I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Berichte Würzburg: „Spiel vom Leben“ am Kiliansplatz 3 (Ab 18. Juli ist das Schauspiel „Das Große Welttheater“ in Würzburg zu sehen) Haßfurt/Ebern/Würzburg: Bewegung in der Bistumslandschaft 4-5 (Dekanate Ebern und Haßfurt feiern Fusion zum Dekanat Haßberge) Würzburg: Die Bedeutung der christlichen Werte 5 (Bischof Hofmann referiert vor Auszubildenden der Bereitschaftspolizei) Würzburg: Priesterrat startet in neue Amtsperiode 6 (Gremium berät Bischof Hofmann in den kommenden vier Jahren) Würzburg: Ort der Stärkung für Leib und Seele 7 (Bewegungsgarten am Schönstattzentrum Marienhöhe gesegnet) Würzburg: Auszeichnung für Missionsärztliche Klinik 8 (Seit 25 Jahren verlässlicher Partner für das Freiwillige Soziale Jahr) Kurzmeldungen Würzburg: Landjugend sucht FÖJ-ler 9 Aschaffenburg: Offener Treff der Katakombe erfreut sich steigender Nachfrage 9 Würzburg: Friedensvermittler aus Mosambik besucht Bischof Hofmann 9 Würzburg: „Ratlos – oder gut beraten?“ 10 Würzburg: Gesammelte Predigten zum Priesterjahr 10 Würzburg: Dekan Erhard Kroth unterstützt wellcome-Projekt 10 Würzburg: Generalvikar Hillenbrand segnet neue Räume der EDV 11 Würzburg: Elisabethenheim und Hort Sankt Anna siegreich 11 Personalmeldungen Würzburg: Bischof bestätigt Wahl der Dekane (Offizielle Einführung am 6. Juli bei der Kiliani-Wallfahrtswoche) 12-14 Würzburg/Pflaumheim: Studiendirektor a. D. Ludwig Heilmann wird 80 Jahre alt 14 Würzburg/Schweinfurt: Dekan Fries auch Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Kilian 14 Würzburg/Reichenberg: Pater Ivan Penava als Seelsorger in Reichenberg entpflichtet 15 Würzburg: Bischof entbindet pensionierten Pfarrer von Seelsorgeauftrag 15 Friedberg/Würzburg: Früherer Betriebsseelsorger Pater Berthold Kratzel gestorben 15 Reimlingen/Würzburg: Mariannhillerpater Dr. Georg Lautenschlager gestorben 15 Veranstaltungen Würzburg: Benefizkonzert mit „Troubadour“ in der Marienkapelle 16 Würzburg: Abschiedsvorlesung von Professor Seidl 16 Würzburg: Mit der Katholischen Landjugend nach Kroatien 16 Würzburg: Pfadfinderinnenzeltlager in Rheinland-Pfalz 16 Würzburg: Frieden und Einfachheit – mitten in der Welt 17 Würzburg/Leinach: Kiliani-Jugendwallfahrt 2010 17 Aschaffenburg: Sonntäglicher Alleinerziehendentreff in Aschaffenburg 17 Dipbach: Sommer-Diözesanausschuss der Landjugend tagt 18 Dipbach: Dipbacher Kultursommer – „Music meets poetry“ 18 Maria Ehrenberg: Fest der Heiligen Mutter Anna auf dem Maria Ehrenberg 18 Miltenberg: Sonntagstreff für allein erziehende Mütter 19 Sulzfeld im Grabfeld: Zeltlager „World of music“ 19 Berichte „Spiel vom Leben“ am Kiliansplatz Ab 18. Juli ist das Schauspiel „Das Große Welttheater“ zwischen Dom und Neumünster in Würzburg zu sehen – Ein Höhepunkt des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ – „Handle recht, denn Gott sieht zu“ Würzburg (POW) Der Kiliansplatz zwischen Dom und Neumünsterkirche wird zur Bühne: Zwischen 18. und 31. Juli bringt das Mainfranken Theater Würzburg an zehn Abenden „Das Große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca zur Aufführung. Die Freilichtvorstellungen bilden einen Höhepunkt des Projekts „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“, das die Katholische Akademie Domschule und das Kunstreferat der Diözese Würzburg initiiert haben. Eine Plexiglas-Kugel mit einem Durchmesser von acht Metern und einem Gewicht von 145 Kilogramm schwebt vor der Südfassade der Neumünsterkirche: Darunter lässt Gott die Welt in Calderóns „Großem Welttheater“ zur Bühne werden, auf der die Menschen das „Spiel vom Leben“ aufführen. „Handle recht, denn Gott sieht zu“ nennt Schauspieldirektor Bernhard Stengele vom Mainfranken Theater bei einer Pressekonferenz am Montag, 28. Juni, in Würzburg das zentrale Motiv des Werks Calderóns. Der spanische Autor des 17. Jahrhunderts setzte mit dem Schauspiel – wie kein anderes Werk zuvor – die Idee von der Welt als Bühne und dem Leben als Spiel um. Im „Großen Welttheater“ wird jeder Figur eine bestimmte Rolle zugewiesen: Macht, Demut, Schönheit, Überfluss, Mühsal oder Elend. Diese sechs Figuren gehen den Weg von der Geburt zum Tod und es liegt an jedem Einzelnen selbst, ob er nach der Maxime „Tue recht“ handelt und damit dem Gesetz der Gnade folgt oder nicht. Den Figuren bleibt nur wenig Zeit, bevor der Tod sie von der Bühne holt und ihr Handeln vom Meister am Gebot der Nächstenliebe beurteilt wird. Nun entscheidet sich, wer in die Gemeinschaft des Meisters aufgenommen wird und wer nicht. Doch Stengele will mit der Inszenierung auf dem Kiliansplatz nicht ins 17. Jahrhundert zurückversetzen. Der Zuschauer solle mit seinem heutigen Lebensgefühl abgeholt werden, mit den vielen Rollen, die ein Mensch im 21. Jahrhundert spiele. „Ansonsten bleibt es ein Werk, das nichts mit dem Menschen von heute zu tun hat.“ Aktuelle Musik und Texte schlügen die Brücke ins 21. Jahrhundert. Unter den Schauspielern habe sich eine intensive und spannende Diskussion über die Gottesvorstellung im „Großen Welttheater“ und über die Frage der Freiheit des Menschen entwickelt. Nach den Ausführungen der Leitenden Schauspieldramaturgin Petra Paschinger lauten die ins heute übertragenen Fragen des „Großen Welttheaters“: „Wie gut spiele ich meine Rollen und was bedeutet das für die Gesellschaft? Welchen Lohn erhalte ich heute für meine Rollen, die ich im Leben spiele?“ Und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen ergänzte: „Die Inhalte, die Calderón auf die Bühne bringt, haben an Aktualität nichts verloren; sie sind noch schlimmer geworden.“ Seitens der Diözese Würzburg und des Mainfranken Theaters freut man sich über diese Form der Zusammenarbeit im Rahmen der „Würzburger Apokalypse 2010“. Domkapitular Lenssen und Künstlerischer Betriebsdirektor Alexander Jansen unterstrichen das bei der Pressekonferenz. Die Diözese ermögliche eine Freilichtaufführung, die das Mainfranken Theater selbst nicht auf die Beine stellen könne, sagte Jansen. Die Premiere des „Großen Welttheaters“ findet am Sonntag, 18. Juli, um 20.30 Uhr auf der Freilichtbühne Kiliansplatz in Würzburg statt. Weitere Aufführungen gibt es am 19., 20., 24., 25., 27., 29., 30. und 31. Juli, jeweils um 20.30 Uhr. Die Vorstellung am 22. Juli ist bereits für die Freunde des Museums am Dom reserviert. Insgesamt stehen pro Aufführung rund 500 Zuschauerplätze zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter entfällt die Vorstellung kurzfristig (Hotline ab 18. Juli: 0931/38612345). Eine Matinée findet am Sonntag, 11. Juli, um 11 Uhr im Oberen Foyer des Mainfranken Theaters Würzburg statt. Karten sind erhältlich an der Theaterkasse des Mainfranken Theaters: Telefon 0931/3908124, Fax 0931/3908104, E-Mail karten@theaterwuerzburg.de, Internet www.theaterwuerzburg.de. Vorverkauf Falkenhaus: 0931/372398. (43 Zeilen/2610/0845; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Bewegung in der Bistumslandschaft Dekanate Ebern und Haßfurt feiern Fusion zum Dekanat Haßberge – Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand: „Mit Blick auf das Bistum ein neues Experiment“ – Ehrung für scheidenden Dekanatsratsvorsitzenden Becker Haßfurt/Ebern/Würzburg (POW) Erstmals seit 1975 haben zwei Dekanate im Bistum Würzburg fusioniert: Bei einem feierlichen Vespergottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Kilian in Haßfurt verkündete Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand an Sonntagabend, 27. Juni, den von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann verfügten Zusammenschluss der katholischen Dekanate Ebern und Haßfurt zum Dekanat Haßberge. „Die Fusion ist mit Blick auf das Bistum Würzburg ein neues Experiment. Mit ihr ist Bewegung in die Bistumslandschaft gekommen“, sagte der Generalvikar. In seiner Predigt unterstrich Hillenbrand, die Fusion sei nicht so sehr der Abschluss einer Entwicklung, sondern der Beginn einer hoffentlich langen Weggemeinschaft im Glauben. Der Zusammenschluss sei eine Übertragung von geistlichen Kraftreserven in eine neue Form des Miteinanders von Christen und Gemeinden. Dabei gehe es zuallererst darum, sich immer neu vom Wort Gottes auf den Weg bringen zu lassen. Alle Strukturveränderungen müssten letztlich auf die ewige Lebensgemeinschaft mit Gott hingeordnet sein. Über allen Einzelheiten dürfe die Ausrichtung auf Gott nicht aus dem Blick geraten. Nach den Worten des Generalvikars könnten größere Pastoralräume zur Anonymität führen, aber auch neue Möglichkeiten der Begegnung schaffen. Das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen, die eigene Kirchturmperspektive zu überwinden, die Offenheit in der Ökumene und die ermutigenden Impulse im Blick auf den christlich-jüdischen Dialog böten im Dekanat Haßberge gute Voraussetzungen, den Schwung dieser grenzüberschreitenden Begegnung durch das neue Miteinander noch zu verstärken. Die ständige Bekehrung zu Jesus Christus könne eine neue Offenheit der Menschen füreinander bewirken. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten, die es sicher auch im neuen Dekanat geben werde, würden bereichernd wirken, wenn das eigene Leben immer wieder neu am Maßstab des Handelns Jesu ausgerichtet werde. Jesus habe Gemeinschaft zwischen den verschiedensten Typen von Menschen, zwischen verschiedenen Formen der Nachfolge im Glauben hergestellt. „Nur wenn wir uns immer wieder neu dieser Einsicht öffnen, können Spannungen in der Kirche zu einer spannenden Erfahrung im besten Sinn werden: Dass aus verschiedenen Meinungen eine gemeinsame Motivation entstehen kann, weil Gott größer ist als unser oft allzu begrenztes Denken.“ Zu Beginn der Feier hieß der scheidende Haßfurter Dekan Joachim Morgenroth den Dekan des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Rügheim, Jürgen Blechschmidt, den Landrat des Landkreises Haßberge, Rudolf Handwerker, Vertreter der zwölf Pfarreiengemeinschaften des neuen Dekanats sowie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen. Die Fusion sei keine Liebesheirat, sondern eine Vernunftehe aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch die Errichtung der Pfarreiengemeinschaften, betonte Morgenroth. „Wir sind nicht mehr Einzelkämpfer, sondern teamorientiert geworden. Die Fusion soll dem Rechnung tragen.“ Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner überbrachte die Glückwünsche des Diözesanrats Würzburg für das neue Dekanat. Die Dekanatsräte und die Seelsorger der bisherigen Dekanate Ebern und Haßfurt hätten die Zeichen der Zeit aufgegriffen und sich für die Fusion entschieden. Sie hätten sehr weitsichtig gehandelt und seien kooperativ miteinander umgegangen, sagte Büttner. Der Generalvikar dankte abschließend allen, die bei der Fusion mitgewirkt hätten. Den beiden scheidenden Dekanen Joachim Morgenroth und Franz Schmitt, die die Menschen motiviert und auf den neuen Weg mitgenommen hätten, überreichte er die ersten Exemplare einer vom Kunstreferat der Diözese entworfenen Stola. Sie zeigt das Bistumswappen und das Bild des seligen Märtyrerpriesters Liborius Wagner sowie einen Satz aus dem Heilig-Geist-Hymnus. Hillenbrands Dank galt auch den bisherigen Vorsitzenden der Dekanatsräte Haßfurt und Ebern, Hildegund Fischer-Giebfried und Herbert Becker. Für sein Wirken im Dekanatsrat Ebern von 1994 bis 2010 und im Diözesanrat von 1982 bis 2010 erhielt Becker die Ehrennadel der Diözese. Außerdem würdigte Hillenbrand Beckers Einsatz für den christlich-jüdischen Dialog und überreichte einen jüdischen Gebetsschal. Hierzu verlas er ein Dankschreiben von Walter Kardinal Kasper, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, der Beckers Engagement für den christlich-jüdischen Dialog würdigt: „Sie haben dabei nicht nur auf örtlicher Ebene entsprechende Veranstaltungen organisiert, sondern auch finanziell und ideell mit großem Einsatz die Wiederherstellung der Synagoge in Memmelsdorf als Gebetsraum und Erinnerungsstätte unterstützt.“ Und weiter schreibt der Kardinal an Becker: „Anlässlich Ihres Ausscheidens als Dekanatsratsvorsitzender von Ebern spreche ich Ihnen daher für Ihr vielfältiges Engagement seitens der Päpstlichen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum meinen besonderen Dank aus.“ Vor Augen geführt wurde die Fusion, als Vertreter der zwölf Pfarreiengemeinschaften ein Puzzle des neuen Dekanats zusammensetzten und so deutlich machten, dass die zwölf Seelsorgeeinheiten jetzt das Dekanat Haßberge bilden. Viel Kraft und Gottes Segen wünschte Generalvikar Hillenbrand dem neuen Dekan Stefan Gessner und seinem Stellvertreter Martin Wissel sowie dem neuen Dekanatsrat Haßberge. (57 Zeilen/2610/0839; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Die Bedeutung der christlichen Werte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann referiert vor Auszubildenden der Bereitschaftspolizei Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat am Freitag, 25. Juni, vor 200 Auszubildenden der Dritten Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg gesprochen. Er warnte vor einem ausschließlich an materiellen Dingen und dem persönlichen Lustgewinn orientierten Zeitgeist. In seinem Vortrag zum Thema „Bedeutung unserer christlichen Werte für die Demokratie“ verurteilte er Pädophilie und sexuellen Missbrauch. Bischof Hofmann forderte eine rigorose Aufklärung der Vorgänge, betonte zugleich aber, dass 90 Prozent aller Missbrauchsfälle in der Familie stattfänden. „Wer, wenn nicht die Kirche, soll die Sinnhaftigkeit moralischen Handelns vertreten?“, fragte der Bischof. Die Politik sei auf die ethischen Grundlagen angewiesen, könne sie jedoch selbst nicht hervorbringen. Die allgemeine Vorstellung, der Mensch solle selbst bestimmen, was gut und richtig ist, funktioniere nicht. Deshalb gäbe es derzeit, gerade bei jungen Menschen, eine Renaissance der Kirche. Das sei nicht zuletzt auf dem Ökumenischen Kirchentag in München erlebbar gewesen. Es gehe um die allgemeinen Werte, die aus christlichem Verständnis erwachsen sind, betonte der Bischof. „Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung, Glaube, Liebe, Hoffnung waren und sind immer aktuell“, betonte Bischof Hofmann. Sie stünden heute einer Lust- und Luxusvermehrung gegenüber oder entgegen. Der Bischof zitierte in diesem Zusammenhang den Zürcher Philosophen und Politiktheoretiker Professor em. Dr. Hermann Lübbe, der von einer brisanten Aktualität spreche: „Nie war Mäßigkeit so sinnvoll wie heute.“ Die Soziallehre der Kirche betone neben anderen Punkten gerade die Verantwortung für das Gemeinwohl. Dieser Verantwortung würden politische Mandatsträger oft nicht gerecht. Die Wissenschaft versuche, die Werte aus Rationalität und Logik abzuleiten. Dies betrachtete der Bischof als Trugschluss, der nicht funktionieren könne. „Die Gesellschaft zerstört die eigenen Grundlagen, aus denen sie erwachsen ist.“ In diesem Zusammenhang zitierte der Bischof Kardinal Lehmann, der von den Ausgeschlossenen, den Nutzlosen und Überflüssigen sprach. Der Einzelne habe, vor allem in der Arbeitslosigkeit, das Gefühl, nicht gebraucht zu werden – nutzlos und letztendlich in der Überflussgesellschaft überflüssig zu sein. „Unsere Leistungsgesellschaft merzt Werte aus, die über Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsen sind. Es ist die Aufgabe der Kirche, diesem Phänomen entgegenzusteuern“, sagte der Bischof. In der anschließenden Diskussionsrunde ließen die jungen Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärter kein heißes Eisen aus. Routiniert nahm der Bischof Stellung zu Themen wie Ökumene, dem EU-Beitrittskandidaten Türkei, der Sonntagsarbeit sowie den massiven Kirchenaustritten und der finanziellen Ausstattung der Kirche. Dabei fiel auch der Satz: „Nix kütt vo nix“, womit gemeint war, dass jede gesellschaftliche Ausprägung ihre Wurzeln im Elternhaus des Einzelnen habe. Am Ende der zweistündigen Veranstaltung dankte der Leiter der Würzburger Bereitschaftspolizei, Polizeidirektor Werner Freidhof, im Namen der übrigen Teilnehmer dem Würzburger Bischof für seinen Besuch. Er sei ein „kompetenter, sympathischer Kirchenmann ‚zum Anfassen‘“, erklärte Freidhof. (34 Zeilen/2610/0841; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Priesterrat startet in neue Amtsperiode Gremium berät Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in den kommenden vier Jahren – Pfarrer Alfred Kraus als Sprecher des Priesterrats bestätigt Würzburg (POW) Mit der konstituierenden Sitzung am 22. Juni im Würzburger Priesterseminar hat die Amtsperiode des 11. Priesterrats der Diözese Würzburg begonnen. Vorsitzender des Gremiums ist laut Satzung der Bischof von Würzburg, Dr. Friedhelm Hofmann. Zum Sprecher des Priesterrats wählten die Mitglieder Pfarrer Alfred Kraus, Würzburg-Heuchelhof. Zum Geschäftsführenden Ausschuss gehören Weihbischof Ulrich Boom, Pfarrer Alfred Kraus, Regens Herbert Baumann vom Priesterseminar Würzburg und Pfarrer Alexander Eckert, Esselbach. Die Amtsperiode des 11. Priesterrats dauert vier Jahre. Der Priesterrat hat laut Statut die Aufgabe, den Bischof in der Leitung der Diözese nach Maßgabe des Rechts zu unterstützen, um das pastorale Wohl der Gläubigen so gut wie möglich zu fördern. Der Bischof hört das Gremium vor allem in Fragen zum Leben und Dienst der Priester, zur Aus- und Fortbildung der Priester, zu pastoralen Planungen und Seelsorgestrukturen sowie zur Errichtung wichtiger diözesaner Ämter. Ein Recht auf Anhörung hat der Priesterrat beispielsweise bei Entscheidungen über die Abhaltung einer Diözesansynode, bei Errichtung, Aufhebung oder wesentlichen Veränderung von Pfarreien und bei der Genehmigung von Kirchenneubauten. Geborene Mitglieder sind Weihbischof Ulrich Boom, Bischofsvikar für Seelsorge, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Personalreferent Domkapitular Dietrich Seidel, Regens Herbert Baumann und Domdekan Monsignore Günter Putz als Vorsitzender des Klerusvereins der Diözese Würzburg. Gewählte Mitglieder aus den vier Regionen des Bistums sind folgende Priester: Norbert Geiger, Sulzbach am Main, Nikolaus Hegler, Glattbach, Alfred Kraus, Würzburg, Alexander Eckert, Esselbach, Stefan Mai, Gerolzhofen, Werner Kirchner, Bergrheinfeld, Thomas Keßler, Bad Kissingen, und Manfred Endres, Bischofsheim/Rhön. Vertreter der Kapläne und Pfarrvikare im Priesterrat sind Thomas Menzel, Bad Kissingen, und Christian Stadtmüller, Würzburg. Die geistlichen Religionslehrer und Seminarverantwortlichen vertritt Domvikar Paul Weismantel, Würzburg, die Priester mit besonderem Seelsorgeauftrag Monsignore Gottfried Amendt und die emeritierten Priester Pfarrer i. R. Ernst Bach, Würzburg. Die Ordenspriester haben Franziskanerpater Richard Heßdörfer, Dettelbach, und Benediktinerpater Matthäus Sandrock, Münsterschwarzach, in den Priesterrat entsandt. Weiter gehören dem Gremium an: Professor Dr. Heribert Hallermann von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg und Pfarrer Ivan Levak als Vertreter der Ausländerseelsorge. Als Mitglieder hinzuberufen hat Bischof Hofmann Pater Dr. Josef Thomas Karickal, Saal an der Saale, Josef Treutlein, Würzburg, und Dekan Stefan Gessner, Mürsbach. Die beiden Diakone Johannes Fleck und Werner Trennkamp vertreten als Gäste die Ständigen Diakone. Mit der Protokollführung wurde Diakon Dr. Martin Faatz beauftragt. (32 Zeilen/2610/0829; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Ort der Stärkung für Leib und Seele Bewegungsgarten am Schönstattzentrum Marienhöhe gesegnet – Domkapitular Bieber: „Die Menschen sollen hier etwas erleben, das ihnen gut tut“ Würzburg (POW) Nach rund einjähriger Bauzeit ist der Bewegungsgarten am Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg am Samstag, 26. Juni, eingeweiht worden. Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, segnete die Anlage im Beisein von rund 200 Gästen, darunter zahlreiche Familien mit kleinen Kindern. „Die Menschen sollen hier etwas erleben, das ihnen gut tut“, sagte Bieber. Die Kombination aus geistlichem Zentrum, großflächigem Garten und Spielgeräten stelle eine einzigartige Symbiose dar und lade zum Verweilen ein. Oberstudienrat Gerhard Pfenning, Vorsitzender des Trägervereins der Schönstattbewegung im Bistum Würzburg, betonte die Nähe des neuen Spielplatzes zum kleinen Schönstatt-Kapellchen. „Wir verfolgen bewusst einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Glaube, Verstand und Körper gleichermaßen berücksichtigt werden.“ Der Bewegungsgarten mit Spielgeräten für Menschen aller Alterstufen – vom Kleinkind bis zum Greis – wolle auch den Spaß an der Begegnung mit Gott wecken. „Ein Bewegungsgarten steht der Schönstattbewegung gut“, betonte Pfenning. Er dankte allen Spendern und Helfern, ohne deren Unterstützung das Projekt nicht zu verwirklichen gewesen wäre, sowie der Stiftung „Schönstatt in Franken“. Besonderen Dank zollte Pfenning im Namen der Schönstattbewegung dem früheren Randersackerer Bürgermeister Herbert Zeidler und dem ehemaligen Diözesanbaumeister Jürgen Schädel, die sich als Bauleiter des Projekts annahmen. Als „Mutter des Projekts“ wurde Marienschwester Elke Schauer von den Teilnehmern des Schönstatt-Familiencamps mit dem CAPO-Orden (Chief Apostolate Playground Officer, heißt so viel wie: Managerin des apostolischen Spielplatzes) ausgezeichnet. Zeidler attestierte der umtriebigen Schwester: „Sie haben hier wirklich etwas bewegt.“ Das vielschichtige Angebot des Bewegungsgartens umfasst unter anderem eine Hügellandschaft mit Rutsche für die Kleinsten, eine Vogelnest-Kletteranlage, eine Seilbahn, einen dynamischen Schwebebalken, mehrere Slacklines sowie eine Hollywood-Schaukel. Eine Boulderwand zum Klettern soll ergänzt werden, sobald sich Spender dafür finden. Die gesamte Anlage ist öffentlich zugänglich und findet sich am Joseph-Kentenich-Weg 1, der über das Sportzentrum der Universität am Hubland zugänglich ist. (26 Zeilen/2610/0840; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Auszeichnung für Missionsärztliche Klinik Seit 25 Jahren verlässlicher Partner für das Freiwillige Soziale Jahr Würzburg (POW) Mit einem Zertifikat des bayerischen IN-VIA-Landesverbands hat sich Andrea Klüpfel von IN VIA Würzburg bei der Missionsärztlichen Klinik Würzburg für die gute Zusammenarbeit beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bedankt. Seit Mitte der 1980er Jahre stellt die Missionsärztliche Klinik FSJ-Einsatzplätze zur Verfügung. Fast 150 junge Menschen haben seither auf den mittlerweile zehn Plätzen ihr FSJ geleistet. Die Vermittlung erfolgt in Unterfranken über den Caritasfachverband IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit und den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Das zwölfmonatige FSJ wird im sozialen Bereich geleistet und steht allen Frauen und Männern offen“, sagte Klüpfel. Anerkannte Wehrdienstverweigerer können es als Alternative zum Zivildienst wählen. Für junge Menschen biete das FSJ die Chance auf ein Bildungs - und Orientierungsjahr im Übergang zwischen Schule, Beruf und Studium. „Es gibt jungen Leuten die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen auch einmal praktisch zu erproben, Grenzen kennen zu lernen und sich mit dem Berufsalltag auseinanderzusetzen“, erläuterte Klüpfel. Schon viele FSJ´ler hätten in dieser Zeit ihre Vorstellungen über einen sozialen Beruf konkretisieren können. „Wir achten immer darauf, dass die alltägliche Anforderung nicht in Überforderung mündet“, versicherte Stationsleiter André Spiegel. Jeder FSJ´ler brauche seine eigene Zeit, um sich im Pflegealltag zurechtzufinden. Den jetzigen FSJ´lerinnen scheint der Einsatz in der Missionsärztlichen Klinik gefallen zu haben. Laura Orth und Julia Krause bleiben gleich zur Krankenschwesterausbildung dort. „Wir haben viele neue Erfahrungen im Umgang mit Menschen gemacht. Es ist ein ganz anderes Leben als bisher“, sagte Orth. Das FSJ kann sie nur empfehlen. Dorothee Berberich, die auf der Kinderstation Tanzbär mit schwerst behinderten Kindern zusammen gearbeitet hat, will zwar nicht im Krankenhaus bleiben. Doch ihre dort erworbenen sozialen Kompetenzen werden ihr in ihrem späteren Traumberuf als Lehrerin sicherlich nützen. Das neue FSJ beginnt zum 1. September. Bewerbungen und Informationen bei IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit, Diözesanverband Würzburg, Telefon 0931/38666728, kluepfela@caritas-wuerzburg.de. lh (Caritas) (25 Zeilen/2610/0833; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Landjugend sucht FÖJ-ler Würzburg (POW) Die Katholische Landjugendbewegung im Bistum Würzburg sucht zum 1. September einen jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, der ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren möchte. Zu den Aufgaben gehört das Durchführen von Umweltbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche und das Mitbetreuen des Landjugendhauses in Dipbach. Daneben besteht viel Gelegenheit, in die Arbeit der KLJB hineinzuschnuppern. Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.foej-bayern.de zu finden. Die Bewerbung ist zu senden an: KLJB Würzburg, Michael Schneider, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663173, E-Mail michael.schneider@kljb-wuerzburg.de. Dort gibt es auch nähere Informationen. (8 Zeilen/2610/0834) Offener Treff der Katakombe erfreut sich steigender Nachfrage Aschaffenburg (POW) Der offene Bereich der Katakombe, einer Einrichtung der kirchlichen Jugendarbeit der Diözese Würzburg in Aschaffenburg, erfreut sich steigender Beliebtheit. Das geht aus dem Jahresbericht 2009 hervor. Gegenüber dem Vorjahr kamen 1975 Kinder und Jugendliche zum Offenen Treff, der in der Schulzeit mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 und freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet hat, sowie zu den Konzerten. 2008 wurden 1731 Personen gezählt. Dem Bericht zufolge sind 85 Prozent der Besucher zwischen 10 und 15 Jahre alt und männlich. Der Offene Treff bietet neben Billardtisch, Kicker, Gesellschaftsspielen und Zeitschriften auch kostenlosen Internetzugang sowie eine Playstation-Spielkonsole. Insgesamt engagierten sich 2009 85 Ehrenamtliche in der Katakombe. Zu insgesamt 85 Fortbildungsabenden für Multiplikatoren kamen 65 Teilnehmer. Vom Haus angeboten wurden insgesamt 309 Veranstaltungen, zu denen 2415 Personen kamen. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Angebot, Kindergeburtstage in der Katakombe zu feiern. Insgesamt 281 private Veranstaltungen dieser Art fanden statt. Nähere Informationen im Internet unter www.katakombe-ab.de. (12 Zeilen/2610/0851; E-Mail voraus) Friedensvermittler aus Mosambik besucht Bischof Hofmann Würzburg (POW) Über die Friedens- und Versöhnungsarbeit, die er in seinem Land leistet, hat Jaime Pedro Gonçalves (73), Erzbischof von Beira im südostafrikanischen Mosambik, am Mittwoch, 23. Juni, mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann gesprochen. Bei einem Besuch im Würzburger Bischofshaus berichtete der Gast, wie es gelang, nach 16 Jahren Bürgerkrieg im Jahr 1992 in Rom ein Friedensabkommen zwischen der Befreiungsfront Mosambiks (FRELIMO) und dem Nationalen Widerstand Mosambiks (RENAMO) zu unterzeichnen. Gonçalves war von 1976 bis 1986 Vorsitzender der Mosambikanischen Bischofskonferenz. Im Jahr 1982 konnte er auf Vermittlung der Laiengemeinschaft Sant’Egidio, die er während seines Studiums in Italien kennengelernt hatte, Gespräche mit der italienischen Regierung führen. Diese war damals ein wichtiger Partner der Regierung von Mosambik und erklärte sich bereit, mäßigend zu wirken. Mit Anerkennung der Führer der RENAMO als Verhandlungspartner und unter hohen Sicherheitsauflagen begannen 1990 in den Räumen von Sant’Egidio in Rom erste Friedensgespräche. Im Gespräch mit Bischof Hofmann wurde deutlich, dass ein Durchbruch und das Friedensabkommen nicht zuletzt dank der intensiven Pendeldiplomatie von Erzbischof Gonçalves gelang. (14 Zeilen/2610/0826; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet „Ratlos – oder gut beraten?“ Würzburg (POW) Sein Buch „Ratlos – oder gut beraten?“ hat Professor Dr. Heribert Hallermann am Dienstag, 22. Juni, in Würzburg Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreicht. Der Kirchenrechtler an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg stellt in seinem neuesten Werk fest, dass die Vielzahl der Räte und Beratungsgremien in einem Bistum weder eine qualitätsvolle Beratung des Bischofs noch eine wirkliche Mitverantwortung der Gläubigen sicherstelle. „Beratung ist kein Ergebnis demokratisierender Tendenzen oder eines oberflächlichen Modernisierungsversuchs in der Kirche, sondern wirksamer Ausdruck einer Kirche, die sich selbst als Communio versteht“, erläuterte Hallermann. Sein Anspruch sei es, die Reformanliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils aufzugreifen und ihnen Geltung zu verschaffen. „Kein geringerer als Joseph Ratzinger hat darauf hingewiesen, dass die kirchliche Autorität verpflichtet ist, synodal zu handeln, und dass sie gemeinsam mit den übrigen Gläubigen nach dem rechten Weg suchen muss“, sagte der Kirchenrechtler. Gleichzeitig habe der spätere Papst keinen Zweifel daran gelassen, dass das Prinzip der synodalen Mitverantwortung die persönliche Zuständigkeit und die Verantwortung der Vollmachtsträger weder außer Kraft setze noch beeinträchtige. Heribert Hallermann. Ratlos – oder gut beraten? Die Beratung des Diözesanbischofs. 315 Seiten, 39,90 Euro. Schöningh-Verlag, Paderborn 2010. ISBN 978-3-506-76964-0. mh (POW) (16 Zeilen/2610/0824; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Gesammelte Predigten zum Priesterjahr Würzburg (POW) Die Fastenpredigten, die zum Priesterjahr im Würzburger Kiliansdom gehalten wurden, dokumentiert ein Büchlein mit dem Titel „Dienst an der Lebenswirklichkeit“, das Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Dienstag, 22. Juni, an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreicht hat. Darin gesammelt sind Texte von Hillenbrand, Regens Herbert Baumann, Weihbischof Ulrich Boom und Monsignore Dr. Heinz Geist. Der Generalvikar thematisiert: „Der Priester – (k)ein zweiter Christus?“. Ob der Priester mehr ist als die Laien, fragt Baumann. Der Weihbischof spürt nach, ob der Priester Seelsorger oder Manager ist. Abschließend betrachtet Domkapitular em. Geist, ob der Priester ein Stolperstein der Ökumene ist. Abgerundet wird der Inhalt durch Fürbitten zum Priesterjahr sowie das Weihegebet, das Papst Benedikt XVI. zum Abschluss des Priesterjahrs am 11. Juni 2010 in Rom sprach. Erhältlich ist das Buch im Generalvikariat, Domerschulstraße 2, in Würzburg sowie in den Diözesanbüros. (10 Zeilen/2610/0825; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Dekan Erhard Kroth unterstützt wellcome-Projekt Würzburg (POW) Einen Scheck in Höhe von 3125 Euro hat Dekan Monsignore Erhard Kroth dem Mehrgenerationen-Haus Matthias-Ehrenfried-Haus übergeben. Aus Anlass seines 70. Geburtstags hatte Kroth auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden gebeten. Das so zusammengetragene Geld kommt dem neuen Projekt „wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt“ zugute. Es unterstützt Familien mit kleinen Kindern im ersten Lebensjahr. Jürgen Krückel, Leiter des Matthias-Ehrenfried-Hauses, dankte Kroth und allen Spendern. „Unsere wellcome-Koordinatorin vermittelt den Familien eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die dann zwei bis drei Mal die Woche für zwei bis drei Stunden die Familie besucht und ihnen hilft – zum Beispiel, indem sie ein Geschwisterkind zum Kindergarten bringt oder die Zwillingsmutter zum Kinderarzt begleitet“, erklärte Krückel. Die Familien, vor allem die Mütter, empfänden die Entlastung durch wellcome als eine Kraftquelle. Für die Hilfe bezahlen die Familien pro Stunde vier Euro. „Da dieser Betrag nur fällig wird, wenn er im Rahmen der jeweiligen finanziellen Möglichkeiten liegt, brauchen wir jede Unterstützung. Denn am Geld darf die Hilfe nicht scheitern“, betonte Krückel. Spendenkonto: Ligabank Würzburg, Bankleitzahl 75090300, Konto-Nummer 403000800, Stichwort: wellcome. (14 Zeilen/2610/0844; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Generalvikar Hillenbrand segnet neue Räume der EDV Würzburg (POW) Die neuen Räume der EDV-Abteilung des Bischöflichen Ordinariats Würzburg hat Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Mittwoch, 23. Juni, gesegnet. „Keine andere Abteilung im Haus hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten so sehr an Bedeutung gewonnen und sich ausdifferenziert“, sagte Hillenbrand. Michael Seufert, Leiter der EDV, dankte für das Vertrauen und die Unterstützung durch die Bistumsleitung. Das gesamte Team fühle sich in den neuen, freundlich hellen und funktionalen Räumen sehr wohl. (6 Zeilen/2610/0827; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Elisabethenheim und Hort Sankt Anna siegreich Würzburg (POW) Zum zweiten Mal in Folge hat das Team des Elisabethenheims beim Fußballturnier der Würzburger Horte den Titel der Hauptschulmannschaften gewonnen. Das Team des Katholischen Schülertagesheims Vinzentinum unterlag im Hin- und Rückspiel. Bei den Grundschülern siegte das Team des Horts Sankt Anna im Elfmeterschießen gegen das Schülerhaus Heidingsfeld. Platz drei ging an das Vinzentinum, Vierter wurde der Schülerhort Heiligkreuz. Die Plätze fünf und sechs gingen an das Elisabethenheim, das in dieser Altersstufe mit zwei Teams angetreten war. Im Anschluss an die Siegerehrung feierten alle Turnierteilnehmer im Schülerhort Heiligkreuz bei Bratwurst, kalten Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Organisiert wurde das Turnier vom Würzburger Hort-Arbeitskreis. (8 Zeilen/2610/0853; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Bischof bestätigt Wahl der Dekane Offizielle Einführung am 6. Juli bei der Kiliani-Wallfahrtswoche Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat die Wahl der Dekane und der stellvertretenden Dekane im Bistum Würzburg bestätigt. Zum 1. Juli 2010 treten die Dekane und die stellvertretenden Dekane in den 21 Dekanaten ihre Ämter an. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die Wahlen fanden in den vergangenen Wochen statt. Kein Bewerber für das Dekaneamt fand sich im Dekanat Rhön-Grabfeld. Dort wird der bisherige Dekan die Aufgabe kommissarisch weiterführen. Keine Kandidaten für den stellvertretenden Dekan gab es in den Dekanaten Alzenau, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt-Stadt. Dort bleiben die Stellvertreterämter vakant. Die Ernennungsurkunden erhalten die Dekane am Tag der Priester, Diakone und pastoralen Berufe in der Kiliani-Wallfahrtswoche, am Dienstag, 6. Juli, in Würzburg. Die Aufgaben der Dekane sind im diözesanen Dekanestatut von 1999 festgelegt. Demnach leitet der Dekan das Dekanat im Auftrag des Bischofs und im Zusammenwirken mit der Seelsorgekonferenz und dem Dekanatsrat. Er vertritt die Anliegen des Bischofs und des Ordinariats im Dekanat und die Anliegen des Dekanats bei Bischof und Ordinariat. Gegenüber Landkreisverwaltungen und überörtlichen Behörden vertritt der Dekan die Belange der Katholischen Kirche. Im Auftrag des Bischofs führt er neu ernannte Pfarrer ein. Der Dekan fördert das geistliche Leben und die berufliche Weiterbildung des gesamten Seelsorgepersonals im Dekanat. Er sorgt sich um neu ins Dekanat kommende sowie um alte und kranke Seelsorger, koordiniert die Seelsorge und bemüht sich, Differenzen im Dekanat beizulegen. Der Dekan leitet die Seelsorgekonferenzen, hat die Dienstaufsicht über alle diözesanen und regionalen Stellen im Dekanat und führt Visitationen der Seelsorgestellen durch. Dekane und Stellvertretende Dekane im Bistum Würzburg Dekanat Dekan Stellvertretender Dekan Würzburg-Stadt Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran Koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Würzburg- Innenstadt Werner Vollmuth Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz und Sankt Elisabeth Alzenau Jan Kölbel Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Benedikt am Hahnenkamm“ (Alzenau)  N.N. Aschaffenburg-Stadt Stefan Eirich Rektor des Martinushauses Aschaffenburg Wolfgang Kempf Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Am Schönbusch Sankt Kilian – Sankt Laurentius“ Aschaffenburg-Ost Robert Sauer Koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft „Hösbach – Maria an der Sonne“ Andreas Reuter Pfarrer von Haibach Aschaffenburg-West Uwe Nimbler Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Peter und Paul und Mariä Himmelfahrt Großostheim“ Georg Klar Pfarrer von Mainaschaff Bad Kissingen Thomas Keßler Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“ Pater Sony Kochumalayil Pfarradministrator der Pfarreien Maßbach und Thundorf in der Pfarreiengemeinschaft „Katholische Pfarreiengemeinschaft im Lauertal“ Bad Neustadt Prälat Bernold Rauch Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt Hans Beetz Koordinierender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin, Brend“ (Brendlorenzen) Hammelburg Erich Sauer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Saalekreuz“ (Fuchsstadt) Armin Haas Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra Haßberge Stefan Gessner Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund“ (Mürsbach) Martin Wissel Koordinierender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Maintal – Heilige Länder“ (Kirchlauter) Karlstadt Leo Brand Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Heiliger Jakobus“ (Wiesenfeld) Arkadius Kycia Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „An den drei Flüssen, Gemünden“ Kitzingen Johannes Hofmann Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Urban an der Mainschleife“ (Volkach) Bernd Steigerwald Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Großlangheim-Rödelsee Lohr am Main Hermann Becker Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Laurentius“ (Marktheidenfeld) Alexander Eckert Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist im Spessartgrund“ (Esselbach) Miltenberg Nikolaus Stanek Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Nikolaus Süd-Spessart“ (Dorfprozelten) Karl-Josef Kraus Koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft „Am Engelberg“ (Großheubach) Obernburg Franz Leipold Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Wendelinus“ (Röllbach) Markus Lang Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Christi Himmelfahrt“ (Kleinwallstadt) Ochsenfurt Oswald Sternagel Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Ochsenfurt Gregor Sauer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Aub-Gelchsheim Rhön-Grabfeld Gerhard Wissmüller (kommissarisch) Koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft „Westliches Grabfeld“ (Sulzfeld) N.N. Schweinfurt-Stadt Reiner Fries Koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurt Zentrum: Heilig Geist – Sankt Kilian – Sankt Michael“ N.N. Schweinfurt-Nord Gregor Mühleck Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen“ (Obereuerheim) Stefan Kömm Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Niederwerrn-Oberwerrn Schweinfurt-Süd Werner Kirchner Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Zu den Frankenaposteln im Maintal“ (Bergrheinfeld) Christian Ammersbach Dekanatsjugendseelsorger für Schweinfurt- Süd sowie Religionslehrer am Alexander- von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt Würzburg-links des Mains Walter Lederer Koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft „Mariä Geburt und Sankt Norbert – Höchberg“ Dr. Paul Julian Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian Würzburg-West“ (Waldbüttelbrunn) Würzburg-rechts des Mains Joachim Bayer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Mauritius – Sankt Michael – Sankt Georg“ (Estenfeld) Matthias Lotz Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Güntersleben/Thüngersheim (190 Zeilen/2610/0823; E-Mail voraus) Studiendirektor a. D. Ludwig Heilmann wird 80 Jahre alt Würzburg/Pflaumheim (POW) Studiendirektor a. D. Ludwig Heilmann wird am Freitag, 9. Juli, 80 Jahre alt. Heilmann wurde 1930 in Goßmannsdorf bei Hofheim geboren. Am 17. Juli 1955 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Bis 1957 war er Kaplan in Johannesberg, Alzenau und Wörth, danach Präfekt am Kilianeum in Königshofen im Grabfeld. Nach kurzer Zeit als Kaplan in Oberschleichach wurde Heilmann 1958 Kuratus in Neuhütten. Ab 1965 unterrichtete er als Religionslehrer an der Städtischen Berufsschule in Aschaffenburg und wohnte in Pflaumheim. 1978 wurde er auch Fachbetreuer für katholische Religionslehre. In dieser Funktion war er für die Fortbildung der Religionslehrer an beruflichen Schulen in der Region Untermain zuständig. 1975 wurde Heilmann zum Oberstudienrat, 1979 zum Studiendirektor befördert. 1965 übernahm er auch das Amt des Geistlichen Beirats der KKV Confidentia Aschaffenburg, das er bis 1992 inne hatte. Seit 1979 ist Heilmann Diözesanpräses der im KKV-Landesverband zusammengeschlossenen Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er im Februar 1992 in den Ruhestand versetzt, den er zunächst in Pflaumheim verbrachte. Im Herbst 1992 zog Heilmann nach Höchberg. Von 1993 bis 2005 hatte er einen Seelsorgeauftrag für Estenfeld und Mühlhausen. Aus gesundheitlichen Gründen lebt Heilmann seit 2005 im Betreuten Wohnen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Würzburg-Versbach. (14 Zeilen/2610/0828) Dekan Fries auch Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Kilian Würzburg/Schweinfurt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Reiner Fries, Pfarrer von Schweinfurt-Heilig Geist und Dekan von Schweinfurt-Stadt, mit Wirkung vom 1. Juni 2010 auch zum Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Kilian ernannt. Fries ist außerdem koordinierender Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Schweinfurt Zentrum: Heilig Geist – Sankt Kilian – Sankt Michael. (4 Zeilen/2610/0854) Pater Ivan Penava als Seelsorger in Reichenberg entpflichtet Würzburg/Reichenberg (POW) Pater Ivan Penava vom Franziskanerkloster Würzburg ist mit Wirkung vom 31. August 2010 auf eigenen Wunsch als Seelsorger und Verwalter der Filiale Reichenberg der Pfarrei Kist entpflichtet worden. Penava übernimmt eine neue Aufgabe in seiner Heimat Kroatien. (3 Zeilen/2610/0855) Bischof entbindet pensionierten Pfarrer von Seelsorgeauftrag Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat einen Pfarrer i. R. bis auf Weiteres von seinem Seelsorgeauftrag entbunden. Gegen den Priester, der nicht zum Klerus der Diözese Würzburg gehört und seit seiner Pensionierung in Würzburg lebt, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen sexueller Belästigung. Der Bischof traf die Entscheidung, nachdem er über die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Kenntnis gesetzt wurde. (5 Zeilen/2610/0831; E-Mail voraus) Früherer Betriebsseelsorger Pater Berthold Kratzel gestorben Friedberg/Würzburg (POW) In der Nacht zum Sonntag, 27. Juni, ist Pallottinerpater Berthold Kratzel im Alter von 77 Jahren in Friedberg gestorben. Kratzel wirkte lange Jahre in der Betriebsseelsorge sowie als Diözesankaplan der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) im Bistum Würzburg. Er wurde am 15. Dezember 1932 in Schwarzwasser, Kreis Freiwaldau (heute Tschechien), in eine Landwirtsfamilie geboren. Nach der Ausweisung fand seine Familie im badischen Elsenz ihre neue Heimat. Nach dem Abitur begann er in Untermerzbach bei Bamberg das Noviziat und studierte bis 1958 Philosophie. Am 1. Mai 1960 schloss er sich für immer den Pallottinern an. Am 16. Juli 1961 empfing er in Augsburg die Priesterweihe. Sein Pastoraljahr absolvierte er 1962/63 in der Pfarrei Heilig Geist in Augsburg-Hochzoll. Danach wirkte er zunächst als Volksmissionar, anschießend in der Betriebsseelsorge der Diözese Würzburg. Er war außerdem Diözesankaplan der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ). Von 1976 bis 1981 war Kratzel Kaplan in Stuttgart. Im September 1981 wechselte er an die Wallfahrtskirche „Unseres Herrn Ruh“ (Herrgottsruh) nach Friedberg. 20 Jahre arbeitete er als Wallfahrtsdirektor, als Leiter der Bruderschaft und als Schwesternbeichtvater. Seinen Ruhestand verbrachte er in Friedberg. Das Requiem für Kratzel wird am Freitag, 2. Juli, um 14 Uhr in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg, Herrgottsruhstraße 29, gefeiert. Im Anschluss daran findet die Beisetzung statt. (15 Zeilen/2610/0843; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Mariannhillerpater Dr. Georg Lautenschlager gestorben Reimlingen/Würzburg (POW) Am Dienstag, 22. Juni, ist Mariannhillerpater Dr. Georg Lautenschlager im Alter von 80 Jahren im Stiftungskrankenhaus in Nördlingen gestorben. Lautenschlager wirkte lange Jahre am Würzburger Piusseminar seiner Gemeinschaft. Er wurde am 14. März 1930 auf dem Greinhof bei Burglengenfeld geboren. Lautenschlager machte in Regensburg das Abitur und trat am 22. Oktober 1950 ins Noviziat der Missionare von Mariannhill in Reimlingen ein. Die erste Profess legte er 1951 ab, 1954 folgte die ewige Profess. In Würzburger studierte Lautenschlager Theologie und Philosophie. Am 17. März 1956 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend studierte er in Münster Missionswissenschaften und schloss 1962 mit dem Doktor der Theologie ab. Ein langjähriger Studienaufenthalt in Afrika schloss sich an. Dann übernahm Lautenschlager die Aufgabe eines Assistenten am Würzburger Piusseminar und wurde 1967 zum Generalrat gewählt. Bis 1979 nahm er diese Aufgabe zuerst in Deutschland, dann in Rom wahr. 1980 ging er nach Mariannhill in Südafrika, wurde Hausoberer des Mutterklosters und dann Provinzial der Provinz Mariannhill. 1993 übernahm er die Pfarrei Ixopo und 2000 die Pfarrei Mariannridge. 2004 übertrug ihm die Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill das Amt des Postulators für die Seligsprechung des Gründers der Mariannhiller Missionare und der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, des Trappistenabtes Franz Pfanner. Diese Aufgabe hatte er bis April 2010 inne. Seither lebte er im Pflege- und Altenheims im Missionshaus Sankt Josef in Reimlingen. Beisetzung und Requiem beginnen am Freitag, 25. Juni, um 14 Uhr in Reimlingen. (17 Zeilen/2610/0832; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Veranstaltungen Benefizkonzert mit „Troubadour“ in der Marienkapelle Würzburg (POW) Ein Benefizkonzert zugunsten des Würzburger Jüdischen Museums Shalom Europa gibt am Sonntag, 18. Juli, um 19.30 Uhr in der Würzburger Marienkapelle der Gospelchor Troubadour aus Rimpar. Unter der Leitung von Dr. Gustav Treutlein lassen die mehr als 40 Sängerinnen und Sänger Gospels und Spirituals in deutscher, englischer, spanischer, afrikanischer und französischer Sprache erklingen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Nähere Informationen im Internet unter www.gospelchor-troubadour.de. (6 Zeilen/2610/0852) Abschiedsvorlesung von Professor Seidl Würzburg (POW) Professor Dr. Theodor Seidl, Inhaber des Lehrstuhls für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen, hält am Dienstag, 20. Juli, 11 Uhr, seine Abschiedsvorlesung. Im Hörsaal 127 der Neuen Universität am Sanderring spricht er zum Thema „Hirtenidyll und Gottklage. Zur Psalmen-Anthologie in Leonard Bernsteins Komposition ‚Chichester Psalms‘ (1965)“. Im Anschluss findet ein Empfang im Lichthof der Universität statt. (5 Zeilen/2610/0848) Mit der Katholischen Landjugend nach Kroatien Würzburg (POW) Eine Fahrt nach Kroatien veranstaltet die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Würzburg von Freitag, 27. August, bis Samstag, 4. September. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren. Die Anreise erfolgt in Kleinbussen. Übernachtet wird in einem Ferienhaus in Sankt Negricani bei Pula. Die Kosten betragen pro Person 450 Euro, Eintrittspreise und Verpflegung sind nicht im Preis enthalten. Anmeldung und nähere Informationen bei: KLJB Diözesanstelle Würzburg, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/3866317, Fax 0931/38663119, EMail kljb@bistum-wuerzburg.de (7 Zeilen/2610/0836) Pfadfinderinnenzeltlager in Rheinland-Pfalz Würzburg (POW) Zum Zeltlager im Brexbachtal nördlich von Koblenz lädt die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) im Bistum Würzburg von Sonntag, 1., bis Sonntag, 8. August, ein. An der Veranstaltung nehmen Mädchen aus ganz Deutschland und eventuell auch aus Ungarn teil. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Hajk, das Lagerleben in einer Gilde, eine Lagerolympiade, ein Lagergottesdienst und vieles mehr. Anmeldung sowie nähere Informationen bei: Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg Diözesanverband Würzburg, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663151, Fax 0931/38663100, Internet www.psg-wuerzburg.de. (7 Zeilen/2610/0847) Frieden und Einfachheit – mitten in der Welt Würzburg (POW) Zu einem Begegnungswochenende unter dem Motto „Frieden und Einfachheit – mitten in der Welt“ treffen sich die katholische Friedensbewegung Pax Christi und die Gemeinschaften Charles de Foucauld im Bistum Würzburg von Freitag, 2. Juli, 18 Uhr, bis Sonntag, 4. Juli, 12 Uhr, im Haus Sankt Benedikt in Würzburg. Auf dem Programm stehen neben dem gegenseitigen Kennenlernen unter anderem der Austausch über Wege des Friedens und der Einfachheit mitten in der Welt sowie das gemeinsame Beten und Eucharistie-Feiern. Außerdem setzt sich die Tagung nach Angaben der Veranstalter mit Charles de Foucauld auseinander, der als Christ, ohne zu missionieren, unter Muslimen lebte, und fragt, ob und wie er ein Vorbild für heutige Friedens- und Versöhnungsarbeit sein kann. Nähere Informationen bei Stefan Silber, Telefon 06093/993567, E-Mail stefansilber@gmx.de. (9 Zeilen/2610/0846; E-Mail voraus) Kiliani-Jugendwallfahrt 2010 Würzburg/Leinach (POW) Mit einer von kirchlicher Jugendarbeit (kja) und Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg organisierten Jugendwallfahrt beginnt auch in diesem Jahr die Kiliani-Wallfahrtswoche. Sie startet am Samstag, 3. Juli, um 8 Uhr an der Kirche Sankt Laurentius in Oberleinach. Zu Fuß führt der Weg nach Würzburg. Bislang haben sich mehr als 50 Personen angemeldet.Teilnehmen können Jugendliche ab 15 Jahre. Vom Bahnhof in Retzbach gibt es einen Shuttle-Service zum Treffpunkt in Leinach. Die Teilnahme ist kostenlos. Außerdem gibt es für die Rückfahrt einen Shuttle-Service zu in Leinach geparkten Fahrzeugen. Um 14.30 Uhr ist Statio in der Würzburger Pfarrkirche Sankt Burkard. Von dort führt die Reliquienprozession mit den Häuptern der Frankenapostel in den Kiliansdom. Dort findet um 15 Uhr eine Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann statt. Eine Begegnung im Sankt Burkardushaus sowie Gelegenheit zum gemeinsamen Schauen des WM-Viertelfinalspiels zwischen Argentinien und Deutschland schließt sich an. Nähere Informationen unter Telefon 0931/38663112 sowie im Internet unter www.kiliani-jugendwallfahrt.de. (12 Zeilen/2610/0842; E-Mail voraus) Sonntäglicher Alleinerziehendentreff in Aschaffenburg Aschaffenburg (POW) Speziell an allein erziehende Frauen wenden sich unter dem Motto „Gruppen tun gut“ die Veranstaltungen des Referats Frauenseelsorge der Diözese Würzburg. Sie finden jeweils einmal pro Monat sonntags von 14 bis 17 Uhr im Martinushaus, Treibgasse 26, statt. Diplom-Sozialpädagogin Christiane Burkart und Diplom-Pädagogin Monika Knüpf begleiten die Nachmittage, die pro Erwachsener einen Euro kosten. Eine Kinderbetreuung wird parallel angeboten. Eine Anmeldung ist jeweils bis spätestens mittwochs vor der Veranstaltung erforderlich bei: Referat Frauenseelsorge, Telefon 0931/38665201, EMail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de. Am Sonntag, 3. Oktober, steht ein Kennenlernachmittag auf dem Programm. Tipps, wie sich im Alltag Nischen zum Entspannen und Genießen finden lassen, gibt Monika Knüpf am 7. November. Den Unterschied zwischen Advent und Weihnachten erläutert Christiane Burkart am 5. Dezember. Ein Jahresrückblick auf das vergangene und ein Ausblick auf das kommende Jahr steht am 9. Januar an, wenn Christiane Burkart referiert. Zu einem Schnuppernachmittag mit Klangschalen lädt Monika Knüpf am 13. Februar ein. „Gute Mutter – Schlechte Mutter“ thematisiert Christiane Burkart am 13. März. Über das „Märchen vom Glück“ geht es am 10. April mit Monika Knüpf. Unter der Überschrift „Der Mai ist gekommen“ sprechen die Frauen am 1. Mai mit Christiane Burkart über Aufbrüche und Abbrüche. Zum Experimentieren mit Acrylfarbe lädt Monika Knäpf am 5. Juni ein. Am Sonntag, 17. Juli, findet ein Tagesausflug gemeinsam mit dem Alleinerziehendentreff Miltenberg statt. Ziel ist das Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Abfahrt ist um 10 Uhr am Martinushaus in Aschaffenburg. Der Eintritt kostet pro Person etwa neun Euro. Für diese Fahrt ist eine Anmeldung bis 30. Juni 2011 erforderlich. (19 Zeilen/2610/0850) Sommer-Diözesanausschuss der Landjugend tagt Dipbach (POW) Zum Sommer-Diözesanausschuss treffen sich die Delegierten der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Würzburg, am Sonntag, 4. Juli, von 9.30 bis 17.30 Uhr im Landjugendhaus Dipbach. Neben einem gemeinsamen Gottesdienst stehen unter anderem die Wahl des Diözesanlandjugendseelsorgers/der Diözesanlandjugendseelsorgerin, der Nachtragshaushalt 2010 sowie die Jahresplanung für 2011 auf dem Programm. (5 Zeilen/2610/0838) Dipbacher Kultursommer: „Music meets poetry“ Dipbach (POW) Das Landjugendhaus in Dipbach (Landkreis Würzburg) ist am Samstag, 31. Juli, Station der deutschlandweiten Radtour „Stillvoller Leben“ des Bundesverbands der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), die am Freitag, 23. Juli, in Berlin startet und am Sonntag, 8. August, in Mainz endet. Unter dem Motto „music meets poetry“ erwartet die Besucher beim Dipbacher Kultursommer ein Sommerabend im Garten mit Live-Musik und unterhaltsamen Texten. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet pro Person vier Euro, Mitglieder der KLJB und Inhaber der Juleica zahlen jeweils 2,50 Euro. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Pfarrheim Dipbach statt. (8 Zeilen/2610/0835) Fest der Heiligen Mutter Anna auf dem Maria Ehrenberg Maria Ehrenberg (POW) Das Annafest, der traditionelle Feiertag der Mutter Mariens und der Großmutter Jesu, wird am Sonntag, 25. Juli, auf dem Maria Ehrenberg begangen. Es ist das Muttertagsfest im Marienheiligtum der Rhön, da an diesem Tag viele Mütter und Großmütter, die in ihr ein Vorbild und eine Fürsprecherin sehen, die Fürsprache der Mutter Anna erbitten. Die Eltern Mariens finden in der Heiligen Schrift keinerlei Erwähnung, aber aufgrund einer nicht in die Bibel aufgenommenen Schrift gibt die Tradition ihnen die Namen Anna und Joachim. Am Annafest ist der Maria Ehrenberg ab 8 Uhr geöffnet. Die Schranke schließt um 17 Uhr. Beichtgelegenheit ist nur von 8.30 bis 9 Uhr. Messfeier ist um 9 Uhr, um 10.30 Uhr feiert Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes, das Hochamt. Der Festtag schließt mit der Andacht um 15 Uhr. Die Zufahrt zum Maria Ehrenberg ist möglich über die Panzerstraße, Abzweigung von der B 27 nördlich von Kothen, sowie von der Mottener Höhe aus. Parkmöglichkeiten bestehen – soweit der Platz reicht – an der Kirche sowie am Fuß der „Himmelsleiter“. (11 Zeilen/2610/0830) Sonntagstreff für allein erziehende Mütter Miltenberg (POW) Zum Sonntagstreff für allein erziehende Mütter lädt das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg einmal pro Monat jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr in das Franziskushaus, Hauptstraße 60, in Miltenberg ein. Die Treffen sollen Frauen stärken, deren Alltag mitunter anstrengend und nervenaufreibend ist. Für die Kinder gibt es jeweils ein eigenes Programm. Die Leitung haben Diplom-Sozialpädagogin Christiane Burkart und Diplom-Pädagogin Monika Knüpf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jeweils bis Donnerstag vor dem jeweiligen Termin beim Referat Frauenseelsorge, Telefon 0931/38665201, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de, erforderlich. Am Sonntag, 19. September, geht es um das Thema „Die sieben Tugenden – (k)ein bisschen altmodisch?!“ Es referiert Monika Knüpf. Am Sonntag, 17. Oktober, arbeitet Christiane Burkart mit den Teilnehmerinnen zum Thema „Mütter sind auch Töchter. Schätze, die wir weitergeben – herausgearbeitet am Beispiel des Gleichnisses vom ‚Schatz im Acker‘“. „Verflixte Konflikte“ stehen im Mittelpunkt des Treffens am Sonntag, 21. November, unter der Leitung von Monika Knüpf. Unter der Überschrift „Und dieses Jahr, wie jedes Jahr?“ betrachtet Christiane Burkart am 19. Dezember Weihnachten mit den Teilnehmerinnen. Am Sonntag, 16. Januar, blickt Monika Knüpf auf das Thema Bedürfnisse von Frauen und Männern. Am Sonntag, 20. Februar, dreht sich bei Christiane Burkart alles um „Wenn die Kinder größer werden.“ Zum Malen mit Acrylfarbe lädt Monika Knüpf am 20. März ein, wenn es heißt: „Hilfe, ich kann (nicht) malen.“ „Ich lebe und Ihr sollt auch leben. Vergeben, vergessen und versöhnen“ ist der Sonntag, 17. April, unter der Leitung von Christiane Burkart überschrieben. Zu einem Schnuppernachmittag mit Klangschalen lädt Monika Knüpf am Sonntag, 15. Mai, ein. Christiane Burkart thematisiert das Thema Zeit am 19. Juni. Am Sonntag, 17. Juli, findet ein Tagesausflug gemeinsam mit dem Alleinerziehendentreff Aschaffenburg statt. Ziel ist das Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Abfahrt ist um 10 Uhr am Martinushaus in Aschaffenburg. Der Eintritt kostet pro Person etwa neun Euro. Für diese Fahrt ist eine Anmeldung bis 30. Juni 2011 erforderlich. (23 Zeilen/2610/0849) Zeltlager „World of music“ Sulzfeld im Grabfeld (POW) Zu einem Zeltlager unter dem Motto „World of music“ lädt die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bad Kissingen Kinder der Jahrgänge 1996 bis 2000 aus der gesamten Diözese von Sonntag, 22. August, bis Samstag, 28. August, nach Sulzfeld im Grabfeld ein. Das Anmeldeformular steht im Internet unter www.kljb-wuerzburg.de/kissingen zum Download bereit. Anmeldung und nähere Informationen bis Montag, 26. Juli, bei Leander Vierheilig, Telefon 0179/7329714, und Judith Kippes, Telefon 0171/3726563. (6 Zeilen/2610/0837) P O W 26 - 5 - 30.06.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de