel mit anschließender Lichterprozession (B) München 17.08. bis 18.08. dkv-Geschäftsstelle (WB) Würzburg 23.08. Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz im Exerzitienhaus Himmelspforten (B) Altötting 23.08. bis 26.08. Priesterexerzitien (B em.) 29.08. bis 12.09. Urlaub (WB) Geburtstage und Jubiläum im August * 06.08. 70. Geburtstag Pfarrer i. R. Hartmut Wegner, Geistlicher Rat Bachstraße 2, 63755 Alzenau (Priester der Diözese Fulda) * 07.08. 95. Geburtstag Pfarrer i. R. Gregor Göpfert Frühlingstraße 6, 97222 Rimpar * 12.08. 94. Geburtstag Monsignore, Pfarrer i. R. Oswald Simon Marcusstraße 6, 97070 Würzburg * 14.08. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Winfried Heid Albert-Schweitzer-Weg 3, 97447 Gerolzhofen * 15.08. 70. Geburtstag Studiendirektor a. D. Josef Öhrlein Martinstraße 13, 97070 Würzburg * 30.08. 75. Geburtstag Diakon entpflichtet Josef Judmann Am Steinbruch 36, 97490 Poppenhausen-Kützberg * 31.08. 85. Geburtstag Pfarrer i. R. Wilhelm Bub Jörg-Hofmann-Straße 58, 97475 Zeil am Main (Priester der Diözese Limburg) * Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden. P O W 30 - 4 - 28.07.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de