I N H A L T Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese Würzburg, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Bischöfliches Ordinariat Pressestelle Postanschrift: 97067 Würzburg Hausanschrift: Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Telefon: 0931 / 386 11100 Telefax: 0931 / 386 11199 E-Mail: pow@bistum-wuerzburg.de Internet: www.pow.bistum-wuerzburg.de Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Berichte Würzburg/Ochsenfurt: Unterwegs im südlichen Bistumsteil 3-4 (Bischof Hofmann und Weihbischof Boom visitieren Dekanat Ochsenfurt) Würzburg: Herausforderungen gemeinsam angehen 5 (Hirtenwort von Bischof Hofmann zur Fastenzeit 2010) Würzburg: Suche nach „mehr Sinn im Leben“ 6 (Weihbischof Boom lässt 16 Personen zu Taufe, Firmung und Eucharistie zu) Würzburg: Die Apokalypse als Geschenk 7 (Bischof Hofmann feiert Aschermittwoch der Künstler in Sankt Alfons) Würzburg: Bischof mahnt Hartz-IV-Änderungen an 8 (Bischof Hofmann kritisiert in „Focus Money“ überzogenes Gewinnstreben) Würzburg: Gegen Kommerz am Sonntag 9 (Würzburger Allianz lehnt zweiten verkaufsoffenen Sonntag ab) Würzburg: Der Blick auf das Wesentliche 10 (Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ im Museum am Dom) Würzburg/Schweinfurt: Der Weg des „Verrückten“ 11-12 (Seit 25 Jahren setzt sich Frank Weber in Bolivien für Kinder in Not ein) Würzburg: Forum für menschenwürdige Zukunft 13 (Gumpert vertritt deutsche Bistümer beim Runden Tisch der UN-Dekade) Würzburg: Pastoraler und sozialer Auftrag 14 (6000 Helfer beteiligen sich an Caritas-Frühjahrssammlung) Reportage Würzburg: Üben, bis die Steine brechen 15 („Der Sohn des Zimmermanns“ fordert Probenfleiß der Chorsänger) Kurzmeldungen Würzburg: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Barbara und Unsere Liebe Frau“ errichtet 16 Würzburg/Alzenau: Pfarreiengemeinschaft „Sankt Benedikt am Hahnenkamm“ errichtet 16 Würzburg/Gaukönigshofen: Pfarreiengemeinschaft „Zu den Schutzengeln im Gau“ errichtet 16 Würzburg/Kothen/Motten: Pfarreiengemeinschaft „Maria Ehrenberg“ errichtet 16 Würzburg: Polizeipräsidentin Matthes besucht Bischof Hofmann 16 Würzburg: Langjährige Caritasmitarbeiterin gibt 600 Euro für Wärmestube 17 Personalmeldungen Würzburg/Schweinfurt: Am 12. März 1960 in Schweinfurt geweiht 18-19 (Sechs Priester der Diözese feiern Goldenes Priesterjubiläum) Würzburg: Am 13. März 1960 in Würzburg geweiht 20-21 (Acht Priester der Diözese Würzburg feiern Goldenes Priesterjubiläum) Würzburg/Aub/Merkershausen: Pfarrer i. R. Otto Pfeifroth wird 96 Jahre alt 21 Bad Brückenau-Wernarz: Kuratus i. R. Norbert Waldhäuser feiert 75. Geburtstag 22 Würzburg: Karmelitenpater Chullickal mitarbeitender Priester in Heidingsfeld 22 Inkamana/Dipbach/Münsterschwarzach: Missionsbenediktiner Pater Herold verstorben 22 Würzburg: Franziskaner-Minorit mit sofortiger Wirkung von Tätigkeit beurlaubt 22 Veranstaltungen Würzburg: Führung durch Domschatz 23 Würzburg: Kinderführung im Museum am Dom 23 Würzburg: Das biblische Brot im Blickpunkt 23 Würzburg: Mitglieder des Krankenbesuchsdienstes können Kraft schöpfen 23 Würzburg: Frauenbund setzt sich mit „Komasaufen“ auseinander 24 Würzburg: Sonderführung durch den Chorraum des Kiliansdoms 24 Würzburg: „Nicht alle wollten heim ins Reich“ 25 (Diözesantag der Ackermann-Gemeinde am 6. März) Würzburg: Lernen, wie Kind lernt 26 (Caritas-Seminare für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertagesstätten) Zur Information Bischofstermine im März 27-30 Geburtstage und Jubiläen im März 31 Berichte Unterwegs im südlichsten Bistumsteil Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom visitieren Dekanat Ochsenfurt – Pontifikalämter, Firmungen, Gespräche und viele Besuche Würzburg/Ochsenfurt (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom visitieren in den kommenden Wochen das Dekanat Ochsenfurt. Ab Samstag, 27. Februar, besuchen sie vor allem an den Samstagen und Sonntagen bis 20. März die sieben Pfarreiengemeinschaften mit 38 Pfarreien, sechs Kuratien und drei Filialen des knapp 21.000 Katholiken zählenden Dekanats zwischen Erlach und Tauberrettersheim, zwischen Oesfeld und Frickenhausen. Auftakt ist am 27. Februar um 9 Uhr mit einem Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Andreas in Ochsenfurt und der offiziellen Visitationseröffnung mit der Seelsorgekonferenz und dem Dekanatsrat, die sich um 10 Uhr im Pfarrheim von Sankt Andreas anschließt. Den Abschluss bilden am Samstag, 20. März, um 20 Uhr ein Abschlussgespräch in Ochsenfurt-Sankt Burkard und eine Komplet um 21 Uhr. Dekan Klaus Oehrlein und sein Stellvertreter Oswald Sternagel präsentierten das Visitationsprogramm gemeinsam mit Karina Neeser, Geschäftsführerin des Diözesanbüros, am Donnerstag, 18. Februar, in Ochsenfurt. Am Beginn der Visitation am Samstag, 27. Februar, besucht Bischof Hofmann die Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen. Nach dem Mittagessen hält er um 14.30 Uhr in Darstadt eine Kindersegnung. In Goßmannsdorf trifft er um 16 Uhr die Mitglieder der Pfarrrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen aus der Pfarreiengemeinschaft. Um 18 Uhr feiert er in der Pfarrkirche eine Vorabendmesse. Eine Begegnung im Pfarrsaal schließt sich an. Weihbischof Boom besucht an diesem Tag die Pfarreiengemeinschaft Emmaus/Frickenhausen. Um 15 Uhr hält Weihbischof Boom in der Kaltensondheimer Simultankirche Sankt Andreas ein Gebet. Anschließend trifft er sich mit Vertretern von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung im Feuerwehrhaus zum Gespräch. Um 18 Uhr feiert er in Zeubelried eine Vorabendmesse. Ein ökumenisches Kamingespräch im Pfarrheim um 19.30 Uhr mit Vertretern der Pfarreiengemeinschaft und der evangelischen Kirche beendet den Besuchstag des Weihbischofs. Am zweiten Fastensonntag, 28. Februar, feiert Bischof Hofmann um 9.30 Uhr in Hopferstadt einen Pontifikalgottesdienst und firmt die Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen. Um 14.30 Uhr feiert er in Hohestadt eine Fastenandacht, eine Begegnung für Kirchenmusiker im Pfarrsaal folgt. Das Kartäusermuseum Tückelhausen besucht er um 16 Uhr, eine Begegnung mit Multiplikatoren und Mitarbeitern der Kinder-, Ministranten-, Familien- und Seniorenarbeit schließt sich um 17.30 Uhr an. Um 18.30 Uhr feiert der Bischof einen Vespergottesdienst, es schließen sich Dienstgespräche an. Weihbischof Boom feiert um 9.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst mit Firmung in Frickenhausen. Danach gibt es eine Begegnung mit der Gemeinde. Am Mittwoch, 3. März, trifft Weihbischof Boom um 16 Uhr im Jakobushaus Gaukönigshofen die Seniorenbeauftragten des Dekanats. Um 20 Uhr steht ein Treffen mit den Gottesdienstbeauftragten des Dekanats auf dem Plan. Die Pfarreiengemeinschaft Gaukönigshofen ist am Donnerstag, 4. März, das Ziel von Bischof Hofmann. Um 9 Uhr begrüßen Schul- und Kindergartenkinder den Bischof in der Nikolauskapelle von Gaukönigshofen. In Eichelsee besucht der Bischof um 10 Uhr den Milchvieh-Betrieb der Familie Stiegler. Um 11.45 Uhr betet er das Angelusgebet in der Pfarrkirche. Am Nachmittag führt der Bischof Dienstgespräche, ehe er um 17 Uhr in Wolkshausen eine Andacht hält und anschließend die Gläubigen trifft. Um 19 Uhr feiert er in Sonderhofen einen Abendgottesdienst, eine Begegnung schließt sich an. Weihbischof Boom besucht am 4. März die Pfarreiengemeinschaft Taubergau. Um 15 Uhr wird er in Stalldorf am Kirchplatz begrüßt, um 15.30 Uhr hält er in der Kirche eine Andacht. Um 16.15 Uhr schließt sich eine Begegnung in Strüth an, zu der besonders die Kinder eingeladen sind. Um 18 Uhr feiert der Weihbischof in Riedenheim eine Abendmesse, ein Treffen mit der Gemeinde schließt sich an. Um 19.30 Uhr ist ein Gespräch mit dem Koordinationsrat und dem Finanzausschuss im Pfarrheim geplant. Am Samstag, 6. März, firmt Bischof Hofmann um 10 Uhr bei einem Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche von Gaukönigshofen. Eine Begegnung schließt sich an. Die Bürgermeister trifft der Bischof im Anschluss. Um 17.30 Uhr gestaltet er in Rittershausen eine Anbetungsstunde und feiert um 19 Uhr den Abschlussgottesdienst zur Ewigen Anbetung. Weihbischof Boom trifft in Röttingen am Vormittag die Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Taubergau. Um 15 Uhr feiert er in Bieberehren eine Vesper. In Aufstetten nimmt er um 16.30 Uhr das Abendessen ein. In Röttingen feiert der Weihbischof um 18 Uhr eine Vorabendmesse, um 19.30 Uhr schließt sich in der Burghalle eine Begegnung mit den Ehrenamtlichen aus der Pfarreiengemeinschaft sowie Gästen an. Am dritten Fastensonntag, 7. März, finden im gesamten Bistum Würzburg Pfarrgemeinderatswahlen statt. Bischof Hofmann hält um 10 Uhr in Sächsenheim einen Gottesdienst zur Ewigen Anbetung in der Pfarrkirche. Eine Begegnung schließt sich an. Um 12 Uhr wohnt der Bischof im Pfarrheim der Briefwahlauszählung der Pfarrei Sächsenheim bei. Um 15.30 Uhr gestaltet er in Bolzhausen eine Marienandacht in der Pfarrkirche. Um 17 Uhr trifft der Bischof sich mit den Mitgliedern von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung in Gaukönigshofen. In Acholshausen hält er um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Abendgebet. Der Weihbischof feiert um 9.30 Uhr in Tauberrettersheim einen Pontifikalgottesdienst mit Firmung, eine Begegnung schließt sich an. Weihbischof Boom besucht am Dienstag, 9. März, die Pfarreiengemeinschaft Aub/Gelchsheim und feiert in Oellingen um 18 Uhr Eucharistie. Eine Begegnung für die Vertreter von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung schließt sich an. Am Donnerstag, 11. März, ist Bischof Hofmann in der Pfarreiengemeinschaft Giebelstadt-Bütthard zu Gast. Um 9.30 Uhr besucht er die Grundschule Bütthard. Um 11 Uhr macht er an der Biogasanlage in Gützingen Halt. Um 11.45 Uhr betet er in der Gützinger Kuratiekirche das Angelusgebet. In Giebelstadt besucht der Bischof um 15 Uhr den Kindergarten und segnet die Kinder. Dienstgespräche mit den Seelsorgern schließen sich an. In Allersheim feiert er um 19 Uhr Eucharistie, eine Begegnung schließt sich an. Am Samstag, 13. März, feiert der Bischof um 9.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst mit Firmung in Giebelstadt. Eine Begegnung findet im Anschluss statt. In Sulzdorf trifft er sich um 15 Uhr im Pfarrsaal mit den Ministranten der Pfarreiengemeinschaft. Um 19 Uhr feiert der Bischof in Essfeld eine Messe zum Abschluss der Ewigen Anbetung. Um 20 Uhr trifft er sich im Bürgerheim mit den Gläubigen. Der Weihbischof firmt um 9.30 Uhr bei einem Pontifikalgottesdienst in Aub, eine Begegnung schließt sich an. Um 14 Uhr besucht er Pfarrer i. R. Anton Ziegler im Seniorenheim. Um 15 Uhr bricht der Weihbischof zu einer Wanderung zur Kundigundenkapelle auf, dort feiert er um 17 Uhr eine Vesper. In Baldersheim zelebriert er um 18.30 Uhr eine Messe, Dienstgespräche schließen sich an. In Bütthard feiert der Bischof am vierten Fastensonntag, 14. März, um 9.45 Uhr in der Pfarrkirche Bütthard einen Pontifikalgottesdienst und trifft danach die Gläubigen im Pfarrheim. In Oesfeld betet er um 11.45 Uhr das Angelusgebet. Ein Dienstgespräch schließt sich an. In Gaurettersheim steht um 15 Uhr eine Andacht auf dem Programm, eine Begegnung mit der Katholischen Landvolkbewegung im alten Schulhaus schließt sich an. In Tiefenthal macht der Bischof um 16.45 Uhr kurz Station in der Filialkirche. In Höttingen hält der Bischof um 17.15 Uhr eine Passionsandacht und trifft danach im alten Schulhaus Vertreterinnen des Frauenbunds. In Bütthard wird der Bischof um 19.30 Uhr zum Abendgebet in der Wallfahrtskirche erwartet. Weihbischof Boom ist um 10 Uhr zum Pontifikalgottesdienst in Gelchsheim, danach trifft er die Gläubigen. Ein Treffen von Weihbischof Boom mit der Dekanatsjugend ist am Freitag, 19. März, in Gaukönigshofen geplant. Um 17 Uhr gestaltet die Ortsgruppe der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) eine Gruppenstunde. Nach einem Abendimbiss trifft der Weihbischof sich mit Vertretern von Kolpingjugend, Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), KLJB, Jugendvertretern aus den Pfarreien und Verantwortlichen der Ministrantenarbeit. Am Samstag, 20. März, besucht Bischof Hofmann die Pfarreiengemeinschaft Ochsenfurt. Um 9 Uhr firmt er bei einem Pontifikalgottesdienst in Sankt Andreas. Nach der Begegnung mit den Gläubigen macht der Bischof einen Gang durch die Stadt und trifft im Rathaus Vertreter der Kommune. Am Nachmitttag stehen Dienst- und Gremiengespräche auf dem Terminkalender. Um 18 Uhr feiert er in Sankt Thekla Vorabendmesse. Weihbischof Boom trifft um 9 Uhr im Auber Pfarrheim die Pfarrsekretärinnen des Dekanats. Um 10 Uhr besucht er die Sozialstation Aub und geht kurz durch das Spitalmuseum. Um 14.30 Uhr trifft er die Seelsorger des Dekanats im Pfarrheim zu einem Gespräch über die „Zukunft der Kirche in einem Abwanderungsgebiet“. Um 18.30 Uhr ist eine Messfeier in einer Kirche der Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen geplant. Gemeinsam beschließen die beiden Bischöfe die Visitation am Abend mit einem Abschlussgespräch und der Komplet in Ochsenfurt-Sankt Burkard. (100 Zeilen/0810/0252; E-Mail voraus) mh (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Herausforderungen gemeinsam angehen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann legt Schwerpunkt seines Hirtenworts zur Fastenzeit 2010 auf Abschluss des Prozesses der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften – Missionarische Kirche sein – Umbruch und Aufbruch Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat die Katholiken im Bistum Würzburg aufgefordert, gemeinsam die aktuellen Herausforderungen in der Seelsorge anzugehen. „Wir brauchen eine Pastoral, die sich an Jesus Christus ausrichtet. Wenn unser Glaube neu entfacht wird, wenn die Glut in uns brennt, dann sind wir fähig, missionarisch zu sein und den Glauben an andere weiterzugeben“, betont er in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit 2010, das am ersten Fastensonntag, 21. Februar, in den Gottesdiensten in der Diözese Würzburg verlesen wurde. Das Schreiben legt den Schwerpunkt auf den Abschluss des Prozesses der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften und steht unter dem Motto: „Umbruch und Aufbruch“. Die Errichtung einer Pfarreiengemeinschaft markiere keinen Endpunkt, sondern beschreibe den Rahmen, in dem die Gläubigen miteinander die heutigen Notwendigkeiten einer missionarischen Pastoral angehen könnten. Nach der Erstellung der Rahmenbedingungen komme es jetzt stärker auf die Inhalte der Seelsorge an, die in ein sinnvolles Konzept für die Pfarreiengemeinschaften eingefügt werden könnten. „Dabei geht es nicht darum, Seelsorge neu zu erfinden, sondern um gangbare Wege, ohne neue Belastungen aufzubauen. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, entdecken und die Herausforderungen angehen!“, betont der Bischof. Im Rückblick auf den über dreijährigen Prozess der Errichtung der Pfarreiengemeinschaften schreibt der Bischof, dass es sicherlich nicht einfach gewesen sei, gangbare Wege zu finden und die Grundlagen für die Zusammenarbeit zu erarbeiten. „Mitunter mussten Kompromisse geschlossen werden. Viel Zeit, Engagement und intensive Auseinandersetzung wurden von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gemeinden und Verbänden und von den Geistlichen aufgebracht. Dafür danke ich Ihnen von Herzen. Besonderer Dank gilt allen, die sich den Herausforderungen und zusätzlichen Belastungen gestellt haben und neu stellen.“ Eine erste Herausforderung komme in der Wahl der Pfarrgemeinderäte am 7. März 2010 auf die Gemeinden zu. Die Wahl steht unter dem Motto: „Aufbrechen“. Es sei ausschlaggebend, ob sich genügend Menschen bereitfänden, in den Pfarreien dem Glauben Gestalt zu verleihen. Die flexiblen Arbeitszeiten und die zunehmenden Anforderungen in Beruf und Familie erschwerten die Bereitschaft zu kandidieren. Doch die Formen des Engagements seien vielfältiger geworden als noch vor wenigen Jahren. Diejenigen, die mithelfen, seien letztlich die Beschenkten. „Ich danke allen sehr, die bereit sind, sich in den Gemeinden aktiv einzubringen und für die Pfarrgemeinderäte zu kandidieren.“ Nach der Konstituierung der neuen Pfarrgemeinderäte gebe es im Herbst Regionaltage im Bistum. Sie sollten dazu dienen, den geistlichen Aufbruch zu fördern und konkrete Vorschläge für die Seelsorge in den Pfarreiengemeinschaften kennen zu lernen. Schließlich erinnert Bischof Hofmann an den Leitgedanken des Jahres 2010 aus der Geheimen Offenbarung: „Komm, Herr Jesus – Maranatha!“ Jesus Christus, der Gottessohn, sei und bleibe der Herr der Geschichte. „Bei allen Umbrüchen und Veränderungen können wir ihm vertrauen. Alles was wir in Gebet und Tat zur Verbesserung unserer Umstände einbringen, richtet sich auf ihn aus und erhält von ihm den Segen.“ Der Text des Hirtenworts findet sich im Internet unter www.bistum-wuerzburg.de. Unter dem Jahresmotto „Komm, Herr Jesus – Maranatha!“ steht auch der Hausgottesdienst in der Fastenzeit, zu dem Bischof Hofmann alle Katholiken im Bistum Würzburg am Montagabend, 22. Februar, einlädt. bs (POW) (41 Zeilen/0810/0261; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Suche nach „mehr Sinn im Leben“ Weihbischof Ulrich Boom lässt 16 Personen zu Taufe, Firmung und Eucharistie zu – Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche an Ostern in den Pfarreien Würzburg (POW) 16 Bewerberinnen und Bewerbern aus zwölf verschiedenen Pfarreiengemeinschaften der Diözese Würzburg hat Weihbischof Ulrich Boom am Sonntag, 21. Februar, im Neumünster die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie erteilt. Der Weihbischof salbte die Taufbewerber mit Katechumenenöl und zelebrierte mit Domkapitular Monsignore Hans Herderich eine Wort-Gottes-Feier. In der Osternacht oder in der Osterzeit werden die Jugendlichen und Erwachsenen in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Zu Beginn der Feier legten Vertreter der Heimatpfarreien der Taufbewerberinnen und -bewerber vor dem Weihbischof Zeugnis ab, dass die Katechumenen den Kontakt zur Gemeinde suchten und sich in Glaubensfragen unterweisen ließen. Die Bewerber kommen aus Arnstein, Aschaffenburg-Sankt Josef, Bad Brückenau, Höchberg-Sankt Norbert, Hösbach, Karlstadt-Sankt Andreas, Kitzingen, Neubessingen, Schöllkrippen, Schwebheim, Sternberg und Thundorf. In seiner Predigt ging Weihbischof Boom auf die Bedeutung der Kirche als Ort der christlichen Gemeinschaft ein: „Wir Menschen brauchen einander im Strudel des Lebens. Wir brauchen uns, um uns gegenseitig im Glauben zu stärken. Deshalb sind wir Kirche.“ Mit ihrem öffentlichen Bekenntnis würden die Taufbewerber den Wunsch ausdrücken, Jesus Christus nachzufolgen. In Jesus komme Gottes Licht in die Welt. „Gott ist ein Vater, der uns liebt und trotz unserer Schuld und unseres Versagens annimmt“, betonte der Weihbischof. Wie bewusst die Entscheidung der überwiegend jungen Kandidaten ist, zeigte das Zeugnis einiger Taufbewerber. Eine 1981 in der Tschechoslowakei geborene Frau berichtete über Egoismus und Konkurrenzdenken in ihrem Beruf. Auf der Suche „nach mehr Sinn im Leben“ sei sie über ihren Freund zum katholischen Glauben gekommen. Eine Mutter, die in der ehemaligen DDR geboren wurde, erzählte, dass sie ihre Kinder im Glauben erzogen hätte, obwohl sie selbst bislang nicht getauft wurde. Nach und nach sei sie über die Kinder in das Gemeinde- und Glaubensleben hineingewachsen. „So ist in mir der Wunsch gereift, der christlichen Gemeinschaft anzugehören“, sagte sie vor den Besuchern des Gottesdienstes, den ihre Kinder als Ministranten mitgestalteten. Zum Abschluss der Feier übergab der Weihbischof den Vertretern der Pfarreien ein Schreiben, in dem der Pfarrer vor Ort beauftragt wird, den Taufbewerbern die Sakramente zu spenden. ksc (POW) (27 Zeilen/0810/0263; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Die Apokalypse als Geschenk Bischof Dr. Friedhelm Hofmann feiert Aschermittwoch mit Künstlern und Kunstschaffenden in Sankt Alfons – Auftakt zum Projekt „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ – Musiker interpretieren „Quartett zum Ende der Zeit“ Würzburg (POW) Beim traditionellen Aschermittwoch der Künstler hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 17. Februar die Kulturreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“ eröffnet. „Ich hoffe sehr, dass das Würzburger Jahr der Apokalypse dazu beiträgt, die Offenbarung des Johannes als Geschenk für unsere Zeit zu entdecken“, sagte der Bischof in der Würzburger Sankt Alfons-Kirche vor Künstlern und Kunstschaffenden aus Unterfranken. Zusammen mit Weihbischof Ulrich Boom, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen legte er den rund 500 Gottesdienstbesuchern das Aschenkreuz auf. Im Anschluss spielten Musiker das „Quartett zum Ende der Zeit“ von Komponist Olivier Messiaen. Bischof Hofmann erinnerte daran, dass der Aschermittwoch als Auftakt zur Fastenzeit den Menschen eine Besinnung ermögliche, die über alltägliche Fragen hinausgehe. Nach den ausgelassenen Tagen der Faschingszeit stehe „die Konzentration auf das Wesentliche“ im Vordergrund. „Dadurch kann man eine noch viel tiefere Lebensfreude erfahren“, betonte der Bischof. In seiner Predigt ging Bischof Hofmann auf die Offenbarung des Johannes ein, die auch als Apokalypse bezeichnet wird. Bis heute gäbe dieses „visionäre Buch“ viele Rätsel auf. „Es ist ein faszinierendes Trostbuch, das einen Einblick in die gewaltigen Pläne Gottes geben sollte“, erläuterte der Bischof. Er erinnerte auch daran, dass die Pfarrkirche Sankt Alfons bewusst als Auftaktsort für das Würzburger Jahr der Apokalypse gewählt worden sei. Der Künstler Georg Meistermann habe 1954 versucht, auf der zehn mal 20 Meter großen Altarwand der Kirche die Thronvision der Apokalypse einzufangen. Im Blick auf die anwesenden Künstlern sagte der Bischof: „Ein bloßes Wiedergeben einzelner Bildformen vermag nicht dem Geist und der Kraft der Geheimen Offenbarung gerecht zu werden.“ Daher sei für die Künstler wie für die Betrachter eine in die Meditation führende Betrachtung der Apokalypse nötig, „damit sich der Reichtum dieser Offenbarung Gottes auch segensreich erschließt“. Die Thematisierung der Apokalypse am Aschermittwoch der Künstler sei auch ein Signal an die Kunstschaffenden, sich schwierigen Themen zu stellen, erklärte der Bischof. Nach der Messfeier interpretierten Markus Bellheim (Klavier), Eduard Brunner (Klarinette), Matthias Diener (Cello) und Ulrich Isfort (Violine) das „Quartett zum Ende der Zeit“ von Olivier Messiaen. Der Komponist ließ sich beim Schreiben des aus acht Sätzen bestehenden Quartetts durch die Offenbarung des Johannes inspirieren. Die verschiedenen Modi der Komposition sollen melodisch und harmonisch eine Art tonaler Allgegenwart etablieren und den Hörer so in eine Dimension der Ewigkeit von Zeit und Raum ziehen. Domkapitular Lenssen sprach in diesem Zusammenhang von einer Sinfonie in „Werk, Raum und Bild“. Nicht nur das musikalische „Quartett zum Ende der Zeit“, sondern auch die vom damaligen Diözesanbaumeister Hans Schädel erbaute Sankt Alfons-Kirche und das von Meistermann erschaffene Altarwand-Gemälde verkörpern nach Lenssens Auffassung eine „spirituelle Hilfestellung“ bei der Auseinandersetzung mit der Offenbarung des Johannes. ksc (POW) (35 Zeilen/0810/0251; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Bischof mahnt Hartz-IV-Änderungen an Würzburger Oberhirte Dr. Friedhelm Hofmann kritisiert im Interview mit „Focus Money“ überzogenes Gewinnstreben Würzburg (POW) Änderungen an den Regelungen von Hartz IV hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in einem Interview der aktuellen Ausgabe von „Focus Money“ gefordert. „Die Kinderarmut in unserem Land – insbesondere durch zu geringe Hartz-IV-Sätze – kann nicht einfach akzeptiert werden. Wenn 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren auf zusätzliche staatliche Förderung angewiesen sind, erfordert der Begriff der Menschenwürde Änderungen der bestehenden Praxis“, sagte Bischof Hofmann. Er gehe davon aus, dass die Bezieher von Hartz IV unschuldig in diese Situation gekommen seien. Bei Menschen, die das System ausnutzten, sei zu fragen, ob man nicht mit dem Mindesthilfegebot zurechtkomme. „Aber wer Kinder erzieht, braucht eben Geld, um zum Beispiel gleiche Bildungschancen zu gewährleisten. Insofern dränge ich schon darauf, bei der Kinderarmut noch einmal nachzudenken und nachzufordern.“ Deutlich kritisierte Bischof Hofmann in dem Interview auch den geplanten Abbau von 840 Stellen bei Siemens in Bad Neustadt: „Hier sollen Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, es geht also nicht um die Sicherung hiesiger Arbeitsplätze. Und man muss auch in Relation stellen, welche Gewinne Siemens im letzten Quartal gemacht hat. Wie ist dieser Abbau dann zu erklären?“ Die Finanzkrise habe doch gezeigt, dass erst eine ungehemmte Gewinnmaximierung zur Katastrophe führte. Bischof Hofmann fordert, den Mensch wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. „Er darf nicht nur als Arbeitender, sondern muss zusammen mit seiner Familie gesehen werden.“ Auf diese ethische Einstellung fuße auch der berühmte Ausspruch des Unternehmensgründers Werner von Siemens: „Für einen augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.“ Nötig sei eine Abkehr vom reinen Profitdenken. Kapitalismus ohne soziale Komponente sei abzulehnen. (20 Zeilen/0810/0250; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Gegen Kommerz am Sonntag Würzburger Allianz lehnt zweiten verkaufsoffenen Sonntag in Domstadt ab – Zusammenschluss aus Kirchen, Verbänden und Arbeitnehmervertretungen Würzburg (POW) Ein Bündnis zwischen den beiden großen christlichen Kirchen und Arbeitnehmervertretungen hat am Montag, 22. Februar, die Würzburger „Allianz für den freien Sonntag“ gegründet. Die Initiative wendet sich gegen den Antrag des Bayerischen Einzelhandels auf einen zweiten verkaufsoffenen Sonntag in Würzburg, der am 21. März stattfinden soll. Der Stadtrat wird am Donnerstag, 25. Februar, darüber entscheiden. Bisher gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag in Würzburg, den sogenannten „Mantelsonntag“ im Herbst. Vertreter der Allianz warnten auf der Pressekonferenz im Sankt Burkardus-Haus davor, die Sonntagsruhe kaufmännischen Interessen zu opfern und das Familienleben zu kommerzialisieren. „Ein Tag in der Woche sollte frei von Arbeit sein“, sagte Klaus Peter Schneider vom Würzburger Stadtverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Religiöses, kulturelles und ehrenamtliches Engagement würde unter einem verkaufsoffenen Sonntag leiden. „Familien können auch zu den normalen Öffnungszeiten gemeinsam einkaufen“, betonte Schneider. Der evangelische Pfarrer von Würzburg-Grombühl, Gerhard Roth, verwies darauf, dass der Sonntag für die Menschen da sei und „nicht der Mensch für den Sonntag“. Jürgen Volz von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisierte Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) und die Stadtverwaltung. Ein verkaufsoffener Sonntag „aus rein kommerziellen Gründen“ sei nach dem Ladenschlussgesetz nicht zulässig. Laut Gesetzestext müsse ein beträchtlicher Besucherstrom – beispielsweise durch eine Messe in der Stadt – vorherrschen, damit die Genehmigung für einen verkaufsoffenen Sonntag erteilt werden könne. Die Frühjahrsmesse in Würzburg, die rund um den 21. März stattfindet, erfülle diese Bedingung nach Ansicht von Volz mit der relativ geringen Anzahl von „vielleicht 1000 Besuchern“ nicht. „Der Einzelhandel hat wöchentlich 84 Stunden Zeit, Geld zu verdienen. Wenn man es in dieser Zeit nicht schafft, sich gut zu verkaufen, kann man das auch nicht in fünf Stunden an einem Sonntag“, sagte Volz. Auch aus ökologischen Gesichtspunkten sei ein verkaufsoffener Sonntag abzulehnen. Zudem beklagte er, dass die Interessensverbände vom Oberbürgermeister erst sehr spät zu einem runden Tisch geladen worden wären. Für den Fall, dass der Stadtrat dem Antrag des Einzelhandels zustimmt, sei deshalb eine Beschwerde bei der Regierung von Unterfranken vorstellbar. Man dürfe nicht nur an den wirtschaftlichen Profit eines verkaufsoffenen Sonntags denken, forderte Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner. „Man muss auch an die Minderheit der Menschen denken, die dann arbeiten muss.“ Er sprach sich gegen die fortschreitende Ökonomisierung der Gesellschaft aus. Die Weltwirtschaftskrise habe gezeigt, „wohin es führt, wenn alles nur unter dem Gesichtspunkt der Gewinnmaximierung gesehen wird“. Auch die Stadträte Uwe Dolata (ödp) und Thomas Schrenk (Bürgerforum Würzburg) lehnen den geplanten zweiten verkaufsoffenen Sonntag in Würzburg ab. „Inhabergeführte Geschäfte in Würzburg wollen ihn doch meist gar nicht“, sagte Schrenk. Nur große Unternehmen würden dahinter stehen. Als Vorsitzender des TSV Grombühl wies Schrenk zudem auf mögliche Spielabsagen im Breitensport hin. Klaus Köhler von der Katholischen Betriebsseelsorge berichtete, dass die Zahl der Allianz-Unterstützer stetig anwachse. Neben dem TSV Grombühl hätten auch die TG Würzburg und der Bürgerverein in Lengfeld ihren Zuspruch signalisiert. Zudem würden der Weltladen und die Dombuchhandlung in Würzburg einen verkaufsoffenen Sonntag ablehnen. „Wir wollen die Überzeugung weitergeben, dass die Freiheit der Menschen gegenüber dem Konsum überwiegt“, betonte Köhler. Die „Allianz für den freien Sonntag“ gibt es bereits in rund 40 bayerischen Städten, darunter auch in Schweinfurt, Aschaffenburg und im Raum Main-Spessart. Die Begründer der Würzburger Initiative sind: die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung und die Katholische Betriebsseelsorge in der Diözese Würzburg, das katholische Dekanat Würzburg-Stadt, die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, das evangelisch-lutherische Dekanat Würzburg, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Industriegewerkschaft Metall (IGM) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). (49 Zeilen/0810/0264; E-Mail voraus) ksc (POW) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Der Blick auf das Wesentliche Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ im Museum am Dom – Großer deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts – Diözese verwaltet Nachlass Würzburg (POW) Mit der Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“ erinnert das Museum am Dom vom 19. Februar bis 13. Juni an einen großen deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bau- und Kunstreferent der Diözese, präsentierte am Donnerstag, 18. Februar, zusammen mit Kurator Dr. Wolfgang Schneider bei einer Presseführung das vielschichtige künstlerische Vermächtnis von Press: Christusdarstellungen, Marienbilder und Engelsskulpturen, die die Grenzen der Bildhauerei sprengen, sind dort ebenso zu finden wie naturalistische Zeichnungen und Porträts aus Gips sowie Ton. Die Ausstellung ist Teil der Kulturreihe „Endspiel – Würzburger Apokalypse 2010“. „Press lenkt in seinen Werken den Blick durch Reduktion auf das Wesentliche“, erläuterte Museumsleiter Lenssen. Die Arbeiten des 1990 verstorbenen Künstlers seien in ihrer radikalen Beschränkung und Stilisierung nicht mehr Abbild, sondern Zeichen der Aussagen des Christentums und der menschlichen Stimmungen. Ziel der Ausstellung sei es, den Besuchern eine neue Sicht auf das Leben und Gott mitzugeben. Diese Intention spiegle sich auch in der Apokalypse, der Geheimen Offenbarung des Johannes wider. „Sie ist nicht nur ein Schreckensszenario, sondern gibt den Menschen auch Hoffnung“, betonte Lenssen. Press wurde 1904 im westfälischen Ascheberg geboren. Nach einer Holz- und Steinbildhauerlehre besuchte er ab 1924 die Dortmunder Kunstgewerbeschule. Von 1927 bis 1931 studierte Press an der Staatlichen Kunstakademie in Dresden. Er war Meisterschüler des naturalistisch-realistischen Bildhauers Georg Wrba und belegte Abendkurse im Aktzeichnen bei Otto Dix. Von 1935 bis zu seinem Tod lebte er in Dresden. Press sei in seinem Schaffen den Zwängen der nationalsozialistischen Kunstpolitik genauso ausgesetzt gewesen wie später dem ideologischen Anspruch des Sozialismus, erklärte Kurator Schneider. Die Auseinandersetzung mit beiden politischen Extremen werde in seinen Arbeiten deutlich. In seinen letzten unvollendeten Werken thematisierte Press die friedliche Revolution in der DDR. Eine Holzskulptur aus der Ausstellung trägt beispielsweise den Titel „Wir sind das Volk!“. Vor allem aber hätten christliche Themen den Schwerpunkt seines Schaffens ausgemacht. Im Osten wie im Westen Deutschlands habe er zahlreiche katholische und evangelische Kirchen mitgestaltet, berichtete Schneider. Nach dem Tod von Press suchte seine 1961 in die Bundesrepublik übergesiedelte Familie nach einem geeigneten Ort für seinen künstlerischen Nachlass. Press‘ Sohn Falk, der vor einigen Jahren verstarb, wollte das Vermächtnis in kirchliche Hände geben. Auf Vermittlung von Dr. Walter Zahner, damals Referent für Kunst und Kultur im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, kam 1995 der Kontakt mit der Diözese Würzburg zustande. Mit Kunstreferent Lenssen kam Falk Preß überein, den Nachlass vom Kunstreferat der Diözese verwalten zu lassen. „Den Vertrag haben wir auf einem Notizblatt im Zug aufgesetzt und unterschrieben“, erinnerte sich Lenssen. Dabei habe sich die Diözese verpflichtet, mit dem Nachlass auch Ausstellungen außerhalb Würzburgs zu bestreiten. Das sei auch schon geschehen, beispielsweise finde derzeit neben der Ausstellung im Museum am Dom eine in Dresden statt. Die Ausstellung ist ab Freitag, 19. Februar, von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, ab dem 1. April von 10 Uhr bis 18 Uhr. Am Karfreitag, 2. April, und am 1. Mai bleibt das Museum geschlossen. Zur Ausstellung ist der Begleitband „Friedrich Press“ erschienen, der im Museum zum Preis von 28 Euro erhältlich ist. Informationen zu Führungen bei: Museum am Dom, Kiliansplatz 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665600, E-Mail museen@bistum-wuerzburg.de, Internet www.museum-am-dom.de. ksc (POW) (42 Zeilen/0810/0253; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Der Weg des „Verrückten“ Seit 25 Jahren setzt sich der Schweinfurter Frank Weber in Bolivien für Kinder in Not ein – Als Priesteramtskandidat nach Cochabamba gekommen – Kostenfreie Privatschule gegründet – Finanzierung durch künstlerische Projekte Würzburg/Schweinfurt (POW) Er hat mit bolivianischen Kindern auf der Straße gelebt. Er hat ein Haus für sie gekauft und eine Schule gegründet. Er ist Erziehungsberechtigter und Vaterfigur für 37 ehemalige Straßenkinder. Er ist Theatermacher, Buchautor und Filmregisseur. Er ist „El Loco“ – der Verrückte: Seit 25 Jahren hat der Schweinfurter Frank Weber (50) seinen Lebensmittelpunkt in Cochabamba/Bolivien und engagiert sich dort für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen. Im Mai 1985 besucht Frank Weber auf Empfehlung eines bolivianischen Freundes zum ersten Mal Cochabamba. Die Stadt liegt in 2500 Metern Höhe und hat ihre Einwohnerzahl in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht, auf heute rund 600.000 Einwohner. Weber kommt als Student des Würzburger Priesterseminars nach Cochabamba. Sofort fallen ihm die vielen Kinder auf, die dort auf der Straße leben, betteln und den Abfall nach Essen durchsuchen. Trotz geringer Spanischkenntnisse geht Weber auf sie zu, lernt ihre Probleme von Kriminalität bis Drogenabhängigkeit kennen und freundet sich mit ihnen an. Für Weber tritt der „Ernstfall des Glaubens“ ein: Er will als angehender Priester nicht nur von Nächstenliebe reden, sondern auch konkret danach handeln. Er lässt sein Studium „sausen“ und lebt vier Monate lang mit den Kindern auf der Straße. Viele Freunde aus Deutschland raten ihm davon ab. Im September kauft Weber von seinen Ersparnissen ein Haus am Stadtrand von Cochabamba und zieht mit sieben Straßenkindern darin ein. Er nennt es „Casa Nuevo Amanecer“ – „Haus Neue Zeit“. Doch der Anfang gestaltet sich schwierig: Das Haus gleicht einer Ruine, für die Sanierung ist kein Geld da. Das Essen besteht aus dem billigsten Reis. „Eine harte Zeit ohne Strom, Wasser und Toiletten“, sagt Frank Weber heute. Doch er habe sich stets daran aufgerichtet, was er schon geschafft habe, nicht an dem, was noch alles zu tun sei, erklärt er seine Philosophie. So graben die Bewohner nur mit Konservendosen einen zehn Meter tiefen Brunnen, um an Wasser zu kommen. Langsam schreitet die Renovierung voran. „Es wäre unaufrichtig zu behaupten, dass ich mir das alles genauso vorgestellt habe“, betont Weber. Vielmehr sei das Projekt Schritt für Schritt gewachsen, „und dann gibt’s irgendwann auch kein Zurück mehr“. Schnell tummeln sich 14 Kinder in der Wohngemeinschaft, insgesamt finden über 30 dort Zuflucht. Doch auch Bolivien sei kein rechtsfreier Raum, in dem man Kinder ohne gesetzliche Grundlage einfach adoptieren könne, erläutert Weber. So erwirbt er auf Drängen der Behörden die Erziehungsberechtigung für 37 ehemalige Straßenkinder, ohne dass er sich sofort bewusst gewesen sei, damit lebenslang in der Verantwortung für sie zu stehen. Heute sind Webers Kinder längst erwachsen. Der Jüngste hat gerade das Abitur bestanden, andere studieren längst, berichtet er stolz. Den Kontakt zu seiner Heimat Schweinfurt hat Weber trotzdem nie verloren. Von hier aus organisiert er die finanzielle Unterstützung für seine Projekte. Zahllose Menschen aus der Region seien über die Jahre hinweg immer an seiner Seite gestanden, berichtet Weber. Einer davon ist der Generalvikar der Diözese Würzburg, Dr. Karl Hillenbrand. Als Weber noch im Würzburger Priesterseminar lebt, ist Hillenbrand dort sein Regens. Auch nach Webers Studienabbruch bleiben sie miteinander in Verbindung. Später engagiert sich der Generalvikar im Vorstand des Strassenkinderhilfe-Vereins, den Weber 1987 in Schweinfurt ins Leben ruft. „Ich finde es imponierend, dass sich Frank Weber auch durch Rückschläge nie hat entmutigen lassen“, sagt Hillenbrand heute. Er sehe es als seine Aufgabe an, dafür mitzusorgen, dass Weber bei allem Idealismus nicht die „Bodenhaftung“ verliere, erläutert der Generalvikar mit einem Schmunzeln. Rund 400.000 Euro beträgt das Jahresbudget, das Weber für seine Entwicklungshilfe in Bolivien aufbringen muss. Deshalb fliegt der ehemalige Theologiestudent immer wieder mit seinen Schützlingen nach Deutschland, gestaltet Gottesdienste und Musikabende in Pfarreien. Er präsentiert Buchprojekte, Kunstausstellungen und Theaterstücke, sammelt Spenden.1990 lädt ihn Papst Johannes Paul II. mit den Straßenkindern nach Rom ein. Stets will Weber ihr Potential aufzeigen. Er lehnt es ab, sie in ihrem Elend bloßzustellen oder Mitleid zu erregen. „In 25 Jahren habe ich deshalb keinen Diavortrag gehalten.“ Wichtiger sei ihm stets das Gespräch mit den Menschen in Deutschland gewesen. Falsche Rührseligkeit im Umgang mit den Straßenkindern ist auch das Thema seines Kinofilms „Los Abandonados – Die Verlassenen“ von 2006. Der Film mit dem bekannten Schauspieler Dietmar Schönherr gewinnt in Südamerika sogar einige Preise. 1988 gründet Weber gleich neben dem „Haus Neue Zeit“ die einzig kostenfreie Privatschule Boliviens. Die Schule trägt den Namen des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der Webers Arbeit seit vielen Jahren unterstützt. 600 Schüler aus sozial schwachen Familien gehen dort mittlerweile in die erste bis zwölfte Klasse und können das Abitur machen. Rund 40 Lehrer unterrichten sie. Für sein Engagement verleiht ihm die Stadt Cochabamba 2007 die Ehrenbürgerschaft. Im Juli 2008 erklärt ihn das bolivianische Parlament als ersten Ausländer zum „Ciudadano meritório“ – zum „Verdienstvollen Staatsbürger“. Trotzdem bereitet Weber die Politik des linksgerichteten bolivianischen Präsidenten Evo Morales derzeit Sorgen. Dieser plane das Unterrichtsfach Religion abzuschaffen, um es mit sozialistischer Ethik zu ersetzen. Weber bezeichnet das Vorhaben als „fürchterlich“. Insgesamt gehe Morales auf Konfrontationskurs mit den Kirchen, die Stimmung sei aufgeheizt. „Einige Kirchen brennen schon.“ Ans Aufgeben denkt Frank Weber dennoch nicht. „Das Leben ist nicht nur eine Episode, sondern es ist uns als Aufgabe gegeben“, lautet sein Motto. Das bedeute für ihn auch mal etwas zu riskieren, etwas wider die Vernunft zu tun. Außerdem hat er in Bolivien einen Ruf zu verlieren. Seit den Anfangstagen in Cochabamba haftet ihm der Spitzname „El Loco“ – „Der Verrückte“ an. Seine Kinder würden ihn in Briefen oder E-Mails immer nur mit „Loco“ anreden. Weber mag den Namen: „Wer verrückt ist, geht auch einmal einen Weg, wo andere keinen vermuten.“ Klaus Schlaug (POW) (67 Zeilen/0810/0265; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Forum für menschenwürdige Zukunft Diözesan-Umweltbeauftragter Edmund Gumpert vertritt deutsche Bistümer beim Runden Tisch der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ Würzburg (POW) Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter des Bistums Würzburg, ist Mitglied am Runden Tisch der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Für die Jahre 2010 bis 2012 hat ihn das Nationalkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission erneut berufen. Gumpert vertritt dort bereits seit 2007 die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der deutschen Bistümer als einzige katholische Gruppierung unter über 100 Mitgliedern. Er wolle als kirchlicher Vertreter Ansprechpartner für viele gesellschaftliche Akteure sein und als Bindeglied zu diesen wirken, betonte der Umweltbeauftragte. Die Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ von 2005 bis 2014 haben die Vereinten Nationen ausgerufen, um den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung weltweit in allen Bereichen der Bildung zu verankern. Die Menschen sollen Werte und Kenntnisse, Kompetenzen und Fertigkeiten erwerben, die für die Gestaltung einer menschenwürdigen Zukunft erforderlich sind. Die Umsetzung der Ziele der UN-Dekade in Deutschland koordiniert – auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestages – die Deutsche UNESCO-Kommission. Der Runde Tisch „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ setzt sich aus Vertretern von Verbänden und Nichtregierungsorganisationen, Bundesministerien, Bundesbehörden und Bundesländern, Universitäten, Kommunen, Unternehmen sowie Bildungsträgern zusammen. Er dient als Forum des Informationsaustausches, der Vernetzung sowie der gemeinsamen Erörterung inhaltlicher wie strategischer Fragen. Initiativen zur Umsetzung der Ziele der UN-Dekade erarbeiten die Mitglieder am Runden Tisch in sieben Arbeitsgruppen und bei der zweitägigen Jahreskonferenz. Im Rahmen der UN-Dekade werden vorbildliche Initiativen als sogenannte „Dekade-Projekte“ ausgezeichnet. Im April 2009 konnte in Bonn die Umweltstation Schonungen der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) diese Auszeichnung für ihr Projekt „Klimobil – Umweltbildung unterwegs“ entgegen nehmen. Die von Gumpert zusammen mit Siegfried Fuchs (Bad Neustadt) geleitete Fortbildung für 40 kirchliche Mitarbeiter „Nachhaltige Verbraucher- und Umweltbildung in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen“ wurde 2007/2008 ebenfalls ausgezeichnet. Als Projekt der Weltdekade 2009/2010 ist auch die Initiative „Zukunft einkaufen. Glaubwürdig wirtschaften in Kirchen“ der Umweltbeauftragten der deutschen Bistümer und der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland offiziell anerkannt. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage www.zukunft-einkaufen.de. (28 Zeilen/0810/0269; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Pastoraler und sozialer Auftrag 6000 Helfer beteiligen sich an Caritas-Frühjahrssammlung im Bistum Würzburg Würzburg (POW) Über 6000 ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler beteiligen sich von Montag, 1. März, bis Sonntag, 7. März, an der Caritas-Frühjahrssammlung im Bistum Würzburg. Die Helfer bitten an den Haustüren um Spenden für die Arbeit der Caritas und für soziale Projekte in den Pfarrgemeinden. „Für viele Menschen wird in der Begegnung an der Haustüre oder in der Wohnung Kirche erfahrbar“, schreibt Ordinariatsrat Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, in einem Brief an die Sammler. Die Caritassammlung habe neben dem Zweck des Geldsammelns auch einen wichtigen pastoralen und sozialen Auftrag. Gerade für viele alleinstehende alte Menschen seien die Sammler eine wichtige Verbindung zur Gemeinde und Außenwelt. „Was Sie an Not sehen, wenn Sie mit offenen Augen und weitem Herzen auf Menschen zugehen, das geben Sie bitte auch weiter – an die Caritas und ihre vielfältigen Dienste, an ihre Seelsorger vor Ort und an all die Menschen, die sich in ihrer Gemeinde und darüber hinaus für Menschen in Not einsetzen“, wendet sich Bieber an die ehrenamtlichen Helfer. Die Caritassammler können sich ausweisen und stellen auf Wunsch an der Haustür sofort Quittungen aus. 30 Prozent des gesammelten Geldes erhalten die Pfarreien für soziale Projekte, 70 Prozent bekommt die Caritas zur Finanzierung von Dienstleistungen und Angeboten, die nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen. lh (Caritas) (15 Zeilen/0810/0268; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Reportage Üben, bis die Steine brechen Oratorium „Der Sohn des Zimmermanns“ fordert großen Probenfleiß der Chorsängerinnen und -sänger – Uraufführung am 16. März im Kiliansdom Würzburg (POW) „Bitte versäumen Sie keine Probe mehr.“ Domkapellmeister Professor Martin Berger schwört bei der Probe in der zweiten Februarhälfte die ehrenamtlichen Sängerinnen und Sänger der Würzburger Dommusik förmlich ein auf das große Projekt, das es zu meistern gilt: das Oratorium „Der Sohn des Zimmermanns“. Wilfried Hillers Komposition soll am 16. März, dem 65. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs, von insgesamt mehr als 200 Mitwirkenden im Kiliansdom uraufgeführt werden. Ein Werk, das nicht nur in seiner Instrumentierung herausfordernd ist: 33 Bratschen und ein javanischer Buckelgong sind unter anderem vorgesehen – und Steine. „Jeder bitte nur zwei Steine“, ruft Domkantorin Judith Schnell den Männern zu, die sie in den kleinen Proberaum begleiten. Während der Domkapellmeister mit den Frauenstimmen knifflige Passagen probt, gilt es für die Bässe und Tenöre, für die Szene der Verurteilung Jesu vor Pilatus ein rhythmisches Aufeinanderklopfen von Steinen zu üben. Zaghaft und wie von Geisterhand dirigiert pocht die Gruppe den gleichen, monotonen Takt. „Ihr müsst nicht klopfen, was da in den Noten steht. Das ist nur ein Vorschlag“, klärt Schnell die Runde auf. Fordernd und überzeugend soll der Klang sein, „nicht zu mathematisch“. „Kreuzige, kreu-zi-ge, kreu-zieee-ge, ans Kreuz mit ihm“, skandieren die Männer im Fünf-Achtel-Takt. Schon dieser schräge Rhythmus hat es in sich. Doch gefordert ist eine Wortbetonung, keine Betonung nach Takt. Ein Tenor hat schon die Orientierung verloren. „Ich weiß gar nicht mehr, wie oft der Text wiederholt wird. Das wäre aber hilfreich für die Ausphrasierung.“ Ein lautes Prusten unterbricht das Steineklopfen bei „Improvisation drei“ der Pilatusszene: Zu energisch hat einer der Bässe die Instrumente aneinandergeschlagen. Statt zweier Steine hat er nun ein knappes Dutzend Kieselbrocken in Händen – sehr zu seiner und seiner Sitznachbarn Erheiterung. Während der übereifrige Klopfer sich mit neuen Steinen versorgt, beschäftigt eine praktische Frage einen anderen Sänger: „Was machen wir in dieser Szene eigentlich mit unseren Noten?“ Die Kantorin regelt es so: Immer zwei Männer einigen sich, wer fürs Umblättern zuständig ist. Wieder im großen Probensaal geben kräftige Clusterklänge auf dem Klavier den Auftakt für die erste gemeinsame Szene, die Männer- und Frauenstimmen an diesem Abend üben. „Denken Sie daran: Es ist eine gewaltige Energie, die Sie hier transportieren“, gibt Berger dem Chor als Geleit mit auf den Weg. Auf sein Zeichen hin brechen die Sängerinnen in eine Art Indianergeheul aus, bei dem sie immer wieder kurz den Mund mit der Hand verschließen. „Gellender Frauengesang“ umschreibt es die Regieanweisung der Partitur an dieser Stelle. Ungewohnt arabisch klingende Akkordfolgen schweben durch den Raum. „Was vielleicht für manche Ohren ein bisschen wie Aladin und die Wunderlampe klingt, ist ein Prozessionsgesang.“ Immer wieder fordert die Gruppe „Höre, höre“ im Stakkato. Dann gibt es zehn Minuten Pause. Zeit zum Trinken, scherzen, für einen Gang auf die Toilette. Hochkonzentriert beginnen die Sänger wieder am Anfang der Wüstenszene. „Sie überleben dieses Stück nur, wenn sie im Kopf den Takt mitzählen“, lautet Bergers klare Ansage – an Steineklopfer und sonstige Sängerinnen und Sänger, die am 16. März das Oratorium „Der Sohn des Zimmermanns“ mit uraufführen werden. (37 Zeilen/0810/0254; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet [Bildergalerie] Kurzmeldungen Pfarreiengemeinschaft „Sankt Barbara und Unsere Liebe Frau“ errichtet Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 20. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Barbara und Unsere Liebe Frau“ in Würzburg errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Würzburg-Sankt Barbara und Würzburg-Unsere Liebe Frau. (3 Zeilen/0810/0281) Pfarreiengemeinschaft „Sankt Benedikt am Hahnenkamm“ errichtet Würzburg/Alzenau (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 12. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Benedikt am Hahnenkamm“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Alzenau und Hörstein sowie die Kuratie Wasserlos. (3 Zeilen/0810/0273) Pfarreiengemeinschaft „Zu den Schutzengeln im Gau“ errichtet Würzburg/Gaukönigshofen (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 10. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Zu den Schutzengeln im Gau“ im Landkreis Würzburg errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien Acholshausen, Bolzhausen, Gaukönigshofen, Rittershausen, Sächsenheim, Sonderhofen und Wolkshausen sowie die Kuratie Eichelsee. (4 Zeilen/0810/0271) Pfarreiengemeinschaft „Maria Ehrenberg“ errichtet Würzburg/Kothen/Motten (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 10. Februar 2010 die Pfarreiengemeinschaft „Maria Ehrenberg“ im Landkreis Bad Kissingen errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarrei Kothen mit Maria Ehrenberg und Filiale Speicherz sowie die Pfarrei Motten. (4 Zeilen/0810/0272) Polizeipräsidentin Matthes besucht Bischof Hofmann Würzburg (POW) Zu einem Kennenlern-Besuch ist am Freitag, 19. Februar, Liliane Matthes, Polizeipräsidentin von Unterfranken, ins Würzburger Bischofshaus gekommen. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann betonte, er freue sich sehr über die Gelegenheit, über gemeinsame Anliegen ins Gespräch zu kommen. Matthes hob die Bedeutung von speziellen Gottesdiensten für die Frauen und Männer im Polizeidienst hervor, die von den Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt würden. (5 Zeilen/0810/0257; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Langjährige Caritasmitarbeiterin gibt 600 Euro für Wärmestube Würzburg (POW) Anlässlich ihres 60. Geburtstags und ihres Ausscheidens beim Diözesan-Caritasverband hatte sich Hildegard Balling von ihren Kollegen keine Geschenke, sondern Geld erbeten. Das Geld wollte die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin jedoch nicht für sich, sondern für den Förderverein Wärmestube verwenden. Viele Jahre hatte sie in dieser ökumenischen Einrichtung der Wohnungslosenhilfe ehrenamtlich mitgearbeitet, einige Jahre auch als Schriftführerin im Vorstand des Fördervereins. Die Probleme obdachloser und meist alleinstehender Menschen kennt sie daher gut. Wie viel Geld ihr die Kollegen gespendet hatten, wollte sie nicht sagen. Die endgültig überreichte Summe in Höhe von 600 Euro enthielt jedoch auch Scheine von ihr selbst. Das Geld überreichte sie vor dem Bauwagen, den der Förderverein im vergangenen Jahr als Basisstation des Wohnungslosen-Kunstprojekts „artGERECHT“ oberhalb der Würzburger Eisbahn aufgestellt hatte, an den Vorstand des Fördervereins und an „artGERECHT“-Leiterin Barbara Stehmann. Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, der Vorsitzende des Fördervereins, kam trotz eines vollen Terminkalenders zur Übergabe und dankte Hildegard Balling für ihre Spende. (12 Zeilen/0810/0279; E-Mail voraus) lh (Caritas) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Personalmeldungen Am 12. März 1960 in Schweinfurt geweiht Sechs Priester der Diözese feiern Goldenes Priesterjubiläum Würzburg/Schweinfurt (POW) Das Goldene Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen am Freitag, 12. März, sechs Priester der Diözese Würzburg. Bischof Dr. Josef Stangl weihte Konrad Frohmüller (Hardheim), Erich Greb (Schweinfurt), Karl-Anton Kornes (Würzburg), Ottmar Pottler (Limbach), Franz-Josef Stettler (Würzburg) und Lorenz Zeitz (Hopferstadt) am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian. Pfarrer i. R. Konrad Frohmüller (75) war zuletzt Pfarrer von Gössenheim. Frohmüller wurde 1934 in Dornberg (Erzdiözese Freiburg) geboren. 1960 weihte ihn Bischof Dr. Josef Stangl in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Seine Kaplanszeit verbrachte Frohmüller in Thulba, Ebern, Amorbach und Aschaffenburg-Herz Jesu, bevor er 1965 zum Kuratus von Albstadt ernannt wurde. Seine erste Pfarrstelle trat er 1970 in Leidersbach an, 1978 wechselte Pfarrer Frohmüller nach Niedersteinbach. Dort war er auch Präses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Prokurator für das Dekanat Alzenau. Von 1984 bis 1994 wirkte er als Pfarrer in Wörth am Main. 1994 wechselte er als Pfarrer nach Gössenheim und wirkte dort bis 2001, von 1994 bis 1999 zugleich als Pfarrer von Karsbach. Seinen Ruhestand verbringt er seit 2001 in Walldürn/Hardheim. Pfarrer i. R. Erich Greb (74) war lange Jahre Pfarrer von Gochsheim und Weyer. Greb stammt aus Schweinfurt, wo er 1936 zur Welt kam. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Danach wirkte Greb als Kaplan in Wörth am Main, Aschaffenburg-Unsere liebe Frau und Würzburg-Sankt Josef. 1965 wurde er Kuratus in Humprechtshausen, ehe er 1969 zum Pfarrer von Mechenried ernannt wurde. Von 1975 bis 1980 war er auch Dekanatsbeauftragter für Priester- und Erwachsenenbildung im Dekanat Haßfurt und ab 1979 Stellvertreter des dortigen Dekans. Die Gemeinde Riedbach ernannte ihn bei der Verabschiedung im Jahr 1981 zum Ehrenbürger. 1981 wechselte Greb nach Gochsheim, wo er zusätzlich die Pfarrei Weyer erst als Pfarrverweser, seit 1987 als Pfarrer betreute. 1983 wurde er auch Caritaspfarrer im Dekanat Schweinfurt-Nord und war von 1984 bis 1997 Beauftragter für die Vertriebenenseelsorge des Dekanats. Immer wieder engagierte er sich zeitweise zusätzlich als Pfarradministrator von Sennfeld – insgesamt fast fünf Jahre – und als Seelsorger in Schwebheim sowie vorübergehend auch als Pfarradministrator von Grettstadt. Im Dezember 2009 trat Greb in den dauernden Ruhestand, den er in Schweinfurt verbringt. Pfarrer i. R. Karl-Anton Kornes (73) war zuletzt Pfarrer von Prosselsheim und Untereisenheim. Kornes stammt aus Krumbach (Diözese Augsburg) und wuchs in Schweinfurt auf. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in der Pfarrkirche Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Nach Kaplansstellen in Mainaschaff, Würzburg-Unsere liebe Frau und Kitzingen-Sankt Johannes wurde Kornes 1966 Direktor am Studienseminar Aschaffenburg. Nach der Auflösung der Einrichtung 1971 wurde er zum Pfarrer von Sankt Laurentius in Würzburg-Heidingsfeld ernannt, wo er 22 Jahre wirkte. 1993 wechselte er nach Prosselsheim und Untereisenheim. Als Pfarrer von Prosselsheim wirkte er auch in der Seelsorge in Püssensheim mit und war von 1994 bis 2002 Schulbeauftragter des Dekanats Würzburg rechts des Mains. Am 1. September 2004 trat Kornes in den Ruhestand, den er in Würzburg verbringt. Pfarrer i. R. Ottmar Pottler (76) war lange Jahre Pfarrer von Ebelsbach. Pottler wurde 1933 in Zeil am Main geboren. 1954 legte er sein Abitur in Bamberg ab und studierte anschließend in Würzburg. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Kaplan war Pottler in Höchberg, Schweinfurt-Heilig Geist und Würzburg-Sankt Adalbero. Ab 1966 war er Pfarrverweser von Kirchzell und Kuratus von Watterbach und von 1967 bis 1979 Pfarrer von Kirchzell. 1970 wurde er zusätzlich Bezirkspräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Dekanat Miltenberg. 1979 übernahm er das Amt des Pfarrverwesers für Ebelsbach und Stettfeld, wurde Ende 1979 zum Pfarrer von Ebelsbach ernannt, 1987 zudem zum Pfarrer von Stettfeld und 1990 zusätzlich zum Kuratus von Steinbach. 1980 wurde er auch Dekanatsbeauftragter für Priesterfortbildung und theologische Erwachsenenbildung im Dekanat Ebern und 1988 auch Dekanats-Altenseelsorger. Der KAB von Ebelsbach stand er seit 1981 als Präses vor. Die Gemeinde Ebelsbach ernannte ihn 2004 zum Ehrenbürger. Zum 1. Januar 2009 trat er in den dauernden Ruhestand, den er in Limbach verbringt. Im Mai 2009 erhielt er einen Seelsorgsauftrag für Limbach als Wallfahrtsseelsorger von Maria Limbach. Pfarrer i. R. Franz-Josef Stettler (75) war lange Jahre Pfarrer von Würzburg-Sankt Elisabeth. Stettler kam 1934 in Westheim bei Haßfurt zur Welt. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Kaplan war Stettler in Mömlingen, Stockstadt und Würzburg-Sankt Elisabeth. 1965 übernahm er das Amt des Kooperators in der Kitzinger Pfarrei Sankt Vinzenz. Von 1966 bis 1980 war er zuerst Pfarrverweser, später Pfarrer in Glattbach. Von 1975 bis 1980 war er zudem Caritaspfarrer im Dekanat Aschaffenburg-West. 1980 wechselte er als Pfarrer nach Würzburg-Sankt Elisabeth im Stadtteil Zellerau. Dort gilt er als „Architekt der mitsorgenden Gemeinde“. Von 1984 bis 1995 war er zudem Schulbeauftragter für das Stadtdekanat Würzburg. Am 1. März 2000 trat er in den Ruhestand, den er in Würzburg verbringt. Dort schreibt er Musiktexte für die Heilige Messe und besucht die Gottesdienste in der Zellerau. Außerdem hilft er in der Seelsorge im Ochsenfurter Gau aus. 2003 wurde er Mitglied der Schlichtungsstelle für pastorale Angelegenheiten, im November 2004 vorübergehend Pfarradministrator der Gemeinde Würzburg-Sankt Bruno. Pfarrer i. R. Lorenz Zeitz (74) war lange Jahre Pfarrer von Dingolshausen und Kuratus von Michelau im Steigerwald. Zeitz wurde 1935 in Bamberg geboren und wuchs in Zeil am Main auf. Nach der Oberrealschule in Haßfurt wechselte er 1951 an das Kilianeum in Miltenberg. Nach dem Abitur begann er 1954 sein Studium in Würzburg. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Seine Kaplansjahre führten Zeitz nach Stockstadt, Mellrichstadt und Lohr am Main. Als Kuratus war er ab 1965 in Wasserlos tätig. 1974 wurde er zum Pfarrer von Würzburg-Versbach ernannt. 1990 wurde er Pfarrer von Dingolshausen und Kuratus von Michelau mit der Filiale Hundelshausen. Von 1990 bis 2001 war er auch Schulbeauftragter für das Dekanat Schweinfurt-Süd. Zeitz gilt als sportbegeisterter Priester und ist für seine Faschingspredigten bekannt. Zum 1. September 2005 trat Zeitz in den dauernden Ruhestand und zog nach Hopferstadt bei Ochsenfurt. Dort hilft er in der Seelsorge im Ochsenfurter Gau mit. Im Januar 2007 erhielt er einen Seelsorgsauftrag im Dekanat Ochsenfurt. (72 Zeilen/0810/0270) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet Am 13. März 1960 in Würzburg geweiht Acht Priester der Diözese Würzburg feiern Goldenes Priesterjubiläum Würzburg (POW) Das Goldene Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen am Samstag, 13. März, acht Priester der Diözese Würzburg. Bischof Dr. Josef Stangl weihte Arnold Albert (Leidersbach), Erich Dorn (Schneeberg), Emil Heßdörfer (Üchtelhausen), Rainer Hörnig (Marktbreit), Richard Mechler (Aschaffenburg), Erwin Nimbler (Goldbach), Anton Wegstein (Mömbris) und Otto Weißheimer (Hammelburg) am 13. März 1960 in Würzburg. Pfarrer i. R. Arnold Albert (79) war lange Jahre Pfarrer von Fellen und Wallfahrtsrektor von Rengersbrunn. Er wurde 1930 in Nantenbach geboren. Die Priesterweihe empfing Albert am 13. März 1960 in Würzburg. Seine Kaplanszeit verbrachte er anschließend in Ernstkirchen, Laufach, Jesserndorf und Würzburg-Sankt Burkard. 1965 kam Albert als Pfarrverweser nach Steinfeld. Zwei Jahre später wurde er dort Pfarrer und war zugleich für Mariabuchen verantwortlich. 1974 wurde er zusätzlich Caritaspfarrer im Dekanat Lohr am Main. 1987 wechselte er nach Fellen. Dort war Albert zugleich Wallfahrtsrektor der Filiale Rengersbrunn. Außerdem betreute er Wohnrod seelsorgerlich mit und war bis 2000 Kuratus von Aura im Sinngrund. 2002 wurde Albert in den Ruhestand versetzt, den er zunächst in Fellen verbrachte. Seit 2003 ist er in Volkersbrunn zuhause und hilft in der Seelsorge in Leidersbach mit. Erich Dorn (75) ist Pfarrer von Schneeberg im Landkreis Miltenberg. Er wurde 1934 in Rosenberg (Erzdiözese Breslau) geboren. Nach dem Abitur am Neuen Gymnasium in Würzburg im Jahr 1954 nahm er das Theologiestudium auf. Am 13. März 1960 empfing Dorn in Würzburg die Priesterweihe. Als Kaplan wirkte er bis 1964 in Oberschleichach, Großwallstadt und Aschaffenburg-Sankt Josef. 1964 wurde er Pfarrverweser in Trennfurt und wenige Monate später 1965 Kaplan in Volkach. 1967 kehrte er nach einjährigem Studium in München als Kaplan in die Juliusspital-Pfarrei nach Würzburg zurück. Ein Jahr später wurde er dort Pfarrverweser. Von 1969 bis 1978 unterrichtete er als Religionslehrer am Gymnasium der Englischen Fräulein in Aschaffenburg. Seit 1978 ist er Pfarrer in Schneeberg. Monsignore Studiendirektor a. D. Emil Heßdörfer (76) war lange Jahre Religionslehrer an der Berufsschule Schweinfurt und Seelsorger und Verwalter der Kuratie Üchtelhausen. Heßdörfer kam 1934 in Retzbach zur Welt. Nach der Priesterweihe am 13. März 1960 war er bis 1965 Kaplan in Randersacker, Hösbach, Miltenberg, Laufach und Schweinfurt-Christkönig. Von 1966 bis 1996 unterrichtete er als Religionslehrer an der Berufsschule in Schweinfurt. 1975 wurde er zum Oberstudienrat, 1982 zum Studiendirektor ernannt. Von 1967 bis 2004 war Heßdörfer zusätzlich Seelsorger in Üchtelhausen mit Zell, Weipoltshausen und Thomashof. Daneben war er ab 1985 Geistlicher Beirat der DJK-Kreisgemeinschaft Schweinfurt und ab 1992 stellvertretender Geistlicher Beirat der diözesanen DJK. Diese Aufgaben gab er 2004 ab. 1996 wurde er mit der Liborius-Wagner-Plakette ausgezeichnet. Im gleichen Jahr schied er aus dem Schuldienst aus. 1997 erhielt Heßdörfer den päpstlichen Titel Monsignore. Im gleichen Jahr wurde er geistlicher Beisitzer in der Schlichtungsstelle für pastorale Angelegenheiten. 2004 wurde Heßdörfer als Seelsorger und Verwalter von Üchtelhausen entpflichtet. Er hilft aber weiterhin in der Seelsorge der Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurter Rhön“ mit. Rainer Hörnig (73) ist Pfarrer von Marktbreit. Hörnig wurde 1936 in Amorbach geboren. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte Hörnig in Heimbuchenthal, Krombach, Kleinostheim und Oberleichtersbach. 1965 wurde er zum Kuratus in Zimmern und zum Verweser der Kuratie Ansbach ernannt. 1971 trat er in Erlach die Pfarrstelle an. Zugleich wurde er Pfarrverweser von Zeubelried und von 1975 bis 1980 auch Schulbeauftragter für das Dekanat Ochsenfurt. 1979 wechselte Hörnig als Pfarrer nach Marktbreit. Seit 1994 ist er zugleich Seelsorger für die Filiale Marktsteft der Pfarrei Sulzfeld/Main. 1995 wurde er zum Schulbeauftragten für das Dekanat Kitzingen ernannt. Seit Juli 1996 gehört die Filiale Marktsteft zur Pfarrei Marktbreit. Pfarrer i. R. Richard Mechler (75) war lange Jahre Pfarrer von Aschaffenburg-Sankt Kilian. Er wurde 1934 in Kirchzell geboren. Nach der Priesterweihe am 13. März 1960 in Würzburg wirkte er als Kaplan in Zeil am Main, Schweinfurt-Heilig Geist und Karlstadt, ehe er 1969 Pfarrer von Obernau wurde. Von 1985 bis 1988 war Mechler auch stellvertretender Dekan des Dekanats Aschaffenburg-West. 1988 wurde er Pfarrer von Neubrunn. Zusätzlich übernahm er von 1988 bis 1991 die Aufgabe des Diözesan-Frauenseelsorgers. 1990 wurde Mechler auch zum Stellvertretenden Dekan des Dekanats Würzburg-links des Mains gewählt. 1991 wechselte er auf die Aschaffenburger Pfarrei Sankt Kilian. 1992 wurde er zusätzlich zum Präses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Ortsverband Aschaffenburg-Nilkheim gewählt. Außerdem übernahm er 1993 die Aufgabe des Beauftragten für Priester- und Ordensberufe des Dekanats Aschaffenburg-Stadt. Von 1966 bis 1991 war Mechler darüber hinaus Geistlicher Leiter der Schönstatt-Mädchenjugend im Bistum Würzburg. 2004 wurde Mechler in den Ruhestand versetzt, den er in der Pfarrei Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau verbringt. Er hilft weiter mit in der Seelsorge im Dekanat Aschaffenburg-Stadt. Pfarrer i. R. Erwin Nimbler (75) war zuletzt Pfarrer von Goldbach-Sankt Maria Immaculata. Er wurde 1934 in Würzburg geboren, besuchte in Kitzingen die Volksschule und die Oberrealschule mit Gymnasium. 1954 legte er sein Abitur in Aschaffenburg ab und begann sein Studium in Würzburg. Bischof Dr. Josef Stangl weihte Nimbler am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Als Kaplan wirkte Nimbler in Marktbreit, Gerolzhofen und Schweinfurt-Heilig Geist. 1965 wurde Nimbler zum Kuratus von Röttbach ernannt. Ab 1970war er zugleich Pfarrverweser von Unterwittbach. 1971 übernahm er die Pfarrei Kreuzwertheim, wo er Pfarrhaus und -heim erbauen ließ und in Röttbach die Kirche renovierte. Ab 1975 war Nimbler Pfarrer in Goldbach-Sankt Maria Immaculata. Nimbler war in den 1970er Jahren auch Jugendseelsorger, danach Dekanatsbeauftragter für die Priester- und Erwachsenenbildung im Dekanat Marktheidenfeld sowie ab 1975 für lange Jahre Schulbeauftragter für das Dekanat Aschaffenburg-Ost. Das Amt des Prokurators für das Dekanat Aschaffenburg-Ost übernahm Nimbler 1985. Unter seiner Regie wurde in Goldbach die Pfarrkirche Sankt Maria Immaculata renoviert und ausgestaltet sowie 1995 der Kindergarten umgebaut und erweitert. Wiederholt war Nimbler Pfarrverweser der Pfarreien Glattbach sowie Goldbach-Sankt Nikolaus mit Unterafferbach. Die Gemeinde Goldbach ernannte ihn 2008 zum Ehrenbürger. Seit Dezember 2009 ist Nimbler im Ruhestand, den er in Glattbach verbringt. Pfarrer i. R. Anton Wegstein (74) war lange Jahre Pfarrer von Erlenbach am Main und Mechenhard. Wegstein stammt aus Michelbach, wo er 1936 geboren wurde. Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Danach war Wegstein Kaplan in Kleinwallstadt, Bad Kissingen und Randersacker, wo er 1963 Pfarrverweser wurde. 1964 wechselte er als Domkaplan und Dekanatsjugendseelsorger nach Würzburg und war ab 1965 Ordinariatssekretär in Würzburg. 1967 wurde er Domvikar. 1970 wechselte er als Pfarrer nach Erlenbach am Main, wo er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2008 wirkte. Seit 1975 war er auch Prokurator im Dekanat Obernburg. 1998 übernahm Wegstein zusätzlich die Pfarrei Mechenhard mit Filiale Streit. Seelsorglich wirkte er außerdem im Kreiskrankenhaus und im Altersheim in Erlenbach. Seinen Ruhestand verbringt Wegstein in Mömbris. Er hat einen Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund. Seine Liebe gilt der Musik und der sakralen Kunst. Pfarrer i. R. Otto Weißheimer (75) war zuletzt Krankenhauspfarrer im Würzburger Luitpoldkrankenhaus. Weißheimer stammt aus Oppenheim (Diözese Mainz). Bischof Dr. Josef Stangl weihte ihn am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Als Kaplan wirkte Weißheimer in Aschaffenburg-Herz Jesu und Sankt Gertrud sowie in Ochsenfurt, ehe er 1964 Präfekt im Würzburger Kilianeum wurde. Fünf Jahre später übernahm Weißheimer die Kuratie Ostheim vor der Rhön, bis er 1973 zum Pfarrer von Sankt Gertrud in Aschaffenburg ernannt wurde. Ab 1975 war er zugleich als Schulbeauftragter für das Dekanat Aschaffenburg-Stadt tätig. Als Krankenhauspfarrer kam Weißheimer 1978 an das Würzburger Luitpoldkrankenhaus, wo er 22 Jahre als Seelsorger wirkte. Seit 2000 verbringt er seinen Ruhestand in Hammelburg. Solange es seine Gesundheit erlaubte, half er in Ober- und Untererthal sowie Gauaschach in der Seelsorge mit. (92 Zeilen/0810/0260) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet Pfarrer i. R. Otto Pfeifroth wird 96 Jahre alt Würzburg/Aub/Merkershausen (POW) 96 Jahre alt wird am Mittwoch, 10. März, Pfarrer i. R. Otto Pfeifroth, langjähriger Pfarrer von Merkershausen. Er lebt seit 2002 im Seniorenstift des Würzburger Juliusspitals. Pfeifroth wurde 1914 in Fellen geboren. Bischof Dr. Matthias Ehrenfried weihte ihn am 17. Februar 1940 in Würzburg zum Priester. Als Kaplan und Kooperator war Pfeifroth bis 1949 in Bastheim, Lohr am Main, Schmalwasser, Oberpleichfeld, Hofheim, Wenigumstadt und Mellrichstadt tätig. Seine erste Pfarrstelle trat Pfeifroth 1949 in Gereuth an. 1954 wechselte er nach Stammheim. Von 1962 bis 1993 wirkte er über 30 Jahre als Pfarrer in Merkershausen. Hinzu kam von 1979 bis 1990 die Seelsorge in der Kuratie Aub. Von 1987 bis 1990 war er zusätzlich Pfarrer von Althausen. Seinen Ruhestand verbrachte Pfeifroth von 1993 bis 2002 zunächst in Rohrbach, wo er in der Seelsorge mithalf. 2002 zog er nach Würzburg. Im Februar 2010 beging er das seltene Gnadenjubiläum der Priesterweihe. (10 Zeilen/0810/0258) Kuratus i. R. Norbert Waldhäuser feiert 75. Geburtstag Bad Brückenau-Wernarz (POW) Seinen 75. Geburtstag begeht am Samstag, 6. März, Kuratus i. R. Norbert Waldhäuser. Er wurde 1935 in Bamberg geboren und stammt aus Zeil am Main. 1961 empfing er in Würzburg die Priesterweihe. Waldhäuser war anschließend Kaplan in Mainaschaff und Kirchheim und wirkte als Aushilfspriester in Schondra und als Kooperator in Werneck. Als Kuratus kam er 1967 in den Rhönort Wernarz, wo er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand am 1. Januar 2000 mehr als drei Jahrzehnte tätig war. Er betreute einen großen Bereich seelsorgerisch: von Zeitlofs über Rupboden, Eckarts bis zum Staatsbad. Während seiner Amtszeit wurde die Sankt Josefskirche umfassend renoviert. Auch im Ruhestand wohnt Waldhäuser in Wernarz und hilft weiterhin in der Seelsorge mit. (8 Zeilen/0810/0259) Karmelitenpater Chullickal mitarbeitender Priester in Heidingsfeld Würzburg (POW) Pater Rockson Chullickal vom Karmelitenkloster Würzburg ist zum 1. März 2010 als mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft Heidingsfeld angewiesen worden. (2 Zeilen/0810/0280) Missionsbenediktiner Pater Albert Herold mit 82 Jahren verstorben Inkamana/Dipbach/Münsterschwarzach (POW) Im Alter von 82 Jahren ist am Dienstag, 16. Februar, der Missionsbenediktiner Pater Albert Herold in der südafrikanischen Abtei Inkamana gestorben. Er wurde 1928 in Dipbach (Landkreis Würzburg) als Erwin Herold geboren. Von 1934 bis 1938 ging er in Dipbach zur Volksschule. Anschließend besuchte er Gymnasien in Sankt Ludwig und Würzburg. Von 1944 bis Kriegsende war Herold als Luftwaffenhelfer in Schweinfurt eingesetzt. Nach dem Abitur trat er 1945 in Münsterschwarzach in den Benediktinerorden ein. 1947 legte er die zeitliche, 1950 die ewige Profess ab. 1952 empfing Herold die Priesterweihe. Ein Jahr später wurde er via Schiff in das Missionsgebiet Inkamana in Südafrika entsandt. Dort wirkte er bis zu seinem Tod als begeisterter und begeisternder Missionar. Die Beisetzung in seiner Missionsheimat Inkamana findet am Samstag, 20. Februar, um 9.30 Uhr statt. In der Abteikirche Münsterschwarzach wurde bereits ein Requiem für Herold gefeiert. (11 Zeilen/0810/0256; E-Mail voraus) Franziskaner-Minorit mit sofortiger Wirkung von Tätigkeit beurlaubt Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat einen Franziskaner-Minoriten aus dem Würzburger Franziskanerkloster mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit im Bereich der Diözese Würzburg beurlaubt. Der Franziskaner-Minorit wird in einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 20. Februar 2010 missbräuchlicher Übergriffe beschuldigt. „Wir haben heute, am 22. Februar, durch den Provinzial erfahren, dass Sie auf diesen Vorwurf schon in den 1970er Jahren durch Selbstanzeige reagiert haben und die staatsanwaltschaftliche Untersuchung zum Ergebnis kam, dass gegen Sie kein strafrechtlich relevanter Vorwurf erhoben werden könne“, schreibt Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand an den Ordensmann. Dennoch werde der Bischof den Franziskaner-Minoriten bis zur Klärung des neuerdings in der Presse erhobenen Vorwurfs mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit im Bereich der Diözese Würzburg als Diözesankaplan der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ), als Geistlicher Begleiter der Arbeitsgemeinschaft (AG) Kirche und Sport und des Ortsverbands Würzburg der Deutschen Jugendkraft (DJK) beurlauben. „Die Schwere der Vorwürfe und die damit verbundene Verantwortung machen dies erforderlich“, schreibt der Generalvikar. (13 Zeilen/0810/0262; E-Mail voraus) bs (POW) Veranstaltungen Führung durch Domschatz Würzburg (POW) Eine Führung durch den Domschatz Würzburg findet am Sonntag, 28. Februar, um 15 Uhr statt. Die etwa einstündige Führung stellt die wichtigsten Ausstellungsstücke vor. Der Domschatz verwahrt Kunstwerke und Objekte, die ein Jahrtausend umschließen und Einblick in die Geschichte des Domes und seiner Liturgie geben. Grabfunde erhellen zudem die Bestattungsbräuche der Würzburger Fürstbischöfe. Die Teilnahme an der Führung kostet neben dem Eintritt zwei Euro. (5 Zeilen/0810/0267) Kinderführung im Museum am Dom Würzburg (POW) Eine Führung für Kinder bietet das Museum am Dom in Würzburg am Samstag, 27. Februar, um 15 Uhr an. Dabei geht es um die neue Sonderausstellung „Friedrich Press – herausgeschält“. Der Künstler Friedrich Press hat viele Plastiken geschaffen. Diese sind oftmals ganz schlicht, sie lassen aber, wenn man näher hinschaut, viele Details erkennen. Daneben schuf der Bildhauer aber als junger Mann auch ganz lebensechte Porträtbüsten. Darüber hinaus gibt es von Friedrich Press zudem zahlreiche Zeichnungen. Die Führung stellt den jungen Besuchern die Arbeiten vor. Zu dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung unter Telefon 0931/38665600 erforderlich. (7 Zeilen/0810/0266) Das biblische Brot im Blickpunkt Würzburg (POW) Zu biblischen Brot-Geschichten für Fastenzeit, Ostern und das Fronleichnamsfest lädt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Würzburg am Samstag, 6. März, nach Würzburg ein. Die Veranstaltung findet von 9.30 bis 16 Uhr im Schönstattzentrum, Josef-Kentenich-Weg 1, statt. Das Seminar zeigt Wege, wie Kindergottesdienste gestaltet werden können, bei denen das Brot im Mittelpunkt steht. Es referiert Eva Fiedler, Referentin für ganzheitliche Religionspädagogik. Anmeldung bis Freitag, 26. Februar, bei: KDFB, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, Fax 0931/38665349, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.frauenbund.bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0810/0275) Mitglieder des Krankenbesuchsdienstes können Kraft schöpfen Würzburg (POW) An Menschen, die sich im Kranken- und Seniorenbesuchsdienst engagieren, richtet sich eine Veranstaltung des Katholischen Deutsche Frauenbunds (KDFB) in der Diözese Würzburg. Am Mittwoch, 3. März, können sie neu Kraft schöpfen unter dem Motto: „Sich selbst etwas Gutes gönnen, um anderen etwas Gutes tun zu können“. Die Veranstaltung findet um 14 Uhr im Sankt Burkardus-Haus in Würzburg statt. Es referieren die Ritaschwestern und Krankenhausseelsorgerinnen Nicole Klübenspies und Claudia Stahl. Weitere Informationen bei: KDFB, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, Fax 0931/38665349, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.frauenbund.bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0810/0276) Frauenbund setzt sich mit „Komasaufen“ auseinander Würzburg (POW) Alkoholsucht und das sogenannten Komasaufen thematisiert eine Informationsveranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) in der Diözese Würzburg. Sie findet am Donnerstag, 11. März, um 15 Uhr im Sankt Burkardus-Haus in Würzburg statt. Dabei kommt auch zur Sprache, wie Menschen angehörige Suchtkranke begleiten können. Es referiert Sozialpädagoge Tobias Haag von der Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz. Anmeldung bis Dienstag, 2. März, und weitere Informationen bei: KDFB, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665341, Fax 0931/38665349, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de, Internet www.frauenbund.bistum-wuerzburg.de. (8 Zeilen/0810/0277) Sonderführung durch den Chorraum des Kiliansdoms Würzburg (POW) „EinBlick ins himmlische Jerusalem“ gibt eine Sonderführung im Würzburger Kiliansdom. Dabei steht am Sonntag, 28. Februar, der Chorraum des Domes im Mittelpunkt. Beginn ist um 15 Uhr am siebenarmigen Leuchter. Die Führung übernimmt Ina Petersohn. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 2,50 Euro, für Kinder ein Euro und für Familien fünf Euro. (4 Zeilen/0810/0278; E-Mail voraus) „Nicht alle wollten heim ins Reich“ Diözesantag der Ackermann-Gemeinde beschäftigt sich am 6. März mit sudetendeutschem Widerstand gegen NS-Diktatur – Vielfältiges Programm Würzburg (POW) Die Ackermann-Gemeinde in der Diözese Würzburg hat bis Oktober ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen vorgelegt. Einen Höhepunkt stellt der diesjährige Diözesantag am 6. März dar, der sich mit dem sudetendeutschen Widerstand gegen die Diktatur der Nationalsozialisten auseinandersetzt. Bereits am Dienstag, 23. Februar, beschäftigt sich die Ausstellung „Vergessene Helden“ des Museums der Stadt Usti/Aussig an der Elbe mit Gegnern der nationalsozialistischen Herrschaft. Sie wird um 16 Uhr im Foyer des Würzburger Rathauses eröffnet und ist dort bis Samstag, 6. März, zu sehen. Am Sonntag, 28. Februar, besteht nochmals die Gelegenheit eine Lesung des populären deutschsprachigen Streitgedichts „Der Ackermann und der Tod“ zu besuchen. Sie findet um 19 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Alfons in Würzburg statt. Katrin Wenig vom Institut für deutsche Philologie an der Universität Würzburg führt zu Beginn in das Werk ein. Der Diözesantag der Ackermann-Gemeinde widmet sich am Samstag, 6. März, ab 9.30 Uhr dem Thema: „Nicht alle wollten heim ins Reich…“ Dr. Otfried Pustejovsky aus Waakirchen spricht dabei im Pfarrzentrum Sankt Josef in Würzburg-Grombühl über den christlichen Widerstand gegen die NS-Diktatur in den böhmischen Ländern. Eine Gesprächsrunde mit Zeitzeugen und ein Gottesdienst schließen sich an. Am Samstag, 13. März, begibt sich die Ackermann-Gemeinde zusammen mit den Mariannhiller Missionaren auf die Spuren von Pater Engelmar Unzeitig und besucht die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Eine Anmeldung für die Fahrt ist bis zum Montag, 1. März, bei der Mariannhiller Mission unter Telefon 0931/796990 erforderlich. Die Vertonung der Lukas-Passion des Komponisten Georg Philipp Telemann bieten Chor und Orchester von Mariä Geburt in Höchberg dar. Das Konzert findet am Sonntag, 21. März, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Geburt statt. Der traditionelle Kreuzweg der Ackermann-Gemeinde zum Würzburger Käppele mit den Spätaussiedlern und Vertriebenen findet am Freitag, 26. März, statt. Alle Gläubigen sind eingeladen, für Frieden und Versöhnung unter den Völkern und für die Christen in Osteuropa zu beten. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der ersten Kreuzwegstation. Die anschließende Andacht im Käppele hält Monsignore Karlheinz Frühmorgen, Aussiedler- und Vertriebenenseelsorger der Diözese. Für die musikalische Begleitung sorgt die Blaskapelle Hermann Gropp. Monsignore Frühmorgen zelebriert zudem den Monatsgottesdienst am Freitag, 23. April, mit dem Thema „Heiliger Adalbert“. Er findet um 18.30 Uhr in der Kiliansgruft der Neumünsterkirche statt. Es schließt sich ein Werkstattgespräch im Dompfarrheim mit Christopher Dorbath über das Thema seiner Magisterarbeit „Die Integration der Vertriebenen in Würzburg“ an. Zum 150. Todestag von Bischof Johann Nepomuk Neumann feiert die Ackermann-Gemeinde am Freitag, 25. Juni, mit den Würzburger Erlöserschwestern eine Gemeinschaftsmesse in deren Mutterhauskirche, Ebracher Gasse. Die Feierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen der „Jungen Aktion“ finden vom 1. bis 3. Oktober statt. Weitere Informationen bei: Ackermann-Gemeinde, Diözesanstelle, 97070 Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, Telefon 0931/38665310, Fax 0931/38665319, E-Mail ackermann-gemeinde@bistum-wuerzburg.de, Internet www.ackermann-gemeinde.bistum-wuerzburg.de. (37 Zeilen/0810/0255; E-Mail voraus) Lernen, wie Kind lernt Caritas-Seminare für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertagesstätten Würzburg (POW) Ein umfangreiches Programm an Fortbildungen und Seminaren im März hat der Würzburger Diözesan-Caritasverband für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertagesstätten vorgelegt. Eine Veranstaltung im März diskutiert zum Beispiel die Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Hirnforschung für die Gestaltung pädagogischer Angebote. Mit zukunftsträchtigen Strategien für Kindertageseinrichtungen setzt sich die Fortbildung „Entwicklung im Visier – Elternmitbeteiligung“ auseinander. Sie findet am Montag, 1. März, und Dienstag, 2. März, im Bildungshaus Maria Schnee in Lülsfeld statt. Dabei sollen die Themen Elternmitbeteiligung und Kundenorientierung diskutiert werden und die Interessen der Eltern aufgegriffen werden. Es referiert die Erzieherin und Sozialpädagogin Monika Nießen-Lemke. Die Fortbildung „Mehr Spielraum für Bildung“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Bildung im Kindergarten auszusehen hat. Sie findet von Mittwoch, 3. März, bis Freitag, 5. März, auf der Benediktushöhe in Retzbach statt. „Einerseits sollen Kitas die Rechte der Kinder nach Selbstbildung, Mitbestimmung und spielerischen Erfahrungen leben und fördern, andererseits erleben sie immer deutlicher den Ruf nach Förderprogrammen, die wenig Raum für kindliche Phantasien, Bewegung und Kreativität lassen“, heißt es in dem Informationsschreiben zu der Veranstaltung. Referentin ist wiederum die Erzieherin und Sozialpädagogin Monika Nießen-Lemke. Ein Seminar zur Mitarbeiterführung soll der Erweiterung der sozialen Kompetenzen von Führungskräften dienen. Es findet von Mittwoch, 3. März, bis Freitag, 5. März, im Bildungshaus „Klaus von Flüe“ in Münsterschwarzach statt. Die Leitung hat Sozialpädagogin Doris Berthold. Die Fortbildung „Reggio – ein innovativer, pädagogischer Weg“ zeichnet das Bild vom kompetenten Kind, das seine Fähigkeiten und seine Persönlichkeit in die Gemeinschaft einbringt. Sie findet von Donnerstag, 18. März, bis Freitag, 19. März, im Haus Sankt Klara in Zell am Main statt. Es referiert die Hammelburger Erzieherin Maria Förster. Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Hirnforschung für die Gestaltung pädagogischer Angebote diskutiert das Seminar „Lernen, wie Kind lernt“. Es wird von Montag, 22. März, bis Mittwoch, 24. März, im Sankt Burkardus-Haus in Würzburg durchgeführt. „Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung geben Aufschluss darüber, auf welche Art und Weise sich ein kindliches Gehirn entwickeln kann oder soll, um den Menschen zu einem konstruktiven Erleben und Handeln zu befähigen. Entscheidende Weichen stellen dabei frühkindliche Beziehungsbotschaften“, heißt es in der Ausschreibung. Die Leitung hat Dr. Waltraud Lorenz, Dozentin an der Fachakademie für Erziehung in Regensburg. „Weißt du, wo der Himmel ist? Wie ist es wohl im Himmel?“ Mit diesen und ähnlichen Kinderfragen beschäftigt sich ein Seminar am Dienstag, 23. März, im Würzburger Caritashaus. Die Theologin Eva Fiedler, Referentin für ganzheitliche sinnorientierte Pädagogik, zeigt auf Grundlage des ganzheitlichen religionspädagogischen Ansatzes von Franz Kett und Schwester Esther Kaufmann Wege auf, wie Kinder „dem Himmel näher kommen“. Die Fortbildung „Mit Neugier fängt alles an!“ beschäftigt sich mit Formen der Elternmitarbeit bei Kindertageseinrichtungen. Sie findet von Dienstag, 23. März, bis Donnerstag, 25. März, im Tagungszentrum Schmerlenbach statt. Referentin ist die Erzieherin Katharina Müller aus Dettelbach. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen bei: Diözesan-Caritasverband Würzburg, Telefon 0931/38666723, Internet www.caritas-wuerzburg.de. (40 Zeilen/0810/0274; E-Mail voraus) Bischofstermine im März Im Dezember werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB), Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.) folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!): Würzburg, St. Michael 01.03. 10.00 Uhr Stabwechsel Hauptabteilung VI, Verabschiedung Personalreferent Dr. Geist (B + WB + WB em.) Würzburg 01.03. 11.30 Uhr Einführung von Domkapitular Dietrich Seidel im St. Burkardushaus (B em.) Würzburg 02.03. 12.00 Uhr Gespräch mit dkv (Dr. Albrecht u. a.) (WB) Ringheim 03.03. 11.00 Uhr Firmung (WB) Gaukönigshofen 03.03. 16.00 Uhr Visitation: Treffen mit Senioren des Dekanates (WB) Würzburg, Dom 03.03. 19.00 Uhr Fastenpredigt „Es wird alle Tränen von ihren Augen abwischen“ (Offb 21,4) (B) Gaukönigshofen 03.03. 20.00 Uhr Visitation: Treffen mit Gottesdienstbeauftragten im Dekanat (WB) Gerolzhofen 04.03. 08.15 Uhr Firmung (WB) Gaukönigshofen 04.03. 09.00 Uhr Visitation: Begrüßung (B) Eichelsee 04.03. 10.00 Uhr Visitation: Betriebsbesichtigung, anschließend Angelusgebet (B) Alitzheim 04.03. 11.00 Uhr Firmung (WB) Gaukönigshofen 04.03. 15.00 Uhr Visitation (B) Stalldorf und Röttingen 04.03. 15.00 Uhr Visitation: Andacht, anschließend Begegnung (WB) Wolkshausen 04.03. 17.00 Uhr Visitation: Andacht und Begegnung (B) Riedenheim 04.03. 18.00 Uhr Visitation: Pontifikalamt, anschließend Begegnung (WB) Sonderhofen 04.03. 19.00 Uhr Visitation: Messfeier und Begegnung (B) Würzburg 05.03. 09.30 Uhr Messfeier zu den Jubiläumsexerzitien der Priester im Exerzitienhaus Himmelspforten (B) Großostheim 05.03. 11.00 Uhr Firmung (WB) Kleinostheim 05.03. 17.00 Uhr Firmung (WB) Röttingen 06.03. 09.30 Uhr Visitation: Mitarbeitergespräche (WB) Gaukönigshofen 06.03. 10.00 Uhr Visitation: Pontifikalgottesdienst mit Firmung, anschließend Begegnung (B) Würzburg, Kilianeum 06.03. 10.30 Uhr Besuch der Firmlinge aus Bad Neustadt (B em.) Rittershausen 06.03. 15.00 Uhr Treffen mit Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung (B) Bieberehren und Aufstetten 06.03. 15.00 Uhr Visitation: Vesper, anschließend Begegnung (WB) Röttingen 06.03. 18.00 Uhr Visitation: Pontifikalamt, anschließend Begegnung (WB) Rittershausen 06.03. 19.00 Uhr Visitation: Abschlussgottesdienst der Ewigen Anbetung (B) Tauberrettersheim 07.03. 09.30 Uhr Visitation: Pontifikalamt und Firmung, anschließend Begegnung (WB) Sächsenheim 07.03. 10.00 Uhr Visitation: Pontifikalamt zur Ewigen Anbetung, anschließend Begegnung und Wahl des PGR (B) Forst 07.03. 10.00 Uhr Firmung der Pfarreiengemeinschaft Schonungen (B em.) Bolzhausen 07.03. 15.30 Uhr Visitation: Marienandacht (B) Acholshausen 07.03. 16.30 Uhr Visitation: Abendgebet (B) Bad Kissingen, Herz-Jesu 07.03. 17.00 Uhr Fastenpredigt (WB) Würzburg 08.03. 10.15 Uhr Kunstkommission (WB) Würzburg 09.03. 15.00 Uhr Kunststiftung (WB) Oellingen 09.03. 18.00 Uhr Visitation: Pontifikalamt, anschließend Begegnung (WB) Würzburg 09.03. 20.30 Uhr Wärmestube artGERECHT in der Liborius-Wagner-Bücherei (WB) Hofheim 10.03. 09.30 Uhr Firmung (WB) Stadtlauringen 10.03. 10.00 Uhr Firmung (WB em.) Würzburg, Don Bosco 11.03. 09.00 Uhr Koordinierungsstelle ROVEN (WB) Bütthard 11.03. 09.30 Uhr Visitation: Besuch der Grundschule (B) Gützingen 11.03. 11.00 Uhr Visitation: Besichtigung der Biogasanlage (B) Gützingen, Kuratiekirche 11.03. 11.45 Uhr Visitation: Angelusgebet (B) Giebelstadt 11.03. 15.00 Uhr Visitation: Besuch des Kindergartens St. Josef mit Wortgottesdienst und Segnung der Kinder (B) Allersheim 11.03. 19.00 Uhr Visitation: Eucharistiefeier, anschließend Begegnung (B) Würzburg, Bürgerspital 11.03. 19.00 Uhr Buchvorstellung „Zunft und Fisch“ (B em.) Erfurt 11.03. bis 12.03. K III der DBK (Pastoral) (WB) Würzburg 12.03. 18.00 Uhr dkv, ökumenischer Gottesdienst (Berufsschul-Symposion) im Exertitienhaus Himmelsporten (WB) Giebelstadt 13.03. 09.30 Uhr Visitation: Pontifikalgottesdienst mit Firmung (B) Aub 13.03. 09.30 Uhr Visitation: Pontifikalamt mit Firmung, anschließend Begegnung (WB) Altendorf 13.03. 10.00 Uhr 50. Priesterjubiläum von Pfarrer Rauh (WB em.) Aub 13.03. 14.00 Uhr Visitation: Seniorenheim, Gebet, Vesper (WB) Sulzdorf 13.03. 15.00 Uhr Visitation: Begegnung mit Ministranten der Pfarreiengemeinschaft (B) Baldersheim 13.03. 18.30 Uhr Visitation: Pontifikalamt, anschließend Gespräche (WB) Essfeld 13.03. 19.00 Uhr Visitation: Messfeier zum Abschluss der Ewigen Anbetung, anschließend Begegnung (B) Erlenbach am Main 14.03. 09.30 Uhr 50. Priesterjubiläum von Pfarrer Wegstein (WB em.) Bütthard 14.03. 09.45 Uhr Visitation: Pontifikalamt, anschließend Begegnung (B) Gelchsheim 14.03. 10.00 Uhr Visitation: Pontifikalamt, anschließend Begegnung (WB) Lengfeld, Ökumenisches Zentrum 14.03. 10.00 Uhr Firmung der Pfarreien St. Laurentius und St. Lioba (B em.) Oesfeld 14.03. 11.45 Uhr Visitation: Begegnung und Angelusgebet (B) Gaurettersheim 14.03. 15.00 Uhr Visitation: musikalische Andacht, anschließend Begegnung mit der Katholischen Landvolkbewegung (B) Höttingen 14.03. 17.15 Uhr Visitation: Passionsandacht / Kreuzweg (B) Aschaffenburg, St. Agatha 14.03. 18.30 Uhr Fastenpredigt (WB) Bütthard 14.03. 19.30 Uhr Visitation: Abendgebet in der Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau (B) Lübeck 14.03. bis 16.03. AÖL (WB) Würzburg, Dom 16.03. 19.30 Uhr Uraufführung „Sohn des Zimmermanns“ (B + WB + WB em.) Vierzehnheiligen 17.03. bis 18.03. Freisinger Bischofskonferenz (B + WB) Paderborn 17.03. bis 19.03. Tagung des Wissenschaftlichen Beirats des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik (B em.) Gaukönigshofen 19.03. 17.00 Uhr Visitation: Treffen mit der Dekanatsjugend (WB) Kleinheubach, Schloss Löwenstein 19.03. 18.00 Uhr Frühlingskonzert (B) Ochsenfurt, St. Andreas 20.03. 09.00 Uhr Visitation: Pontifikalgottesdienst mit Firmung, anschließend Begegnung (B) Aub 20.03. 09.00 Uhr Visitation: Treffen mit den Pfarrsekretärinnen des Dekanates, Begegnung in der Sozialstation (WB) Würzburg, Franziskanerkirche 20.03. 10.00 Uhr Diakonenweihe (B em.) Aub 20.03. 14.30 Uhr Treffen mit den Dekanatsseelsorgern „Zukunftspastoral“ (WB) Ochsenfurt, St. Thekla 20.03. 18.00 Uhr Visitation: Vorabendmesse (B) Tückelhausen 20.03. 18.30 Uhr Visitation: Pontifikalamt (WB) Blankenbach 20.03. 18.30 Uhr Pontifikalamt und Segnung der Kiliansstatue (WB em.) Ochsenfurt, St. Burkard 20.03. 20.00 Uhr Visitation: Abschlussgespräche, anschließend Komplet (B + WB) Hirschberg 21.03. bis 25.03. Exerzitien der Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz (B) Grettstadt 21.03. 10.00 Uhr Altarweihe (WB) Veitshöchheim, Heiligste Dreifaltigkeit 21.03. 10.00 Uhr Firmung der Pfarreien St. Vitus und Heiligste Dreifaltigkeit (B em.) Wernarz 21.03. 10.00 Uhr Pontifikalamt zum Josefstag (WB em.) Würzburg, Dom 21.03. 18.30 Uhr Fastenpredigt (WB) Hirschberg 21.03. bis 25.03. Exerzitien der Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz (WB) Tutzing 22.03. bis 25.03. Ökumenischer Arbeitskreis (B em.) Würzburg 25.03. 14.30 Uhr Ökumene-Kommission (WB) Karlburg 26.03. 09.30 Uhr Firmung (B em.) Würzburg 26.03. 16.00 Uhr Diözesanrat im St. Burkardushaus (B + WB) Würzburg, Sepultur 27.03. 07.45 Uhr Diözesanrat – Messfeier (B) Würzburg, Priesterseminar 27.03. 17.45 Uhr Vesper (B em. + WB em.) Würzburg, Dom 28.03. 09.30 Uhr Pontifikalamt + Prozession zu Palmsonntag (B) Würzburg, Kilianeum/Dom 28.03. 16.00 Uhr Katechese und Pontifikalamt anlässlich des Diözesanen Weltjugendtages (B) Würzburg 30.03. 17.30 Uhr Oasentag für die Priester – Abschluss mit Missa chrismatis (B + WB) Geburtstage und Jubiläen im März * 02.03. 70. Geburtstag Pater Josef Bartmann MSF Kurhausstraße 3, 97616 Bad Neustadt * 06.03. 75. Geburtstag Kuratus i. R. Norbert Waldhäuser Frankfurter Straße 42, 97769 Bad Brückenau * 10.03. 96. Geburtstag Pfarrer i. R. Otto Pfeifroth Klinikstraße 10, 97070 Würzburg * 12.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Konrad Frohmüller Würzburger Straße 23, 74736 Hardheim * 12.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Erich Greb St.-Anton-Straße 7, 97422 Schweinfurt * 12.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Karl-Anton Kornes Koellikerstraße 5, 97070 Würzburg * 12.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Ottmar Pottler Hauptstraße 44, 97483 Eltmann-Limbach * 12.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Franz-Josef Stettler Felix-Dahn-Straße 1 b, 97072 Würzburg * 12.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Lorenz Zeitz Duttenhöfer Straße 7, 97199 Ochsenfurt * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Arnold Albert Sonnenweg 3, 63849 Leidersbach * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer Erich Dorn Hauptstraße 11, 63936 Schneeberg * 13.03. 50. Weihetag Monsignore, StD a. D. Emil Heßdörfer Kirchberg 2, 97532 Üchtelhausen * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer Rainer Hörnig Bahnhofstraße 5, 97340 Marktbreit * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Richard Mechler Webergasse 6, 63793 Aschaffenburg * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Erwin Nimbler Langestraße 40, 63864 Glattbach * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Anton Wegstein Alzenauerstraße 63, 63776 Mömbris * 13.03. 50. Weihetag Pfarrer i. R. Otto Weißheimer Nürnberger Straße 3, 97762 Hammelburg * 26.03. 80. Geburtstag Pfarrer i. R. Heinrich Fleckenstein Sandgraben 17, 63773 Goldbach * 30.03. 75. Geburtstag Pater Ladislaus Duda OSA Fährbrück Nr. 3, 97262 Hausen * Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden. P O W 8 - 5 - 24.02.2010 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 11100 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 11199 Internet pow.bistum-wuerzburg.de E-mail pow@bistum-wuerzburg.de