I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Gute Nachrichten Würzburg/Rom: Mit 32 Bussen unterwegs zum Papst 3-4 (Rund 2000 Ministranten bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom) Würzburg/Aschaffenburg/Oberleichtersbach: Aussendungsfeier mit dem Weihbischof 5 (Zwei Frauen und ein Mann werden zum Dienst als Pastoralreferenten beauftragt) Berichte Würzburg: Bischof erneut Tipp-König 6 (Bischof Hofmann belegt ersten Platz bei Tipprunde der Main-Post zur Fußball-WM) Würzburg: Kinder und Jugendliche stark machen 7 (KJA ernennt Vertrauenspersonen für sexualisierte Gewalt) Würzburg: Das Rätsel Zeit 8 (Achter Studientag des Würzburger Zentrums für Augustinusforschung) Würzburg: Experten fürs Leben spielen Theater 9-10 (Vinzenzpreis 2010 der Caritas geht an Haus Vinzenz von Paul in Kleinostheim) Buch-Tipp Würzburg: Spirituelle Impulse aus dem Schatz der Kirche 11 („Er-holungen“ für Lehrerinnen und Lehrer) Kurzmeldungen Würzburg/Marktheidenfeld: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius am Spessart“ errichtet 12 Würzburg: Neues Programmheft des Referats Geistliches Leben 12 Würzburg: Fastenpredigten 2010 zum Nachlesen 12 Würzburg: Neue Ausgabe der Museumszeitung „HinBlick“ 13 Würzburg: Diözese Würzburg gibt 10.000 Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer in der Ukraine 13 Würzburg: Kiliani-Pilger spenden über 14.500 Euro für Wiederaufbau in Haiti 13 Würzburg: Bernhard Lutz neuer Geistlicher Leiter der KjG 14 Dipbach/Würzburg: Simone Büttner neue Landjugendseelsorgerin 14 Würzburg: Frage bei Wallfahrtsservice – Können auch Nichtgetaufte mitwallen? 14 Würzburg: Fünfter Fachinformatiker im Bischöflichen Ordinariat ausgebildet 14 Personalmeldungen Aschaffenburg/Marktheidenfeld/Zeil am Main: Pfarrer Heßberger wird 70 Jahre alt 15 Alzenau: Pfarrer i. R. Hartmut Wegner wird 70 Jahre alt 15 Würzburg: Redemptoristenpater Klemens Nodewald seit 40 Jahren Priester 15 Würzburg: Bischof Hofmann ernennt Prokuratoren für die Dekanate 16 Würzburg/Karlstadt: Pfarrer Dr. Falk auch Beauftragter für Dienste der Kirche 16 Würzburg/Hammelburg: Pfarrer Dr. Woch auch Beauftragter für Dienste der Kirche 16 Würzburg/Haßfurt: Pater Richard Brütting auch Beauftragter für Jugend und Schule 16 Würzburg/Hösbach: Pater Doll auch Beauftragter für Behindertenseelsorge 16 Würzburg/Bad Kissingen: Prior Arno Meyer auch Beauftragter für Alten- und Krankenpastoral 16 Würzburg/Klingenberg: Pfarrer Kraft Pfarradministrator von Klingenberg, Röllfeld und Trennfurt 17 Würzburg/Ernstkirchen: Kotwica Pfarradministrator von Ernstkirchen und Kleinkahl 17 Würzburg/Rauhenebrach: Kaplan Freund Pfarradministrator von Heilig Geist-Rauhenebrach 17 Würzburg/Euerdorf/Knetzgau: Schwarz wird Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau 17 Veranstaltungen Würzburg: Führung durch die Doppelausstellung 18 Würzburg: Chorkonzert im Neumünster – „Seht, ich mache alles neu“ 18 Würzburg: Musikalische Frühförderung für Kinder ab drei Jahre 18 Gute Nachrichten Mit 32 Bussen unterwegs zum Papst Rund 2000 Ministranten aus dem Bistum Würzburg bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom – Bischof Hofmann begleitet junge Pilger – Aussendungsfeier in Würzburg – Motto: „Aus der wahren Quelle trinken“ Würzburg/Rom (POW) Rund 2000 Ministrantinnen und Ministranten aus etwa 130 Pfarreiengemeinschaften und Einzelpfarreien des Bistums Würzburg machen sich am Sonntag, 1. August, von Würzburg aus auf den Weg nach Rom, um dort an der zehnten Internationalen Ministrantenwallfahrt vom 3. bis 4. August teilzunehmen. Sie steht unter dem Motto „Aus der wahren Quelle trinken“. Insgesamt werden über 53.000 Jugendliche aus mehr als 18 europäischen Ländern mit ihren Betreuern in Rom erwartet. Begleitet werden die Jugendlichen aus dem Bistum Würzburg von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher und Ministrantenreferent Dirk Rudolph sowie insgesamt rund 100 Priestern, Jugendseelsorgern und Betreuern, unter ihnen auch ein Arzt sowie sechs Sanitäter. „Ich freue mich auf die vielen Begegnungen mit den jungen Menschen in Rom und hoffe, dass diese Tage zu Tagen der Vertiefung des Glaubens werden“, sagte Bischof Hofmann wenige Tage vor der Abfahrt der jungen Pilger. Dass sich die Teilnehmerzahl aus dem Bistum Würzburg im Vergleich zur Internationalen Ministrantenwallfahrt im Jahr 2006 nochmals gesteigert habe, unterstreiche das große Interesse der Jugendlichen an dieser internationalen Begegnung, erläuterte der Bischof. Ministrantenreferent und Würzburger Wallfahrtsleiter Rudolph sieht darin auch den Erfolg der diözesanen Ministrantenarbeit bestätigt. „Wir kommen im religiösen Bereich nicht an solchen Events vorbei“, sagte Rudolph. In Rom ziehe natürlich besonders der deutsche Papst Benedikt XVI. das Interesse der Jugendlichen auf sich. 45.000 Ministranten der insgesamt mehr als 53.000 Teilnehmer kämen allein aus 26 der 27 deutschen Diözesen. Das Erzbistum Köln fährt im Herbst allein. Von dem Treffen erwartet sich der Würzburger Ministrantenreferent, dass die Jugendlichen Freude an Gott und Glauben spüren und Gemeinschaft auf internationaler Ebene in der großen Schar der Ministranten erleben. Darüber hinaus könnten die Jugendlichen den lebendigmachenden Geist Gottes erfahren, neue Impulse für das eigene Leben und ihre Gemeinden gewinnen und nach Hause tragen sowie die Stadt Rom kennen lernen. Zwei Jahre Vorlauf und Planung liegen hinter Rudolph und seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Ministrantenarbeitskreis der Diözese Würzburg (MAKDW). Im Herbst 2008 mussten zunächst die Unterkünfte in Rom ausgesucht und besichtigt sowie die Verkehrsanbindungen geprüft werden. „Das Team des MAKDW bringt sich mit den unterschiedlichen Talenten ein und kümmert sich unter anderem um Homepage-Gestaltung, den Entwurf eines Logos für das Wallfahrts-T-Shirt, die Planungslisten mit den Teilnehmern, Unterkünften und Bussen, bereitet Gottesdienste und vieles mehr vor“, erläuterte Rudolph. Die große Kunst der Organisation der Wallfahrt liege darin, die große Zahl der Wallfahrer so auf die Busse und Hotels zu verteilen, dass alle zufrieden sind. Die größten Teilnehmergruppen kommen aus den Pfarreiengemeinschaften Saalekreuz (Dekanat Hammelburg, 61 Ministranten) und Saalethal (Dekanat Bad Kissingen, 59 Ministranten). Aus der Region Aschaffenburg nehmen rund 370 Minis teil, aus der Region Miltenberg rund 210. Main-Spessart ist die Heimat von etwa 200 Romwallfahrern, aus dem Großraum Würzburg kommt eine gleichgroße Gruppe. Mehr als 50 der jungen Romwallfahrer stammen aus dem Raum Kitzingen, etwa 210 aus dem Gebiet um Schweinfurt. Zirka 170 Jugendliche stellt die Region Haßberge, rund 370 die Region Bad Kissingen. Aus dem Raum Bad Neustadt kommen an die 150 Ministranten, die an der Wallfahrt teilnehmen. Außerdem fährt wie bereits bei der Ministranten-Romwallfahrt im Jahr 2006 eine 30 Personen starke Gruppe aus Nieheim-Sommersell im Erzbistum Paderborn bei den Würzburgern mit. In Würzburg starten die 32 Busse mit den rund 2000 Jugendlichen und Betreuern am 1. August gegen 17.30 Uhr nach dem Aussendungsgottesdienst, der um 15 Uhr im Kiliansdom beginnt. Gegen 10 Uhr werden die unterfränkischen Pilger am Montagvormittag, 2. August, in zwölf Hotels der Ewigen Stadt erwartet. Am Montagnachmittag und am Dienstag, 3. August, lernen die Ministranten die Stadt Rom kennen. Den Höhepunkt der Ministrantenwallfahrt bildet das internationale Programm am 3. und 4. August auf dem Petersplatz. Am Dienstag, 3. August, steht um 17 Uhr ein Jubiläumsgebet auf dem Petersplatz auf dem Programm, bei dem das 50-jährige Bestehen der internationalen Ministrantenvereinigung CIM (Coetus Internationalis Ministrantium), eines freiwilligen Zusammenschlusses Ehren- und Hauptamtlicher aus der europäischen Ministrantenpastoral, gefeiert wird. Am Mittwoch, 4. August, findet um 10 Uhr die Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz statt. Die über 53.000 Jungen und Mädchen werden bereits ab 8.30 Uhr den Petersplatz mit ihren farbigen Pilgertüchern in ein buntes Tüchermeer verwandeln. Die Teilnehmer aus Deutschland sind an ihren cremefarbenen Tüchern zu erkennen. Das einzig weiße Halstuch mit dem CIM-Logo ist Papst Benedikt XVI. vorbehalten. Die Würzburger Ministranten werden im Übrigen an den rot-schwarzen Rangerhüten mit dem aufgestickten fliegenden Weihrauchfass zu erkennen sein. Eine Heilige Messe allein für die Würzburger Jugendlichen feiert Bischof Hofmann zum Abschluss der Tage in Rom am Donnerstag, 5. August, um 17 Uhr in der Kirche San Ignazio. Am Freitag, 6. August, heißt es dann, die Hotels zu räumen, ehe nach einer Abschiedstour durch Rom um 20 Uhr die Rückfahrt ansteht. In ihren Heimatgemeinden werden die jungen Pilger am Samstagvormittag, 7. August, erwartet. mh (POW) (58 Zeilen/2910/0917; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto und Logo abrufbar im Internet Die Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg (POW) wird die Romfahrt journalistisch begleiten. Aktuelle Meldungen von der Wallfahrt in Rom erhalten sie tagesaktuell. Alle Berichte, Fotos und Bildergalerien finden Sie im Internet unter www.pow.bistum-wuerzburg.de sowie unter www.rom.bistum-wuerzburg.de. Falls Sie exklusive Berichte und Interviews wünschen, teilen Sie uns das bitte mit. Die Fahrt begleitet Markus Hauck (POW), der während der Tage in Rom unter folgender Handynummer erreichbar ist: 0170/3349456. Aussendungsfeier mit dem Weihbischof Zwei Frauen und ein Mann werden zum Dienst als Pastoralreferenten beauftragt – Gottesdienst im Neumünster am 23. Juli um 17.30 Uhr Würzburg/Aschaffenburg/Oberleichtersbach (POW) Zwei Frauen und einen Mann beauftragt Weihbischof Ulrich Boom am Freitag, 23. Juli, um 17.30 Uhr im Würzburger Neumünster zum Dienst als Pastoralreferentin und Pastoralreferent. Ausgesandt werden Gabriele Denner (36), Jens Hausdörfer (31) und Elke Wallrapp (31). Gabriele Denner ist seit 2007 als Pastoralassistentin in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Würzburg tätig. Die gebürtige Hammelburgerin studierte in Würzburg Katholische Theologie und Pädagogik und schloss beide Studiengänge mit dem Diplom ab. Praktika führten sie unter anderem in die Pfarrei Herz Jesu in Bad Kissingen, an die Sprachheilschule Würzburg, an die Grundschule Heidingsfeld und in das Ökumenische Zentrum Lengfeld. Als Pastoralassistentin wirkte Denner von 2000 bis 2001 in der Pfarrei Höchberg-Sankt Norbert und von 2001 bis 2005 im Ökumenischen Zentrum Lengfeld. Nach einer Elternzeit wechselte die Ehefrau und zweifache Mutter an die Katholische Hochschulgemeinde. Denner engagiert sich darüber hinaus als Kursleiterin beim Elternkurs KESS-Erziehen, als Hochseilgartentrainerin am Haus Volkersberg sowie als Referentin beim Mehrgenerationenhaus Matthias-Ehrenfried-Haus in Würzburg. Jens Hausdörfer ist Pastoralassistent in der Aschaffenburger Pfarrei Sankt Michael sowie Dekanatsjugendseelsorger im Dekanat Aschaffenburg-Stadt. Er wurde in Bad Kissingen geboren und wuchs in Nüdlingen auf. Nach dem Zivildienst in der Altenpflege studierte er von 1999 bis 2005 in Würzburg und Freiburg im Breisgau Katholische Theologie. Seine Diplomarbeit verfasste er zum Thema „Verbände am Ende? Katholische Jugendverbände unter Modernisierungsdruck“. Während des Pastoralkurses wirkte Hausdörfer in der Pfarreiengemeinschaft Güntersleben-Thüngersheim. Seit 2006 ist er in Aschaffenburg eingesetzt und widmet sich nach eigener Auskunft den Schwerpunkten Jugendarbeit, interreligiöser Dialog, Jugendliturgie und -spiritualität sowie Eine-Welt-Arbeit. Elke Wallrapp ist Pastoralassistentin in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra und kommt aus Theilheim. Sie studierte von 1999 bis 2005 in Würzburg und Freiburg im Breisgau Katholische Theologie. Ihre Diplomarbeit trug den Titel: „Bei den Menschen sein und auf die Menschen zugehen. Probleme und Perspektiven der Seelsorge(r) auf dem Land. Eine theologisch-praktische Untersuchung.“ Das Pastoralpraktikum führte Wallrapp in die Schweinfurter Pfarrei Sankt Josef. Seit 2006 ist die verheiratete Mutter einer Tochter in Oberleichtersbach und Schondra eingesetzt. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten zählen nach eigenem Bekunden die Jugend-, Familien- und Pfarrgemeinderatsarbeit. (30 Zeilen/2910/0914; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Berichte Bischof erneut Tipp-König Bischof Dr. Friedhelm Hofmann belegt ersten Platz bei Tipprunde der Main-Post zur Fußball-Weltmeisterschaft und verteidigt Titel Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat den Titel als Tipp-König beim WM-Tippspiel der Main-Post verteidigt. Bei der Tipprunde zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 landete er – wie schon 2006 – auf dem ersten Tabellenplatz. An der Runde hatten zehn Prominente aus Stadt und Landkreis Würzburg teilgenommen, unter anderen Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Universitätspräsident Alfred Forchel und der mehrfache Schwimmweltmeister Thomas Lurz. Durch seinen exakten 1:0-Tipp für das Endspiel konnte sich Bischof Hofmann in letzter Sekunde noch vom vierten auf den ersten Platz vorarbeiten. „Eine taktische Meisterleistung. Aus dem Windschatten heraus erfolgte der finale Antritt“, schreibt die Main-Post über den Endspurt des Bischofs. Den erneuten Spitzenplatz verdankt Bischof Hofmann nach eigenen Angaben der bewährten fachlichen Unterstützung durch die Küchenchefin im Bischofshaus, Schwester Laurentiana Gersterkamp. In der Küche oder beim gemeinsamen Essen sprachen beide die Tipps ab. Schwester Laurentiana sei zunächst betrübt gewesen, als der Bischof nach den ersten Spielen in der Tipp-Tabelle weit hinten stand. Umso größer sei der Jubel dann gewesen, als es der Bischof in den letzten Minuten der WM noch an die Tabellenspitze schaffte, berichtet die Main-Post. Das Endspiel fand der Bischof sehr spannend: „Man spürte, dass es um mehr als nur um Sport ging.“ Der Bischof beobachtete einen unglaublichen Ehrgeiz, der zu einer unnötigen Härte geführt habe. Für ihn seien die Spanier verdient Weltmeister geworden. Der Erlös der Tipprunde in Höhe von 1000 Euro kommt nach dem Willen des Bischofs einem Hilfsprojekt in Afrika zugute. Der Bischof entschied sich für das Projekt von Schwester Amalia in Ägypten, eine Kinderkrippe und einen Kindergarten in Beni Suef, südlich von Kairo. Mit dem Geld der Tipprunde kann die Ordensfrau einen Monat lang 500 Kinder im Alter von drei Monaten bis zu sechs Jahren einen Mittagstisch bieten. Die Schwester pflegt eine enge Freundschaft mit den Ursulinen und der Caritas in Würzburg und warb bei der Kilianiwoche in Würzburg für ihr Projekt. „Unterdessen können Bischof Friedhelm und Schwester Laurentiana frohgemut nach vorne schauen: Für die WM 2014 in Brasilien haben sie nun das Triple fest im Blick“, schreibt die Main-Post. (24 Zeilen/2910/0915; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kinder und Jugendliche stark machen Kirchliche Jugendarbeit der Diözese Würzburg ernennt Teresa Elbert und Felix Lamprecht zu Vertrauenspersonen für sexualisierte Gewalt Würzburg (POW) Die Kirchliche Jugendarbeit (kja) der Diözese Würzburg hat zwei Vertrauenspersonen für sexualisierte Gewalt ernannt: Teresa Elbert (25), Bildungsreferentin im Schülerforum der kja, und Felix Lamprecht (39), Pastoralreferent in Eibelstadt und Dekanatsjugendseelsorger für Würzburg-links des Mains, sind ab sofort Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kirchlichen Jugendarbeit bei allgemeinen Fragen zu sexualisierter Gewalt und bei Verdacht auf sexuelle Gewalt. Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher und Martina Höß vom kja-Leitungsteam stellten die beiden neuen Vertrauenspersonen bei einem Pressegespräch am Montag, 19. Juli, im Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg vor. Die kirchliche Jugendarbeit hat sich nach Angaben Höß‘ beim Thema „Sexualisierte Gewalt“ die Prävention als oberstes Ziel gesetzt: Kinder und Jugendliche sollen stark gemacht werden, damit sie über sexualisierte Gewalt sprechen und sich Eltern oder Nahestehenden anvertrauen können. 2005 hatte die kja erstmals eine Vertrauensperson ernannt. Damals nahm Sylvia Christ von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) die Aufgabe wahr, später Manuela Kirsch vom Schülerforum. In den vergangenen Jahren sei darüber hinaus ein eigener Verhaltenskodex zur Prävention sexualisierter Gewalt für haupt- und für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kirchlichen Jugendarbeit entwickelt worden, erläuterte Höß. Diesen hätten alle Verantwortlichen in der Jugendarbeit unterschrieben. Weiter gebe es bei der kja einen Krisenplan bei Verdacht oder Vorliegen eines sexuellen Missbrauchs. Mit den beiden Ansprechpartnern in der Diözese Würzburg für Opfer sexuellen Missbrauchs und von Gewalt, Professor Dr. Klaus Laubenthal und Dr. Claudia Gehring, arbeite man eng zusammen. Den beiden neuen Vertrauenspersonen geht es besonders um eine gute Entwicklung junger Menschen. „Mir ist dabei der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt besonders wichtig“, sagte Lamprecht. Für Elbert ist es bedeutsam, Jugendliche für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und offen mit ihnen darüber zu sprechen. Elbert und Lamprecht sind sowohl Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, als auch für Mitarbeiter innerhalb der kirchlichen Jugendarbeit. Sie beraten und begleiten Betroffene, dokumentieren Vorfälle und Vorgehen und sie stellen die Verbindung zu Fachberatungsstellen her. Außerdem können sie für Informationsveranstaltungen angefragt werden. Nach dem jüngsten Bekanntwerden von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche ist nach Angaben der kja-Verantwortlichen bei Kindern und Jugendlichen jedoch keine Zurückhaltung bei der Teilnahme an kirchlichen Angeboten zu verzeichnen. Jugendarbeiter gingen aber wesentlich vorsichtiger mit Kindern und Jugendlichen um. „Die Grenze zwischen Nähe und Distanz wird früher gezogen“, sagte Höß. Die beiden Vertrauenspersonen sind erreichbar unter: Teresa Elbert, Telefon 0931/38663132, E-Mail teresa.elbert@bistum-wuerzburg.de; Felix Lamprecht, Telefon 0931/38663205, E-Mail felix.lamprecht@bistum-wuerzburg.de. bs (POW) (35 Zeilen/2910/0924; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Das Rätsel Zeit Achter Studientag des Würzburger Zentrums für Augustinusforschung (ZAF) – Festschrift mit Papstgrußwort an Cornelius Mayer überreicht Würzburg (POW) Mit den Überlegungen des Kirchenvaters Augustinus zum Thema Zeit hat sich der achte Studientag des Zentrums für Augustinusforschung (ZAF) an der Universität Würzburg beschäftigt. Rund 120 Personen, unter ihnen auch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, nahmen an der Veranstaltung teil und bescherten ihr damit nach Angaben des Veranstalters einen Besucherrekord. Cornelius Mayer, Leiter des ZAF, erhielt aus den Händen seiner Mitarbeiter Christof Müller, Andreas Grote und Guntram Förster die Festschrift „Spiritus et Littera“, die ihm aus Anlass seines 80. Geburtstags gewidmet ist. Darin enthalten sind neben einem Grußwort von Papst Benedikt XVI. auch Beiträge von 40 nahmhaften Augustinusforschern aus aller Welt. Mayer dankte für die Ehre und unterstrich, dass die große Resonanz auf die ZAF-Forschungsprojekte letztlich Augustinus selbst zu verdanken sei. Dennoch sei es die Genugtuung, an der Präsentation eines Denkers mitzuarbeiten, der wie nur wenige auch heute noch etwas zu sagen hat, die ihn – ebenso wie seine Mitarbeiter – motiviere, ein Leben lang unermüdlich als Forscher tätig zu sein. Im Studienteil des Tages erläuterte Friedrich-Wilhelm von Herrmann von der Universität Freiburg im Breisgau, dass Augustinus seine Überlegungen zum Phänomen Zeit auf Basis eines natürlich-alltäglichen Zeitverständnisses entwickelt habe. „Gerade dadurch blieb er auch für moderne Philosophen wie Edmund Husserl und Martin Heidegger als Gesprächspartner interessant.“ Walter Mesch von der Universität Münster erläuterte die Zeittheorie Platons und deren Fortführung durch Plotin sowie den Ansatz des Aristoteles. Beide Denkweisen finden einen Niederschlag in der Zeitanalyse bei Augustinus. Der Alttestamentler Theodor Seidl von der Universität Würzburg zeigte auf, dass die hebräische Bibel im Gegensatz zur griechischen Philosophie Zeit nicht abstrakt „an sich“, sondern immer relational und konkret thematisiere. Norbert Fischer von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt blickte in Hauptvortrag der Veranstaltung ausführlich auf „Gott und die Zeit in Augustins ‚Confessiones‘“. Fischer betonte, dass Augustinus die Flüchtigkeit und Nichtigkeit der Zeit erkenne, er gleichzeitig aus eigener Erfahrung wisse, „wie kostbar mir jeder Tropfen Zeit ist“. Augustinus komme nach langen Überlegungen schließlich dahin, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur im Bezug auf den menschlichen Geist eine Seinsweise zukomme. Letztlich erfahre der menschliche Geist seine Angewiesenheit auf Gott, der allein dem Zeitlichen Sein verleihen kann. Aus Sicht der Physik hinterfragte Wolfgang Achtner von der Universität Gießen die Zeittheorie des Augustinus kritisch. Während die Physik der Thermodynamik die Richtung der Zeit festgelegt habe, verneine die kirchenväterliche Zeittheorie des Bewusstseins letztlich die Realität und Richtung der Zeit, da sie die Gegenwart gegenüber Vergangenheit und Zukunft bevorzuge. Nähere Informationen im Internet unter www.studientage.augustinus.de. (32 Zeilen/2910/0921; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Experten fürs Leben spielen Theater Vinzenzpreis 2010 der Caritas geht an das Haus Vinzenz von Paul in Kleinostheim Würzburg/Kleinostheim/Kitzingen/Erlenbach am Main/Haßfurt/Bad Neustadt (POW) Vor über 150 Gästen und im Beisein des unterfränkischen Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer und vieler Vertreter des öffentlichen Lebens haben am Freitag, 16. Juli, Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, und seine Stellvertreterin Landtagspräsidentin Barbara Stamm den Vinzenzpreis 2010 verliehen. Insgesamt 5000 Euro Preisgeld wurden vergeben. Der ersten Platz und ein Preisgeld von 1500 Euro gingen an das seit zehn Jahren bestehende „Theater für Enkel“ des Hauses Vinzenz von Paul GmbH – Soziale Dienste in Kleinostheim. Weitere Preise gingen nach Kitzingen, Erlenbach am Main, Haßfurt und Bad Neustadt. Fast 20 Bewerbungen generationsübergreifender Projekte waren zum Wettbewerb „Experten fürs Leben“ eingegangen. Der Slogan, der sich an das gleichnamige Jahresthema des Deutschen Caritasverbands anlehnte, sollte dafür werben, das Wissen und die Fähigkeiten alter Menschen in die Gesellschaft einzubinden und junge Menschen davon profitieren zu lassen. „Wir können es uns nicht länger leisten, auf Wissen und Potentiale älterer Menschen zu verzichten“, sagte Regierungspräsident Beinhofer. Die Preisverleihung an fünf Projekte fand in den Räumen der Regierung von Unterfranken statt, da sie mit einer Wanderausstellung zum gleichen Thema gekoppelt war, die dort an diesem Tag eröffnet wurde. Alle fünf ausgezeichneten Projekte wurden mit kurzen Filmen der Fernsehredaktion der Diözese Würzburg vorgestellt. In Kleinostheim wird die Idee des Generationsaustausches in besonderer Art und Weise umgesetzt. Senioren studieren hier zusammen mit Kindern des Mainaschaffer Kindergartens Sankt Peter und Paul Märchen ein und führen sie auf. Feste Rollen und Sprechtexte haben sie dafür nicht, Improvisation und Situationskomik sind also angesagt. Manche der Schauspieler wohnen im Haus Vinzenz von Paul, einige leben im Betreuten Wohnen, einige kommen von außerhalb her. Die Regie führen professionelle Schauspieler. Die Kindergartenkinder reflektieren die Stücke nach den Aufführungen und arbeiten sie auf. Der Preis ging daher zu gleichen Teilen an das Haus Vinzenz von Paul und den Kindergarten. Den mit 1100 Euro dotierten zweiten Preis bekam das Caritashaus Sankt Elisabeth in Kitzingen, das 2008 Mehrgenerationenhaus wurde und viele generationsübergreifende Projekte mit Schülern, Kitzinger Bürgern und Bewohnern des Caritashauses betreibt. Für den Vinzenzpreis ausgezeichnet wurde die Strick- und Handarbeitsgruppe „Jung und Alt“ mit acht Senioren über 85 Jahren und drei Ehrenamtlichen, die Kitzinger Grundschülern Grundbegriffe des Strickens beibringen. Der dritte, mit 900 Euro dotierte Preis ging an die Arbeitsgemeinschaft Main-Ehrenamt Erlenbach, zu der die Caritas-Sozialstation Sankt Johannes Erlenbach und das Projekt „Begegnung der Generationen“ des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach am Main gehören. Schüler teilen ihre Erfahrungen bei gemeinsamen Projekten wie Kochen, Gartenarbeit, Kunstprojekten, Computer- oder Handykursen. Main-Ehrenamt fungiert auch als Vermittlungsdienst für ehrenamtliche Dienste, zum Beispiel Einkaufs- oder Gartenhilfe. Erwachsene Ehrenamtliche betreuen Fünft- bis Siebt-Klässler der Barbarossa-Hauptschule in Erlenbach. Zurzeit arbeiten im Projekt 34 Ehrenamtliche. Zwei vierte Preise mit einem Preisgeld von je 750 Euro bekamen das Caritas-Altenheim Sankt Bruno in Haßfurt für sein Projekt „Freude am Leben durch emotionales Malen“ und der Kreis-Caritasverband Rhön-Grabfeld für sein Erzählcafé. Beim Erzählcafé spricht eine Person des öffentlichen Lebens über ihr Leben. Besonders jüngeren Zuhörern geben diese Geschichten immer interessante Einblicke in andere Erlebniswelten. Das immer gut besuchte Erzählcafé im Keller des Caritasverbands besteht seit 1992 und wurde bisher 130 Mal organisiert. In den Sommermonaten findet es einmal im Monat statt. Die Veranstaltung und Verpflegung organisiert ein elf Personen starkes Ehrenamtlichen-Team. Die im Mai 2009 gegründete Gruppe mit dementen Bewohnern des Haßfurter Altenheims Sankt Bruno trifft sich einmal in der Woche zu kreativem emotionalen Malen. Die Größe der Gruppe ist auf acht Teilnehmer beschränkt. Der Stolz auf das eigene Bild stärkt das Selbstbewusstsein. Im Dezember organisierte die Gruppe eine Ausstellung. Seit April 2010 nehmen an der Malgruppe auch Schüler einer Sozialpflegeschule teil. Domkapitular Bieber zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der erste Preis in seine alte seelsorgerliche Heimat ging. An der Jury waren Stamm und er nicht beteiligt gewesen. Musikalisch umrahmte die Irish-Folk-Gruppe des Würzburger Riemenschneider-Gymnasiums die Veranstaltung mit traditionellen irischen Melodien. Die gleichzeitig in der Regierung eröffnete Wanderausstellung zum Jahresthema „Experten fürs Leben“ stellt die Aussagen von acht jungen und neun alten Menschen aus Unterfranken gegenüber. Die Senioren im Alter von 75 bis 103 Jahren sollten sich dazu äußern, was sie von jungen Menschen halten, was sie ihnen vielleicht einmal beibringen konnten, was sie selbst von ihnen gelernt haben und ob sie junge Menschen für etwas bewundern. Die jungen Menschen im Alter von 15 bis 22 Jahren beantworteten die gleichen Fragen zu Senioren und sollten sich dazu äußern, wie sie sich ihr eigenes Alter vorstellen. Die Ausstellung, die in den nächsten Monaten an verschiedenen Orten Unterfrankens zu sehen sein wird, kann kostenlos ausgeliehen werden. Nähere Informationen bei Dr. Ludger Heuer, Telefon 0931/38666689, E-Mail HeuerL@caritas-wuerzburg.de. (60 Zeilen/2910/0934; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Buch-Tipp Spirituelle Impulse aus dem Schatz der Kirche „Er-holungen“ für Lehrerinnen und Lehrer – Zitate von Glaubenszeugen und kurze Gebete orientieren sich an den Lesehoren des Stundengebets der Kirche Würzburg (POW) Einen Beitrag zur spirituellen Formung und zur Erbauung von Lehrerinnen und Lehrern möchte das Buch „Er-holungen“ leisten, das die Herausgeber Domdekan Monsignore Günter Putz, Schulreferent der Diözese Würzburg, und Bernd Winkel, Religionslehrer im Kirchendienst, am Montag, 19. Juli, vorgestellt haben. Putz betonte, das vorliegende Werk sei Ergänzung und Fortsetzung des Buches „Im Gleichgewicht“, das im Jahr 2008 erschienen ist und auf große Resonanz gestoßen sei. „Beschäftigt sich das erste Buch mit den Tageshoren, so haben wir uns diesmal an den Lesehoren orientiert.“ Ihm persönlich sei es ein Anliegen, dass das Stundengebet tatsächlich für die gesamte Kirche erschlossen werde, „so wie es das Zweite Vatikanische Konzil vorgesehen hat“. Das Buch werde allen Religionslehrerinnen und Religionslehrern sowie allen hauptamtlichen pastoralen Kräften in den kommenden Tagen zugesandt, kündigte der Schulreferent an. Seine Idee sei es gewesen, aus dem reichen Schatz der kirchlichen Texte zu schöpfen und Texte hervorzuholen, die für die Monate September bis August, also orientiert am Schuljahr, spirituelle Impulse von Seligen und Heiligen sowie anderen Glaubenszeugen erschließen. Am Ende eines Zitates findet sich jeweils ein kurzes Gebet oder ein Impuls. Der einzelne Lehrer, insbesondere im Fach katholische Religionslehre, müsse viel leisten. Damit ihm das gelinge, sei es notwendig, das spirituelle Leben zu vertiefen. Besonderen Dank zollte Putz dem Mitherausgeber Winkel, der die Hauptlast des Buches bewältig habe: „Er hat mit viel Spaß die Quellen erschlossen und dabei hohe Verlässlichkeit und Akribie an den Tag gelegt.“ Winkel erklärte, er habe sich anfangs mit der Liste der von Putz ausgewählten Seligen und Heiligen in der Hand in seiner Bibliothek auf die Suche nach passenden Zitaten gemacht. Bald habe er jedoch die Suche auf den Bestand der Universitätsbibliothek Würzburg und der Klosterbibliothek in Münsterschwarzach ausgeweitet. „Es hat mir viel Freude bereitet, da ich dabei viel Neues entdeckt habe“, berichtete Winkel. So sei ihm bis dato nicht bekannt gewesen, dass Adolph Kolping auch Gedichte verfasst oder der Deutschland-Missionar Bonifatius Frusterfahrungen niedergeschrieben habe. Illustrationen und Titelbild des Buches stammen von Viviane Bogumil. Die Kunststudentin und ehemalige Schülerin der Würzburger Sankt-Ursula-Schule habe sich sehr gefreut, dass sie von Domdekan Putz erneut angefragt wurde. Die subjektive Lesart zu den einzelnen Zeichnungen obliege dem Betrachter. Sie selbst habe versucht, in den Darstellungen die Aspekte Rekreation und Regeneration, die beide im Wort „Erholung“ mitschwingen, anklingen zu lassen. Günter Putz und Bernd Winkel (Hrsg.): Er-holungen. Ermutigungen für Lehrerinnen und Lehrer. Mit Bildern von Viviane Bogumil. 176 Seiten, 14,80 Euro. Echter Verlag, Würzburg 2010, ISBN 978-3-429-03265-4. mh (POW) (32 Zeilen/2910/0923; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius am Spessart“ errichtet Würzburg/Marktheidenfeld (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius“ zum 8. Juli 2010 erweitert. Zur neuen Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius am Spessart“ gehören die Pfarreien Hafenlohr, Marktheidenfeld und Rothenfels, die Kuratien Windheim und Zimmern sowie die Filialen Marienbrunn und Bergrothenfels. Leiter der Pfarreiengemeinschaft ist Pfarrer Hermann Becker. (5 Zeilen/2910/0920) Neues Programmheft des Referats Geistliches Leben Würzburg (POW) Das Programmheft des Referats Geistliches Leben der Diözese Würzburg mit dem Programm für den Zeitraum August 2010 bis November 2011 ist unter dem Titel „Innehalten – Kraft schöpfen – Orientierung finden“ erschienen. Es stellt verschiedene Kurse, Exerzitienangebote und spirituelle Veranstaltungen des Referates sowie anderer Veranstalter vor. Das Heft ist kostenlos erhältlich bei: Referat Geistliches Leben, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663711, E-Mail rgl@bistum-wuerzburg.de. (6 Zeilen/2910/0938) Fastenpredigten 2010 zum Nachlesen Würzburg (POW) Die Fastenpredigten 2010 im Kiliansdom dokumentiert eine Broschüre, die Dompfarrer Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran herausgegeben hat. Auf 42 Seiten sind darin die Ansprachen dokumentiert, die Professor Dr. Michael Rosenberger (Linz), Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Domkapitular em. Monsignore Dr. Heinz Geist und Professorin Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Dresden) unter dem Leitwort „Maranatha – Komm, Herr Jesus!“ gehalten haben. Rosenberger beleuchtet die Offenbarung des Johannes aus schöpfungstheologischem Blickwinkel. Bischof Hofmann nähert sich der Apokalypse über vier Kunstwerke. Monsignore Geist blickt aus exegetischer Sicht auf die Krise, die sich in der Apokalypse abzeichnet. Gerl-Falkovitz schließlich entwickelt aufgrund der Betrachtung der Offenbarung des Johannes eine theologische Ästhetik. Erhältlich ist das Heft bei: Dompfarramt Sankt Kilian, Domerpfarrgasse 10, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38662800, E-Mail dompfarramt@bistum-wuerzburg.de. (11 Zeilen/2910/0925) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Neue Ausgabe der Museumszeitung „HinBlick“ Würzburg (POW) Die neue Ausgabe der Museumszeitung „HinBlick“ liegt in den Museen der Diözese Würzburg aus. Die Zeitschrift ist mit einer Hälfte dem Projekt „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ gewidmet. Der Teil zu den Veranstaltungen der Museen der Diözese beginnt mit einem Artikel zur Raumintervention von Elke Maier im Neumünster, die ab 24. September zu sehen ist. Daran schließt sich ein Bericht über die rekonstruierte Loretokirche in Effeldorf an. Der Buch-Tipp stellt das neue Buch von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele, „Das Würzburger Käppele“, vor. Im Interview steht Peter Weber, Leiter des Teams Marketing der DB Regio Unterfranken, Rede und Antwort. Anschließend stellt Dr. Wolfgang Schneider zwei Plastiken des Hildesheimer Benedikt-Meisters vor, die in der Präsentation „Auf Zeit – Kostbarkeiten des Hildesheimer Domschatzes im Museum am Dom“ bis 2013 zu sehen sind. Im „EinBlick2“ genannten Teil zum „Endspiel“ weist ein Artikel auf die Doppelausstellung „Melodia Apocalittica“ von Thomas Lange und Mutsuo Hirano im Museum am Dom sowie in der Johanniskirche hin. Ein Artikel beschreibt den apokalyptischen Weg, der unter dem Motto „offensichtlich verborgen“ von 9. September bis 21. November durch Würzburg führt. Zum Schluss spricht der neue Musikdramaturg des Mainfranken-Theaters Würzburg, Christoph Blitt, mit dem Intendanten Hermann Schneider über die Uraufführung der Oper „Die andere Seite“. Die Veranstaltungsübersicht ist dem Heft beigelegt. Die Zeitung kann kostenlos als Abo bezogen werden, dazu ist eine Bestellung per Post oder Mail nötig: Kunstreferat der Diözese, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, oder baureferat@bistum-wuerzburg.de. (17 Zeilen/2910/0940) Diözese Würzburg gibt 10.000 Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer in der Ukraine Würzburg (POW) Die Diözese Würzburg stellt 10.000 Euro als Soforthilfe für die Hochwasseropfer in der Ukraine bereit. Die Mittel werden aus dem Katastrophenfonds des Bistums genommen und an Caritas international weitergegeben, teilten Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Dienstag, 20. Juli, mit. Informationen über die Dramatik des Hochwassers in der Ukraine erhielt der Caritasverband für die Diözese Würzburg über die Caritas der Erzdiözese Olmütz in Tschechien. Gemeinsam unterhalten beide Caritasverbände Projekte in der Ukraine. Durch das Hochwasser seien Dörfer überschwemmt, zahlreiche Wohnhäuser dabei beschädigt oder völlig zerstört worden. Technische Hilfsmittel würden dringend gebraucht. Viele Menschen seien angesichts der Situation verzweifelt, schreibt die Caritas der Erzdiözese Olmütz. Spenden mit dem Stichwort „Fluthilfe Ukraine“ an: Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, Bankleitzahl 66020500, oder online unter www.caritas-international.de. (11 Zeilen/2910/0926; E-Mail voraus) Kiliani-Pilger spenden über 14.500 Euro für Wiederaufbau in Haiti Würzburg (POW) 14.563,39 Euro haben die Kiliani-Pilger bei der Kollekte in der Kiliani-Wallfahrtswoche für den Wiederaufbau in Haiti nach dem Erdbeben gespendet. „Jetzt gilt es, die Menschen beim Wiederaufbau der Häuser, Schulen und Krankenhäuser zu unterstützen – und auch noch dann zu helfen, wenn die Fernsehkameras nicht mehr auf den Inselstaat gerichtet sind“, heißt es in einem Schreiben des Hilfswerks Caritas International an die Diözese Würzburg. (5 Zeilen/2910/0922; E-Mail voraus) Bernhard Lutz neuer Geistlicher Leiter der KjG Würzburg (POW) Nach über anderthalbjähriger Vakanz hat der Würzburger Diözesanverband der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) wieder einen Geistlichen Leiter. Bei der außerordentlichen Diözesankonferenz wurde Bernhard Lutz (34) gewählt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren die Delegierten der Einladung gefolgt und votierten nach Personalbefragung und -debatte für den Kandidaten. Mit Freude und Spannung auf beiden Seiten wird Lutz am 1. September 2010 seine neue Stelle antreten und die bisher dreiköpfige Diözesanleitung mit Julia Brod, Lukas Götz und Isabel Kaupert vor allem im Bereich Spiritualität verstärken. Lutz kommt aus Hammelburg und arbeitete bis Sommer 2009 als Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft Immanuel Oerlenbach, bevor der verheiratete Vater dreier Töchter sich eine Elternzeit nahm. (9 Zeilen/2910/0945; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Simone Büttner neue Landjugendseelsorgerin Dipbach/Würzburg (POW) Einstimmig haben die rund 30 Delegierten des Diözesanausschusses der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Simone Büttner zur neuen Landjugendseelsorgerin gewählt. Sie tritt im September das neue Amt an. Als sie sich vorstellte, betonte Büttner, sie selbst stamme aus Kleinostheim, wo es keine KLJB gebe. Doch das Interesse an den Themen des Verbands und am Projekt „Jugendkirche auf dem Land“ sei groß, sagte die 33-jährige Gemeindereferentin, die bislang in der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit (kja) in Würzburg tätig war. Sie habe die KLJB als einen Ort wahrgenommen, an dem Glaube und Leben eng miteinander verknüpft seien. Der scheidende Landjugendseelsorger Wolfgang Scharl blickte vor der Neuwahl bei einem Gottesdienst im Garten des Landjugendhauses Dipbach anhand ausgewählter Bibelstellen auf seine 13 Jahre als Landjugendseelsorger zurück. Die Landjugend sei in dieser Zeit immer in Bewegung geblieben. Er selbst habe bei Versammlungen und Aktionen durch den Verband stets eine große Wertschätzung verspürt und eine besondere Atmosphäre wahrgenommen, sagte Scharl. (12 Zeilen/2910/0927; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Frage bei Wallfahrtsservice: Können auch Nichtgetaufte mitwallen? Würzburg (POW) Mit der Frage, ob bei einer Wallfahrt auch Nichtgetaufte mitgehen können, befasst sich Professor Dr. Michael Rosenberger aktuell im Internetportal www.wallfahrtsservice.de. In seiner Antwort auf die Frage der Monate Juli und August 2010 betont er, grundsätzlich sollte eine Wallfahrtsgruppe froh und dankbar sein, wenn eine ungetaufte Person teilnehmen möchte. „Man sollte alles tun, um ihr ein äußeres und inneres Mitmachen zu ermöglichen.“ Natürlich führe das zu gewissen Herausforderungen. Keinesfalls solle sich die Pilgergruppe aus dem Konzept bringen lassen, sondern ihr Programm durchziehen. Die komplette Antwort findet sich im Internet unter www.wallfahrtsservice.de. (7 Zeilen/2910/0928; E-Mail voraus) Fünfter Fachinformatiker im Bischöflichen Ordinariat ausgebildet Würzburg (POW) Sein Ausbildungszeugnis und einen Arbeitsvertrag über eine befristete Stelle hat am Mittwoch, 14. Juli, Matthias Greulich im Bischöflichen Ordinariat Würzburg aus der Hand von Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand entgegengenommen. Der 23-jährige Würzburger ist insgesamt der Fünfte, der in der EDV-Stelle des Hauses die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration erfolgreich absolviert hat. „Die Tatsache, dass das Bistum in diesem recht jungen Fach ausbildet, zeigt die zunehmende Bedeutung der Technik“, erläuterte der Generalvikar beim Überreichen einer Bibel an Greulich zur Erinnerung an die Grundlage allen kirchlichen Wirkens. Er dankte Michael Seufert, dem Leiter der EDV-Stelle, und Ausbilder Jürgen Derr für die Betreuung des Auszubildenden. Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) überbrachte Dr. Martin Schwab Glück- und Segenswünsche und überreichte Greulich einen CD-Gutschein. mh (POW) (9 Zeilen/2910/0913; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Pfarrer Robert Heßberger wird 70 Jahre alt Aschaffenburg/Marktheidenfeld/Zeil am Main (POW) Robert Heßberger, Pfarrer der Aschaffenburger Pfarreien Sankt Gertrud (Schweinheim) und Sankt Peter und Paul (Obernau), wird am Samstag, 31. Juli, 70 Jahre alt. Heßberger wurde 1940 in Aschaffenburg geboren. Am 29. Juni 1966 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Von 1966 bis 1969 war er Kaplan in Ebern, bevor er als Präfekt an das Würzburger Kilianeum ging. Im selben Jahr wurde Heßberger als Kaplan nach Würzburg-Sankt Josef berufen. Ab 1974 war er Pfarrer in Zeil am Main. Zum Dekan für Ebern wurde er 1985 gewählt. 1987 verlieh ihm Bischof Dr. Paul-Werner Scheele die Pfarrei Sankt Josef in Marktheidenfeld. Von 1988 bis 1989 war Heßberger zusätzlich Pfarrer von Rothenfels. 1990 wurde er zum Stellvertretenden Dekan für das Dekanat Lohr gewählt. 1994 wurde Heßberger Pfarrer von Aschaffenburg Sankt Gertrud. Zusätzlich war er von 1994 bis 1997 Caritaspfarrer des Dekanats Aschaffenburg-Stadt. Von 1995 bis 2000 bekleidete Heßberger das Amt des Dekans des Dekanats Aschaffenburg-Stadt. Von 1995 bis 1998 gehörte er dem Pastoralrat an, von 1996 bis 2001 dem Diözesan-Steuerausschuss. Von 1997 bis 2000 war Heßberger Vorsitzender der Telefonseelsorge Untermain. Seit 1. April 2008 ist er zusätzlich Pfarrer von Aschaffenburg-Sankt Peter und Paul (Obernau). Mit Wirkung vom 1. Dezember 2010 tritt er in den dauernden Ruhestand. (14 Zeilen/2910/0933) Pfarrer i. R. Hartmut Wegner wird 70 Jahre alt Alzenau (POW) Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Hartmut Wegner begeht am Freitag, 6. August, seinen 70. Geburtstag. Wegner ist Priester der Diözese Fulda und verbringt seinen Ruhestand seit 2008 im BRK-Seniorenheim in Alzenau. Wegner wurde 1940 in Frankfurt am Main geboren und am 18. März 1967 in Fulda zum Priester geweiht. Danach war er Kaplan in Großkrotzenburg, Bebra und Heringen. Dort war er gleichzeitig als Berufsschullehrer in Bad Hersfeld und als Religionslehrer in Wölfershausen tätig. 1972 wurde Wegner Pfarrer von Rodenbach. Von 1978 bis 1996 betreute er die Pfarrei Schröck. Erzbischof Dr. Johannes Dyba ernannte ihn 1992 zum Geistlichen Rat. Nach seiner Ruhestandsversetzung im Jahr 1996 wirkte Wegner als Seelsorger im Theresienheim in Fulda. 2008 zog er ins BRK-Seniorenheim in Alzenau, wo er weiterhin in der Seelsorge mitwirkt. (9 Zeilen/2910/0935) Redemptoristenpater Klemens Nodewald seit 40 Jahren Priester Würzburg (POW) Redemptoristenpater Klemens Nodewald vom Studienhaus Sankt Alfons in Würzburg begeht am Dienstag, 27. Juli, den 40. Jahrestag seiner Priesterweihe. Nodewald wurde 1941 in Steinbach (Eichsfeld) geboren. Als Jugendlicher lernte er die Redemptoristen in Heiligenstadt kennen. Nach seinem Abitur trat er 1963 ins Noviziat der Redemptoristen in Trier ein und legte 1964 seine zeitliche Profess ab, der 1967 die Profess auf Lebenszeit folgte. Nach seinem Studium an der ordenseigenen Hochschule der Redemptoristen in Hennef an der Sieg wurde er am 23. Mai 1970 zum Diakon und am 25. Juli 1970 von Titularbischof Vitus Chang zum Priester geweiht. 1970 bis 1990 wirkte er als Gemeindemissionar in Norddeutschland und war danach zwölf Jahre Gefängnisseelsorger in der Haftanstalt Brandenburg an der Havel. Seit 2004 ist er Ausbildungsleiter im Studienhaus der Redemptoristen in Sankt Alfons in Würzburg. Gleichzeitig arbeitet Nodewald mit im Priesterseminar und in der geistlichen Begleitung von Ordensleuten. Weiter ist er als Exerzitienleiter und als Aushilfspriester in verschiedenen Gemeinden tätig. (12 Zeilen/2910/0916) Bischof Hofmann ernennt Prokuratoren für die Dekanate Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat die Prokuratoren für die einzelnen Dekanate ernannt. Folgende Personen nehmen in der Amtszeit vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2015 diese Aufgabe wahr: Pfarrer Uwe Hartmann (Dekanat Alzenau), Ilse Bieber (Dekanat Aschaffenburg-Ost), Pfarrer Dr. Dr. Anton Schilhan (Dekanat Bad Kissingen), Pater Josef Bartmann (Dekanat Bad Neustadt), Maritta Ziegler (Dekanat Hammelburg), Rudolf Langer (Dekanat Haßberge), Diakon Norbert Betz (Dekanat Karlstadt), Mechtild Hardörfer (Dekanat Kitzingen, bis 3. November 2011), Johannes Weismantel (Dekanat Lohr), Pfarrer Günter Munz (Dekanat Miltenberg), Pastoralreferent Thomas Schmitt (Dekanat Obernburg), Karina Neeser (Dekanat Ochsenfurt), Gemeindereferent Thomas Hart (Dekanat Rhön-Grabfeld), Richard Keller (Dekanate Schweinfurt-Nord und -Süd), Pastoralreferent Michael Pfrang (Dekanat Schweinfurt-Stadt), Margit Rotter (Dekanate Würzburg-links des Main und Würzburg-rechts des Mains) und Diakon Ulrich Wagenhäuser (Dekanat Würzburg-Stadt). (11 Zeilen/2910/0929) Pfarrer Dr. Falk auch Beauftragter für Dienste der Kirche Würzburg/Karlstadt (POW) Pfarrer Dr. Mariusz Falk (Karlstadt) ist mit Wirkung vom 1. Juli 2010 auch zum Dekanatsbeauftragten für Priester- und Ordensberufe sowie Dienste der Kirche für das Dekanat Karlstadt ernannt worden. (3 Zeilen/2910/0942) Pfarrer Dr. Woch auch Beauftragter für Dienste der Kirche Würzburg/Hammelburg (POW) Pfarrer Dr. Jaroslaw Woch (Oberthulba) ist mit Wirkung vom 1. Juli 2010 auch zum Dekanatsbeauftragten für Priester- und Ordensberufe sowie Dienste der Kirche für das Dekanat Hammelburg ernannt worden. (3 Zeilen/2910/0943) Pater Richard Brütting auch Beauftragter für Jugend und Schule Würzburg/Haßfurt (POW) Salesianerpater Pfarrer Richard Brütting (Pfarrweisach) ist mit Wirkung vom 1. Juli 2010 auch zum Dekanatsbeauftragten für Jugend und Schule für das Dekanat Haßberge ernannt worden. (3 Zeilen/2910/0939) Pater Doll auch Beauftragter für Behindertenseelsorge Würzburg/Hösbach (POW) Kapuzinerpater Matthias Doll (Hösbach) ist mit Wirkung vom 1. Juli 2010 auch zum Dekanatsbeauftragten für die Behindertenseelsorge für das Dekanat Aschaffenburg-Ost ernannt worden. (3 Zeilen/2910/0944) Prior Arno Meyer auch Beauftragter für Alten- und Krankenpastoral Würzburg/Bad Kissingen (POW) Augustinerprior Pater Arno Meyer ist mit Wirkung vom 1. Juli 2010 auch zum Dekanatsbeauftragten für Alten- und Krankenpastoral für das Dekanat Bad Kissingen ernannt worden. (2 Zeilen/2910/0941) Pfarrer Kraft Pfarradministrator von Klingenberg, Röllfeld und Trennfurt Würzburg/Klingenberg/Trennfurt (POW) Pfarrer Franz Kraft (Erlenbach am Main) ist mit Wirkung vom 1. September 2010 bis zum Amtsantritt des neuen Pfarrers auch zum Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Klingenberg-Röllfeld und der Pfarrei Trennfurt ernannt worden. Pfarrer Wolfgang Schultheis (Wörth am Main) wurde mit Wirkung vom 1. September 2010 von seiner zusätzlichen Aufgabe als Pfarrer der Pfarrei Trennfurt entpflichtet. (5 Zeilen/2910/0932) Kotwica Pfarradministrator von Ernstkirchen und Kleinkahl Würzburg/Ernstkirchen (POW) Pfarrvikar Pater Peter Kotwica (Karlstein) ist mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 bis zum Amtsantritt des neuen Pfarrers zum Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Katharina Ernstkirchen – Sankt Josef Kleinkahl“ ernannt worden. (3 Zeilen/2910/0930) Kaplan Freund Pfarradministrator von Heilig Geist-Rauhenebrach Würzburg/Rauhenebrach (POW) Kaplan Andreas Freund ist mit Wirkung vom 1. September 2010 bis zum Amtsantritt des neuen Pfarrers zum Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist – Rauhenebrach“ ernannt worden. (3 Zeilen/2910/0931) Jürgen Schwarz wird Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau Würzburg/Euerdorf/Knetzgau (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Pfarrer Jürgen Schwarz (42), Leiter der Pfarreiengemeinschaft Saalethal (Euerdorf) im Landkreis Bad Kissingen, mit Wirkung vom 1. Juli 2011 zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau im Landkreis Haßberge ernannt. Zur Pfarreiengemeinschaft Knetzgau gehören die Pfarreien Knetzgau, Westheim mit Hainert, Zell am Ebersberg sowie Oberschwappach mit Unterschwappach und Wohnau. Als Kaplan wechselt Tobias Fuchs zum 1. September 2010 von der Pfarreiengemeinschaft Christus Immanuel (Krombach) in die Pfarreiengemeinschaft Knetzgau. Jürgen Schwarz wurde 1968 in Bad Brückenau geboren und stammt aus Wildflecken. Nach dem Besuch der Fachoberschule in Bad Neustadt studierte er in Eichstätt, Würzburg und Bamberg Religionspädagogik und Theologie. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 3. Februar 1996 in Würzburg zum Priester. Als Kaplan war Schwarz zunächst in Ebertshausen mit Reichmannshausen und Hesselbach sowie von September 1996 bis August 1998 in Gerolzhofen eingesetzt. 1997 wurde er auch zum Kolping-Bezirkspräses für den Bezirksverband Schweinfurt ernannt. 1998 wechselte Schwarz als Kaplan nach Lohr-Sankt Michael mit Rodenbach. Zum 1. September 1999 ernannte ihn der Bischof zum Pfarrer von Aura/Saale und Euerdorf. 2000 übernahm Schwarz auch die Aufgabe des Begleiters für Wortgottesdienstleiter im Dekanat Bad Kissingen und 2001 auch die des Beauftragten für Notfallseelsorge im Dekanat. Die Pfarreien Ramsthal und Sulzthal übernahm er zusätzlich im Jahr 2001. Von 2005 bis 2010 war er außerdem stellvertretender Dekan im Dekanat Bad Kissingen und Dekanatspräses für Liturgie und Kirchenmusik. Zum 2. August 2009 errichtete Bischof Hofmann die Pfarreiengemeinschaft Saalethal, zu der die Pfarreien Aura an der Saale, Euerdorf, Ramsthal und Sulzthal sowie die Filiale Wirmsthal gehören. Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft ist Jürgen Schwarz. (22 Zeilen/2910/0919; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Veranstaltungen Führung durch die Doppelausstellung Würzburg (POW) Am Sonntag, 25. Juli, findet im Würzburger Museum am Dom um 15 Uhr eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Melodia Apocalittica“ statt. Sie zeigt Gemälde und Zeichnungen von Thomas Lange, die vom Apokalypse-Zyklus des Albrecht Dürer inspiriert sind. Daneben sind Terrakotten und Zeichnungen von Mutsuo Hirano zu sehen, die ebenfalls vom Text der Geheimen Offenbarung des Johannes angeregt wurden. Die Führung durch die Ausstellung dauert etwa eine Stunde, die Teilnahme daran kostet neben dem Eintritt pro Person zwei Euro. (6 Zeilen/2910/0937) Chorkonzert im Neumünster: „Seht, ich mache alles neu“ Würzburg (POW) Zwei der größten Mädchenchöre deutscher Kathedralen gestalten am Samstag, 17. Juli, um 19.30 Uhr ein Konzert mit Chormusik zur Apokalypse im Würzburger Neumünster. Im Rahmen des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ bringen die Mädchenkantoreien Rottenburg und Würzburg Werke von Enjott Schneider, Siegfried Strohbach, Frank Leenen, Nancy Telfer und Rolf Lukowsky zu Gehör und zeigen damit, dass in der zeitgenössischen Chormusik Bilder und Texte der Apokalypse von Komponisten aufgegriffen und klanglich umgesetzt wurden. Mit Frank Leenens „Seht, ich mache alles neu“ für zwei gleichstimmige Chöre und Sprecher kommt in dem Konzert auch ein großes zeitgenössisches Werk zur Aufführung, das 2009 als Kompositionsauftrag für das Festival Europäischer Kirchenmusik im Schwäbisch Gmünd entstand. Der Bereich der Mädchenkantorei ist der am stärksten wachsende Zweig der Dommusiken in Deutschland. Die Mädchenkantorei des Rottenburger Domes ist mit derzeit 240 Sängerinnen die mitgliedsstärkste Chorgruppierung. Im Jahr 2008 erhielt die Rottenburger Mädchenkantorei eine ganz besondere Auszeichnung: Als erster deutscher Mädchenchor durften sie das Adventskonzert beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue singen. Domkapellmeister Professor Frank Leenen leitet die Mädchenkantorei des Rottenburger Doms. Er studierte Schulmusik und Kirchenmusik in Freiburg. Seit 1982 hat er einen Lehrauftrag für Chorleitung an der Musikhochschule Karlsruhe inne. 1992 wurde er als Domkapellmeister nach Rottenburg berufen. Die Mädchenkantorei am Würzburger Dom wird seit 2005 von Domkantorin Judith Schnell geleitet. Im August 2010 tritt Schnell ihre neue Stelle als Domchordirektorin in Limburg an. Karten für das Konzert sind an der Konzertkasse erhältlich. (19 Zeilen/2910/0918; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Musikalische Frühförderung für Kinder ab drei Jahre Würzburg (POW) Noch freie Plätze gibt es bei der musikalischen Frühförderung der Würzburger Dommusik, die sich an Kinder ab drei Jahre richtet. Neue Kurse beginnen im September 2010. „Musikgarten – Gemeinsam Musizieren“ ist ein musikpädagogisches Konzept, das Kleinkinder und deren Eltern zum gemeinsamen Musizieren anregt. Durch musikalische Kinderspiele, Tänze und durch das gemeinsame Singen können die Kinder zusammen mit ihren Eltern ohne vorgegebene Leistungserwartungen die eigene Stimme und ihren Körper entdecken und Freude daran haben. Einfache Instrumente wie Klanghölzer, Glöckchen, Rasseln oder Trommeln führen das Kind in die Welt der Klänge. Der „Musikgarten“ betont die musikalische Wechselbeziehung zwischen dem Kleinkind und dem Erwachsenen. Weitere Informationen im Internet unter www.wuerzburger-dommusik.de oder unter der Telefonnummer 0931/38662271. (10 Zeilen/2910/0936; E-Mail voraus) P O W 29 - 5 - 21.07.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de