I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Die gute Nachricht Würzburg: Wahlbeteiligung weiter auf hohem Niveau 3 (Pfarrgemeinderatswahl am 7. März 2010) Berichte Eichelsee: Einblick in den Alltag der Landwirte 4 (Bischof Hofmann besucht einen Bauernhof) Würzburg: Trost in dunklen Stunden 5 (Bischof Hofmann erläutert die Offenbarung des Johannes) Würzburg: Am Puls der Menschen 6 (Tagung der Bistümer Erfurt und Würzburg) Würzburg: Hosen verkaufen für die Caritas 7 (Bekleidungshaus spendet Umsatz der ersten Stunde an Kinder in Not) Würzburg: Lautstark für Frauenrechte eingetreten 8 (Teilnehmerinnen der „Topfdemo“ protestieren gegen Umweltzerstörung) Würzburg: Topfklappern gegen den Klimawandel 9 („Topfdemo“ zum Internationalen Frauentag) Würzburg/Boston: Würzburger Liturgiewissenschaftler in Boston 10 (USA-Besuch soll Unterschiede zur deutschen Praxis aufzeigen) Bad Königshofen: Neue Perspektiven für die Partnerschaft 11 („Partnerschule“ im Mehrgenerationenhaus gibt Hilfe, damit Beziehung gelingt) Würzburg: Stille Heldinnen im Kampf gegen Aids 12 (Ausstellung im Sankt Burkardus-Haus zeigt Porträts afrikanischer Großmütter) Aschaffenburg: Dachse haben sich bewährt 13 (Senioren-Wohnstift Sankt Elisabeth setzt seit einem Jahr auf neue Energietechnik) Würzburg: Herzstücke der Caritas 14 (Neue Kindergartenvorstände für Vereinsorganisation fit gemacht) Würzburg: Leistungsdruck und Freizeitmangel 15 (Zehnter Kolping-Frauentag nimmt Probleme im Bereich Schule in den Blick) Würzburg: Faire Löhne für Frauen besiegen Armut 16 (Katholischer Deutscher Frauenbund fordert weltweite Gleichberechtigung) Marktheidenfeld: Schönderling und Heustreu siegreich 17 (28 Mannschaften nehmen am diözesanen Fußballturnier der Ministranten teil) Kurzmeldungen Würzburg/Grettstadt/Unterspiesheim: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Raphael“ errichtet 18 Würzburg/Höchberg: Pfarreiengemeinschaft „Mariä Geburt und Sankt Norbert – Höchberg“ errichtet 18 Würzburg: Neues Programm für Bildungshaus Schmerlenbach 18 Würzburg: Frage bei Wallfahrtsservice – Braucht eine Wallfahrt ein Ziel? 18 Würzburg: Im Gänsemarsch fürs CO2-Fasten geworben 19 Würzburg: Einsatz für Erdbebenopfer in Haiti 19 Personalmeldungen Würzburg/Schöllkrippen: Pfarrer Adalbert Benker geht in den dauernden Ruhestand 20 Würzburg/Aschaffenburg: Pater Häfele von Seelsorge in JVA Aschaffenburg entpflichtet 20 Würzburg/Kitzingen/Sailauf: Kaplan Schüller wird Pfarrer von „Sankt Vitus im Vorspessart“ 20 Würzburg/Burkardroth/Bad Bocklet: Kaplan Michael Kubatko wird Pfarrer in Bad Bocklet 21 Würzburg/Sternberg/Untersteinbach: Kurt Wolf neuer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist Rauhenebrach 21 Würzburg/Kirchheim/Sandberg: Pfarrer i. R. Albin Merkert gestorben 21 Veranstaltungen Würzburg: Familienpolitisches Abendgebet 22 Hammelburg: Kolping-Diözesanversammlung 22 Retzbach: Dumpinglöhne heute – Altersarmut von morgen 22 Schweinfurt: Wie die Passion Jesu ermutigt 22 Volkersberg: Familienwochenende zur Gewaltprävention und Selbstbehauptung 23 Die gute Nachricht Wahlbeteiligung weiter auf hohem Niveau Pfarrgemeinderatswahl am 7. März 2010: Nach Meldung von über 90 Prozent der Ergebnisse liegt Wahlbeteiligung bei 34 Prozent – Rund zwei Drittel Frauen in neugewählten Gremien – Bischof Hofmann bei Auszählung in Sächsenheim Würzburg (POW) Die Wahlbeteiligung bei der Wahl der Pfarrgemeinderäte im Bistum Würzburg bleibt 2010 weiter auf hohem Niveau: Der Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg, Matthias Reichert, konnte am Montagnachmittag, 8. März, eine durchschnittliche Wahlbeteiligung von rund 34 Prozent in der Diözese verkünden, nachdem über 90 Prozent aller Gemeinden ihre Ergebnisse nach Würzburg gemeldet hatten. Damit nimmt das Kiliansbistum unter den deutschen Diözesen weiterhin den Spitzenplatz in der Wahlbeteiligung ein. 2006 wählten 33,33 Prozent, 2002 36,4 Prozent und im Jahr 1998 30,5 Prozent der Katholiken im Bistum Würzburg ihr Ratsgremium. Die Pfarrgemeinderatswahl 2010 unter dem Motto „Aufbrechen“ war die erste Wahl im Zeitalter der Pfarreiengemeinschaften in der Diözese Würzburg. Nach den bisher eingegangenen Ergebnissen wurde in 15 Pfarreiengemeinschaften erstmals nach den Möglichkeiten der neuen Satzung ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt. 142 Pfarreiengemeinschaften setzten auf das eingeübte Modell eines eigenen Pfarrgemeinderates in jeder Pfarrei oder Kuratie. Nach bisherigem Stand stellen die Frauen 64 Prozent aller Ratsmitglieder, die Männer liegen bei 36 Prozent. Ausschließlich Frauen wurden in 50 Pfarreien in das Gremium gewählt – unter anderem in Burkardroth, Bastheim, Aidhausen, Altbessingen, Daxberg und Burgerroth. In Grettstadt und Fladungen dagegen sitzen jeweils ausschließlich Männer im neuen Pfarrgemeinderat. Rund 78 Prozent aller Wahlbeteiligten nutzten die allgemeine Briefwahl. Spitzenergebnisse bei der Wahlbeteiligung erzielte die Filiale Falkenstein der Pfarrei Traustadt mit 93,6 Prozent, die Pfarrei Alsleben im Landkreis Rhön-Grabfeld und die Pfarrei Sächsenheim im Landkreis Würzburg mit jeweils 87,8 Prozent, gefolgt von Kleinrheinfeld mit 83,1 Prozent und der Filiale Rothof der Pfarrei Rottendorf mit 82,5 Prozent, die Filiale Wohnau der Kuratie Oberschwappach mit 78,9 Prozent und Pusselsheim mit 78,4 Prozent. Verhalten war die Wahlbeteiligung in Garitz (7 Prozent) und Würzburg-Grombühl (7,2 Prozent). Bischof Dr. Friedhelm Hofmann beteiligte sich im Rahmen der Visitation des Dekanats Ochsenfurt in Sächsenheim an der Auszählung der abgegebenen Stimmen. „Ich hoffe, dass die Pfarrgemeinderäte sich das Wort unseres Bischofs zur Pfarrgemeinderatswahl auch jetzt im Tun zu eigen machen. Wir werden sie seitens des Diözesanrats dabei gerne unterstützen“, sagte Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner. Bischof Hofmann betonte in seinem Wort zur Wahl: „Die Vielfalt der Veränderungen unserer Zeit braucht neue Ideen Kirche zwischen Tradition und Zukunft zu gestalten. Hier ist gerade der Pfarrgemeinderat vielerorts das Gremium, das mit dem notwendigen Weitwinkel die Freuden und Hoffnungen, aber auch die Angst und Trauer der Menschen von heute wahrnimmt und thematisiert. Kirche ist kein Selbstzweck. Kirche steht im Auftrag Jesu Christi, den Menschen zu dienen.“ Geschäftsführer Reichert zeigte sich erleichtert und erfreut über den Ausgang der Wahl: „Es war dieses Mal besonders spannend, wie sich die Bildung der Pfarreiengemeinschaften auf die Wahlbeteiligung auswirkt. Dass wir im Bistum Würzburg 34 Prozent Wahlbeteiligung erzielen konnten, verdanken wir vielen Frauen und Männern, die das Motto vom ‚Aufbrechen’ ernst genommen und kreativ an den Mann und an die Frau gebracht haben. Es war nicht leicht, Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Hier wurde mit hohem Einsatz gearbeitet und dies wurde durch die bundesweit herausragend hohe Wahlbeteiligung belohnt.“ Weitere Informationen unter www.pfarrgemeinderatswahl.de. (40 Zeilen/1010/0330; E-Mail voraus) js/bs/mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Berichte Einblick in den Alltag der Landwirte Bischof Hofmann besucht im Rahmen der Visitation des Dekanats Ochsenfurt einen Bauernhof Eichelsee (POW) Über die Lage der Landwirtschaft hat sich Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Donnerstag, 4. März, im Rahmen der Visitation des Dekanats Ochsenfurt informiert. In Eichelsee im Ochsenfurter Gau, einer traditionell von Ackerbau und Viehzucht geprägten Gegend des Bistums, besuchte er zusammen mit Pfarrer Klaus König und Landvolkseelsorger Domvikar Christian Wöber den Bauernhof von Lorenz und Luise Stiegler. Zusammen mit Sohn Michael bewirtschaftet das Ehepaar rund 90 Hektar Fläche. Rund 150 Rinder, vom wenige Tage alten Kalb bis zur ausgewachsenen Milchkuh, sowie acht Zuchtpferde nennen die Stieglers ihr Eigen. Schwerpunkt ist die Zucht der Rinderrassen Gelbvieh und Fleckvieh. Bei nationalen und internationalen Tierschauen gewannen Rinder aus dem Eichelseer Stall wiederholt erste Preise. Bischof Hofmann erfuhr, dass erst durch einen Stallneubau am Ortsrand im Jahr 1990, der mit viel finanziellem Aufwand und Risiko verbunden war, das Überleben des Hofes als Vollerwerbsbetrieb gesichert werden konnte. Im ganzen Dorf hätten in den vergangenen 20 Jahren von 23 Milchbauern 20 aufgegeben. Zu den Schwierigkeiten, die es in den vergangenen Jahren zu meistern galt, gehörten unter anderem der Preisverfall und der Milchstreik, der zu Zerwürfnissen unter den Landwirten führte. Der Bischof unterstrich, dass er sich mit seinen Amtskollegen bei der Politik dafür eingesetzt habe, den Milchpreis auf ein Niveau zu heben, das der Wertigkeit dieses Lebensmittel Rechnung trage. Als „schweren Schlag“ bezeichnete Lorenz Stiegler die Rinderkrankheit IBR, mit der sich der Bestand 2006 infizierte. Quasi über Nacht seien die Stieglers des Lohns der 30-jährigen Zuchtarbeit beraubt worden. Nicht zuletzt dank der Unterstützung hilfsbereiter Freunde sei der Neustart gelungen. Mit 35 zugekauften Tieren habe die Familie am Lichtmesstag 2007 wieder die Rinderzucht begonnen. Zum Abschluss des Besuches pflanzte Bischof Hofmann noch einen Apfelbaum vor dem Haus der Familie Stiegler. mh (POW) (21 Zeilen/1010/0319; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Trost in dunklen Stunden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann erläutert bei Fastenpredigt im Kiliansdom die Botschaft der Offenbarung des Johannes – „Liebe bewährt sich im Leiden“ Würzburg (POW) Auch in den Negativseiten des Lebens lässt sich Gottes Liebe erfahren. Das hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann bei seiner Fastenpredigt zum Thema „Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen“ am Mittwochabend, 3. März, im Würzburger Kiliansdom betont. Anhand ausgewählter Kunstwerke gab er Verständnishilfen zu Bildern, die in der Offenbarung des Johannes beschrieben sind und das Ende der Zeiten thematisieren. Die gesamte Predigtreihe steht unter dem Wort „Maranatha – Komm, Herr Jesus“ und ist Teil des Kulturprojekts „Würzburger Apokalypse 2010“. Die Geschichte der Menschheit sei seit jeher ein einziger Weg der Suche nach dem Heil. Die Unwägbarkeiten des Lebens lösten auch in der Gegenwart Reaktionen aus, die vom Abschließen von Versicherungen gegen die unterschiedlichen Gefahren über Hyperaktivität bis hin zu materiellem Konsum reichten, betonte Bischof Hofmann in seiner Predigt. Dennoch bleibe eine schleichende Unsicherheit, die viele bei Tag und Nacht begleite. Menschliche Enttäuschungen – auch über einen selbst – prägten das Leben. „Der gläubige Mensch, der sich nicht blindlings in dieses Dasein hineingeworfen weiß, baut darauf, dass Gott ihn kennt und trägt“, sagte der Bischof. Das gerade sei die große Botschaft des Christentums: Es gibt einen Gott, der nicht nur liebt, sondern die Liebe ist. Gott schaue nicht nur liebend auf seine Schöpfung, sondern trete in sie ein und binde sie in Jesus Christus noch stärker an sich. „Aber hat mit dem Kommen Jesu in unsere Geschichte, mit seiner uns liebend am Kreuz erworbenen Erlösung das Unvollkommene und Schlechte in dieser Welt aufgehört? Nein. Naturkatastrophen, Kriege, Folter, Ungerechtigkeiten und Versagen – auch kirchlicher Amtsträger – sowie damit ausgelöste Schmerzen bleiben ein Teil der Geschichte“, betonte Bischof Hofmann. Papst Benedikt XVI. habe angesichts dieses scheinbaren Widerspruchs beim Kreuzweg 2006 gefragt: „Warum, o Herr, bist Du nicht vom Kreuz herabgestiegen und hast auf unsere Provokationen reagiert?“ Die Antwort habe gelautet: „Ich bin nicht vom Kreuz herabgestiegen, weil ich sonst die Gewalt anerkannt hätte als Herrin der Welt, während die Liebe die einzige Gewalt ist, die die Welt verändern kann.“ Liebe bewähre sich im Leiden. Dieser erdrückend hohe Preis wolle den Menschen sagen, dass Gott Liebe ist, unendliche Liebe. Gott sei den Menschen auch in den dunklen Momenten ihres Lebens gegenwärtig. „Er trägt mit uns alle Schmerzen. Jetzt erkennen wir seine Gegenwart nur im Glauben. Aber einst werden wir ihn schauen von Angesicht zu Angesicht, dann, wenn er alle Tränen aus unseren Augen abwischen wird.“ Diese trostreiche Zusage mache die Offenbarung des Johannes. Die weiteren Fastenpredigten im Würzburger Kiliansdom finden jeweils mittwochs um 19 Uhr statt. Am 10. März stellt sich Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist dem Thema „An den Engel der Gemeinde schreibe – Krise und Zukunft der Gemeinden“. Am 17. März spricht Professor Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz aus Dresden im Neumünster zum Thema „Die Stadt aus Licht – Apokalypse anders“. Der Bußgottesdienst am 24. März im Kiliansdom steht unter dem Motto „Seht, ich mache alles neu“. Dompfarrer Dr. Jürgen Vorndran ermutigt zu Reflexion und Neuanfang. Vor den Predigten spielt Domorganist Professor Stefan Schmidt jeweils ab 18.45 Uhr meditative Orgelmusik. (36 Zeilen/1010/0317; E-Mail voraus) Am Puls der Menschen Tagung der Bistümer Erfurt und Würzburg: „Wo bleiben die Hauptamtlichen, wenn die Volkskirche geht?“ – Podiumsdiskussion mit Weihbischöfen Würzburg (POW) Eine gemeinsame Tagung der Bistümer Erfurt und Würzburg hat sich mit der Zukunft der hauptamtlichen Seelsorger in der Kirche auseinandergesetzt. Die Veranstaltung im Sankt Burkardus-Haus fand auf Initiative des Bonifatiuswerks Würzburg statt und stand unter dem Leitwort: „So nah und doch so fern – Wo bleiben die Hauptamtlichen, wenn die ‚Volkskirche‘ geht?“. 34 Seelsorger aus den Bistümern Würzburg, Erfurt, Magdeburg, Bamberg, Rottenburg-Stuttgart und Osnabrück nahmen daran teil. „Gemeinde- und Pastoralreferenten werden stärker aufgaben- und fähigkeitsbezogen bestimmt werden müssen“, sagte Dr. Reinhardt Feiter von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Er referierte zum Thema „Die Rolle der Hauptamtlichen in veränderten kirchlichen Strukturen“. Die heutige Gesellschaft erwarte von der Kirche ein hohes Maß an Professionalität. Allerdings bedingten mehr Hauptamtliche in der Pastoral nicht zwingend eine größere Frömmigkeit unter den Kirchenmitgliedern. Zudem beinhalte eine zunehmende Professionalisierung auch eine „kaum überprüfbare und missbrauchbare Macht der Experten über die anderen“. Deshalb sei es Aufgabe der hauptamtlichen Seelsorger, ihr berufliches Umfeld „professionell zu entprofessionalisieren“. Bei einer Podiumsdiskussion mit den Weihbischöfen Ulrich Boom (Würzburg) und Reinhard Hauke (Erfurt) knüpften die Teilnehmer an diese Impulse an. Die Hauptamtlichen sollten dort wirken, wo das Leben der Menschen stattfindet und nicht unbedingt im innerkirchlichen Bereich, lautete der Tenor. Darüber hinaus sollten die Gläubigen zur Übernahme von mehr Eigenverantwortlichkeit befähigt werden. Kirche sei heute nicht so sehr in der Aktion, sondern mehr in der Vertiefung gefragt. Außerdem waren sich die Tagungsteilnehmer darin einig, dass das Potential der gegenseitigen, kollegialen Ermunterung durch Beratung, Austausch und gemeinsames Gebet noch stärker durch die Seelsorger genutzt werden könne. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Tagung waren Anne Rademacher vom Seelsorgeamt des Bistums Erfurt, Klaus Becker vom Referat Gemeindekatechese des Bistums Würzburg, Dr. Klaus Roos vom Institut für Theologisch-pastorale Fortbildung der Diözese Würzburg sowie Pfarrer Stefan Redelberger (Schweinfurt) vom Bonifatiuswerk Würzburg. ksc (POW) (26 Zeilen/1010/0321; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Hosen verkaufen für die Caritas Bekleidungshaus spendet Umsatz der ersten Stunde an Kinder in Not – Ordinariatsrat Clemens Bieber als Kassierer Würzburg (POW) „Ist das nicht ein Pfarrer?“, fragte eine erstaunte Kundin an der Kasse des wieder eröffneten K&L-Ruppert-Hauses am Würzburger Marktplatz. „Hat der eine Wette verloren?“, wollte eine andere wissen. Ja, es war ein Priester, der routiniert an der Kasse Hosen, Handtaschen oder T-Shirts einscannte und verpackte, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Eine Wette hatte er aber nicht verloren. Ordinariatsrat Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, packte die Einkäufe für einen guten Zweck ein. Firmenteilhaberin Simone Ruppert hatte ihn eingeladen, am Wiedereröffnungstag ihres Würzburger Hauses eine Stunde an der Kasse mitzuarbeiten. Den Umsatz dürfe er mitnehmen zur Unterstützung von unschuldig in Not geratenen Kindern. Die Chefin packte selbst mit an. Der Andrang wurde schnell stark, lange Kundenschlangen zogen sich in Doppelschlange zu den Kassen hin. „Können Sie noch, Herr Bieber?“, fragte Ruppert ihren neuen Kassierer. Der lachte nur, hatte keine Zeit zum Reden. Nach 35 Minuten musste eine dritte Kasse aufgebaut werden. Mit einem freundlichen Lächeln reichten Bieber und Ruppert den Kundinnen ihre vollen Tüten über die Theke. Ihr Einsatz hat sich gelohnt, 5322 Euro hatten sie nach einer Stunde eingenommen. Mit dem Geld möchte Ruppert Kinderprojekte in Würzburg unterstützt sehen. Die Idee, den ersten Stundenumsatz eines neuen Geschäftes hierfür zu spenden, ist nicht neu. Ihr Unternehmen pflege diesen Brauch seit vielen Jahren. Zu diesem Zweck gründete es 1986 mit „K&L Ruppert hilft Kids e.V.“ eine eigene Stiftung, die jährlich 80.000 bis 120.000 Euro ausschüttet. Gespeist wird das Stiftungskapital aus Geld- und Zeitspenden von Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten und aus Verkaufsaktionen wie in Würzburg. Neben dem Geld gab es für alle Beteiligten auch viel Spaß. „Ich muss Ordinariatsrat Bieber wirklich loben. Wir haben gemeinsam an der Kasse einen sehr guten Job gemacht. Viele Kunden sind extra vorbeigekommen, um uns als Team live an der Kasse zu erleben – und um gleichzeitig Gutes zu tun“, sagte Ruppert. Auch Bieber war zufrieden. Es sei zwar ungewohnt für ihn gewesen, am Kassentisch zu stehen, aber es habe ihm Freude bereitet. Und die Kunden? Die hätten nicht nur zehn Prozent Rabatt auf alle Einkäufe bekommen, sondern, wie eine hocherfreut meinte, „gleich den Segen dazu“. lh (Caritas) (25 Zeilen/1010/0332; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Lautstark für Frauenrechte eingetreten Teilnehmerinnen der „Topfdemo“ protestieren gegen die Umweltzerstörung – Frauen in armen Ländern leiden am meisten unter dem Klimawandel Würzburg (POW) Mit lautem Topfklappern haben am Montagabend, 8. März, rund 50 Frauen in der Würzburger Innenstadt unter dem Motto „Frauen wollen handeln – hier und überall“ zum Weltfrauentag gegen die Umweltzerstörung und den Klimawandel protestiert. „Die westlichen Industrieländer haben die Klimakonferenz von Kopenhagen platzen lassen“, sagte Uta Deitert vom Sachausschuss Mission-Gerechtigkeit-Frieden des Diözesanrats. Die Folgen wie Dürre, Überschwemmungen und Trinkwassermangel bekämen die Ärmsten der Welt zu spüren. Schon jetzt seien 1,5 Millionen Menschen nicht ausreichend mit Trinkwasser versorgt, ihre Zahl steige bis 2050 auf fünf Milliarden an. „Besonders betroffen sind hier wiederum die Frauen, weil sie bis zu sieben Stunden täglich damit beschäftigt sind, Wasser für ihre Familien zu holen. Viele werden unterwegs überfallen und vergewaltigt, nicht nur in Krisengebieten wie Dafour.“ Außerdem trügen die Industrieländer mit ihrem steigenden Bedarf an billigem Futtermittel und Bio-Brennstoffen dazu bei, dass die heimische Landwirtschaft mit ihren Produkten immer mehr verdrängt werde und sich der Preis für Nahrungsmittel in diesen Ländern verdoppelt habe. Es komme zu einer Flucht in die Städte – und dort zu einer großen Verelendung. „Wenn die Mächtigen jetzt nicht handeln und die Verantwortung übernehmen, dann müssen eben wir Frauen vorangehen“, appellierte Deitert an die Demonstrantinnen. Nach der Kundgebung am Vierröhrenbrunnen zog die „Topfdemo“ zum Weltfrauentag über Schönbornstraße und Juliuspromenade zur Pfarrkirche Sankt Gertraud. Dort gestalteten die Teilnehmerinnen gemeinsam eine Wort-Gottes-Feier und trafen sich anschließend im Pfarrheim zum Austausch. Die indische Mikrobiologin Ajita Tiwari Padhi berichtete, wie sie sich in ihrer Heimat für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Adivasi, der Ureinwohner Indiens, einsetzt und alternative Energieoptionen für die Armen entwickelt. Zu der Veranstaltung hatte ein breites Bündnis eingeladen, dem unter anderem zahlreiche katholische Verbände, die Frauenseelsorge, die Kirchenfrauenkonferenz, das diözesane Referat Mission-Entwicklung-Frieden, Frauenorden, die Frauenbeauftragte des evangelischen Dekanats Würzburg, Bündnis 90/Die Grünen und die Dienstleistungsgesellschaft ver.di angehören. mh (POW) (26 Zeilen/1010/0329; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Topfklappern gegen den Klimawandel „Topfdemo“ zum Internationalen Frauentag macht auf Folgen der Umweltverschmutzung aufmerksam – Bündnis aus kirchlichen und weltlichen Gruppen und Verbänden ruft zur Teilnahme auf Würzburg (POW) Würzburgs Frauen schlagen Alarm – und zwar mit Töpfen, Deckeln und Rührlöffeln: Bei der traditionellen „Topfdemo“ zum Internationalen Frauentag am Montag, 8. März, um 17 Uhr machen sie unter dem Motto „Frauen wollen handeln – hier und überall“ auf den Klimawandel aufmerksam. Nach einer Kundgebung am Vierröhrenbrunnen ziehen die Frauen in einem Demonstrationszug zur Pfarrkirche Sankt Gertraud. Dort feiern die Teilnehmerinnen gemeinsam eine Wort-Gottes-Feier. Zahlreiche katholische Verbände, Frauenorden, die Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden, die Frauenbeauftragte des evangelischen Dekanats Würzburg, die Kirchenfrauenkonferenz, die Dienstleistungsgesellschaft ver.di und Bündnis 90/Die Grünen laden zu der Veranstaltung ein. „Die Frauen in den Ländern des Südens leiden am meisten unter dem Klimawandel“, sagte Uta Deitert vom Sachausschuss Mission-Gerechtigkeit-Frieden des Diözesanrats am Freitag, 5. März, bei einer Pressekonferenz im Kilianshaus in Würzburg. Lange Trockenperioden, gepaart mit heftigen Überschwemmungen, würden beispielsweise in Afrika oder Südamerika die Ernten vernichten. Zeitgleich werde das Trinkwasser knapp und der tägliche Weg zum Wasserholen – gerade in Afrika eine Aufgabe der Frauen – weiter und gefährlicher. „Bereits 1,5 Milliarden Menschen sind weltweit vom Wassermangel betroffen“, betonte Deitert. Zudem stiegen die Preise für Grundnahrungsmittel immer weiter an. In Afrika würden Frauen mit ihren Familien von ihrem Ackerland vertrieben, weil ausländische Staaten dort erneuerbare Energien für sich gewinnen wollten. Mit der „Topfdemo“ fordern die Frauen eine finanzielle Unterstützung der Länder des Südens im Kampf gegen den Klimawandel. „Denn wir Industrieländer sind seit langem die Hauptsünder, die armen Länder aber die Hauptleidtragenden“, erläuterte Deitert. Ziel sei es, die Bereitschaft zu vermitteln, den eigenen Lebensstil in allen Bereichen umweltgerecht zu gestalten. Als Gast zum Frauentag konnten die Organisatorinnen Ajita Tiwari Padhi aus Indien gewinnen. Tiwari setze sich in ihrer Heimat für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Adivasi, der Ureinwohner Indiens, ein und entwickle alternative Energieoptionen für die Armen, berichtete Christiane Hetterich von der Würzburger Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden. „Obwohl der Frauentag eigentlich ein politisches Datum ist, ist es wichtig, dass sich dort auch kirchliche Frauenorganisationen solidarisieren und auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen“, sagte Andrea Kober-Weikmann vom Referat Frauenseelsorge. Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, hob hervor, dass die Frauen mit der „Topfdemo“ über den eigenen Kirchturm hinausblickten. Er erinnerte dabei auch an die partnerschaftliche Verbindung des Bistums Würzburg mit der Diözese Mbinga in Tansania. Dort unterstütze man Frauen beispielsweise mit einem Kleinkreditprogramm. Evelyn Bausch, Frauenbildungsreferentin bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), hofft wieder auf rund 100 Teilnehmerinnen bei der Demonstration. Auch Männer dürften mitlaufen. „Der Wunsch, dass es den Frauen weltweit besser geht, ist schließlich ein Wunsch von uns allen“, betonte Bausch. ksc (POW) (36 Zeilen/1010/0323; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Würzburger Liturgiewissenschaftler in Boston Studienbesuch in den USA soll unter anderem Unterschiede zur deutschen Praxis aufzeigen Würzburg/Boston (POW) Unterwegs nach Boston (USA) sind derzeit Studenten, Promovenden und Mitarbeiter der liturgiewissenschaftlichen Lehrstühle aus Würzburg und Erfurt. Dort sind sie für neun Tage zu Gast am Boston College, einer renommierten katholischen Hochschule des Jesuitenordens. Auf dem Programm stehen unter anderem zwei Forschungskolloquien. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern aus Boston wollen sie einerseits über die Interpretation und die Umsetzung der Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Reform der Liturgie diskutieren und sich andererseits mit dem Zusammenhang von Liturgie und Ethik auseinandersetzen. Aber auch praktische Erfahrungen sollen gesammelt werden. Wie wird in Amerika Gottesdienst gefeiert – von Katholiken und Christen anderer Konfessionen? Welche Unterschiede gibt es zur Praxis in Deutschland? Diese Fragen sind dem Würzburger Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Martin Stuflesser besonders wichtig. „Die Liturgie sieht in jedem Land, aber auch in jeder Kultur anders aus. Gerade in einer Stadt, die kulturell so vielfältig ist wie Boston, gibt es für uns eine Menge zu entdecken und zu lernen“, ist Stuflesser überzeugt. Die Liturgiewissenschaftler aus Deutschland werden darum auch Feiern anderer kirchlicher Gemeinschaften besuchen, etwa den Gottesdienst einer Baptistengemeinde und einen anglikanischen Evensong. Auf Initiative von Stuflesser kam 2009 ein Kooperationsvertrag mit dem Department of Theology des Boston College zustande. Für das nächste Jahr ist ein Gegenbesuch aus Boston geplant. Mit Fragen der Liturgiereform beschäftigen sich die Würzburger Wissenschaftler auch in einem Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. Die Exkursion nach Boston wird zudem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Weitere Informationen im Internet unter www.liturgiereformen.de. (21 Zeilen/1010/0345; E-Mail voraus) Neue Perspektiven für die Partnerschaft „Partnerschule“ im Mehrgenerationenhaus gibt Hilfestellung, damit Beziehung gelingt Bad Königshofen (POW) Die Würzburger Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen (EFL) und das Mehrgenerationenhaus Sankt Michael in Bad Königshofen laden zum neuen Angebot „Partnerschule: Chance – Weg – Ziel“ ein. Die Veranstaltung findet von Ostermontag, 5. April, 10 Uhr, bis Freitag, 9. April, 13 Uhr, im Mehrgenerationen- und Familienbildungshaus Sankt Michael statt und wendet sich an (Ehe-)Paare jeden Alters und Ehepaare mit ihren Kindern. Die Veranstalter wollen Hilfestellung geben, „damit Beziehung gelingt, denn gelingende Beziehungen sind eine kaum zu überschätzende Quelle für Zufriedenheit und Glück“, sagen Christine Tafler und Hermann Nickel von der Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebenfragen (EFL), Würzburg, sowie Alois Heinisch vom Haus Sankt Michael. Die Partnerschule sehen sie als Chance: „Der Alltag wird bestimmt von beruflichen Anforderungen, von der Verantwortung für Kinder, von persönlichen Belastungen und Alltagsstress. Konflikte und Krisenzeiten entstehen und bestimmen das Miteinander. Manche Paare meinen, sich trennen zu müssen. Dabei sind Probleme in einer Partnerschaft etwas ganz Normales, und die Bewältigung dieser Probleme ist eine sinnvolle Herausforderung.“ Die Partnerschule sei ein Weg: Nach dem Motto „Lieber mit dem alten Partner etwas Neues als mit einem neuen Partner immer wieder das Alte“ mache sich jedes einzelne Paar zusammen mit anderen auf den Weg. Die Partnerschule bringt nach den Worten der Veranstalter Bewegung in festgefahrene Situationen und eröffnet neue Wege und Perspektiven, zu einer lebendigen und erfüllenden Partnerschaft zurückzufinden. Das Ziel der Partnerschule sei eine Verbesserung der konkreten Situation jedes einzelnen Paares. Es gehe darum, aus dem Gegeneinander oder Nebeneinander ein Miteinander zu entwickeln und dabei sich selbst und den Partner besser verstehen zu lernen. Im Seminar gehe es insbesondere um die Themen: Was für ein Paar sind wir? Welche Stärken zeichnen uns aus? Wo liegen unsere Schwächen? Welche Beziehungserfahrungen bringt jeder von beiden mit in die Partnerschaft? Welche Ideen hat jeder von einer Ehe, einem partnerschaftlichen Zusammenleben? Welche Ziele setzen wir uns als Paar? Die Partnerschule arbeitet mit Phantasiereisen, kreativen Techniken, Partnerübungen, Entspannungs- und Körperarbeit sowie Austausch in der Gruppe. Es besteht jedoch kein Zwang, irgendetwas tun, sagen oder beitragen zu müssen. Die Teilnehmer werden begleitet von Christine Tafler und Hermann Nickel aus Würzburg. Die Kinder erwartet ein interessantes und kreativ gestaltetes Angebot. Anmeldung bis Freitag, 19. März, sowie nähere Informationen bei: Mehrgenerationen- und Familienbildungshaus Sankt Michael, Wallstraße 49, 97631 Bad Königshofen, Telefon: 09761/9325, E-Mail FamilienbildungshausStMichael@t-online.de, Internet www.familienbildungshaus.de. (30 Zeilen/1010/0333; E-Mail voraus) Stille Heldinnen im Kampf gegen Aids Ausstellung im Sankt Burkardus-Haus zeigt Porträts afrikanischer Großmütter Würzburg (POW) Es sind erschütternde Zeitdokumente sowie Zeugnisse voller Kampfgeist und Würde: Die Bilder der Ausstellung „Stille Heldinnen“ zeigen afrikanische Großmütter, die im hohen Alter ihre Enkel versorgen, weil ihre eigenen Kinder bereits an Aids gestorben oder erkrankt sind. Ab sofort ist die vom entwicklungspolitischen Hilfswerk HelpAge konzipierte Wanderausstellung im Würzburger Sankt Burkardus-Haus zu sehen. Klaus Veeh von der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden holte sie in Kooperation mit einer großen Veranstaltergemeinschaft nach Würzburg. „Die Frauen leisten enorm viel im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit, doch ihr gesellschaftliches Engagement wird ignoriert“, sagte Sonja Begalke bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 4. März. Auf den 32 großformatigen Porträtfotos des Osnabrücker Fotografen Christoph Gödan sind vor allem Großmütter aus Tansania und Südafrika abgebildet. Zwölf Millionen Kinder, die aufgrund von HIV/Aids zu Waisen oder Halbwaisen wurden, lebten südlich der Sahara. Knapp 60 Prozent der Vollwaisen im südlichen Afrika seien auf die Fürsorge ihrer Großeltern angewiesen. „Der Begriff Altenhilfe steht dort nicht dafür, dass den Alten geholfen wird, sondern dass die Alten selbst helfen“, verdeutlichte Begalke. Oft müssten sich die Großmütter neben ihrer Familie noch um das Vieh und die Bestellung der Felder kümmern, obwohl ihnen die körperliche Kraft dazu längst fehle. Zudem steckten sich viele alte Frauen bei der unsachgemäßen Pflege ihrer HIV-infizierten Kinder selbst mit dem Virus an. Um Medikamente und Schuluniformen zu bezahlen, griffen sie auf ihre letzten Ersparnisse zurück. „Einige können sich den Sarg für ihre eigenen Kinder nicht leisten“, erläuterte Begalke. Negativ wirke sich hierbei aus, dass der Alterungsprozess der Gesellschaft in den Entwicklungsländern noch schneller voranschreite als in Europa. „Die Industrieländer wurden zuerst reich und dann alt. Die Entwicklungsländer müssen sich mit beidem gleichzeitig auseinandersetzen“, betonte Begalke. „Die Ausstellung holt die stillen Heldinnen mit eindrucksvollen Porträts aus dem Vergessen“, sagte Würzburgs Bürgermeisterin Marion Schäfer. Sie erinnerte daran, dass 80 Prozent der Senioren in den Ländern der sogenannten Dritten Welt überhaupt kein regelmäßiges Einkommen hätten, weil es keine staatliche Alterssicherung gebe. Der Tod ihrer berufstätigen Kinder sei deshalb für ältere Menschen eine Katastrophe. Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Ordinariat, hob das langjährige Engagement des Bistums Würzburg in Tansania hervor. Durch die dort wirkenden Missionare, die afrikanischen Stipendiaten, die in Würzburg studieren, die Partnerschaft mit der Diözese Mbinga und Projekte wie dem Partnerkaffee sei das Bistum eng mit dem afrikanischen Land verbunden. Für die musikalische Gestaltung der Eröffnungsfeier sorgte der A-Capella-Chor „Sechs-Zylinder“. Die Ausstellung ist bis zum 7. April im Sankt Burkardus-Haus, Am Bruderhof 1, montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr zu sehen. Michael Koch von der Aids-Beratungsstelle Unterfranken bietet Führungen für Schulen, Vereine und Seniorengruppen an. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0931/38658200. ksc (POW) (35 Zeilen/1010/0320; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Dachse haben sich bewährt Aschaffenburger Senioren-Wohnstift Sankt Elisabeth setzt seit einem Jahr auf neue Energietechnik Aschaffenburg (POW) Eine positive Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr hat das Caritas-Seniorenstift Sankt Elisabeth in Aschaffenburg gezogen, das seit Anfang 2009 fünf Blockheizkraftwerke vom Typ Dachs betreibt. Die kompakten Kraftwerke werden mit Gas befeuert und erzeugen neben Wärme für Warmwasser auch Strom. Jeder Dachs vermindere nach Angaben der Betreiber im Laufe seines Betriebslebens von etwa 20 Jahren den Kohlendioxid-Ausstoß dramatisch. Aufgrund dieser positiven Kohlendioxid-Bilanz sei sein Brennstoff von der Öko- und Mineralölsteuer befreit. Kurz: Die Dachse sparen Sankt Elisabeth viel Geld ein. Die Idee, mit dem Betrieb von Blockheizkraftwerken im Senioren-Wohnstift einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, entstand im Frühsommer 2007. Nach intensiven Recherchen und Berechnungen genehmigte der Vorstand das Konzept, Ende 2008 begann die Umsetzungsphase, 2009 der Betrieb. Mit rund 200.000 Kilowattstunden erzeugen die fünf Blockheizkraftwerke knapp ein Drittel des in Sankt Elisabeth benötigten Stroms. Im Gegensatz zu Elektrizitätswerken, die bei der Stromerzeugung Wärme erzeugen, die als Abfallprodukt in Kühltürmen „vernichtet“ wird, lenkt der Dachs die Wärme in die Heizkörper oder Warmwasserversorgung. Seine Abwärme wird daher sinnvoll genutzt. Der im Senioren-Wohnstift produzierte Strom verursacht daher 16 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid als herkömmlich erzeugter Strom. Die Politik hat die Vorzüge dieser Technik erkannt. Alle fünf Mini-Kraftwerke wurden durch das Bundesumweltministerium gefördert. „Wir zeigen mit dieser zukunftsweisenden Investition, dass auch in Altenpflegeeinrichtungen Innovationen möglich sind. Die Blockheizkraftwerke haben für uns einen doppelten Nutzen: Sie machen uns ein Stück weit unabhängig von den Strompreisen und leisten dabei einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und Energiesparen“, zog Wohnstiftsleiter Marco Maier nach dem ersten Jahr begeistert Bilanz. Das durch die Kraftwerke eingesparte Geld kommt unmittelbar den Bewohnern des Senioren-Wohnstifts zu Gute, da nun für andere Projekte mehr Geld da sei. „Die fünf Dachse haben uns inklusive Einbau 105.000 Euro gekostet. Allein in diesem Jahr haben wir jedoch durch geringere Energiekosten in Höhe von 27.000 Euro und die Vergütung der Aschaffenburger Stadtwerke in Höhe von 12.000 Euro für eingespeisten Strom in das öffentliche Netz eine um 39.000 Euro bessere Bilanz“, sagte Robert Gerhard, Leiter der Bereiche Einkauf und Technik im Senioren-Wohnstift Sankt Elisabeth. Bei einer solchen Rechnung hätten die Dachse sich nach spätestens drei Jahren amortisiert. lh (POW) (28 Zeilen/1010/0334; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Herzstücke der Caritas Neue Kindergartenvorstände für Vereinsorganisation fit gemacht Würzburg (POW) Die Bedeutung katholischer Kindertageseinrichtungen (Kitas) hat Michael Deckert, Fachbereichsleiter für katholische Kindertagesstätten des Diözesan-Caritasverbandes, am Samstag, 6. März, bei einer Tagung im Kloster Oberzell 32 neuen Vorständen von Trägervereinen aus dem nördlichen und östlichen Unterfranken aufgezeigt. Die Umfragen von „Perspektive Deutschland“ der vergangenen Jahre zeigten, dass die Caritas der größte Symphatieträger innerhalb der katholischen Kirche sei, und innerhalb der Caritas wiederum die Kitas. Da etwa die Hälfte von ihnen in Unterfranken katholisch sei, „erreichen sie mit ihren Einrichtungen täglich rund 28.000 Kinder und ihre Familien“, machte Deckert den neuen Vorständen die Bedeutung ihres Amts deutlich. 520 katholische Kindertagesstätten gibt es in der Diözese Würzburg. Getragen werden sie von 370 privaten Vereinen und 125 Kirchenstiftungen. Treten neue Vereinsvorstände ihr Amt an, nehmen sie viel Verantwortung auf sich und stehen oft vor einem großen Berg von Aufgaben und Fragen. Plötzlich sind sie Arbeitgeber und Dienstvorgesetzte von Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen oder Hausmeistern. Und ebenso plötzlich müssen sie sich mit Fragen des Vereinssteuerrechts, der Haushaltsplanung und Sozialversicherung beschäftigen, müssen wissen, wie sich ihre Einrichtung refinanziert und welche versicherungsrechtlichen Fragen zu beachten sind. Hilfestellung bekommen sie hierbei vom Diözesan-Caritasverband, der für sie die Buchhaltung und Besoldung übernimmt, sie arbeitsrechtlich oder betriebswirtschaftlich berät und Fortbildungsangebote für ihr pädagogisches Personal veranstaltet. Fachleute der Caritas referierten daher auf der Fortbildung zu Themen wie Dienst-, Arbeits- und Steuerrecht. Zum Netzwerk der unterfränkischen Caritas gehören über 900 Einrichtungen mit über 13.000 hauptamtlich Beschäftigten. Deckert forderte seine Zuhörer auf, dieses Netzwerk zu nutzen und nach der Bildung neuer Pfarreiengemeinschaften darauf zu achten, dass die Zuständigkeit für karitative Einrichtungen wie Sozialstationen und Kitas nicht verlorengehe. Viktor Breninek, Vereinsrevisor beim Caritasverband, riet den Teilnehmern dringend, den Leitfaden der Caritas für ehrenamtliche Vorstände gut zu lesen. Dass die Trägervereine sich mit ihrem Angebot nicht verstecken müssen, konnte ihnen Deckert schnell klar machen. „Die Caritas hat den gesetzlichen Anspruch auf einen Kita-Platz für jedes Kind bereits 1991 umgesetzt – lange bevor dies politisch diskutiert wurde. Und Ihre Vereine sind dabei das Herzstück des Caritasverbandes.“ Die nächste Trägertagung für Vorstände aus dem westlichen Unterfranken findet am 8. Mai im Kloster Oberzell statt. Anmeldung beim Diözesan-Caritasverband, Telefon 0931/38666724. lh (POW) (30 Zeilen/1010/0335; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Leistungsdruck und Freizeitmangel Zehnter Kolping-Frauentag nimmt Probleme im Bereich Schule und Kindergarten in den Blick – Diskussion mit Landtagspräsidentin Stamm und MdL Tolle Würzburg (POW) Mit der Schule der Zukunft auseinandergesetzt haben sich rund 80 Frauen beim zehnten Kolping-Frauentag im Würzburger Kolping-Center Mainfranken. Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Landtagsabgeordnete Simone Tolle vom Ausschuss Bildung diskutierten mit den Teilnehmerinnen Probleme, die vom Kindergartenalter bis zum achtstufigen Gymnasium reichten. Zum Thema Kindergarten betonte Stamm die Bedeutung von Sprachförderung. Sie wisse darum, dass es mehr Personal in vorschulischen Einrichtungen braucht. Tolle sprach sich für mehr Verfügungszeit für Vor- und Nachbereitung das Personal aus. Einig waren sich die Politikerinnen und die Frauentags-Teilnehmerinnen, dass es nicht darum gehen dürfe, Kinder unter wirtschaftlichen Aspekten zu betrachten. Es gelte, Talente zu entdecken und fördern. Auch die Träger hätten Verantwortung für gelingende Arbeit in ihren Kindergärten. Viele Mütter berichteten von massivem Übergangs-Druck, der auf den Kindern in der 4. Klasse laste. „Mindestens auf die Realschule“ müssen es die Kinder schaffen – wobei hier eine Frau wohltuend für alle anführte, dass ihr Enkel mit einem guten Quali auch eine Lehrstelle als Systemelektriker finden konnte. Ein guter Quali sei mitunter aussichtsreicher als ein schlechter Realschulabschluss. Simone Albert, Beratungsrektorin am staatlichen Schulamt Bad Kissingen, sprach sich für die erfolgreich angebotenen Praxistage in Betrieben in Kooperation mit der Hauptschule aus. Sabine Pfeifer, stellvertretende Leiterin der Kolping-Berufsschule in Würzburg, appellierte, Angebote zur vertieften Berufsvorbereitung wahrzunehmen. Am Kolpingförderzentrum mache man momentan gute Erfahrungen mit der Berufseinstiegsbegleitung (BEREB), wo durch Sozialpädagogen eine Betreuung bis über die 9. Klasse hinaus erfolge. Tolle warb für Gemeinschaftsschulen nach skandinavischem Vorbild, bei dem die Wege sich erst nach der 9. Klasse trennten. Um die Durchlässigkeit des momentanen Schulsystems sei es ihrer Meinung nach nicht besonders gut bestellt, der Weg sei anstrengend und langwierig. Von der zeitlichen Belastung als G8-Schüler berichtete Max Sauer von der Kolpingjugend, der nächstes Jahr zum ersten Abiturjahrgang des achtstufigen Gymnasiums gehören wird. Er kritisierte die immense Stofffülle. Lehrer hätten nicht genug Zeit, sich gut vorzubereiten. Für Freizeit oder Gruppenstunden für die Kolpingjugend bliebe ihm, aber auch vielen Gruppenstundenkindern nur noch der Samstag übrig, sagte Sauer. Gymnasiallehrerin Anna Geiger erklärte, es sei positiv, dass nun die mündliche Benotung mehr ins Gewicht falle. Unter anderem gebe es nun auch mündliche Schulaufgaben. Die Einrichtung des G8 kam laut Landtagspräsidentin Stamm nur aufgrund einer sehr knappen Entscheidung zustande. Die Umsetzung sei zu schnell begonnen worden. „Hier hätte man sich mehr Zeit lassen müssen, anstatt die Kinder als Versuchskaninchen ins Rennen zu schicken.“ Insbesondere bekräftigte sie, dass man nun bei der Lehrerbildung ansetzen müsse. Nach der von Petra Langer, Hörfunkredakteurin des Bistums Würzburg, moderierten Talkrunde war Zeit, sich untereinander auszutauschen. Der Chor ‚Tonart’ aus Stetten begeisterte mit einem Mix aus spirituellen Liedern. Mit einer Wortgottesfeier mit Pastoralreferentin Marion Mack endete der Frauentag. Die Kollekte ging an das Antonia-Werr-Zentrum in Schweinfurt und konnte vor Ort an die Gesamtleiterin Schwester Agnella Kestler übergeben werden. Mit zehn roten Rosen bedankte sich der Arbeitskreis Frauen bei Dorothea Schömig, Diözesanvorsitzende und Leiterin des Arbeitskreis Frauen, ohne die es die letzten zehn Frauentage so nicht gegeben hätte. Der nächste Frauentag ist für den 19. März 2011 geplant. (40 Zeilen/1010/0343; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Faire Löhne für Frauen besiegen Armut Katholischer Deutscher Frauenbund fordert weltweite Gleichberechtigung Würzburg (POW) Den Internationalen Frauentag am 8. März hat der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Würzburg zum Anlass genommen, eine weltweite Gleichberechtigung der Frauen zu fordern. „Es darf nicht sein, dass im 21. Jahrhundert Frauen noch immer keine gerechten Löhne erhalten, ihr beruflicher Aufstieg erschwert ist und dass sie aufgrund ihres Geschlechts gesellschaftlich benachteiligt werden“, sagte Karin Post-Ochel, Leiterin des Arbeitskreises „Eine Welt“ im Diözesanvorstand des KDFB im Bistum Würzburg. Post-Ochel, die selbst mehrere Jahre in Westafrika in medizinischen Projekten der UNICEF mit Frauen und Müttern tätig war, lenkt den Blick auf die ärmsten Länder der Welt: Frauen seien oft die einzige Ernährerin der Familie, erhielten für ihre harte Arbeit in der Landwirtschaft aber nur einen geringen Lohn. Sie hätten kaum Zugang zu Land, Krediten und Weiterbildung. Zudem führten durch den Klimawandel bedingt immer öfter Trockenheit, Dürre oder Überschwemmungen zu geringen Ernten, geringeren Einnahmen und zu Hunger in den Familien. Die Entwicklungshelferin sieht Chancen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen: „Wenn Frauen bei politischen Entscheidungen und Hilfsprojekten stärker berücksichtigt werden, lassen sich Unterernährung und Ungerechtigkeit leichter überwinden.“ Hungerlöhne machten nicht satt, sondern verhinderten Entwicklung und Zukunft. Mit dem Jahresthema „Klimagerechtigkeit“ und dem Projekt „Klimafreundliche Ernährung“ bekräftigt der KDFB im Bistum Würzburg die Dringlichkeit des Themas. Die Studientage „Wasser – unser höchstes Gut“ am 22. April und „Regen oder Dürre“ am 26. Juni sowie fünf regionale Bildungsabende „Fürs Klima –Unsere Ernährung“ im September und Oktober setzen sich mit Aspekten einer nachhaltigen Zukunft für alle Menschen auseinander. Das Bildungsprogramm des KDFB ist erhältlich unter Telefon 0931/38665341 sowie im Internet unter www.frauenbund.bistum-wuerzburg.de. (22 Zeilen/1010/0346; E-Mail voraus) Schönderling und Heustreu siegreich 28 Mannschaften nehmen am diözesanen Fußballturnier der Ministranten teil Marktheidenfeld (POW) Beim diözesanen Ministranten-Fußballturnier in Marktheidenfeld am Samstag, 6. März, haben die Teams aus Heustreu (Dekanat Bad Neustadt) in der Altersklasse ab 15 Jahre und aus Schönderling (Dekanat Hammelburg) in der Altersklasse bis 14 Jahre den Titel gewonnen. Schönderling gewann bereits im Vorjahr, in der Altersklasse ab 15 Jahren konnte das Team aus Heustreu nach mehreren Anläufen in den vergangenen Jahren endlich den Pokal in die Rhön mitnehmen. Beide Mannschaften sind mit ihrem Sieg für die Bayerische Fußballmeisterschaft der Ministrantinnen und Ministranten qualifiziert. Der „Bayern-Cup“ findet in diesem Jahr am 20. März im Bistum Würzburg in Niedernberg statt. Das diözesane Turnier in der Main-Spessart-Halle wurde von Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Dekan Hermann Becker und Manfred Stamm, zweiter Bürgermeister von Marktheidenfeld, eröffnet. Wie seit Jahren üblich, überreichte Generalvikar Hillenbrand allen Spielerinnen und Spielern jeweils eine kleine Osterkerze. Die Ministrantinnen und Ministranten aus Marktheidenfeld sorgten zusammen mit Dirk Rudolph, diözesaner Referent für Ministrantenarbeit, für einen reibungslosen Ablauf des Turniers. Insgesamt nahmen in beiden Altersklassen 28 Mannschaften aus dem ganzen Bistum teil. In der Altersklasse bis 14 Jahren belegten die Mannschaften aus Stetten (Dekanat Karlstadt), Oberndorf (Dekanat Lohr) und Blankenbach (Dekanat Alzenau) die Plätze zwei bis vier. In der Altersklasse ab 15 Jahren wurden die Minis aus Alzenau (Dekanat Alzenau) Vizemeister vor Sulzbach (Dekanat Obernburg) und Dettelbach (Dekanat Kitzingen). (18 Zeilen/1010/0325; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Sankt Raphael“ errichtet Würzburg/Grettstadt/Unterspiesheim (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 29. September 2009 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Raphael“ im Landkreis Schweinfurt errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Grettstadt und Unterspiesheim sowie die Filialen Gernach und Oberspiesheim. Die Errichtung wird am 11. April 2010 gefeiert. (4 Zeilen/1010/0339) Pfarreiengemeinschaft „Mariä Geburt und Sankt Norbert – Höchberg“ errichtet Würzburg/Höchberg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 1. Januar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Mariä Geburt und Sankt Norbert – Höchberg“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Höchberg-Mariä Geburt und Höchberg-Sankt Norbert. Die Errichtungsfeier ist für den 2. Mai 2010 geplant. (4 Zeilen/1010/0340) Neues Programm für Bildungshaus Schmerlenbach Würzburg (POW) Die katholische Erwachsenenbildung im Haus „Maria an der Sonne“ in Schmerlenbach hat ihr Programmheft für März bis September herausgegeben. In der Broschüre enthalten sind Angebote zu den Themen Glaube und Gesellschaft, Leben und Gesundheit, Familie und Erziehung, Musisches und Kreatives sowie Bildungs- und Studienfahrten, Besinnungstage und Exerzitien. Interessierte können so beispielsweise an Töpfer-, Holzschnitz- und Yogakursen, Partnerseminaren oder einer Theaterwerkstatt für über 50-Jährige teilnehmen. Das Programmheft des Bildungshauses Schmerlenbach liegt in zahlreichen Pfarrgemeinden des Bistums aus. Es wird auf Anfrage auch zugeschickt. Die Kontaktadresse lautet: Bildungshaus „Maria an der Sonne“, Schmerlenbacher Straße 8, 63768 Hösbach, Telefon 06021/63020, Fax 06021/630280, E-Mail info@schmerlenbach.de, Internet www.schmerlenbach.de. (9 Zeilen/1010/0331) Frage bei Wallfahrtsservice: Braucht eine Wallfahrt ein Ziel? Würzburg (POW) Mit der Frage, ob eine Wallfahrt überhaupt ein Ziel braucht, befasst sich Professor Dr. Michael Rosenberger aktuell im Internetportal www.wallfahrtsservice.de. In seiner Antwort auf die Frage der Monate März und April 2010 betont er, dass eine Wallfahrt ein äußeres, sichtbares Ziel brauche. „Ich halte Pilgerwege, die aus Marketing-Gründen im Zickzack oder gar im Kreis führen, für Etikettenschwindel. Man sollte sie Meditationswege oder Besinnungswege nennen, aber nicht Pilgerwege. Pilgerwege haben eine klare Richtung. Wie ein Magnet zieht das Wallfahrtsziel den Pilgernden an – mit unwiderstehlicher Kraft.“ Die komplette Antwort findet sich im Internet unter www.wallfahrtsservice.de. (8 Zeilen/1010/0347; E-Mail voraus) Im Gänsemarsch fürs CO2-Fasten geworben Würzburg (POW) Mit einer spontanen, kurz zuvor via Internet verabredeten Aktion – einem so genannten Flashmob – haben am Freitagnachmittag, 5. März, etwa 15 Personen in der Würzburger Innenstadt für die Aktion CO2-Fasten geworben. Im Gänsemarsch zog die Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vom Vierröhrenbrunnen über Kürschnerhof, Marktplatz und Langgasse zurück zum Vierröhrenbrunnen, um sich dort wieder in Windeseile in alle Himmelsrichtungen zu zerstreuen. Das Umweltschutzprojekt in der Fastenzeit haben der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Kirchliche Jugendarbeit (kja) in der Diözese in Kooperation mit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) sowie der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) ins Leben gerufen. Nähere Informationen im Internet unter www.co2fasten.de. (9 Zeilen/1010/0322; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Einsatz für Erdbebenopfer in Haiti Würzburg (POW) Eva Alke, Bildungsreferentin bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), unterstützt rund fünf Wochen lang die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für die Erdbebenopfer in Haiti. Alke absolvierte während des Studiums mehrere Praktika beim Roten Kreuz – unter anderem im spanischen Salamanca – und wurde kurzfristig um Hilfe angefragt. Am Samstag, 6. März, fliegt die Würzburgerin von Berlin aus nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, wo sie logistische Tätigkeiten für das DRK ausführen soll. Für einige Tage wird sie auch in Haiti selbst arbeiten. „Ich freue mich sehr, dass ich vor Ort mit anpacken kann, um den Opfern zu helfen und ihnen schnell ein Dach über dem Kopf zu besorgen“, sagte Alke vor dem Abflug. So gelte es beispielsweise die LKW, die über den Landweg von Santo Domingo nach Haiti einfahren, mit Hilfsgütern zu bestücken. Von Vorteil sei, dass sie gut Spanisch spreche. Deshalb werde sie wohl auch als Vermittlerin und Übersetzerin im internationalen Hilfsteam eingesetzt. Von ihren Arbeitgebern, der DPSG und dem Bischöflichen Ordinariat, wurde Alke für den Einsatz freigestellt. (12 Zeilen/1010/0324; E-Mail voraus) ksc (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Pfarrer Adalbert Benker geht in den dauernden Ruhestand Würzburg/Schöllkrippen (POW) Adalbert Benker (70), Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Katharina Ernstkirchen – Sankt Josef Kleinkahl“, tritt mit Wirkung vom 1. Juli 2010 in den dauernden Ruhestand. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann nahm die erbetene Resignation an und dankte Benker für die langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge. Benker wurde 1940 in Marktredwitz im Fichtelgebirge geboren. Er wuchs in Schweinfurt auf und besuchte dort die Ludwigschule und das humanistische Gymnasium. Nach der Priesterweihe am 29. Juni 1965 durch Bischof Dr. Josef Stangl in Bad Kissingen war er Kaplan in Sailauf, Laufach und Pfarrweisach. Ab 1972 wirkte er als Kuratus in Heinrichsthal, 1979 übernahm er die Pfarrei Leidersbach. Von 1981 bis 1994 war Benker zudem Caritaspfarrer für das Dekanat Obernburg. 1995 wurde er außerdem Pfarrer von Roßbach. 1997 wechselte Benker auf die Pfarrei Ernstkirchen-Schöllkrippen, im Jahr darauf übernahm er zudem die Pfarrei Kleinkahl. Seit 2000 ist er darüber hinaus Altenseelsorger des Dekanats Alzenau. 2004 wurde Benker Leiter des Pfarrverbands Oberer Kahlgrund. Zum Beauftragten für Ökumene im Dekanat Alzenau wurde er 2006 ernannt. Seit März 2009 ist er Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Katharina Ernstkirchen – Sankt Josef Kleinkahl“. (14 Zeilen/1010/0341) Pater Häfele von Seelsorge in JVA Aschaffenburg entpflichtet Würzburg/Aschaffenburg (POW) Kapuzinerpater Christian Häfele vom Kapuzinerkloster Aschaffenburg ist mit Wirkung vom 18. April 2010 von der Aufgabe als Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Aschaffenburg entpflichtet worden. Grund für die Entpflichtung ist die Auflösung des Kapuzinerklosters in Aschaffenburg. (4 Zeilen/1010/0342) Kaplan Schüller wird Pfarrer von „Sankt Vitus im Vorspessart“ Würzburg/Kitzingen/Sailauf (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Uwe Schüller (39), Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hedwig im Kitzinger Land“ in Kitzingen, mit Wirkung vom 1. September 2010 zum Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Vitus im Vorspessart“ im Landkreis Aschaffenburg ernannt. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Rottenberg und Sailauf mit Filiale Eichenberg sowie die Kuratie Feldkahl. Schüller stammt aus Kleinbardorf. Nach der Mittleren Reife besuchte er von 1989 bis 1992 die Krankenpflegeschule Sankt Josef in Schweinfurt. Im Anschluss erwarb Schüller am Friedrich-Spee-Collegium in Neuss das Abitur. Theologie studierte er von 1997 bis 2003 in Würzburg. Als Pastoralpraktikant und Diakon wirkte er in der Aschaffenburger Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weihte ihn am 26. Mai 2007 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Danach war Schüller zunächst kurze Zeit Kaplan in der Aschaffenburger Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin, ehe er ab 1. September 2007 Kaplan in Bischwind, Donnersdorf, Pusselsheim und Traustadt (Pfarreiengemeinschaft „Kirche am Zabelstein“) war. 2009 wechselte er als Kaplan nach Kitzingen-Sankt Johannes, Sulzfeld und Biebelried. Bis zum Amtsantritt von Schüller bleibt Dekan Robert Sauer Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sank Vitus im Vorspessart“, Kaplan Leslaw Lukowski bleibt für die Seelsorge verantwortlich. Zum 1. September 2010 verlässt Lukowski dann die Pfarreiengemeinschaft und kehrt in seine polnische Heimatdiözese Tschenstochau zurück. (17 Zeilen/1010/0338; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kaplan Michael Kubatko wird Pfarrer in Bad Bocklet Würzburg/Burkardroth/Bad Bocklet (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Kaplan Michael Kubatko (32), Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Der gute Hirte im Markt Burkardroth“, mit Wirkung vom 1. September 2010 zum Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Heiliges Kreuz“ im Landkreis Bad Kissingen ernannt. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Aschach mit Filiale Großenbrach, Steinach, Bad Bocklet und die Kuratie Windheim. Kubatko stammt aus der Kuratie Kreuzerhöhung in Volkers. In Gleiwitz (Polen) 1977 geboren, kam er 1988 nach Unterfranken. Nach dem Abitur am Bad Brückenauer Franz-Miltenberger-Gymnasium studierte er zwischen 1998 und 2004 an der Universität Würzburg sowie an der École Cathédrale in Paris Theologie. Bischof Hofmann weihte ihn am 18. September 2005 im Kiliansdom in Würzburg zum Diakon. Danach war Kubatko in der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist Rauhenebrach in Untersteinbach eingesetzt. Am 3. Juni 2006 weihte ihn Bischof Hofmann in Würzburg zum Priester. Als Kaplan wirkte Kubatko zunächst in Rauhenebrach, dann in Amorbach. Seit 2008 ist er Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Der gute Hirte im Markt Burkardroth“. (12 Zeilen/1010/0327; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Kurt Wolf neuer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist Rauhenebrach Würzburg/Sternberg/Untersteinbach (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Kurt Wolf (40), Pfarrer von Sternberg, Alsleben und Trappstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld, zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist Rauhenebrach ernannt. Zu der Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Untersteinbach, Prölsdorf und Theinheim sowie die Kuratien Fabrikschleichach und Geusfeld. Wolf wird voraussichtlich im Herbst 2010 in den Steigerwald wechseln. Kurt Wolf stammt aus Traustadt im Landkreis Schweinfurt. Nach dem Abitur in Schweinfurt studierte er in Würzburg und Freiburg Theologie. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 19. Februar 2000 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Danach war Wolf zunächst Kaplan in Wildflecken, Oberbach und Riedenberg, ehe er zum 1. September 2000 nach Amorbach wechselte. Von 2002 bis 2004 war er Kaplan in Baunach, Lauter, Mürsbach und Gereuth. 2004 wurde er Pfarrer von Sternberg, Alsleben und Trappstadt, 2005 Leiter der dortigen Pfarreiengemeinschaft. Seit 2005 ist Wolf zusätzlich stellvertretender Dekan von Rhön-Grabfeld, seit 2006 auch Schulbeauftragter des Dekanats. (12 Zeilen/1010/0326; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pfarrer i. R. Albin Merkert gestorben Würzburg/Kirchheim/Sandberg (POW) Im Alter von 77 Jahren ist am Mittwoch, 3. März, Pfarrer i. R. Albin Merkert, langjähriger Seelsorger von Sandberg und Schmalwasser, in Würzburg gestorben. Das Requiem für ihn wird am Montag, 8. März, in Kirchheim gehalten. Die Beisetzung schließt sich an. Merkert wurde 1933 in Kirchheim geboren. Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie empfing er am 21. Juli 1957 in Würzburg vom Päpstlichen Nuntius Dr. Aloys Muench die Priesterweihe. Seine Kaplanszeit verbrachte er in Oberschleichach, Rieneck, Mömbris, Haibach und in Brückenau/Römershag. 1962 wurde Merkert Kuratus in Schmalwasser. Von 1968 bis 1970 betreute er zusätzlich die Kuratie Waldberg mit. Pfarrer von Sandberg und Kuratus von Schmalwasser war Merkert von 1970 bis Ende 1998. Von 1975 bis 1980 war er zusätzlich Geistlicher Beirat des Dekanatsrats Bad Neustadt. 34 Jahre lang unterrichtete er die Grund- und Hauptschüler aus den Walddörfern. Von 1978 bis 1992 war Merkert auch Kreislandvolkseelsorger in Rhön-Grabfeld. Seinen Ruhestand verbrachte Merkert seit 1999 in seiner Heimatgemeinde Kirchheim bei Würzburg, wo er in der Seelsorge mithalf. Seit April 2005 gehörte er dem Priesterrat der Diözese Würzburg an und vertrat das Gremium im Verwaltungsausschuss der Emeritenanstalt. (13 Zeilen/1010/0318; E-Mail voraus) Veranstaltungen Familienpolitisches Abendgebet Würzburg (POW) Die Anliegen der Familien „ins Gebet nehmen“ wird der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg beim familienpolitischen Abendgebet am Freitag, 19. März, um 18 Uhr in der Würzburger Marienkapelle am Marktplatz. „Wir werden an diesem Abend bayernweit in allen Bistumsstädten die Familie mit all ihren Anliegen im Gebet unterstützen“, erklärt Domvikar Stephan Hartmann, Geistlicher Beirat des FDK, der den Gottesdienst in der Marienkapelle leiten wird: „Wir laden alle ein, sich dieser Gebetsgemeinschaft anzuschließen und Gott ihre Anliegen ans Herz zu legen – in dem Bewusstsein, dass die dort gut aufgehoben sind.“ Musikalisch umrahmt wird das Abendgebet von der Gruppe „Ichthys“ aus Lohr-Wombach. (8 Zeilen/1010/0328; E-Mail voraus) Kolping-Diözesanversammlung Hammelburg (POW) Zur Diözesanversammlung lädt das Kolpingwerk Diözesanverband Mainfranken am Samstag, 13. März, in das Pfarrzentrum Hammelburg ein. Im Studienteil beschäftigen sich die Teilnehmer damit, welche Chancen und Möglichkeiten sie sehen, auch in 25 Jahren noch viele Kolping-Jubiläen feiern zu können. Turnusgemäß steht darüber hinaus die Wahl des Diözesanpräses‘ an. Eine Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche um 16.30 Uhr mit der Band Lebenszeichen schließt den offiziellen Teil der Tagung ab. (6 Zeilen/1010/0337) Dumpinglöhne heute – Altersarmut von morgen Retzbach (POW) Über die Auswirkungen niedriger Löhne auf die Zukunft der Rentenversicherung referiert am Donnerstag, 18. März, von 9.30 bis 16 Uhr Dieter Wagner im Haus für Soziale Bildung – Benediktushöhe Retzbach. Thematisiert werden Entwicklungen in der Sozialversicherung, der Zusammenhang von Mindestlöhnen und Grundeinkommen sowie Optionen der Weiterentwicklung von gesetzlicher Rentenversicherung und Gesundheitsversorgung. Nähere Informationen sowie Anmeldung bis Freitag, 12. März, bei: KAB-Sekretariat Würzburg, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665330. (7 Zeilen/1010/0348) Wie die Passion Jesu ermutigt Schweinfurt (POW) Zu einem Vortrag mit Benediktinerpater Dr. Anselm Grün (Münsterschwarzach) lädt die Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt am Montag, 22. März, um 19.30 Uhr in die Heilig-Geist-Kirche ein. Der Eintritt kostet pro Person fünf Euro. Grün lädt seine Zuhörer ein, dem Geheimnis der Passion Jesu nachzugehen und es so zu verstehen, dass darin eine Ermutigung für den Weg und die Heilung der persönlichen Wunden und Ängste erfahrbar wird. (5 Zeilen/1010/0336) Familienwochenende zur Gewaltprävention und Selbstbehauptung Volkersberg (POW) Ein Familienwochenende zur Gewaltprävention und Selbstbehauptung veranstaltet das Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. April, im Haus Volkersberg. Teilnehmende Kinder ab Schulalter und Eltern beschäftigen sich in getrennten Gruppen, aber auch als Familie, mit diesen Fragen. Praktische Übungen zur Körperwahrnehmung, Selbstbehauptung und auch zur Entspannung werden einen großen Raum einnehmen. Ebenfalls in den Blick genommen wird das Verstehen von Gewalt- und Konfliktsituationen und das Finden von gewaltfreien Lösungen. Die Teilnahme kostet pro Familie 150 Euro. Anmeldung sowie nähere Informationen bei: Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk Würzburg, Kolpingplatz 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/41999420, Fax 0931/41999401, E-Mail annette.kleinschnitz@kolping-mainfranken.de. (9 Zeilen/1010/0344) P O W 10 - 23 - 10.03.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de