Domerschulstraße 2 97070 Würzburg Tel. 0931/386 287 Fax 0931/386 419 e-mail: POW@Bistum-Wuerzburg.de http://www.pow.bistum-wuerzburg.de I N H A L T I N H A L T Die gute Nachricht Würzburg: Drei Neupriester 3 (Bischof Hofmann weiht am Pfingstsamstag, 14. Mai, drei Diakone zu Priestern) Familien feiern Kirchenjahr Marienmonat Mai 4 Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes Hollstadt/Würzburg: Das Pfarrbüro unter der Treppe 5 - 6 (Erinnerungen von Pfarrer i. R. Pretscher an die Nachkriegszeit in Würzburg) Auf dem Weg zum Weltjugendtag Kleinwallstadt: Ein Dom für Kleinwallstadt 7 (Jugendliche bauen als Werbeträger für den Weltjugendtag die Kölner Kathedrale) Würzburg: Gebetsabend der Landjugend zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag 8 Berichte Würzburg: Neuer Priesterrat eingerichtet 9 (Bischof Dr. Friedhelm Hofmann setzt Beratergremium für vier Jahre ein) Maria Stock/Würzburg: Wallfahrt mit Wehmut 10 (Ackermann-Gemeinde bei letztem Gottesdienst im tschechischen Wallfahrtsort) Dachau/Würzburg: Vorsehung und Versöhnung 11 (Ehrendomherr Altbischof Jez bei Gedenkfeier in Dachau) Würzburg: Christen setzen auf EU-Beitritt 12 (Bischof Padovese betreut Katholiken in der Türkei) Würzburg: Kolping-Center eingeweiht 13 (Bischof Hofmann segnet 10,5-Millionen-Bau im Herzen Würzburgs) Tückelhausen: Sonderausstellung und Themenführungen 14 (Kartäusermuseum bei Ochsenfurter Museumsnacht) Würzburg: 25 Meter Osterlob 15 (Museum am Dom erhält Exsultet-Rolle des 26-jährigen Künstlers Nikolas Hönig) Gramschatz/Stetten/München: Landtagsplenum am langweiligsten 16 (Anita Kraft und Kathrin Brändler schnupperten in die bayerische Politik hinein) Impressum: Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Würzburg (Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand) Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Schweßinger, Pressesprecher der Diözese, Leiter der Pressestelle Redaktion: Markus Hauck, Stellvertretender Leiter Kostenloser Abdruck gegen Quellenangabe, Belegexemplar erbeten. Erscheinungsweise wöchentlich Kurzmeldungen Schweinfurt: Pfingsthochamt mit Generalvikar Hillenbrand live aus Schweinfurt 17 Aschaffenburg: "Mitsänger der Engel" beim diözesanen Kinderchortag 17 Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt: Kirchenfunk - Geschichtsträchtige Daten 17 Würzburg: Zusätzliche Domführung am Samstagnachmittag 17 Würzburg: Neues Praxisheft zur Schulpastoral 18 Würzburg: Kirchen in der Innenstadt für Mai und Juni 2005 18 Kloster Oberzell: 150 Jahre Oberzeller Franziskanerinnen 18 Würzburg: KAB-Präses Hegler - Reichtum verpflichtet 18 Personalmeldungen Würzburg: Archimandrit Pater Dr. Gregor Hohmann 70 Jahre alt 19 Würzburg: Roßmark jetzt Pfarrer von Prosselsheim und Untereisenheim 19 Würzburg/Gemünden: Franziskanerpater Paul Meindl gestorben 19 Würzburg/Gochsheim: Heimatverbunden und fachkompetent 20 Veranstaltungen Würzburg: Bischof Hofmann Festredner beim Stiftungsfest der "Franco-Raetia" 21 Würzburg: Christen gedenken des Völkermords an den armenischen Christen und der Ermordung Dietrich Bonhoeffers 21 Würzburg: Domschulvortrag - Die Abschiedsreden Jesu 21 Würzburg: Domschulvortrag - Abschied und gelingendes Leben 21 Würzburg: Domschulvortrag - Überleben in Ruinen 22 Würzburg: Tod und Sterben im Alten Griechenland und im Alten Orient 22 Würzburg/Retzbach: Kinderwallfahrt nach Retzbach 22 Bad Bocklet: Heilende Kraft segnender Hände 22 Eisingen: Stiftsfest an Christi Himmelfahrt 22 Mariabuchen: Konzert mit Jugendchor "New Future" in Mariabuchen 23 Schweinfurt: Erster Stadt-Katholikentag in Schweinfurt mit Bischof Hofmann 23 Zur Information Bischofstermine 24 Die gute Nachricht Drei Neupriester Bischof Friedhelm Hofmann weiht am Pfingstsamstag, 14. Mai, drei Diakone zu Priestern - Feier im Kiliansdom beginnt um 9.30 Uhr Würzburg (POW) Drei Männer weiht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Pfingstsamstag, 14. Mai, zu Priestern. Die Feier im Kiliansdom beginnt um 9.30 Uhr. Die Weihekandidaten sind die Diakone Eugen Daigeler (Würzburg), Simon Mayer (Lohr am Main) und Stefan Michelberger (Laudenbach). Eugen Daigeler (25) stammt aus der Pfarrei Sankt Bruno in Würzburg. Nach dem Schulabschluss absolvierte er seine universitäre Ausbildung in Wien, Fribourg in der Schweiz und Würzburg. Seine Diplomarbeit im Fach Liturgiewissenschaft hatte den Titel "Die Seele ist von Natur aus liturgisch - Liturgische Bildung als Weg zur tätigen Teilnahme am Gottesdienst am Beispiel des Wirkens von Pius Pasch can. reg.". Sein Diakonatspraktikum absolvierte Daigeler in der Pfarrei Sankt Johannes in Kitzingen. Daigeler absolvierte während des Studiums unter anderem ein Praktikum in der sozial- und heilpädagogischen Einrichtung "Spieli" im Würzburger Stadtteil Zellerau. Seine besonderen seelsorgerlichen Interessen liegen in der Feier der Liturgie, der liturgischen Bildung und der spirituellen Vertiefung des Gemeindelebens. Er schätzt den Weltjugendtag als Chance, junge Menschen zu gewinnen und hält gerne Katechese und Religionsunterricht. Primiz feiert Daigeler am Pfingstmontag, 16. Mai, 10 Uhr, in Würzburg-Sankt Bruno. Prediger ist Professor Monsignore Dr. Winfried Haunerland. Lohr am Main ist die Heimat von Simon Mayer (26). Nach dem Abitur 1998 studierte er in Würzburg und Freiburg Theologie. Seine Diplomarbeit verfasste er im Fach Exegese des Neuen Testaments. Sie war dem Thema "Auf der Suche nach dem Missing Link - Struktur und Profil der Kindheitserzählung des Thomas" gewidmet. Das Diakonatspraktikum führte Hammer in die Pfarreiengemeinschaft Thundorf-Maßbach. Den besonderen Schwerpunkt seiner Seelsorge sieht Mayer in der Weitergabe des Glaubens in Predigt, Katechese und Bildung. Wichtig ist ihm darüber hinaus die Darstellung von Sinn und Rationalität des Glaubens. Bei der Primiz am Sonntag, 22. Mai, 9.30 Uhr in der Pfarrei Sankt Michael in Lohr am Main predigt Regens Gerhard Weber. Stefan Michelberger (29) stammt aus Laudenbach in Baden-Württemberg. Nach dem Abschluss der Realschule wechselte er in die Spätberufenenschule Sankt Josef in Fockenfeld und erwarb dort das Abitur. Von 1997 bis 2003 studierte Michelberger in Würzburg und an der Päpstlichen Universität Gergoriana in Rom Theologie. Im Fach Liturgiewissenschaft verfasste er seine Diplomarbeit mit dem Titel: "Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche als Impuls für das christliche Leben der Getauften." Praktika führten ihn unter anderem in die Sozialstation Sankt Franziskus im Würzburger Stadteil Grombühl, in die Firma EBM nach Mulfingen, in die Ochsenfurter Pfarrei Sankt Andreas, nach Rechtenbach sowie an das Uniklinikum Mainz. Im Zuge des Diakonatspraktikums ist Michelberger derzeit in Aschaffenburg-Sankt Peter und Alexander sowie in Obernau-Sankt Peter und Paul eingesetzt. Neben Liturgie und Katechese sieht er seine persönlichen seelsorgerlichen Interessen in der Ministranten- und Jugendarbeit, dem Weltjugendtag sowie in der Musik. Primiz feiert Michelberger am Pfingstsonntag, 15. Mai, um 9.30 Uhr in der Zehntscheune Laudenbach. Pfarrer Volker Sehy hält die Festpredigt. (34 Zeilen/1805/0607) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Familien feiern Kirchenjahr Marienmonat Mai (POW) Das Kirchenjahr kennt eine große Zahl von Marienfesten und marianischen Gedenktagen. Als Marienmonat gilt der Mai. Grundlage aller Marienverehrung ist nicht so sehr die jungfräuliche Gottesmutterschaft als vielmehr Marias gläubiges Vertrauen und ihr Gehorsam auf den Anruf Gottes hin. Dadurch wurde Maria zur Mutter aller Glaubenden und zum Urbild der Kirche. Dieser Gedanke ist schon in den Gemeinden des zweiten Jahrhunderts auszumachen. Ab dem fünften Jahrhundert verstärkt sich die Entwicklung, Maria auch in der Liturgie und durch eigene Gedenktage zu verehren. Heute gibt es im Laufe des Kirchenjahres fünf wichtige Marienfeste. Einige davon sind im Kirchenkalender sogar als Hochfeste ausgewiesen, ihre Liturgie ist besonders feierlich mit eigenen Texten und Gebeten ausgestattet: Das Hochfest Mariä Erwählung am 8. Dezember: Gefeiert wird der Glaube, dass Maria von Gott auf besondere Weise auserwählt und ohne Erbschuld ist. Das Hochfest der Gottesmutter Maria am 1. Januar: Als eines der ältesten Marienfeste, nahe an Weihnachten, betont es, dass Maria die Mutter des Gottessohnes geworden ist. Das Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli: Diesem Marienfest liegt der biblische Bericht vom Besuch Marias bei ihrer Verwandten Elisabeth zugrunde. Der Festtermin liegt acht Tage nach dem Geburtsfest des Sohnes der Elisabeth, Johannes des Täufers. Das Fest Mariä Geburt am 8. September: Es ist neben Weihnachten und dem Geburtsfest von Johannes dem Täufer das dritte Geburtstagsfest im Kirchenjahr. Mariä Aufnahme in den Himmel wird als Hochfest am 15. August gefeiert. Schon seit früher Zeit ist ein "Tag der Gottesmutter Maria" bekannt, der sich rasch zu einem Fest des "Heimgangs" Marias entwickelte. Durch Papst Pius XII. erfolgte 1950 die dogmatische Definition der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel. Darüber hinaus hat die katholische Volksfrömmigkeit Maria während zwei Monaten im Jahr in besonderer Weise verehrt: Im Marienmonat Mai und im Rosenkranzmonat Oktober. Seit dem Mittelalter sind besondere Maiandachten bekannt, die römische und germanische Maifeiern zu christlichen Feiern verändern wollten. Seit dem 17. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche den ganzen Monat Mai hindurch Maria täglich besonders verehrt. Hinweis: Das Materialset zur Aktion "Familien feiern Kirchenjahr" mit 24 Heften kostet 15 Euro. Es ist zu bestellen beim Familienbund der Katholiken, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, E-Mail kirchenjahr@bistum-wuerzburg.de. (27 Zeilen/1805/0620) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes Das Pfarrbüro unter der Treppe Erinnerungen des "Schuttkaplans" Pfarrer i. R. Peter Pretscher an die Nachkriegszeit in der Würzburger Dompfarrei - Anfänge des diözesanen Jugendamts Hollstadt/Würzburg (POW) "Du bist also der neue Schuttkaplan." Auf fränkische Weise herzlich war die Begrüßung, die Peter Pretscher von seinem Kaplanskollegen von Stift Haug bekam, als er am 1. September 1945 seine neue Stelle in der Würzburger Dompfarrei antrat. "Die Stadt lag noch immer in Schutt und Asche. Straßen und Gassen waren nur teilweise geräumt. Gottseidank war ich vorher von vielen vorgewarnt worden", erinnert sich der 1915 geborene Pretscher, der seinen Ruhestand in Hollstadt verbringt. Nur ein einziges Haus in der Büttnergasse habe im Bereich der Dompfarrei den Feuersturm vom 16. März 1945 relativ unbeschadet überstanden. Auf der Suche nach dem Pfarrhaus der Dompfarrei wurde Pretscher zu den Augustinern geschickt, die sich auch gerade wieder in den Trümmern einrichteten. Die Mönche hatten jedoch auch kein Quartier für ihn und schickten ihn zu den Erlöserschwestern in die Ebracher Gasse. Dort hatte auch sein Vorgänger Fritz Bauer eine provisorische Unterkunft gefunden. "Als Wohnung bekam ich eine der Beichtzellen." Die Kirche des Klosters war zerstört, doch die dicken und massiven Holztüren der Sakristei und der Beichtzimmer waren nur angekohlt. "Auf etwas weniger als vier Quadratmetern habe ich mich eingerichtet." Ganz ungefährlich war das Unterfangen nicht. Eines Tages fiel ein größeres Stück vom Kirchendach auf die Zimmerdecke herab, Pretscher blieb dabei unverletzt. Der Feuersturm vom März 1945 hatte praktisch alle liturgischen Gerätschaften des Doms zerstört. "Aus der Sakristei der Erlöserschwestern konnten wir uns alles leihen, was wir für den Gottesdienst in der Schönbornkapelle des Doms brauchten." Deren Mauerwerk hatte die Bombardierung heil überstanden - von den Fenstern abgesehen. Dieser Makel bereitete allerhand Schwierigkeiten, denn praktisch der gesamte Verkehr von und zu der alten Mainbrücke wälzte sich an der Kapelle vorbei. "Dompfarrer Franz Rümmer war durch den Lärm der vielen Panzer und schweren Fahrzeuge oft stimmlich überfordert", erinnert sich Pretscher. Den Tabernakel für die Schönbornkapelle hatte sich Kaplan Bauer für die Dompfarrei bei den Ursulinen geliehen. "Er wurde aus dem Altar der Hauskapelle genommen, die nur noch eine Ruine war. Viele Jahre später wollten die Schwestern ihn wieder für den Neuaufbau der Kapelle haben. Zu diesem Zeitpunkt wusste aber niemand mehr, wo der Tabernakel abgeblieben ist." In der Seelsorge genoss Pretscher nach eigener Darstellung volle Freiheit. "Der Dompfarrer vertraute seinen Helferinnen und Helfern voll und war ein diplomatischer Typ und wie der Bischof in Oberzell untergebracht." Nur sonntags kam er in die Dompfarrei, um dort die Messe zu halten. "Am Festtag des heiligen Bonifatius habe ich in der Predigt gesagt, dass der große Missionar aus dem gleichen Land kam wie die Bomber, die unsere Stadt zerstörten. Manche bangten um ihren Kaplan und fürchteten meine Verhaftung. Aber die damaligen Herren ließen ihn unbehelligt", sagt Pretscher. Die rund 80 Personen, die von einstmals 4000 Seelen der Dompfarrei schon wieder in der Innenstadt lebten, versorgte der Kaplan unter der Woche zusammen mit einer Pfarrschwester, die den Kellerbewohnern in vielen Nöten hilfreich zur Seite stand. Zum Beispiel den zwei älteren Frauen, die unter dem Dompfarrhaus Quartier bezogen hatten. "Als ich diese einmal bei Regenwetter besuchte, stand alles unter Wasser, weil das Gewölbe nicht wasserdicht war", erzählt Pretscher. Mitunter dienten auch die verbliebenen Treppenhäuser als Unterkunft. Der Umgangston litt mitunter durch die allgemeine Not. "Oft kam es zum Streit zwischen den Familien, wenn vermeintlich unwichtige Gegenstände wie ein Topfdeckel beim Nachbarn entdeckt wurde." Das Dompfarramt war bis zum Herbst 1945 in einer Ecke unter der Treppe untergebracht, die vom Kreuzgang aus nach oben zum heutigen Quartier der Dommusik führte. Neben der allgemeinen Seelsorger war Pretscher speziell mit der Jugend betraut. Mit ihr zusammen feierte er Gottesdienst, räumte aber mit den so genannten "Domschippern" den voller Schutt liegenden Dom frei. Über dem Domgewölbe wurde eine Bahn für Rollwägen verlegt. Auf diesen Schienen wurde der Abraum auf die Ostseite geschafft und auf den Paradeplatz gekippt. "Dass die Jugendlichen so manche Wettfahrt mit dem Wagen unternahmen, brauche ich nicht zu betonen." Einen spektakulären Unfall aus dem Dom hat Pretscher noch gut im Gedächtnis. Mit einem dumpfen Schlag endete im Winter 1945 plötzlich das Läuten der einzig verbliebenen Domglocke in den Westtürmen. "Dann war Ruhe." Die metallene Krone war gebrochen und die Glocke den Turm hinuntergesaust. "Der Junge, der das Glockenseil bediente, kam mit einer Beule davon." Die Glocke ist heute im Innenhof des Domkreuzgangs zu sehen. "Erschütternd war die Aufschrift, die außen zu lesen ist: Ich bin die Stimme in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg." Die Nordwand der Kathedrale war zu diesem Zeitpunkt schon durch einen Bombeneinschlag in der benachbarten Sparkasse, dem späteren Kilianshaus, beschädigt. Weil sich die Dachsanierung verzögerte, wurden laut Pretscher die Mauer und das Gewölbe des Hauptschiffes vom Regen durchnässt. "Eines Nachts, wenige Tage nach dem Sturz der Glocke, hat es dann nachts um drei einen lauten Rempler getan und das provisorische Dach stürzte mitsamt der Nordwand ein. Damit war das gesamte Hauptschiff bis zur Vierung in sich zusammengebrochen." Schon vorher waren immer wieder Putzbrocken herabgefallen, untrügliches Zeichen dafür, dass das Gewölbe arbeitete. Die notwendigen Aufräumungsarbeiten im Dom hatten auch etwas Gutes für sich: Bei dieser Gelegenheit wurden zahlreiche alte Bischofsgräber wieder entdeckt, unter anderem das von Julius Echter und von Philipp Adolf von Ehrenberg. "Ich erinnere mich, dass einige der Särge Glasfenster hatten, durch die man in das Innere sehen konnte." Die Schar der Domjugend wuchs wie von selbst, als Oskar Neisinger wieder zurück war, der nach seiner Zeit als Mitorganisator des Widerstandskreises "Grüne Gruppe" bis Kriegsende untergetaucht war. "Mit ihm kam die Begeisterung der jungen Leute zurück." Noch im Advent 1945 richtete Pretscher mit der Jugend und dem aus der Gefangenschaft zurückgekehrten Dommesner in den ausgebrannten Räumen des früheren Diözesanarchivs auf Anweisung des diözesanen Bauamts eine Hauskapelle ein. "Dort fanden sich vereinzelt noch verkohlte Buchdeckel." Als Altarbild diente die von Riemenschneider geschaffene Beweinung Christi aus der zerstörten Heidingsfelder Pfarrkirche. Im Altar aus Sandsteinplatten fand damals auch das in Metall gefasste Herz von Julius Echter seinen Platz, das wohl Priesterseminaristen aus der Neubaukirche gerettet hatten. "Dorthin kam es später wieder zurück." Mit den Jahren wuchs aus dem "Dompfarramt" unter der Treppe des Kreuzgangs die Diözesanjugendstelle, die von Oskar Neisinger geführt wurde. Offiziell wurde diese Abteilung erst 1946 eingerichtet, nachdem eine überraschend große Anzahl von Jugendlichen am Silbernen Jubiläum des Abts von Münsterschwarzach teilgenommen hatte. "Unter der Einladung für dieses Ereignis stand mein Name", erinnert sich Pretscher mit einem Lächeln. 1950 erfolgte auf seine Initiative die Gründung der Deutschen Jugendkraft (DJK) in Würzburg. mh (POW) (78 Zeilen/1805/0619) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Auf dem Weg zum Weltjugendtag Ein Dom für Kleinwallstadt Jugendliche bauen als Werbeträger für den Weltjugendtag die Kölner Kathedrale - Begehbares Miniaturmodell aus Toilettenpapierhülsen - Richtfest am 28. Mai Kleinwallstadt (POW) Der markante Geruch von Holzleim liegt in der Luft. Papierhülsen, auf denen einst Toilettenpapier aufgewickelt war, klappern dumpf. Dazwischen ein Gewirr von Stimmen. Ein Dutzend Hände stapelt die Rollen zwischen hölzernen Schienen an der Wand empor. So also klingt es, wenn ein Dom in der Küche gebaut wird. Genauer gesagt werden an diesem Nachmittag im Kleinwallstädter Pfarrheim Sankt Peter und Paul nur ein paar Bausteine für den großen Tag vorbereitet: Am Samstag, 28. Mai, soll im Pfarrsaal in einem Tag Bauzeit der Kölner Dom entstehen. Im Maßstab von etwa 1:30 und nur aus Papier, Leim und Schur. "Die Idee stammt von unserem Oberministranten Matthias Scherger", erklärt Michaela Seuffert, Weltjugendtagsbeauftragte der Pfarrei, während sie Rollen in einen runden Papierrahmen sortiert und schließlich zusammenschnürt. "Zwanzig dieser Räder übereinander gestapelt ergeben dann jeweils eine der tragenden Säulen", sagt Manuel Bergold. "Die Element sind so stabil, da kann man sich sogar drauf stellen." Und zum Beweis hüpft er auch noch ein wenig darauf herum. "Halt, die sind noch nicht abgezählt", stoppt Michaela ein paar Jugendliche, die einige Klopapierrollen für ihren Wandbaustein aus der nächstbesten Tüte nehmen. Im Fünf-Minuten-Takt kommen Kinder und Erwachsene in das Pfarrheim hereinspaziert und bringen Rollen als Rohstoff herbei. Auch wenn sich im kleinen Abstellraum des Pfarrheims die Säcke schon bis unter die Decke stapeln: Von den insgesamt notwendigen 65.000 Rollen sind erst knapp 40.000 beschafft. Ein Teil lagert schon zu runden oder rechteckigen Bausteinen verarbeitet in den Jugendräumen des Pfarrheims. Ursprünglich sollte eine Weltrekord-Pyramide aus Klopapierrollen Werbung für den Weltjugendtag in Köln machen. Seit September 2004 rührten etwa 20 Jugendliche aus der Pfarrei die Werbetrommel, um das Rohmaterial zu beschaffen. Als im Januar dieses Jahres dann aus der Guinness-Zentrale in Dublin die Ablehnung des Weltrekordversuchs kam, war die Niedergeschlagenheit groß. Das Errichten eines Rekordobjekts aus Papier unter Verwendung von Kleber sei nicht zulässig, lautete die lapidare Begründung. Nach längerem Überlegen kam die zündende Alternatividee, die auch noch gleich den Zusammenhang mit Köln herstellt. Zwei Monate lang planten Forstwirtschaftsstudent Matthias Scherger und Support-Ingenieur Rainer Jung den begehbaren Kölner Dom im Kleinformat. Für Bauversuche in Sachen Statik räumten sie kurzerhand Jungs Wohnzimmer. Im Pfarrheim wird seit Wochen eifrig auf den großen Tag hin gearbeitet. "Kann ich noch Leim haben?", fragt eines der Mädchen. Mehr als 15 Kilo sind bislang verarbeitet worden. Ehe Richtfest gefeiert werden kann, wird vermutlich noch einmal die gleiche Menge verbraucht sein. 5,30 Meter hoch sollen beiden markanten Türme werden. Damit die Konstruktion auch in den Pfarrsaal passt, muss zuvor die Deckenverkleidung weichen. Ob beim Errichten ein Gerüst oder nur Leitern zum Einsatz kommen, ist noch offen. "Wir schauen uns nach der besten und sichersten Lösung um", erklärt Manuel. Um 9 Uhr soll das Spektakel am 28. Mai beginnen. "Und um 19 Uhr feiern wir mit Pfarrer Stephan Eschenbacher einen Jugendgottesdienst", sagt Michaela. Ob der Leimhersteller und die einschlägigen Papierfabriken schon wissen, dass der Dom danach bei Ebay versteigert werden soll? Markus Hauck (POW) (36 Zeilen/1805/0609; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Gebetsabend der Landjugend zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag Würzburg/Burgerroth/Dipbach/Euerfeld/Retzstadt/Stammheim (POW) Zu Gebetsabenden zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag lädt die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) am Dienstag, 10. Mai, bundesweit ein. Im Vordergrund steht dabei das Magnifikat-Gebet aus dem Lukas-Evangelium, in dem Maria Gott dafür preist, dass er sich den Armen und Niedrigen zuwendet. Mit diesem Gebet gestalten die katholischen Jugendverbände Deutschlands den Weg zum Weltjugendtag 2005. Sie stellen damit zugleich Gebet und Besinnung sowie den Einsatz für weltweite Gerechtigkeit und Solidarität in den Mittelpunkt der Vorbereitungen auf das große Jugend-Event. Unter dem Motto "Auf dem Weg zum Weltjugendtag - Nur noch 100 Tage" gestaltet die KLJB der Diözese Würzburg an mehreren Orten einen Gebetsabend, um sich gemeinsam auf den Weltjugendtag einzustimmen. Eingeladen sind alle interessierten jungen Menschen, insbesondere alle Teilnehmer des Weltjugendtags. Um 18.30 Uhr beginnt ein Gebetsabend in der Kapelle der Eucharistiner in Retzstadt, jeweils um 19 Uhr in der Bruder-Klaus-Kapelle in Euerfeld bei Dettelbach, in der Pfarrkirche von Dipbach bei Bergtheim, in der Kunigunden-Kapelle in der Nähe von Burgerroth sowie in der Pfarrkirche von Stammheim. (13 Zeilen/1805/0612; E-Mail voraus) Berichte Neuer Priesterrat eingerichtet Bischof Dr. Friedhelm Hofmann setzt Beratergremium für vier Jahre ein - Pfarrer Alfred Kraus neuer Sprecher des 10. Priesterrats Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat den Priesterrat der Diözese Würzburg neu errichtet. Vorsitzender des Gremiums ist laut Satzung der Bischof selbst. Neuer Sprecher des Priesterrats ist Pfarrer Alfred Kraus, Würzburg-Heuchelhof. Zum Geschäftsführenden Ausschuss gehören Weihbischof Helmut Bauer, Pfarrer Alfred Kraus, Domvikar Paul Weismantel, Würzburg, Dekan Dr. Klaus-Peter Kestler, Lohr am Main, Studienrat Achim Wenzel, Würzburg, und Diakon Helmut Neuhaus. Die Amtsperiode des 10. Priesterrats dauert vier Jahre. Bischof Hofmann ist nach Vorgaben des Kirchenrechts verpflichtet, innerhalb eines Jahres nach Amtsantritt den Priesterrat neu zu bilden. Der bisherige Priesterrat war mit der Annahme des Rücktritts von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 14. Juli 2003 erloschen. Der Priesterrat hat laut Satzung die Aufgabe, den Bischof in der Leitung der Diözese zu unterstützen, um das pastorale Wohl der Gläubigen so gut wie möglich zu fördern. Der Bischof hört das Gremium vor allem in Fragen zum Leben und Dienst der Priester, zur Aus- und Fortbildung der Priester, zu pastoralen Planungen und Seelsorgestrukturen sowie zur Errichtung wichtiger diözesaner Ämter. Geborene Mitglieder sind Weihbischof Helmut Bauer, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Seelsorgereferent Domkapitular Hans Herderich, Personalreferent Domkapitular Dr. Heinz Geist, Regens Gerhard Weber und Domkapitular Monsignore Günter Putz als Vorsitzender des Priestervereins der Diözese Würzburg. Gewählte Mitglieder aus den vier Regionen des Bistums sind folgende Priester: Norbert Geiger, Sulzbach, Dr. Christian Grebner, Faulbach, Alfred Kraus, Würzburg, Dr. Klaus-Peter Kestler, Lohr am Main, Heribert Kaufmann, Schweinfurt, Werner Kirchner, Marktsteinach, Thomas Keßler, Bad Kissingen, und Bernold Rauch, Bad Neustadt. Vertreter der Kapläne im Priesterrat sind Dr. Manfred Bauer, Miltenberg, und Stefan Menz, Baunach. Die geistlichen Religionslehrer vertritt Studienrat Achim Wenzel, Würzburg, die Priester mit besonderem Seelsorgeauftrag Domvikar Paul Weismantel und die emeritierten Priester Studiendirektor a. D. Ernst Knoll, Würzburg. Die Ordenspriester haben Franziskanerpater Richard Heßdörfer, Dettelbach, und Benediktinerpater Matthäus Sandrock, Münsterschwarzach, in den Priesterrat entsandt. Weiter gehören dem Gremium an: Professor Dr. Heribert Hallermann von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg, Pfarrer Jerzy Sobota als Vertreter der Ausländerseelsorge und Michael Kubatko vom Priesterseminar Würzburg. Als Mitglieder hinzuberufen wurden Josef Treutlein, Würzburg, Albin Merkert, Kirchheim, Bernhard Stühler, Würzburg, und Pater Josef Thomas Karickal, Saal an der Saale. Die beiden Diakone Helmut Neuhaus, Eibelstadt, und Konrad Fischer, Gemünden, vertreten die Ständigen Diakone. (30 Zeilen/1805/0626) Wallfahrt mit Wehmut Würzburger Ackermann-Gemeinde bei letztem Gottesdienst im tschechischen Wallfahrtsort Maria Stock - Kirche wird zugemauert - Bischof František Radkovsky will Gotteshaus vor völliger Zerstörung retten - Wallfahrt soll nach Tepl verlegt werden - Deutsche und Tschechen gleichermaßen traurig Maria Stock/Würzburg (POW) Rund 60 Personen aus dem Bistum Würzburg haben am Sonntag, 1. Mai, an der vermutlich letzten Eucharistiefeier im abseits der befestigten Straßen gelegenen tschechischen Wallfahrtsort Maria Stock/Skoky teilgenommen. Die Wallfahrtskirche etwa 20 Kilometer südöstlich von Karlsbad wird in den kommenden Tagen zugemauert, um sie vor einer vollständigen Zerstörung durch Plünderer zu bewahren. Seit 1981 hatte die Ackermann-Gemeinde jährlich zu diesem Termin an der Wallfahrt in die Marienkirche teilgenommen. František Radkovsky, Bischof von Pilsen, erklärte den rund 400 deutschen und tschechischen Pilgern, dass der Vandalismus wohl nur durch zugemauerte Eingänge und Fenster einzudämmen sei. Er fürchte, dass Einbrecher Feuer legen und das Gotteshaus vollständig zerstören könnten. Erst vor kurzem wurde ein Loch von rund einem Meter Durchmesser in das massive Hauptportal gebrochen und die Marmorstuck-Säulen des Hauptaltars gestohlen. "Innerhalb der vergangenen 15 Jahre ist ohnehin schon fast alles gestohlen worden, was nicht niet- und nagelfest war", erklärte Hans-Peter Dörr, stellvertretender Diözesanvorsitzender der Ackermann-Gemeinde im Bistum Würzburg. Allein die Bänke, das Holzgestell der Kanzel, ein paar für den Kunstmarkt wohl wertlose Reste des Hauptaltars, der Spieltisch der Orgel und die Grundkonstruktion der Seitenaltäre sind noch übrig geblieben. "Wir Christen sind nicht an einen Ort gebunden. Auch wenn es sich um eine alte und ehrwürdige Kirche wie diese handelt, ein Denkmal und einen bedeutenden Wallfahrtsort", sagte der Bischof in seiner zweisprachigen Predigt. Auch in einer säkularisierten Welt bestehe Sehnsucht nach Gott. Die Christen seien aufgefordert, so zu leben, dass die Menschen sie nach dem Grund ihrer Hoffnung fragen. Die Wallfahrt werde weiter stattfinden, allerdings nach Stift Tepl/Tepla. Dort wird im Prämonstratenser-Kloster seit Jahrzehnten das Gnadenbild der Muttergottes von Maria Stock außerhalb der Wallfahrtstage 1. Mai und Mariä Heimsuchung aufbewahrt. Tschechen wie Deutsche sehen diese Verlagerung mit großer Skepsis. "Wir sind schon als Kinder hierher gewallt", sagte Anton Stengel, bis vor kurzem Bürgermeister der Stadt Chyše. "Das war einst nach Maria Kulm der wichtigste Wallfahrtsort des westlichen Egerlands", erklärte Hans Türr aus Ellingen, der in Thönischen geboren wurde. Besonders schmerzlich ist die Schließung der Kirche auch für den Jugendverband der Ackermann-Gemeinde, die Junge Aktion. Seit zehn Jahren veranstalteten die Jugendlichen im Sommer dort zusammen mit jungen Tschechen ein Zeltlager. Gemeinsame Pflegeaktionen in und um die Kirche waren Mittelpunkt der Fahrt. "Ohne die Kirche wird es diese Fahrt wohl eher nicht mehr geben", erklärte Michael Utschig, Bundessprecher der Jungen Aktion. Blanka Vegrichtová, die schon am ersten Zeltlager teilnahm, bewertete die Schließung ähnlich: "Wir sind heute hier, um uns von diesem Ort zu verabschieden." mh (POW) (32 Zeilen/1805/0613; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Vorsehung und Versöhnung Würzburger Ehrendomherr Altbischof Ignazy Jez aus Polen bei Gedenkfeier im Konzentrationslager Dachau - Von 1942 bis 1945 inhaftiert Dachau/Würzburg (POW) Vorsehung und Versöhnung sind für den 90-jährigen Altbischof Ignazy Jez die bestimmenden Gedanken am 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau. Der frühere Bischof von Köslin-Kolberg/Konzalin an der polnischen Ostseeküste und Würzburger Ehrendomherr war von 1942 bis zur Befreiung 1945 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. 60 Jahre später kam er am Sonntag, 1. Mai, wieder nach Dachau, um vor allem zur Versöhnung zwischen den Völkern aufzurufen. Als Befreiter habe er sich stets verpflichtet gefühlt, die Erinnerung an dieses Unrecht und an die Schrecken des Konzentrationslagers wach zu halten. Genauso wichtig sei ihm aber auch, aus dem christlichen Geist heraus aktiv zur Versöhnung zwischen den Völkern beizutragen, sagte er am Rande der Gedenkfeier in Dachau. "Ich freue mich gerade deshalb über die Wahl eines Papstes aus Deutschland. Das ist die Frucht eines versöhnten Miteinanders", betonte der polnische Bischof in Dachau. Kurzer Blick zurück: Am 17. August 1942 wird der 28-jährige Kaplan Ignacy Jez von der Gestapo verhaftet. Grund: Er sei beschuldigt worden, eine Kundgebung organisiert zu haben in Form eines Trauergottesdienstes für den in Dachau ermordeten Dekan Józef Czempiel, den Pfarrer seines Wirkungsortes. Am 7. Oktober 1942 wird Jez in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert. "Die Begrüßung im Lager war furchtbar. Schon am Eingang Schreie, Schläge, Fußtritte. Das war die normale Behandlung. Wir mussten alle unsere Sachen abgeben. Sie blieben auf dem Appellplatz. Nackt wurden wir in die Bade-Baracke gejagt", schreibt er in seinen Erinnerungen. Für Bischof Jez ist das Konzentrationslager ein Ort, "wo der Mensch mit dem Satan Freundschaft schloss". Wie leicht sei es dem Teufel damals gelungen, die Grenze zwischen dem Guten und dem Bösen zu vernichten, sagt er. Die Zeit der Typhus-Epidemien bleibt ihn als die schrecklichste im Gedächtnis. Doch Jez stellt während der Haft auch fest, dass nicht alle Deutschen gleich sind. Neben den SS-Leuten und den Kapos der Arbeitskommandos gibt es deutsche Häftlinge und Priester, "die wie wir Polen gelitten haben". Und er sucht den Kontakt zu inhaftierten Deutschen, beispielsweise zu Pater Josef Kentenich und seiner Schönstattbewegung. Jez spürt, dass die Gefangenen Priester brauchen. Er nimmt die Beichte ab, betet mit Häftlingen. "Wenn man alles zusammennimmt, waren die Jahre in Dachau schrecklich. Es gab sehr viel Böses, aber ich kann nicht sagen, dass es nichts Gutes gegeben hätte. Das wäre nicht gerecht", sagt er rückblickend. Nach dem Krieg betreut Jez zunächst verschleppte und gefangene Polen in Deutschland, die nicht sofort zurück in die Heimat können. Erst im Mai 1946 kehrt er nach Polen zurück. Dort wird er 1960 Weihbischof in Gorzów/Landsberg, 1972 Bischof der neu errichteten polnischen Diözese Konzalin. In einem Bistum, aus dem viele Deutsche vertrieben wurden, zeigt sich Bischof Jez als "unermüdlicher Brückenbauer zwischen den Katholiken beider Nationen", charakterisierte Papst Johannes Paul II. seinen polnischen Mitbruder. "Bischof Jez geht es im Blick auf ein Zusammenleben der Völker in europäischen Dimensionen nicht um ein Aufrechnen der Vergangenheit, sondern um Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft in der Kraft des verbindenden Glaubens aus einer vertieften Erinnerung heraus." bs (POW) (36 Zeilen/1805/0611; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Christen setzen auf EU-Beitritt Bischof Luigi Padovese betreut Katholiken in der Türkei und hofft auf Verbesserung des Rechtsstatus' für Kirchen - Grenzen zwischen den Konfessionen verschwimmen - Immer wieder Prozesse um Eigentumsfragen Würzburg (POW) Eine deutliche Verbesserung der rechtlichen Stellung der Kirchen in der Türkei erhofft sich Bischof Luigi Padovese von einem möglichen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. "Für die Christen in der Türkei wäre der EU-Beitritt eine große Gnade", sagte der 58-jährige Apostolische Vikar von Anatolien bei einem Besuch in Würzburg am Donnerstag, 28. April. Die aktuelle Lage der Christen in der Türkei bezeichnete er als betrüblich. Nur noch 0,15 Prozent der Bevölkerung seien Christen. Bischof Padovese stammt aus Mailand, und lehrte viele Jahr als Kirchenhistoriker und Professor für Archäologie in Rom. Im Oktober 2004 wurde der Kapuzinerpater zum Bischof ernannt, seit November 2004 betreut er die weit verstreuten Katholiken im Süden und Osten der Türkei, rund 3500 sollen es nach offiziellen Angaben sein. Sitz des Bischofs ist Iskenderun. Die wirkliche Zahl der Katholiken in seinem Apostolischen Vikariat ist aber weit geringer, gesteht der Bischof. Christen im eigentlichen Sinn seien nur der Bischof und die Priester. Vor allem bei Prozessen gegen die Kirche stünden sie alleine da, die Laien verhielten sich gleichgültig. Neun Priester und sechs Ordensleute arbeiten in dem großflächigen Seelsorgegebiet. Bis zu 1300 Kilometer muss der Bischof fahren, um die wenigen Gläubigen in den Gemeinden zu erreichen. Die Grenzen zwischen den Konfessionen verschwämmen angesichts dieser Diasporasituation. Beispielsweise feierten in diesem Jahr die Katholiken im Osten Anatoliens zusammen mit den Orthodoxen das Osterfest am 1. Mai, dem Festtermin der orthodoxen Kirche. Angesichts der verschwindend geringen Zahl der Gläubigen seien viele Gotteshäuser zu Museen, Schulen, Bibliotheken, Moscheen oder Scheunen umgewandelt. Kirchliche Krankenhäuser, Hospize und Schulen müssten wegen Personalmangels, aber auch wegen fehlender staatlicher Unterstützung schließen. Die Christen lebten verstreut, oft ohne geistlichen Beistand. Da die Kirche in der Türkei rechtlich nicht als Körperschaft anerkannt sei, dürfe sie kein Eigentum besitzen und erwerben. "Wir existieren für den Staat nicht." Der fehlende rechtliche Status führe zu vielen Problemen im Alltag. Kirchliches Personal könne beispielsweise nicht bei der Kirche angestellt werden, Kleriker müssten ihr Visum jährlich erneuern lassen, und für den religiösen Unterricht könnten keine Räume geschaffen werden. Die festgeschriebene Neutralität gegenüber der Religion befinde sich in der Türkei noch weit entfernt von der Wirklichkeit, sagte der Bischof. Was kann ein katholischer Bischof in dieser Situation bewirken? Bischof Padovese betonte, es gelte die Rechte der katholischen Gemeinden zu schützen. Derzeit seien fünf Prozesse in seinem Vikariat in Gange, bei denen es um Eigentumsfragen geht. Weitere Aufgabe der Kirche sei es, den Dialog mit der türkischen Kulturwelt zu führen. Symposien mit Akademikern sieht der Bischof als Chance, um sich besser kennen zu lernen. Kontakte will er mit den orthodoxen Kirchen pflegen. Vor allem im Süden des Landes gingen die Beziehungen zu den orthodoxen Christen weit über das übliche Maß hinaus. Seine Sorge gelte den islamischen Familien, die im vergangenen Jahrhundert vom Christentum zum Islam gewechselt seien, um nicht diskriminiert zu werden. Heute sei hier eine Rückbesinnung auf den Glauben der Großeltern zu spüren. Erst jüngst habe er acht Muslime mit christlicher Familientradition getauft. Im Osten und im Norden der Türkei lebten noch Hunderttausende solcher christlicher Muslime. Als Historiker hat Bischof Padovese stets auch die geschichtliche Bedeutung des Gebiets der heutigen Türkei für das Christentum vor Augen. "Kleinasien war der Ort, an dem sich das Christentum der Welt geöffnet hat und katholisch, allumfassend wurde." Die ersten entscheidenden Schritte der Urkirche hätten sich in den Städten der Türkei ereignet. Vor allem in Antiochien, der drittgrößten Stadt im römischen Reich, sei die christliche Praxis sehr ausgeprägt gewesen. Gründe für die schnelle Ausbreitung des Christentums seien die Handelszentren und -wege in Kleinasien sowie die dichte Bevölkerung der Region gewesen. "Das Zusammentreffen der christlichen Bewegung mit der griechisch-römischen Welt fand seinen größten Ausdruck im Gebiet der heutigen Türkei." In Kleinasien seien die großen theologischen Kämpfe der ersten Jahrhunderte geführt worden. Die ersten acht Ökumenischen Konzilien fanden auf dem Boden der heutigen Türkei statt: in Nizäa, Konstantinopel, Ephesus und Chalkedon. Leider sei die große christliche Tradition der Türkei heute nur bei wenigen Menschen im Gedächtnis, bedauerte der Bischof. (48 Zeilen/1805/0608; E-Mail voraus) bs (POW) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Kolping-Center eingeweiht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann segnet 10,5-Millionen-Bau im Herzen Würzburgs Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat das neue Kolping-Center Mainfranken im Herzen Würzburgs am Donnerstag, 28. April, eingeweiht. "Das Kolpinghaus ist neu erbaut, aber in seiner Struktur hat es eine lange Tradition in Würzburg", sagte der Bischof. Der nach Kolpingangaben für 10,5 Millionen Euro errichtete Neubau vereint die Kolping-Akademie, das Kolpingwerk der Diözese Würzburg, den Servicebereich für die Kolping-Einrichtungen in Unterfranken, die Kolpingsfamilie Würzburg-Zentral und die Geschäftsführung von Kolping-Mainfranken. Bei der Weihe des Altars in der Adolph-Kolping-Kapelle im fünften Stock des Kolping-Centers sagte Bischof Hofmann, die Kirche müsse die Gegenwart Christi durch die Zeit sichtbar machen. Sie müsse wie der selige Adolph Kolping auf die Menschen zugehen und ihnen dienen. Kolping habe sich im 19. Jahrhundert um die Schwächsten der Gesellschaft gekümmert, sie gesammelt und betreut. Er habe die Menschen in die Nähe Gottes geführt. Wichtig ist nach den Worten des Bischofs, dass die Menschen die Liebe Gottes erfahren könnten. Leider würden heute viele Kinder und Jugendliche zu wenig Liebe im Elternhaus erleben. Die Menschen im Berufsleben seien nicht einfach Freiwild, das man ausbeuten dürfe, kritisierte der Bischof. Vielmehr brauchten die Menschen Hilfen, um den Sinn des Lebens zu entdecken. Die Christen seien hier gefordert. Das Kolpingwerk wolle glaubwürdig bei den Menschen sein. Das müsse aber im Wissen verankert sein, dass Christen mit Gottes Kraft die Welt und sich selber verändern könnten. Das alte Kolpinghaus in der Würzburger Innenstadt wurde 2002 abgerissen. Am 26. November 2002 fand der Spatenstich für den Neubau statt, am 9. Oktober 2003 die Grundsteinlegung. Richtfest feierte Kolping Mainfranken am 20. Februar 2004. Unterstützt wurde der Bau der Katholischen Gesellenhausstiftung Würzburg vor allem durch die Diözese Würzburg. Die Einweihung feierten knapp 250 Gäste bei einem bunten Fest der Begegnung mit. (22 Zeilen/1805/0606; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Sonderausstellung und Themenführungen Kartäusermuseum und Pfarrei Tückelhausen beteiligen sich an Ochsenfurter Museumsnacht Tückelhausen (POW) Mit einer Sonderausstellung sowie halbstündigen thematischen Führungen beteiligen sich Kartäusermuseum und Pfarrei Tückelhausen am Samstag, 7. Mai, von 18 bis 24 Uhr an der 2. Ochsenfurter Museumsnacht. Alle Museen im Stadtgebiet haben an diesem Tag zwischen 18 und 24 Uhr geöffnet und sind per Shuttlebus verbunden. Pfarrer Klaus Oehrlein, auch zuständig für Tückelhausen, hat - inspiriert von Eucharistischem Jahr und Weltjugendtag in Köln - im ehemaligen Archiv der Kartause eine Sonderausstellung zum Thema "Wir sind gekommen, Ihn anzubeten - Christus-Ikonen und Sakral-Geräte der Ostkirche" zusammengetragen. Gezeigt werden 45 Ikonen aus der Zeit zwischen 1780 und 1980, hergestellt aus oder gemalt auf Materialen wie Perlmutt, Horn, Silber, Holz und Bronze. Außerdem zeigt die Sonderschau im sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglichen Raum mehr als 30 liturgische Utensilien wie Kelch, Messgewand, Evangeliar und Segenskreuz. Zur Untermalung laufen im Hintergrund Gesänge aus dem Athoskloster Dochiariou sowie russische geistliche Musik. Besucher der Ausstellung erhalten als Referenz an die beiden großen Nationen der orthodoxen Kirche und Zeichen der Gastfreundschaft, wie sie in griechischen Klöstern üblich ist, ein Stück der Süßigkeit Loukoumi sowie alternativ ein Gläschen Ouzo oder Wodka. Das Kartäusermuseum bietet von 19 bis 22 Uhr jeweils abwechselnd halbstündige Führungen zu den Themen "Leben und Spiritualität der Kartäuser", "Moderne Kunst im Kirchenraum" und "Klosterkirche Tückelhausen" an. Außerdem werden Weine aus den südfranzösischen Weingütern des Mutterklosters Grande Chartreuse und der slowenischen Kartause Pleterje, Chartreuse-Likör sowie Erbsensuppe mit Brot und Getränke verkauft. (20 Zeilen/1805/0622; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de 25 Meter Osterlob Museum am Dom erhält Exsultet-Rolle des 26-jährigen Künstlers Nikolas Hönig - Markus-Klammer-Stiftung aus Cochem stellt Kunstwerk zur Verfügung Würzburg (POW) Eine 25 Meter lange Exsultet-Rolle ist seit Mittwoch, 27. April, Teil des Museums am Dom in Würzburg. Im Beisein des 26-jährigen Künstlers Nikolas Hönig aus Mainz-Marienborn überreichten Dr. Hans Ludwig Klammer und Erna Juliana Klammer von der Markus-Klammer-Stiftung in Cochem/Mosel sowie Direktor Clemens Jöckle von der Städtischen Galerie in Speyer das Werk an Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, der für die Stiftung dankte. Lenssen bezeichnete das Kunstwerk als Brückenschlag über die Jahrhunderte hinweg. Im Mittelalter habe der Diakon das Osterlob von einer vergleichbaren Rolle gesungen, die zwei Helfer am Ambo hielten. Er freue sich, dass sich ein junger Künstler an die Thematik des österlichen Lobgesangs heranwage. Nach Lenssens Angaben wird die Exsultet-Rolle in den kommenden Monaten zu ausgewählten Führungen im Museum am Dom aufgelegt werden. Später soll sie Bestandteil der Dauerausstellung werden. Direktor Jöckle erläuterte, dass die Markus-Klammer-Stiftung auch zur Erneuerung der christlichen Ikonographie beitragen wolle. Die Exsultet-Rolle bezeichnete er als "sehr interessantes Werk für das Museum am Dom". Geeignet sei die Rolle aber auch für den liturgischen Gebrauch. Der Künstler habe die Bildersprache heutiger Zeit gesucht. Der Künstler Nikolas Hönig setzte sich im Rahmen eines Stipendiums der Markus-Klammer-Stiftung mit der längeren Form des Exsultet auseinander. Dieses Osterlob ist Teil der Feier der Osternacht und besingt die Osterkerze. Sämtliche Bilder und Liedtexte der 25 Meter langen Rolle stempelte der Künstler von Hand. Die Stempel wurden dafür aus Radiergummis herausgeschnitten. Die Illustrationen sind um 180 Grad zum geschriebenen Text gedreht. Der Diakon kann den Text des Exsultet singen, während für die Gläubigen im Kirchenraum die Bilder zu sehen sind. Zur Entwicklung und Umsetzung der Idee benötigte Hönig nach eigenen Angaben ein dreiviertel Jahr. Neugier sei für ihn die entscheidende Triebfeder gewesen. Das Exsultet sei für ihn Neuland gewesen. "Mit jeden neuen Text tritt man in ein neues Universum ein." Bereits in seiner Diplomarbeit, die 2003 in der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig präsentiert wurde, habe er sich mit der Rollenform als Möglichkeit der Buchillustration befasst, sagte Hönig. "Die Auseinandersetzung mit Schrift und Typografie ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit als Illustrator und Grafiker und wird im Exsultet-Rotulus zusammengeführt." Nikolas Hönig wurde 1978 in Speyer geboren und studierte Buchkunst und Grafik-Design an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 2003 erhielt er einen Anerkennungspreis der Dresdner Bank, 2004 ein Stipendium der Markus-Klammer-Stiftung und 2005 ein Stipendium der Bayern-Pfalz-Stiftung in München. Darüber hinaus arbeitet er als Illustrator für verschiedene Verlage. bs (POW) (32 Zeilen/1805/0604; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Landtagsplenum am langweiligsten Anita Kraft aus Stetten und Kathrin Brändler aus Gramschatz schnupperten eine Woche in die bayerische Politik hinein - Sitzungen und Hektik bestimmen den Alltag Gramschatz/Stetten/München (POW) Vor allem "Unmengen" an Sitzungen sind Kathrin Brändler und Anita Kraft in Erinnerung geblieben. Eine Woche erlebten die beiden jungen Frauen aus Unterfranken bei der Veranstaltung "Landtag live" Politik aus nächster Nähe und schauten hinter die Kulissen. Möglich gemacht hatten das die kirchlichen Jugendverbände Kolpingjugend und Katholische Landjugendbewegung (KLJB). Spannende Erlebnisse gab es für Brändler, Kraft und 16 weitere Schnupperpolitiker aus Bayern zuhauf: Die Vereidigung des neuen Kultusministers Siegfried Schneider und eine Pressekonferenz mit Ministerpräsident Edmund Stoiber zum Beispiel. Nach einem Fachgespräch zum Thema Migration gab es zudem Gelegenheit zu einem Plausch mit Innenminister Günter Beckstein. Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm, seit 1976 Mitglied des Landtags, gestand den Jugendlichen, dass Hektik und Oberflächlichkeit im politischen Leben ihrer Meinung nach zunähmen. Das erfuhren die Jugendlichen in der Praxis: Den Großteil der Woche bestimmten die verschiedenen Sitzungen: Ausschüsse, Arbeitskreise, Plenarsitzungen und zahlreiche Auswärtstermine. "Ich werde bestimmt keine Politikerin. Dazu fehlt mir das Sitzfleisch", sagte Anita Kraft von der Kolpingjugend. Für Kathrin Brändler von der Landjugend waren die Diskussionen im Landtagsplenum das Langweiligste. "Die Argumente wiederholten sich ständig." Dr. Ralph Neuberth, Landesseelsorger der KLJB Bayern und Mitveranstalter, zog ein positives Resümee der Veranstaltung: "In dieser Woche haben alle neue Eindrücke gewonnen. Wir werden Landtag live bestimmt wiederholen." Auch die Landtagsmitglieder wie Melanie Beck, mit 29 Jahren jüngste Politikerin im Maximilianeum, zeigte sich begeistert. "Die Teilnehmer haben aus erster Hand erfahren, was in der Politik wirklich läuft. Das ist wichtig, um der so genannten Politikverdrossenheit entgegen zu wirken." (21 Zeilen/1805/0605; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Kurzmeldungen Pfingsthochamt mit Generalvikar Hillenbrand live aus Schweinfurt Schweinfurt (POW) Live aus der Pfarrkirche Heilig Geist in Schweinfurt überträgt der Bayerische Rundfunk im Hörfunkprogramm Bayern 1 am Pfingstsonntag, 15. Mai, von 9 bis 10.30 Uhr ein Hochamt zum Pfingstfest. Zelebrant und Prediger ist Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand. Es musizieren der Heilig-Geist-Chor und das Heilig-Geist-Orchester unter Leitung von Martin Seiwert. Zur Aufführung kommt die Große Orgelsolo-Messe für Soli, Chor und Orchester von Joseph Haydn. (5 Zeilen/1805/0616) "Mitsänger der Engel" beim diözesanen Kinderchortag Aschaffenburg (POW) 470 junge Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Bistum haben beim diözesane Kinderchortag am 30. April in Aschaffenburg gemeinsam musiziert und Gottesdienst gefeiert. Den Anstoß zu diesem Tag hatten Domkapellmeister Martin Berger und Stiftskantor Andreas Unterguggenberger gegeben. Ein neu gegründeter Arbeitskreis soll in Zukunft die Kinderchorarbeit in der Diözese fördern, der jährlich durchgeführte Kinderchortag wird dabei ein fester Bestandteil der Arbeit sein. Die Kinder hatten sich mit ihren Chorleiter schon Wochen vor dem Kinderchortag auf die Lieder vorbereitet. Auf dem Programm standen unter anderem das "Ehre sei Gott in der Höhe" aus der Deutschen Messe für Kinderchor und Orgel von Andreas Unterguggenberger und das "Panis angelicus" von Cesar Franck. Die Orgel spielte Regionalkantor Peter Schäfer. Berger hatte die Aufgabe, am Vormittag für den musikalischen Feinschliff zu sorgen. Auf einem Podest im Chorraum zu stehen und die Mädchen und Jungen aus 18 verschiedenen Chören zu einer musikalischen Einheit zu verbinden. Das Experiment gelang: Im abschließenden Pontifikalamt beeindruckten die Kinder durch ihren freudigen und engagierten Vortrag. Als "Mitsänger der Engel" bezeichnete sie Weihbischof Helmut Bauer deshalb in seiner Predigt. (14 Zeilen/1805/0638) Kirchenfunk: Geschichtsträchtige Daten Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt (POW) Voll mit geschichtsträchtigen Daten sind die Sendungen Cappuccino (Radio Charivari Würzburg), Kirchenmagazin (Radio Primaton Schweinfurt) sowie "Gott und die Welt" (Radio Primavera Aschaffenburg) der Redaktion "Kirche im Lokalfunk" am Sonntag, 8. Mai, von 8 bis 10 Uhr. Der 60. Jahrestag des Kriegsendes, der 200. Todestag von Friedrich Schiller und 100 Jahre CVJM in Würzburg stehen als Themen auf dem Programm. Außerdem startet in dieser Woche "Königreich der Himmel" - ein Film, der nach Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge führt. Die Redaktion "Kirche im Lokalfunk" schaut ihn sich mit kritischem Blick an. (7 Zeilen/1805/0637) Zusätzliche Domführung am Samstagnachmittag Würzburg (POW) Eine zusätzliche Führung durch den Kiliansdom bietet die Dombesucherpastoral jeweils samstags um 14 Uhr in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober an. Grund für das zusätzliche Angebot ist die starke Nachfrage im vergangenen Jahr. Treffpunkt für die Führung ist der Siebenarmige Leuchter am Haupteingang des Kiliansdoms. Im Rahmen des Weltjugendtags gibt es am Samstag, 13. August, von 14 Uhr bis 17 Uhr ständige Domführungen in verschiedenen Sprachen. Dabei wird die sonst verschlossene Schönbornkapelle gezeigt. (6 Zeilen/1805/0625) Neues Praxisheft zur Schulpastoral Würzburg (POW) Schulgottesdienste, Morgengebet und Schülercafé: So vielfältig wie das breite Feld der Schulpastoral sind die Praxisbeispiele, welche die aktuelle Ausgabe des "RU-Kuriers" aufführt. Das Heft, das kostenlos an alle Religionslehrer im Bistum Würzburg verteilt wird, widmet sich in ausführlichen Artikeln den Angeboten der Kirche für Schüler jenseits des Unterrichts. Bei der Mitgestaltung des schulischen Alltags sieht Schulreferent Domkapitular Monsignore Günter Putz die Aufgabe klar umrissen: "Religionsunterricht in der Vernetzung mit einer Schulpastoral, um so viel wie möglich für die Begleitung des Lebensprozesses junger Menschen zur Verfügung zu stellen", schreibt Putz in seinem Geleitwort. Das Heft, das von Ulrich Geißler und Thomas Henn bearbeitet wurde, gliedert sich in vier Bereiche: Leben und Glauben ermöglichen, Leben und Glauben zusprechen, Leben und Glauben feiern sowie Weggemeinschaft im Leben und Glauben. Es ist zu beziehen beim Katechetischen Institut der Diözese Würzburg, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663601, Fax 0931/38663609, E-Mail Thomas.Henn@bistum-wuerzburg.de. (12 Zeilen/1805/0614) Kirchen in der Innenstadt für Mai und Juni 2005 Würzburg (POW) Das Faltblatt "Kirchen in der Innenstadt" für die Monate Mai und Juni ist erschienen. Es bietet einen Überblick über alle evangelischen und katholischen Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen in der Würzburger Innenstadt. Herausgeber sind das Katholische Dekanat Würzburg-Stadt und das Evangelisch-Lutherische Dekanat Würzburg. Das Faltblatt ist zu beziehen beim Katholischen Dekanat Würzburg-Stadt, Domerpfarrgasse 10, 97070 Würzburg, Telefon 0931/32118317, Fax 0931/32118333. Weiter ist es im "i-Punkt Kirche" im Kilianshaus erhältlich. (6 Zeilen/1805/0634) 150 Jahre Oberzeller Franziskanerinnen Kloster Oberzell (POW) Zum 150. Jubiläum der Gründung des Ordens der Oberzeller Franziskanerinnen widmet der Bayerische Rundfunk auf Bayern2Radio an Christi Himmelfahrt, 5. Mai, von 12.05 bis 13 Uhr dem Leben und Wirken von Antonie Werr eine Sendung. Journalistin Susanne Günther wirft unter anderem einen Blick auf die Anfangstage des Ordens, als sich die Ordensfrauen am Rande Würzburgs niederließen, um sich um die Frauen am Rande der Gesellschaft zu kümmern: aus der Haft entlassene Frauen, Landstreicherinnen. Als Antonie Werr 1868 im Alter von 53 Jahren starb, hatte sie ein Samenkorn gelegt, das bis heute Früchte trägt. Günther berichtet unter anderem vom Antonia-Werr-Haus und der Wohngemeinschaft Berscheba. "Als ich alles verloren hatte, kam ich nach Berscheba und fand hier Halt, ein offenes Ohr und neues Vertrauen", erzählt eine junge Obdachlose, die jahrelang von ihrem Stiefvater missbraucht worden war. Mit ihrem Jubiläum richtet sich die Gemeinschaft zudem auf Zukunft aus und öffnet sich beispielsweise in gemischten Wohngemeinschaften mit Laien und Ordensschwestern sowie in alternativen Konventen, ohne dabei aber die Wurzeln ihrer Spiritualität zu vergessen. (12 Zeilen/1805/0621; E-Mail voraus) KAB-Präses Hegler: Reichtum verpflichtet Würzburg (POW) Eine gesetzliche Regelung, die eine weitere Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland verhindert, hat Pfarrer Nikolaus Hegler, Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und Leiter der Betriebsseelsorge Würzburg, am Tag der Arbeit, 1. Mai, dem Fest "Heiliger Josef, der Arbeiter", gefordert. Nach biblischem Verständnis sind die Menschen aufgefordert, durch ihre Arbeit am Schöpfungs- und Erlösungswerk Gottes mitzuwirken. Nicht zuletzt deswegen müssten die Christen alles daran setzen, dass jedem Menschen eine Arbeit ermöglicht wird. Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche von Würzburg-Sankt Josef der Arbeiter (Oberdürrbach) nannte Hegler die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland einen Skandal. Unternehmen investierten dort, wo sie den größten Profit erwarteten. Hegler mahnte jedoch, dass diejenigen, die Kapital aus den Unternehmen ziehen, eine Verpflichtung gegenüber denen hätten, die ihnen diesen Reichtum erst ermöglichten. "Gibt es keine Verantwortung gegenüber denen, die nur ihre Arbeitskraft hier einbringen können?" Hegler forderte den Gesetzgeber auf, ein weiteres Ausbluten des Landes und den Verlust weiterer Arbeitsplätze durch verbindliche Regelungen zu verhindern. (13 Zeilen/1805/0617; E-Mail voraus) Personalmeldungen Archimandrit Pater Dr. Gregor Hohmann 70 Jahre alt Würzburg (POW) Archimandrit Pater Dr. Gregor Hohmann begeht am Pfingstmontag, 16. Mai, seinen 70. Geburtstag. Hohmann wurde 1935 in Berlin geboren und besuchte die Gymnasien in Berlin und Münnerstadt. 1956 trat er dem Augustinerorden bei und studierte Theologie und Philosophie in Würzburg. Weihbischof Alfons Kempf weihte ihn am 23. Februar 1963 in Würzburg zum Priester. Von 1965 bis 1968 studierte Hohmann am Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom Theologie und Geschichte der Ostkirchen und promovierte sich mit einem Thema aus der griechisch-orthodoxen Theologie. Schülerinternate leitete er von 1968 bis 1972 in Würzburg und von 1983 bis 1987 in Münnerstadt. Von 1975 bis 1982 war er Prior im Augustinerkloster in Fribourg/Schweiz. Zusätzlich übte er das Amt des Generalsekretärs des Päpstlichen Werks "Catholica Unio" aus. In dieser Eigenschaft verlieh ihm die römische Kongregation für die Ostkirchen 1979 den mit einer Weihe verbundenen Titel eines Archimandriten des byzantinischen Ritus. 1987 übernahm Hohmann die Aufgabe des Wallfahrtskuraten in Maria Eich bei München. 1993 wechselte er wieder nach Würzburg. Seit dieser Zeit ist er Direktor des Ostkirchlichen Instituts der Bayerisch-Deutschen Augustinerprovinz an der Universität Würzburg und Nationalsekretär der "Catholica Unio" in Deutschland. Von 1994 bis 1995 war er zusätzlich Pfarrer von Würzburg-Sankt Bruno im Steinbachtal. 1997 wurde Hohmann als Berater in die Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz und als Mitglied der Dialogkommission zwischen der Griechisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland und der Katholischen Kirche berufen. Mitglied der Kommission für Ökumene der Diözese Würzburg ist er seit 2001. Hohmann ist für die Feier der Liturgie im byzantinischen Ritus weit über Würzburg hinaus bekannt. Bei Vorträgen, Studienreisen und durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift "Der Christliche Osten" gibt er Einblicke in das Leben der Ostkirchen. (20 Zeilen/1805/0627) Roßmark jetzt Pfarrer von Prosselsheim und Untereisenheim Würzburg/Mellrichstadt/Prosselsheim (POW) Herbert Roßmark (50), von 1990 bis 2005 Pfarrer von Mellrichstadt und von 1998 bis 2005 auch Pfarradministrator von Eußenhausen im Landkreis Rhön-Grabfeld, ist mit Wirkung vom 1. Mai 2005 zum Pfarrer von Prosselsheim und Untereisenheim sowie zum Kuratus von Püssensheim ernannt worden. (4 Zeilen/1805/0615) Franziskanerpater Paul Meindl gestorben Würzburg/Gemünden (POW) Im Alter von 88 Jahren ist Pater Paul Meindl am 27. April in Würzburg gestorben. Der Franziskaner-Minorit lebte seit 1982 im Franziskanerkloster Würzburg. In Wittschau (Oberpfalz) geboren, trat Meindl 1937 nach Abitur und Arbeitsdienst in den Orden ein. Bedingt durch den Kriegsdienst musste er sein Studium für fünf Jahre unterbrechen. Erst 1948 konnte ihn daher Bischof Dr. Matthias Ehrenfried in der Marianhiller-Kirche zum Priester weihen. Als Kaplan war Pater Paul in Scheinfeld, Maria Schutz in Kaiserslautern und Neustadt an der Waldnaab eingesetzt. Als Pfarrverweser und Religionslehrer war er in Scheinfeld und Geiselwind tätig. Drei Jahre wirkte er als Landvolkseelsorger im Erzbistum München-Freising. 1962 wurde er Guardian des Würzburger Franziskanerklosters und kümmerte sich um den Wiederaufbau des im Krieg stark beschädigten Gebäudes. Später arbeitete er als Krankenhausseelsorger in Schweinfurt. Von 1971 bis 1977 war Pater Paul Guardian des Franziskanerklosters Schönau bei Gemünden. In dieser Zeit wurde das Kloster neu erbaut und die Kirchenrenovierung vorbereitet. Zwölf Jahre hatte Meindl außerdem das Amt des Provinzsekretärs der Deutschen Ordensprovinz inne. (13 Zeilen/1805/0610; E-Mail voraus) Heimatverbunden und fachkompetent Würzburg/Gochsheim (POW) Im Namen der Diözese Würzburg hat Schulreferent Domkapitular Monsignore Günter Putz am Dienstag, 26. April, Seminarrektor Günter Krönert zum 40. Dienstjubiläum gratuliert. "Mit dem Lehrerberuf haben Sie die richtige Entscheidung getroffen", sagte Putz bei einer kleinen Feier im Bischöflichen Ordinariat. Der heimatverbundene Mensch Krönert mache durch seinen Einsatz als Seminarrektor für katholische Religionslehre deutlich, dass der Mensch erst dann seine eigentliche Heimat finde, wenn er auch eine geistige Heimat habe. Beim Betreuen der angehenden Grund-, Haupt- und Förderschullehrer habe Krönert stets ein Auge darauf, dass die Frauen und Männer den Glauben der Kirche und nicht ihren Privatglauben verkündeten. "Christlicher Glaube ist immer auch Gemeinschaftsglaube", betonte der Schulreferent. Krönert unterstreiche das durch seinen ehrenamtlichen Einsatz in seiner Heimatpfarrei und als Fußball-Schiedsrichter. Regierungsschuldirektor Günter Dusel hob die Sach- und Fachkompetenz Krönerts hervor, der seit 1986 hauptberuflich im kirchlichen Dienst arbeitet. Zuvor war Krönert als Lehrer in Baldersheim, Aub, Oberelsbach und Gerolzhofen aktiv. 1970 wurde er vom Freistaat Bayern für den Dienst als kirchlicher Seminarrektor teilbeurlaubt. mh (POW) (13 Zeilen/1805/0603; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet unter http://www.pow.bistum-wuerzburg.de Veranstaltungen Bischof Hofmann Festredner beim Stiftungsfest der "Franco-Raetia" Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ist am Pfingstsamstag, 14. Mai, Festredner beim 100. Stiftungsfest der katholischen Studentenverbindung "Franco-Raetia" in Würzburg. Er spricht beim Festkommers ab 20 Uhr im Studentenhaus, Am Exerzierplatz 1, in Würzburg. Am Pfingstsonntag, 15. Mai, feiert Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen den Festgottesdienst zum 100. Stiftungsfest um 11.30 Uhr in der Hofkirche der Residenz. (5 Zeilen/1805/0636) Christen gedenken des Völkermords an den armenischen Christen und der Ermordung Dietrich Bonhoeffers Würzburg (POW) An den Völkermord an den armenischen Christen im Jahr 1915 und an die Ermordung Dietrich Bonhoeffers vor 60 Jahren erinnert die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) Würzburg bei einem ökumenischen Gottesdienst am Donnerstag, 12. Mai. Die Gedenkfeier steht unter dem Motto "Denn bei dir ist die Quelle des Lebens" und beginnt um 19 Uhr in Sankt Johannis in der Hofstallstraße. Ein Empfang schließt sich an. Der AcK Würzburg gehören die Alt-Katholische Gemeinde Sankt Martin in Würzburg und Unterfranken, das Evangelisch-Lutherische Dekanat Würzburg, die Evangelisch-Methodistische Kirche, Gemeindebezirk Würzburg und Schweinfurt, die Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Würzburg, die Mennoniten-Gemeinde Würzburg, das Römisch-Katholische Dekanat Würzburg-Stadt, die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Würzburg, die Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Würzburg und als Gastmitglied die Freie Evangelische Gemeinde Würzburg an. Außerdem wirken die Gemeinschaft Sant'Egidio, das Ökumenische Zentrum Lengfeld, die Katholische Akademie Domschule, das Matthias-Ehrenfried-Haus, das Ostkirchliche Institut der Augustiner und das Rudolf-Alexander-Schröder-Haus mit. (13 Zeilen/1805/0629) Domschulvortrag: Die Abschiedsreden Jesu Würzburg (POW) Zu den Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium referiert Professor Dr. Otto Schwankl vom Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese an der Universität Passau am Freitag, 6. Mai, um 19.30 Uhr im Sankt Burkardushaus. Die Veranstaltung der Katholischen Akademie Domschule steht unter dem Motto "Ich gehe - und ich komme" und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Abschied - und was jetzt? Vom Verlieren und Gewinnen" statt. (5 Zeilen/1805/0630) Domschulvortrag: Abschied und gelingendes Leben Würzburg (POW) Mit dem Thema "Viktor E. Frankl und der Daseinsoptimismus" beschäftigt sich der Psychologe Professor Dr. Randolph Ochsmann von der Universität Mainz am Mittwoch, 11. Mai, um 19.30 Uhr im Sankt Burkardushaus. Die Veranstaltung der Katholischen Akademie Domschule steht unter dem Motto "Abschied und gelingendes Leben" und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Abschied - und was jetzt? Vom Verlieren und Gewinnen" statt. (5 Zeilen/1805/0632) Domschulvortrag: Überleben in Ruinen Würzburg (POW) Dr. Hans Steidle spricht am Dienstag, 10. Mai, um 19.30 Uhr im Sankt Burkardushaus zum Thema "Überleben in Ruinen: Würzburg und die Würzburger nach 1945". Die Veranstaltung der Katholischen Akademie Domschule führt die harten und entbehrungsreichen Jahre der Nachkriegszeit zwischen Verzweiflung und neuer Hoffnung vor Augen, zeigt aber auch die nationalsozialistische Vergangenheit auf. (5 Zeilen/1805/0631) Tod und Sterben im Alten Griechenland und im Alten Orient Würzburg (POW) Zwei Vorträge zur Sonderausstellung "Wege ins Jenseits" finden im Mai im Museum am Dom statt. Am Mittwoch, 4. Mai, spricht um 19.30 Uhr Prof. Dr. Ulrich Sinn zum Thema "Traurig steigst du zur dunklen Behausung des Hades - Tod und Jenseits im Alten Griechenland". Am Dienstag, 24. Mai, spricht Dr. Nils Heeßel um 19.30 Uhr unter der Überschrift "... und führte mein Weg ins Land ohne Wiederkehr - Todes- und Jenseitsvorstellungen im Alten Orient". (5 Zeilen/1805/0623; E-Mail voraus) Kinderwallfahrt nach Retzbach Würzburg/Retzbach (POW) Zur Kinderwallfahrt lädt das Referat "Junge Frauen und Mütter" des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) am Freitag, 10. Juni, nach Retzbach ein. Start ist um 15 Uhr an den Fischteichen zwischen Retzbach und Retzstadt. Von dort ziehen die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern sowie mit Prälat Walter Hohmann zur Wallfahrtskirche "Maria im grünen Tal" in Retzbach. Das Motto der Veranstaltung lautet "Komm, geh mit mir!" Von 16 bis 18 Uhr erwartet die Kinder ein buntes Spielangebot rund um die Wallfahrtskirche. Bei Regenwetter treffen sich die Kinder nach der Wallfahrt im Pfarrheim. Anmeldung bis 3. Juni und weitere Informationen beim KDFB, Referat "Junge Frauen und Mütter", Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665342, E-Mail frauenbund@bistum-wuerzburg.de. (9 Zeilen/1805/0635) Heilende Kraft segnender Hände Bad Bocklet (POW) Die heilende Kraft segnender Hände erleben können Interessierte bei einem Seminar des Caritas-Kurhauses Bad Bocklet vom 19. bis 22. Mai. Siegfried J. Bauer, Priester und Heilpraktiker, zeigt, wie Quellen heilender Energie Körper, Seele und Geist erfrischen und beleben können. Körperbezogene Seelsorge, ganzheitliche Entspannung, energetische Therapie, Anleitung zur heilenden Meditation, Lebensberatung und Beichtgespräch sowie die Eucharistiefeier stehen auf dem Programm. Information bei: Kurhaus Bad Bocklet, Kurhausstraße 2, 97708 Bad Bocklet, Telefon 09708/770, E-Mail info@kurhaus-bad-bocklet.de. (7 Zeilen/1805/0633) Stiftsfest an Christi Himmelfahrt Eisingen (POW) An Christi Himmelfahrt, 5. Mai, lädt das Eisinger Sankt-Josef-Stift zum Stiftsfest ein. Beginn ist um 10 Uhr mit dem Festgottesdienst, den Domkapitular Dietrich Seidel zelebriert. Ab 11 Uhr herrscht Festbetrieb mit Flohmarkt, Action-Painting und Spielen. Von 13 bis 17 Uhr sind die Eisinger Werkstätten geöffnet. Sitztänze für Senioren, Reiten und eine Zaubershow runden das Angebot des Tages ab. Im Zelt spielen die Hettstadter Musikanten. (5 Zeilen/1805/0618; E-Mail voraus) Konzert mit Jugendchor "New Future" in Mariabuchen Mariabuchen (POW) Gospels, Spirituals, Neues Geistliches Liedgut und anspruchsvolle zeitgenössische Chormusik sind am Sonntag, 8. Mai, um 17 Uhr in der Wallfahrtskirche Mariabuchen zu hören. Das Konzert gestaltet der Jugendchor "New Future" aus Würzburg unter Leitung von Wolfgang Weis. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende zur Deckung der Kosten freut sich das Wallfahrtswerk Mariabuchen. (4 Zeilen/1805/0624) Erster Stadt-Katholikentag in Schweinfurt mit Bischof Hofmann Schweinfurt (POW) Erstmals feiern die Katholiken Schweinfurts an Christi Himmelfahrt, 5. Mai, einen Stadt-Katholikentag. Er steht unter dem Motto "Da berühren sich Himmel und Erde". Rund 2000 Gläubige werden bei schönem Wetter zu dem Fest im Wildpark "An den Eichen" erwartet. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann eröffnet den Katholikentag mit einem Pontifikalgottesdienst um 10 Uhr. Danach bieten verschiedene Workshops "Himmlische Momente" an. Weiter stehen Meditationen, gemeinsames Singen und eine Podiumsdiskussion zur Kooperativen Pastoral auf dem Programm. Den Abschluss bildet eine Maiandacht um 16 Uhr, die die Schweinfurter Kirchenchöre gestalten. Bei schlechtem Wetter findet der Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul statt. (8 Zeilen/1805/0628; E-Mail voraus) Bischofstermine In der 19. Kalenderwoche werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Helmut Bauer (WB) und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) folgende Termine wahrnehmen: (Änderungen möglich!) Unterpleichfeld 08.05. 10.00 Uhr Pontifikalgottesdienst anlässlich des 1250. Jubiläums der Gemeinde Unterpleichfeld (B) Würzburg 08.05. bis 13.05. Exerzitien für Priesteramtskandidaten im Priesterseminar (B em.) Bonn 11.05. Kommission Wissenschaft und Kultur (B) Rannungen 11.05. 08.15 Uhr Firmung auch für Großwenkheim, Kleinwenkheim, Fridritt, Seubrigshausen, Thundorf, Theinfeld, Rothhausen, Maßbach, Volkershausen, Poppenlauer, Weichtungen und Wermerichshausen (WB) Nüdlingen 11.05. 10.45 Uhr Firmung auch für Haard, Hausen und Kleinbrach (WB) Oerlenbach 12.05. 08.15 Uhr Firmung auch für Ebenhausen, Eltingshausen und Rottershausen (WB) Euerdorf 12.05. 10.45 Uhr Firmung auch für Aura, Ramsthal, Sulzthal und Wirmsthal (WB) Würzburg 13.05. Besuch der HA VIa + b (B) Bad Bocklet 13.05. 08.15 Uhr Firmung auch für Windheim, Großenbrach, Steinach und Aschach (WB) Bad Kissingen 13.05. 10.45 Uhr Firmung auch für Winkels, Garitz, Albertshausen und Poppenroth (WB) Würzburg, Dom 14.05. 09.30 Uhr Priesterweihe (B) Würzburg 14.05. 20.00 Uhr Festvortrag beim Festkommers der Franco-Raetia (B) Würzburg, Dom 15.05. 10.00 Uhr Pontifikalamt zu Pfingsten (B) Würzburg, Dom 15.05. 15.00 Uhr Pontifikalvesper zu Pfingsten (B) P O W 18 - 24 - 04.05.2005 Pressestelle Ordinariat Würzburg Telefon 0931 / 386 287 Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg Telefax 0931 / 386 419 Internet POW.bistum-wuerzburg.de E-mail POW@bistum-wuerzburg.de