I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Internationale Ministrantenwallfahrt 2010 Würzburg/Rom: Unterwegs in die Ewige Stadt 3 (Rund 2000 Jugendliche zur Internationalen Ministrantenwallfahrt aufgebrochen) Rom/Würzburg/Bad Kissingen: „Verloren geht uns keiner“ 4 (100 Busleiter betreuen Würzburger Ministranten – Interview mit Edwin Metzler) Rom/Würzburg/Eltmann: „Den Papst und die Stadt Rom sehen“ 5 (Interview mit zwei jugendlichen Rompilgern) Rom/Würzburg/Elfershausen/Fuchsstadt: Zweimal Glück für Bus 16 6 (Bischof Hofmann führt eine Gruppe von 70 Ministranten durch den Petersdom) Rom/Würzburg: Dem Papst ganz nahe 7-8 (60 Ministranten dürfen bei der Generalaudienz neben Papstpodium sitzen) Rom/Schweinfurt/Würzburg: Mit dem Bischof mehr von Rom entdecken 9 (Ministranten erkunden mit Bischof Hofmann das Pantheon in Rom) Rom/Würzburg/Paderborn: „Weil’s einfach nur Spaß macht!“ 10 (Gruppe aus dem Erzbistum Paderborn bei Würzburger Ministranten) Rom/Würzburg: La-Ola-Wellen und „Friedhelm Hofmann“-Rufe 11 (Gottesdienst in der römischen Kirche San Ignazio ein wahres Glaubensfest) Rom/Würzburg: Bleibende Eindrücke im Gepäck 12 (Zusammenfassung der Romwallfahrt der Ministranten 2010) Rom/Würzburg: „Erfahren, was Glaube bedeutet“ 13 (Interview mit Bischof Hofmann zum Abschluss der Ministrantenwallfahrt) Gute Nachrichten Würzburg/Aachen: Sternsinger sammeln fast 1,3 Millionen Euro 14 (Eindrucksvolle Spendenbereitschaft für Kinder in Not im Jahr 2010 im Bistum) Würzburg: Über eine Million Euro für Missio 15 (Relativ stabiles Ergebnis im Bistum Würzburg für Hilfswerk Missio) Berichte Würzburg: 30.000 Euro Soforthilfe 16 (Diözese Würzburg unterstützt Opfer in Pakistan und Russland) Volkach/Würzburg: Juliusspital übernimmt Vogelsburg 17-18 (Augustinusschwestern übergeben Klosteranlage an Würzburger Stiftung) Würzburg: Faatz neuer Sprecher der Diakone 18 (Diakonentag in Würzburg mit Wahl der Sprecher der Berufsgruppe) Würzburg: Die persönliche Aufgabe entdecken 19 (Oberstudienrat Wenzel als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche eingeführt) Würzburg: „Kirche ein positives Gesicht geben“ 20 („Startseminare“ mit 850 neu gewählten Mitgliedern von Pfarrgemeinderäten) Würzburg: Abtransport mit dem Sattelschlepper 21 (Ölgemälde mit Darstellung der Himmelfahrt Mariens kehrt an Ursprungsort zurück) Würzburg/Rothenburg ob der Tauber/Aufstetten: Außergewöhnlicher Glücksfall 22 (Diözesanarchiv übergibt Familienbuch an Stadtarchiv Rothenburg) Würzburg: Weltkirche in Unterfranken 22 (98 ausländische Priester während der Sommerzeit im Einsatz) Kloster Oberzell/Kitzingen: Trauerarbeit ist wichtig 23 (Immer mehr Pflegeheime führen Hospiz- und Palliativkultur ein) Kürnach/Würzburg: Von bewundernswerter Großherzigkeit 24 (Große Anteilnahme der Caritas bei Beisetzung von Norbert Heilmann) Würzburg: „Experten fürs Leben“ auf Wanderschaft 25 (Ausstellung des Caritasverbands an verschiedenen Orten im Bistum zu sehen) Würzburg: Aids und Menschenwürde in Osteuropa 26 (Caritasvertreter aus Ukraine und Russland fordern Achtung der Menschenrechte) Würzburg: Leiharbeit begrenzen 27 (KAB: Aufschwung wird mit der Ausbeutung von Leiharbeitern bezahlt) Würzburg: Auf Konzertreise in Ostfriesland 27 (Mädchenkantorei des Würzburger Doms an der Nordsee unterwegs) Aktuelles Lexikon Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August 28 Buch-Tipp Würzburg: 600 Jahre theologische Lehre 29 (Neuerscheinung dokumentiert Dozenten und Graduierte an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg von 1402 bis 2002) Kurzmeldungen Würzburg/Dresden: 5000 Euro für verwüstetes Kloster Marienthal in Sachsen 30 Würzburg: Neues Halbjahresprogramm der Ehe- und Familienseelsorge 30 Würzburg: Schulstiftung gibt 10.000 Euro für Kleinbus des Vinzentinums 30 Würzburg: BDKJ-Team nahm am Würzburger Firmenlauf teil 31 Würzburg: 22 Absolventen als hauswirtschaftstechnische Helfer verabschiedet 31 Würzburg: Caritas-Abreißkalender 2011 erschienen 31 Würzburg/München: Radio-Morgenfeier mit Akademiedirektor Dr. Dvorak am 8. August 32 Würzburg/Rottenbauer: Namensvorschlag „Timmi“ macht Philipp zum Gewinner 32 Personalmeldungen Zeil am Main: Pfarrer i. R. Wilhelm Bub wird 85 Jahre alt 33 Würzburg/Kirchheim/Gaubüttelbrunn: Pater Johannes Neuner wird 75 Jahre alt 33 Rödelmaier: Pater Hermann Keul wird 75 Jahre alt 33 Würzburg: Drei Augustiner feiern 50. Professjubiläum 34 Würzburg: Domkapitular Warmuth Geistlicher Assistent des Diözesanrats 34 Nordheim/Fladungen: Pfarrer Neumann leitet Pfarreiengemeinschaft Fladungen-Nordheim 34 Würzburg/Kist: Jelonek auch Pfarrer von Kist mit Reichenberg, Pater Beck Pfarrvikar 35 Würzburg/Schweinfurt: Pfarrer Roland Breitenbach geht in den dauernden Ruhestand 35 Würzburg/Geldersheim: Monsignore Otto Josef Barth Priester der Diözese Würzburg 35 Würzburg/Schweinfurt: Pfarrer Leineweber Leiter der Gefängnisseelsorge 36 Würzburg: Stellvertretender Caritasdirektor Norbert Heilmann gestorben 36 Veranstaltungen Maria Vesperbild/Würzburg: Bischof Hofmann an Mariä Himmelfahrt in Maria Vesperbild 37 Würzburg: Würzburger Orgelsommer zur Apokalypse im Kiliansdom 37 Würzburg: Führung für Senioren im Museum am Dom 37 Würzburg: Führung durch Sonderausstellung im Museum am Dom 37 Würzburg: Märchen erzählen – Menschen verbinden 38 Würzburg/Walldürn: Frauenbund – Diözesanwallfahrt mit Weihbischof Boom nach Walldürn 38 Würzburg/Bad Königshofen: Wochenende für junge Witwen 38 Oberwerrn: Begleitung von schwerkranken Kindern und deren Familien 38 Vierzehnheiligen/Grafenrheinfeld: Volksmusik aus Unterfranken in Vierzehnheiligen 38 Internationale Ministrantenwallfahrt 2010 Unterwegs in die Ewige Stadt Rund 2000 Jugendliche aus dem Bistum Würzburg zur Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom aufgebrochen Würzburg/Rom (POW) Bei sommerlichen Temperaturen hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Sonntagnachmittag, 1. August, rund 2000 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Würzburg mit ihren Betreuern zur Internationalen Wallfahrt nach Rom ausgesandt. Dort werden sie am Montagvormittag gegen 10 Uhr erwartet. Die Wallfahrt steht unter dem Motto „Aus der wahren Quelle trinken“. Den Jugendlichen und jungen Erwachsenen rief der Bischof beim Gottesdienst im Kiliansdom zu: „Haltet die Augen des Herzens offen, denn nur dann könnt Ihr die Bedeutung entdecken, die hinter der äußeren Wirklichkeit liegt“. Rom führe die Welt wie ein Brennspiegel zusammen und lasse die Wurzeln der Kirche erleben, betonte der Bischof in seiner Predigt. Den Jugendlichen wünschte er, dass sie in der Ewigen Stadt eine junge Kirche repräsentierten und erlebten, vor der die Welt nur staunen könne: „Ihr habt als Minis eine besondere Ahnung davon, dass Gott ganz stark mit dem Leben jedes einzelnen zu tun hat.“ Er wünschte den jungen Wallfahrern, dass sie in den kommenden Tagen viel Freude erlebten, die sie dann zuhause mit neuer Kraft den Glauben bezeugen lasse. Ein gutes Stück Begeisterung war schon am Ende des Gottesdienstes spürbar: Mit donnerndem Applaus dankten die Minis dem Bischof für die aufmunternden Worte und den Reisesegen, dem Ministrantenreferenten Dirk Rudolph und seinem Team für die Organisation der Fahrt und der Aschaffenburger Band „Zeitzeichen“ für die musikalische Gestaltung. Nach dem Aussendungsgottesdienst starteten 32 Busse mit Minis und ihren Betreuern zur Fahrt nach Rom. Bischof Hofmann verabschiedete sich persönlich am Viehmarkt von den Reisenden und wünschte Ihnen eine gute Fahrt. Am Montagnachmittag und am Dienstag, 3. August, lernen die Ministranten die Stadt Rom kennen. Den Höhepunkt der Ministrantenwallfahrt bildet das internationale Programm am 3. und 4. August auf dem Petersplatz. Am Dienstag, 3. August, steht um 17 Uhr ein Jubiläumsgebet auf dem Petersplatz auf dem Programm, bei dem das 50-jährige Bestehen der internationalen Ministrantenvereinigung CIM (Coetus Internationalis Ministrantium), eines freiwilligen Zusammenschlusses Ehren- und Hauptamtlicher aus der europäischen Ministrantenpastoral, gefeiert wird. Am Mittwoch, 4. August, findet um 10 Uhr die Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz statt. Die über 53.000 Jungen und Mädchen aus 18 europäischen Ländern werden bereits ab 8.30 Uhr den Petersplatz mit ihren farbigen Pilgertüchern in ein buntes Tüchermeer verwandeln. Die insgesamt rund 45.000 Teilnehmer aus Deutschland sind an ihren cremefarbenen Tüchern zu erkennen. Das einzig weiße Halstuch mit dem CIM-Logo ist Papst Benedikt XVI. vorbehalten. Die Würzburger Ministranten werden im Übrigen an den rot-schwarzen Rangerhüten mit dem aufgestickten fliegenden Weihrauchfass zu erkennen sein. Eine Eucharistiefeier allein für die Würzburger Jugendlichen feiert Bischof Hofmann am Donnerstag, 5. August, um 17 Uhr in der Kirche San Ignazio zum Abschluss der Tage in Rom. Am Freitag heißt es dann, die Hotels zu räumen, ehe nach einer Abschiedstour durch Rom um 20 Uhr die Rückfahrt ansteht. In ihren Heimatgemeinden werden die jungen Pilger am Samstagvormittag, 7. August, erwartet. Begleitet werden die Jugendlichen aus dem Bistum Würzburg von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher und Ministrantenreferent Dirk Rudolph sowie mehreren Priestern, Jugendseelsorgern und Betreuern. Aktuelle Berichte zur Romwallfahrt, Bildergalerien sowie der Blog „Papst, Pizza, Petersdom“ von Markus Hauck von der Pressestelle des Ordinariats Würzburg (POW) finden Sie im Internet unter www.rom.bistum-wuerzburg.de. (42 Zeilen/3110/0990; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Bildergalerie abrufbar im Internet unter www.rom.bistum-wuerzburg.de „Verloren geht uns keiner“ 100 Busleiter betreuen bei Internationaler Minstrantenwallfahrt die Würzburger Ministranten – Interview mit Edwin Metzler über Aufgaben und Motivation Rom/Würzburg/Bad Kissingen (POW) Rund 100 Frauen und Männer betreuen als Busleiter die fast 2000 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Würzburg bei ihrer internationalen Wallfahrt in Rom. Sie kümmern sich um das Tagesprogramm der 32 Busgruppen und achten darauf, dass in den Menschenmassen der Ewigen Stadt keiner verloren geht. Einer von ihnen ist der 58-jährige Edwin Metzler aus Ramsthal im Landkreis Bad Kissingen. Er betreut Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft Saalethal. Im folgenden Interview erläutert er seine Aufgaben und seine Motivation. POW: Sie sind einer der rund 100 Busleiter. Welche Aufgaben haben Sie? Edwin Metzler: Zuallererst achte ich darauf, dass unsere Gruppe, die aus 65 Personen besteht, immer beisammen bleibt. Mit meiner Kollegin Rebekka Lang kümmere ich mich darum, dass die Teilnehmer alle wichtigen Informationen bekommen. Unterwegs habe ich die Sehenswürdigkeiten am Weg wie das Etschtal oder die Toscana vorgestellt. Hier in Rom habe ich das Organisatorische im Blick und sorge dafür, dass alles seinen geordneten Gang geht. Außerdem achte ich darauf, dass das antike, das kirchliche und weltstädtische Rom für die Jugendlichen erlebbar wird. POW: Was hat sie bewogen, diese Aufgabe zu übernehmen? Metzler. Ich war früher Kreisjugendring-Vorsitzender und habe außerdem 19 Mal als Pilger das Heilige Land besucht. Von daher bringe ich ein wenig Erfahrung mit. Ich habe mich als Soldat einst im Pfarrgemeinderat der Christkönigskirche im Lager Hammelburg engagiert und bin heute in der Kirchenverwaltung in Ramsthal aktiv. Mein Schwerpunkt liegt darauf, die Ministranten in unserer Pfarreiengemeinschaft zusammenzubringen. Da ist diese Romwallfahrt, die für mich auch eine Premiere ist, eine gute Gelegenheit. Außerdem habe ich keine Schwierigkeit damit, Verantwortung zu übernehmen. POW: Wie schaffen Sie es, dass alle Jugendlichen ihrer Gruppe immer zur rechten Zeit zusammenkommen? Metzler: Die Gruppe ist sehr diszipliniert und zuverlässig. Zum vereinbarten Zeitpunkt sind bisher immer alle am festen Treffpunkt. POW: Und wenn doch einmal einer verloren geht? Metzler: Jeder einzelne hat die Handynummer des Busleiters sowie die der Wallfahrtsleitung. Dort kann er anrufen und wir geben Anweisungen, wie es am schnellsten wieder zur Gruppe oder ins Hotel geht. Verloren geht uns sicher keiner. Die Organisation durch die Wallfahrtsleitung um Dirk Rudolph ist im Übrigen hervorragend. Als Soldat weiß ich genau, wovon ich spreche. Interview: Markus Hauck (POW) (30 Zeilen/3110/0998; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Den Papst und die Stadt Rom sehen“ Interview mit zwei jugendlichen Rompilgern über den Reiz der Internationalen Ministrantenwallfahrt und den Altardienst Rom/Würzburg/Eltmann (POW) Was sind das für junge Leute, die in Rom an der Internationalen Ministrantenwallfahrt teilnehmen? Im folgenden Gespräch erzählen Max Kundmüller (19) aus Eltmann und Franziska Jäckisch (17) aus Reckendorf, warum sie ministrieren und was den Reiz der Veranstaltung ausmacht. POW: Warum nehmt Ihr an der Ministrantenwallfahrt teil? Franziska Jäckisch: Man lernt hier jede Menge neue Leute kennen und auch die Stadt selbst hat ja wirklich so einiges zu bieten. Max Kundmüller: Ich finde Rom eine coole Stadt und außerdem freue ich mich, den Papst einmal aus der Nähe zu sehen. POW: Was macht für Euch den Reiz des Ministrierens aus? Max: Mir macht der Dienst selbst einfach viel Spaß. Wir sind eine tolle Gemeinschaft und unternehmen in der Freizeit viel. Franziska: Mitunter wird man ja schon schräg angeschaut, wenn man erzählt, was man in seiner Freizeit so macht. Ministrieren? Da denken viele, das sei langweilig, und man geht auch noch eine Verpflichtung ein. Aber wer selbst aktiv ist, weiß, wie viel man selbst davon profitiert. POW: Wie denkt Ihr über die negativen Schlagzeilen, die es in jüngster Zeit in Sachen Kirche gab? Franziska: Das ist sicherlich schlimm. Meinen Glauben aber erschüttert das nicht. Ich erlebe Kirche ganz anders. Hier und heute zum Beispiel. Max: Fehler und Versagen gibt es überall, wo Menschen sind, also auch in der Kirche. POW: Welche persönliche Hoffnung verbindet Ihr mit den Tagen hier in Rom? Max: Zum Beispiel die, dass wir morgen tatsächlich in den Petersdom dürfen (lacht). Franziska: Wir haben uns heute am Vormittag nämlich in die lange Schlange eingereiht. Und dann hieß es um 12 Uhr: Für den Rest des Tages bleibt der Dom geschlossen. Morgen probieren wir’s wieder. Interview: Markus Hauck (POW) (23 Zeilen/3110/1004; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Zweimal Glück für Bus 16 Bischof Dr. Friedhelm Hofmann führt eine Gruppe von 70 Ministranten durch den Petersdom und spendiert jedem ein Eis Rom/Würzburg/Elfershausen/Fuchsstadt (POW) Gleich zweimal Glück haben am Dienstagvormittag, 3. August, 70 Ministrantinnen und Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft Saalekreuz (Landkreis Bad Kissingen), aus Rothof (Landkreis Würzburg) und Würzburg bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom: Zum einen werden sie dafür ausgelost, von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann durch den Petersdom geführt zu werden. Zum anderen lädt der sie am Ende des Vormittags in eine Eisdiele in der Nähe des Petersplatzes ein, „wenn Ihr nichts dagegen habt“. „Es ist eine ziemlich coole Sache, vom Bischof persönlich durch den Petersdom geführt zu werden“, sagt der 15-jährige Simon Heger, der wie die anderen aus der Gruppe von der Größe des Gebäudes beeindruckt ist. Mit viel Detailwissen und spürbarer Begeisterung erklärt Bischof Hofmann Wichtiges zur Kirchen- und Kunstgeschichte, das mit der größten Kirche der Welt zusammenhängt. Die von Dekanatsjugendseelsorger Markus Schlereth geleitete Busgruppe 16 hat am Vortag bereits die Spanische Treppe, die Piazza Navona und den Trevi-Brunnen besichtigt. Jetzt steht das Zentrum der katholischen Welt auf dem Programm – wie dem Anschein nach bei vielen tausend anderen Ministranten auch. „Die Ministranten haben Rom fest in der Hand“, konstatiert der Bischof, ehe er nach ein paar Takten Smalltalk mit seiner Führung beginnt. Keine andere Kirche sei so lange wie der Petersdom: 186 Meter. So bedeutende Künstler wie Michelangelo, Bramante oder Raffael hätten bei seiner Errichtung mitgewirkt, erläutert der Bischof. Mehr als 60.000 Menschen fänden Platz in dem Gebäude, „so viele wie in einem Fußballstadion“. Auf eine eher unscheinbare rote Marmorplatte im Eingangsbereich weist Bischof Hofmann die Jugendlichen besonders hin. Sie stammt aus dem ersten Petersdom und sei historisch bedeutsam: „Auf diesem Stein wurde am 24. Dezember 800 Karl der Große zum Kaiser gesalbt.“ Immer wieder bringt der Bischof mit seinem Wissen die Gruppe zum Staunen. Der 29 Meter hohe Baldachin über dem zentralen Altar dürfte wohl so manchen heimischen Kirchturm überragen. Wie groß der Umfang jedes der vier Pfeiler ist, auf dem die große Kuppel trohnt, macht Bischof Hofmann mit einem Vergleich anschaulich: „71 Meter – das entspricht exakt der Breite der Eingangshalle, durch die wir vorhin gekommen sind.“ Für Schmunzeln sorgt der Hinweis auf den Altar in der Seitenkapelle des Domkapitels der Peterskirche: Wie der Taufstein in der Kapelle nebenan besteht er aus einer umgearbeiteten Renaissance-Badewanne aus rotem Porphyr. „Was beim Taufstein aber die wenigsten wissen: Darunter liegt Kaiser Otto II. begraben.“ Auch die Jugendlichen nutzen die Gelegenheit und stellen dem Bischof Fragen. Was er denn während der Wallfahrt so auf dem Programm stehen habe, will einer aus der Gruppe wissen. Er versuche, möglichst viele Gruppen zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, erläutert der Bischof. Ausführlich steht er einem Mädchen aus der Gruppe Rede und Antwort, die wissen möchte, warum Priester denn keine Freundin haben dürfen. „Sie sind mit der Gemeinde verheiratet. Das heißt aber nicht, dass die Kirche Familie nicht hoch schätzt – ganz im Gegenteil.“ Der spontane Besuch auf dem deutschen Friedhof Campo Santo Teutonica im Vatikan im Anschluss an die Führung im Petersdom muss ausfallen: Von den 45.000 deutschen Romwallfahrern scheinen zu viele die gleiche Idee gehabt zu haben. Trotz guten Zuredens durch den Bischof lassen die Schweizer Gardisten die Gruppe nicht passieren. Das alternative Programm kommt bei Lilli Hauck (14) aus Würzburg, Sandra Weippert (16) aus Rothof und den anderen Mitgliedern von Bus 16 bestens an: Der Bischof spendiert jedem ein leckeres italienisches Eis. „Rom ist wunderschön. Aber es ist so heiß hier“, konstatieren die beiden Mädchen. Am Mittwoch, 3. August, steht eine Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz auf dem Programm. Mehr als 53.000 Mädchen und Jungen aus 18 europäischen Ländern werden mit den bunten Halstüchern für ein farbenfrohes Bild sorgen. Die Teilnehmer aus Deutschland tragen cremefarbene Tücher, die rund 2000 Würzburger sind darüber hinaus an den roten Rangerhüten zu erkennen. (46 Zeilen/3110/0997; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Dem Papst ganz nahe 60 Ministranten aus dem Bistum Würzburg dürfen bei der Generalaudienz neben dem Papstpodium sitzen – Benedikt XVI. ermutigt Jugendliche, das wahre Glück zu finden Rom/Würzburg (POW) Das fügt sich für Pascal Riede (14) und Daniela Telkemeier (19) aus Hörstein bestens am Mittwochmorgen, 4. August: Obwohl sie den Petersplatz erst gegen 9 Uhr erreichen und dieser mit mehr als 53.000 Ministranten aus 20 europäischen Ländern schon prall gefüllt ist, entdecken sie ein paar freie Plätze: Ganz vorne links neben der Papsttribüne sind einige Stühle leer geblieben, und die Ordner von Schweizer Garde und Vatikanpolizei winken die Unterfranken durch. „Wir sind wirklich nur auf gut Glück mal hierher gelaufen“, sagt Daniela sichtlich überrascht. „Und jetzt sind wir wirklich ziemlich nah dran am Geschehen, ergänzt Pascal. Auf der gegenüberliegenden Seite, hinter den Reihen der Bischöfe, sitzt die offizielle Würzburger Delegation. Rund 60 Jugendliche aus dem Bistum haben es dem Ministrantenreferenten Dirk Rudolph zu verdanken, dass sie in so großer Zahl die begehrten Plätze einnehmen können. Am Montag hatte es ihm eine SMS verkündet: Für die deutschen Bistumsreferenten gebe es je 40 Plätze. Rudolph holt am Mittwochmorgen im Organisationszentrum der Internationalen Romwallfahrt unweit der Engelsbrücke die heiß begehrten Tickets ab. „So nah am Papst sein zu können und ihn live zu erleben, ist für die Jugendlichen eine großartige Sache.“ Dass sich ein paar mehr der Gruppe angeschlossen haben als Tickets vorhanden waren, stört da keinen. Nach dem Zufallsprinzip werden am Mittwochmorgen kurz nach sieben Uhr aus den rund 2000 Würzburger Ministranten diejenigen ausgewählt, die ganz nach vorne dürfen. Glück hat der, dessen Gruppenleiter sein Handy eingeschaltet hat und auch ran geht. Zum Beispiel die 12-köpfige Gruppe aus Leidersbach um Pastoralreferentin Stefanie Wich. Am Petersplatz müssen sich alle erst durch das Gedränge an den Sicherheitskontrollen zwängen, um zum Papstpodium vor der imposanten Eingangsfassade des Petersdoms zu gelangen. Mädchen nehmen einander an der Hand, um bloß nicht die bunt zusammengewürfelte Gruppe zu verlieren. Während eine Band mit Liedern die Minis auf dem Platz einzustimmen versucht, befestigen die Würzburger ihr großes Transparent mit der Aufschrift: „Ministranten Diözese Würzburg“ an der Absperrung. Jetzt wissen auch alle weit hinten auf dem Platz, wer alles weiter vorne sitzt. Entspannt nehmen sie so manche Wartezeit in Kauf. Die Fotoapparate werden nochmals getestet, damit sie auch funktionieren, wenn der Papst vorbeizieht. Von seinem Platz ganz nahe am Papstsitz winkt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann „seinen“ Ministranten zu, sichtlich erfreut darüber, dass so viele aus dem Bistum Würzburg vorne sitzen dürfen. Kurz nach 10 Uhr schwebt der große Hubschrauber heran, dreht eine Runde über den Platz und verschwindet dann hinter dem Petersdom. Kurz darauf kommt der offene Geländewagen mit dem Kennzeichen SCV 1 durch das Tor links neben dem Petersdom auf den Platz gefahren. „Benedetto“ skandieren die Minis immer wieder. Oben am Podium drängen sich die Jugendlichen an die Absperrung, um ihr persönliches Erinnerungsfoto von Benedikt XVI. zu schießen. „Er hat einen roten Hut auf – so wie wir“, raunen einige der Würzburger begeistert einander zu. Als der Papst auf dem Sessel Platz nimmt und den roten Sonnenhut gegen sein weißes Scheitelkäppchen getauscht hat, setzt sich auch die Menge und wird ruhig. Mit hörbarer Freude in der Stimme spricht Benedikt XVI. zu den jungen Leuten. Eigens für die Veranstaltung ist er von seinem Sommersitz Castel Gandolfo angereist. Über das weiße Halstuch, das ihm der Baseler Weihbischof Martin Gächter, Vorsitzender der Internationalen Ministrantenvereinigung CIM übereicht hat, freue er sich sehr. Es erinnere ihn an die Zeit, da er selbst noch Ministrant war, sagt der Papst auf Deutsch. Die meiste Zeit redet er in seiner Muttersprache, nicht zuletzt weil mehr als 45.000 Deutsche auf dem Platz lauschen. Im Blick auf die fünf Meter hohe Bronze-Statue des Ministranten-Heiligen Tarcisius, die ihm die Schweizer Ministranten geschenkt haben, ermahnt der Papst die Jugendlichen, ihre persönliche Freundschaft mit Jesus immer wieder zu erneuern. „Die Eucharistie ist ein kostbares Gut, ein Schatz von unermesslichem Wert“, betont der Papst. Mit ihrem Dienst am Altar trügen die Jugendlichen dazu bei, das Jesu Gegenwart bei den Menschen immer wieder neu erfahrbar wird. „Ihr leiht Jesus eure Herzen und eure Zeit. Er lässt euch dafür spüren, wo das wahre Glück zu finden ist.“ Wahre Nachfolge Christi bedeute nicht, wie Tarcisius zu Zeiten der Christenverfolgung als Märtyrer sterben zu müssen. Wichtig sei die Treue in den kleinen Dingen. „Gesegnete Tage und gute Heimkehr“ wünscht der Papst zum Ende seiner Ansprache, die nach Grußworten in mehr als 13 Sprachen mit dem Vaterunser auf Latein und dem päpstlichen Segen endet. Während die Ministrantinnen und Ministranten auf dem Petersplatz sich langsam auf den Weg in die Stadt oder in die Hotels machen, werden die Bischöfe zum Papst nach vorne gewunken. Der erste, der ein kurzes Gespräch mit Benedikt XVI. führen darf, ist Bischof Hofmann. Der rote Rangerhut, der in seinem Nacken baumelt, weist ihn als Würzburger Rompilger aus. Markus Hauck (POW) (56 Zeilen/3110/1008; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Mit dem Bischof mehr von Rom entdecken Ministranten aus Schweinfurt und Umgebung erkunden mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann das Pantheon in Rom – Beeindruckt vom Papst Rom/Schweinfurt/Würzburg (POW) Mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann öffnen sich Türen, die sonst verschlossen blieben: Diese Erfahrung machen am Donnerstag, 5. August, Ministrantinnen und Ministranten aus den Pfarreiengemeinschaften „Zu den Frankenaposteln im Maintal“ (Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld, Garstadt) und „Schweinfurt, Sankt Anton-Maria Hilf“. Exklusiv gelangt die über 60 Personen starke Gruppe in die kleine Sakramentskapelle des 23 vor Christus erbauten Pantheons. Dort zeigt der Bischof ihnen eines der sieben bedeutenden Marienbilder Roms, „wahrscheinlich das älteste der Stadt“ und betet mit ihnen ein Vaterunser und ein Ave Maria. „Wir wollen uns darauf besinnen, dass Christus unser Begleiter und unser Ziel ist.“ Beeindruckendes weiß der Bischof schon am Treffpunkt Piazza Navona zu erzählen. Nachdem er die Gruppen um Pfarrer Werner Kirchner (38 Personen) und Pastoralassistent Christof Gawronski (23 Personen) begrüßt und sich nach ihren bisherigen Eindrücken erkundigt hat, lässt er sie an seinem großen Detailwissen über Kunstwerke wie die von Bernini gestalteten Brunnen und den Platz selbst teilhaben. Mit Staunen nehmen die Jugendlichen zur Kenntnis, dass die ovale Fläche in der Antike ein Zirkus war, in dem Wagenrennen und – nach Flutung – auch Seeschlachten zur Belustigung von bis zu 30.000 Zuschauern stattfanden. Beim Gang durch die Innenstadt berichten die Jugendlichen von den vielfältigen Eindrücken, die sie in den vergangenen Tagen schon gewonnen haben. „Am meisten hat mich die Papstaudienz beeindruckt“, erzählt die 13-jährige Sophia Harth aus Garstadt. Benedikt XVI. einmal aus der Nähe zu erleben und mit so vielen anderen jungen Leuten auf dem Petersplatz zu sein, das sei schon ein einmaliges Gefühl. Jule Treuting (13) aus Bergrheinfeld zeigt sich noch immer tief beeindruckt vom Petersdom und antiken Stätten wie dem Kolosseum. „Unglaublich, wie groß damals schon die Bauwerke waren und wie alt sie heute sind.“ Bischof Hofmann erläutert den Jugendlichen, dass das Pantheon als Rundtempel einst für die römischen Gottheiten erbaut wurde und nur ein Fenster besitzt: eine große Öffnung in der Kuppel. „Dass dieses Gebäude 43,5 Meter hoch und genauso breit ist, wusste man beim Erbauen des Kölner Doms. Deswegen würde das Pantheon exakt in die Vierung der Kathedrale hineinpassen.“ In der kleinen Sakramentskapelle, fern vom touristischen Trubel der in der großen Halle des Pantheons herrscht, zeigt der Bischof das auf eine Holztafel gemalte Bild der Gottesmutter, das Jesus auf ihrem Schoß sitzend zeigt. Der Legende nach geht die Darstellung auf den Evangelisten Lukas zurück. „Zwei italienische Könige sind hier beerdigt – und der große Künstler Raffael“, sagt Bischof Hofmann beim Rückweg durch den großen Rundbau nach draußen.  Ein paar Schritte vom Pantheon führt der Bischof dann die Gruppe in die einzige im gotischen Stil erbaute Kirche Roms: Santa Maria sopra Minerva. Sie wurde über einem ehemaligen heidnischen Heiligtum errichtet. „Im Altar ist die heilige Katharina von Siena beerdigt. Ihr ist es zu verdanken, dass der Papst wieder aus Avignon nach Rom zurückkehrte“, weiß er zu berichten. Sebastian Döpfert (14) aus Garstadt ist beeindruckt, wie groß die Kirche ist. Der Bischof stimmt ihm zu: Es ist noch lange nicht die größte Kirche in Rom, aber so mancher deutsche Dom ist deutlich kleiner.“ Ausgelassene Freude kommt auf, als der Bischof nach dem Verlassen der Kirche schelmisch fragt, ob die Ministranten etwas dagegen hätten, wenn er ihnen ein Eis spendierte. Etwas überfordert wirkt nur der Mann hinterm Tresen der geräumigen Eisdiele: 60 Portionen auf einen Schlag verkauft er offensichtlich nicht alle Tage. Die Jugendlichen nehmen die Wartezeit gelassen und erzählen von ihren Eindrücken: Von der Fahrt nach Castel Gandolfo, vom Baden im Albaner See und davon, dass der Papst sich wirklich sehr darüber gefreut habe, über 53.000 Ministranten aus mehr als 20 Ländern begrüßen zu können. „Wir freuen uns heute Abend auf den Gottesdienst mit dem Bischof. Morgen lassen wir dann den Romaufenthalt mit einem entspannten Programm ausklingen, bevor es wieder nach Hause geht“, erzählt Pfarrer Kirchner. Shopping, antikes Rom oder noch ein paar Kirchen – jeder entscheide nach seinem Geschmack. „Und wenn es heute Abend noch so heiß sein sollte wie gestern, werden vermutlich wieder einige den Brunnen vor dem Hotel zum Planschbecken umfunktionieren“, berichtet er mit einem Schmunzeln. mh (POW) (49 Zeilen/3210/1013; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Weil’s einfach nur Spaß macht!“ Gruppe aus dem Erzbistum Paderborn bei Würzburger Ministranten Rom/Würzburg/Paderborn (POW) Sie tragen rote Rangerhüte mit der Aufschrift: „Minis Diözese Würzburg“, aber schwenken auf dem Petersplatz statt der Bayern- oder Frankenfahne die des Landes Nordrhein-Westfalen. Das alles hat so seine Richtigkeit: Die 29 Ministranten und ihre Betreuer aus Nierheim im Erzbistum Paderborn gehören zur Würzburger Reisegruppe. Wie bereits 2006 sind sie lieber bei den Unterfranken mitgefahren statt bei ihrem angestammten Erzbistum. „Wir finden es einfach Klasse, dass bei Euch schon Leute ab 13 mitfahren dürfen. Bei uns liegt die Altersgrenze bei 16 Jahren“, erzählt Norbert Schumacher, der die Gruppe begleitet. Das sei wenig passend, da kaum jemand lange genug ministriere, um dann noch mitfahren zu dürfen. Vor vier Jahren sei er beim Surfen im Internet auf das Angebot des Würzburger Ministrantenreferats gestoßen. Damals fuhren 23 Paderborner bei den Würzburgern mit. Die Steigerung der Teilnehmerzahlen erklärt sich Michaela Brakhale so: „Weil’s einfach nur Spaß macht.“ Schade sei nur, dass der Pastor krankheitsbedingt nicht habe mitfahren können. Diesmal teilt sich die Gruppe den Bus mit Jugendlichen aus Großeibstadt und Kleineibstadt im Grabfeld. Das Klima sei bestens. Und auch mit dem fränkischen Zungenschlag hätten die Gäste keine Schwierigkeit. „Der Dialekt ist verständlich“, sagt Schumacher zur allgemeinen Erheiterung. „Noch was: Aus Nierheim kommt der kleinste Käse Deutschlands. Der passt hervorragend zum Frankenwein.“ mh (POW) (16 Zeilen/3110/1005; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet La-Ola-Wellen und „Friedhelm Hofmann“-Rufe Gottesdienst der Würzburger Pilger in der römischen Kirche San Ignazio ein wahres Glaubensfest – Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ruft Jugendliche auf, den Glauben auch außerhalb des Altardiensts tatkräftig zu bekennen Rom/Würzburg (POW) Beim Abschlussgottesdienst für die Teilnehmer der Internationalen Romwallfahrt der Ministranten aus dem Bistum Würzburg hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Donnerstagabend, 5. August, die rund 2000 Jugendlichen dazu aufgerufen, ihren Glauben auch außerhalb des Gottesdienstes zu bekennen und sich für die Schwachen und Benachteiligten einzusetzen. „Es macht Mut, so viele Menschen wie Euch zu sehen, die durch ihren Dienst am Altar regelmäßig die Chance haben, vom Wasser des Lebens zu kosten und zu erfahren: Jesus ist mitten unter uns“, sagte der Bischof. Ausdrücklich dankte er den jugendlichen Wallfahrern für ihre Teilnahme und ihr Engagement in der Pfarrei. Die Begeisterung der Wallfahrer über die Erlebnisse der vergangenen Tage brach am Ende des Gottesdiensts in der Kirche San Ignazio in minutenlangem tosendem Beifall, La-Ola-Wellen und „Friedhelm Hofmann“- und „Würzburg“-Rufen aus den Jugendlichen heraus. Der gemeinsame Gottesdienst der Würzburger Pilger bildete den offiziellen Abschluss der Internationalen Wallfahrt in Rom. Am Freitagabend, 6. August, werden sich 32 Busse auf den Heimweg in alle Regionen des Bistums machen. In ihren Heimatgemeinden werden die Würzburger Romwallfahrer am Samstagvormittag, 6. August, erwartet. In der Jesuitenkirche San Ignazio, unweit des Pantheons, verwies der Bischof in seiner Predigt darauf, dass der heilige Ignatius von Loyola, der ursprünglich Soldat war, nach einer Verwundung eher durch Zufall mit der Lektüre der Heiligen Schrift begonnen und entdeckt habe: Hier ist etwas, das mein Leben wirklich reicher macht und nicht nur oberflächliche Unterhaltung bietet. „Gottes Nähe ist kein Trostpflästerchen, das irgendjemand erfunden hat. Er ist wirklich bei uns.“  Es sei nicht immer einfach, für diese Wahrheit einzustehen. „Begnügen wir uns nicht mit dem Blick auf die Welt von außen“, rief der Bischof den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu. Wenn die Ministrantinnen und Ministranten in ihrem Alltag ihren Glauben durch ihren Umgang mit den Mitmenschen bekennen, werde die Kirche nach den Krisen der vergangenen Zeit wieder neuen Glanz bekommen. „Ich wünsche Euch, dass Ihr die Erfahrung macht: Durch die Liebe Christi steht uns die Welt und die Zukunft offen“, sagte der Bischof zum Schluss seiner Predigt, für die er spontanen Applaus bekam. Großen Dank zollte der Bischof nach dem Schluss- und Reisesegen dem Minstrantenreferenten Dirk Rudolph für Planung und Durchführung der Großveranstaltung. Den großen Applaus der Würzburger gab der Ministrantenreferent an alle weiter, die mit zum Gelingen beitrugen: Reiseveranstalter, Busleiter, Pfarreiverantwortliche, Sanitäter, der mitreisende Arzt „sowie jeden einzelnen Teilnehmer“.  Die spontan für den Gottesdienst zusammengestellte Band, in der unter anderem Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher sowie die Kapläne Christoph Schnellbacher und Christian Kern mitwirkten, spielte nach dem Segen über 30 Minuten, ehe die begeistert mitsingenden und mitklatschenden Romwallfahrer tatsächlich die Kirche verließen, um ein letztes Mal bei dieser Reise die römische Abendluft zu genießen. mh (POW) (34 Zeilen/3210/1020; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Bildergalerie abrufbar im Internet Bleibende Eindrücke im Gepäck Internationale Romwallfahrt begeistert 2000 Würzburger Ministrantinnen und Ministranten – Papst Benedikt XVI. ganz aus der Nähe gesehen Rom/Würzburg (POW) Zehntausende von jungen Menschen aus aller Welt auf dem Petersplatz, ein Papst, der glänzend aufgelegt war, und ein Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, der viel Zeit für seine Würzburger hatte und sich als profunder Romkenner zeigte: Jede Menge positive Erlebnisse im Gepäck haben die rund 2000 Ministrantinnen und Ministranten, die am Samstag, 7. August, von der Internationalen Romwallfahrt der Ministranten in ihren Heimatgemeinden zurückerwartet werden. Höhepunkte der Wallfahrt, die am Sonntag, 1. August, mit dem Aussendungsgottesdienst im Würzburger Kiliansdom begann, waren neben der Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz ein gemeinsames Abendgebet aus Anlass des 50. Jubiläums der Internationalen Ministrantenvereinigung CIM (Coetus Internationalis Ministrantium) sowie der Abschlussgottesdienst, den die Würzburger am Donnerstagabend, 5. August, in der Jesuitenkirche San Ignazio mit Bischof Hofmann feierten. Ihren Dank und ihre Begeisterung brachten die Jugendlichen am Ende des Abschlussgottesdienstes mit La-Ola-Wellen, tosendem Beifall und „Friedhelm Hofmann“-Rufen zum Ausdruck. Insgesamt nahmen an der Großveranstaltung im Zentrum der katholischen Kirche 53.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus 20 europäischen Ländern teil. Ausdrücklich dankte der Bischof zum Ende der gemeinsamen Tage in Rom den Jugendlichen für ihren wichtigen und wertvollen Dienst. Er rief die jungen Leute dazu auf, sich an ihrem Glauben zu freuen und diese Freude auszukosten. „Gott ist uns nahe, gerade dann, wenn wir seine Hilfe brauchen.“ Ein sehr positives Fazit der Tage in Rom zogen Ministrantenreferent Dirk Rudolph, Religionslehrer i. K. Matthias Otto und Pfarrer Peter Göttke von der Würzburger Wallfahrtsleitung sowie Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher. Bei der Größe der Würzburger Wallfahrt – 32 Busse, 2000 Teilnehmer und zwölf Hotels – sei die teils knifflige Organisation in Rom gut gelungen. Besonders habe es die Verantwortlichen gefreut, dass viele Ministranten aus dem Bistum Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz ganz aus der Nähe erleben konnten. Die Stimmung sei an allen Tagen sehr gut und entspannt gewesen, die Teilnehmer „rundum zufrieden“. Den Jugendlichen und jungen Erwachsenen hätten das Gemeinschaftserlebnis, die große Audienz beim Papst, die beiden Gottesdienste mit dem Bischof sowie die vielen Facetten der Weltstadt Rom besonders gefallen. „Bei der nächsten Internationalen Ministrantenwallfahrt, die voraussichtlich 2015 stattfindet, wird das Bistum Würzburg wieder vertreten sein“, sagte Rudolph. Einiges während der Tage in Rom zu tun hatten „Diözesan-Ministrantenarzt“ und Allgemeinmediziner Ralf Illinger (36), der bereits zum zweiten Mal mit den Würzburgern auf Wallfahrt war, und sein Team aus sechs Sanitätern, die wie er ehrenamtlich Dienst leisteten. „Das Spektrum reichte von Magenkrämpfen über Mandelentzündungen, Mückenstiche und Durchfall bis hin zu Kreislaufproblemen einiger Jugendlicher.“ Ein Teilnehmer zog sich eine Platzwunde am Kopf zu und musste im Krankenhaus genäht werden. „Die rund 100 Busleiter sowie die Sanitäter haben vieles aufgefangen und mich nur bei schlimmeren Verletzungen gerufen. Bei 2000 Teilnehmern sei die ärztliche Bilanz insgesamt sehr positiv: „Die Jugendlichen haben bei der großen römischen Hitze viel Wasser getrunken und immer ihre Hüte als Sonnenschutz getragen.“ Besonders in Erinnerung bleiben werden zahlreichen Jugendlichen die Führungen durch ausgewählte Kirchen und über die wichtigen Plätze Roms: Bischof Hofmann erläuterte einer Gruppe mit viel Fachkenntnis Bau- und Kunstgeschichte des Petersdoms. Einer anderen ermöglichte er dank seiner Beziehungen einen Blick auf die der Allgemeinheit nicht zugängliche Sakramentskapelle im Inneren des Pantheons. Dort ist das älteste bekannte Marienbild Roms zu sehen.  Berichte über die Tage in Rom, Interviews mit Teilnehmern, Bischof Hofmann sowie den Blog von POW-Redakteur Markus Hauck gibt es zusammen mit Bildern von der Reise im Internet unter www.rom.bistum-wuerzburg.de. (45 Zeilen/3210/1021; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet  „Erfahren, was Glaube bedeutet“ Interview mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zum Abschluss der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom – „Wichtige Säule der kirchlichen Jugendarbeit“ Rom/Würzburg (POW) Rund 2000 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Würzburg und deren Begleiter haben in der ersten Augustwoche mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann an der Internationalen Ministrantenwallfahrt 2010 in Rom teilgenommen. Am Ende der Wallfahrt hofft der Bischof, dass die Jugendlichen ihren Glauben zuhause mit neuer Freude und neuem Selbstbewusstsein leben. Im folgenden Interview zieht er eine erste Bilanz der Tage in Rom. POW: Herr Bischof, die Internationale Ministrantenwallfahrt in Rom liegt hinter Ihnen. Was hat Sie besonders beeindruckt? Bischof Dr. Friedhelm Hofmann: Die Begegnung mit dem Papst war eine anrührende Feier. Man konnte erleben, dass die Ministrantinnen und Ministranten, obwohl sie in sehr großer Zahl anwesend waren, sehr ruhig und diszipliniert waren und mit großer Konzentration zugehört haben. Benedikt XVI. hat es sehr gut verstanden, das Vorbild des heiligen Tarcisius mit dem Leben der Jugendlichen von heute in Verbindung zu bringen und Ihnen die große Bedeutung des Ministrantendiensts zu erläutern. POW: Wie haben Sie persönlich den Papst bei der Generalaudienz wahrgenommen? Bischof Hofmann: Ich war erstaunt, dass der Papst in seiner Frische und Klarheit die unterschiedlichsten Sprachen wiedergeben konnte. Er hat sich nicht nur der deutschen Mehrheit von 45.000 Ministrantinnen und Ministranten ausführlich zugewandt, sondern sich auch darum gekümmert, dass die kleinen Gruppen wie Ungarn und Kroaten nicht vergessen werden. Das hat mich beeindruckt.  POW: Was fasziniert die Jugendlichen hier in Rom an Papst und katholischer Kirche? Bischof Hofmann: Ich glaube, der Spruch „Zurück zu den Quellen“ ist in dieser Stadt auch für junge Leute nachvollziehbar. Hier kann man durch die vielen Gebäude und Denkmäler aus unterschiedlichen Epochen Geschichte anschaulich machen und erleben. Und durch den Papst wird die Kontinuität der Kirche spürbar, weil er der Nachfolger des heiligen Petrus ist. POW: Im Bistum Würzburg gibt es mehr als 17.000 Ministrantinnen und Ministranten. 2000 waren diese Tage mit in Rom. Welche Rolle spielen diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Zukunft der Kirche von Würzburg? Bischof Hofmann: Sie haben eine sehr wichtige Aufgabe. Denn sie tragen gleichsam die Gemeinde aus den Kirchenbänken mit hin zum Altar. Die Ministrantenarbeit ist neben der Chorarbeit eine tragende Säule des kirchlichen Engagements für die Jugend. Ich glaube, dass wir auf diese Weise junge Menschen an die Kirche binden können, weil sie durch ihr aktives Tun erfahren, was Glaube bedeutet.  POW: Was sollten die Ministranten aus dem Bistum Würzburg als bleibenden Eindruck mit in ihre Pfarreiengemeinschaften hineintragen? Bischof Hofmann: Sie sollen das Erlebnis mitnehmen: Wir sind nicht ein paar wenige, sondern wir sind eine große Gemeinschaft. Der Glaube an Gott verbindet die Menschen über Landes- und Sprachgrenzen hinweg. Und wir können miteinander wirklich etwas zum Aufbau der Kirche beitragen. Wir sind wichtig, man braucht uns. Wir können durch unseren Einsatz einen Weg für unser Leben finden, der auch wirklich zum wahren Glück führt. Das haben die Jugendlichen in den vergangenen Tagen auf eine erfrischende und jugendgemäße Art erleben dürfen. POW: Sie haben in den vergangenen Wochen die Kiliani-Wallfahrtswoche und jetzt die große Internationale Ministrantenwallfahrt erlebt. Dazwischen hatten sie zahlreiche weitere Termine. Wo und wie machen Sie in den kommenden Wochen Urlaub? Bischof Hofmann: Ich werde sicherlich nach den Tagen in Rom einige Tage aus Würzburg wegfahren, Ferien machen und versuchen, all die Eindrücke zu verarbeiten. Unter anderem werde ich mir Gedanken darüber machen, wie wir es in Zukunft schaffen, die Kinder und Jugendlichen besser zu erreichen, als es im Augenblick geschieht. Derzeit habe ich deswegen mehrere Projekte in Planung. Genaues werde ich zum gegebenen Zeitpunkt verraten.  (45 Zeilen/3210/1012; E-Mail voraus) Interview: Markus Hauck (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Gute Nachrichten Sternsinger sammeln fast 1,3 Millionen Euro Erneut eindrucksvolle Spendenbereitschaft für Kinder in Not im Jahr 2010 im Bistum Würzburg – In 724 Gemeinden unterwegs – Endergebnis liegt vor Würzburg/Aachen (POW) Die rund 8500 Sternsingerinnen und Sternsinger in der Diözese Würzburg haben bei der Dreikönigsaktion 2010 wieder einen beeindruckenden Erfolg und das zweithöchste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Genau 1.292.940,29 Euro brachten die Kinder und Jugendlichen in 724 Gemeinden des Kiliansbistums an den Tagen um Dreikönig 2010 zusammen, teilte das Kindermissionswerk in Aachen am Donnerstag, 4. August, mit. Die Würzburger steigerten das Ergebnis damit um über 63.000 Euro im Vergleich zum Jahr 2009. Damals kamen 1.229.391,72 Euro zusammen. Das bisherige Rekordergebnis des Jahres 2005 mit über 1,7 Millionen Euro im Bistum Würzburg liegt in der Tsunami-Katastrophe in den Ländern Südostasiens begründet. Bundesweit trugen die 500.000 Mädchen und Jungen zu Jahresbeginn rund 40,6 Millionen Euro für benachteiligte Kinder in aller Welt zusammen. Im vergangenen Jahr waren es bundesweit rund 39,6 Millionen Euro. Die an der 52. Aktion Dreikönigssingen beteiligten Gruppen in 11.853 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten erzielten damit das zweithöchste Ergebnis seit dem Start ihrer Aktion 1959. Ein höheres Ergebnis gab es nur im Jahr 2005 vor dem Hintergrund des Tsunamis. Die Träger der Aktion, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), können mit den 40,6 Millionen Euro rund 2400 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann freute sich in Rom, wo er derzeit an der Ministrantenwallfahrt teilnimmt, über das eindrucksvolle Spendenergebnis und lobte das große Engagement der Sternsinger für Kinder in Not. In den kalten Wintertagen 2010 seien die Mädchen und Jungen für Christus durch die Straßen gezogen, hätten die Frohe Botschaft verkündet und für Kinder und Jugendliche vor allem im Senegal gesammelt. „Es ist unglaublich, was Kinder bewegen können! Die Sternsinger haben gezeigt, wie stark sie gemeinsam sind“, sagte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, in Aachen. Der Bundespräses des BDKJ, Pfarrer Simon Rapp, ergänzte: „Wir, vor allem aber unsere Projektpartner sind für den Einsatz der Mädchen und Jungen, der Betreuerinnen und Betreuer in den Gemeinden und Verbänden sehr dankbar.“ Beide unterstrichen, dass nicht zuletzt auch den Spenderinnen und Spendern, die trotz der Wirtschaftskrise den Einsatz der Sternsinger großartig unterstützt haben, besonders gedankt werden muss. Im aktuell erscheinenden Rechenschaftsbericht zur Aktion Dreikönigssingen weist das Kindermissionswerk für das Jahr 2009 die Förderung von 2383 Projekten in 110 Ländern aus. Dass Bildung weiterhin der Schlüssel für die Zukunft der Mädchen und Jungen in den ärmeren Ländern ist, zeigt sich auch bei der Mittelvergabe: 1109 der geförderten Projekte haben den Schwerpunkt Bildung. Darüber hinaus wurden unter anderem 491 Projekte für soziale Integration und Rehabilitation, 331 Projekte für pastorale Aufgaben, 238 Gesundheitsprojekte, 184 Maßnahmen zur Ernährungssicherung, 25 Nothilfeprojekte und fünf sonstige Bereiche gefördert. Seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.sternsinger.de. bs (POW) (37 Zeilen/3210/1010; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Über eine Million Euro für Missio Relativ stabiles Ergebnis im Bistum Würzburg für Hilfswerk Missio Würzburg (POW) Die Katholiken im Bistum Würzburg haben das Internationale Katholische Missionswerk Missio im Jahr 2009 mit 1,031 Millionen Euro unterstützt; im Jahr 2008 waren es 1,055 Millionen Euro. „Rückläufige Kollekten konnten durch einen Anstieg der Spenden fast ausgeglichen werden. Die Aus- und Weiterbildung von Priestern, Ordensleuten und Laien in den ärmsten Ländern der Erde, die Missio besonders fördert, entspricht einem wichtigen Anliegen der Diözese Würzburg“, erklärte Domkapitular Christoph Warmuth, Missio-Diözesandirektor im Bistum Würzburg, am Freitag, 6. August, anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2009. „Im Namen unserer Partner danken wir für die große Solidarität mit den Anliegen der Weltkirche in der Diözese Würzburg. Sie ermöglicht, dass sich gut ausgebildete Frauen und Männer der Kirche in den Ländern des Südens für Menschenwürde und einen lebendigen Glauben einsetzen“, sagte Missio-Präsident Augustinerpater Eric Englert. Insgesamt nahm Missio im vergangenen Jahr 73,54 Millionen Euro ein. Damit hat das Hilfswerk mit Sitz in Aachen und München sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 4,89 Prozent gesteigert und konnte kirchliche Projekte in 90 Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens fördern. Mit der Vergabe des Spendensiegels an Missio bescheinigte das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) größtmögliche Wirksamkeit bei der Verwendung von Spenden, angemessene Verwaltungskosten und seriöse Öffentlichkeitsarbeit. Die korrekte Verwendung der Gelder wird in Aachen und in München durch den Missio-Verwaltungs- beziehungsweise Zentralrat, von internen Kontrollgremien und unabhängigen Wirtschaftsprüfern gesichert. Der Jahresbericht 2009 ist ab sofort bei Missio erhältlich. Er steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen im Internet unter www.missio.de. Das Internationale Katholische Missionswerk Missio unterstützt die katholische Kirche in mehr als 90 Partnerländern in Afrika, Asien und Ozeanien vor allem durch die Ausbildung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem finanziert das Werk den Aufbau kirchlicher Infrastrukturen, damit Menschen sich treffen und ihren Glauben miteinander teilen können. Bundesweit unterstützen rund 300.000 Mitglieder das Missionswerk. Zum Grundauftrag von Missio gehören qualifizierte Bildungs- und Informationsangebote zu weltkirchlichen Fragen in Deutschland. (27 Zeilen/3210/1023; E-Mail voraus) Berichte 30.000 Euro Soforthilfe Diözese Würzburg unterstützt Opfer in Pakistan und Russland Würzburg (POW) Die Diözese Würzburg stellt 20.000 Euro als Soforthilfe für die Flutopfer in Pakistan und 10.000 Euro für die Opfer der Waldbrände in Russland bereit. Die Mittel werden aus dem Katastrophenfonds des Bistums genommen und an Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, weitergegeben, teilten Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Montag, 9. August, mit. Die Nothilfeteams der Caritas schätzen die Lage in Pakistan als besorgniserregend ein. Besonders erschwert wird die Katastrophenhilfe durch die außerordentlich instabile Sicherheitslage und die gewaltigen Dimensionen der Überschwemmungen, der größten Flut, die es jemals in Pakistan gegeben hat. Die rund 150 Katastrophenhelfer der Caritas Pakistan versorgen besonders schwer betroffene Familien mit Nothilfen wie Lebensmitteln, Notzelten, Trinkwasser, Wasserentkeimungstabletten, Moskitonetzen und Hygieneartikeln; Gesundheitsteams der Caritas behandeln zur Zeit etwa 3000 Menschen, die verletzt oder auf ärztliche Hilfe angewiesen sind. Eric Dayal, Nothilfe-Experte der Caritas Pakistan, berichtete aus den von ihm besuchten Regionen, dass ein Großteil der Häuser von den Wassermassen zerstört wurde und die Betroffenen in höher gelegene Stellen der Städte und Dörfer flüchten mussten. Die Befürchtung der Helfer, dass in den stehenden Gewässern Seuchen ausbrechen könnten, steige weiter an. Durchfall und Hautausschläge häuften sich. Nach wie vor seien es aber vor allem Verletzungen, die behandelt werden müssten. Die Caritas hat medizinische Gesundheitsposten eingerichtet, in denen Verletzte versorgt werden und Impfungen vorgenommen werden können. Die Mitarbeiter besorgen Medikamente und medizinisches Gerät in Absprache mit den Behörden vor Ort. Caritas geht davon aus, dass die Menschen länger auf Hilfe angewiesen sein werden, da große Teile der landwirtschaftlich genutzten Flächen so schwer überflutet sind, dass das Ackerland in absehbarer Zeit keine Ernte mehr erbringen wird. In Russland sind nach extremer Hitze und Trockenheit Tausende von Waldbränden ausgebrochen. Caritas Moskau hat Kontakt zu allen Pfarrgemeinden in den betroffenen Regionen aufgenommen, um den exakten Hilfsbedarf zu ermitteln. Geplante Einsatzgebiete für den Wiederaufbau sind die Bezirke Wladimir und Iwanowsk. Die Caritas in Saratow verteilt Lebensmittel. In Wladimir, wo ein Großteil der obdachlos Gewordenen bei Verwandten untergekommen ist, konnten 51 Personen in einer Schule untergebracht werden. Dort sorgt sich Caritas um die Versorgung. In allen Regionen sind vor allem ältere Menschen betroffen, da der Großteil der jungen Bevölkerung ins Ausland und die russischen Metropolen abgewandert ist. Noch immer fehlt es an Medikamenten für Asthmakranke und Menschen, die unter der stark schadstoffbelasteten Luft leiden. Die russischen Caritasverbände verteilen in den Regionen Woronesch und Saratow an obdachlos gewordene Bewohner in einem ersten Schritt Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel. Langfristig ist geplant, Wohnhäuser wieder aufzubauen sowie Betroffenen Möbel und Hausrat zu ersetzen. Aufgrund des Ausmaßes der beiden Katastrophen ruft Caritas international dringend zu Spenden auf. Spenden mit den Stichworten „Fluthilfe Pakistan“ und „Waldbrände Russland“ an: Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, Bankleitzahl 66020500, oder online unter www.caritas-international.de. (37 Zeilen/3210/1024; E-Mail voraus) Juliusspital übernimmt Vogelsburg Augustinusschwestern übergeben Klosteranlage und Weinberge an der Volkacher Mainschleife zum 1. Januar 2011 an die Würzburger Stiftung Volkach/Würzburg (POW) Die Gemeinschaft der Augustinusschwestern übergibt zum 1. Januar 2011 die Vogelsburg an der Mainschleife bei Volkach an die Stiftung Juliusspital Würzburg. Das gaben die Priorin der Augustinusschwestern, Schwester Hedwig Mayer, und der Oberpflegamtsdirektor des Würzburger Juliusspitals, Walter Herberth, am Freitag, 6. August, bei einer Pressekonferenz auf der Vogelsburg im Landkreis Kitzingen bekannt. „Unser Anliegen ist es, die Vogelsburg als erkennbare Einheit – als Ort der Spiritualität, der Begegnung und des ökologischen Weinbaus – zu erhalten“, sagte Mayer. Die Klosteranlage mit Kirche, Konventbau, Gaststätte, Garten und Weinbergen umfasst insgesamt rund fünf Hektar. Einen Kaufpreis gaben die beiden Vertragspartner nicht an. Als Gründe für den Verkauf nannte die Priorin die Altersstruktur der Frauengemeinschaft auf der Vogelsburg, deren Durchschnitt bei 73,2 Jahren liege, und den fehlenden Nachwuchs. Von den fünf Augustinusschwestern auf der Vogelsburg seien zwei 67 Jahre alt, die anderen 68, 80 und 84 Jahre. „Als ich vor 37 Jahren auf die Vogelsburg kam, waren wir zwölf Schwestern“, berichtete die Priorin, deren Hauptaugenmerk dem ökologischen Weinbau gilt. Seit 2007 hätten die Schwestern überlegt, wie es mit der Vogelsburg weitergehen könne. Nachdem alle angefragten Ordensgemeinschaften eine Übernahme abgelehnt hätten, sei man Ende 2009 auf die Leitung der Stiftung Juliusspital zugegangen und habe nach der Bereitschaft zur Übernahme gefragt. Am 2. August 2010 stimmte schließlich der Schwesternrat der Augustinusschwestern dem gemeinsam erarbeiteten Überlassungsvertrag zu. Das Oberpflegamt des Juliusspitals unter Vorsitz von Oberpflegamtsdirektor Herberth stimmte dem Vertrag am 4. August zu. Die notarielle Beurkundung des Übergabevertrags erfolgte am 5. August. Das Juliusspital wird nach Angaben des Oberpflegamtsdirektors den von den Augustinusschwestern geprägten Geist an diesem historisch, kulturell und landschaftlich besonderen Ort bewahren. „Die Stiftung Juliusspital wird die Vogelsburg als erkennbare Einheit, als Ort der Spiritualität und der Begegnung erhalten, insbesondere auch durch Erhaltung der Gebäude und Fortführung einer lebendigen Liturgie in der Kirche Mariä Schutz.“ Zusätzlich habe sich das Juliusspital verpflichtet, den auf der Vogelsburg lebenden fünf Augustinusschwestern ein Wohnrecht auf Lebenszeit im Konventbau einzuräumen und sie bei Pflegebedürftigkeit zu versorgen. Für die langfristige Nutzung der Vogelsburg werde in nächster Zeit ein Konzept erarbeitet und die Anlage saniert. „Die Weinberge der Lage Vogelsburger Pforte mit einer Fläche von zwei Hektar werden wir ökologisch in Eigenregie bewirtschaften“, unterstrich Herberth. Bestehende Arbeitsverträge der über 15 Mitarbeiter würden fortgesetzt. Für die Augustinusschwestern ist die Übergabe mit Abschied und Trauer verbunden. „Ich konnte mir 2007 innerlich noch nicht vorstellen, dass wir die Vogelsburg abgeben“, sagte Priorin Mayer. Auch künftig wolle sie gerne im Weinberg mithelfen. Die Schwestern sollten sich weiter auf der Vogelsburg wohlfühlen, unterstrich Oberpflegamtsdirektor Herberth. „Die Gottesdienste sollen unverändert stattfinden und spirituelle Angebote mit den Schwestern ermöglicht werden.“ Die Trauben würden bereits in diesem Herbst vom Juliusspital eingebracht und der Wein ausgebaut. Seit 1957 bewirtschaften die Augustinusschwestern die Vogelsburg an der Volkacher Mainschleife, seit 1964 sind sie Eigentümerin der Anlage. 1966 wurde das historische Klostergebäude auf der Vogelsburg zum Tagungshaus umgestaltet. Die zum Gebäudekomplex gehörende Gaststätte ist ein beliebtes Ausflugsziel. Das ökologisch wirtschaftende Weingut ist über die Grenzen Unterfrankens bekannt. Gegründet wurde die Gemeinschaft der Augustinusschwestern am 8. Dezember 1940 vom Augustinerpater Dr. Hermenegild Biedermann in Würzburg. Als christliche Gemeinschaft sollte sie einen bewussten Gegenpol zur politischen Vermassung im Dritten Reich bilden. Die Frauen wollen als aktive Christinnen nach den Weisungen des heiligen Augustinus leben. Neben dem Inneren Kreis, der sich durch Gelübde zum Leben in Gütergemeinschaft, Verfügbarkeit und Ehelosigkeit verpflichtet, gibt es noch den Äußeren Kreis. Diesem gehören Frauen an, die versprechen, den Geist der Gemeinschaft in ihrem Leben zu verwirklichen. Unter ihnen sind auch verheiratete Frauen mit Familie und Alleinstehende aus verschiedenen Berufen. Kirchenrechtlich sind die Augustinusschwestern seit 1959 eine eigenständige Drittordensgemeinschaft, das heißt eine Gemeinschaft von Laien, die in der Welt leben. Äußerliches Kennzeichen aller Schwestern ist das kleine Gemmenkreuz als Zeichen des Glaubens. Im Bistum Würzburg haben die Augustinusschwestern neben der Vogelsburg ihr Zentrum am Würzburger Heuchelhof: Das Augustinianum, der historische Zwickerleinshof, ist seit 1998 Mutterhaus der Gemeinschaft. Die Vogelsburg ist seit Jahrhunderten ein Ort der Spiritualität. Erstmals wurde sie im Jahr 874 urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit war sie ein Königsgut der Karolinger und diente als Fliehburg. In einer Schenkungsurkunde der Karolinger an die Benediktiner in Fulda wurden die Reben im Jahr 906 erstmals erwähnt. Um 1100 gelangte sie in den Besitz der Grafen von Castell. 1282 übergab Graf Hermann II. die Burg den Würzburger Karmeliten zur Gründung eines Klosters. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster zerstört, von der Kirche blieb nur der spätgotische Chorraum erhalten. Die Mönche siedelten nach Würzburg um und verwalteten von dort das Gebäude.1803 wurde die Vogelburg in private Hände verkauft. 1895 erwarb sie der Würzburger Josef Walter, um eine Ausflugsgaststätte zu errichten. Seine Tochter Philippine unterstützte ihn bei der Errichtung eines zusätzlichen geistlichen und religiösen Zentrums. Sie übertrug die Vogelsburg am 1 Januar 1957 in diesem Sinne an die Gemeinschaft der Augustinusschwestern. (63 Zeilen/3210/1022; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Faatz neuer Sprecher der Diakone Diakonentag in Würzburg mit Wahl der Sprecher der Berufsgruppe – Frage nach den Aufgaben des Diakons stellt sich in Umbruchphase neu Würzburg (POW) Diakon Dr. Martin Faatz (Rimpar) ist neuer Diözesansprecher der Ständigen Diakone im Bistum Würzburg. Beim Diakonentag im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg erhielt der 45Jährige bei einer spannenden Wahl mit mehreren Bewerbern die Mehrheit. Faatz folgt in dieser Aufgabe Diakon Johannes Fleck, seit 2009 Diözesanreferent für die Diakone, nach. Stellvertretende Diözesansprecher sind die Diakone Franz Gentil (Stockstadt), Frank Greubel (Euerbach-Obbach) und Dr. Jürgen Buchner (Würzburg). Als Vertreterinnen der Ehefrauen der Diakone wurden Gabriele Hartlaub (Schnackenwerth), Andrea Müller (Alitzheim) und Birgit Schlereth (Waldfenster) in das Sprecherteam gewählt. Gegenüber POW betonte Faatz, in der aktuellen Umbruchphase der Kirche in Deutschland und im Bistum Würzburg stelle sich die Frage nach den Aufgaben eines Diakons neu. Auf lange Sicht werde die Pfarrei als Gemeindeform an Stellenwert verlieren. Daran änderten auch die neuen Pfarreiengemeinschaften wenig. Es gelte, in der Kirche neue Gemeinschaftsformen zu entdecken und nach den Aufgaben der Seelsorger über den Bereich der Gemeinde hinaus zu fragen. „Als Sprecher der Diakone möchte ich mich in die Diskussion im Bistum Würzburg einbringen und auch die Diskussion unter den Diakonen anregen. Welche Aufgabe hat der Diakon in der veränderten Situation?“ Wichtig sei ihm außerdem, die Frauen und Familien der Diakone im Blick zu haben. Diese sollten sich in die Gemeinschaft der Diakone einbringen können, sagte Faatz. In seinem Rückblick auf die vierjährige Amtszeit des Sprecherrats der Ständigen Diakone in der Diözese Würzburg rief der scheidende Diözesansprecher der Diakone, Johannes Fleck, dazu auf, sich als Diakone neu zu orientieren und die Aufgaben- und Tätigkeitsfelder neu zu überdenken. „Diakonales Handeln bekommt eine zunehmend größere Bedeutung.“ Fleck wünschte sich ein starkes Diakonat, in dem die Frauen einen ebenso wichtigen und bedeutsamen Platz einnähmen wie die Männer. Die Frauen und Familien trügen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die Männer ihre Berufung als Diakon in Familie, Zivilberuf und Einsatz als Diakon leben könnten. Nach Angaben Flecks gibt es derzeit 198 Ständige Diakone im Bistum Würzburg, davon sind 62 hauptberuflich tätig, 82 haben eine Zivilberuf und engagieren sich nebenberuflich als Diakon. Weitere Diakone befinden sich im Ruhestand. Bewerber für das Diakonat gibt es derzeit 22. Eröffnet wurde der Diakonentag mit einem Referat des Tübinger Dogmatikers Professor em. Dr. Peter Hünermann. Er setzte sich kritisch mit der römischen Verlautbarung „Motu proprio: Omnium in mentem“ zum Diakonat und dessen Auswirkungen auseinander. Bei der Eucharistiefeier zum Abschluss des Treffens wurde der bisherige Bischöfliche Beauftragte für die Diakone, Domkapitular em. Dr. Heinz Geist, verabschiedet und sein Nachfolger Domkapitular Dietrich Seidel begrüßt. (32 Zeilen/3110/1006; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Die persönliche Aufgabe entdecken Oberstudienrat Achim Wenzel als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche eingeführt Würzburg (POW) Bei einer Wortgottesfeier in der Hauskapelle des Kilianeums-Haus der Jugend ist am Mittwoch, 28. Juli, Oberstudienrat Achim Wenzel (47) als neuer Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche eingeführt worden. Im Auftrag von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann begrüßte Domkapitular Christoph Warmuth, Stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Wenzel in seiner neuen Aufgabe. Zwei Jahre nach dem Wechsel von Subregens Peter Göttke auf die Pfarrei Wiesentheid ist die Stelle somit wieder besetzt. Sie ist eine Unterabteilung des von Domvikar Paul Weismantel geleiteten Referats Geistliches Leben, zu dem auch das Exerzitienreferat und die Mitarbeiterseelsorge gehören. Zu Wenzels Team gehören die Gemeindereferentin Alexandra Eck und Schwester Birgit Scheder von den Oberzeller Franziskanerinnen. Domkapitular Warmuth deutete in seiner Predigt das Evangelium von den vielen Wohnungen im Hause des Vaters. Auch bei der Diözesanstelle gehe es darum, herauszufinden, wo man hingehöre, zu Hause sei, welche Umgebung zu einem passe. „Wir sind Wohnung für Gott“, betonte Warmuth. Wo Menschen versuchten, Jesus zu verstehen, nehme Gott Wohnung in ihnen. Wenzels neue Aufgabe sei die eines Quartiermachers, der dabei helfe, wenn Menschen sich orientierten, der vielleicht auch dabei helfe, dass Raum entstehen kann, dass Gottes Wort sich einwurzelt. „Gott ist kein bequemer Mieter, aber er ist ein spannender Gast.“ Wenzel, der Geistlicher Religionslehrer am Würzburger Friedrich-Koenig-Gymnasium und außerdem Hausgeistlicher im Kloster Oberzell ist, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass er bereits in seiner Jugendzeit eng mit dem Kilianeum verbunden war, weil dort die KIM-Bewegung ihre Heimat hatte, mit der er damals eng verbunden war. „Dass ich heute hier im Kilianeum in meine neue Aufgabe als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche in unserem Bistum eingeführt werde, ist für mich eine schöne Fügung“, sagte Wenzel. Für die Einführung trug er bewusst eine Stola, die ihm sein verstorbener Heimatpfarrer Josef Hämel-Köhler vererbt hat. „Er war für mich der erste Inspirator und Impulsgeber für meinen eigenen Berufungsweg und hat mich wesentlich für den Priesterberuf motiviert.“ Außerdem habe dieser diese Stola oft bei Taufen getragen. Somit erinnere sie Wenzel an den gemeinsamen Grund aller Berufungen in der Kirche: die Taufe. Als getaufter Christ und getaufte Christin sei jeder und jede einzelne berufen, „etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist“, zitierte Wenzel John Henry Newman. Dass wieder mehr junge Menschen das für sich in ihrem Leben entdecken, wolle die Diözesanstelle Berufe der Kirche mit ihren Angeboten unterstützen. An der Veranstaltung nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Ordensgemeinschaften sowie Dekanatsbeauftragten für Priester, Ordensberufe und kirchliche Dienste auch Regens Herbert Baumann, Dr. Martin Faatz, Sprecher der Ständigen Diakone, sowie Oliver Schmidt, Direktor des von der Deutschen Bischofskonferenz geführten Zentrums für Berufungspastoral in Freiburg teil. Weiter waren Wenzels Eltern, Freunde und Kollegen vom Friedrich-Koenig-Gymnasium sowie Schwester Veridiana Dürr, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, anwesend. (35 Zeilen/3110/0987; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet „Kirche ein positives Gesicht geben“ „Startseminare“ mit 850 neu gewählten Mitgliedern von Pfarrgemeinderäten Würzburg (POW) 850 Frauen und Männer, die im März erstmals oder erneut für vier Jahre in einen Pfarrgemeinderat gewählt worden sind, haben eine der 18 Startveranstaltungen besucht. Die Abende wurden seit Mitte Mai ortsnah – in der Regel auf Kreisebene – durchgeführt. Wegen der großen Nachfrage hatten kurzfristig drei zusätzliche Veranstaltungen organisiert werden müssen; für einige hatten sich bis zu 100 Personen angemeldet. „Diese hohe Resonanz hat uns überrascht“, zog Pastoralreferentin Christine Schrappe (Würzburg), Fortbildungsreferentin im Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung, eine überaus positive Bilanz: „Als unbegründet erweist sich damit die bisweilen geäußerte Befürchtung, die zusätzlichen Aufgaben in den neu errichteten Pfarreiengemeinschaften oder die Kritik an der katholischen Kirche in den vergangenen Monaten könnten Menschen von ehrenamtlicher Mitarbeit in der Kirche abhalten.“ Ganz im Gegenteil zeigten sich Schrappe und ihr Team von Referentinnen und Referenten beeindruckt von der hohen Motivation, die übernommenen Aufgaben möglichst gut ausführen zu wollen. Als zentrale Motive, für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren und in Pfarrgemeinden aktiv mitzuarbeiten, hatten Teilnehmer immer wieder geäußert: „Der Kirche wieder ein positives Gesicht geben“ oder „Gestalten statt verwalten“. Fast alle Anwesenden versicherten, dass man sie zu einer Kandidatur weder drängen noch überreden musste. Durch Pfarreiengemeinschaften verändert sich die Arbeit der Pfarrgemeinderäte. Bei den Startveranstaltungen wurde folglich nicht nur eine Einführung in „Die Sendung der Kirche in der Welt von heute“ und in die Aufgaben eines Pfarrgemeinderates gegeben. Vielmehr ging es auch um die Frage, wie in den größeren Pfarreiengemeinschaften ein verlässlicher Informationsfluss gewährleistet und die Bereitschaft gefördert werden könne, Ressourcen zu teilen. „Gastfreundschaft statt Verpflichtung“ und „Einladen statt Rekrutieren“ seien pastorale Grundhaltungen der Zukunft, wurde in den Diskussionen deutlich. Die neue, 64 Seiten starke Arbeitsmappe „Starthilfe“ mit pastoralen und spirituellen Impulsen sowie praktischen Anregungen wurde bereits 3000 Mal verteilt und mittlerweile nachgedruckt. Sie kann kostenlos angefordert werden im Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung, Telefon 0931/38664700, E-Mail tpf@bistum-wuerzburg.de, als Download unter www.pgr.bistum-wuerzburg. Dort sind auch weitere Fortbildungs- und Unterstützungsangebote zu finden. (28 Zeilen/3210/1030; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Abtransport mit dem Sattelschlepper Monumentales Ölgemälde mit der Darstellung der Himmelfahrt Mariens kehrt an ihren Ursprungsort zurück – Leihgabe aus Landshut war einst Altarbild in der Karmelitenkirche in Würzburg Würzburg (POW) Dieser Umzug erfordert eine große logistische Anstrengung: Am Freitagvormittag, 6. August, wird das großformatige Gemälde mit der Darstellung der Himmelfahrt Mariens aus der Würzburger Karmelitenkirche in der Sanderstraße abgeholt und nach Landshut in die Stiftskirche Sankt Martin transportiert. Die Kirchenstiftung des inzwischen zur Basilika erhobenen Gotteshauses hat den Leihvertrag mit dem Würzburger Kloster nicht mehr verlängert. An den Main wurde das Gemälde 1958 als Schmuck für den Hochaltar der Reuererkirche verliehen. Deren ursprüngliche Ausstattung war – bis auf wenige Reste – bei der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945 ein Raub der Flammen geworden. Bis 1977 bildete die niederbayerische Leihgabe den zentralen Schmuck der Würzburger Klosterkirche. Das Bild, das mit Rahmen 8,45 auf 5,50 Meter misst, schmückte in Landshut bis in das 19. Jahrhundert hinein die größte Hallenkirche Süddeutschlands. Begonnen wurde das Kunstwerk vom Münchener Hofmaler Johann de Pay (1609-1660). Da er vor Vollendung des Gemäldes starb, wurde es in Landshut von Hieronymus Mänderlein bis 1663 fertiggestellt. Der Würzburger Diplom-Restaurator Georg Pracher bereitet derzeit die Abnahme des Monumentalwerks vor. Dafür wurden Rahmen und Bild zunächst von Staub befreit. Anschließend bringen Mitarbeiter der Gerüstbaufirma Hubmann einen Metallrahmen über dem Rahmen des Gemäldes an, mit dessen Hilfe dann ein Kran die mehr als eine Tonne schwere Last absenken kann. „Wir werden dann den Zierrahmen und den hinter der Leinwand befestigten Spannrahmen entfernen. Dann wird das Gemälde auf eine eigens von der Würzburger Schreinerei Endres gefertigte zylinderförmige Halterung von 90 Zentimeter Durchmesser aufgerollt“, erklärte Pracher. Das geschehe mit der Farbschicht nach außen. Nur so werde verhindert, dass die Malschicht, die in einem sehr guten Zustand sei, Schaden nehme. Für den Abtransport wird der Dimensionen wegen ein 18 Meter langer Sattelschlepper benötigt, auf den Bild und Rahmen dann verladen werden. „Das Fahrzeug wird am Sanderglacis parken, da vor der Kirche nicht genug Platz vorhanden ist“, sagte der Restaurator. In Landshut selbst werde das Gemälde dann in der folgenden Woche für die Aufhängung vorbereitet, damit es pünktlich zum 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, nach mehr als 50 Jahren wieder in der Kirche zu sehen ist, für die es geschaffen wurde. Pater Günter Aldenhoff, Prior des Würzburger Klosters der Unbeschuhten Karmeliten, bedauerte, dass das Gemälde die Klosterkirche verlasse: „Es war vielen Besuchern über Jahrzehnte vertraut und ans Herz gewachsen.“ Nachdem das 1996/97 von Paul Nagel und Alain Creunier geschaffene Chorwandgemälde an der Stirnseite des Kirchenschiffs das gleiche Motiv zeige, habe das barocke Ölgemälde eine inhaltliche Doppelung dargestellt. Außerdem sei es für die jetzige Position im rechten Querhaus deutlich zu groß und wuchtig gewesen. Aldenhoff sagte, er sei dem Kunstreferat der Diözese Würzburg und dort insbesondere Dr. Jürgen Emmert für die Unterstützung bei der Rückführung des Gemäldes sehr dankbar. Am frei werdenden Platz wird die bislang im linken Querhaus aufgehängte Kopie der 1688 von Johannes Andreas Wolff für die Münchener Frauenkirche geschaffenen „Vermählung Mariens mit Josef“ aufgehängt. Die bis dahin in der westlichen Seitenkapelle hängende Kopie der von Cesare Fracanzano geschaffenen „Anbetung der Hirten“ wird im linken Querschiff einen neuen Platz finden. „In der dann frei werdenden Seitenkapelle wird später ein Platz zur Verehrung des Prager Jesuleins geschaffen“, berichtete der Prior. mh (POW) (40 Zeilen/3110/0985; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Außergewöhnlicher Glücksfall Diözesanarchiv Würzburg übergibt Familienbuch der Patrizierfamilie Renger aus dem 16. Jahrhundert an Stadtarchiv von Rothenburg ob der Tauber Würzburg/Rothenburg ob der Tauber/Aufstetten (POW) Das Familienbuch der Rothenburger Patrizierfamilie Renger aus dem 16. Jahrhundert wechselt den Besitzer: Archivdirektor Professor Dr. Johannes Merz und Dr. Norbert Kandler vom Diözesanarchiv Würzburg überreichten das vor allem für die Stadt Rothenburg ob der Tauber wertvolle Archivale an die Leiterin des dortigen Stadtarchivs, Angelika Tarokic. „Das Familienbuch ist für die Forschung bestimmt, deshalb ist es besser in Rothenburg aufgehoben“, sagte Merz bei der Übergabe am Montag, 2. August, im Diözesanarchiv Würzburg. Eine derartige Weitergabe eines Archivales ist nach Angaben von Archivdirektor Merz eher ein außergewöhnlicher Vorgang. Normalerweise würden Archive selten Archivalien an andere Archive abgeben. Für das Stadtarchiv Rothenburg bedeute das Familienbuch eine wunderbare Ergänzung, sagte Leiterin Tarokic. „Das ist ein außergewöhnlicher Glücksfall und etwas Wertvolles für das Rothenburger Stadtarchiv.“ Im Namen der Stadt Rothenburg dankte sie der Diözese Würzburg für das Familienbuch. Das Archivale – vermutlich das Fragment des Familienbuchs – umfasst 39 Blätter. Hinzu kommen ein Kupferstich mit der Abbildung des Rothenburger Ratsherrn Fridericus Renger (1542-1602) sowie 16 kleine Papierstücke mit handgemalten Patrizierwappen. Das Familienbuch wurde 1989 bei einer Visitation des Pfarrarchivs in Aufstetten im Ochsenfurter Gau gefunden. Wie es dort hinkam, konnte bisher nicht geklärt werden. „Im Diözesanarchiv haben wir lange mit uns gerungen, dieses Buch nach Rothenburg zu geben“, sagte Kandler. Da das Archivale keinerlei Bezüge zur Diözese Würzburg oder ihrer Pfarreien aufweise, werde es kaum in einem Würzburger Archiv gesucht werden, unterstich Merz. „Deshalb erfolgt die Übergabe an das zuständige Stadtarchiv Rothenburg ob der Tauber mit der Auflage, es nach den allgemeinen fachlichen Standards zu erhalten und der Benutzung zugänglich zu machen.“ Die Familie Renger sei in Rothenburg bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt gewesen, erläuterte Tarokic. Familienbücher habe es sehr häufig gegeben. „Familien von bürgerlichem Rang hatten Familienbücher angelegt, um sich so ein adeliges Flair zu geben.“ In dem Familienbuch werden die Mitglieder der Familie Renger sowie Lebensdaten und Werdegänge der einzelnen Familienmitglieder genannt. (25 Zeilen/3110/0991; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Weltkirche in Unterfranken 98 ausländische Priester aus 15 verschiedenen Ländern Asiens, Afrikas, Europas und Südamerikas während der Sommerzeit im Bistum im Einsatz Würzburg (POW) 98 ausländische Seelsorger aus 15 verschiedenen Ländern vertreten in den Ferienwochen Priester der Diözese Würzburg. Ein Hauch von Weltkirche ist in der Sommerzeit in vielen Gemeinden Unterfrankens zu spüren. Die Priester kommen aus Ländern Europas, Asiens, Afrikas und Südamerikas. Oft befinden sie sich noch im Studium und nutzen ihren Aufenthalt, um die Kirche in Deutschland näher kennen zu lernen und ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. So mancher betreut schon seit Jahren die gleiche Gemeinde und hat Freundschaften zu Familien im Bistum aufgebaut. Der Großteil der Urlaubsvertreter kommt aus Polen (30) und Indien (34). Aus Afrika sind Priester aus Benin (1), Kongo (1), Malawi (1), Nigeria (14), Senegal (1), Tansania (1), Togo (1) und Uganda (8) im Bistum aktiv. Asien ist durch die Inder, China (1) und einen Priester aus Indonesien vertreten, Südamerika durch einen argentinischen Priester. Die europäischen Priester kommen neben Polen aus Rumänien (2) und der Schweiz (1). (11 Zeilen/3110/0979; E-Mail voraus) Hinweis: Die Liste mit Namen und Einsatzorten der ausländischen Seelsorger erhalten Sie auf Wunsch in der Bischöflichen Pressestelle, Telefon 0931/386-11100. Trauerarbeit ist wichtig Immer mehr Pflegeheime führen Hospiz- und Palliativkultur ein Kloster Oberzell/Kitzingen (POW) Jedes Jahr sterben 50 bis 60 Bewohner des Caritas-Altenheims Sankt Elisabeth in Kitzingen. Bei 84 Plätzen eine scheinbar hohe Zahl. Doch der Wert erklärt sich schnell. Da die meisten Senioren den Einzug in ein Alten- und Pflegeheim so lang wie möglich aufschieben, kommen sie erst, wenn die Gebrechlichkeit kein eigenständiges Leben mehr zulässt. „Im Schnitt“, sagt Heimleiterin Elisabeth Müller, „sind unsere neuen Bewohner beim Einzug 86 Jahre alt, viele dazu multimorbid“. Ihre weitere Lebenserwartung beträgt dann nur noch ein bis zwei Jahre. Diese Werte liegen in anderen Pflegeeinrichtungen ähnlich. Nichts Ungewöhnliches also. Oder doch? Denn wie geht das Pflegepersonal damit um? Wie verarbeitet es den regelmäßigen Tod eines Bewohners, wie bereitet es sich selbst, die Sterbenden oder ihre Angehörigen auf den Tod vor, wie kann es ihn im Nachhinein verarbeiten? Um hier seinen Pflegeeinrichtungen und ihrem Personal zu helfen, treibt der Diözesan-Caritasverband Würzburg seit einigen Jahren die Einführung einer christlichen Hospizkultur und Palliativkompetenz voran. Zum zweiten Mal schloss jetzt im Kloster Oberzell ein mehrmonatiger Kurs ab, an dem acht große katholische Pflegeeinrichtungen aus der Diözese teilgenommen hatten. In insgesamt sieben Projekttagen hatten sich die Teilnehmer unter Leitung der Palliativ Care Fachkraft Monika Spath und Paul Greubel vom Diözesan-Caritasverband seit Oktober 2009 mit ihren eigenen Erfahrungen mit Sterben und Tod und der bisherigen Praxis in ihren Häusern auseinander gesetzt. Thematisiert wurde die palliativmedizinische Versorgung in der Einrichtung, die Zusammenarbeit mit Hausärzten und die Umsetzung des nationalen Expertenstandards „Schmerzmanagement“, rechtliche Bereiche wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Testament, die Rolle und Aufgaben der Seelsorge, Sterberituale, Angehörigenarbeit, die Unterstützung durch Hospizhelferinnen und -helfer, der Umgang mit Trauer und die Entlastung für Mitarbeiter. Das Gefühl der Hilflosigkeit und Zeitmangel sind die beiden wichtigsten Probleme bei Sterbefällen im Pflegealltag, sagte Paul Greubel, der im Vorfeld der Fortbildung eine Mitarbeiterbefragung in fünf Häusern zum Thema Sterben, Tod und Trauer durchgeführt hatte. Diese Fortbildung bringt daher auch erfahrenen Pflegekräften viel, ist sich Elisabeth Müller aus Kitzingen sicher. Denn die psychischen Belastungen sind hoch, immer öfter fühlten sich Pflegekräfte ausgebrannt. Die steigende Lebenserwartung und der immer spätere Einzug in die Pflegeheime hat die Zahl der Todesfälle in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Die kürzere Belegungszeit lässt es kaum noch zu, eine persönliche Beziehung zwischen Pflegepersonal und Senioren aufzubauen. „In einer Woche hatten wie einmal vier Sterbefälle, da blieb kaum Zeit zum Abschied nehmen.“ In Sankt Elisabeth und vielen anderen Caritas-Häusern sind jetzt feste Abschieds- und Trauerrituale entwickelt worden, die allen Beteiligten helfen. lh (Caritas) (32 Zeilen/3210/1028; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Von bewundernswerter Großherzigkeit Große Anteilnahme der Caritas bei Beisetzung des stellvertretenden Caritasdirektors Norbert Heilmann Kürnach/Würzburg (POW) Unter großer Anteilnahme aus Kreisen des Caritasverbands, der Gemeinden Kürnach und Hammelburg und im Beisein vieler Vertreter aus Politik und Kirche ist der Leichnam des stellvertretenden Direktors des Diözesan-Caritasverbands, Norbert Heilmann, in seinem Wohnort Kürnach beigesetzt worden. Den Gottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche zelebrierten die Domkapitulare Clemens Bieber und Dietrich Seidel als aktive und ehemalige Caritasvorsitzende zusammen mit Ortspfarrer Joachim Bayer und Pfarrvikar Matthias Karwath. Die musikalische Begleitung gestalteten die Kürnacher Gruppe „Intakt“ und der Caritas-Chor unter Leitung von Angela Lixfeld. „Die Lebens- und Glaubensgeschichte von Norbert Heilmann, sein Einsatz, sein Wirken lassen aufscheinen, was „caritas“, mit dem kleinen „c“ geschrieben aus dem Lateinischen übersetzt, bedeutet: Liebe, die sich in konkretem Tun zeigt“, sagte Bieber im Requiem. „Norbert Heilmann hat in all den verschiedenen Aufgabenstellungen und Herausforderungen immer den Grundauftrag im Blick gehabt: den Menschen im Geist Jesu zu dienen, ihnen zu einem menschenwürdigen, zu einem gottgewollten Leben zu verhelfen, ihnen also im besten Sinne des Wortes gerecht zu werden.“ Heilmann sei beseelt gewesen von einer bewundernswerten Großherzigkeit, und er habe daran geglaubt, dass sich trotz mancher Schwierigkeiten eine gute Lösung ergeben werde. „Seine geradezu himmlische Gelassenheit war verwurzelt in seinem Vertrauen auf Gott“, betonte Bieber. Caritasdirektor Martin Pfriem skizzierte den Lebenslauf seines Stellvertreters, der am 2. August während seines Urlaubes überraschend im Alter von 60 Jahren verstorben war. Mit sehr persönlichen Zitaten aus dem Kondolenzbuch im Caritashaus skizzierten Roland Giegerich und Beate Fleischmann, die Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung (MAV) des Caritasverbands, den Verstorbenen. „Lieber Norbert Heilmann, mit Ihrer ganzen Art haben Sie für mich Caritas verkörpert und ausgestrahlt. Sie waren für mich immer ein Ansprechpartner, wenn es um schwierige Fragen ging, und Sie konnten mir jedes Mal weiterhelfen. Ich werde Ihre Art als Mensch, Chorleiter und einfach Sie sehr vermissen.“ Herzliche Worte des Abschieds sprach ein Vertreter des Kürnacher Pfarrgemeinderats, dem Norbert Heilmann von 1998 bis 2006 vorgestanden hatte. In dieser Zeit hatte sich Heilmann auch als Kantor, Lektor, Kommunionhelfer und Gründungsmitglied der Musikgruppe Intakt, als Motor des Arbeitskreises Mission-Entwicklung-Frieden, als Gestalter vieler Familiengottesdienste und als aktives Mitglied im Familienkreis engagiert. Von Hammelburger Zeiten, wo Heilmann einen Großteil seiner Jugend verbracht hatte, sprach einer seiner Jugendfreunde. Heilmann hatte dort viele Jahre zu einer Jugendgruppe gehört, und sich später im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Jugendleiter engagiert. Beim Hammelburger Chor, dem er seit Jugendzeiten angehörte, hatte er bis vor wenigen Jahren noch aktiv mitgesungen. Zum Dank sangen ihm seine langjährigen Chorfreunde bei der Beerdigung ein bewegendes Abschiedslied. lh (Caritas) (33 Zeilen/3210/1025; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Experten fürs Leben“ auf Wanderschaft Ausstellung des Caritasverbands an verschiedenen Orten im Bistum Würzburg zu sehen – Junge und alte Menschen beschreiben die andere Generation Würzburg (POW) Unter dem Titel „Experten fürs Leben“ hat der Diözesan-Caritasverband eine Wanderausstellung mit Portraits junger und alter Menschen aus Unterfranken zusammengestellt. Der Titel der Ausstellung lehnt sich an das gleichnamige Jahresthema des Deutschen Caritasverbands an. Er will darauf aufmerksam machen, dass alte Menschen über einen großen Erfahrungs- und Wissensschatz verfügen, von dem Jugendliche profitieren können. Die Ausstellung ist bis 6. September in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mainfranken in Würzburg zu sehen, danach wird sie in Stadtschwarzach, Haßfurt, Würzburg, Mellrichstadt, Arnstein, Kleinostheim und Bad Kissingen gezeigt. Die Erfahrung im Umgang mit Lebenskrisen und Liebeskummer, die Fähigkeit, einen guten Sonntagsbraten zu machen und trotz der Beschwerden des Alters Lebensfreude auszustrahlen, sind nur einige – scheinbar banale – Beispiele, wie jüngere Menschen von der Erfahrung und dem Wissensschatz alter Menschen profitieren können. Doch interessieren sich junge Menschen überhaupt dafür? Wieweit haben über 70-Jährige Kontakt zur jungen Generation? In der Ausstellung stehen die Aussagen von acht jungen und neun alten Menschen gegenüber. Die Senioren im Alter von 75 bis 103 Jahren äußern sich dazu, was sie von jungen Menschen halten, was sie ihnen vielleicht einmal beibringen konnten, was sie selbst von ihnen gelernt haben und ob sie junge Menschen für etwas bewundern. Die jungen Menschen im Alter von 15 bis 22 Jahren beantworten die gleichen Fragen zu den Senioren und äußern sich auch dazu, wie sie sich ihr eigenes Alter vorstellen. Generell war es nach Caritas-Angaben leichter, junge Gesprächspartner zu finden. Viele alte Menschen wollten nicht antworten, kannten keine junge Menschen oder glaubten, sie nicht gut genug zu kennen. Zum Thema „Experten fürs Leben“ hatte der Caritasverband in diesem Jahr auch den Vinzenzpreis ausgeschrieben und dafür generationsübergreifende Initiativen gesucht. Die fünf mit zusammen 5000 Euro ausgezeichneten Projekte werden begleitend zur Ausstellung in kleinen Filmen vorgestellt. Gezeigt werden das „Theater für Enkel“ des Hauses Vinzenz von Paul GmbH – Soziale Dienste in Kleinostheim und des Kindergartens Sankt Peter und Paul in Mainaschaff, die Gruppe „Jung und Alt“ des Caritashauses und Mehrgenerationenhauses Sankt Elisabeth in Kitzingen, die Arbeitsgemeinschaft Main Ehrenamt Erlenbach, zu der die Caritas-Sozialstation Sankt Johannes e. V. Erlenbach und das Projekt „Begegnung der Generationen“ des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach gehören, das Projekt „Freude am Leben durch emotionales Malen“ des Caritas-Altenheims Sankt Bruno in Haßfurt und das Erzähl-Café des Kreis-Caritasverband Rhön-Grabfeld. Ausstellungstermine: 2. August bis 2. September, Sparkasse Mainfranken, Hofstraße Würzburg; 13. bis 25. September, Pfarrzentrum Stadtschwarzach; 25. September, Caritas-Altenheim Sankt Bruno, Haßfurt; 28. September, Pfarrgemeindezentrum Heiligkreuz, Würzburg; 2. Oktober, Tag der offenen Kirchen, Neumünster Würzburg; 11. bis 22. Oktober, Caritas Sozialstation Sankt Kilian und Karl-Fritz Service Anlage, Mellrichstadt; 25. Oktober bis 5. November, Sparkasse Arnstein; 8. bis 29. November, Haus Vinzenz von Paul, Kleinostheim; 30. November bis 7. Dezember, Katholisches Pfarrzentrum Herz-Jesu, Bad Kissingen. Beim Caritasverband kann die Ausstellung kostenlos ausgeliehen werden. Kontakt: HeuerL@caritas-wuerzburg.de, Telefon 0931/38666689. lh (Caritas) (37 Zeilen/3110/1007; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aids und Menschenwürde in Osteuropa Caritasvertreter aus Ukraine und Russland fordern Achtung der Menschenrechte Würzburg (POW) Von neuen Entwicklungen im weltweiten Kampf gegen die HIV-Pandemie haben Caritas-Vertreter aus Kiew, Moskau und Kaliningrad bei einem Besuch beim Diözesancaitasverband Würzburg berichtet. Die Frauen und Männer kamen von der Welt-Aids-Konferenz in Wien und trafen sich zum Austausch über das Thema Aids mit Caritasdirektor Martin Pfriem sowie Michael Koch und Heidrun Brand von der Caritas-Aids-Beratungsstelle Unterfranken. Dabei stellten sie ihre Arbeit mit HIV-positiven Waisen und Gefängnisinsassen sowie die Aufklärung in Gemeinden und Dörfern vor. In der Ukraine mit einer Bevölkerung von zirka 46 Millionen Einwohnern sind rund 123.000 Menschen offiziell als HIV-positiv registriert. Schätzungen der UN-Organisation UNAIDS/WHO wie auch der ukrainischen Regierung gehen von rund 440.000 Infizierten aus. Die Neuinfektionsrate steigt laut Staatlichem Aids-Zentrum der Ukraine jährlich um zehn Prozent. Das Nationale Büro der Caritas, das sich um Aufklärung und Information in Sachen Aids bemüht, habe aber nur vier Mitarbeiter, erklärte Miroslav Stanishevski von der Ukrainischen Caritas. Menschenrechte und die Situation in Osteuropa und Zentralasien bildeten die Schwerpunkte der Wiener Konferenz. Die Zahl der Menschen mit HIV sowie der jährlichen Neuinfektionen steigt in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion weiter an, unterstützt vor allem durch die hohe Zahl injizierender Drogennutzer. Heute werden in der Ukraine und in Russland Kinder und Familien, die mit HIV leben, in der Schule und Gesellschaft ausgegrenzt, drogenabhängige HIV-positive Schwangere zur Abtreibung genötigt und Prostituierte durch die Polizei nicht vor Gewalt geschützt, sondern zusätzlich erpresst. All das wird meist schweigend toleriert und nur bei Konferenzen und Treffen im geschützten Raum oder in anderen Ländern offen benannt. Die Forderung nach Menschenrechten für gesellschaftliche Randgruppen gilt in der Ukraine und in Russland oft als westlich, naiv und unrealistisch. Die Caritas und andere katholische Gruppen oder Organisationen setzen sich daher vehement für die Humanisierung der Gesellschaft und die Wahrung der Würde jedes einzelnen Menschen ein. Dazu versuchen sie, staatliche Strukturen durch Schulungen und gemeinsame Veranstaltungen zu verändern. Mit finanzieller Unterstützung durch die Hilfswerke Renovabis und Caritas international und organisatorisch wie fachlich begleitet durch Dr. Monika Rosenbaum vom Missionsärztlichen Institut Würzburg konnten die Caritasvertreter aus Georgien, Bulgarien, der Ukraine und der Russischen Föderation in Wien ihre Arbeitserfahrungen vorstellen und gleichzeitig die Arbeit von Organisationen aus anderen Ländern kennen lernen. „Wir müssen in unseren Heimatländern unseren eigenen Weg finden. Dazu brauchen wir aber die Unterstützung aus Ländern, die uns in der Versorgung und im Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV schon Jahrzehnte voraus sind“, erklärte Oksana Dolgikh von der Caritas Moskau. Ludger Heuer (Caritas) (33 Zeilen/3110/1003; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Leiharbeit begrenzen Katholische Arbeitnehmer-Bewegung: Aufschwung wird mit der Ausbeutung von Leiharbeitern bezahlt – Sofort Mindestlohn für Leiharbeiter einführen Würzburg (POW) Besorgt über das erneute Anschwellen der Leiharbeit zeigt sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Würzburg. Sie fordert die Bundesregierung auf, Leiharbeit zu begrenzen und sofort einen Mindestlohn für Leiharbeitnehmer einzuführen. Weiter müsse der Grundsatz der Gleichbehandlung zwischen Leiharbeitnehmern und den regulär Beschäftigten beim Entgelt und allen anderen Arbeitsbedingungen in Leiharbeitsfirmen bindend festgeschrieben werden, heißt es in einer Stellungnahme der KAB vom 29. Juli. Nach Angaben der Bundesregierung stieg der Anteil von Leiharbeiterjobs an den neuen Stellen von 25 Prozent im Januar auf 35 Prozent im Juni. In der Praxis hat die Leiharbeit nach Ansicht der KAB mit Flexibilität in der Personalplanung nur noch am Rande zu tun, um auf kurzfristige Ausfälle etwa durch Krankheiten und Schwankungen im Geschäft reagieren zu können. Vielmehr diene sie dazu, den Kündigungsschutz zu unterlaufen und Löhne zu drücken. Damit würden zunehmend Stammbelegschaften unter Druck gesetzt und soziale Standards in den Betrieben gefährdet. Eine Beschäftigungsunkultur des amerikanischen „hire and fire“ mache sich in immer mehr Betrieben breit. „Damit wird der wirtschaftliche Aufschwung zu einem guten Teil mit der Ausbeutung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmerin bezahlt. Diese werden schlecht bezahlt, haben keinerlei sichere Zukunftsperspektive“, stellt KAB-Diözesanvorsitzende Hermine Lang aus Uettingen fest. Sie beruft sich dabei auf eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit vom Juni 2010, der zufolge zwei Drittel aller Leiharbeiter einen Niedriglohn erhalten. Sie verdienen laut der IAB-Studie in der Regel 20 bis 25 Prozent weniger als regulär Beschäftigte. (19 Zeilen/3110/0986; E-Mail voraus) Auf Konzertreise in Ostfriesland Mädchenkantorei des Würzburger Doms an der Nordsee unterwegs Würzburg (POW) Von Donnerstag, 29. Juli, bis Samstag, 7. August, befinden sich die Sängerinnen des AChores der Mädchenkantorei der Würzburger Dommusik auf Konzertreise an der Nordsee. Zu hören ist die Mädchenkantorei unter anderem bei Gottesdiensten in Norden und Esens. Zwei Konzerte unter dem Titel „O clap your hands“ werden aufgeführt in Pakens und auf der Insel Spiekeroog. Chormusik aus fünf Jahrhunderten mit Schwerpunkt moderner Chormusik erwartet die Konzertbesucher. Die Konzertreise ist eine kleine Belohnung für die Mädchen, die das ganze Jahr über großes Engagement bei den Proben und den Diensten am Würzburger Dom zeigen. Neben den Auftritten freuen sich die Mädchen auf ein umfangreiches außermusikalisches Freizeitangebot an der Nordsee: Wattwanderung, Strandbesuch und Krabbenkutterfahrt, Stadtbesichtigung von Norden, Papenburg und Bremen und Mittagsgebet im Bremer Dom. Für Domkantorin Judith Schnell ist die Konzertreise auch eine persönliche Abschiedstour mit „ihren Mädchen“. Nach fünf Jahren Würzburger Dommusik wartet nach der Reise an die Nordsee auf sie eine neue Herausforderung: Ab 15. August 2010 ist sie als Domchordirektorin in Limburg tätig. Die Sängerinnen der Mädchenkantorei sind zwischen zwölf und 16 Jahre alt und singen bereits seit ihrem zweiten Schuljahr am Würzburger Dom. Sie proben zweimal wöchentlich, erhalten zusätzliche Einzelstimmbildung und gestalten einmal im Monat das Konventamt. Derzeit erhalten über 140 Mädchen im Alter von acht bis sechzehn Jahren auf diese Weise eine umfassende chormusikalische Ausbildung am Würzburger Dom. Unter www.maedchenkantorei.bistum-wuerzburg.de kann die Konzertreise der Mädchenkantorei an die Nordsee mit Bildern und Reiseberichten verfolgt werden. (20 Zeilen/3110/0981; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Aktuelles Lexikon Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August (POW) In den 1700 überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns haben am 15. August Behörden, Fabriken und Geschäfte geschlossen: Gefeiert wird das Hochfest „Mariä Himmelfahrt“. Dahinter verbirgt sich theologisch korrekt gesprochen das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel: Maria ist mit Leib und Seele als ganzer Mensch in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen worden. Diesen Glaubenssatz erhob Papst Pius XII. nach Befragung aller Bischöfe am Allerheiligenfest 1950 zum Dogma. Der Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung bezeichnete das Fest als „eine geniale Antwort der Kirche auf das weit verbreitete Lebensgefühl des Nihilismus.“ Traditionell mit dem Hochfest verbunden ist der Brauch der Kräuterweihe. Sieben oder neun bis 77 Kräuter sind es, die traditionell in den Weih- oder Würzbüschel, Marienwisch, Würzwisch oder Sangen genannten Sträußen zu finden sind. Darunter Johanniskraut, Kamille, Minze, Wermut, Wohlmut, Majoran, Holunder, Beifuß, Schafgarbe, Basilikum und Sonnwendkraut. Dazwischen sind mitunter auch eine Königskerze, eine Rose oder Getreideähren vertreten. Die Kräuterbüschel sollen nach Volksglauben vor Unwettern oder Krankheiten schützen, indem sie auf dem Dachboden aufgehängt, im Herd verbrannt und dem Essen oder Viehfutter beigemischt werden. In manchen Gegenden werden die Pflanzen und Kräuter, die am Mariä Himmelfahrtstag in den Kirchen geweiht werden, auch Kindern und Jungvermählten ins Bett oder Toten in den Sarg gelegt. Das Marienfest war einst auch der Tag der Apotheker und Drogisten, der Gärtner und Blumenhändler, der Gewürzkrämer und Parfümeure. Die Stadt Würzburg soll ihren Namen von der Würzkräuterweihe herleiten. Der Brauch der Kräuterweihe geht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Schon die Ägypter, Griechen, Römer und die germanischen Völker kannten die Heilkraft bestimmter Pflanzen. Im Mittelalter wurde der Brauch christianisiert, indem die Wirkung der Gewächse auf Gott und die Fürsprache Marias zurückgeführt wurde. Die frühesten Belege stammen aus dem 10. Jahrhundert. Die christliche Legende, die der Kräuterweihe zu Grunde liegt, dreht sich um die Himmelfahrt Marias: Als die Apostel nach drei Tagen das Grab der Muttergottes öffneten, fanden sie statt des Leichnams duftende Blumen und Kräuter darin. Zu Mariä Himmelfahrt beginnt der „Frauendreißiger“, der bis zum Fest Mariä Geburt am 8. September beziehungsweise bis Mariä Schmerzen am 15. September gezählt wird. In dieser Zeit sind die hiesigen Kräuter voll ausgereift. Auch die teils darin vorhandenen Gifte sollen ihre Schärfe verloren haben. Auch dieses christliche Brauchtum lässt sich auf das Fasten der Germanen vor den Erntefesten zurückführen. An zahlreichen Wallfahrtsorten im Bistum Würzburg werden Mariä Himmelfahrt und die folgenden Marienfeste besonders feierlich begangen. Beeindruckend ist die Feier am Maria Ehrenberg in der Rhön. Um 20.30 Uhr beginnt dort am Vorabend, 14. August, die Vigilfeier mit Rosenkranz, Lichterprozession und Eucharistiefeier am Freialtar. Festprediger ist Benediktinerpater Raphael Gebauer aus der Abtei Sankt Georgenberg, Fiecht in Tirol. Am 15. August finden Messfeiern um 7, 8 und 11 Uhr in der Kirche statt. Das Hochamt um 9 Uhr zelebriert Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg am Freialtar. Der Wallfahrtstag schließt mit der Andacht um 15 Uhr mit Krankensegnung in der Kirche. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zelebriert am 15. August um 19 Uhr ein Pontifikalamt im schwäbischen Wallfahrtsort Maria Vesperbild. (38 Zeilen/3210/1031; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Buch-Tipp 600 Jahre theologische Lehre Neuerscheinung dokumentiert Dozenten und Graduierte an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg von 1402 bis 2002 Würzburg (POW) Im Jahre 1835 veröffentlichte Anton Ruland, Präfekt der Würzburger Universitätsbibliothek, ein bis heute maßgebliches Werk über die Professoren der Theologischen Fakultät Würzburg („Series et Vitae Professorum SS. Theologiae, qui Wirceburgi … docuerunt“). In einem Anhang listete er seinerzeit auch die Graduierten und ihre Dissertationen seit der Gründung der Alma Julia im Jahre 1402 auf. 170 Jahre später legt nun der langjährige, inzwischen pensionierte Bibliotheksdirektor an der Würzburger Unibibliothek, Ludwig K. Walter, das 820 starke Nachschlagewerk „Dozenten und Graduierte der Theologischen Fakultät Würzburg 1402-2002“ vor, das die von Ruland begonnene Dokumentation bis in die Gegenwart fortführt, ergänzt und erweitert. Mehr als 450 Personen des Lehrpersonals werden soweit möglich fachbezogen und mit einem kurzen Biogramm einschließlich Literaturangaben vorgestellt. Darüber hinaus sind mehr als 1500 Personen aufgeführt, die zwischen 1402 und 2002 einen akademischen Grad als Bakkalaureat, Lizentiat oder Doktor der Theologie an der Würzburger Fakultät erworben haben, außerdem 61 Ehrendoktoren und vier Ehrenprofessoren. Da zahlreiche Akten und Dokumente der Universität und ihrer theologischen Fakultät im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden, erwiesen sich die Recherchen, die Walter über mehr als zehn Jahre akribisch betrieb, als schwierig und zeitaufwendig. Umso bedeutender ist das nun im Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh Würzburg als Band 63 in der vom Fränkischen Kirchenhistoriker Professor Wolfgang Weiß herausgegebenen Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg“ erschienene Werk. „Walter hat damit ein bedeutendes historiographisches Hilfsmittel geschaffen, um das andere Fakultäten in und außerhalb unserer Alma Julia uns beneiden werden“, schreibt der Herausgeber im Vorwort. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch das Bistum Würzburg. Ludwig K. Walter, selbst Doktor der Theologie, war Bibliotheksdirektor an der Universitätsbibliothek Würzburg und als Fachreferent für Philosophie und Theologie für die Koordinierung der Seminar- und Institutsbibliotheken der Katholisch-Theologischen Fakultät verantwortlich. Ludwig K. Walter (Bearbeiter), Dozenten und Graduierte der Theologischen Fakultät Würzburg 1402-2002 (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg 63), 66 Euro. Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 2010, ISBN 978-3-87717-069-4. (27 Zeilen/3210/1027; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Buch-Cover im Internet abrufbar unter www.theologie.uni-wuerzburg.de Kurzmeldungen 5000 Euro für verwüstetes Kloster Marienthal in Sachsen Würzburg/Dresden (POW) 5000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds stellt die Diözese Würzburg für die Zisterzienserinnenabtei Sankt Marienthal in Sachsen zur Verfügung. Das teilten Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Dienstag, 10. August, mit. Eine riesige Flutwelle hatte am 7. und 8. August große Teile des 775 Jahr alten Zisterzienserinnenklosters und des Internationalen Begegnungszentrums Sankt Marienthal im Bistum Dresden-Meißen verwüstet. Es handele sich um die schlimmste Überschwemmung seit Gründung des Klosters 1234, sagte ein Sprecher des Internationalen Begegnungszentrums. Der Schaden belaufe sich auf mehrere Millionen Euro. Von den Wassermassen betroffen sind fast alle Gebäude der an der Neiße gelegenen Klosteranlage, unter anderem die Klosterkirche und die Propstei. In der Kirche stand das Wasser etwa zwei Meter hoch. Die Gebäude des Klosters wurden seit 1989/90 durch sehr großes ehrenamtliches Engagement, von Stiftungen, der katholischen Kirche und der öffentlichen Hand von Grund auf saniert. Über 100.000 Menschen besuchen die Klosteranlage jährlich. Ehrenamtliche Helfer können sich im Kloster melden unter E-Mail kloster-marienthal@gmx.net. Spenden werden angesichts der gewaltigen finanziellen Belastungen, die mit dem Erhalt des Klosters verbunden sind, dringend benötigt: Zisterzienserinnenabtei Sankt Marienthal, Stichwort „Hilfe für St. Marienthal“, Kontonummer 108283508, Bankleitzahl 75090300, Ligabank Würzburg. (16 Zeilen/3210/1034; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Neues Halbjahresprogramm der Ehe- und Familienseelsorge Würzburg (POW) Das Referat Ehe- und Familienseelsorge der Diözese Würzburg hat sein Programm für das zweite Halbjahr 2010 veröffentlicht. Die fünf Stichworte des Untertitels – Begegnung, Begleitung, Besinnung, Bildung und Beratung – symbolisieren die Bandbreite der Veranstaltungen. Das Programm ist thematisch untergliedert in Angebote für Familien, Mütter, Väter sowie Kinder und in Angebote für Paare und Ehepaare. Familien können wählen zwischen Exerzitien, religiösen Bildungswochenenden und Freizeiten sowie Seminaren zur religiösen Erziehung. Spezielle Angebote gibt es für alleinerziehende Mütter und Väter, für Eltern-Kind-Gruppen und für Trauernde. Paare können sich bei Seminaren auf die Hochzeit vorbereiten, Eheleute ihre Beziehung stärken. „Das gemeinsame Programm aller Anbieter der Ehe- und Familienarbeit in der Diözese Würzburg ist eine Hilfe für Seelsorger, Familien, Paare und Ehepaare, sich im breiten Angebot der Diözese für Familien und Paare zurechtzufinden“, betont Pastoralreferent Wolfgang Engert vom Referat Ehe- und Familienseelsorge. Ebenfalls im neuen Programm aufgeführt sind die unterschiedlichen Beratungsstellen in den Städten der Diözese Würzburg, die Adressen der Dekanats-Familienseelsorgerinnen und -seelsorger sowie Dienste der Caritas. Das Programm liegt in Gotteshäusern aus und kann bestellt werden beim Referat Ehe- und Familienseelsorge, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665230, E-Mail familienseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (16 Zeilen/3110/0996; E-Mail voraus) Schulstiftung gibt 10.000 Euro für Kleinbus des Vinzentinums Würzburg (POW) Mit 10.000 Euro hat die Franz-Oberthür-Stiftung, die Schulstiftung der Diözese Würzburg, den Kauf eines neuen Kleinbusses für das katholische Schülertagesheim Vinzentinum bezuschusst. Eltern und Firmen gaben weitere 2781 Euro, eine Sammlung der ehrenamtlichen Ruhestandserzieherin Hildegard Keßler bei Schülern und Mitarbeitern erbrachte 1210 Euro. Mit einer weiteren finanziellen Unterstützung durch das Autohaus Müller in Würzburg konnte schließlich das Fahrzeug angeschafft werden. Den kirchlichen Segen erteilte Domdekan Monsignore Günter Putz, Vorstandsvorsitzender der Schulstiftung, am Donnerstag, 29. Juli. Dem Kleinbus steht sein erster großer Testlauf im August bevor: Dann reisen Schüler der siebten bis neunten Klasse des Vinzentinums mit dem neuen Fahrzeug zum Zeltlager nach Südfrankreich. Nach Angaben von Erzieher Anton Klemm sind eine Mehrzahl der Unternehmungen des Vinzentinums in der Schul- und Ferienzeit nur deshalb durchführbar und durch die Eltern zu finanzieren, weil das Schülertagesheim über einen eigenen Kleinbus verfügt. (11 Zeilen/3110/0984; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet BDKJ-Team nahm am Würzburger Firmenlauf teil Würzburg (POW) Zugunsten der Stiftung „Jugend ist Zukunft“ hat ein 30 Personen starkes Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Diözesanverbands des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Würzburger Firmenlauf teilgenommen. „Es ist doch toll, abends nach der Arbeit mit den Kollegen eine Runde durch den Ringpark zu joggen“, sagte Florian Sußner, Sekretär in der Diözesanstelle des BDKJ. Seit Februar dieses Jahres hatte sich das bunt gemischte Team auf den Lauf vorbereitet. Professionell unterstützt wurden die Läufer in Wort und Tat von Franz Tarasow vom Würzburger Sportshop. Auch im kommenden Jahr wolle der BDKJ wieder mit einem Team am Firmenlauf teilnehmen, erklärte Referent Lukas Hartmann. Die Stiftung „Jugend ist Zukunft“ hat das Ziel, langfristig und nachhaltig die kirchliche Jugendverbandsarbeit in der Diözese Würzburg finanziell abzusichern. In diesem Jahr unterstützte der aus dem Seelsorgeamt scheidende Hauptabteilungsleiter Domkapitular Monsignore Hans Herderich die Stiftung mit einem kleinen Betrag. (11 Zeilen/3110/0983; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet 22 Absolventen als hauswirtschaftstechnische Helfer verabschiedet Würzburg (POW) 22 hauswirtschaftstechnische Helferinnen und Helfer aus ganz Unterfranken sind im Berufsbildungswerk der Caritas-Don Bosco gGmbH Würzburg nach dreijähriger Ausbildungszeit in Bildungseinrichtungen und Schulen durch Ausbildungsberaterin Hedwig Bauswein vom Berufsbildungsamt Würzburg ins Berufsleben verabschiedet worden. Sie erhielten Zeugnisse und Urkunden. Direktor Andreas Halbig vom Caritas-Don Bosco-Berufsbildungswerk begrüßte zu der Feier zahlreiche Gäste von Institutionen, Behörden, Betrieben und Schulen sowie viele Angehörige der Absolventen. In ihrem Hauptreferat stellte Monika-Preimel-Endlich vom Fortbildungszentrum für Hauswirtschaft Triesdorf die Zukunftsaussichten des Berufsabschlusses hauswirtschaftstechnische Helferin in den Mittelpunkt. Nicht nur fachliche Fähigkeiten seien heute gefragt, sondern weitere Schlüsselqualifikationen wie der Umgang und die Versorgung verschiedener Personengruppen wie Senioren, Kinder, Schüler oder Gäste. Wichtig seien vor allem die individuellen Bedürfnisse des Menschen. Deshalb werde die Ausbildungsregelung hauswirtschaftstechnische Helferin zum 1. August 2010 von der Ausbildungsordnung Dienstleistungshelfer abgelöst. Ein besonderer Dank galt Preimel-Endlich als zuständige Referentin für die Berufsausbildung in der Hauswirtschaft in Bayern für ihren unermüdlichen Einsatz für die Ausbildung behinderter Jugendlicher. Gute Wünsche erhielt Preimel-Endlich für ihre beginnende Freistellungsphase in den Ruhestand. (16 Zeilen/3110/1001; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Caritas-Abreißkalender 2011 erschienen Würzburg (POW) Ab sofort ist der Caritas-Abreißkalender „Unser täglich Brot 2011“ erhältlich. Seit über 60 Jahren gibt es diesen Kalender. In Pfarreien und bei Verbänden wird er als beliebtes Geschenk eingesetzt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als Dankeschön für engagierte Ehrenamtliche oder als Aufmerksamkeit für betreute Personen. Der Abreißkalender „Unser täglich Brot“ begleitet die Leser mit ausgesuchten Bibelzitaten und anregenden Gedanken bekannter Autoren; das bedeutet Inspiration an 365 Tagen im Jahr. Die modern und übersichtlich gestalteten Kalenderblätter in großer Schrift und die hochwertigen Motive auf der beidseitig verwendbaren Rückwand machen ihn zu einem attraktiven Blickfang. Der Kalender des Freiburger Lambertusverlags kostet vier Euro. Für Pfarreien, katholische Verbände oder Caritaseinrichtungen gibt es bei Sammelbestellungen Staffelpreise. Bestellungen beim Diözesan-Caritasverband, Telefon 0931/38666693, E-Mail RymutJ@caritas-wuerzburg.de. (10 Zeilen/3110/1002; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Radio-Morgenfeier mit Akademiedirektor Dr. Dvorak am 8. August Würzburg/München (POW) Der Direktor der Katholischen Akademie Domschule Würzburg, Dr. Rainer Dvorak, hält am Sonntag, 8. August, die katholische Morgenfeier im Radioprogramm Bayern 1 des Bayerischen Rundfunks. Die Sendung wird von 10.35 bis 11 Uhr ausgestrahlt. Der Titel der Morgenfeier lautet: „Verwandtschaften und Ahnengalerien“. Dvorak geht es dabei um die „Ahnengalerie des Glaubens“, die das 11. Kapitel des Hebräerbriefes beschreibt und aus der Abraham als Vorbild des Glaubens herausragt. Weiter geht er der Frage nach, was das mit den Menschen heute zu tun hat, die sich zunehmend auf die Suche nach ihren Vorfahren machen und dadurch einen Boom der Ahnenforschung ausgelöst haben. (8 Zeilen/3110/0995; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Namensvorschlag „Timmi“ macht Philipp zum Gewinner Würzburg/Rottenbauer (POW) Das gelbe Hüpftier in der Kinderabteilung der Würzburger Liborius-Wagner-Bücherei hat jetzt einen Namen: Es heißt Timmi. Aus den Einsendungen wählte die Jury den Vorschlag des 4-jährigen Philipp Fries aus Rottendorf. Die Bücherei hatte Kinder nach Namens-Ideen für die Neuerwerbung befragt und als Anreiz einen Buchpreis ausgeschrieben. Gemeinsam mit seiner Mutter Christina Fries holte der Pate seine Siegerurkunde und seinen Gewinn, das Kinderbuch „Dr. Brumm fährt Zug“, ab und schaute bei dieser Gelegenheit gleich noch bei „seinem“ Timmi vorbei. (6 Zeilen/3110/0982; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Pfarrer i. R. Wilhelm Bub wird 85 Jahre alt Zeil am Main (POW) Seinen 85. Geburtstag begeht Pfarrer i. R. Wilhelm Bub am Dienstag, 31. August, in Zeil am Main. Der gebürtige Bad Homburger wurde am 8. Dezember 1955 in Limburg zum Priester geweiht. Seine Kaplansjahre von 1955 bis 1965 verbrachte er in Arzbach, Frankfurt-Zeilsheim und Weilmünster. Von 1965 bis 1976 war er Pfarrer in Seck-Irmtraut. Anschließend wirkte er bis 1989 in Heiligenroth. Seinen Ruhestand verbringt Bub in Zeil am Main. (5 Zeilen/3210/1018) Pater Johannes Neuner wird 75 Jahre alt Würzburg/Kirchheim/Gaubüttelbrunn (POW) 75 Jahre alt wird Pater Johannes Neuner von den Salesianern Don Boscos am Mittwoch, 1. September. Er wirkt als Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Petrus – Der Fels“ mit den Pfarreien Gaubüttelbrunn, Kirchheim und Kleinrinderfeld sowie den Filialen Moos und Geroldshausen. Neuner wurde 1935 in Stechendorf in der Fränkischen Schweiz geboren und besuchte von 1949 bis 1955 das Progymnasium in Buxheim/Iller. Mit 20 Jahren legte er in Ensdorf in der Oberpfalz die Profess als Salesianer Don Boscos ab. Nach dem Abitur in Benediktbeuern studierte er dort von 1958 bis 1965 Philosophie und Theologie und war zwischenzeitlich von 1959 bis 1961 zum Praktikum als Erzieher in Pfaffendorf. Bischof Dr. Josef Stimpfle weihte Neuner am 29. Juni 1965 in Augsburg zum Priester. Im Anschluss arbeitete Neuner als Erzieher im Dominikus-Savio-Heim in Pfaffendorf. 1970 absolvierte Neuner eine Ausbildung zum Heilpädagogen und wurde im Folgejahr Erziehungsleiter in Pfaffendorf. 1972 übernahm er die Kaplansstelle in Maroldsweisach und Pfarrweisach. 1973 wurde er Leiter der heilpädagogischen Abteilung in Don Bosco in Würzburg. Von 1979 an war er Direktor des Dominikus-Savio-Heims in Pfaffendorf. 1989 übernahm er die Leitung des Internats im Berufsbildungswerk Don Bosco in Würzburg. 1998 wurde Neuner Pfarrverweser der Pfarrei Kirchheim. Seit 2000 ist er zudem Seelsorger für Gaubüttelbrunn und Beauftragter für Priester- und Ordensberufe im Dekanat Würzburg links des Mains. Von 2008 bis 2010 war er außerdem stellvertretender Dekan von Würzburg-links des Mains. 2009 wurde er auch zum Pfarradministrator von Kleinrinderfeld ernannt. Seit 29. November 2009 bilden die Gemeinden Kirchheim, Kleinrinderfeld und Gaubüttelbrunn die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Petrus – Der Fels“. (19 Zeilen/3210/1026) Pater Hermann Keul wird 75 Jahre alt Rödelmaier (POW) Pater Hermann Keul von den Missionaren von der Heiligen Familie feiert am Mittwoch, 1. September, seinen 75. Geburtstag. Er ist mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin Brend und wohnt in Rödelmaier. Außerdem hilft er in Bastheim und Oberelsbach mit. Keul wurde 1935 in Niederelbert im Unterwesterwald geboren. 1965 machte der gelernte Aufzugsmonteur am Abendgymnasium das Abitur nach. 1966 legte er seine Erstprofess bei den Missionaren von der Heiligen Familie ab. Das Theologiestudium führte ihn nach Ravengiersburg und Mainz, wo er am 15. Juli 1972 die Priesterweihe erhielt. Bis 1981 wirkte er als Ökonom am Sankt Josef-Gymnasium in Biesdorf/Südeifel. Gleichzeitig war er als Seelsorger für verschiedene Pfarreien aktiv. Anschließend wechselte er nach Mainz, wo er wiederum in der Seelsorge tätig war. 1982 wurde er zum Pfarrer der Pfarrei Heilige Familie in Betzdorf-Bruche ernannt. Zum Rektor des Lebenhaner Missionshauses Sankt Kilian wurde Keul 1987 ernannt. 1993 verließ er das Bistum Würzburg wieder und übernahm die Leitung der Niederlassung der Missionare von der Heiligen Familie in Betzdorf/Siegerland. 2003 kehrte er nach Lebenhan zurück und war bis zur Auflösung des Klosters im Jahr 2008 Rektor des Missionshauses Sankt Kilian. Seit 2005 ist er mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin Brend und für Rödelmaier zuständig. Dort wohnt er seit 2008 und betreut auch den Karmel mit. Außerdem wirkt er in Bastheim und Oberelsbach. (16 Zeilen/3210/1019) Drei Augustiner feiern 50. Professjubiläum Würzburg (POW) Drei Augustiner feiern im Würzburger Kloster am Donnerstag, 26. August, ihr 50. Professjubiläum: Bruder Bonifaz Falk, Pater Angelus Fuchs und Bruder Thomas Patri legten am 26. August 1960 ihre einfache Profess ab. Bruder Bonifaz Falk (70) wurde 1939 in Baden-Baden (Erzdiözese Freiburg) geboren. Seit 1955 ist er dem Würzburger Augustinerkloster verbunden. 1956, am Fest des seligen Friedrich von Regensburg, wurde er als Oblate eingekleidet, lernte als Buchbinder, schloss am 4. Oktober 1958 seine Ausbildung mit der Gehilfenprüfung ab und arbeitete in seinem Beruf bis zur Auflösung der klostereigenen Buchbinderei. Sein Noviziatsjahr von 1959 bis 1960 verbrachte er in Münnerstadt. Nach Würzburg zurückgekehrt arbeitete er auch in der Klosterküche und beteiligte sich nach Schließung der Buchbinderei an den hausmeisterlichen Diensten. Seine besondere Liebe gilt der Musik. So spielte er jahrzehntelang zu Ämtern, Betsingmessen und Andachten in der Würzburger Klosterkirche die Orgel – als Autodidakt. Gesundheitliche Probleme machten den Umzug in die Pflegestation in Würzburg nötig. Pater Angelus Fuchs (72) wurde 1938 in Bamberg geboren. Nach Volksschule und den ersten Gymnasialjahren wechselte er 1954 an das Gymnasium Münnerstadt. Als Seminarist von Sankt Josef bestand er 1959 das Abitur. Am 25. August 1959 begann er das Noviziatsjahr in Münnerstadt und legte am 26. August 1960 die zeitlichen Gelübde ab. Danach kam er zum Theologiestudium nach Würzburg. Am 3. Juli 1965 wurde Pater Angelus in der Mariannhillerkirche in Würzburg durch Bischof Dr. Josef Stangl zum Priester geweiht. Zunächst Präfekt im Würzburger Klosterseminar, war Fuchs von 1966 bis 1983 Kaplan in Walldürn. Ab 1983 in Fährbrück stationiert, betreute er die Kaplanei Erbshausen/Sulzwiesen und ab 1985 zusätzlich die Pfarrei Hausen. Gesundheitliche Probleme legten 1989 eine Reduzierung seines Seelsorgseinsatzes nahe. Danach arbeitete er von 1989 bis 2003 in Walldürn in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge mit. Seit 2003 lebt er in der Pflegestation des Würzburger Klosters. Bruder Thomas Patri (71) wurde 1938 in Iglau geboren. Als Heimatvertriebene gelangte die Familie Patri nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Sudetenland nach Walldürn. Durch die Augustiner kam Franz, so sein Taufname, als Bruderkandidat 1954 nach Würzburg, lernte als Schuhmacher und ging nach seiner Erstprofess in die Landwirtschaft nach Fährbrück (1960-1964) und Münnerstadt/Sankt Michael (1964-1971). Dann folgten 19 Jahre in Afrika, wo er auf der Missionsstation in Poko die Kaffeeplantage leitete. Nach Deutschland zurückgekehrt, wurden der große Park und der Obstgarten in Messelhausen (1990-1992) sein Arbeitsfeld, danach war er Hausmeister und Mesner in Duisburg (1992-1993). Anschließend wurde er Betreuer der Förderinnen der Zeitschrift „Maria vom guten Rat“ und ab 1997 Pförtner des Würzburger Klosters, wo er heute noch Dienst tut. (32 Zeilen/3210/1014) Domkapitular Warmuth Geistlicher Assistent des Diözesanrats Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, mit Wirkung vom 1. Juli 2010 zum Geistlichen Assistenten des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg ernannt. Gleichzeitig entpflichtete er Domkapitular em. Monsignore Hans Herderich von dieser Aufgabe. (4 Zeilen/3110/0988) Pfarrer Neumann leitet Pfarreiengemeinschaft Fladungen-Nordheim Würzburg/Nordheim/Fladungen (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Hans-Georg Neumann, Pfarrer von Nordheim vor der Rhön und Hausen sowie Kuratus von Neustädtles, mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 auch die Pfarreien Fladungen, Brüchs, Oberfladungen und Rüdenschwinden sowie die Kuratie Leubach im Landkreis Rhön-Grabfeld verliehen. Neumann ist damit Leiter der Pfarreiengemeinschaft Fladungen-Nordheim mit Schwerpunkt in Nordheim/Hausen. Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft mit Schwerpunkt Fladungen ist Marian Bak. (6 Zeilen/3110/0993) Jelonek auch Pfarrer von Kist mit Reichenberg, Pater Beck Pfarrvikar Würzburg/Kist (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Dr. Jerzy-Andrzej Jelonek, Pfarrer von Waldbrunn und Eisingen, mit Wirkung vom 1. September 2010 auch zum Pfarrer der Pfarrei Kist mit Filiale Reichenberg ernannt. Jelonek ist damit Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Eisingen, Kist, Reichenberg und Waldbrunn“. Gleichzeitig wurde Pater Leo Beck vom Franziskanerkloster Würzburg mit Wirkung vom 1. September 2010 als Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft angewiesen. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Pfarrei Kist und der Filiale Reichenberg. (6 Zeilen/3110/0980) Pfarrer Roland Breitenbach geht in den dauernden Ruhestand Würzburg/Schweinfurt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Roland Breitenbach (75), Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Michael, mit Wirkung vom 1. September 2010 die erbetene Resignation bewilligt und ihn in den dauernden Ruhestand versetzt. Personalreferent Domkapitular Dietrich Seidel dankte Breitenbach für das engagierte Wirken als Priester in der Diözese Würzburg. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Breitenbach in Absprache mit Pfarrer Rainer Fries und Pfarrer Joachim Morgenroth weiterhin in der Pfarreiengemeinschaft Schweinfurt-Zentrum mithelfe. Breitenbach wurde 1935 in Chemnitz geboren. Am 10. März 1963 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Im Anschluss war er als Kaplan in Retzstadt und Bad Kissingen tätig, bevor er 1968 Studienrat in Schweinfurt und Präses der Kolpingfamilie Schweinfurt wurde. 1974 ernannte Bischof Dr. Josef Stangl Breitenbach zum Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Michael. Von 1975 bis 1980 war Breitenbach auch stellvertretender Dekan von Schweinfurt-Stadt, von 1980 bis 1998 auch Studentenseelsorger der Fachhochschule Schweinfurt. 1980 übernahm er außerdem die Aufgabe des Rechtsbeistands für die Zivildienstleistenden. Mitglied des Priesterrats der Diözese Würzburg war Breitenbach von 1994 bis 1998. Im Stadtdekanat Schweinfurt nahm er außerdem die Aufgabe des Beauftragten für Liturgie und Kirchenmusik wahr. (14 Zeilen/3110/0992) Monsignore Otto Josef Barth Priester der Diözese Würzburg Würzburg/Geldersheim (POW) Monsignore Otto Josef Barth (51), Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin im Oberen Werntal, ist mit Wirkung von 1. September 2010 in die Diözese Würzburg inkardiniert worden. Gleichzeitig ernannte ihn Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zum Pfarrer. Barth wurde 1959 in Petresti/Petrifeld in der rumänischen Diözese Satu Mare geboren. Nach seiner Militärzeit studierte er von 1979 bis 1985 in Alba Julia Theologie. Bischof Dr. Antal Jakab weihte ihn am 23. Juni 1985 in Alba Julia zum Priester. Danach war Barth Kaplan in Kronstadt/Brasov und von 1987 bis 1993 Pfarrer in Bakowa/Bacova. Ab 1990 war er auch Generalsekretär der Diözesancaritas von Timisoara/Temeswar. 1993 wurde Barth zum Direktor der Agro-Caritas Transsilvania Stiftung der Erzdiözese Alba Julia berufen. Gleichzeitig wirkte er in Magyarbekas/Bicazu Ardelean in der Seelsorge. 1994 wurde die Agro-Caritas mit der Diözesancaritas vereint und Barth übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Caritasdirektors von Alba Julia. 1996 ernannte ihn Erzbischof Dr. György Jakubinyi zum Finanzdirektor von Alba Julia. 2000 wurde Barth Domkapitular. Mehrere Jahre war er auch Geschäftsführer des Domkapitels, Mitglied des Priesterrats, des Konsultorenrats und des Wirtschaftsrats. Vor seinem Wechsel nach Deutschland wirkte er zuletzt auch als Vorsitzender der Rentenkasse der römisch-katholischen Diözesen Rumäniens. 2007 wurde er Pfarrvikar in Schweinfurt-Sankt Anton, 2008 Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin im Oberen Werntal. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarrei Euerbach mit den Filialen Obbach und Sömmersdorf sowie die Pfarrei Geldersheim. Mit Dekret vom 10. Juli 2010 wurde seine Exkardination aus der Erzdiözese Alba Julia und die Aufnahme in die Diözese Würzburg zum 1. September 2010 möglich. (19 Zeilen/3110/0989) Pfarrer Leineweber Leiter der Gefängnisseelsorge in JVA Würzburg und Schweinfurt Würzburg/Schweinfurt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Pfarrer Matthias Leineweber (48), Geistlicher Begleiter der Gemeinschaft Sant’Egidio und geistlicher Religionslehrer an der Sankt-Ursula-Schule in Würzburg, mit Wirkung vom 1. September 2010 auch zum Leiter der Gefängnisseelsorge in den Justizvollzugsanstalten (JVA) Würzburg und Schweinfurt ernannt. Leineweber stammt aus Nesselröden bei Göttingen. Nach dem Theologiestudium in Würzburg und Rom weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 27. Februar 1993 in Würzburg zum Priester. Danach war Leineweber Kaplan in Würzburg-Versbach und von 1993 bis 1998 Kaplan in Würzburg-Heiligkreuz. 1996 übernahm er außerdem die Aufgabe des Geistlichen Begleiters der Gemeinschaft Sant’Egidio. 1998 wurde er Pfarrer von Würzburg-Heiligkreuz und Caritaspfarrer im Dekanat Würzburg-Stadt. Im Jahr 2000 wurde er auch zum Pfarrer von Würzburg-Sankt Elisabeth ernannt. Seit 2007 bilden Heiligkreuz und Sankt Elisabeth eine Pfarreiengemeinschaft. Leineweber ist seit 2000 auch Mitglied im Caritasrat des Diözesancaritasverbands Würzburg. 2008 gab er die Leitung der Pfarreiengemeinschaft ab und wurde teilweise zur Fertigstellung seiner Dissertation freigestellt. Daneben wirkte er als Religionslehrer und Seelsorger an der Sankt-Ursula-Schule und als Geistlicher Begleiter bei Sant’Egidio. (14 Zeilen/3210/1009; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Stellvertretender Caritasdirektor Norbert Heilmann gestorben Würzburg (POW) Norbert Heilmann, stellvertretender Direktor des Caritasverbands für die Diözese Würzburg, ist am Montag, 2. August, überraschend im Alter von 60 Jahren gestorben. Caritasvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber und Caritasdirektor Martin Pfriem teilten die Nachricht mit tiefer Betroffenheit den Mitarbeitern des Diözesan-Caritasverbands am 3. August mit. Heilmann, 1950 in Völkersleier geboren, studierte Sozialpädagogik an der Universität Tübingen und begann seine Tätigkeit beim Diözesan-Caritasverband am 1. November 1977 als Sozialpädagoge im Referat Katholische Kindergärten. Ende September 1988 nahm er sich für seine wachsende Familie über Erziehungs- und Sonderurlaub ein Jahr Auszeit von der Caritas. Zum 2. September 1991 kam Heilmann in den Caritasverband zurück und wechselte in das Referat Sonderschulen, Tagesstätten, Frühförderung in der Abteilung Kinder-, Jugend-, Behindertenhilfe. Als passionierter Musiker übernahm er dabei gleich wieder die Leitung des Caritaschores, mit dem er in über 25 Jahren viele Auftritte bei Gottesdiensten und Veranstaltungen der Caritas hatte. Zum 1. April 1993 übernahm er die Leitung der Abteilung Gesundheits-, Familien- und Altenhilfe und war Referent für Hospizarbeit, am 1. September 2002 wurde er zum stellvertretenden Caritasdirektor berufen. In dieser Zeit war er maßgeblich für die Einführung eines kombinierten Umwelt- und Qualitätsmanagements zuständig, das der Würzburger Caritasverband damals als erster großer kirchlicher Verband in Deutschland in dieser Form einführte. „Wir bitten Sie, mit uns für ihn und seine Angehörigen zu beten. Gott schenke ihm den Lohn für all seinen Dienst mit der Kirche für die Menschen und die Freude des ewigen Lebens“, schlossen Bieber und Pfriem ihre Botschaft an die Mitarbeiter. Heilmann hinterlässt eine Ehefrau und drei erwachsene Kinder. (19 Zeilen/3110/0999; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Veranstaltungen Bischof Hofmann an Mariä Himmelfahrt in Maria Vesperbild Maria Vesperbild/Würzburg (POW) Am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, feiert der schwäbische Wallfahrtsort Maria Vesperbild seinen Höhepunkt im Wallfahrtsjahr. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zelebriert um 19 Uhr das feierliche Pontifikalamt an der Mariengrotte und predigt. Die feierliche Lichterprozession findet direkt im Anschluss an das Pontifikalamt statt und führt über den Schlossberg zurück zur Mariengrotte. Die Erteilung des bischöflichen Segens und das Spielen der Papsthymne beschließen den marianischen Abend, der von der Musikvereinigung Ziemetshausen und dem Wallfahrtschor Maria Vesperbild musikalisch umrahmt wird. Weitere Informationen im Internet unter www.maria-vesperbild.de. (8 Zeilen/3210/1029; E-Mail voraus) Würzburger Orgelsommer zur Apokalypse im Kiliansdom Würzburg (POW) Ganz im Zeichen der Kulturreihe „Endspiels – Würzburger Apokalypse 2010“ steht die Reihe der sommerlichen Orgelkonzerte der Würzburger Dommusik im Kiliansdom im Jahr 2010. International bekannte Orgelvirtuosen sind von 29. August bis 26. September jeweils sonntags um 16 Uhr im Würzburger Dom zu hören. Den Anfang gestaltet am Sonntag, 29. August, um 16 Uhr Giampaolo di Rosa aus Rom. Das Konzert trägt den Titel „Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodizea“. Am 5. September spielt Silvius von Kessel aus Erfurt Improvisationen zum Thema „Das Strafgericht über Babylon“. Olivier Eisenmann aus der Schweiz greift „Visions prophétiques“ am 12. September auf. „In Finis: Ars Moriendi“ ist das Sommerkonzert mit Franz Comploi aus Bozen am 19. September überschrieben. Würzburgs Domorganist Professor Stefan Schmidt lässt schließlich am 26. September „Das himmlische Jerusalem“ um 16 Uhr in der Neumünsterkirche erklingen. Karten zu allen Konzerten sind bei der Tourist Information in Würzburg und an der Konzertkasse erhältlich. Eintrittspreis: Erwachsene 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. (12 Zeilen/3210/1032; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Führung für Senioren im Museum am Dom Würzburg (POW) Eine Führung für Senioren durch die derzeitige Sonderausstellung „Melodia Apocalittica“ findet am Mittwoch, 11. August, um 14 Uhr im Museum am Dom in Würzburg statt. Die Ausstellung zeigt Gemälde und Zeichnungen von Thomas Lange, die vom Apokalypse-Zyklus des Albrecht Dürer inspiriert sind. Daneben sind Terrakotten und Zeichnungen von Mutsuo Hirano zu sehen, die ebenfalls vom Text der Geheimen Offenbarung des Johannes angeregt wurden. Die Führung durch die Ausstellung dauert etwa eine Stunde, die Teilnahme daran kostet neben dem Eintritt zwei Euro. Die Führung findet in Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung der Stadt Würzburg statt. (7 Zeilen/3210/1011; E-Mail voraus) Führung durch Sonderausstellung im Museum am Dom Würzburg (POW) Eine Führung durch die derzeitige Sonderausstellung „Melodia Apocalittica“ findet am Sonntag, 8. August, um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg statt. Die Ausstellung zeigt Gemälde und Zeichnungen von Thomas Lange, die vom Apokalypse-Zyklus des Albrecht Dürer inspiriert sind. Daneben sind Terrakotten und Zeichnungen von Mutsuo Hirano zu sehen, die ebenfalls vom Text der Geheimen Offenbarung des Johannes angeregt wurden. Die Führung durch die Ausstellung dauert etwa eine Stunde, die Teilnahme daran kostet neben dem Eintritt zwei Euro. (6 Zeilen/3110/1000; E-Mail voraus) Märchen erzählen – Menschen verbinden Würzburg (POW) Übungen im Märchenerzählen bietet die Katholische Akademie Domschule beim Grundkurs „Märchen erzählen – Menschen verbinden“ von Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September, im Sankt Burkardus-Haus. Im textgebundenen Erarbeiten eines kleineren Märchens wird geübt, die Zuhörer erzählend anzusprechen und in die Gemeinschaft einzubinden. Es referiert Rolf Peter Kleinen, Dozent der Europäischen Märchengesellschaft und des Figurentheater-Kollegs in Bochum. Anmeldung bis Freitag, 27. August, sowie nähere Informationen bei: Katholische Akademie Domschule, Telefon 0931/38664500, Fax 0931/38664555, E-Mail info@domschule-wuerzburg,de, Internet www.domschule-wuerzburg.de. (7 Zeilen/3210/1033) Frauenbund: Diözesanwallfahrt mit Weihbischof Boom nach Walldürn Würzburg/Walldürn (POW) Zur Diözesanwallfahrt unter dem Motto „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“ lädt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) am Mittwoch, 15. September, von 10 bis 14.30 Uhr nach Walldürn ein. Gemeinsam mit Weihbischof Ulrich feiern die Teilnehmerinnen eine Messe in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut. Anschließend sind die Frauen eingeladen, die mitgebrachte Rucksackverpflegung zu konsumieren und dabei alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Mit dem gemeinsamen Singen und einer Andacht endet der offizielle Teil der Veranstaltung. Die Anmeldung erfolgt dezentral bei den Vorsitzenden der jeweiligen Ortsvereine. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 1. September. Nähere Informationen bei: Katholischer Deutscher Frauenbund, Diözesanverband Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, Fax 0931/38665349, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.frauenbund-wuerzburg.de. (10 Zeilen/3210/1015; E-Mail voraus) Wochenende für junge Witwen Würzburg/Bad Königshofen (POW) Das Referat Frauenseelsorge bietet von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. Oktober, im Haus Sankt Michael in Bad Königshofen ein Seminar für junge verwitwete Frauen an. „Alles wie immer und nichts mehr wie es war“ lautet der Titel der Veranstaltung unter Leitung von Diplom-Pädagogin und Diplom-Theologin Andrea Kober-Weikmann. Für Kinder gibt es ein eigenes Programm. Anmeldung und Informationen beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon 0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. (6 Zeilen/3210/1016) Begleitung von schwerkranken Kindern und deren Familien Oberwerrn (POW) Die Begleitung von schwerkranken Kindern und deren Familien steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der der Arbeitskreis Kranken- und Seniorenbesuchsdienst, Region Schweinfurt, des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) am Mittwoch, 1. September, um 14.30 Uhr in das katholische Pfarrheim Oberwerrn einlädt. Mechthild Ritter berichtet über ihre Tätigkeit auf der Station Regenbogen in der Universitätsklinik Würzburg. Nähere Informationen bei Helga Dietz, Telefon 09726/8600. (5 Zeilen/3210/1017) Volksmusik aus Unterfranken beim Mariensingen in Vierzehnheiligen Vierzehnheiligen/Grafenrheinfeld (POW) Zum Fränkischen Mariensingen in der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen lädt die Rafelder Brotzeitmusik zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik, Bezirk Unterfranken, am Feiertag Mariä Himmelfahrt, 15. August, ein. Bei dem Konzert musizieren ab 17 Uhr die Saitenmusik Bluhm, der Grettschter Dreigsang, die Rafelder Brotzeitmusik, das Alphornbläser-Trio Hart/Weth/Döpfert, die Frauensinggruppe Cantatori und der gemischte Chor des Gesangvereins Grafenrheinfeld. Die Organisation liegt in Händen von Altbürgermeister und Wallfahrtsführer Robert Gießübel, Oberer Dorfgraben 9 in Grafenrheinfeld, Telefon 09723/7217. (7 Zeilen/3110/0994; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet P O W 31 / 32 - 5 - 11.08.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de